Katharina Baumfeld Rosalie, die Rampensau

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Inhaltsangabe zu „Rosalie, die Rampensau“ von Katharina Baumfeld

Schwein Rosalie hat genug von ihrem langweiligen Dasein auf dem Bauernhof. Sie will etwas erleben, und da kommt die Möglichkeit, eine Rolle im Theater zu übernehmen, gerade recht. Doch nicht einmal im Traum hat sie sich vorgestellt, wie gefährlich dieses Abenteuer für sie werden könnte. Finn plagen ganz andere Sorgen. Er will nicht mehr bei seiner grässlichen Tante Agnes wohnen, sondern zu seinem Vater nach Afrika ausreißen – auf einem Floß und zusammen mit seiner besten Freundin Nuka. Und als die Wege von Rosalie und den beiden Kindern sich kreuzen, wird es erst richtig aufregend.

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  • Rezension zu "Rosalie, die Rampensau" von Katharina Baumfeld

    Rosalie, die Rampensau
    R-Punkt

    R-Punkt

    26. September 2012 um 16:47

    Wie gelingt es, recht merkwürdige Geschehnisse so zusammenzuführen, dass es ganz nebenbei auch Sinn ergibt? Wie gelingt es, innerhalb dessen noch spannend zu erzählen und quasi spielerisch elementare Fragen des Lebens aufzuwerfen und dafür Antworten anzubieten, ohne anstrengend und belehrend zu wirken? Erstaunlicherweise gelingt es diesem kleinen und liebenswerten Buch, welches geschrieben wurde für Kids ab 8, das es aber sogar schafft, einen Leser 50+ (nämlich mich!) zu faszinieren. Vorab gesagt: Das Buch ist schön gestaltet mit einem angenehm lesbaren Schriftsatz und sehr ansprechend gezeichneten Illustrationen. Die Geschichte selbst ist gar nicht mal so einfach wiederzugeben, da sie teilweise doch recht (positiv) verwickelt ist. Daher begnüge ich mich hier mit einer sehr groben Inhaltsangabe: Rosalie, ihres Zeichens ein junges und daher abenteuerlustiges Schwein, wird an ein Theater „ausgeliehen“, um dort eine Rolle zu übernehmen. Unterdessen reißen die beiden Kinder Finn und Nuka von zuhause aus, um nach Afrika zu gelangen, wo Finns Vater lebt. Nach vielen Verwicklungen kreuzen sich die Wege dieser zunächst recht ungleichen Protagonisten, die sich nun gemeinsam Ihren Widersachern und allerhand Komplikationen entgegenstellen. Diese spannende und ergreifende Geschichte um Rosalie & Co. findet ihr Ende in einem wunderschönen letzten Absatz, auf den ich zum Schluss dieser Rezension noch etwas näher eingehen möchte. Die Autorin verwendet von Beginn an zwei Handlungsstränge, die zunächst nebeneinander hergeführt werden, ohne dass ein Zusammenhang ersichtlich würde. Mehr noch, scheinen beide Handlungen im weiteren Verlauf sogar noch mehr auseinander zu driften. Erst zu Beginn des letzten Drittels des Buches werden beide Handlungsstränge auf einfallsreiche und überraschende Weise zusammengeführt. Der Autorin gelingt es so, einen dramaturgischen Bogen zu spannen, der zu fesseln weiß. Ergänzt wird dies durch eine ganze Reihe überraschender Wendungen und von den Akteuren zu überwindende Hindernisse, die die Leserin / den Leser mehr als einmal dazu zwingen, den subjektiv erwarteten Handlungsablauf zu revidieren. Auf diese Weise nutzt und verknüpft die Autorin geschickt und kindgerecht die klassischen Elemente des Spannungsaufbaus. „Rosalie, die Rampensau“ ist allein damit schon ein spannend-schönes Buch, voller netter und weniger netter Charaktere, frecher Einfälle, sprachlich überzeugend, einfühlsam und engagiert. Doch „Rosalie, die Rampensau“ hat noch mehr zu bieten: Scheinbar nebenbei gelingt es der Autorin, für einige wesentliche (philosophische) Fragen des Lebens (Freundschaft und Glück, Freiheit und Verantwortung, Toleranz und der Umgang mit Menschen und Tieren), wie sie sich auch ganz natürlich im Kindesalter stellen, Antworten anzubieten, ohne dabei belehrend zu wirken. Fragen übrigens, die zu stellen auch manchem Erwachsenen anzuraten wäre. Damit komme ich nun zu dem bereits oben erwähnten letzten Absatz der Erzählung, der, zusammengenommen mit den beiden abschließenden Sätzen, die wohl grundlegenste der genannten Fragen noch einmal wunderbar artikuliert. Ich habe mir besagten Absatz für den Schluss dieser Rezension aufgespart, weil ich ihn für sehr wichtig halte und weil er mich sehr berührt hat: Ich musste ihn in der Tat mehrmals lesen. Nicht etwa, weil er schwer verständlich wäre, sondern wegen seiner ergreifenden Schlichtheit und Schönheit. Es ist einfach eine wundervolle Schlusspassage, mit der das im Verlauf der Erzählung immer wieder durchschimmernde Anliegen ebenso poetisch wie spielerisch-eindringlich noch einmal auf den Punkt gebracht wird. Ich möchte besagte Passage hier nicht direkt wiedergeben, um der Leserin / dem Leser nichts vorwegzunehmen. Stattdessen möchte ich an dieser Stelle einfach nur auf ein darin impliziertes zentrales Anliegen hinweisen, welches die Autorin auf Ihrer Homepage prosaisch treffend wie folgt formuliert: „Tierrechte sind mir sehr wichtig. Natürlich sind Menschenrechte genau so wichtig, aber Tiere haben keine Stimme, um für sich selber zu sprechen. Jedes Tier ist genau so eine Persönlichkeit mit einem eigenen Charakter und eigenen Gefühlen und darum sollte es auch das gleiche Recht auf ein erfülltes und schönes Leben haben.“ (Quelle: http://katharinabaumfeld.jimdo.com/die-autorin) So sollte es sein. „Für immer. Und das war alles.“ R.

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  • Rezension zu "Rosalie, die Rampensau" von Katharina Baumfeld

    Rosalie, die Rampensau
    Vega4

    Vega4

    Für meine erste Rezension muss natürlich ein besonderes Werk her! Die ersten Seiten erinnern an die bekannten "Schaf-Krimis". Welch seltsames Geräusch vernimmt Rosalie? So beginnt Rosalies ungewöhnliches Abenteuer. Dabei wird sie so "nebenbei" ein Theaterstar. Dieser Umstand weckt die Eifersucht einer Kollegin wach. Sie verschenkt das liebe Schweinchen an ein Restaurant. Ist Rosalie noch zu retten? Zum Glück gibt es da noch Finn und seine coole Freundin Nuka. Die beiden Ausreiser können mit Hilfe einer besonders klugen Ratte, das Schlimmste noch verhindern. Finn leidet durch die Abwesenheit seines Vaters (Auslandsjob) sehr. Aus finanziellen Gründen muss er und seine Mutter bei der "schrecklichen" Tante Agnes wohnen. Irgendwie habe ich Fräulein Rottenmeier (von Heide) geistig vor meinem Auge. Auch Tante Agnes kennt nur Strenge und hat keinen Zugang zum Herzen der Kinder. Als sie Finn noch mit dem Internat droht, bleibt ihm nur noch die Flucht. Mit seiner (tollen) Freundin Nuka macht er sich auf dem Weg zum Meer. Dabei lernt er, wie schon oben erwähnt, das Schweinchen Rosalie kennen und die Geschichte nimmt einen völlig anderen Verlauf... Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Träume und Toleranz. Außerdem möchte ich noch die liebevollen Illustrationen von Anja Goossens erwähnen. Schon jetzt vermisse ich Rosalie, Finn, Nuka usw. ein kleines bisschen, ein sehr großes kleines bisschen... Ps.: Einen kleinen Vorschlag für eine Fortsetzung hätte ich schon. Wie wär es mit einer Geschichte um Major Bolz? Diese Nebenfigur ist mir gleich ans Herz gewachsen. Außerdem würde ich gerne mehr über seine Plan C lesen...

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  • Rezension zu "Rosalie, die Rampensau" von Katharina Baumfeld

    Rosalie, die Rampensau
    thursdaynext

    thursdaynext

    Es kann so schön sein ein Schwein zu sein Aber nicht für die junge Schweinedame Rosalie. Bis sie die Gelegenheit erhält, ihren idyllischen aber auch etwas langweiligen Bauernhof zu verlassen um am Theater eine Rolle als "die Niederungen des Lebens" zu spielen. Verliebt in die kapriziös, nervige Hauptdarstellerin macht sie sich auf, dem Lockruf der zu erwartetenden Abenteuer abseits der bekannten und daher eintönigen Bauernhofwelt zu folgen. Dabei rettet sie den 10 jährigen Finn der sich,weil er neuerdings bei seiner "Hexendrachentante Agnes" leben muss seinerseits entschlossen hat in Huckleberry Finns Fußstapfen zu treten und gemeinsam mit seiner besten Freundin Nuka per Floß nach Namibia aufbrechen möchte. Nuka wiederum sucht ihre namibischen Wurzeln, sprich Verwandten ist verbal sehr versiert (köstliche Dialoge) und zudem praktisch veranlagt. Das Abenteuer kann beginnen doch es kommt anders als sich die Protagonisten das erwarten......... Rampensau Rosalie ist eine schöne Geschichte für Kinder, die ein wenig Theaterluft hinter den Kulissen schnuppern möchten. Die Themen Freundschaft, Tiere, werden realistisch, witzig und liebevoll, wenn auch ein wenig tendenzös vegetarisch behandelt. besonders gefiel mir, dass Finns bester Freund ein Mädchen ist, und er cool genug mit den Hänseleien souverän umzugehen. Freundschaft ist geschlechterübergreifend, worauf es ankommt ist das gegenseitige Verstehen. Finn weiß das, und lässt die anderen, die noch nicht soweit sind hinter sich. Für Jungs in diesem Alter in dem die Peergroup zunehmend an Einfluß gewinnt nicht selbstverständlich. Finn sucht sich seine Peergroup selbst aus. Sprachlich auf hohem Niveau, würde ich das Buch für Selberleser ab der dritten Klasse empfehlen. Ein Leseabenteuer für aufgeweckte Kinder die sich für die Welt in der sie leben interessieren.

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  • Rezension zu "Rosalie, die Rampensau" von Katharina Baumfeld

    Rosalie, die Rampensau
    serendipity3012

    serendipity3012

    07. September 2012 um 18:02

    „Sapperlot noch eins!“ Das Schwein Rosalie lebt ein beschauliches Leben auf dem Bauernhof zusammen mit anderen Schweinen. Da dieses Leben manchmal ein wenig langweilig ist, ist Rosalie sofort Feuer und Flamme, als sich die Gelegenheit ergibt, eine Rolle im Theater zu übernehmen. Leider trifft sie dort nicht nur Menschen – und auch Tiere – die ihr wohlgesonnen sind. Finn ist das Leben bei seiner strengen Tante Agnes leid, droht sie ihm doch immer wieder, ihn ins Internat zu stecken. Zusammen will er mit seiner Freundin Nuka nachts nach Afrika ausreißen, wo sein Vater lebt. Der Plan erweist sich als schwieriger als gedacht und dann begegnen die Kinder auch noch Rosalie, die in großer Gefahr ist. Die Ereignisse werden immer turbulenter. „Rosalie, die Rampensau“ von Katharina Baumfeld ist eine kurzweilige Geschichte um Freundschaft und das Verhältnis von Mensch und Tier. Spielerisch wird die Frage gestellt, wieso wir Tiere behandeln, wie wir es tun und angeregt, sich aus festgelegten Denkmustern zu befreien. Die Ereignisse werden mit so viel Scharfblick und Liebe zum Detail erzählt, dass ein erhobener Zeigefinger dabei nie zum Einsatz kommt. Das Buch macht Spaß, auch durch den Sprachwitz, über den die Autorin verfügt. Die Geschichte nimmt dabei immer mehr Tempo auf, bis sich am Ende alle Fäden zusammenfügen. „Rosalie, die Rampensau“ ist ein tierischer Spaß, dem ich jede Menge kleine und größere Leser wünsche!

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