Katharina Faber Fremde Signale

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Inhaltsangabe zu „Fremde Signale“ von Katharina Faber

Drei Schutzengel behüten von Geburt an Ali, die Hauptfigur in Katharina Fabers Roman. Michail, Linette und Boris sind ausgeschickt, über das Leben des Mädchens zu wachen. Die Engel sind junge Erwachsene aus anderen Orten und Zeiten, die zu früh sterben mussten und vielleicht gerade darum so großes Interesse am Leben ihres Schützlings haben. Sie berichten und beschreiben, sich dabei gegenseitig klug, witzig oder naseweis ins Wort fallend, Alis Lebensstationen, ihr (meist) fahrlässiges Verhalten und den - aus ihrer Sicht oft absurden - mitteleuropäischen Alltag in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Daneben notieren sie Fragmente ihrer eigenen, viel zu kurzen Leben.

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  • Melancholisch und aufregend zugleich

    Fremde Signale
    bücherelfe

    bücherelfe

    24. June 2013 um 15:11

    Die Bücher vom Schweizer Bilger-Verlag haben mich bisher optisch immer sehr angesprochen. Aber das war es auch schon. Die Lust, eines auch wirklich mal zu lesen, war nicht da. Die Geschichten interessierten mich einfach nicht. Bis eine Bibliothekarin mir in den höchsten Tönen von „Fremde Signale“ vorschwärmte. Also gut, dann nehme ich es eben mit. Mal etwas reinblättern kann ja nicht schaden. Die Inhaltsbeschreibung spare ich mir. Der Klappentext gibt genug Auskunft. Melancholisch und gleichzeitig aufregend schreibt Katharina Faber von drei Schutzengeln und ihrem Schützling. Wie sie ihre Schutzbefohlene begleiten, unauffällig beschützen, ihr Gutes tun. Und während die einzelnen Stimmen der drei Engel erzählen, kommen wir auch ihnen näher. Ihrem Leben und ihrem Tod. Ihren Wünschen und Träumen. "Was wir übermitteln, kommt nicht aus einem Alphabet. Unsere Zeichen gleichen in nichts den Zeichen einer Sprache. Und wenn wir uns an Menschen wenden mit unseren Signalen, so sind es für sie: fremde Signale. Herausgelöst aus dem Zeichennetz der Sprache. In ihre Menschentaubheit hinein. Schicken wir unsere Signale." Wer jetzt zwischen diesen Buchdeckeln esoterisches Gesülze vermuten sollte, liegt übrigens völlig falsch. Fazit: Das ist es wohl, was man Erzählkunst nennt. Aussergewöhnlich, warmherzig, ganz gross. Ja, man sollte auf Bibliothekarinnen hören...

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