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Angizia

vor 6 Jahren

Bewerbungsphase und Bekanntgabe der Gewinner

Wer denkt im Alter nicht manchmal daran, nochmal Kind sein zu dürfen - viele sehnen sich nach dieser Zeit zurück, als die Welt für sie noch in Ordnung war. Aber für viele war es das eben nicht, oder sollte es nicht sein. So scheint es nämlich in Katerina Poladjans Debütroman "In einer Nacht, woanders" der Protagonistin Mascha zu ergehen. Ihre friedliche Kindheit wurde damals unterbrochen, so dass sie fortan ohne Eltern auskommen musste. Doch nun muss sie sich den Rätseln stellen, die in ihrer Kindheit verborgen liegen und denen sie plötzlich nicht mehr aus dem Weg gehen kann. Denn was ist damals wirklich geschehen?

"Beinah schon hatte Mascha ihre Kindheit in Russland vergessen, da reißt ein Anruf sie in die Vergangenheit zurück: Die junge Frau soll das Haus ihrer verstorbenen Großmutter verkaufen, das Haus ihres Kindheitsglücks, aus dem sie vertrieben wurde, als ihre Eltern die Sowjetunion verließen. Längst hat das graue Berliner Leben Maschas Erinnerungen verschüttet — und auch die Rätsel ihrer Familie: Was trieb die schöne, lebensuntüchtige Mutter damals fort? Warum ließ der Vater sie im Westen so bald im Stich? Und was wurde wirklich aus Maschas geliebter Großmutter Tamara, einer Raumfahrtingenieurin mit höchsten Verbindungen? Überstürzt bricht Mascha auf ins winterliche Russland. Was als Fahrt in eine fremd gewordene Welt beginnt, wird zu einer Reise in die Kindheit, zu einer Flucht, zur Möglichkeit eines anderen Lebens… Doch als sie Pjotr begegnet, der für Tamara mehr als nur ein Hausgehilfe war, brechen ungestellte Fragen auf, beginnt alles Verborgene zu leuchten — und Mascha muss die Geschichte der Familie, ihre Geschichte, neu entdecken.In mitreißendem Tempo und traumschönen Bildern erzählt Katerina Poladjans Roman von drei außergewöhnlichen Frauen, vom Geheimnis einer Familie — und vom Zauber einer russischen Kindheit."

Zusammen mit anderen Lesern könnt ihr vielleicht selbst bald auf die Reise ins ferne Russland gehen, um Altes neu zu entdecken und hinter die Kulisse so mancher Kindheitserinnerung von Mascha zu blicken, die sich uns auftun wird.

Wie das geht? Indem ihr einer von 25 Testlesern werdet, die exklusiv ein Exemplar zu sich nach Hause geschickt bekommen, um darüber zu diskutieren und eine Rezension zu schreiben! Die Autorin begleitet die Diskussion, so dass ihr auch direkt Fragen stellen könnt.

Alles was wir dafür von euch wissen wollen ist: Wenn ihr die Wahl hättet, für eine Nacht "woanders" zu sein, an welchen Platz dieser Erde (oder gar außerhalb davon) würde es euch verschlagen?

Ich bin gespannt auf eure Antworten, die ihr bis einschließlich dem 18.09. als Bewerbung einreichen könnt, und wünsche allen die mitlesen wollen viel Erfolg!!

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Die 25 offiziellen Testleser sind:

Himmelfarb, Lillie-Sophie, AuroraRoeschen, keksisbaby, LittleMugwump, LisaSunshinex3, hexhex, mabuerele, Annelchen, hemera, Spatzi79, lilja1986, fireez, CanIscream, barbwire1de, lenchen_196, Literatur, leserattebremen, Cellissima, mecedora, BigEyes24, DarkReader, Freiwelt, Patchouli___, Martinchen

Autor: Katerina Poladjan
Buch: In einer Nacht, woanders

Daniliesing

vor 6 Jahren

Ab sofort könnt ihr euch bewerben!

Literatur

vor 6 Jahren

Bewerbungsphase und Bekanntgabe der Gewinner

Der Roman "In einer Nacht, woanders" hört sich sehr vielversprechend an. Ich habe erst kürzlich den Roman "Zeugin der Toten" gelesen, in dem die Protagonistin sich auf die Suche nach ihren Wurzeln macht, da sie innerhalb einer Nacht zur Zeit des kalten Krieges ihre Familie und ihr soziales Leben verloren hat. "In einer Nacht, woanders" spielt in Russland, sodass ich mich frage, ob es ähnliche Zusammenhänge für die Flucht? den Umzug? die Reise? gab oder was in dieser Geschichte die Hintergründe sind. Ich würde mich freuen, Mascha auf ihrer Reise zu begleiten und mit ihr zusammen Russland und seine Menschen zu entdecken.
Da es sich bei dem Titel "In einer Nacht, woanders" um die Beschreibung handelt, innerhalb einer Nacht die geliebte Heimat zu verlassen und nicht wieder zurückzukehren, muss ich gestehen, dass ich "in einer Nacht" gar nicht "woanders" sein möchte, da ich mich sehr wohl fühle, wo ich jetzt lebe. Reiseziele habe ich sehr viele, aber ich möchte sehr gerne nach einer bestimmten Zeit wieder zurückkehren :-) .

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Literatur

vor 6 Jahren

Erster Eindruck - wie gefällt euch das Buch?

Die Gestaltung des Titelbildes und die Wahl des Titels sind unglaublich gut gelungen, machen neugierig, hinterlassen ein großes Fragezeichen und viel Interpretationsspielraum selbst nach Lektüre des Romans. Ich musste mir für die Lektüre des Romans viel Zeit nehmen, um ihn auf mich wirken zu lassen und über ihn nachzudenken, da er wirklich viele Facetten des Lebens beinhaltet.

Literatur

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

Nachdem ich lange Zeit den Roman gelesen und überdacht habe, habe ich nun meine Rezension geschrieben :-)
Jeder von uns kennt solche gewissen Momente im Leben, in denen wir unser bisheriges Leben mit seinen Weichenstellungen überdenken, unser gegenwärtigen Leben kritisch prüfen und unser zukünftiges Leben erträumen oder planen. Meist sind dies Schicksalsschläge oder entscheidende Wendepunkte in unseren Leben, wobei für einen Augenblick die Zeit kurz stehen zu bleiben scheint und wir uns plötzlich "woanders" befinden und vieles aus einer anderen Perspektive sehen.
Katerina Poladjan gelingt es, in ihrem Roman "In einer Nacht, woanders" diese Stimmung der Hauptfigur einzufangen. Mascha, Mitte Dreißig, Lehrerin in Berlin, mit ihrem Leben unzufrieden, einsam, erhält die Nachricht vom Tode ihrer Großmutter Tamara, bei der sie in einem Vorort in der Nähe von Russland glückliche Kindheitsjahre erlebt hatte. Nach der Auswanderung ihrer Eltern nach Deutschland in ihrem 10. Lebensjahr brach der Kontakt zur in der Sowjetunion zurückgelassenen Großmutter nahezu vollständig ab. Nun fordert Pjotr, der Tamara jahrzehntelang sehr nahe stand, von Mascha, dass sie das Erbe von Tamara antreten und deren Haus, das Haus ihrer Kindheitsjahre, ausräumen und verkaufen müsse. Die physische Rückkehr ins heimatliche Russland wird für Mascha auch eine psychische Reise in ihre Kindheit, zu ihren Erinnerungen, zu ihren Wünschen und Sehnsüchten, zu ihren derzeitigen Leben, wobei sie Höhen und Tiefen der Trauer, der Hoffnung und des Zweifels durchlebt. Durch ihre Gedanken und Gefühle kommt sie sich selbst, ihrer Mutter und ihrer Großmutter ein Stückchen näher und entdeckt schließlich sogar ein gut gehütetes Familiengeheimnis.
Diese innere Zerrissenheit, die Gedankensprünge, die Verzweiflung der Hauptfigur werden nicht nur inhaltlich deutlich, sondern werden auch formell umgesetzt: Aus der Ich-Perspektive aus der Sicht von Mascha erzählt, ist der Roman ohne Unterbrechungen geschrieben, wird nicht zwischen Gedachten und Gesagtem getrennt, werden Gedanken nicht abschließend zu Ende gedacht, werden Themen aus dem Leben Maschas sprunghaft angerissen. Mit diesem Stil kommt die Autorin dem menschlichen Denken sehr nahe und bietet ein eindrucksvolles Bild von der Hauptfigur Mascha.
Der Titel "In einer Nacht, woanders" konzentriert den Roman sehr gut: Der Roman spielt sich insbesondere in einer Nacht ab und beschreibt einen Ortswechsel von Berlin nach Moskau. Das Wort "woanders" schafft eine gewisse Distanz: Nicht hier hat es sich abgespielt, sondern woanders, eine Distanz, die auch die Hauptfigur gerne aufbaut, um sie dann wieder plötzlich einbrechen zu lassen. Aber dieser kurze Titel lässt auch eine andere Interpretation zu: In nur einer Nacht bin ich in der Lage, mich anders zu fühlen, auf andere Weise zu denken, einen anderen Zugang zum Leben zu gewinnen.
Die Titelbildgestaltung ist außergewöhnlich gut gelungen: Ein weißer Hase sitzt in einer schlichten Schneelandschaft und schaut einerseits entspannt, andererseits gespannt auf einen Punkt außerhalb des Bildes. Er wird umhüllt von der schwarzen Nacht. Dieses Titelbild hinterlässt auch nach der Lektüre viele Fragezeichen und viel Interpretationsspielraum: Warum wurde ein Hase ausgewählt? Welche Eigenschaften von ihm erinnern an Mascha, was unterscheidet ihn von ihr?
Insgesamt bin ich immer noch sehr berührt und aufgewühlt von diesem exzellenten, anspruchsvollen, durchdachten und emotional zutiefst ergreifenden Roman. Ich musste mir sehr viel Zeit für die Lektüre nehmen, um ihn auf mich wirken lassen und über ihn nachdenken zu können und noch immer bin ich ganz von ihm eingenommen. Es ist einer dieser Romane, von denen man im Leben nur wenige hat und die man immer wieder lesen muss und immer Neues entdecken kann. Ganz großes Kompliment an die Autorin und viel Freude allen Lesern!
Herzlichen Dank an die Autorin und an alle Mitleser der Leserunde!

hemera

vor 6 Jahren

Eure Eindrücke während des Lesens

Ich habe das Buch heute beendet.
Insgesamt hat mir die Geschichte ganz gut gefallen. Der Schreibstil war auf seine Art besonders, manchmal etwas schwierig zu lesen - hat aber trotzdem gut zur Geschichte gepasst. Die Beschreibung des russischen Winters und der deutsch-russischen Unterschiede hat mir gut gefallen - die Gefühle und Intentionen der Autorin konnte man gut nachvollziehen.
Beim Lesen habe ich erst einige Seiten gebraucht, um ins Buch zu finden, fand die Geschichte insgesamt dann aber sehr angenehm.

hemera

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

Hier nun auch noch meine Rezension zu "In einer Nacht, woanders", zu lesen unter
http://www.lovelybooks.de/autor/Katerina-Poladjan/In-einer-Nacht-woanders-623655299-w/.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar und die Leserunde!

mecedora

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

Auch meine Rezension ist endlich online: http://www.lovelybooks.de/autor/Katerina-Poladjan/In-einer-Nacht-woanders-623655299-w/rezension-758566721/

Entschuldigt die Verspätung, ich bin zur Zeit sehr eingespannt und wollte dem Buch in der Rezension gerecht werden.

Vielen vielen Dank für diese Leserunde! Ich durfte in ihr ein für mich wirklich besonderes und außergewöhnliches Buch entdecken!

Annelchen

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit
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Zugegebenermaßen ist mir die Rezension dieses Buches eher schwer gefallen.
Aber hier ist sie:

*Inhalt:*
Mascha, eine junge Frau, ist als Kind mit ihren Eltern von Russland nach Deutschland gekommen.
Nun erhält sie aus Russland die Nachricht, dass ihre Oma verstorben sei. Sie wird nach Russland gebeten und soll sich um ihr Erbe, das Haus ihrer Großmutter, kümmern.
Mascha ist als kleines Mädchen bei ihrer Oma aufgewachsen.
WIrd Mascha das Haus ihrer Großmutter verkaufen? Oder bleibt sie gar dort?

*Stil:*
Katarina Poladjan hat das Buch komplett aus Maschas Sicht geschrieben. Es ist in einem durch geschrieben. Eine Aufteilung in Kapitel wurde nicht vorgenommen.

*Eigener Eindruck:*
Ich habe mich mit dem Buch anfangs schwer getan. Den Schreibstil an sich finde ich eigentlich sehr gut. Gestört hat es mich jedoch, dass die Autorin die direkte Rede nicht mit "Gänsefüßchen" verdeutlicht. So wusste man teilweise gar nicht, ob das Geschriebene Maschas Gedanken oder eine Aussage war.
Ansonsten gelingt es Katarina Polodjan durchaus das "Grau" und "Schnelle" der Großstadt BErlin einzufangen. Auch die Beschreibung von Maschas Heimat empfinde ich als gelungen. Ich habe auch den Konflikt zwischen Sozialismus (Oma Tamara) und dem Schrei nach kreativer Freiheit (Maschas Mutter mit ihrem Freund) gespürt.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass man aus dem Buch noch etwas Besseres hätte machen können.

*Fazit:*
Kein schlechtes Buch, aber nicht unbedingt lesenswert.
Das Cover verspricht mehr, als das, was zum Schluss bleibt....

Dennoch vielen Dank, dass ich mir durch ein Leseexemplar eine eigene Meinung bilden konnte!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

sooh. nach langem abplagen ist auch meine Rezension online. Ich muss zugeben, es ist mir verdammt schwer gefallen, meine Meinung über das Buch in Worte zu fassen... ich fand es absolut nicht gut und hab mich quasi von der ersten bis zur letzten Seite regelrecht durchgequält. Ansonsten.. ne - lest einfach die Rezension in meiner Bibliothek, dann wisst ihr mehr ;)

trotzdem nochmal herzlichsten Dank an den Verlag, dass ich mir dank eines Leseexemplars selbst ein Bild von dem Buch machen konnte & nun weiß, dass das absolut nicht mein Fall war.

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