Katelyn Erikson Aegeria: Seelenruf

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Inhaltsangabe zu „Aegeria: Seelenruf“ von Katelyn Erikson

Ein Debütroman mit Potential nach Oben, einer tollen Grundidee und einer starken zweiten Hälfte.

— Freija
Freija
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  • interessante Idee, starke zweite Hälfte und ein mega geiles Cover zum Verlieben

    Aegeria: Seelenruf
    Freija

    Freija

    04. June 2017 um 22:15

    Inhalt: Als die angehende Ärztin Elenya auf Logan trifft, scheint es als würde diese Begegnung alles verändern. Er weiß Dinge über sie, die er nicht wissen darf und wieso trägt er das selbe Symbol an seinem Körper wie sie? Kann eine einzige Begegnung dein gesamtes Weltbild auf den Kopf stellen? Cover: Ich liebe das Cover. Maria Graßhoff hat ein wundervolles Gesamtkunstwerk erschaffen und auch wenn es etwas düster wirkt, passt es einfach perfekt zur Geschichte. Auch die Farbkombination gefällt mir sehr gut. Meinung: Der Schreibstil von Katelyn Erikson ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Im Verlauf der Geschichte ist in meinen Augen eine deutliche Steigerung erkennbar, so dass ich ab der Hälfte des Buches an die Handlung gefesselt wurde. Mit dem Anfang konnte mich die Autorin daher leider nicht direkt abholen, weil er mir einfach zu langatmig war. Wem es genauso geht, dem gebe ich den Tipp haltet durch, dass durchbeißen lohnt sich. Denn im Laufe der Story schafft es die Autorin immer mehr Spannung auf zubauen und diese dann auch konsequent bis zum Ende hochzuhalten. Die Charaktere wurden von Katelyn Erikson sehr gut durchdacht und detailreich ausgearbeitet. Jedoch hat mich gerade unsere Protagonistin sehr lange in den Wahnsinn getrieben. Mit ihrer naiven Art und Weise, sowie ihrem festklammern an alten Gewohnheiten, obwohl es auch für mich als Leser offensichtlich war, dass es falsch ist, hat sie es mir nicht immer leicht gemacht. Gleichzeitig hat mich aber ihre Wandlung und Entwicklung wirklich begeistern können. Denn sie ist definitiv an sich und ihrer Situation gewachsen. Im Gegensatz dazu steht der männliche Part Logan. Nicht jeder wird vermutlich mit seiner "Höhlenmenschen" Art, die er zu Beginn des Buches zur Schau trägt, zurecht kommen, aber auch er entwickelt sich weiter. Man darf beim Lesen nicht vergessen, dass er aus einem Reich kommt indem andere Strukturen und Denkweisen bestehen. Zum Schluss wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und als ich dann die letzte Seite erreicht hatte, wurde ich von der Autorin mit vielen Fragen im Kopf zurück gelassen. Nun sitze ich auf glühenden Kohlen und möchte wissen, wie es weiter geht. Mein Fazit: Vielen Dank an die Autorin für dieses Rezensionsexemplar. Katelyn Eriksons Debüt ist ein schöner Fantasyroman mit Potential nach Oben, gerade was die Eröffnung angeht. Mit der zweiten Hälfe des Buches konnte mich die Autorin auf alle Fälle überzeugen und ich bin froh, dass ich mich durchgebissen habe. Besonders gefallen hat mir das Zusammenspiel der Charaktere und die Idee der Geschichte. Trotz des für mich etwas holprigen Anfangs würde ich die Geschichte weiter empfehlen, da eine sehr positive Entwicklung und eine große Steigerung erkennbar ist. Ich hoffe, dass es der Autorin gelingt die Spannung in Band 2 zu transportieren und mich dort direkt mitzureißen.Aufgrund der erkennbaren Steigerung, der tollen Idee und dem mega geilen Cover runde ich gerne von 3,5 auf 4 Sterne auf.

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  • Ein Götterkönig in unserer Zeit - und seine Seelenverbundene

    Aegeria: Seelenruf
    Sandra1978

    Sandra1978

    21. May 2017 um 15:44

    Inhalt Als Logan in einem Krankenhaus zu sich kommt, ist er vor allem eins: Sehr wütend. Natürlich weiß er nicht, was ein Krankenhaus ist. Denn er ist schließlich der König von Aegeria, ein Gott unter Menschen, und diese müssen im gehorchen. Seine Frau Celestia begegnet ihm im Krankenhaus – doch sie erkennt ihn nicht. Was ist nur geschehen? Wo ist er? Und warum nennt sich seine Frau Elenya und behauptet, sie sei Ärztin? Und gehorcht ihm nicht? Elenya ist fasziniert von ihrem anscheinend psychisch gestörten Patienten. Er scheint sie buchstäblich magisch anzuziehen. Irgendetwas verbindet die Beiden miteinander. Wenn er nur nicht behaupten würde, ein König zu sein – anscheinend ist er psychisch völlig gestört. Doch auch nach dem Verlassen des Krankenhauses begegnet Elenya Logan immer wieder. Es scheint Schicksal zu sein, dass die beiden unabänderlich aneinander bindet…   Beurteilung Die Äußerlichkeiten zuerst: Das wunderschöne Cover und der vielversprechende Titel laden geradezu dazu ein, das Debut von Katelyn Erikson zu lesen. Eine faszinierende Version des Themas der Wiedergeburt wurde hier sehr gekonnt umgesetzt. Es hat mir insgesamt viel Spaß gemacht, den Roman zu lesen, der Schreibstil ist sehr flüssig und die Handlung schreitet gut voran. Dies schicke ich vorweg, denn ab jetzt klingt es so, als hätte mir das Buch nicht gefallen, das stimmt aber nicht. Die GESCHICHTE ist toll, aber die Protagonisten Logan und Elenya könnte ich von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur mit dem Kopf an die Wand klatschen. Logan ist ein selbstherrlicher Macho, der allen Ernstes der Meinung ist, dass seine Frau ihm gehorchen muss (und alle anderen Menschen auch). Aber eigentlich ist er ein Weichei, das dann auch immer wieder anfängt rumzuheulen und in Selbstmitleid zerfließt, wenn nicht alles so funktioniert wie er es gerne möchte. Auf der anderen Seite haben wir Elenya, eine junge,hübsche und sehr intelligente junge Frau, die aber offensichtlich bei einem paar hübscher Augen und einem dominanten sexy Typ jegliche Emanzipation vergisst und zum unterwürfigen Spielball wird. Ganz schlimm finde ich das – zwar haben beide Charaktere auch zwischendurch immer wieder „Vernunftblitzer“ und scheinen normal zu werden, aber sobald sie sich kommt das unmögliche Rollenverhalten wieder durch. Am liebsten mochte ich die Nebencharaktere in diesem Buch, vor allem Stan, den immer freundlichen, gut gelaunten Arbeitskollegen von Logan, der zwar einen Mafia-Job macht, aber eigentlich vor allem ein gutes Herz hat. Ich habe wirklich überlegt, ob ich das so ausführlich in die Rezension reinbringen soll, aber ich finde das gehört schon dazu, und ich will nochmal deutlich  machen: Ich unterscheide hier deutlich zwischen den Charakteren und dem Buch an sich! Wenn ich ein Buch schließe und sagen kann: Zu diesem Buch habe ich immer wieder gern gegriffen oder habe es sogar anderen Büchern vorgezogen, dann war etwas dran. Und das ist bei diesem Buch absolut der Fall. Man merkt insgesamt sicherlich, dass die Autorin noch etwas ungeübt ist, ich habe sicherlich schon „geschliffenere“ Stories gelesen, aber es ist hier definitiv nicht so ausgeprägt, das es wirklich negativ auffallen würde. Die Schauplätze und Szenarien und ebenso die Dialoge sind gut ausgearbeitet und so plastisch, das man sich die Szenen im Kopf gut vorstellen kann. Ich bin auch sehr neugierig geworden auf Aegeria, da leider im Buch nicht sehr viele Details darüber verraten werden. Eine Fortsetzung werde ich auf jeden Fall lesen, wenn eine erscheint, und gebe diesem Buch verdiente 4 von 5 Rezisternchen.

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  • Spannendes und besonderes Debüt was man UNBEDINGT lesen muss

    Aegeria: Seelenruf
    Ansha

    Ansha

    15. May 2017 um 12:07

    Erstmal vielen vielen Dank an Katelyn Erikson die mich ihr Buchbaby vorab lesen lassen hat! Dies nimmt jedoch keinerlei Einfluss auf meine objektive Meinung.   Zuerst einmal muss ich sagen: WOW einfach nur WOW! Ich hoffe ich finde die richtigen Worte um diesem tollen Buch gerecht zu werden.   Das Cover und der Klappentext haben mich direkt angesprochen, denn ich bin ziemlich Covergeil, doch der Klappentext bereitet auf gar keinen Fall darauf vor, wie großartig und komplex diese Geschichte ist. Die Idee ist mir so bisher noch nie untergekommen und hätte mich in dieser Woche nicht eine fiese Grippe niedergestreckt, ich hätte das Buch nicht aus der Hand legen können, denn das fiel mir selbst mit Grippe schon verdammt schwer. Ich hing nur so an den Seiten und habe den Inhalt einfach weginhaliert.   Der Prolog geht schon rasant spannend los und man hat hier schon diesen "atemstockenden Moment". Ab Kapitel 1 bleibt die Spannung zwar bestehen, dieser zieht sich auch durch das gesamte Buch, aber es wird ruhiger. Es geht zwar spannend weiter, aber nicht rasant, sodass uns die Autorin Zeit lässt, die Protagonisten und deren Hintergrund, Stück für Stück kennenzulernen. Dennoch wird es nicht langweilig. Unvorhersehbare Wendungen und überraschende Handlungen sorgen dafür, dass man immer wieder den Atem anhält. Die ruhigeren Szenen sorgen dann wieder zum durchatmen und das braucht man auch. Hier verbindet sich so viel zu einer wahren - und das meine ich im absoluten positivsten Sinne - Reizüberflutung. Brutalität, Fantasy, Liebe, Drama und ein Hauch Erotik vereinen sich zu einer harmonischen Symphonie und runden das Gesamtbild einfach perfekt ab. Und die Autorin geht hier wirklich nicht zimperlich vor - aber gerade das macht aus diesem Buch etwas besonderes. Sie schafft es alle Stile so harmonisch miteinander zu verweben, dass man die Geschichte einfach genießt. Dazu autenthische & sehr sympathische Protagonisten und Nebencharaktere und weniger sympathische Charaktere, der für viele Antworten aber ebenso viele Fragen sorgen. Manche klären sich im Laufe der Geschichte, andere bleiben offen und man sehnt sich Band 2 zum weiterlesen herbei. Elenya ist eine starke und liebevolle Prota die zwar während der Geschichte wächst aber sich auch treu bleibt. Ebenso Logan - man kauft ihm einfach alles ab, weil er es rüberbringt und verkörpert und er sich zwar auch verändert - sich aber auch treu bleibt! Ergibt es Sinn!? Ich hoffe schon, denn anders kann ich es einfach nicht erklären. Die Erotik sorgt für knisternde Momente, aber überlagert oder dominiert die Geschichte in keinerweise, sondern sorgt einfach nur für ein merkbares Knistern zwischen den Protagonisten - in ganz unaufdringlicher Weise.   Der Schreibstil ist angenehm flüssig und die Story fesselnd, dabei schafft es die Autorin eine Welt zu erschaffen die man während des Lesens vor Augen hat. Das Buch ist zwar in der Erzähl-Perspektive gehalten aber auch hier ist die Autorin für mich etwas besonderes, denn trotzdem fühlt man sich mitten im Geschehen, bekommt einen Draht zu den Charakteren und fiebert und bangt in der Geschichte mit. Dazu übermittelt sie so viel Gefühl - ganz egal ob positiver oder negativer Natur, was mir in dieser Dimension noch nie passiert ist.   Ich kann nichts negatives zu diesem Buch sagen, daher dürfte es jetzt auch niemanden verwundern, wenn ich hier ein weiteres meiner Jahreshighlight gefunden habe und für mich das beste Buch im Mai. Von mir daher eine ganz klare Lese- & Kaufempfehlung!

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