Katerina Timm Hexenschwester

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Inhaltsangabe zu „Hexenschwester“ von Katerina Timm

Für ihre Zwillingsschwester Clara verzichtet die junge Lene auf die Liebe ihres Lebens. Sie selbst heiratet unglücklich. Als Clara der Hexerei bezichtigt wird, ändert sich ihrer aller Leben von Grund auf.
Hessen im Dreißigjährigen Krieg: Die Winzerstochter Lene Kalkhof hat sich in den Buchbinder Velten verliebt - genau wie ihre Zwillingsschwester Clara. Als Velten um Claras Hand bittet, verbirgt Lene ihre Enttäuschung. Niemand soll je erfahren, dass sie ihn liebt. Die Schwestern bleiben sich innig verbunden. Und Lene fügt sich in die Ehe mit dem Schuhmacher Contz. Aber dann hält auch im beschaulichen Städtchen Büdingen der Hexenwahn Einzug. Ein fesselnder historischer Roman über eine ungewöhnliche Frau in einer Welt voller Verrat und Aberglaube.

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    Hexenschwester

    joleta

    Zur Zeit des Dreissigjährigen Kriges in Hessen: Die Zwillinge Lene und Clara lieben beide den selben Mann: Buchbinder Velten. Als Velten um Claras Hand anhält, fügt sich Lene aus Liebe zu ihrer Schwester ihrem Schicksal und heiratet den Schuhmacher Contz und lebt daher in wesentlich ärmeren Verhältnissen, als Clara. Als irgendwann der Hexenwahn in der Stadt einzug hält und Lene der Hexerei bezichtigt wird, ist aber nur Clara in der Schuhmacherwerkstatt. Sie wird fälschlicher weise abgeführt, tut aber nichts, um die Verwechslung aufzuklären... Wer wissen will, wie Lene reagiert und was weiter passiert, dem kann ich nur anraten, dieses Buch zu lesen. Es hat mich regelrecht in seinen Bann gezogen. Ein Buch, das ich nicht mehr weglegen konnte...und ...es hat mich noch hinterher eine ganze Weile beschäftigt...

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    • 2

    Arun

    30. April 2014 um 21:29
  • Lene und Clara

    Hexenschwester

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. June 2013 um 14:12

    (Klappentext) Hessen, 1624: Für ihre Zwillingsschwester Clara verzichtet die junge Lene Kalkhof auf die Liebe ihres Lebens. Aber dann kommt der undurchschaubare Julio in die Stadt, und auf dem Richtplatz lodern immer öfter die Scheiterhaufen. Als Clara der Hexerei bezichtigt wird, muss auch Lene um ihr Leben fürchten. Inmitten von Verfolgung und Verrat kämpft Lene jetzt um den Mann, den sie liebt. Meinung / Fazit: Diese fiktive Geschichte um die Zwillingsschwestern Lene und Clara Kalkhof wurde von der Autorin gut in einen geschichtlichen Hintergrund eingeflochten. Die Mißernten, der dreißigjährige Krieg, Plünderungen, die Hexenverfolgung und die Hinrichtungen der "überführten Hexen", das einfache und harte tägliche Leben der Menschen, sowie die Charaktere der Protagonisten in dem kleinen hessischen Dorf sind bildhaft beschrieben. Ich konnte beim Lesen in diese Zeit eintauchen, fieberte und litt mit Lene und Clara, ihren Familien und Freunden mit. Überrascht war ich dann doch, als sich herausstellte, wer die völlig unschuldigen Menschen als Hexen denunzierte und deren Qualen und Tod zu verantworten hatte. Ein historischer Roman über Liebe, Leid und Tod, der dem Leser die damalige Zeit und den damit verbundenen Schwierigkeiten in einem flüssigen, spannendem und angenehmen Schreibstil nahe bringt.

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  • Rezension zu "Hexenschwester" von Katerina Timm

    Hexenschwester

    jala68

    04. May 2012 um 10:33

    Ich war erst etwas skeptisch, ob mir das Buch gefällt. Mit Romanen in denen es um Hexenverfolgungen geht habe ich es normalerweise nicht so. Dann war ich aber positiv überrascht. Obwohl die Hexenverfolgungen ein Hauptthema sind war es sehr interessant und flüssig geschrieben. Die einzelnen Personen waren sehr glaubhaft und nicht zu "modern" beschrieben. Man kann sich gut vorstellen, das es so gewesen sein könnte.

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  • Rezension zu "Hexenschwester" von Katerina Timm

    Hexenschwester

    Henriette

    29. January 2012 um 10:54

    Lene und Clara, Zwillingsschwestern, sind beide in den jungen Velten verliebt. Als dieser beim Vater vorspricht, bittet er um die Hand von Clara. Lene ist zutiefst enttäuscht und ergibt sich ihrem Schicksal. Sie wird mit dem Schuhmacher Contz verheiratet. Eines Tages hält auch dem beschaulichen hessischen Örtchen Büdingen die Hexenverfolgung Einzug. Lene erlebt nur die Anfänge. Sie wird entführt und kehrt erst nach Monaten zurück. In dieser Zeit ist viel geschehen: die Pest hatte Einzug gehalten, ihre Schwester wurde als Hexe angeklagt und verurteilt. Wie kann das Leben nun weitergehen? Kann es weitergehen? Das Buch ist sehr anschaulich und verständlich geschrieben. Ich konnte mir viel bildlich vorstellen. Das Kopfkino konnte gut arbeiten. Die Hexenverfolgung wurde in den Anfangen beschrieben, will sagen, wie sie in der Bevölkerung entsteht: Der hat mich schief angeguckt und daraufhin passierte jenes. Das war ganz gut, denn die Geschichte drehte sich ja auch hauptsächlich um Lene und nicht um die Hexenverfolgung. Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten mit dem Anfang des Buches. Es dauerte mir zu lange, bis etwas „passierte“., bis die Geschichte in Gange kam. Ebenso hat mich die Szenerie mit der „Entführung“ ein wenig gestört. Sie wirkte für mich nicht ganz so passend, von der Länge der Entführung und auch die Behandlung von Lene. Sie bekam kaum jemanden zu sehen, sie bekam kaum Essen und trinken. Und plötzlich und unerwartet war sie frei. Das ergibt für mich ein Punkt Abzug in der Bewertung. Ansonsten war das Buch gute Unterhaltung. Ich habe das Buch gern gelesen und vergebe daher vier von fünf Sternen.

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  • Rezension zu "Hexenschwester" von Katerina Timm

    Hexenschwester

    ChristineToulon

    01. April 2011 um 18:45

    Hexenschwester ist ein Roman der in Hessen spielt und das Thema der Hexenverfolgung intensiv aufgreift. Damit das Thema greifbar wird hat die Autorin Katerina Timm eineiige Zwillinge genommen, die sich in die mittelalterliche Gesellschaft einfügen. Es wird gezeigt, wie schnell sich die Scheiterhaufen in Bündingen entzünden. Liebe, Intrigen, Mord und Verrat sind in diesem Roman auf eine packende und fesselnde Weise miteinander verbunden. Das Leben wird in seiner Deutlichkeit dargestellt, mittelalterliches Leben wird greifbar gemacht und besonders ins Auge sticht, dass die Autorin Hintergrundwissen über die Thematik der Hexenverbrennung verfügt. Von der Anklage bis zur Vollstreckung wird alles geschildert. Interessant und spannend bis in den letzten Satz und gelungene Spannungsbögen finden sich in diesem historischen Roman. Fazit: Großes Kino!

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  • Rezension zu "Hexenschwester" von Katerina Timm

    Hexenschwester

    serpent

    16. February 2011 um 21:33

    Wir befinden uns in der Zeit des 30-jährigen Krieges. Clara und Lene sind zwei hübsche Zwillinge, die eigentlich ein gutes Leben bei ihrem Vater, einem Winzer, führen. Aber einer der Mitarbeiter ihres Vaters hat es sowohl Lene als auch Clara angetan: der junge und gebildete Velten. Als er Clara einen Heiratsantrag macht, bricht für Lene eine Welt zusammen und sie muss ihre Gefühle für den jungen Mann geheim halten. Doch das sind ist nicht das einzige Problem, dass Lene bewältigen muss: immer öfter werden in der Stadt Frauen als Hexen angeklagt und verbrannt und zwischen den Wirren des Krieges und den brennenden Scheiterhaufen muss sie um ihr Leben kämpfen… Ich mag gar keine historischen Romane. Ehrlich nicht. Allerdings bin ich mit dem Thema Hexenverfolgung immer etwas zu ködern und habe mir deshalb Hexenschwester“ geschnappt und es sogar relativ schnell gelesen. Die Protagonistin ist Lene, aus deren Sicht man die Jahre 1624 bis 1635 miterlebt. Immer wieder spielt auch ihre Zwillingsschwester Clara eine Rolle, die entscheidend für den ganzen Verlauf von Lenes Leben ist. Zu viel möchte ich nicht von der Handlung erzählen, da es doch sehr verworren ist und nicht unbedingt erwähnt werden kann ohne zu viel zu verraten. Aber ich kann erzählen, dass sowohl Lene, als auch Clara zwei sehr interessante Charaktere sind. Lene ist eigensinnig, mutig und klug. Sie lieb ihre Schwester sehr und behält ihre Gefühle dem Schwager gegenüber selbstlos zurück. So leidet man als Leser mit der jungen Frau durch dir Jahre die sie erlebt und die Schicksalsschläge, die sie erfährt. Lene wächst einem ans Herz und man gönnt der erstaunlich Selbstständigen eigentlich nichts von den schlimmen Dingen, die ihr widerfahren. Manchmal war ich etwas überrascht darüber wie gebildet Lene daher kommt. Sie kann nicht nur fließend lesen und selber schreiben sondern hat ganz nebenbei auch die eine oder andere revolutionäre (Geschäfts-)Idee. Das war für meinen Geschmack etwas viel des Guten, aber hatte letztendlich keinen großen Effekt auf die Handlung und ist somit eher unwichtig. Im Großen und Ganzen sind alle Charaktere des Buches glaubhaft und interessant gezeichnet. Sie wirken „echt“ und man kann sich die meisten sofort bildlich vorstellen. Meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Kriterium um einen historischen Roman realistisch wirken zu lassen. Lediglich, dass die Geschichte selber so unglaublich verworren ist, hat mich manchmal gestört. Nicht nur der Krieg und die Hexenverfolgung, auch unglückliche Ehen, Vergewaltigung, Kindheitstraumata, Fehlgeburten,… irgendwie kommt alles vor, was man sich nur denken kann. Gegen Ende war ich manchmal etwas genervt davon, dass die arme Protagonistin schon wieder in eine auswegslose Situation geraten ist und dann – siehe da! – doch noch gerettet wird. Bisweilen wirkten die Lösungen der Probleme etwas an den Haaren herbei gezogen und konstruiert, meistens auf jeden Fall sehr dramatisch und nervenaufreibend. Das mag jetzt nach einer vernichtenden Kritik klingen, ist es aber eigentlich gar nicht. Katerina Timms Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten damit mich in das beginnende 17. Jahrhundert hinein zu versetzen und das Leben zu dieser Zeit ist eindringlich und (meistens) glaubhaft beschrieben. Mit seinen fast 450 Seiten hat man auch mit „Hexenschwester“ einen dicken, historischen Wälzer in der Hand und die ganze Dramatik ist von Vorteil um den Leser über die Zeit nicht zu langweilen. Besonders gefallen hat mir dabei, wie die Beziehung der beiden Schwestern beschrieben wird und wie das Schicksal der beiden verworren ist, sodass ihre Leben gar nicht auseinander zu denken sind. Sogar, wenn die beiden nicht zusammen sind. Trotz für mich persönlich übertriebener Dramatik und einer etwas überladenen Geschichte mit leicht gequältem Happy End hat mir „Hexenschwester“ erstaunlich gut gefallen. Dafür, dass ich normalerweise historische Romane absolut nicht anfasse, war ich überrascht wie gerne ich das Buch zur Hand genommen und mich darin verloren habe. Für Fans von historischen Romanen und Leuten, die gerne verworrene, überwältigende Schicksale lesen, ist dieses Buch sicherlich empfehlenswert. Ich gebe gerne gute 3 Sterne und bin gespannt ob ich irgendwann über ein weiteres Buch von Katerina Timm stolpern werde – vielleicht traue ich mich dann sogar auch daran.

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  • Rezension zu "Hexenschwester" von Katerina Timm

    Hexenschwester

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. August 2010 um 09:51

    Clara und Lene, Zwillingsschwestern aus gutem Hause, leben in Büdingen, einem kleinen hessischen Städtchen. Beide sind verliebt, in den selben Mann. Doch Velten, der Auserwählte der beiden, liebt nur eine. Als er beim Vater der Zwillinge um die Hand seiner Tochter anhält, ist Lene sich sicher, sie ist die Glückliche. Doch Velten liebt Clara. Lene ist ab da vom Pech verfolgt. Sie heiratet Contz, einen Mann, den sie nicht liebt, verliert ihre Kinder bei der Geburt, muss miterleben wie ihr "Mann" sich in eine andere verliebt und letztendlich den Tod ihrer Schwester Clara verkraften, die als Hexe verurteilt wurde. Ein wunderschöner, historischer Roman mit viel Hintergrundinformationen bezüglich der Hexenverbrennungen. Lene ist mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen und ich habe mitgelitten und gehofft, dass sie endlich glücklich werden kann. Ich hatte das Glück, dieses Buch in einer von der Autorin begleitenden Leserunde lesen zu dürfen und habe so viel mehr über den Roman und die dahinter stehenden Gedanken erfahren dürfen.

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  • Rezension zu "Hexenschwester" von Katerina Timm

    Hexenschwester

    Blackie

    26. July 2010 um 15:32

    Ich habe das Buch ausgelesen und war sehr angetan. Mehr als von der Taschenbraut, muß ich gestehen. Das fand ich die Geschichte an sich zwar auch sehr interessant, bin aber igrendwie nicht richtig ´reingekommen, sondern mehr vorwärtsgeholpert...Ganz anders hier: durch die Sprache und die Impulsivität von Lene war ich sofort mittendrin. Und bin erst wieder wach geworden, als auf einmal der Schlußpunkt da stand. Für mich eines meiner Monatshighlights dieses Jahr.

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  • Rezension zu "Hexenschwester" von Katerina Timm

    Hexenschwester

    anushka

    05. January 2010 um 18:06

    "Die haben ja vielleicht gekrischen!" Die Zwillinge Lene und Clara leben im Büdingen des 17. Jahrhunderts. Der Dreißigjährige Krieg ist weit weg von dieser Stadt, da es dem Grafen bislang gelungen ist, die Truppen fernzuhalten. Lene glaubt, dass sie sich mit ihrer Schwester eine Seele teilt. Die Mädchen stehen sich sehr nahe und haben sogar eine eigene Geheimsprache entwickelt. Doch dann kommt der Tag, an dem sich Lene verliebt ... in Velten. Doch der hält später um die Hand ihrer Schwester an und zum ersten Mal im Leben steht etwas zwischen den Schwestern. Lene kann es kaum verkraften und bittet den Vater daher, für sie auch einen Ehemann zu suchen. So fügt sie sich in die Hochzeit mit Contz Schenk, dem sie keine rechte Zuneigung entgegenbringen kann. Und während Clara das Glück gepachtet zu haben scheint, kennt Lene immer nur Probleme. Doch dann schlägt der Hexenwahn wieder zu und niemand ist sicher vor ihm. Vor allem keine Frau, die tote Kinder geboren hat ... wie beispielsweise Lene. Katerina Timm hat einen sehr beeindruckenden und berührenden historischen Roman aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges geschrieben. Dabei verwendet sie auch etwas vom Dialekt aus der Gegend um Büdingen, was das Gelesene glaubhaft macht. Zudem ergeht sich die Autorin nicht in der Schilderung grausamer Details aus den Hexenprozessen und der Folter, sondern berichtet sachlich und ohne Voyeurismus von dem, was damals geschehen ist. Sie lässt eher die Charaktere für das sprechen, was diese beobachtet haben, wie beispielsweise einen kleinen Jungen, der nach einer Hexenverbrennung äußert "Die haben ja vielleicht gekrischen". Dies machte die Geschichte für mich sehr eingänglich und schockierend. Besonders deutlich wurde auch die Ausweglosigkeit, die einsetzte, sobald eine Frau als vermeintliche Hexe inhaftiert wurde. Natürlich - wie in den meisten Büchern zu diesem dunklen Abschnitt der deutschen Geschichte - gerät auch die Protagonistin in die Fänge der Hexenjäger und muss somit mit ihren eigenen Vorurteilen aufräumen und feststellen, dass wahrscheinlich keine der Beschuldigten eine wirkliche Hexe ist. Hinzu kommt die ein oder andere überraschende Wendung, die dem Buch Spannung verleiht und dem Leser Mitgefühl für die Protagonistin abnötigt. Natürlich hat Katerina Timm mit "Hexenschwester" den historischen Roman nicht neu erfunden und auch kein besonders innovatives Thema aufgegriffen. Dennoch ist dieses Buch besser als viele andere aus dem Genre. Die Sprache war angenehm, die Charaktere glaubhaft, die Geschichte spannend und für die Dauer des Lesens Lesevergnügen garantiert.

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  • Rezension zu "Hexenschwester" von Katerina Timm

    Hexenschwester

    Lesemonster

    02. January 2010 um 15:38

    Einfühlsam und stimmig erzählt die Autorin in wundervoller Sprache ihre Geschichte. Der Leser erfährt historische Einzelheiten über das Leben, die Kleidung, die Örtlichkeiten der damaligen Zeit bis ins Detail. Der Spannungsbogen ist vielschichtig mit überraschenden Wendungen und zu keinem Zeitpunkt langweilig. Die Protagonisten sind liebevoll gezeichnet und "leben", allen voran Lenchen, um deren Lebensweg es geht. Sie hat mich in ihren Bann gezogen, sie läßt mich teilhaben an ihrer Gefühlswelt, zart und sinnlich, an ihrem Schmerz, körperlich und seelisch. Ein kurzweiliges, bezauberndes Buch für spannende Lesestunden - empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Hexenschwester" von Katerina Timm

    Hexenschwester

    Sonea

    29. November 2009 um 09:34

    Ein wunderschönes Buch,kann ich nur empfehlen.Mein Monatshighlight in November

  • Rezension zu "Hexenschwester" von Katerina Timm

    Hexenschwester

    bonomania

    18. November 2009 um 00:05

    Diesen Roman habe ich sehr gerne gelesen. Katerina Timm gelingt auf Grund Ihre beruflichen Tätigkeit (Psychologin) ein tiefgründiger und einfühlsamer Roman. Auch wenn man schon viel über Hexenverfolgung/Verbrennung gelesen hat, ist dieser Roman doch einzigartig, schon wg. seiner Eindringlichkeit. Die Autorin hat sich in ihrem 2. Roman noch mal gesteigert, hat mir persönlich besser als die Kosakenbraut gefallen. Nicht nur für Büdinger interessant. Wann bekommt man schon einen historischen Roman über weibliche Zwillinge zu lesen? Ich habe die 444 Seiten in nur 2 Tagen verschlungen, konnte durch den fessenden Schreibstil nicht mehr damit aufhören. Ich vegeben hier gerne die volle Punktzahl. 100 % Kaufempfehlung!

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  • Rezension zu "Hexenschwester" von Katerina Timm

    Hexenschwester

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. November 2009 um 19:38

    Büdingen 1624. In der kleinen Stadt in Hessen, bislang von den Gräuel des dreißigjährigen Krieges verschont, ist das gemäßigte Luthertum vom puritanischen Calvinismus abgelöst worden, der nicht nur Einzug in die Kirchen gehalten hat, sondern auch das Leben der Einwohner im Alltag nachhaltig beeinflusst. Strenge Regeln legt der Calvinismus den Menschen auf, auch die Hexenverfolgung erreicht in dieser idyllischen Stadt nie gekannte Ausmaße. Misstrauen und falsche Anschuldigungen führen zu zahlreichen Verhaftungen und Prozessen an unschuldigen Frauen, die als Hexen auf den Scheiterhaufen geschickt werden. In diese unruhige und unsichere Zeit werden die Zwillinge Lene und Clara hinein geboren, ihre Kindheit durch ein schreckliches Ereignis geprägt, das noch im Erwachsenenalter seine Folgen haben wird. Zunächst lacht das Glück zumindest für Clara, die ihre große Jugendliebe, den Buchbinder Velten heiraten kann, während Lene sich aus Enttäuschung dem Schuhmacher Contz zuwendet. Die folgenden Jahre verlaufen für die jungen Frauen auf unterschiedliche Weise, bis das Schicksal mit aller Macht zuschlägt und zu Entscheidungen auf Leben und Tod führt. Katerina Timm nimmt den Leser in ihrem zweiten Roman mit in die Zeit des dreißigjährigen Krieges ins beschauliche Städtchen Büdingen, das zu diesem Zeitpunkt zur Kernzone der Hexenprozesse in Deutschland gehört hat. Mitten drin ist man, wenn Katerina Timm vom Alltag in der Stadt erzählt, der geprägt ist von Religion, Aberglauben, der täglichen Arbeit, von den Jahreszeiten und vom Krieg. Mitten drin ist man, wenn Katerina Timm von Lene und von Clara erzählt, den unterschiedlichen Schwestern, deren Rolle und Persönlichkeit von Anfang festgelegt scheint, und die dann im Laufe der Geschichte immer wieder aufs neue überraschen. Nicht nur Lene und Clara gehen dem Leser nahe, auch die Nebenfiguren gehen unter die Haut, tragisch ist ihr Leben, tragisch das Schicksal, das ihnen vorgezeichnet ist und dem sie nicht entgehen können. Mitten drin ist man aber vor allem irgendwann in Lene, in ihrem Kopf, in ihrer Seele, in ihrem Schmerz, ihrem Glück und in ihrer Liebe. Dieser Perspektiv-Wechsel vollzieht sich für den Leser fast unbemerkt, bis man irgendwann merkt: ich sehe durch ihre Augen, ich bin kein bloßer Beobachter mehr. Es gibt nur wenige Autoren, denen es gelingt, ohne einen Ich-Erzähler eine so intime und persönliche Bindung zwischen Protagonist und Leser aufzubauen und es ist ein echtes Geschenk an einer so erzählten Geschichte teilhaben zu dürfen und beim Lesen sogar Teil davon zu werden. Katerina Timm ist hier dank ihres emotionalen, reichhaltigen und bildhaften Erzälstils ein echtes Meisterstück gelungen. Keine gestelzten Dialoge oder ausschweifenden Gedanken sondern Sprache in ihrer schönsten Form, Sprache, die auf den Punkt kommt und dem Leser in wenigen Sätzen die ganze Welt der Protagonisten zu Füßen legt. Katerina Timm hat eine Geschichte geschrieben von der Sehnsucht nach dem Glück, vom Unglück, das durch falsche Entscheidungen hereinbricht, der Stärke, zu den falschen Entscheidungen zu stehen und das Beste daraus zu machen, vom Mut, Dinge zu verändern. Vor allem aber von der bedingungslosen und ungebrochenen Liebe zweier Schwestern, die in den schlimmsten Zeiten füreinander einstehen. Es war schwer, nach dem Umblättern der letzten Seite wieder in die eigene Zeit zurück zu kehren. Ich wäre gerne weiter bei Lene geblieben, die mir im Lauf der Geschichte sehr lieb geworden ist.

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