Kate de Goldi Die Anarchie der Buchstaben

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Inhaltsangabe zu „Die Anarchie der Buchstaben“ von Kate de Goldi

Jeden Donnerstag besucht Perry ihre Oma im Heim Santa Lucia. Oma weiß nicht immer, wer Perry eigentlich ist, und außerdem findet sie, Perry sei ein Jungenname. Aber Perry macht das nichts aus. Und dann hat sie diese gute Idee mit dem ABC! Ein Buch über alle und alles in Santa Lucia, bei dem Oma und die anderen mitmachen sollen. Es geht zwar etwas durcheinander, und das Ganze wird eher ein ACB oder ein ABV. Aber ein bisschen Anarchie hat noch niemandem geschadet.

Eine wunderbare Geschichte von einem Mädchen, dass man einfach nur ins Herz schließen kann!

— BeautyBooks

Liebenswert und außergewöhnlich. Ein wundervolles Buch mit einer ganz besonderen Protagonisten und einer tollen und wichtigen Botschaft!

— CorniHolmes

Ein wirklich liebevolles Buch, das auf wunderschöne Weise mit einem ernsten Thema umgeht.

— LiveReadLove

Dieses Buch hat es geschafft, mich gleichzeitig zum lächeln und nachdenken zu bringen. Ein wahres Königskind!

— BlackTeaBooks

Ein tolles Kinderbuch aus dem Königskinderverlag.

— Schnudl

Eine berührende Geschichte mit tollen Bienen-Zeichnungen.

— wirbelwind

Ich hatte mir weit mehr von diesem Buch versprochen, ich fand es ausgesprochen langweilig. Schade!

— will_nur_lesen

Eines dieser besonderen Kinderbücher, die man immer wieder zur Hand nehmen kann!

— milkshakee

Ein sehr schönes Buch, was das Thema "Demenz" sehr gut in den Fokus stellt. Schade, dass es so kurz war!

— JuliPotterhead

Wenn man gerne ältere Menschen mag, dann kann ich dieses Buch weiterempfehlen. Das Buch hat mich sehr berührt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Die Anarchie der Buchstaben

    BeautyBooks

    27. January 2018 um 10:51

    Perry ist ein ganz besonderes Mädchen, denn jeden Donnerstag besucht sie ihre Oma im Heim Santa Lucia, obwohl Oma nicht immer weiß, wer Perry eigentlich ist, und außerdem findet sie, sei Perry ein Jungenname. Ihr macht all das aber nichts aus und besucht ihre Oma gerne. Eines morgens hatte sie die wundervolle Idee, mit Oma ein Abc Buch zu machen. Ein Buch über alle und alles im Santa Lucia, bei dem Oma und all die anderen Bewohner mitmachen sollen. Es geht zwar etwas durcheinander, und das Ganze wird eher ein Acb oder ein Abv. Aber ein bisschen Anarchie hat noch niemandem geschadet. Meine persönliche Meinung: Natürlich mal wieder ein Buch aus dem Königskinder Verlag. Gefühlt verschlinge ich gerade alle Bücher aus diesem Verlag, die noch ungelesen in meinem Regal stehen. Diesen Bücherschatz durfte ich schon ganz oft in der Buchhandlung verkaufen. Und das zurecht! Es ist wundervoll und sollte von jedem da draußen gelesen werden. Das ist ein Befehl! Fängt man diese Geschichte zu lesen an, weiß man zuerst nicht, wohin sie führen soll. Man steigt ohne Erklärung ein und obwohl ein paar wichtige Informationen genannt werden, ist der Großteil jedoch zwischen den Zeilen versteckt. Dies wiederum spricht jedoch für das Buch. Es fordert definitiv den Leser heraus, selbst aktiv zu werden und die eigenen Gedanken und Ansichten in Frage zu stellen. Perry ist ein Mädchen, dass man sofort ins Herz schließt. Sie ist so aufmerksam, hilfsbereit und kümmert sich rührend um ihre Oma Honora Lee im Heim. Ihre Oma ist etwas durcheinander im Kopf und kann sich immer wieder an viele Dinge nicht mehr erinnern. Perry macht das alles aber gar nichts aus. Sie will Zeit mit Oma verbringen und mit all den anderen verwirrten und kranken Bewohnern im Heim. Das ein oder andere mal muss sie sich leider von Bewohnern verabschieden, doch Perry ist stets so positiv, dass sie all das prima weg steckt. Ihre kindliche Sichtweise auf so ein ernstes Thema hat hier perfekt gepasst. Während Erwachsene schon längst, bei manchen Worten und Taten der Oma, das Heim verletzt und mit voller Frust verlassen hätte, nimmt Perry all dies ganz anders auf. Kinder bekommen eben nur das mit, was sie wirklich interessiert, der Rest wird schnell verdrängt oder auch vergessen. Dank dem Abc Buch ist Perry auch noch sehr motiviert und möchte es so schnell wie möglich fertig bekommen. Sie genießt es, eine Aufgabe zu haben, die sie mit Oma und den anderen gemeinsam erledigen kann. Ein Büchlein, dass irrsinnig schön gestaltet ist. Immer wieder entdeckt man während dem lesen bunte Illustrationen von Gregory O'Brien. Die Geschichte ist so toll, dass man sie leider sehr schnell wieder ausgelesen hat. Ich habe mich immer wieder dabei ertappt, langsamer lesen zu wollen, damit ich Perry und ihre Oma noch ganz lange begleiten darf, nur leider hat jede Geschichte einmal ein Ende. Einhundertfünfzig Seiten, die zum Nachdenken anregen. Perry und ihre Oma sind beide irgendwie anders und trotzdem auch normal. Nach Beenden des Buches hat man noch sehr viele offene Fragen und dennoch bleibt die Geschichte stets in Erinnerung. Dank der überaus charmanten und liebenswürdigen Perry hat man während dem lesen stets ein Lächeln im Gesicht, obwohl ihre Geschichte einen sehr ernsten Aspekt hat. Sie ist eben ein richtiger Sonnenschein. Kate de Goldi hat einen sehr außergewöhnlichen Schreibstil, mit dem sie eine sehr bedeutungsvolle Geschichte niedergeschrieben hat. Ein kleiner Tipp: Liest man das Buch ein zweites oder auch ein drittes Mal, fallen einem stets immer wieder tiefgründige Details auf, die einem beim ersten Mal entgangen sind. Ein Buch, dass jeder gelesen haben sollte.

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  • Ein ganz besonderes Buch!

    Die Anarchie der Buchstaben

    CorniHolmes

    14. January 2018 um 11:47

    Dieses niedliche Buch durfte in meiner Königskinder Sammlung auf keinen Fall fehlen. Ich habe schon etwas länger mit „Die Anarchie der Buchstaben“ geliebäugelt, habe mich dann aber erst vor kurzem dazu entschlossen, es mir endlich zuzulegen. Wieso ich so lange gezögert habe, kann ich gar nicht sagen. Es wäre jedenfalls mehr als schade gewesen, wenn dieses Königskind noch länger auf meiner Wunschliste geblieben wäre, anstatt bei mir einzuziehen. Wie eigentlich jedes Königskind, so ist auch dieses Schätzchen hier etwas ganz Besonderes. Die neunjährige Perry hat einen ziemlich vollen Terminkalender. Da ihre Mutter es für sinnvoll hält, dass ihre Tochter viele kreative Aktivitäten nachmittags macht, schickt sie sie zu lauter verschiedenen Kursen. Dann fällt jedoch plötzlich das Donnerstagsangebot weg und ihre Mutter findet auf die Schnelle keinen Ersatz. Doch da hat Perry den rettenden Einfall: Sie kann doch ab sofort jeden Donnerstag ihre Oma im Altersheim besuchen. Seitdem diese an Demenz erkrankt ist, lebt sie im Heim Santa Lucia, welches in der Nähe von Perrys Zuhause liegt. Die Eltern zweifeln zunächst, ob diese Besuche wirklich das Richtige für ihre Tochter sind, doch Perry kann sie schließlich überzeugen. Dass ihre Oma sie an manchen Tagen nicht erkennt und sie aufgrund ihres Namens immer für einen Jungen hält, macht der aufgeweckten Neunjährigen gar nichts aus. In Santa Lucia lernt sie neben ihrer Oma auch die anderen Heimbewohner und das Personal besser kennen. Da ihre Oma früher Lehrerin war und sie immer vergesslicher wird, kommt Perry schließlich die Idee mit dem ABC Buch. In diesem soll es rund um das Altersheim und dessen Bewohner gehen. Für manche Buchstaben muss Perry zwar etwas suchen, wie für das Y oder X, aber durch die eifrige Unterstützung der Santa Lucia Bewohner weist das ABC Buch immer weniger Lücken auf. Die Reihenfolge gerät dabei zwar etwas durcheinander, aber ob es nun ein ABC oder ein ACB wird, ist ja eigentlich egal, oder? Der Königskinder Verlag ist bekannt dafür, ganz besondere Bücher in seinem Programm zu haben. „Die Anarchie der Buchstaben“ zählt ganz eindeutig zu diesen Werken. Nicht nur die Aufmachung ist besonders, auch die Geschichte kann man nur als außergewöhnlich bezeichnen. Wir erfahren alles aus der Sicht der neunjährigen Perry. Sie ist ein sehr aufgewecktes und neugieriges Mädchen und ein wirklich wundervoller Charakter. Sie muss man einfach sofort ins Herz schließen. Dadurch, dass wir alles aus ihrer Perspektive erfahren, werden manche Dinge nicht genauer erklärt, sondern nur angedeutet. Dieser Punkt ist der Autorin wirklich hervorragend gelungen. Kinder nehmen vieles anders wahr als Erwachsene, sind unbedarfter und tun so manches, ohne groß darüber nachzudenken oder sich der Konsequenzen bewusst zu sein. Die Autorin gibt wunderbar die Sichtweise eines kleinen Mädchens wieder und da ich solche Geschichten immer total gerne lese, war „Die Anarchie der Buchstaben“ genau das Richtige für mich und hat mir schöne, wenn leider auch recht kurze, Lesestunden beschert. Das Buch besitzt nur gute 150 Seiten und da sich auf vielen auch farbige Illustrationen befinden, liest man das Buch weg wie nichts. Dazu kommt auch noch der flüssige und sehr kindliche Schreibstil, der das Lesetempo nur noch erhöht. Ich liebe ja einen derartigen Schreibstil. Dieser ermöglicht es einem perfekt, sich in ein kleines neunjähriges Mädchen hineinzuversetzen und obwohl so einiges nicht genauer erläutert wird, kann man sich als Leser seinen Teil denken. Was mir aber bis zum Schluss nicht eindeutig klar war, ist, was genau Perry so besonders macht. Es wird erwähnt, dass sie anders in der Schule behandelt wird und auch ihr Verhalten habe ich teilweise als etwas ungewöhnlich empfunden. Da hätte ich es irgendwie schöner gefunden, wenn dies etwas näher erklärt worden wäre. Auch hat mir Perrys Mutter nicht so gut gefallen. Da war mein Eindruck, dass sie Perry manchmal als etwas lästig empfindet. Der Vater war mir da schon um einiges sympathischer. Allerdings muss dazu gesagt sein, dass die Eltern nur kleine Nebenrollen in der Geschichte einnehmen und man sie als Leser gar nicht genauer kennenlernt. Der Fokus der Geschichte liegt eindeutig auf Perry und ihrer Großmutter. Zum größten Teil befinden wir uns in dem Altersheim Santa Lucia, welches Perry anfangs nur am Donnerstag, dann sogar fast jeden Tag besucht. Während dieser Besuche lernen wir nicht nur Perry Oma besser kennen – auch viele der anderen Heimbewohner und das Personal nehmen einen wichtigen Teil im Buch ein. Zusammen mit diesen erstellt Perry ihr ACB Buch. Nein, das ist kein Tippfehler, es handelt sich wirklich um ein ACB, anstatt um ein ABC Buch. Die Reihenfolge gerät nämlich etwas durcheinander und mal ehrlich: ABC ist doch viel zu gewöhnlich. ;) Mir hat es großen Spaß gemacht, zusammen mit Perry auf Wörtersuche zu gehen und dabei das Heim Santa Lucia und dessen Bewohner besser kennenzulernen. Noch besser allerdings hat mir die Botschaft der Geschichte gefallen: Perry geht sehr unbedarft mit den alten Menschen um, sie macht sich nicht groß Gedanken darum, dass manche immer vergesslicher und merkwürdiger werden, sondern hat einfach Spaß an ihrem Besuchen und freut sich immer sehr, ihre Oma zu sehen. Diese kann man zwar nicht immer als wirklich freundlich bezeichnen, aber auch das kränkt Perry nicht. Sie bringt nicht nur bei jedem ihrer Besuche Kekse oder Kuchen mit – auch Freude und Leben kommt mit ihr ins Heim. Dieses warmherzige Geschichte macht nur zu deutlich, dass wir uns öfter mal an Kindern ein Beispiel nehmen sollten und Dinge gelassener angehen und nicht zu schnell über andere urteilen sollten. Auch führt sie uns vor Augen, dass man alte Menschen weiterhin ernst nehmen sollte, sich gut um sie kümmern und sich weiter mit ihnen beschäftigen sollte, auch wenn deren geistige Verfassung manchmal nicht die Beste ist. Wir sollten es einfach wie die Kinder machen: Nicht groß darüber nachdenken, dass wir von unseren lieben Alten nicht mehr erkannt werden und ihnen immer wieder aufs Neue sagen, wie wir heißen. Perry geht uns in diesem Buch mit einem sehr guten Beispiel voran und meiner Meinung nach kann so mancher sehr viel von diesem lieben und cleveren Mädchen lernen. Was auch noch erwähnt werden muss, sind die vielen Illustrationen in dem Buch. Diese sind ziemlich abstrakt und da so etwas nicht so meins ist, konnte ich mit den meisten Bildern leider nicht so viel anfangen. Sie sind aber durchaus interessant und auf jeden Fall sehenswert. Zu der außergewöhnlichen Geschichte passen sie wirklich perfekt und auch wenn ich sie nicht alle verstanden habe, hatte ich viel Spaß dabei, die herrlich bunten Bilder zu betrachten. Fazit: Liebenswert, tiefgründig und außergewöhnlich. „Die Anarchie der Buchstaben“ ist ein ganz besonderes Buch, welches nicht nur mit einer ganz wundervollen Protagonistin ausgestattet ist, sondern auch so einige wichtige und schöne Botschaften enthält. Mir hat das Buch herrliche Lesestunden beschert und ich kann es euch wärmstens empfehlen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

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  • Das ABC der Honora Lee

    Die Anarchie der Buchstaben

    InaVainohullu

    11. January 2018 um 10:13

    "Die Anarchie der Buchstaben" erzählt die Geschichte der sehr aufgeweckten und kecken 9-jährigen Perry, die einen straff organisierten Wochenplan hat. Plötzlich bricht das Donnerstagsangebot weg und all die Anstrengungen der Mutter, vielleicht doch noch einen Schwimmkurs oder Ähnliches zu finden, bleiben unerfüllt. Aber da kommt Perry selbst schon die Passende Idee. Wie wäre es denn wenn sie die Donnerstag Nachmittage künftig bei ihrer Großmutter im Pflegeheim Santa Lucia verbringt ? Zunächst halten die Eltern das für keine gute Idee, denn Oma Honora Lee leidet an Demenz. Und doch geben sie nach und denken sich: Warum eigentlich nicht ? Und so kommt es, das Perry ab sofort jeden Donnerstag im Santa Lucia verbringt. Ihre Großmutter, das muss sie schnell lernen, ist eine etwas unwirsche Frau, die wirklich so ziemlich alles vergisst. Sie kann sich zum Beispiel nie daran erinnern wer Perry eigentlich ist und echauffiert sich auch darüber, das Perry doch eigentlich ein Jungenname ist. Perry tut das alles mit einem Schulterzucken ab und hat stattdessen eine großartige Idee, wie sie Oma eine Freude machen und ihr helfen könnte, damit sie nicht immer alles vergisst. Und so beginnt sie, gemeinsam mit den Schwestern, Pflegern, Bewohnern des Santa Lucia ein ABC Buch zu schreiben. Aber nicht irgendeines. Sondern ein sehr eigenwilliges, in dem sich die Buchstaben nicht an die richtige Reihenfolge halten und die entsprechenden Worte alle einen Bezug zum Santa Lucia haben. Dieses Büchlein ist mit seinen nur 160 Seiten wirklich sehr dünn, aber stark im Inneren. Ich hatte ehrlich gesagt überhaupt keine Erwartungen an die Geschichte und bin deshalb völlig unvoreingenommen eingestiegen und habe Perry erst einmal kennengelernt. Und auch ihre Eltern. Die enge Bindung zum Vater war für mich recht schnell greifbar, die Beziehung zur Mutter fand ich allerdings höchst fragwürdig, denn hier hatte ich das Gefühl, das sie Perry gerne ein bisschen abschiebt, wahrscheinlich weil Perry kein einfaches Kind ist. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, das sie vielleicht eine leichte Form von Autismus oder das Asperger Syndrom haben könnte, was ich überwiegend an ihrer Art des Malens, an ihrem festen eingefahrenen Tagesablauf und auch an ihren teilweise doch recht speziellen Interessen festmache. Vielleicht irre ich mich auch und sie ist einfach schlichtweg nur ein aufgewecktes und sehr neugieriges und wissbegieriges Kind. Im Endeffekt ist das auch egal, denn Perry ist superklasse, genau so wie sie ist. Sie geht mit offenem Herzen durch die Welt und wird für die Bewohner und das Pflegepersonal im Santa Lucia recht schnell ein fester Bestandteil. Das Buch ist wirklich herzallerliebst und wunderbar geschrieben, hat aber auch eine deutliche Botschaft. Nämlich die, das wir weniger in Schubladen denken und uns gerade in Bezug darauf ein Beispiel an den Kindern nehmen sollten. Ich finde, der Unterschied wie wir als Erwachsene die Welt sehen und wie sie auf Kinder wirkt, wird von Kate de Goldi hier sehr gut dargestellt. Während Perrys Vater sich nämlich manchmal schon fast dazu zwingen muss, seine Mutter im Pflegeheim zu besuchen, geht Perry freiwillig und gerne dort hin. Während ihr Vater nicht weiß, wie er mit der Demenz seiner Mutter umgehen soll, nimmt Perry diese einfach so hin, auch wenn das bedeutet, das sie ihrer Oma jede Woche aufs neue erklärt, das sie trotz kurzer Haare und ihrem Jungennamen eben kein Junge und ihre Enkelin ist. Auf Erwachsene wirkt sowas sicher frustrierend und macht traurig, während Kinder solche Dinge einfach hinnehmen und einfach froh sind, über die Zeit, die sie mit diesem geliebten Menschen verbringen.Für mich ist das Buch mal wieder ein Appell an mehr Gelassenheit, an weniger Vorurteilsdenken, daran Dinge einfach so hinzunehmen wie sie sind, was man im Alltag ja gerne mal vergisst. Zudem ist es eine charmante Geschichte mit einer wirklich tollen Protagonistin die man schnell ins Herz schließt und somit ist auch "Die Anarchie der Buchstaben" mal wieder ein rundum gelungenes und absolut lesenswertes Königskind.

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  • Zwischen-den-Zeilen-Leser sind hier gefragt

    Die Anarchie der Buchstaben

    BlackTeaBooks

    28. August 2017 um 20:38

    Die Anarchie der Buchstaben ist ein wirklich außergewöhnliches Buch, bei dem es mir schwer fällt meine Gedanken in Worte zu fassen. Man weiß, dass die junge Protagonistin Perry ihre Oma regelmäßig im Heim besucht, aber ansonsten steigt man ohne Erklärung in die Geschichte ein. Und obwohl ein paar der wichtigsten Informationen genannt werden, ist der Großteil von ihnen zwischen den Zeilen versteckt. Warum Honora Lee im Heim lebt, ist wahrscheinlich klar. Aber es gibt viele unausgesprochene Dinge, zum Beispiel was Perry so 'anders'? macht. Gerade weil ich kein Experte in den Gebieten bin die hier auftauchen, konnte ich einiges nicht komplett verstehen.Trotzdem hat es mir sehr gut gefallen. Das Buch erlebt man aus der Perspektive von Perry, die schon als so junges Mädchen einfach eine einzigartige und großartige Persönlichkeit hat. Sie ist liebenswert, intelligent und weiß genau, was sie will. Wie sie mit den Senioren im Heim umgeht ist wundervoll ehrlich, und auch ihre kleinen Eigenarten lernt man schnell kennen. Perry ist ein toller Charakter, und ich kann mir niemanden vorstellen der sie nicht ins Herz schließen würde.Ihre kindliche Sichtweise auf ein ernstes Thema hat hier perfekt gepasst und regt noch einmal auf ganz andere Weise zum Nachdenken an. Man hört, wie Perry selbst, nur bestimmte Dinge die die Erwachsenen um sie herum sagen - allein schon, weil sie sich meistens dafür nicht sonderlich interessiert. Für uns reichen diese Ausschnitte aber aus, um eigene Schlüsse zu ziehen. Gleichzeitig beweist Perry aber auch, dass Kinder eben doch mehr mitbekommen, als man ihnen zutraut.Nach dem Lesen habe ich das Buch an meine Oma verliehen um ihre Meinung zu hören, da ich noch ein wenig unschlüssig war und sie jahrelang in einem Altersheim gearbeitet hat. Und tatsächlich hat es sie noch mehr bewegt als mich. Sie fand die Geschichte von Perry und Honora Lee unglaublich berührend und hatte an einigen Stellen sogar Gänsehaut. Ich fand es sehr interessant, dass sie es noch einmal ganz anders wahrgenommen und viele Lücken anders interpretiert hat als ich. Darin liegt vielleicht auch die Stärke dieses Buches. Es fordert den Leser gerade durch den Mangel an offensichtlichen Informationen heraus, selbst aktiv zu werden und dabei die eigenen Einstellungen und Ansichten in Frage zu stellen. Im Buch sind außerdem viele kleinere Illustrationen verteilt die sehr künstlerisch sind, aber meistens direkten Bezug zum Text haben. So wird die Geschichte noch anschaulicher, und ich habe auch ein paar Theorien wofür sie symbolisch stehen könnten. Mir gefällt auch die handliche Größe des Buches, das Cover und generell die Gestaltung sehr - eben ein echtes Königskind! Mit der Anarchie der Buchstaben bekommt man einen kurzen Blick hinter die Tür des Lebens von Honora Lee und ihrer Enkelin Perry, die beide irgendwie anders aber eben trotzdem ganz normal sind. Obwohl man mit vielen Fragen zurückbleibt, behält man ihre Geschichte noch lange in Erinnerung. Und auch, wenn hier einige ernste Aspekte verarbeitet werden, hat man beim Lesen doch ein Lächeln im Gesicht - denn die kleine Perry ist einfach ein richtiger Sonnenschein.

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  • Hach... Königskinder <3

    Die Anarchie der Buchstaben

    Schnudl

    02. May 2017 um 11:22

    Hach... Königskinderverlag <3 Es ist doch immer wieder herrlich, ein Buch aus eurem Verlag zu lesen. Die Geschichten sind wahrlich königlich. Dieses niedliche kleine Kinderbuch von 150 Seiten, musste ich einfach haben. Die Hauptperson Perry ist etwas ganz besonderes und hat so einen wundervollen Charakter, den man einfach lieben muss. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie man mit der Krankheit Demenz, auch für Kinder gut umgehen kann. Es ist teilweise sehr lustig geschrieben und ich bin aus dem schmunzeln nicht mehr rausgekommen. Gerade mit solchen Büchern kann man Kindern, schwere Krankheiten erklären und sie lernen damit umzugehen. Zur Geschichte: Perry ist ein Mädchen im Alter von 9 Jahren, deren Oma unheilbar an Demenz erkrankt ist und seitdem in einem Heim leben muss. Perry besucht ihre Oma jeden Donnerstag und lernt so auch die anderen Heimbewohner kennen. Da ihre Oma eine ehemalige Lehrerin war und vor allem Rechtschreibung gelernt hat, aber sich ja an nichts mehr erinnern kann, dachte Perry, dass sie ein ABC schreiben kann. Sie will für jeden Buchstaben Begriffe nehmen, die auch in diesem Heim von Bedeutung sind. Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle, je nachdem was ihr gerade durch den Sinn kommt. Ein bisschen Anarchie schadet nie. Ein tolles Kinderbuch, welches mit einem sehr schönen Schreibstil geschrieben ist und auch sehr schöne passende Bilder enthält. Sehr empfehlenswert!

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  • Eher für ältere Leser zu empfehlen und nicht für Kinder

    Die Anarchie der Buchstaben

    Skyline-Of-Books

    13. July 2016 um 11:34

    Klappentext „Jeden Donnerstag besucht Perry ihre Oma im Heim Santa Lucia. Oma weiß nicht immer, wer Perry eigentlich ist, und außerdem findet sie, Perry sei ein Jungenname. Aber Perry macht das nichts aus. Und dann hat sie diese gute Idee mit dem Abc! Ein Buch über alle und alles in Santa Lucia, bei dem Oma und die anderen mitmachen sollen. Es geht zwar etwas durcheinander, und das Ganze wird eher ein Acb oder ein Abv. Aber ein bisschen Anarchie hat noch niemandem geschadet.“   Gestaltung An diesem Buch ist mir zunächst das besondere Format ins Auge gestochen, denn es ist kleiner als übliche Bücher und verfügt über einen geraden Buchrücken (keinen runden, wie es normalerweise üblich ist). Das kleine, sehr handliche Format war super praktisch! Zudem gefällt mir an dem Cover, dass es mit den Hummeln bzw. Bienen eine Szene aus der Geschichte aufgreift. Auch das Buchstabenwirrwarr am Buchrücken und Coverrand spiegeln die Geschichte natürlich super wieder. Auf den ersten Blick würde ich bei diesem Cover jedoch kein Kinderbuch erwarten, sondern mit einer ganz anderen Geschichte rechnen.   Meine Meinung „Die Anarchie der Buchstaben“ ist ein Buch, das für Leser ab 12 Jahren empfohlen ist. Ich vermute, dass diese Altersempfehlung zum einen mit den Illustrationen, die sich im Buch befinden, und zum anderen mit dem Alter der Protagonistin begründen lässt. Jedoch würde ich dieses Buch eher etwas älteren Lesern empfehlen, weil ich denke, dass die Geschichte (so schön sie und die Idee dahinter ist) für Kinder zu unspektakulär und vielleicht auch langweilig sein könnte. Kinder wollen Abenteuer und miträtseln können und die Geschichte von „Die Anarchie der Buchstaben“ ist eher eine seichte, leise Geschichte, die zudem auch Dinge beinhaltet, die für ein jüngeres Alter nicht so greifbar sind.   Die Geschichte wird aus der Sicht der jungen Perry erzählt, die für ein Schulprojekt mit ihrer Oma, die im Pflegeheim ist und unter Demenz bzw. Alzheimer leidet, ein ABC-Buch basteln möchte (damit ihre Oma sich an Dinge erinnern kann). Dadurch, dass der Leser die Geschichte aus Perrys Perspektive erlebt, werden viele Dinge nur angedeutet, die man sich dann selber zusammenreimen muss (was für jüngere Leser etwas schwierig sein könnte, da sie nicht das volle Ausmaß hinter allen Andeutungen greifen können). So hatte ich beispielsweise beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl, als wäre Perry ein sehr besonderes Mädchen, da sie in der Schule ziemlich besonders behandelt wurde. Jedoch erfuhr ich hierüber nichts genaueres, da Perry selber nie über solche Dinge nachgedacht hat. Sie scheint vieles noch nicht ganz zu verstehen und beschreibt das meiste recht objektiv.   In diesen Bereich fällt auch die Beziehung ihrer Eltern und auch die Beziehung zu diesen. Für meinen Geschmack kamen sie viel zu selten in der Geschichte vor. Sie wirkten auf mich sogar so, als würden sie sich nicht um ihr Kind kümmern, da Perry immer bei ihrer Oma, in der Schule oder bei dem Kindermädchen und deren Sohn war. Wenn ein Elternteil auftauchte, dann war es der Vater, da er manchmal nach Perrys Vorankommen mit dem ABC und dem Wohlbefinden seiner Mutter (also Perrys Oma) fragte. Die Mutter kam jedoch gar nicht wirklich vor. Sie wurde erwähnt, aber das war es auch. Die Beziehung Perrys zu ihren Eltern war eigentlich nichtexistent. Ihre Gefühle zu ihrer Oma, den anderen Pflegeheimbewohnern, dem Pflegepersonal und auch ihrem Kindermädchen waren dafür sehr greifbar und voller Gefühle. Mir persönlich hat vor allem das Pflegepersonal gefallen, da ich bei diesen richtig gespürt habe, wie sehr sie Perry mochten.   Ich mochte vor allem Perrys Idee mit dem ABC,  das eher einem ACB ähnelt, da sie die Buchstaben in buntgemischter Reihenfolge abarbeitet. Zu diesem gab es immer wieder auch sehr passende, in den Text eingebaute Illustrationen. Die Bilder haben aber nicht nur das ACB aufgegriffen, sondern auch Handlungselemente aus der Geschichte wie beispielsweise das Santa Lucia oder den Garten des Pflegeheims. Die Bilder waren dabei teilweise sogar recht abstrakt. Manche sahen aus, wie von Perry selbst gezeichnet, andere waren eher wild zusammengewürfelt und verfügten nur über Linien, Formen und Wirbel.   Die Geschichte war, wenn man sie sehr genau las und verfolgt hat, sehr tiefgründig. Es geht um den Spaß, den Perry mit dem Pflegepersonal und den alten Menschen hat. Aber vor allem wird so auch das Zusammensein mit den Menschen, die einem ans Herz gewachsen sind, thematisiert. Jedoch befasst sich das gesamte Buch immer wieder nur mit Perrys Besuchen in Santa Lucia. Dort passiert neben der Erstellung des ACBs natürlich auch das ein oder andere, aber wer auf der Suche nach großen Abenteuern, Rätseln oder Spannung ist, der sollte zu einem anderen Buch greifen. Die Geschichte von „Die Anarchie der Buchstaben“ ist sehr ruhig und aus dem Alltag gegriffen, da es vor allem darum geht, dass man Zeit mit seiner Familie (seien es nun Eltern oder Großeltern) verbringen sollte, auch wenn sie in einem Heim sind. Man kann dabei nur gewinnen. Mir hat diese Botschaft gut gefallen. Jedoch war mir die Geschichte insgesamt zu unspektakulär und das Ende hat mir nicht so gut gefallen, da es für meinen Geschmack zu offen und plötzlich war.   Durch die große Schrift, die immer wieder auch mit Bildern versetzt war, und den recht geringen Seitenumfang (160 Seiten) konnte ich das Buch innerhalb von knapp zwei Stunden durchlesen.  Zudem ist sowohl der Satzbau als auch die Wortwahl sehr einfach. Das passt hervorragend zur jungen Erzählerin. Wer also ein Freund von besonderer Sprache ist und wen eine eher langsame Geschichte dabei nicht stört, der ist ihr genau richtig.   Fazit Ich denke, dass „Die Anarchie der Buchstaben“ eine schöne Botschaft vermittelt, die Geschichte für junge Leser jedoch etwas schwierig sein könnte, da die Handlung sehr ruhig ist und so schnell Langeweile aufkommen könnte. Zudem erfährt der Leser durch die Erzählperspektive manche Dinge nur bedingt, weswegen er sich viel dazu denken muss, was für Kinder manchmal recht schwierig sein könnte. Ich würde dieses Buch also eher älteren Lesern empfehlen, die gerne zum Nachdenken angeregt werden und die gerne in Andeutungen versteckte Botschaften entdecken. Mir persönlich gefiel das Ende jedoch nicht so gut und auch die Handlung war mir zu unspektakulär. Die Beziehungen, die Protagonistin Perry zu den Pflegeheimbewohnern und den Pflegern aufgebaut hat, waren sehr tiefgehend und für mich als Leserin spürbar, jedoch hat mich gestört, dass die Eltern in der Geschichte so gut wie gar nicht präsent waren, weil es hierfür keinerlei Erklärungen gab. Sie fehlten einfach. 3 von 5 Sternen!    Reihen-Infos Einzelband

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  • Die Anarchie der Buchstaben

    Die Anarchie der Buchstaben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. June 2015 um 21:06

    Die neunjährige Perry hatte sehr viele außerschulische Aktivitäten, weil ihre Mutter meinte, dass Kinder immer kreativ und beschäftigt werden sollten und somit waren ihre Wochentage randvoll mit Kursen belegt. An einem Samstag besuchte Perry zum ersten Mal mit ihrem Vater, ihre Oma im Altenheim "Santa Lucia" das in der Nähe von ihrem Elternhaus lag. Dort lernte sie ihre Oma kennen und erfuhr auch das sie ihr Gedächtnis verloren hat und sie Perrys Vater nicht mehr erkannte. Als ein Kurs ausfiel, konnte Perry ihre Eltern dazu überreden, dass sie an diesem Nachmittag regelmäßig ihre Oma im Santa Lucia besuchen wollte. So lernte sie nicht nur ihre Oma sondern auch die Mitbewohner und auch das Personal besser kennen. Weil ihre Oma alles vergaß kam Perry auf die Idee ein ABC-Buch über alle und alles in Santa Lucia zu gestalten. Aber es kam eher ein anarchisches Alphabet heraus - was gar nicht mal so schlimm war... Der Autorin ist es sehr gut gelungen, sich in die Kinderwelt und die der älteren hineinzuversetzen. Sie zeigt auch, dass Kinder mit den älteren Menschen anders umgehen als Erwachsene. Die wunderschönen Illustrationen laden zum Träumen ein. Meine Meinung: Eine schöne und poetische Geschichte zwischen Alt & Jung. Das Buch lässt sich schnell durchlesen, so dass man Lust hat es nochmal zu lesen.

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  • anders - besonders - einzigartig

    Die Anarchie der Buchstaben

    Bookling

    30. May 2015 um 23:32

    Perry ist ein Einzelkind und "anders als normal" (S.15) Ihre Zeit ist voll gestopft mit Aktivitäten, die ihre Mutter für sinnvoll hält. Als ihr Onkel auswandert, muss ihr Vater die Besuche bei ihrer Oma im Heim übernehmen, was ihm im Gegensatz zu Perry sehr missfällt. Als eine von Perry Aktivitäten wegen längerer Krankheit der Trainerin ausfällt, bekommt sie von ihrem Vater die Erlaubnis stattdessen jede Woche ihre Oma im Altenheim zu besuchen. Ihre Oma ist eine ehemalige Lehrerin, die Buchstaben liebt und jetzt leider an Alzheimer erkrankt ist. Perry beschließt ein ABC-Heft für ihe Oma zu machen - sie sammelt zu jedem Buchstaben Worte, die mit dem Altenheim oder seinen Bewohnern zu tun haben. Bis sie das Heft am Ende des Buches vollendet, verbessern sich nicht nur Perrys Noten, sondern auch das Verhalten ihres Umfelds ihr gegenüber; ihr Vater kommt freiwillig mit ins Altersheim - zu Fuß! -  und ihre Küsse hassende Oma gibt ihr einen Kuss. Perry ist nicht die Erzählerin, was mir erst recht spät aufgefallen ist, weil der Erzähler so viel über ihre Gedanken und Gefühle weiß. Ich denke, im Buch geht es um die Familien unserer heutigen Zeit. Die Eltern sind so mit ihrer Arbeit beschäftigt, dass sie nicht einmal merken, dass sie für ihr Kind weder Zeit, noch Lob haben - nur Kritik - und ihm keine Freizeit lassen in ihrem Förderzwang. Die Oma wird ins Heim abgeschoben und selbst da möglichst selten besucht; sie erkennt einen ja ohnehin nicht mehr. Durch Perrys regelmäßige Besuche bei ihrer Oma wird dieses Schema aufgebrochen. Sie kann tatsächlich einmal frei entscheiden, ob und was sie tun möchte. Und obwohl es anfangs sehr mühsam für sie ist, schreibt sie weiter an dem Heft, weil es für sie wichtig ist. Im Altenheim lernt sie mit Leuten umzugehen, die anders als normal sind und sie einfach zu akzeptieren - auch sie selbst fühlt sich dort angenommen. Als sie krank das Bett hüten muss und nicht mit den Bewohnern am ABC-Heft arbeiten kann, merken ihre Eltern wie wichtig ihr "Projekt" für sie ist. Ihr Vater kauft ihr sogar ein Wörterbuch, das er ihr nach der Arbeit mitbringt und mit ihr zusammen nach Wörtern für die fehlenden Buchstaben sucht. Nicht mehr von allen Seiten kritisiert, sondern eher unterstützt, bekommt sie nicht nur Lob, sondern sogar eine hervorragende Note in der Schule und im Klavierunterricht, der sie sonst immer überfordert hat, kann sie endlich zu Stufe II aufsteigen. Menschlicher Kontakt, Akzeptanz, Lob und genug Zeit, um kreativ werden zu können und eigene Ideen zu entwickeln, scheinen absolut unerlässlich für die Entwicklung eines Kindes.  

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  • Das ACB der Honora Lee

    Die Anarchie der Buchstaben

    angi_stumpf

    31. January 2015 um 20:03

    Die Geschichte: Die kleine Perry ist ein ungewöhnliches Mädchen, das es ihren Eltern nicht immer leicht macht. Die beiden sind berufstätig und Perry verbringt viel Zeit mit allerhand Kursen, Musikunterricht und ihrem Kindermädchen. Als einer der Nachmittagskurse plötzlich ausfällt, äußert Perry den Wunsch, an den jetzt freien Donnerstagen ihre Oma im Pflegeheim zu besuchen. Ihre Eltern sind sehr skeptisch, da die alte Frau an Demenz leidet und auch sonst wohl nicht so für ihr sonniges Gemüt bekannt ist. Doch Perry setzt sich durch und leistet fortan den Bewohnern Gesellschaft. Dabei trifft sie auf die unterschiedlichsten Charaktere, von denen manche sehr nett sind, andere dagegen weniger. Perrys Oma Honora war früher Lehrerin und sie liebt das Alphabet. So entsteht die Idee, ein persönliches ABC des Pflegeheims zu schreiben bzw. malen. Gar nicht so einfach bei den chaotischen Bewohnern … Meine Meinung: Der Schreibstil ist schön zu lesen, kam mir aber am Anfang eher vor, als wäre das Buch für noch kleinere Kinder gedacht. Dieser Eindruck änderte sich aber angesichts der Story dann noch etwas. Perry und ihre Familie werden sehr lebensnah beschrieben. Wir erleben einen ganz normalen Alltag eines berufstätigen Paares, das sich um ein Kind kümmern muss, das anscheinend etwas Lernschwierigkeiten hat. Perry ist ein absolut liebenswürdiges Mädchen und ich hab sie schnell ins Leserherz geschlossen. Ihre Oma dagegen ist eher ein schwieriger Charakter, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen: absolut realistisch dargestellt. Die Geschichte liest sich fast wie von selbst, es gibt keine extremen Höhen oder Tiefen. Auch Schicksalsschläge wirken nicht sehr bedrohlich, aber gewisse Andeutungen und Begebenheiten lassen Raum für eigene Gedanken und Interpretationen. Ich habe Perry sehr gern begleitet und mich am Ende mit ihr und den Altenheimbewohnern über das gelungene, wenn auch etwas chaotische “ACB” gefreut. Die Illustrationen von Gregory O´Brien fand ich nicht so wirklich dem Lesealter angepasst. Sie wirken oft zu abstrakt und nicht so zum Text passend. Fazit: Eine schöne Geschichte über Familie, Zusammenhalt und den ganz normalen Alltagswahnsinn. Lässt viel Raum für eigene Gedanken und Interpretationen.

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  • G wie Goldig

    Die Anarchie der Buchstaben

    JuliB

    15. January 2015 um 11:10

    Perrys Oma wohnt in einem Altersheim und vergisst viele Dinge. Sie weiß nie so recht, wer Perry ist, liebt aber die Kekse, die ihre Enkelin bei ihren Besuchen mitbringt. -Perry selbst ist ein liebenswerter, neugieriger Fratz, der sich nichts daraus macht, andauernd für einen Jungen gehalten zu werden. Sie liebt es, Bilder zu malen. Am liebsten von all den Dingen, die sie um sich herum wahrnimmt. Oma war früher mal Lehrerin und um Oma zu helfen, sich mit Perry zurecht zu finden, bastelt Perry ein ABC-Buch für sie, das mit all den Dingen und Wörtern gefüllt ist, die Oma, ihre Freunde in Santa Lucia und Perry und ihrer Familie zu allen Buchstaben einfallen. Nicht immer in der richtigen Reihenfolge, aber mit sehr viel Spaß und Gefühl. Meine Meinung zu diesem Buch Kate de Goldis neues Buch war ein Geschenk zu Weihnachten. Leider fand ich erst gestern Abend die Zeit, es zu lesen und mir die wunderschönen Illustrationen von Gregory O'Brien richtig anzusehen. Das ACB mit Honoria Lee ist im wahrsten Sinne des Wortes goldig. Alle Figuren darin sind so liebenswert wie die Mühe, die Perry sich mit ihrem ACB-Buch gibt. Zudem das Buch aus dem Königskinder Verlag auch noch so schön gestaltet ist. Innen wie außen. Mit Lesebändchen, das farblich zum Cover passt und wegen dem Hummel-Rand einem hohen Wiedererkennungswert im Regal hat. Fazit Eine goldige Geschichte in einem hübschen Büchlein. Für alle, die Freude an schön gestalteten Dingen haben. Das Buch ist freundlich, niemals laut, aber unkonventionell genug, um Perry zu zitieren, damit es vielen Menschen Freude macht. Mir hat es sehr gefallen.

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  • Der selbstverständliche Umgang mit dem Altern

    Die Anarchie der Buchstaben

    Daniliesing

    In diesem kleinen Büchlein verbrigt sich eine zauberhafte Idee! Die Autorin beschäftigt sich darin mit dem Thema Altern und nähert sich diesem auf ganz besonderem Wege an. Durch die Augen der jungen Perry, deren Großmutter in einem Pflegeheim lebt und deren Gedächtnis nicht mehr das beste ist, ermöglicht sie dem Leser einen unverfälschten und offenen Blick auf ihre Situation. Perry geht sehr unbefangen mit ihrer Großmutter und den anderen Bewohnern im Heim um. Sie macht sich keine großen Gedanken und Sorgen darüber, dass sie sich anders als andere Menschen verhalten oder aber körperlich oder geistig vielleicht nicht mehr so fit sind. Das Mädchen entdeckt in ihnen allen etwas Gutes, und obwohl ihre Großmutter nicht immer ganz einfach ist, genießt sie die Besuche bei ihr und ihren “Freunden”. Der besondere Erzählstil hat mich ganz für das Buch eingenommen, sodass es seinen ihm eigenen Zauber wirken konnte. Wieso machen wir Erwachsenen uns eigentlich immer alles so schwer? Können wir nicht genauso locker und unbefangen mit unseren älteren Mitmenschen umgehen, wie es Perry ganz selbstverständlich tut? Wenn man sich nicht so viele Gedanken macht, sondern einfach etwas tut, stellt sich das Glück für alle von ganz allein ein. Kate de Goldis Buch ist in diesem Sinne ein Plädoyer, seine älteren Mitmenschen weiterhin in die Gesellschaft zu integrieren, sich mit ihnen zu beschäftigen und sie ernst zu nehmen. Das geschieht beim Lesen der Geschichte ganz automatisch, indem man sich in Perry hineinversetzt. Lässt man sich darauf ein, so sieht man an Perry, hat das für alle Betroffenen einen großen Wert und durchweg positive Seiten. Besonders gefallen hat mir die Idee des ACB. Perry erstellt im Buch zusammen mit den Bewohnern des Altenheims ein ACB bestimmter Wörter (ja, ACB und nicht ABC, das wäre viel zu langweilig), die im Zusammenhang mit dem Menschen dort stehen. Für jeden Buchstaben möchte Perry im Rahmen eines Schulprojekts etwas Passendes finden und nutzt deshalb jede Gelegenheit, dem Altenheim einen Besuch abzustatten. Dabei schließen sie und die Bewohner sich unweigerlich ins Herz und Perry lernt viel mehr über das Leben, als nur ein paar Wörter für ihr ACB. Vor allem lernt man aber als Leser, dass es nicht darum geht, immer alles perfekt zu machen, sondern darum, etwas mit Herz zu tun. In diesem Sinne kann ich euch “Die Anarchie der Buchstaben” wirklich ans Herz legen!

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    • 3
  • Rezension zu Die Anarchie der Buchstaben von Kate de Goldi

    Die Anarchie der Buchstaben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. January 2015 um 11:00

    Mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Was für ein schönes Buch! Allein von der Aufmachung her ist "Die Anarchie der Buchstaben" von Kate de Goldi ein wirklich schönes Buch. Und auch inhaltlich ist es... nett. Okay, diese nichtssagenden Adjektive wie "nett", "angenehm", "ganz schön" und ähnliches sind blöd, wenn man irgendetwas damit beschreiben will, aber ich kann mich gerade auch nicht zu etwas aussagekräftigerem durchringen. Ich muss zugeben, ich hatte teilweise etwas Probleme mit dem roten Faden in dieser Geschichte, denn erzählt aus der Sicht der Grundschülerin Perry ist das Ganze hier und da etwas holprig in den Zusammenhängen. Einerseits ist der ungewöhnliche Schreibstil von Autorin Kate de Goldi wirklich passend um den quirligen Perry lebendig werden zu lassen, andererseits hatte ich eben manchmal so meine Probleme damit. Trotzdem, "Die Anarchie der Buchstaben" von Kate de Goldi ist ein schönes Buch, die Charaktere sind ebenso kurios wie sympathisch, gerade Perry und ihre demente Großmutter und das ganze ABC-Buch-Projekt von Perry ist einfach köstlich amüsant. Die Autorin versteht es, ihre Charaktere zum Leben zu erwecken und die schwierige Thematik Demenz und Alzheimer auf humorvolle und dem jüngeren Leserpublikum angemessene Art uns Weise umzusetzen. Alles in allem ein Buch, das vor allem erstmal durch seine Aufmachung besticht, denn die ist wirklich zauberhaft, mit vielen ganzseitigen Illustrationen, die Perrys Geschichte hervorragend ergänzen, aber auch inhaltlich, trotz einiger Probleme, die ich mit dem Schreibstil hatte, durchaus überzeugen kann ;)

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Zufrieden in der eigenen Welt

    Die Anarchie der Buchstaben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2014 um 20:04

    Ein wissbegieriges Schulkind. Eine Oma, die gern vergisst. Viele tote Hummeln auf dem Weg. Auf den ersten Blick wollen diese Stichpunkte nicht zusammenpassen. Doch die Autorin Kate de Goldi verwebt dies alles zu einer wunderschönen, stimmigen Erzählung in: „Die Anarchie der Buchstaben“. Perry ist ein Mädchen. Sie spielt Klavier, hat in der Schule manchmal Schwierigkeiten, hat eine Förderlehrerin und sieht ihre Welt mit ihren Augen. Sie ist offen und wissbegierig und nimmt alles auf, was um sie herum passiert. Ihre Oma ist im Pflegeheim. Diese vergisst oft viele Dinge, manchmal auch Perrys Namen. Manchmal glaubt sie auch, Perry wäre ein Junge. Doch dies schüchtert die Schülerin nicht ein. Sie findet schnell einen Draht zu den Bewohnern des Heims, zum Pflegepersonal und zu ihrer Großmutter. Sie fühlt sich wohl bei ihrer Oma Honora Lee, auch wenn die alte Dame manchmal etwas komisch ist. Perry lernt auch die anderen alten Herrschaften und ihre Eigenarten im Heim kennen und nimmt sie alle, wie sie sind. Wie ein Kind es eben tut. Perrys Oma war wohl Lehrerin, also beschließt Perry, ein ABC-Buch für sie zu kreieren. Natürlich soll Oma mithelfen. Und die anderen auch. Es sollen nur Dinge darin sein, die zu Honora Lee passen. Natürlich geht da nicht alles in geordneten Bahnen, manches geht ganz schön durcheinander. Doch Perry lässt sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Mit sehr einfachen Worten, wie aus Perrys Sicht geschrieben, erzählt Kate de Goldi eine bezaubernde Geschichte von einem Mädchen, das sich viele Gedanken macht, viele Fragen hat und das tut, was viele Erwachsene nicht können: Die Dinge so hinnehmen, akzeptieren, wie sie sind und damit arbeiten. Ihre Großmutter kann sich nicht mehr alles merken, lebt in der Vergangenheit. Dennoch findet Perry es toll, sie zu besuchen und genießt ihre manchmal eigenartige Weise. Dass die einfachen Worte, die schnell und flüssig zu lesen sind, sehr viel Tiefe zeigen, merkt man schnell, wenn man das Gelesene etwas sacken lässt. Perry sieht alles aus ihren Augen. Alltägliche Dinge, Handgriffe, die für jeden Menschen so normal sind, dass sie gar nicht mehr wahrgenommen werden, werden aufgezeigt. Weil sie Perry auffallen, weil sie nebenbei passieren. Und dennoch sind sie wichtig für Perry. Wie einfach das Leben eigentlich scheint, wie viele Gedanken sich Perry aber macht – und schlussendlich dann auch der Leser genau in diese Welt gezogen wird – zeigen auch die sehr schönen und ausdrucksstarken Illustrationen von Gregory O´Brien. Ein wunderschönes Buch, das so einfach wirkt und tiefgreifend ist, wie es nur sein kann. Ein Buch für jede Zeit und jede Gelegenheit. Ein Buch, das lange nachklingt und dazu verleitet, es immer wieder zur Hand zu nehmen.

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  • Rezension zu "Die Anarchie der Buchstaben" von Kate de Goldi

    Die Anarchie der Buchstaben

    kathrineverdeen

    02. December 2014 um 16:14

    Ein bisschen Anarchie hat noch niemandem geschadet ... Ich denke jeder kann sich noch sehr gut daran erinnern, dass man als Kind die Welt mit ganz anderen Augen betrachtet hat. Man war unbedarfter, nicht so übervorsichtig und hat sich ohne groß darüber nachzudenken in manch prekäre Situation manövriert. Auch der Umgang mit anderen Menschen war unbefangener. Ein Kind kann über viele Dinge, die man als Erwachsener etwas verkniffener sieht, einfach hinweggesehen oder empfindet sie gar nicht erst als abnorm. In „Die Anarchie der Buchstaben“ von Kate de Goldi nimmt die Autorin genau diesen Blickwinkel ein und betrachtet das Thema Altern und verpackt es in einer kleinen aber sehr feinen Geschichte. „Die Anarchie der Buchstaben“, wird aus der Perspektive eines jungen Mädchens namens Perry erzählt, die jeden Donnerstag ihre Oma im Heim Santa Lucia besucht. Obwohl Perrys Oma an vielen Tagen nicht einmal weiß, dass es sich bei dem Mädchen mit dem Jungennamen um ihre Enkelin handelt, bauen beide im Laufe dieser sehr stimmungsvollen Geschichte eine ganz besondere Beziehung auf. Allerdings ist das besonders für Perry ein hartes Stück Arbeit einen Weg in das Herz und in das Gedächtnis ihrer Oma zu finden. Eine große Hilfe ist ihr dabei ein brillanter Einfall und die restlichen Heimbewohner. Zusammen schreiben sie ein Buch, in dem es um das ABC geht. Jeder Buchstabe wird mit Wörtern oder einem Namen verbunden, die einen Bezug zum Heim Santa Lucia und seinen Bewohner haben müssen. Dabei kommt ein wundervolles Sammelsurium an Buchstaben heraus, die etwas durcheinandergeraten sind… Auf der Suche nach den passenden Beschreibungen, die wie geschaffen sind, um die Buchstaben zu erläutern, lernen wir Leser eine sehr liebenswerte Perry und eine etwas andere Wohngemeinschaft kennen. Wir erleben viele Situationen mit einem sehr geduldigen Mädchen und ihrer manchmal etwas überschwänglichen Oma, die manch Erwachsener womöglich verletzt verlassen würde. Beim Lesen dieser Passagen fragt man sich zwangsläufig, wie man selbst reagiert hätte. In dieser Geschichte erfahren wir aber auch von vielen Vorurteilen gegenüber älteren Menschen und Perry zeigt uns, dass die meisten davon ziemlich unbegründet sind. Auch dass der Perfektionismus, den viele Menschen in ihrem Alltag zelebrieren, äußerst hinderlich sein kann, wenn man das Leben in vollen Zügen genießen möchte. Kate de Goldi hat einen sehr außergewöhnlichen Schreibstil, mit dem sie Perrys lebendige und liebenswerte Art unterstreicht und ihre bedeutungsvolle Geschichte erzählt. „Die Anarchie der Buchstaben“ habe ich nicht nur einmal gelesen, denn die knapp 150 Seiten sind allein wegen der sehr passenden Illustrationen von Gregory O`Brien einen zweiten Blick wert. Beim erneuten Lesen sind mir einige tiefgründige Details aufgefallen, die mir sonst entgangen wären. www.kathrineverdeen.blogspot.de

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