Katharina Gerlach Regen für Juma

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(3)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Regen für Juma“ von Katharina Gerlach

Ein Fantasy Liebesroman aus dem steinzeitlichen Afrika 99ct Einführungspreis bis 31.8. Die Sonne brennt auf Juma hernieder, als sie ihre Familie zum größten Dorf des Stammes führt. Nichts und niemand soll sie daran hindern, Schülerin der Stammesführerin zu werden. Also ignoriert sie die Hitze. Am See wird alles besser sein. Doch die Felder, die jetzt eigentlich grünen sollten, liegen trocken vor ihr; die Erde ist rissig und spröde. Sogar der See, dessen Quellen endlos schienen, schwindet langsam. Juma entdeckt, dass der Feuergott Mubuntu daran Schuld hat und dass die Regengöttin immer noch schläft. Doch nur Netinu, der Sohn der Stammesführerin glaubt ihr und scheint mehr Interesse daran zu haben, sie zu umwerben, als dem Stamm zu helfen. Dazu kommt, dass ihr magisches Talent sie dazu verdammt, Schülerin der Dorfzauberin zu werden. Es ist schwer, die Schadenfreude ihrer Rivalin zu verdrängen. Noch schwerer ist es, Netinu's Werbung abzuweisen, denn Jumas Herz hat sich längst entschieden. Um den Stamm und Netinu zu retten, versucht sie alles, um der Dorfzauberin zu helfen, die Regengöttin zu wecken. Vergeblich. Während ihre Träume in Flammen aufgehen, bereitet sich Juma darauf vor, gegen den Feuergott zu kämpfen und die Göttin zu wecken – und vielleicht, um zu beweisen, dass sie die richtige Wahl für eine Nachfolgerin der Stammesführerin wäre. Ein paar Worte der Autorin Diese Fantasy Geschichte ist angelehnt an Theodor Storms "Die Regentrude", spielt aber in Afrika bei den wenig bekannten Nok. Von diesen Menschen weiß man nur, dass sie ganz wunderschöne Tonskulpturen hinterließen und Überreste von Brandöfen. Wie es aussieht, gingen sie direkt von der Stein- zur Eisenbearbeitung über, ohne -wie die Europäer- den Umweg über Kupfer und Bronze. Mich hat das Wenige, was ich über die Nok herausfinden konnte, so fasziniert, dass ich versucht habe, sie dem Vergessen zu entreißen. Und wie ginge das besser als mit einer Liebesgeschichte. Meine Bücher sind DRM-frei. DRM ist eine Form der Verschlüsselung, die eine legale Benutzung des eBooks auf anderen Lesegeräten unmöglich macht. Da ich meinen LeserInnen keine Steine in den Weg legen will, verzichte ich auf DRM. So kann jeder, der ein Exemplar meiner eBooks gekauft hat, sie mit einem geeigneten Programm in das bevorzugte Format umwandeln.

Toll gemacht !

— annso24

Spannendes Thema und interessantes Setting.

— SelectionBooks

Die Geschichte hat mich absolut überzeugt. Ein echtes Überraschungslesevergnügen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Fantasy im steinzeitlichen Afrika: Fesselnd und mit einer starken magischen Seite!

— Marny
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Sehr gelungen!

    Regen für Juma

    annso24

    03. July 2016 um 13:24

    Cover:Erst vor kurzem wurde der Geschichte um die junge Afrikanerin Juma ein neuer Mantel gegeben. Das Cover gefällt mir sehr gut, da es auf den ersten Blick ansprechend wirkt und mit dem Inhalt harmoniert. Die junge Frau auf dem Cover kann man sich durchaus als Juma vorstellen genauso wie den in Flammen stehenden Mann im Hintergrund, der den Feuergott Mubuntu darstellt. Die Schrift finde ich sehr schön und gibt dem Cover noch den letzten Schliff. Als Besonderheit finde ich die Unterschrift unter dem Titel sehr gut, da man durch den Hinweis weiß, dass es sich um ein spezielles Buch handelt.Inhalt:Auch inhaltlich bietet uns Katharina Gerlach eine Besonderheit. Das Setting der Geschichte im steinzeitlichen Afrika ist allein schon sehr besonders und mir so noch nie begegnet. Man geht deswegen vorerst ohne Erwartungen heran und ist gespannt, ob der Autorin diese Herausforderung gelingt.Und es ist ihr gelungen. Wir lernen schon zu Anfang Juma und ihre Kultur kennen. Die fremde Kultur Afrikas gleicht hier einem Kulturschock der angenehmen Art. Ich habe vieles über Jumas Stamm gelernt und das beim Lesen einer Fantasy-Geschichte. Vieles erscheint einem logischerweise ungewohnt, doch man gewöhnt sich erstaunlich schnell an die unterschiedlichen Sitten und Umgangsformen. Verpackt wird die afrikanische Kultur in einer Geschichte, in denen Götter ihre Hände mehr in dem Schicksal der Menschen haben als sie sollten. Jumas Stamm sowie ihre Nachbarstämme leiden sehr unter der Dürre. Sie können ihre Göttin Vanamate nicht erreichen, die ihnen sonst den Regen schickt. Grund dafür ist der Feuergott Mubuntu, der seine eigenen Pläne mit den Menschen hat und seine Marionetten bereits in Aufstellung gebracht hat. Juma ist nun die Einzige, die etwas gegen den Feuergott tun und die Stämme retten kann. Die Zeit, ihre Gefühle und Träume sowie etliche andere Hindernisse spielen gegen sie... Wird Juma es schaffen, ihre Liebenden zu retten?Katharina hält mit kleinen Abweichungen die jedoch durchaus mal sein müssen, die Spannung konsequent oben sodass Juma einen festhält und man sich schnell in die Geschichte hineinversetzen und ihr gut folgen kann bis zum Schluss.Charaktere:Die Hauptprotagonistin Juma ist eine sehr vielseitige Person, die sich im Verlauf der Geschichte gut entwickelt. Ihr Temperament gleich manchmal der Liebe zu ihrer Familie. Das kann manchmal schön aber durchaus auch schwer sein, denn dadurch manövriert sie sich schnell in schwierige Situationen. Doch sie ist sehr treu und gewissenhaft und versucht, über sich hinaus zu wachsen und vor allem ihre Mutter stolz zu machen. Bis zum Ende merkt sie jedoch, was wirklich wichtig ist und was sie bereits wertvolles in ihrem Leben hatte.Nicht nur Juma wirkt sehr überzeugend sondern auch die Nebencharaktere sind so unterschiedlich wie fesselnd. Beispielsweise die Zauberin, die schon viele Lebensjahre Erfahrung hat und Juma in die Welt der Magie einführt. Oder Auch Sundera, Jumas beste Freundin, ist wirklich toll. Sie ist ein liebevoller Mensch, der sich ohne wenn und aber für seine Freunde einsetzt. Und es gibt noch so viel mehr wie Netinu, Jumas Familie und die Güter selbst, die es sich kennen zu lernen lohnt.Schreibstil:Mir persönlich hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Ich kann mir vorstellen, dass es zeitweise schwer war, eine derartig fremde Kultur dem Leser begreiflich zu machen. Doch man kann sich sehr gut durch gute Beschreibungen in die Landschaft sowie in die Menschen hineinversetzen. Sie hat einen sehr klaren aber angenehmen Stil, der einen die Geschichte fließend lesen lässt und auch mitreißend auf den Leser wirkt.Fazit:Katharina Gerlach hat eine begeisternde Geschichte geschaffen, in denen sie viele Elemente logisch zusammenfügte und einen mit Juma spannende Lesestunden schenkt. Es lohnt sich auf jeden Fall, bei diesem Buch zuzugreifen, denn ich denke, dass es eine Besonderheit ist. Der Inhalt ist faszinierend und ich finde es toll, dass auf dem Weg mittels einer Fantasy-Geschichte uns eine vollkommen fremde Kultur gezeigt wird. Es ist nicht nur der Spaß am Lesen, der mich sehr positiv an das Buch denken lässt, sondern auch, dass sie einer solchen Kultur Leben eingehaucht hat und uns die Möglichkeit sie kennen zu lernen, wenn man offen daran ran geht.

    Mehr
  • Spannendes Thema und interessantes Setting.

    Regen für Juma

    SelectionBooks

    01. May 2016 um 21:36

    Juma begibt sich mit ihrem Vater und ihren Brüdern in das Dorf ihres Stammes, den Nok, um dort in einem Beruf ausgebildet zu werden. Als Tochter der verstorbenen Stammesführerin hat sie ihr Ziel, als nächste Stammesführerin in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten, fest im Blick. Traditionell werden die jungen Frauen bei den Nok nach ihren Talenten ausgebildet. In Juma entdeckt die alte Dorfzauberin ein seltenes Talent, von dem Juma selbst bisher nichts geahnt hat: sie wäre ebenso dazu geeignet, die neue Dorfzauberin zu werden. Als solche aber wäre es ihr niemals erlaubt, eine Familie zu gründen, da dies ihre Zauberkräfte beeinträchtigen würde. Und genau zu diesem Zeitpunkt lernt sie den jungen Netinu kennen, der für Juma mehr als nur ein Freund werden könnte. Juma muss sich zwischen ihren eigenen Interessen und denen ihres Stammes entscheiden. Gleichzeitig wird ihr Stamm von einer anhaltenden Dürre geplagt. Als sich die Lage zuspitzt, scheint Juma schließlich die Einzige zu sein, die Regengöttin Vanamate aus ihrer Gefangenschaft befreien und so den Regen zurück ins Land bringen kann. Das Buch beginnt mit Juma‘s Reise in ihr Dorf und macht dem Leser mit der Beschreibung des Weges dorthin sowie Juma’s Sicht auf ihre Zukunft sehr leicht. Dies wird zudem unterstützt durch den ansprechenden und verständlichen Schreibstil von Katharina Gerlach. Der Schreibstil passt gut zu der beschriebenen afrikanischen Welt, in der das Buch schließlich spielt. Leider variiert der Schreibstil im Verlauf stellenweise. So liest man auf einigen Seiten recht häufig, dass den Protagonisten „die Kinnlade herunterklappt“. Hier hätte ich mir etwas mehr Abwechslung gewünscht. Die Geschichte ist dagegen überhaupt nicht eintönig und aufgrund ihres Schauplatzes einmalig. Sie spielt, wie schon auf dem Cover angedeutet, im steinzeitlichen Afrika. Einer Welt, die mir persönlich leider bisher wenig bekannt war. Besonders interessant war für mich die Kultur von Juma’s Stamm und die Tatsache, dass dieser hauptsächlich von Frauen geführt wird. Die Hauptprotagonistin Juma wirkte auf mich zunächst recht unüberlegt und arrogant, was sich aber im Laufe der Geschichte gelegt hat. Sehr angetan war ich dafür von den vielen Nebenprotagonisten, insbesondere der weisen Dorfzauberin, Juma’s einfühlsamer Freundin Sundera und dem sympathischen Netinu, der Juma in jeder Situation zur Seite steht.Durch die fortwährende von dem Feuergott Mubuntu ausgehende Bedrohung sinkt die Spannung in „Regen für Juma“ immer nur kurz, um gleich darauf wieder anzusteigen. Für Juma’s weiteres Leben gibt es so viele Entscheidungsmöglichkeiten: Wird sie letztendlich Stammesführerin oder Zauberin? Ist ihr Schicksal mit dem Netinu’s zu vereinbaren? Das Ende der Geschichte ist gut gelöst und nicht vorhersehbar, sodass ich das Buch letztendlich mit einem wohligen Gefühl aus der Hand legen konnte. Danis Fazit: "Regen für Juma" überzeugt mit einem spannenden Thema und einem interessanten Setting im steinzeitlichen Afrika. Die Geschichte wurde gut umgesetzt, weist durch Wiederholungen aber noch kleine Schwachstellen auf. 3,8 / 5,0 Sterne. Gastrezension von Dani auf Selection Books.

    Mehr
  • Dieses Buch hat mich überrascht und absolut von sich überzeugt

    Regen für Juma

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. October 2015 um 15:27

    Steinzeitliches Afrika? Aha, dachte ich mir, aus dieser Zeitepoche habe ich bislang noch nichts gelesen, also kaufe ich mal das Buch. Überrascht stellte ich fest, einen Volltreffer gelandet zu haben. Die Figuren, allen voran Protagonistin Juma, und das Setting – ein afrikanisches Dorf, das unter einer extremen Dürreperiode leidet – haben es mir sofort angetan. Ich war selbst verblüfft, aber von Anfang an war ich von Juma und ihrer Freundin Sundera, die im Dorf ihres Stammes eine Ausbildung beginnen, fasziniert und begeistert. In genau der richtigen Mischung und Dosierung erfährt der Leser, wie die hierarchischen Strukturen innerhalb der steinzeitlichen Gesellschaft aufgebaut sind, was im Verborgenen schwelt, wie die Menschen zu ihren Göttern stehen – und was genau Jumas Aufgabe für die Gemeinschaft sein wird. Sobald dann klar war, dass Juma zur neuen Dorfzauberin ausgebildet werden soll und ich ihre Visionen und Geistreisen miterleben durfte, war ich hellauf begeistert und konnte das Buch nicht eine Minute mehr aus der Hand legen. Es war ungemein spannend zu beobachten, welche Intrigen zwischen Menschen und Göttern im Hintergrund abliefen und wie Juma ihnen mit reinem Herzen und ihrer unglaublich starken Magie entgegentrat. Auch die Sprache und die Dramaturgie des Buches haben mir ausgezeichnet gefallen. Hier merkt man einfach, dass die Autorin schon sehr viele Bücher geschrieben und veröffentlicht hat. Die Geschichte ist rund und hat mir einmalige Stunden beschert. Definitiv war das nicht das letzte Buch der Autorin. Insgesamt gebe ich mein persönliches „Sehr gut“ und fünf von fünf Wertungspunkte. Mein Fazit: Faszinierendes Porträt des steinzeitlichen Afrikas

    Mehr
  • Katharina Gerlach - Regen für Juma

    Regen für Juma

    Marny

    05. September 2015 um 17:17

    Juma wandert mit ihrer Familie zum größten Dorf des Stammes, um dort ihre Ausbildung zu beginnen. Ihr großer Traum ist es, die nächste Stammesführerin zu werden, doch ihr seltenes magisches Talent sorgt dafür, dass sie zur Schülerin der Dorfzauberin bestimmt wird. Juma entdeckt, dass die Regengöttin immer noch schläft und der Feuergott Mubuntu etwas mit der ungewöhnlich langen Hitzeperiode zu tun hat. Zusammen mit der Dorfzauberin versucht sie alles, um die Regengöttin zu wecken und damit ihren Stamm zu retten. Und dann ist da noch Netinu, der Sohn der Stammesführerin, der um sie wirbt und ihr mehr bedeutet, als sie zugeben möchte … Die Geschichte spielt im steinzeitlichen Afrika bei den wenig bekannten Nok, von denen man nur weiß, dass sie wunderschöne Tonskulpturen und Überreste von Brandöfen hinterließen. In diesem Roman wird ihnen Leben eingehaucht – durch die Figuren, aber auch die Dorfgemeinschaft mit ihren Strukturen, Ritualen, Festen und Göttern. In der Hierarchie des Stammes stehen Frauen deutlich über den Männern und es gibt Aufgabenbereiche, die sehr oder auch gar nicht angesehen sind. Ich habe nicht so den Bezug zu Afrika, trotzdem hatte mich das Buch schnell erwischt und entwickelte eine starke Sogwirkung. Anfangs lag das vor allem an Juma, die mir gleich sehr nah war und mich neugierig gemacht hat. Ich wollte einfach wissen, wie es mit ihr weitergeht und ob sie es schafft, ihren Traum zu verwirklichen. Und dann war da noch die dichte Atmosphäre, mit der ich mich einfach wohl gefühlt habe. Neben Juma gibt es in der Geschichte aber noch einige andere Figuren, die sich in mein Leserherz geschlichen haben. Beispielsweise ihr Vater, der viel verloren hat und doch soviel gibt. Oder Netinu, der sich zu einem starken Protagonisten entwickelt und mich mit seinen Facetten beeindruckt hat. Und natürlich die Dorfzauberin, die ich zu gern noch besser kennenlernen würde, weil ich sie so sehr mag und als spannende Figur empfinde. Sehr begeistert hat mich auch die magisch-schamanische Seite dieses Romans, damit hat die Autorin bei mir einen absoluten Volltreffer gelandet! Das, was die Dorfzauberin ihrer Schülerin vermittelt und beibringt, hat mir extrem gut gefallen. Genauso wie Jumas Erlebnisse mit ihrer eigenen Magie, die Mischung aus Wissen und Intuition. Besonders angetan haben es mir die Seelenreisen, da war ich dann immer völlig abwesend und hatte intensives Kopfkino. „Regen für Juma“ war für mich eine sehr fesselnde und magische Lektüre, die mich beeindruckt hat und glücklich zurücklässt. Ich mochte die leise und berührende Liebesgeschichte, die präsent war, aber für meinen Geschmack nicht zuviel Raum eingenommen hat. Und das gelungene Ende, das sich noch weiterspinnen lässt …

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks