Ida

von Katharina Adler 
3,5 Sterne bei30 Bewertungen
Ida
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Positiv (17):
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interessante Geschichte über das Leben von Ida Adler

Kritisch (4):
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Eine interessante Geschichte über eine Patientin von Freud, die aber durch Zeitsprünge und politische Geschehn mich nicht überzeugen konnte.

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Inhaltsangabe zu "Ida"

Sie ist eine der bekanntesten Patientinnen des 20. Jahrhunderts: Dora, das jüdische Mädchen mit der petite hystérie und der verschlungenen Familiengeschichte. Dora, die kaum achtzehn war, als sie es wagte, ihre Kur bei Sigmund Freud vorzeitig zu beenden, und ihn, wie er es fasste, "um die Befriedigung brachte, sie weit gründlicher von ihrem Leiden zu befreien". Von ihr, die eigentlich Ida hieß, handelt dieser mitreißende Roman.

Katharina Adler erzählt mit großem gestalterischen Können von einem weitreichenden Leben - von Welt- und Nervenkriegen, Ehe und Exil, Analyse und Erinnerung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07F2JX3C7
Sprache:Deutsch
Ausgabe:herunterladbare Audio-Datei
Verlag:Argon Verlag
Erscheinungsdatum:25.07.2018
Das aktuelle Buch ist am 24.07.2018 bei Rowohlt erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    monerls avatar
    monerlvor 25 Tagen
    Zu viel Nörgelei, zu wenig ganzheitlich

    Kurzmeinung

    Genre: biografischer Roman

    Handlung: Katharina Adler ist die Urenkelin von der unter dem Namen Dora berühmt gewordenen Patientin Sigmund Freuds. In dieser Biografie schreibt die Autorin über das Leben ihrer Urgroßmutter. Dabei sollte das Bild von Ida umfassender gefasst werden. Was war das für eine Familie, in der sie aufgewachsen war? Wie kam es dazu, dass Ida zu Freuds Patientin wurde? Was war danach? Was für ein Leben hat Ida gehabt? Wie hat sie den Zweiten Weltkrieg er- und überlebt? Dieser biografische Roman versucht wohl, Ida ganzheitlicher zu erfassen.

    Charaktere: Protagonistin ist natürlich Ida. Katharina Adler hat es geschafft, Ida eine Entwicklung mitzugeben. Wir lernen Ida in einem längeren Zeitabschnitt kennen. Dabei wird sie uns als Mädchen, junge und auch ältere Frau vorgestellt. Insgesamt empfand ich Ida jedoch als keine angenehme Person. Es schein nicht leicht gewesen zu sein, mit ihr guten Umgang zu pflegen. Hierbei bekommen wir einige Familienstreitigkeiten mit und das schwierige Verhälnis von Ida zu ihrem Sohn Kurt. Die Autorin arbeitet in ihren Roman Idas Sitzungen mit Sigmund Freud ein. Diese waren kaum zu ertragen, da Freuds Psychoanalyse einem die Haare zu Berge stehen ließ. Es gibt keine Aussage von Ida, die durch Freud nicht in eine sexualisierte Richtung gedreht wurde. Wie furchtbar muss das für Ida als knapp Achtzehnjährige gewesen sein, die bis dato in Sachen Liebe, durch die sexuellen Übergriffe eines familiären Freundes, eher die negative Seite kennengelernt hatte. Auch Idas Bruder Otto Bauer, der in der österreichischen Politik eine Rolle gespielt hat, nimmt ab der Hälfte einen recht großen Bereich des Romans ein, der mir zu intensiv war.

    Spannung: Die Handlung, die ich zu Beginn als sehr spannend und interessant empfunden hatte, langweilte mich im letzten Drittel zunehmend. Ein Buch, das so gar keine Sympathieträger aufweisen kann, hat es immer sehr schwer. Dies war hier der Fall. Auch der aufkeimende Nationalsozialismus, der Ida zur Flucht trieb, ist ein Teil des Buches, der aber für meinen Geschmack nicht ausreichend ausgearbeitet wurde.

    Schreibstil: Der Schreibstil ist etwas sprunghaft. Dadurch, dass nicht chronologisch erzählt und vieles  in Rückblicken eingeflochten wird, muss man sehr aufpassen, um alles mitzubekommen.
    Hörbuch: Mit der Sprecherin wurde ich leider nicht so richtig warm. Sie konnte mich mit ihrer Sprechweise nicht mitreißen. Es war mir alles ein bisschen zu emotionslos.

    Fazit: Ein biografischer Roman, der stark beginnt und dann zu sehr abfällt. Ein interessantes Debüt mit zu viel politischem Geschehen, das nicht immer nachvollziehbar war und zu wenig über die Problematik von Ida als Jüdin und die notwendige Flucht im Zweiten Weltkrieg aufzeigt. Zu viel Nörgelei, zu wenig ganzheitlich. Thematisch ein gutes Buch, dessen Umsetzung mir aber nicht so gut gefallen hat und in mir leider keine Begeiserung auslösen konnte.

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    Schnicks avatar
    Schnickvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Petra Morzé hat das Buch gut eingesprochen, aber die Vorlage ist zu unausgegoren, zu lang geraten, als dass es ein Genuss sein kann.
    Zu lang geratener Debütroman über eine Frau, die leider weniger interessant ist als erhofft

    Katharina Adlers "Ida" ist ein Beispiel für "gewollt und nicht gekonnt". Mit jedem Satz, mit jedem Wort wird dem Leser bzw. dem Hörer klargemacht, dass hier jemand eine Geschichte niederschreibt, dem Größeres bestimmt ist. Dabei scheitert Adler bereits an der Länge des Buches. Denn es zieht sich. Und zieht sich. 

    Ida Adler ist die (damals) junge Dame, die Berühmtheit als Freuds bekannter "Fall Dora" erlangte. Katharina Adler ist ihre Urenkelin und hat bereits ein Drehbuch geschrieben, bevor sie "Ida" schrieb. 

    So sehr ich nachvollziehen kann, dass Katharina die Geschichte Idas erzählenswert findet, so kann ich nicht nachvollziehen, dass sie uns dies derart ausufernd antut. Denn seien wir ehrlich: Idas großes Verdienst ist es vor allem, sich gegen Freud gewehrt zu haben. Ansonsten ist ihre einzige Daseinsberechtigung, wenn man nach diesem Buch geht, im Prinzip, Schwester des österreichischen Sozialisten Otto Bauer und Mutter des bekannten Dirigenten und Operndirektors Kurt Adler gewesen zu sein. 

    Das Hauptproblem des Buches (und damit auch des Hörbuches) ist dessen Belanglosigkeit. Während ich mir das Hörbuch anhörte, fragte ich mich fast ständig, was mir die Autorin eigentlich sagen will. Weder macht Ida eine nennenswerte Entwicklung durch noch ist sie als Person interessant genug, ihr ein derart langes Buch zu widmen. Und das scheint auch Katharina Adler selbst bewusst gewesen zu sein, weshalb sie zwischendurch immer mal wieder den Fokus und die Perspektive auf Freud, Otto und Kurt lenkt, um das Buch noch weiter aufzublähen. 

    Nur leider reicht das alles nicht. "Ida" ist weder als Buch über eine Persönlichkeit interessant noch als ein Roman über eine Epoche oder gar als Familienroman. Es wirkt unausgegoren, nicht fokussiert und wird letztlich Katharinas Anspruch nicht gerecht. 

    Auch sprachlich überzeugt mich das Buch nicht. Es klingt mir zu gewollt und Adlers Schreibstil ist mir zu emotionslos, was sich gerade bei Schicksalsschlägen bemerkbar macht. 

    Was das Hörbuch angeht: Petra Morzé liest das Buch gut, auch wenn mich am Ende die englischsprachigen Passagen wegen der nicht besonders guten Aussprache ein bisschen gestört haben. Der österreichische Akzent Morzés trägt aber ansonsten durchaus zur Authentizität bei. Aber auch sie kann natürlich nichts daran ändern, dass das Buch viel zu lang geraten ist. Gleichzeitig erfordern die vielen Zeitsprünge eine gewisse Aufmerksamkeit und Konzentration, was das Hörbuch länger erscheinen lässt, als es eigentlich ist. 

    Alles in allem bin ich ein bisschen enttäuscht. Ich hatte mehr erwartet, vor allem eine interessantere Person.

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    Taluzis avatar
    Taluzivor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine interessante Geschichte über eine Patientin von Freud, die aber durch Zeitsprünge und politische Geschehn mich nicht überzeugen konnte.
    Ida, ein schwieriger Charakter

    Ida Bauer war gerade achtzehn Jahre alt, als sie die Therapie bei Sigmund Freud abbrach. Bekannt geworden ist sie als Dora, das jüdische Mädchen mit der petite hystérie und der verschlungenen Familiengeschichte. Idas Lebensgeschichte wird hier von ihrer Urenkelin Katharina Adler erzählt.

    Petra Morzé ist die Sprecherin des Hörbuches „Ida“. Ihre Stimme ist rau und passt hervorragend zu dem schwierigen Charakter der Protagonistin. Idas Leben wird nicht chronologisch erzählt, sondern in Zeitsprüngen. Dies machte das Hören und Verstehen der Geschichte schwierig. Ich musste immer aufpassen, welche Szene nun dran ist. Das wäre beim Buch vielleicht nicht so schwierig, da man dort immer zurückblättern kann und die Zeit und Ort noch mal vor Augen hat. Leider konnte ich keine (für mich) sinnvolle Folge der Zeitsprünge erkennen.

    Die Protagonist Ida ist auf der einen Seite sehr stark und weiß was sie will, schon fast modern für die damalige Zeit, auf der anderen Seite ist sie oft sehr kränklich und leidend. Ihre Krankengeschichte ist auch in den Werken von Freud veröffentlicht, dort unter dem Namen Dora. Diese Passagen – als es um die Therapie bei Freud ging - fand ich ganz besonders interessant. Ich kann Ida schon verstehen, dass sie die Therapie abgebrochen hat. Mir schien es so, dass Freud sämtliche Handlungen, Gedanken und Träume als triebhaft und sexueller Natur sah. Seitdem Hörbuch frage ich mich ständig, wie fasse ich meine Handtasche an und wie spiele ich an meiner Handtasche herum. Ja, auch da, kann ein triebhafter Wunsch hinter stecken.

    Ida sollte benennen, was sie tatsächlich an Verletzung, Kränkung, Ekel und / oder Entwertung erlebt hatte, jedoch aufgrund ihrer „guten Erziehung“ nicht äußern durfte bzw anders wahrnahm.

    Hier hätte der Schwerpunkt der Geschichte liegen sollen. Was den Lesegenuss - außer den Zeitsprüngen - noch stark schmälerte, war für mich die politischen Gegebenheiten, die ausführlich dargestellt wurden. Das lenkte von der eigentlichen Geschichte um Ida meiner Meinung nach ab.

    „Ida“ von Katharina Adler ist eine interessante Geschichte über eine Patientin von Freud, die aber durch Zeitsprünge und politische Geschehnisse mich nicht überzeugen konnte.

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    mermeoths avatar
    mermeothvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein spannender Roman über das Leben von Freuds berühmtester Patientin - trotz einiger Längen empfehlenswert!
    Freuds unerhörte Patientin

    Erzählt wird die Lebensgeschichte von Ida Bauer, einigen Menschen auch bekannt als „Der Fall Dora“, das Mädchen mit der petite hystérie, welches Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts es wagte, ihre Therapie bei Sigmund Freud abzubrechen. Die Einblicke in die Zusammentreffen mit dem berühmten Psychoanalytiker fallen leider wider Erwarten meist sehr kurz aus und werden lediglich hie und da in den Roman eingestreut, viel mehr geht es um das gesamte Leben dieser stark von ihrer Zeit geprägten Frau. Die Geschichte führt uns - mit vielen Zeitsprüngen versehen - von ihrer Kindheit im Hause Bauer über die Jugendzeit und die „Kur“ bei Freud, ihr Leben als Ehefrau und Mutter in einer von zwei Weltkriegen dominierten Zeit bis hin zu ihrem Tod 1945 in New York.

    Die Protagonistin Ida wird spröde, eigensinnig und über manchen Strecken auch ziemlich unsympathisch dargestellt, nichts desto trotz kommt man kaum umhin, sie für den Mut zu bewundern, sich gegen den weithin bekannten Herrn Doktor zu stellen, welcher jede ihrer Handlungen, Gedanken und Träume sexualisiert, sodass man das arme Mädchen am liebsten an der Hand nehmen und aus seiner Praxis holen möchte, um ihr weitere derartige Analysen zu ersparen.

    Mir hat dieses Hörbuch gut gefallen, ich mochte den perfekt zu jener Zeit passenden Stil und Petra Morzé ist meines Erachtens als Sprecherin eine ausgezeichnete Wahl. Allerdings beinhaltet die Geschichte doch einige Längen, welche mich gedanklich immer wieder abdriften ließen und auch mit dem nicht chronologischen Aufbau hatte ich zeitweise meine Probleme, ich denke aber, das wäre beim Lesen des Romans weniger der Fall gewesen. So bleiben am Ende vier Sterne und eine Empfehlung für all jene, die vorrangig an einer bewegten Lebensgeschichte, aber weniger an Freuds Psychoanalyse interessiert sind, da diese zwar als Aufhänger für „Ida“ dient, letztlich aber doch nur sehr wenig Raum bekommt.

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    janakas avatar
    janakavor einem Monat
    Kurzmeinung: interessante Geschichte über das Leben von Ida Adler
    interessante Geschichte über das Leben von Ida Adler

    *Inhalt*
    Die 58jährige Ida Adler erreicht 1941 nach zwei Jahren Flucht endlich Amerika. Das Leben mit ihr ist nicht immer einfach, sie ist anstrengend und nörgelt ständig über jeden und alles.
    In verschiedenen Rückblenden wird erzählt, warum Ida so geworden ist, ihre Kindheit im wohlhabenden Elternhaus, ihre Behandlung bei Dr. Freud und den Abbruch, ihre Beziehung zu ihrem Bruder Otto und viele andere Stationen…

    *Meine Meinung*
    Mit "Ida" will die Autorin Katharina Adler die Geschichte ihrer Urgroßmutter Ida Adler aus einer anderen Sicht erzählen. Bekannt ist sie als "Fall Dora" von Siegmund Freud.
    Der Schreibstil ist einfühlsam und lebendig, das Hörbuch wird von der Österreicherin Petra Morzé vorgelesen. Mir hat der österreichische Dialekt sehr gut gefallen und hat dem Buch noch mehr Glaubhaftigkeit gegeben.

    Mit Ida konnte ich mich nicht anfreunden. Sie ist zwar eine interessante Person, aber auch sehr anstrengend, egoistisch und anmaßend. Trotzdem habe ich gerne ihre Geschichte gehört.
    Mir hat es imponiert, wie Ida durchs Bridge-Spielen Geld verdient hat und somit die Familie ernähren konnte.

    Was für mich gewöhnungsbedürftig ist, sind die Zeitsprünge. Die Geschichte wird nicht chronologisch erzählt. Am Anfang jeden Kapitels wird die Zeit angesagt, aber manchmal vergisst man es und kann nicht, wie im Buch einfach zurückblättern. Und da es immer mal wieder aus anderen Jahren berichtet wird, war mir an mancher Stelle nicht klar, wie alt bzw. wie jung Ida da noch war.

    *Fazit*
    Im Vorfelde wurde dieses Buch immer mit dem Fall Dora in Zusammenhang gebracht, aber die Fallanalyse von Freud spielt hier nicht die Hauptrolle.
    Wer aber die Biografie einer ungewöhnlichen Frau lesen möchte, ist hier richtig.
    Die Sprecherin Petra Morzé bringt durch ihren Dialekt einen zusätzlichen österreichischen Flair mit rein.
    Mir hat das Hörbuch gut gefallen.

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    EvelynMs avatar
    EvelynMvor einem Monat
    Eine widersprüchliche Persönlichkeit

    Ida ist keine einfache Persönlichkeit: sie hat an allem und jedem etwas auszusetzen, gibt sich sogar als moralische Instanz ihres eigenen Geschlechts aus, meckert unzufrieden herum, erscheint oft egoistisch, wortkarg und selbstgerecht. Somit hatte ich von Ida keinen allzu guten Eindruck. Im Laufe des Buches wird jedoch klar, warum sie so geworden ist, wie die Menschen in ihrem Umfeld versucht haben, sie zu manipulieren und auszunutzen. Bereits in ihrer Kindheit hatte sie, aber vor allem auch ihr Vater mit allerlei Wehwehchen und Krankheiten zu kämpfen. So scheint es, als würde Ida immer dann physische Beschwerden entwickeln, wenn ihr etwas unangenehm ist oder sie eigentlich aus ihrem Leben ausbrechen wollte. Ihrem Bruder Otto ist sie tief verbunden und er spielt neben ihrer Cousine Elsa eine große Rolle in ihrem Leben.

    Mein „Wissen“ zu Sigmund Freud ist recht oberflächlich. Doch nachdem, was ich hier über ihn erfahren habe, steht mir nicht der Sinn danach, dies zu ändern. Dr. Freud thront geradezu über seiner jungen Patientin, die auf einem Diwan liegend von ihm abgewandt die Therapie über sich ergehen lassen muss. Der Arzt klappert derweil mit seiner Uhrenkette, was Ida noch Jahre später in Erinnerung bleibt, und interpretiert ihre Träume und Handlungen als sexuell motiviert oder frustriert, ohne so recht auf ihr Leben und ihre Person einzugehen. Ich hatte stets den Eindruck, dass er eine vorgefasste Meinung hatte und Ida ging es genauso. Ihren Mut, die Therapie abzubrechen, kann ich nur bewundert. Schließlich war sie eine junge Frau und von ihrem überzeugten Vater zum Arzt geschickt worden. Die Behandlung bei Sigmund Freud nimmt nur einen kleinen Raum in der Lebensgeschichte von Ida Adler, geborene Bauer, ein. Vielmehr füllt Katharina Adler den Roman „Ida“ mit der Lebensgeschichte ihrer Mutter, historischen Ereignissen und dem Wesen dieser Frau – nicht strikt biografisch, sondern auch mit Fantasie.

    Das Hörbuch hat mich vor eine Herausforderung gestellt. Zunächst kam ich mit der monotonen Stimme von Petra Morzé nicht gut klar, was sich allerdings im Laufe der Zeit legte. Die Färbung durch ihren österreichischen Sprachgebrauch passte ganz gut zu der Geschichte. Schwerer tat ich mir hingegen mit den Zeitsprüngen, die mich in Idas Leben hin- und hergeworfen haben. Als diese ausblieben, habe ich mich besser in den Geschehnissen zurechtgefunden. Die historischen Ereignisse – von der Kaiserzeit bis hinein in den Nationalsozialismus und den 2. Weltkrieg – waren sehr interessant und haben Idas Leben geprägt. Es wird ganz klar, dass „Der Fall Dora“ - die Therapie bei Sigmund Freud - nur ein Aspekt im Leben von Ida Adler war und diese Frau dahinter interessant ist und widersprüchliche Gefühle im Leser hervorruft. Katharina Adler hat das Leben ihrer Urgroßmutter sicherlich gründlich recherchiert und die Lücken mit ihrer Fantasie gefüllt. Es erzeugt durchaus Spannung und zieht den Leser vor allem während Idas Flucht in seinen Bann. Ihr Schreibstil ist intensiv und gekonnt, wenn ich an die vielen kleinen Details in der Beschreibung von Idas Wesen denke.
    Leider konnte ich den Schwerpunkt auf der politischen Karriere von Otto Bauer nicht nachvollziehen. Auch hätte ich mir gewünscht, dass die Auswirkungen der Therapie auf Ida mehr hervorgehoben worden wären. Dies bleibt etwas im Dunkeln.

    Insgesamt finde ich „Ida“ sehr interessant und auch sprachlich gut gelungen. Die Verbindung aus Biografie und Geschichte gefällt mir und zum Ende hin konnte ich mich sogar etwas mit Ida anfreunden, was ich von Dr. Freud nicht behaupten kann. Ich würde es als Buch gerne weiterempfehlen, denn als Hörbuch fand ich es schwierig zu verstehen. Doch es ist auf jeden Fall lesenswert und gibt Einblicke in die Anfänge von Dr. Sigmund Freud aber vor allem gibt es dem „Fall Dora“ als Ida Adler (Bauer) ein Gesicht und eine Stimme.

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    kolokeles avatar
    kolokelevor 2 Monaten
    Gewöhnungsbedürftig

    Fang ich mit dem positiven an oder mit dem, was mir nicht so gefallen hat? Als allererstes finde ich es großartig, dass die Autorin, die Urenkelin der "Ida" sich an diesen Roman getraut hat. Chapeau. Ich finde, sie hat ihr ein riesiges Geschenk gemacht, indem sie aus Freuds Fallgeschichte "Dora" eine Frau mit einem ganzen Leben, vor dem Kontakt zu Freund und natürlich weit darüber, hinaus gemacht hat. Eine Frau, die nicht einfach war, durchaus auch nicht (immer) sympathisch, aber, wie man sagt, dafür mit Charakter. Schon allein deswegen ist es gut, dass es das Buch gibt. 
    Ich musste mich an "Ida" erst gewöhnen, gerade der Einstieg wird dem Hörer/Leser nicht leicht gemacht. Aber natürlich hat man dann viel Zeit zu erfahren, wieso Ida so ist wie sie ist. Auch die Zeit mit Freud kommt nicht zu kurz. Es gibt viele familiäre und geschichtliche Hintergründe, hierfür hat die Autorin gut recherchiert, das merkt man. 
    Was mir weniger gut gefallen hat, sind die Zeitsprünge, mir fiel es nicht leicht, mich immer wieder neu zu orientieren, in welchem Lebensalter man Ida nun gerade begegnet. Aber das ist eine Entscheidung, die die Autorin treffen muss, chronologisch oder eben nicht. 
    Auch fand ich das Buch, wie Ida selbst, etwas spröde, ich wurde nicht so ganz warm damit. Man weiß, man verabschiedet sich bald wieder, man hört zu, aber so richtig mitgefühlt habe ich nie. 
    Das mag an mir liegen oder vielleicht war es sogar so gewollt. 
    Auf jeden Fall ein wichtiges Buch, um so ein paar psychoanalytische "Fakten" gerade zu rücken.

    Die Sprecherin des Hörbuches fand ich zu Beginn ziemlich gewöhnungsbedürftig, tatsächlich hat sie dann aber, alles in allem, wirklich gut zur Geschichte gepasst.

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    MrsFrasers avatar
    MrsFraservor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein klar erkennbares Thema fehlt. Die 'berühmteste Patientin des 20. Jahrhunderts' lockt den Leser in eine Lebensgeschichte wie viele andere
    Ida Bauer - hysterische Nervensäge oder traumatisiertes Mädchen?

    Um es gleich vorweg zu nehmen: die im Titel meiner Rezension genannte Frage beantwortet 'Ida' nicht. Katharina Adler will in ihrem Roman das Bild ihrer Urgroßmutter als Freuds berühmtester Patientin ergänzen, ihm etwas entgegensetzen. Wer daher erwartet, in 'Ida' mehr über Ida Bauers Sitzungen bei Freud zu erfahren oder eine Erklärung für ihre Hysterien zu erhalten, der geht mit Erwartungen an den Roman heran, die nicht erfüllt werden werden. In Hinblick auf die Psychoanalyse wartet der Roman mit keinerlei Informationen auf, die der interessierte Leser nicht auch in Standardquellen über den 'Fall Dora' erhält. Stattdessen erfährt der Leser einiges über Idas Leben zu Beginn des 20. Jahrhunderts, und das ihres Bruders, Otto, eines hohen österreichischen Politikers, über das Lebens Idas als Schwester, Mutter, Salon-Inhaberin und über ihre kriegsbedingte Flucht nach Amerika. 


    Das wird alles nicht chronologisch erzählt, und auch wenn die Jahresinformationen zu Beginn jedes Abschnittes erwähnt werden, verliert man als Hörer, gerade zu Beginn des Hörbuches, schnell das Gefühl für die Reihenfolge des Erzählten. Petra Morzé, die das im argon Verlag erschienene Hörbuch liest, sorgt mit ihrem österreichischen Akzent zusätzlich für eine gewisse Distanz zum Gelesenen. Zwar passt der Akzent, um den von Katharina Adler hervorragend zur Zeit und damaligen Gesellschaft passend formulierten Text authentisch wirken zu lassen, doch hätte dies, wenn es sich nur auf die wörtliche Rede bezogen hätte, das Hören  wahrscheinlich einfacher gestaltet. Mit 12,5 Stunden Hörzeit ist das Hörbuch auch so lang genug, dass die Aufmerksamkeit auch ohne fremden Dialekt eine gewisse Anstrengung erfordert.

    Von den 10 CDs behandeln lediglich 2 Ida Bauers Begegnungen mit Sigmund Freud. Die anderen lassen uns mehr über die (vermeintlichen) Auslöser ihrer Hysterien, und ihr Erwachsenenleben, bis hin ins hohe Alter, erfahren. Das passt natürlich zu Katharina Adlers Absicht, ihre Urgroßmutter als eine Frau mit Ecken und Kanten zu zeigen, die weder als Hysterikerin abgetan noch als Heldin instrumentalisiert werden kann. Angeblich rang Ida Bauer bis zuletzt um ein 'selbstbestimmtes Leben'. 

    So leid es mir tut, aber das kann ich dem Roman nicht entnehmen. Ida erscheint mir von Anfang bis Ende als schwieriger, nerviger und unsympathischer Mensch (und durchaus selbstbestimmt!). Einzig ihre Auseinandersetzung mit Freud lässt eine andere, intelligente und selbstbewusste Seite erahnen, doch diese wird im restlichen Text nicht unterstrichen und auch in den genannten Passagen rührt meine Anerkennung ihres Charakters eher aus der Tatsache ihres bekannten Verhaltens an sich, als aus Katharina Adlers Ausführungen. Die politischen Entwicklungen in Österreich und Europa und das Schicksal einer alleinstehenden Frau in diesen Zeiten ist allemal interessant, aber eben auch nicht wirklich unbekannt. Die Frage ist daher: Was will Katharina Adler mit ihrem Roman? Warum ist das Leben ihrer Urgroßmutter es wert, so aufgearbeitet zu werden? Was kann der Leser mitnehmen? Ich für mich habe leider nichts gefunden.
    Hätte Katharina Adler den Trotz ihrer Urgroßmutter gegen Freud als Aufhänger genommen und sie darauf aufbauend charakterisiert - das hätte interessant werden können. So aber zeichnet sie ein (in meinen Augen sogar zu) negatives Bild ihrer Vorfahrin, das keineswegs als Würdigung zu verstehen ist. 

    Das besondere an Ida Bauer war nun mal ihre Auflehnung gegen Freud. Ihr sonstiges Schicksal haben viele geteilt. Demnach ist sie es auch wert, für ihr Verhalten gegenüber dem Vater der Psychoanalyse erinnert zu werden, doch dem wird Katharina Adler leider vorsätzlich nicht gerecht. Dennoch wird 'Freuds berühmtester Fall' als Aufhänger für die Vermarktung von 'Ida' genutzt. Das passt irgendwie schlicht nicht zusammen. 

    Der Schreibstil der Autorin ist toll, aber es ist nicht erkennbar, worum es ihr in ihrem Buch geht. Die Sprecherin des Hörbuches ist leider auch nicht (zumindest nicht für die Gesamtheit des Textes) so gewählt, dass sie den Text durchweg transportieren kann und so bleibt mir nur eine leider enttäuschte Bewertung von 2 Sternen. 

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    Schmiesens avatar
    Schmiesenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wer steckt hinter dem Fall Dora? Umfangreicher Einblick in Ida Adlers Leben, doch die Protagonistin macht es einem nicht leicht.
    Umfangreicher, gut recherchierter Einblick in Ida Adlers Leben

    "Dich kuriert nich einmal der Hitler von deiner Sturheit, oder wie?"


    Ida Bauer/Adler ist in die Geschichte der Psychoanalyse eingegangen als der "Fall Dora". Als sie ihre Behandlung bei Sigmund Freud vorzeitig abbrach, sorgte das bei ihm für einiges Stirnrunzeln. Nun erzählt Katharina Adler, Idas Urgroßenkelin, die Geschichte, die hinter dieser Frau steckt, ein ganzes Leben begleitet von Krieg, Ehe, Analyse und Krankheit. 

    Katharina Adler ist es gelungen, einen wunderbaren historischen Roman zu schreiben, der  mit einem hervorragenden, versierten Schreibstil glänzt und  alle guten Eigenschaften dieses Genres vereint : Witzig-tiefsinnige Dialoge in einer etwas angestaubten Sprache, der Zeitgeist des beginnenden 20. Jahrhunderts, eine unkonventionelle Frauenfigur. Idas Leben war immer bewegt, immer im Aufruhr, und daher war es immer eine Freude, der Geschichte zu folgen. 

    Einige Längen haben sich bei so einem Text durchaus auch eingeschlichen, aber diese waren zu verschmerzen, gerade, weil man immer entlohnt wurde durch spannende Einblicke. Wer bei "Ida" allerdings eine detaillierte Auseinandersetzung mit Freuds Analyse erwartet, der wird enttäuscht werden. Katharina Adler geht es ganz klar darum, die Ida außerhalb des Falls Dora darzustellen. Dennoch zählten die Passagen in Freuds Praxis zu meinen Highlights, da die Autorin hier einfach wunderbar ausführt, wie lachhaft seine Analysen doch waren. Und gelacht habe ich tatsächlich einige Male.

    Auch die Familie Adler (Idas Bruder Otto war ein führender Politiker der frühen österreichischen Republik) bleibt natürlich nicht von den politischen Wirren des 20. Jahrhunderts verschont. Dieser Aspekt ergänzt die Geschichte perfekt, denn so kann man sich auch mal von Ida und ihren Leiden loslösen und gebannt die Geschehnisse in Österreich verfolgen.

    Ida ist nämlich alles andere als eine einfache Protagonistin. Zu großen Teilen war sie mir unsympathisch, das ständige Kranksein in ihren Kreisen ging mir auf die Nerven, das Unwohlsein, um aus der Gesellschaft zu fliehen. Nachvollziehbar war das allemal, aber es hat doch einen sehr großen Raum in der Erzählung eingenommen. Durch ihre bockige, sture und teilweise unfaire Art war mir Ida manchmal richtig zuwider. Das steht ihr, keine Frage, aber als Protagonistin ist sie definitiv keine Sympathieträgerin

    Gefehlt hat mir im Endeffekt die reflektive Haltung : Was hat Freuds Behandlung in Idas Leben bewirkt, wie hat sie sie beeinflusst? Dieses Kernthema war zwar präsent und auch konkret gut umgesetzt, aber die Einbettung in Idas Lebenskontext kam doch zu kurz. 

    Die Sprecherin Petra Morzé passt hervorragend zur Geschichte, gerade durch ihren österreichischen Akzent. Was ich allerdings nicht verschmerzen konnte, war die unterirdische englische Aussprache (der Name Diantha wurde zu DianSa, einen kleinen Monolog auf Englisch konnte ich kaum verstehen). Das hätte man doch sicherlich üben können. 

    Insgesamt ist Katharina Adler ein 360-Grad-Porträt einer interessanten Frauengestalt gelungen, die lange Jahre als "Fall Dora" durchanalysiert und missverstanden wurde. Die Autorin stellt ein umfassendes Bild ihrer Person und all ihrer Schicksalsschläge zusammen, vergisst aber auch die schönen und hellen Momente nicht. Die historische Einbettung in diese politisch turbulente Zeit tut ihr Übriges. Ich hatte viel Freude mit dieser Geschichte.

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    BrittaBanowskis avatar
    BrittaBanowskivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: auch wenn die Verpackung sehr gut aussah, so konnte ich mit der Materie im Buch nicht wirklich was anfangen
    Psychologie nach Sigmund Freud ist wirklich nicht mein Ding

    Ich bekam dieses Hörbuch, welches mein erstes war, kostenlos zur Verfügung gestellt, und dafür danke ich auch recht herzlich. Aber ich muss mich leider entschuldigen, denn ich gewann zur gleichen Zeit wie ich das Hörbuch bekam, auch 2 andere Leserunden  als e-book, so  dass mir dann die  Zeit für das genaue hinhören fehlte.

    Denn die Sprecherin konnte mich in diesem Hörbuch nicht überzeugen, weiter zuzuhören.
    Die Handlung mag auch sehr anspruchsvoll gewesen sein, weswegen es immer wieder Zeitsprünge gab, aber das brachte mich nur noch mehr durcheinander.
    Schade aber mich hat dieses Hörbuch nicht wirklich überzeugt, und deswegen gebe ich auch nur 3 von 5 Punkten

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Der Literatursalon präsentiert: Freuds unerhörte Patientin

    Mit "Ida", dem sechsten Titel im LovelyBooks Literatursalon, nimmt uns Katharina Adler mit in die Behandlungsräume des wohl berühmtesten Psychoanalytikers seiner Zeit! 
    Der "Fall Dora" gehört zu einem der bekanntesten Behandlungen von Sigmund Freud, hat doch die Patientin Ida Bauer die Therapie selbst vorzeitig beendet. 
    Katharina Adler gelingt in "Ida" ein besonders authentisches Porträt, handelt es sich doch bei Ida Bauer um ihre Urgroßmutter.

    Wir freuen uns sehr, euch "Ida" in dieser Hörrunde im Literatursalon vorstellen zu dürfen! Insgesamt verlosen wir 30 Exemplare des Hörbuchs, gelesen von  Petra Morzé.

    In unserem  LovelyBooks Literatursalon  warten außerdem weitere literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben auf euch.

    Zum Inhalt
    Sie ist eine der bekanntesten Patientinnen des 20. Jahrhunderts: Dora, das jüdische Mädchen mit der 'petite hystérie', die es wagte, ihre Kur bei Sigmund Freud vorzeitig zu beenden. Für Katharina Adler war die widerständige Patientin lange nicht mehr als eine Familienanekdote: ihre Urgroßmutter Ida, die als der 'Fall Dora' von der Nachwelt mal zum Opfer, mal zur Heldin stilisiert wurde. 'Nach und nach wuchs in mir der Wunsch, dieses Bild von ihr zu ergänzen, ihm aber auch etwas entgegenzusetzen. Ich wollte eine Frau zeigen, die man nicht als lebenslängliche Hysterikerin abtun oder pauschal als Heldin instrumentalisieren kann. Eine Frau mit vielen Stärken und auch einigen Schwächen, die trotz aller Widrigkeiten bis zuletzt um ein selbstbestimmtes Leben ringt.' Von ihr, von "Ida", handelt dieser mitreißende Roman: die Geschichte einer Frau zwischen Welt- und Nervenkriegen, Exil und Erinnerung.

    >> Hier geht es zur Hörprobe für den ersten Eindruck!

    Die Autorin
    Lesenswert ausgezeichnet: Die 1980 geborene deutsche Autorin hat amerikanische Literaturgeschichte an der LMU München und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert, war Suhrkamp-Stipendiatin der Schillertage am Nationaltheater Mannheim und der Zeit-Stiftung am Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop. Das erste Drehbuch „Sunny und Roswitha“ der Chefredakteurin des englischsprachigen Online-Portals munichfound, die zudem Mitbegründerin der Berliner Atelier- und Bürogemeinschaft adler & söhne ist, wurde im Jahr 2010 verfilmt. Ihren Debütroman „Ida“ veröffentlichte die Schriftstellerin 2018. Er handelt von ihrer Urgroßmutter Dora, der bekannten Patientin Freuds und bescherte ihr das Literaturstipendium des Freistaats Bayern sowie eine Nominierung für den Döblinpreis. Katharina Adler lebt in ihrer Heimatstadt München.

    Die Sprecherin
    Petra Morzé ist Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater und war in Kinofilmen wie Lou Andreas-Salomé und Nordwand zu sehen. Für ihre Arbeit als Hörspielsprecherin wurde sie 2014 von der ORF-Hörspiel-Jury zur »Schauspielerin des Jahres« gekürt.

    Zusammen mit Argon  verlosen wir  30 Hörbuch-Exemplare  von  "Ida"  unter allen, die sich im Rahmen dieser Hörunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Wenn ihr neugierig geworden seid, bewerbt euch über den blauen  "Jetzt bewerben"-Button bis zum  9.07.  und antwortet auf folgende Frage:

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    Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch  viel Glück !

    Ihr seid noch kein  Literatursalon -Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr  hier  und in unserer  Literatursalon-Plauderecke .

    *  Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
    Zur Leserunde

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Schnicks avatar
    Schnickvor 3 Monaten
    Ich freue mich auf dieses Buch, weil ich mir eine interessante Geschichte über das Leben einer interessanten Frau erwarte. Vielleicht harter Tobak, aber bestimmt lesens- bzw. hörenswert.
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