Katharina Göbel Spiel der Tränen

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Inhaltsangabe zu „Spiel der Tränen“ von Katharina Göbel

Ein Liebespaar das sich zwar liebt, doch dem es den Lebensumständen zu trotz, misslingt, die Beziehung aufrechtzuerhalten, ist Protagonist in „Spiel der Tränen“. Wege finden sie dennoch, die Magie ihrer Liebe zu bewahren. Es ist ein Roman, der von der Liebe erzählt, ihrer Unberechenbarkeit und sanften Zerbrechlichkeit. Durch einen poetischen als auch gleichzeitig direkten Schreibstil lässt dieses Liebesdrama den Leser mit dem einzigartigen Gefühl der bedingungslosen Liebe verbunden fühlen; Freude, Mitleid und Selbstreflexion empfinden. Schonungslos offenbart es die Geschichte einer Liebe, die genauso wunderbar wie auch unmöglich ist. Mit authentischen Protagonisten und echten Gefühlen erreicht sie den Leser tief in der Seele, lehrt über das Spiel der Liebe und darüber, sich selbst zu finden und wie es gelingt, ein guter Mensch zu sein. Dieser Roman erzählt von einer schönen und zugleich tragischen Liebe, der Unverbesserlichkeit der Menschen und den Fehlern, die sie bereit sind, zu begehen. Die Augen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu öffnen, und sich vor der Liebe nicht zu verschließen ist die Botschaft, die das Buch vermitteln möchte. Ein seltsames Spiel der Tränen ist es, das die Liebe von uns abverlangt und von der dieser Roman erzählt. Zwei Liebende, die auf verschiedene Art und Weise zu lieben im Stande sind, treffen Entscheidungen im Glauben einander so glücklich machen zu können, und brechen damit ihre Herzen jeden Tag ein kleines Stück mehr. Ein Roman, der von der Macht der Liebe zu berichten weiß, der Liebe zu einem Partner, einem Freund, sich selbst und zum Leben, das immer dann dazwischen kommt, wenn man am allerwenigsten damit rechnet. Die Amour wird überschattet von Machtspielen, die ein jeder Mensch selbst mit sich zu führen hat, der eine mag sie gewinnen, der andere nicht. Ferner nimmt auch eine Vergewaltigung, psychischer und physischer Art, eine entscheidende Rolle ein, die diese Liebe zu gefährden droht. Es ist schlicht eine Geschichte, die von der Zerbrechlichkeit des Glücks berichtet und dem Geheimnis ein guter Mensch zu sein.

Ein ungewöhnlicher Liebesroman, der unter die Haut geht. Kein Mainstream, sondern eine Komposition von Erotik, Liebe, Drama und Poesie.

— TyraReeves
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  • Außergewöhnlicher Liebes/Erotik Roman

    Spiel der Tränen
    TyraReeves

    TyraReeves

    31. July 2014 um 18:56

    Der Autorin ist es in ihrem Roman gelungen, Gegensätze zu verbinden. So stehen sich in dieser, im besonderen Stil geschriebenen, Geschichte, Distanz und Intimität, Liebe und Hass, Lust und Abscheu gegenüber. Die Hauptcharaktere sind namenlos, werden mit Er oder Sie bezeichnet. Das schafft für den Leser eine gewisse Distanz, doch die Gefühlswelt der Figuren wird schonungslos offen geschildert. Das geht unter die Haut und macht nachdenklich, gerade weil die Figuren namenlos sind und so kann sich der Leser fragen, ist er eher wie Sie oder wie Er. Dieser Roman ist nichts für zwischendurch und keine seichte Liebeslektüre, sondern er zeigt in anschaulicher Darstellung wie eine große Liebe durch Egoismus und Gier zerstört wird aber auch, dass es trotzdem noch Hoffnung für die Liebe gibt.

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  • Darf nicht auch eine Frau Gelüste haben?

    Spiel der Tränen
    poesiekat

    poesiekat

    07. May 2014 um 21:23

    In "Spiel der Tränen" geht es um Sie & Ihn - ein gescheitertes Liebespaar, die Wege finden, sich auch nach der schmerzlichen Trennung nahe zu sein. Oft wird Sie für diese Rolle verurteilt - wieso eigentlich? Darf eine Frau nicht auch ihren Gelüsten nachgehen? Oder ist dies nur dem männlichen Geschlecht vorbehalten?

    Was denkt ihr darüber? Ich bin auf eure Meinung gespannt!

  • Das wahre Abbild der Liebe – im Guten wie im Schlechten ...

    Spiel der Tränen
    sadako

    sadako

    05. September 2013 um 07:58

    Ich bin eigentlich kein Freund von Erzwungenen und in Glückseligkeit gepressten Liebesromanen. Ich stehe einfach nicht darauf, wenn in Büchern oder Filmen, egal welcher Thematik, versucht wird mithilfe von eingefädelten Liebesgeschichten Sympathie für die Figuren oder das Herz des Betrachters, erreicht zu werden. Aber vielleicht ist genau das der Grund, warum mit Spiel der Tränen gefallen hat. Ich selbst hätte es mir wohl nie gekauft, wenn es mir nicht von jemandem empfohlen worden wäre, der meinen etwas eigenwilligen Geschmack, relativ genau kennt. Also kommen wir nun zum Buch. Wie immer werde ich mich nicht auf die Handlung Einlassen um nichts vorwegzunehmen, und ich möchte mich auf zwei Herzstücke des Buches konzentrieren, welche mir beim Lesen besonders aufgefallen sind. Spiel der Tränen, ist wie oben bereits erwähnt kein pseudoglückliches Abbild einer Romanze. Es zeigt, wie die Liebe wirklich ist. Sie kann stärken, wärmen, aber auch verletzten und frösteln. Katharina Göbel hat es in ihrem Roman geschafft die Vielseitigkeit, eines der Intensivsten der menschlichen Bedürfnisse darzustellen. Aus Liebe lässt man über sich ergehen, nur um zu gefallen und zu behalten, was man hat. Aus Angst vor dem Verlust verschenkt man beinahe seinen Körper und vergisst dabei nicht zu selten, was der eigentliche Antrieb für die Beziehung sein sollte. Eifersucht, der krampfhafte Versuch zu vergessen und zu verarbeiten, was einmal gewesen war, sind auch nur wenige Aspekte, welche die Autorin sehr bildhaft und getreu dem Motto „Alleine zu Zweit“ darstellt. Aber nicht nur den Schmerz und die Verlorenheit der eigenen Seele wird von der Autorin in ihrer Geschichte aufgegriffen. Auch die Stärke, die man erlangt, die wohlige Zweisamkeit und der aufrichtige Wunsch, alles für seinen Partner zu geben sind Themen in diesem Verwirrspiel der Gefühle. Wenn man sich diesen Roman so richtig nahegehen lassen möchte, kann ich eine musikalische Empfehlung aussprechen, die einem das Herz in Entzückung und Trauer beinahe zerreißen wird. Besorgt euch das Album Elodia der Band Lacrimosa und ihr werdet sehen, dass Katharina Göbel mit ihrem Werk nicht die Einzige ist, die das Thema Liebe so realistisch in einer Geschichte mit von allen Seiten betrachtet anpackt. Die zweite Besonderheit des Buches ist der Stil, mit dem die Geschichte ihren tragischen, aber auch hoffnungsvollen Verlauf nimmt. Zu beginn – das gebe ich zu und mag für den einen oder anderen Leser auch ein wenig verstören sein – hatte ich ein paar Probleme mich zurechtzufinden in den Kapiteln, in ihren Szenenwechseln und Zeitsprüngen. Immer wieder spring die Autorin in der Zeit, wechselt von Gedanken, zu Erinnerungen und zwischen den Figuren, die einfach nur Er und Sie genannt sind. Den Trick, mich zurechtzufinden, war hinterher, mir die kleinen Datumsangaben zu merken, welche dezent oben in der Ecke des Buches stehen. Dann findet man nach, einer weile den Zugang zum, doch recht außergewöhnlichen Stil der Geschichte. Dass die Autorin ihre Protagonisten eigentlich nur als Er und Sie bezeichnet, ist ein sehr geschickter Zug. Es bringt die Geschichte dem Leser noch näher und man kann sich weitaus besser mit den Figuren identifizieren, als wenn sie vollständig gezeichnete Individuen wären. Das klingt nun vielleicht etwas negativ, ist es allerdings nicht. Egal ob Mann oder Frau, Junge oder Mädchen – wer auch immer dieses Buch liest, es könnte seine, oder ihre Geschichte sein. Ich stehe gar nicht auf Lovestorys, doch dieses Buch hat mich fasziniert, durch seine Ehrlichkeit, seine Härte und realistische Schönheit. Denn die wahre Schönheit des Lebens und die wirkliche Romanze der Liebe, muss nicht gekünstelt aufgebauscht werden. Ich schwanke zwischen 4 oder 5 Sternen, weil es eigentlich nicht mein Genre ist, aber weil ich es bis zum Ende, und zwar mit Freude gelesen habe, werde ich dem Buch einfach 5 Sterne geben. Viel Spaß im Tal der Tränen – des Schmerzes und des Glücks. Sada

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  • Ein Liebesroman, der eigentlich keiner ist

    Spiel der Tränen
    kiki62

    kiki62

    13. August 2013 um 08:41

    Katharina Göbel: „Spiel der Tränen“ Bei meinem letzten Besuch im Verlag 3.0 drückte mir die Verlegerin ein Buch in die Hand, eben jenes Buch von Katharina Göbel. Ich sollte es lesen, sie wäre gespannt auf meine Rezension. Ein Liebesroman. Ein etwas anderer Liebesroman, anders wie auch dieser Verlag. So wurde mir das Buch angepriesen. Ich habe es gelesen. Doch ich muss sagen, dass ich es schon kurz nach dem Anfang wieder weggelegt habe, denn es hatte für mich nichts mit Liebe, so wie ich sie mir vorstelle zu tun. Trotzdem raffte ich mich auf und las weiter. Liebe ist in diesem Buch wenig vorhanden. Mag sein, dass es an der Auffassung von mir liegt, was ich unter Liebe verstehe. Es ist nicht das Buch über Romantik, erfüllte Zweisamkeit. Vielmehr ist es ein Buch über Schmerzen, die die Seele vernarben, und über Schmerzen, die dem Körper zugefügt werden. Und das ist Liebe? Ja, manchmal schon. Viele Leser haben solche Art von Liebe schon erduldet, erdulden müssen, weil man glaubt, dann endlich wirklich, richtig geliebt zu werden. Beim Lesen sah ich mich selbst, in dieser Beziehung, die mir wehgetan hat, mich zerstört hat. Und ich wollte der Protagonistin zurufen, sie solle endlich diesen Mann gehen lassen, sich von ihm losreißen. Nur dann gelingt es ihr ein neues Leben, ein tatsächlich erfülltes Leben zu genießen. Auf dem Klappentext lese ich Worte wie „Zerbrechlichkeit des Glücks“, „Machtspiele“, „die Geschichte einer Liebe, die genauso wunderbar wie auch unmöglich ist“. Liebe? Wieso spricht hier die Autorin von Liebe. Das, was die beiden Protagonisten verbindet, ist sexuelle Gemeinsamkeit, Trieb, den man befriedigen will. An keiner Stelle des Buches konnte ich etwas von Zärtlichkeit lesen, die nicht gleich auf körperliche Befriedigung ausgelegt war. Nirgendwo ein Zeichen von Gemeinsamkeit, Freundschaft. Was verbindet beide eigentlich. Gemeinsamer guter Sex. Ist das Liebe? Die Liebe, die wir heute leben, fernab von wahren und tiefen Gefühlen? Wie kann ich Liebe und Machtspiel verbinden? Der Katalog der Fragen lässt sich bedingungslos fortsetzen. Am Ende stellt sich mir als Leser die Frage, ob das alles, was ich eben gelesen habe, Realität oder Fiktion ist. Lange habe ich darüber nachgedacht. Mein Ergebnis: In vielen Beziehungen ist ein solches Vorgehen traurige Realität. Man bleibt zusammen, weil man ohne den anderen nicht lebensfähig ist, weil man Angst hat, allein nicht zurechtzukommen. Gibt es noch die wahre Liebe? Liebe, die auf Vertrauen, Rücksicht, Kameradschaft und einem großen Maß an Verlangen besteht? Es gibt sie noch, wenn auch eher selten. Sprachlich gewandt hat Göbel ein Thema zu Papier gebracht, das alltäglich ist, aber wie viele Themen in unserer Gesellschaft einfach tabuisiert ist. Weshalb sollte man über etwas sprechen, das so gar nicht in unsere Spaßgesellschaft passt. Göbel tut es in Form eines Tagebuches. Es ist kein schönes Buch im eigentlichen Sinne, das man nach Feierabend mit einem Glas Rotwein genießt. Dennoch gehört es in unsere Tage, um uns selbst vor Augen zu führen, wie oberflächlich wir mit solchen sensiblen Worten wie Liebe umgehen. 

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