Katharina Bachman Der Zeitzug

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Inhaltsangabe zu „Der Zeitzug“ von Katharina Bachman

„Diese Geschichte bleibt lange im Gedächtnis. Was wär wenn? Wie würde jeder von uns reagieren, wenn mal eben einfach so sechs Jahre aus dem Leben verschwunden sind?“ Ein vollbesetzter Intercity verschwindet auf mysteriöse Weise spurlos. Die Menschheit steht vor einem noch nie dagewesenen Rätsel. Das Phänomen des verschwundenen Intercity 337 bleibt für lange Zeit weltweit das Medienspektakel schlechthin. Für die Hinterbliebenen der Zuginsassen ist es eine menschliche Tragödie; für die Wissenschaft verschwanden 125 Tonnen Stahl auf unerklärliche Weise ins Nichts. Genau sechs Jahre später rollt ein Zug in einen Bahnhof; ein Zug, den es offiziell gar nicht mehr gibt…

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  • Rezension zu "Der Zeitzug" von Katharina Bachman

    Der Zeitzug
    sternthaler75

    sternthaler75

    10. February 2012 um 09:13

    1990 in Deutschland: "In Hannover hat Einfahrt der IC-337 nach Zürich über Frankfurt, Mannheim, Karlsruhe, Basel." Bis Mannheim ist alles ok, Jessica May freut sich auf ihre kleine Familie. Ulrich Danken fährt zu seiner Frau. Stefan Lang und sein Chef Michael Hagen haben viel zu besprechen. Und die Freundinnen Maria Bals und Helga Köhler kommen von ihrem Verwandtenbesuch in Ost-Berlin. Bis Zürich ist es eine lange Fahrt, doch der Zug wird erst 1996 ankommen. Und die Reisenden werden nichts bemerken von ihrer Zeitreise . . . Meine Meinung Ein Zug verschwindet- eine interessante Geschichte. Kein Unfall, keine Toten, keine Verletzten, alles weg, unauffindbar. Neugierig war ich besonders auf die Reaktionen der indirekt Beteiligten, der Angehörigen, der Presse, der Politiker. Die Politiker und die Presse kamen keineswegs zu kurz, sogar dem Papst fiel natürlich etwas dazu ein. Doch die Reaktionen der Angehörigen kam mir definitiv zu kurz. Es wurde erwähnt, dass der eine oder die andere nach geraumer Zeit für tot erklärt wurden und die Angehörigen entweder wieder heiraten oder umziehen wollten. Und auch die Rückkehr des IC nach 6 Jahren wurde fast im Vorbeifahren erzählt. Die Reaktion der Bahnangestellten war meines Erachtens total schwach, da hatte ich auf jeden Fall mehr Spektakel erwartet. Die Reisenden wurden in keinster Art und Weise darauf vorbereitet, dass mal eben 6 Jahre vergangen waren und ihre Ordnung ordentlich durcheinander geraten war. Man ließ sie einfach aussteigen und nach Hause fahren, das war's. Das letzte Viertel war mir dann auf jeden Fall zu wissenschaftlich, vielmehr hätten mich noch weitere Reaktionen interessiert. Aber die wurden leider viel zu kurz gehalten. Insgesamt ist das ganze Geschehen sehr nüchtern und sachlich dargestellt, trotz der Namen erscheint es unpersönlich und anonym. Unterm Strich Schade, eine spannende Geschichte mit einem flachen Ende, das hatte ich mir anders vorgestellt.

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