Katerina Poladjan

 3,5 Sterne bei 82 Bewertungen
Autorin von Hier sind Löwen, In einer Nacht, woanders und weiteren Büchern.
Autorenbild von Katerina Poladjan (©)

Lebenslauf von Katerina Poladjan

Geschichtenerzählerin mit bewegenden Worten: Die deutsche Schriftstellerin, Hörspielsprecherin und Schauspielerin Katerina Poladjan wird 1971 in Moskau geboren und kommt 1979 nach Deutschland. Nach ihrem Abitur in Berlin studiert sie in Lüneburg Angewandte Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt auf Philosophie und Kunst. Heute ist Poladjan wieder in Berlin zu Hause, wo sie Romane, Essays und Theaterstücke schreibt.

Ihren Debütroman »In einer Nacht, woanders«, der mehrfach ausgezeichnet wird, veröffentlicht sie 2011. Für ihre Arbeit erhält Poladjan mehrere Stipendien sowie unter anderem den Literaturpreis „Der kleine Hai“ und eine Nominierung für den Alfred-Döblin-Preis 2015. Im selben Jahr nimmt die Autorin auch am Ingeborg-Bachmann-Preis teil.

Besonders erfolgreich war vor allem ihr Roman »Hier sind Löwen« von 2019. Das Buch ist inspiriert von Poladjans Großvater, der ein Überlebender der Völkermorde an Armeniern Anfang des 20. Jahrhunderts war. Für das Werk wird Poladjan für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert.

Alle Bücher von Katerina Poladjan

Cover des Buches Hier sind Löwen (ISBN: 9783596703036)

Hier sind Löwen

 (47)
Erscheint am 26.01.2022
Cover des Buches In einer Nacht, woanders (ISBN: 9783499256936)

In einer Nacht, woanders

 (34)
Erschienen am 01.02.2013
Cover des Buches Vielleicht Marseille (ISBN: 9783871348105)

Vielleicht Marseille

 (1)
Erschienen am 28.08.2015
Cover des Buches Hinter Sibirien (ISBN: 9783871348419)

Hinter Sibirien

 (0)
Erschienen am 21.10.2016

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Katerina Poladjan

Cover des Buches Hier sind Löwen (ISBN: 9783103973815)B

Rezension zu "Hier sind Löwen" von Katerina Poladjan

Gewollt künstlerisch, zu viele Themen kurz angesprochen aber nicht vertieft
buechernarrvor einem Jahr

Eine alte Familienbibel. 

Eine Buchrestauratorin in Jerewan 

Eine Reise in die Geschichte Armeniens und zu den blinden Flecken des eigenen Lebens

(Klappentext)


Ich habe mich sehr auf dieses Buch, diese Erzählung gefreut. Ich weiß nur sehr wenig von der Geschichte und dem Leben in Armenien und dachte, mit diesem Buch einen kleinen Einblick zu bekommen, aber ich wurde bitter enttäuscht. Von der Geschichte Armeniens erfährt man so gut wie gar nichts, über das Leben und die Personen in Armenien bestenfalls einige schlechte Klischees.

Dazu kommt die Hauptperson, die gar keine Charakterzüge zu besitzen scheint, die sich die komplette Zeit nur treiben lässt, sich extrem halbherzig auf die Suche nach ihrer Familie begibt (ohne sich wirklich dafür entschieden zu haben, es scheint ihr einfach zu passieren) und bei der ersten Schwierigkeit sofort aufhört.

Dazwischen ist die „Geschichte“ einer Familienbibel gewebt, die Helen, die Hauptperson restaurieren soll. In Rückblenden erfährt man Bruchstücke einer Flucht, ohne jemals auch nur einen kleinen Überblick geschweige denn eine Einordnung des Ganzen zu bekommen.


Die Sprache ist so gewollt gekünstelt, dass die Sätze absolut nicht im Gedächtnis bleiben. Ich habe mehrere Abschnitte mehrfach gelesen, ohne es zu merken, weil ich vieles von dem, was ich Stunden vorher gelesen hatte, schon wieder vergessen hatte. Die zusammenhanglos ineinander gewebten Geschichten sind so nichtssagend, dass das Buch überhaupt nicht zu fesseln vermag. Es ist eine aneinandergereihte Sammlung von Episoden aus dem Leben einer unsympathischen Protagonistin, unterbrochen von unlogischen und gewollt absurden Dialogen. Beispiel gefällig?

„Helen, du fehlst hier. Letzte Nacht ist die Lampe im Flur runtergekracht. Ich dachte, es wäre ein Erdbeben oder eine Bombe. Ich dachte, das war´s, und du bist nicht da.“

„Warum ist die Lampe runtergekracht?“

„Das weiß ich nicht. Der Haken. Der Putz.“

„Rauchst du?“

„Ich mache das Fenster auf.“

„Das habe ich nicht gemeint. Hast du viel zu tun?“

„Ich muss zu dieser Tagung, dann fahre ich ein paar Tage an die Ostsee.“

„Mit Tim?“

„Allein.“

„Danil, haben wir zusammen den Film Schießen sie auf den Pianisten gesehen, mit Charles Aznavour?“

„Nein noch nie gesehen.“
 „Was macht der Oleander auf dem Balkon?“

„Vertrocknet.“

„Gut“


Ich verstehe nicht, wie dieses Buch auf der long-list für den Deutschen Buchpreis landen konnte, es ist Buch, dass ich sofort nach dem Lesen vergessen werde – zum Teil schon währenddessen -, von dem ich absolut keine Information erhalten habe und dessen Geschichte so träge vor sich hingeplätschert ist und dem so der rote Faden gefehlt hat, dass ich mich eher zwingen musste, es fertig zu lesen, als dass es wirklich Spaß gemacht hätte.

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Cover des Buches Hier sind Löwen (ISBN: 9783103973815)Buecherschmauss avatar

Rezension zu "Hier sind Löwen" von Katerina Poladjan

Hic sunt lones
Buecherschmausvor einem Jahr

Das Szenario ist nicht neu und bereits unzählige Male Ausgangspunkt und/oder Sujet von Romanen gewesen: eine nicht mehr ganz junge Frau, so um die Dreißig (wahlweise auch ein junger Mann), ist im Leben noch nicht so ganz angekommen, beruflich leicht prekär, aber gut ausgebildet, Beziehungsstatus noch nicht wirklich geklärt, genauso offen wie die Zukunftspläne, kommt an einen Punkt, der mittlerweile sogar einen Namen besitzt, die „Quarterlife-Crisis. Oft stecken irgendwelche familiären, gern verdrängten und nicht gleich offensichtlichen Probleme hinter dem Dilemma. Und oft dient eine Reise zu den familiären Wurzeln als Anstoß, sich darüber Klarheit zu verschaffen. Das ist auch bei der Protagonistin von Katerina Poladjan in ihrem 2019 für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman „Hier sind Löwen“ so.


Das Besondere dieses Buchs liegt in der Familiengeschichte und in der Profession der Protagonistin.


Helen Mazavian hat wie die 1971 in Moskau geborene Autorin armenische Wurzeln. Aufgewachsen ist sie bei ihrer etwas exzentrischen Mutter Sara. Diese ist Künstlerin und fertigt unter anderem Assemblagen an, deren Motive an die Geschichte und Verfolgung der Armenier im 20. Jahrhundert erinnern. Der Völkermord an den Armeniern forderte 1915/16 schätzungsweise bis zu 1,5 Millionen Todesopfer. Die Zahlen gehen sehr weit auseinander, die Türkei leugnet ihre Schuld bis heute. Viel geredet hat die Mutter andererseits nicht über die Familie, nur dass die Großmutter aus der Gegend um Kars stammte und zu den Verfolgten und Vertriebenen gehörte. Als Helen beruflich nach Jerewan reist, gibt sie ihr ein altes Foto mit, darauf dreizehn Personen und der Vermerk „Artaschat 1957“. Familie.


Helen ist Buchrestauratorin. Ein universitäres Austauschprogramm führt sie, die einst in Istanbul orientalische Buchkunst studiert hat an ein staatliches Archiv in Armenien, um die armenische Bindetechnik zu lernen und bei der Restauration wertvoller Schriften mitzuwirken. Ihr erstes Projekt zieht sie gleich tief in die armenische Geschichte hinein. Es ist eine Familienbibel aus dem Jahr 1710, der neuere Eintragungen, vermutlich aus der Zeit der Vertreibungen, beigefügt sind. Eintragungen eines Mädchens namens Anahid über ihren kleinen Bruder Hrant. Aber schon diese Schlussfolgerung Helens ist spekulativ.


Im Laufe ihrer Arbeit ist Helen vom Schicksal von Anahid und Hrant fasziniert, obwohl sie nahezu nichts darüber weiß. Parallel zu der eigentlichen Handlung mit ihren Rückgriffen und Erinnerungen an Helens Kindheit und ihr Leben mit Danil in Berlin schieben sich nun Episoden aus dem Leben der beiden Kinder. Dabei bleibt völlig offen, ob diese Schilderungen von der Tötung und Verschleppung der Eltern und Geschwister und ihrer Flucht aus Ordu am Schwarzen Meer in die Berge historische Einsprengsel einer auktorialen Erzählinstanz oder aber von Helen Erträumtes, Imaginiertes sind.


Biografische Bezüge darf man aber vermuten, da Katerina Poladjans Großvater aus Armenien ebenfalls den Namen Hrant trug. Außerdem ist ihr Vater ein Künstler, der ähnliche Assemblagen wie Sara im Roman anfertigt.


Helens nicht sehr ambitionierte Suche nach den Verwandten ist der für mich schönste Teil des Romans. Er führt von Jerewan in die Türkei nach Ordu am Schwarzen Meer und von dort nach Kars. Nebenbei verfolgt sie auch die Spuren der Familienbibel. Das ist atmosphärisch dicht, lebendig und teilweise sehr amüsant beschrieben und bietet einen Blick in ein literarisch noch recht unbekanntes Land.


Daneben erschließt Katerina Poladjan den Lesern von „Hier sind Löwen“ aber auch einen genau recherchierten Blick in die Werkstatt einer Buchrestauratorin. Das ist manchmal sehr detailliert, aber nie zu umfangreich gehalten.


Der dritte Aspekt, den das Buch öffnet, ist der der Identitäts- und Standortsuche der Ich-Erzählerin. In Jerewan stürzt sie sich sehr bald in eine Affäre mit dem Sohn ihrer Chefin Evelina. Levon ist Jazz-Musiker und Soldat und hat eine kleine Tochter. Helen stellt ihre Beziehung mit Danil immer mehr in Frage, hält sich aber auch Levon gegenüber alles offen. Was sie dabei umtreibt, erschließt sich der Leser*in nicht wirklich. Dies ist der reichlich spröden, etwas unnahbaren Art Helens geschuldet, die, obwohl sie Ich-Erzählerin ist, immer etwas distanziert bleibt.


Das ist aber wohl auch Teil des Erzählkonzepts der Autorin. „Hier sind Löwen“ nennt Katerina Poladjan ihren Roman, nach den Kennzeichnungen noch unbekannter, unerforschter Gebiete auf mittelalterlichen Weltkarten. „Hic sunt leones!“ Und voller weißer Flecken bleibt auch der Roman. Was wird aus Helen und Danil? Was aus den Recherchen zu Helens Familie und zur alten Handschrift? Was aus den Kindern Anahid und Hrant? Diese Leerstellen bleiben, so wie auch manche Abschnitte in alten Büchern nicht rekonstruiert werden können. Auch Helen lässt die weißen Flecken unerforscht. Kurz bevor sie die ersehnte armenische Bindekunst selbst erlernen soll, reist sie ab.

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Cover des Buches Hier sind Löwen (ISBN: 9783103973815)S

Rezension zu "Hier sind Löwen" von Katerina Poladjan

Spurensuche in Armenien
sunny-girlvor einem Jahr

Helen reist nach Armenien um ihre Kenntnisse in der Restaurierung alter Bücher zu erweitern. Gleich zeitig sucht sie nach Wurzeln ihrer Familie. Ihre Großeltern stammen aus Armenien. In Jerewan restauriert sie eine alte Familienbibel auf deren Rand Bemerkungen gekritzelt sind. In einer parallelen Strang wird die Geschichte der Flucht der Geschwister Anahid und Hrant erzählt.

Mich hat das Buch nicht packen können. Die Autorin erzählt in kurzen, distanziert wirkenden Sätzen. Dadurch ist kein Lesefluss entstanden. Vor allen in dem Part in der Gegenwart musste ich mich zwingen weiterzulesen. Der Stang in der Vergangenheit hat mir besser gefallen. Außerdem hat mir die vage Erzählweise mit den vielen Andeutungen nicht gefallen. Sollte damit die innere Zerrissenheit von Helen dargestellt werden? 

Ich hatte gehofft, mehr über Armenien zu erfahren. Auch hier wurde die Vergangenheit und auch die Gegenwart nur gestreift. Mich lässt das Buch ratlos zurück. 

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Gespräche aus der Community

Starke Autorinnen

"Kintsugi" von Miku Sophie Kühmel
"Hier sind Löwen" von Katerina Poladjan
"Nachts in Caracas" von Karina Sainz Borgo
"Aus der Dunkelheit strahlendes Licht" von Petina Gappah

Vier literarische Titel von vier inspirierenden Autorinnen – und ihr könnt bei unserer Buchverlosung selbst wählen, welches der Bücher ihr gewinnen möchtet!

Gemeinsam mit S. FISCHER verlosen wir jeweils 10 Exemplare der vier vorgestellten Titel. Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis einschließlich 21.07.2019 und verratet uns, welches der vier Bücher ihr am liebsten lesen möchtet.

Ich bin schon gespannt, für welches der vier Bücher ihr euch entscheidet und drücke euch ganz fest die Daumen für die Buchverlosung! 

Ein kleiner Hinweis: Das Buch von Petina Gappah erscheint später und kann daher erst Ende August versendet werden.  

Mehr zu den Büchern:

"Kintsugi" von Miku Sophie Kühmel
Es ist Wochenende. Wir sind in einem Haus an einem spätwinterlichen See, das Licht ist hart, die Luft ist schneidend kalt, der gefrorene Boden knirscht unter unseren Füßen. Gerade sind Reik und Max angekommen, sie feiern ihre Liebe, die nun zwanzig ist. Eingeladen sind nur ihr ältester Freund Tonio und seine Tochter Pega, so alt wie die Beziehung von Max und Reik. Sie planen ein ruhiges Wochenende. Doch ruhig bleibt nur der See.

"Hier sind Löwen" von Katerina Poladjan
Die alte Bibel einer armenischen Familie an der Schwarzmeerküste ist das Einzige, was den Geschwistern Anahid und Hrant auf ihrer Flucht bleibt. Hundert Jahre später in Jerewan wird der Restauratorin Helen eine Bibel anvertraut. »Hrant will nicht aufwachen«, hat jemand an den Rand einer Seite gekritzelt. Helen taucht ein in die Rätsel des alten Buches, in das moderne Armenien und verliebt sich in einen Mann. Sie wird erschüttert von Geschichte und Gegenwart, und sie bricht auf zu einer Reise an die Schwarzmeerküste und zur anderen Seite des Ararat.

"Nacht in Caracas" von Karina Sainz Borgo
Adelaida beerdigt ihre Mutter, aber sie bleibt nur kurz am Grab stehen. Auf dem Friedhof ist es gefährlich, genau wie an jedem anderen Ort in Venezuela. Noch vor kurzem kamen die Menschen aus Europa, um hier ihr Glück zu machen. Nun versinkt das Land in Chaos und Elend. Als Adelaida gewaltsam aus ihrer Wohnung vertrieben wird, weiß sie nicht wohin. Alles, was sie geliebt hat, existiert nur noch in ihrer Erinnerung. Wenn sie sich retten will, bleibt ihr nur die Flucht.

Ein intensives literarisches Debüt über das Schicksal einer jungen Frau und das virtuose Portrait eines untergehenden Landes.

"Aus der Dunkelheit strahlendes Licht" von Petina Gappah
Seit ihrer Jugend ist Petina Gappah von der Geschichte um David Livingstone besessen – dem berühmten schottischen Missionar und Afrikaforscher, der sich des großen geografischen Rätsels seiner Zeit verschrieben hatte, der Entdeckung der Nilquellen. Aus Faszination wurde ein Roman: Als Livingstone 1873 auf der Suche stirbt, will seine treue Gefolgschaft seinen Leichnam in seine Heimat zurückbringen. So machen sich 69 Gefährten auf den wagemutigen Weg, ihn quer durch Afrika zu tragen, angeführt von einer jungen Frau – Halima, Livingstones scharfzüngiger Köchin. Eine abenteuerliche und lebensbedrohliche Reise über 1.000 Meilen, auf der ihnen Hunger, Krankheit und Tod begegnen – und immer wieder die Frage: Wie weit sind wir bereit für unsere Freiheit zu gehen?
323 BeiträgeVerlosung beendet
Wer denkt im Alter nicht manchmal daran, nochmal Kind sein zu dürfen - viele sehnen sich nach dieser Zeit zurück, als die Welt für sie noch in Ordnung war. Aber für viele war es das eben nicht, oder sollte es nicht sein. So scheint es nämlich in Katerina Poladjans Debütroman "In einer Nacht, woanders" der Protagonistin Mascha zu ergehen. Ihre friedliche Kindheit wurde damals unterbrochen, so dass sie fortan ohne Eltern auskommen musste. Doch nun muss sie sich den Rätseln stellen, die in ihrer Kindheit verborgen liegen und denen sie plötzlich nicht mehr aus dem Weg gehen kann. Denn was ist damals wirklich geschehen? "Beinah schon hatte Mascha ihre Kindheit in Russland vergessen, da reißt ein Anruf sie in die Vergangenheit zurück: Die junge Frau soll das Haus ihrer verstorbenen Großmutter verkaufen, das Haus ihres Kindheitsglücks, aus dem sie vertrieben wurde, als ihre Eltern die Sowjetunion verließen. Längst hat das graue Berliner Leben Maschas Erinnerungen verschüttet — und auch die Rätsel ihrer Familie: Was trieb die schöne, lebensuntüchtige Mutter damals fort? Warum ließ der Vater sie im Westen so bald im Stich? Und was wurde wirklich aus Maschas geliebter Großmutter Tamara, einer Raumfahrtingenieurin mit höchsten Verbindungen? Überstürzt bricht Mascha auf ins winterliche Russland. Was als Fahrt in eine fremd gewordene Welt beginnt, wird zu einer Reise in die Kindheit, zu einer Flucht, zur Möglichkeit eines anderen Lebens… Doch als sie Pjotr begegnet, der für Tamara mehr als nur ein Hausgehilfe war, brechen ungestellte Fragen auf, beginnt alles Verborgene zu leuchten — und Mascha muss die Geschichte der Familie, ihre Geschichte, neu entdecken.In mitreißendem Tempo und traumschönen Bildern erzählt Katerina Poladjans Roman von drei außergewöhnlichen Frauen, vom Geheimnis einer Familie — und vom Zauber einer russischen Kindheit." Zusammen mit anderen Lesern könnt ihr vielleicht selbst bald auf die Reise ins ferne Russland gehen, um Altes neu zu entdecken und hinter die Kulisse so mancher Kindheitserinnerung von Mascha zu blicken, die sich uns auftun wird. Wie das geht? Indem ihr einer von 25 Testlesern werdet, die exklusiv ein Exemplar zu sich nach Hause geschickt bekommen, um darüber zu diskutieren und eine Rezension zu schreiben! Die Autorin begleitet die Diskussion, so dass ihr auch direkt Fragen stellen könnt. Alles was wir dafür von euch wissen wollen ist: Wenn ihr die Wahl hättet, für eine Nacht "woanders" zu sein, an welchen Platz dieser Erde (oder gar außerhalb davon) würde es euch verschlagen? Ich bin gespannt auf eure Antworten, die ihr bis einschließlich dem 18.09. als Bewerbung einreichen könnt, und wünsche allen die mitlesen wollen viel Erfolg!! ************************************************************** Die 25 offiziellen Testleser sind: Himmelfarb, Lillie-Sophie, AuroraRoeschen, keksisbaby, LittleMugwump, LisaSunshinex3, hexhex, mabuerele, Annelchen, hemera, Spatzi79, lilja1986, fireez, CanIscream, barbwire1de, lenchen_196, Literatur, leserattebremen, Cellissima, mecedora, BigEyes24, DarkReader, Freiwelt, Patchouli___, Martinchen
199 Beiträge

Zusätzliche Informationen

Katerina Poladjan im Netz:

Community-Statistik

in 127 Bibliotheken

auf 17 Wunschzettel

von 30 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

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