Katharina Gerwens

 3.7 Sterne bei 111 Bewertungen
Autorin von Stille Post in Kleinöd, Schürzenjäger und weiteren Büchern.
Katharina Gerwens

Lebenslauf von Katharina Gerwens

Katharina Gerwens wuchs in einem Dorf im Münsterland auf. Bereits mit 15 schrieb sie Chansons für Udo Jürgens. Nach ihrem Abitur besuchte sie die Journalistenschule in München, wo sie heute mit ihrem Mann lebt. Danach arbeitete sie in verschiedenen Verlagen und ist heute als freie Lektorin und Autorin tätig. Nebenbei ist sie in einem Sozialwissenschaftlichen Institut tätig. Gemeinsam mit Herbert Schröger verfasste Gerwens die Niederbayern-Krimis »Stille Post in Kleinöd«, »Die Gurkenflieger von Kleinöd«, »Anpfiff in Kleinöd« und »Rufmord in Kleinöd«.

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Neu erschienen am 17.09.2018 als Taschenbuch bei Verlag Herder.

Alle Bücher von Katharina Gerwens

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Stille Post in Kleinöd

Stille Post in Kleinöd

 (27)
Erschienen am 01.01.2007
Westfälische Affären

Westfälische Affären

 (15)
Erschienen am 14.04.2014
Schürzenjäger

Schürzenjäger

 (17)
Erschienen am 12.02.2013
Die Gurkenflieger von Kleinöd

Die Gurkenflieger von Kleinöd

 (13)
Erschienen am 01.03.2008
Selig in Kleinöd

Selig in Kleinöd

 (7)
Erschienen am 01.02.2012
Rufmord in Kleinöd

Rufmord in Kleinöd

 (6)
Erschienen am 01.01.2010
Anpfiff in Kleinöd

Anpfiff in Kleinöd

 (6)
Erschienen am 01.12.2009
Die letzte Ölung

Die letzte Ölung

 (6)
Erschienen am 01.08.2016

Neue Rezensionen zu Katharina Gerwens

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Wuestentraums avatar

Rezension zu "Der letzte Schrei" von Katharina Gerwens

Der letzte Schrei
Wuestentraumvor einem Monat

Gottfried Hirschfeld's Ehefrau Roswitha ist verschwunden. Merkwürdig ist nur, dass zum einen die Frau innerhalb von 12 Jahren nie gesehen hat, noch wusste überhaupt jemand von ihr. Weiterhin kommt heraus, dass sie fast vollständig gelähmt war. Wie soll sie also aus dem 1. Geschoss ihres Hauses alleine plötzlich verschwunden sein? Oder hat etwa ihr Ehemann selbst etwas mit ihrem Verschwinden zu tun?

Viele Fragen, die Kriminalhauptkommissarin Franziska Hausmann versucht, zu beantworten. Es kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht, vor allem geht es auch um die Vergangenheit von Roswitha Hirschfeld. Und der Fall dreht sich am Ende nicht nur um sie.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, besonders der bayerische Dialekt. Die Handlung ist im ersten Teil ruhig und solide, steigert sich aber im zweiten Teil des Buches. Es gibt viele Informationen, falsche Fährten und Wendungen sowie wesentlich mehr Spannung.

Fazit:
Ein solider bayerischer Krimi, der im ersten Teil ruhig dahinfloss, dafür aber im zweiten Teil des Buches Fahrt aufnahm. Er hat mir sehr gut gefallen.


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Athene100776s avatar

Rezension zu "Der letzte Schrei" von Katharina Gerwens

Netter Krimi für zwischendurch
Athene100776vor einem Monat

In einem kleinen Dorf im Bayrischen Wald verschwindet die Frau des Schrotthändlers. Seltsam ist nur, dass die Dame zwar seit langem in dem Dorf wohnt, jedoch kaum einer sie kannte, sah oder auch nur von ihrem Dasein wusste.



Für mich ist dies der erste Krimi der Autorin.
Die Charaktere haben mir gut gefallen, sie sind angenehm gezeichnet und die meisten waren mir gleich sympatisch.
Schön fand ich die Beschreibung der Handlungsorte, wer sich vorher nicht im Dorf auskannte, nach dem Lesen des Krimis ist das kein Problem mehr. Aus diesem Grund und wegen der Dialekte, die auch in diesem Buch vorkommen, mag ich Regional-Krimis.
Leider wurde ich mit der Ermittlerin und ihrem Arbeitsstil nicht richtig warm, was wohl dazu beitrug, dass ich mich in der Geschichte nicht so wohl gefühlt habe. 
Zu Beginn erschien mir die Handlung leicht und teilweise etwas langatmig, wohin gegen im letzten Drittel die Spannung aufkam, die ich mir von einem Krimi erhoffe. 
Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen , und die Kapitellänge entsprach meinen Vorlieben.
Schade fand ich , dass zum Ende des Krimis nicht alle Fragen geklärt waren und dass im Krimi selber einiges für mich nicht nachvollziehbar war.

Alles in allem ein Krimi, der sich steigert, jedoch in meinen Augen nicht die Spannung hält, der sich trotzdem gut für zwischendurch zum Abschalten eignet. 

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A

Rezension zu "Der letzte Schrei" von Katharina Gerwens

Ein Krimi mit viel Authentizität
AnnetteTraksvor 4 Monaten

Kurz vor Ende einer ereignislosen Nachtschicht erhält Polizeihauptmeister Benedikt Simbacher von der Polizei-Inspektion Viechtach einen Anruf von Gottfried Hirschfeld. Der Gebrauchtwaren-Händler meldet, dass seine Frau Roswitha verschwunden ist.

Der Polizist ist überrascht: Obwohl Hirschfeld seit 12 Jahren in dem Ort lebt, hat kaum jemand von der Existenz einer Ehefrau gewusst, auch Simbacher nicht. Nie hat die fast vollständig gelähmte Roswitha ihr Zimmer im 1. Stock verlassen, geschweige denn das Haus. Nie hat sie Besuch bekommen, nur die Mitglieder eines Pflegedienstes haben sie regelmäßig medizinisch versorgt.

Nicht nur Gottfried Hirschfeld, sondern auch Benedikt Simbacher und seine Kollegen Polizeimeister Max Deffner, Kriminaloberkommissarin Sandra Falk und Polizeihauptmeisterin Lydia Hobmaier fragen sich, was passiert ist. Ist die Kranke entführt worden oder hat sie Hilfe gehabt und auf eigenen Wunsch heimlich das Haus verlassen? Oder spielt ihr Mann allen etwas vor?

Hilfe bekommt das Ermittlerteam nicht nur von Simbachers und Deffners Hunden, sondern auch von Kriminalhauptkommissarin und Sonderermittlerin Franziska Hausmann:

Auf Veranlassung des Oberstaatsanwalts aus Passau - einem Kunden des Gebrauchtwaren-Händlers - zieht sie in die Einliegerwohnung im Haus der Hirschfelds und gibt sich nach außen als Gottfrieds Schwester aus. Sie soll direkt vor Ort die Ereignisse beobachten und ggf. unmittelbar reagieren.

Bald müssen die Ermittler feststellen, dass dieser Fall noch verzwickter ist als anfangs vermutet, denn er ist mit vielen Einzelschicksalen verwoben, die nach und nach ans Tageslicht kommen.

Resümee: 
Anfangs fand ich das Buch sprachlich ziemlich gewöhnungsbedürftig, denn Benedikt Simbacher spricht (glücklicherweise als Einziger) durchgängig bayerischen Dialekt, zum Teil über längere Passagen. Das bremste zwar stets den Lesefluss, trägt aber wesentlich zur Authentizität der Handlung dieses Lokalkrimis bei.

Der Polizeihauptmeister ist es auch, der die Beziehungskonstellation des Viechtacher Teams definiert, die ein ständiges Spannungsfeld bietet:

Seine Kollegin Lydia Hobmaier, die erst seit 18 Monaten bei der Polizei-Inspektion arbeitet, findet er zu jung, zu ehrgeizig und zu humorlos.

Ganz anders sieht er Sandra Falk, mit der er einmal eine Beziehung hatte: Aufgrund ihrer großen Berufserfahrung nimmt sie vieles gelassen.

Mit Max Deffner kommt er recht gut zurecht, was wohl auch daran liegt, dass beide einen Hund haben: Cora und Burschi tragen ihren Teil zu den Ermittlungen bei.

Die Handlung verläuft in der ersten Hälfte des Krimis eher ruhig:
Es bewegt sich relativ wenig, und der Leser ist in Bezug auf das Verschwinden von Roswitha Hirschfeld genauso ratlos wie die Ermittler und der Ehemann. Alles dreht sich primär um die Fragen, wie die fast vollständig Gelähmte ihr Zimmer im 1. Stock des Wohnhauses unbemerkt verlassen konnte, und ob dies - aus welchem Grund auch immer - auf eigenen Wunsch geschah oder sie entführt wurde. Sollte Letzteres der Fall sein, stellt sich die Frage nach dem Motiv, denn im Gegensatz zu ihr ist Gottfried Hirschfeld nicht vermögend.

Ab der zweiten Hälfte des Buches nimmt die Dramatik aufgrund mittlerweile vorliegender und neu hinzukommender Informationen stetig zu. So kann der Leser - ebenso wie die Ermittler - Theorien über das Geschehene, Beteiligte und Motive ent- und zum Teil wieder verwerfen, denn es gibt einige unerwartete Entwicklungen. In diesem Part geht es vor allem um die Vergangenheit der Vermissten, Beziehungen und menschliche Verfehlungen.

Trotz einer insgesamt positiven Bewertung dieses Krimis sei erwähnt, dass mir einiges nicht einleuchten wollte:
So z.B., dass Sonderermittlerin Franziska Hausmann sogar gegenüber ihren Viechtacher Kollegen inkognito bleiben und sich als Schwester des Ehemannes ausgeben soll. Nur Sandra Falk ist eingeweiht, die bald aber auch Benedikt Simbacher ins Vertrauen zieht.

Eigenartig u.a. auch, dass der Ehemann von den nicht geräuschlos ablaufenden und eine Weile dauernden Vorgängen in der Nacht des Verschwindens seiner Frau nichts mitbekommen hat - ebenso wenig von den tagsüber bereits erfolgten Vorbereitungen.

Fazit: ein anfangs eher ruhiger, dann zunehmend spannender (bayerischer) Krimi, der vor allem von der Aufdeckung menschlicher Verfehlungen und Verflechtungen lebt.

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Gespräche aus der Community

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KatharinaGerwenss avatar
Wer hat Lust, meinen Roman (mit Todesfällen) zu lesen und zu diskutieren?
Vielleicht in folgenden "Häppchen"
1. Runde bis Seite 83
2. Runde bis Seite 156
3. Runde bis Seite 229
4. Runde bis Seite 285
5.Runde Seite 286 bis Ende
lenikss avatar
Letzter Beitrag von  leniksvor 2 Jahren
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KatharinaGerwenss avatar
Wer hat Lust, die "Westfälischen Affären" kennenzuzlernen? Es ist mein zweiter Westfalenkrimi und wieder ermittelt die junge Kommissarin Annalena Brandt.

Zum Buch:

Die gerade von ihrem Mann verlassene Thekla Wissing bessert sich ihr Haushaltsgeld durch einen Job als „Hausdame“ beim Filialleiter der Kalveroder Sparkasse auf.
Als sie an diesem Montag die großzügige Gründerzeitvilla des Bankdirektors betritt, liegt ihr neuer Arbeitgeber tot vor ihr. Augenblicklich ruft sie ihren Mann an. Der Kriminalhauptmeister aber hat keine Lust, ausgerechnet seine Frau als Zeugin zu vernehmen und schickt seine Kollegin Annalena Brand vor. Schnell wird der klar, dass Thekla Wissing mindestens drei Tage Krankenhausaufenthalt braucht, andernfalls würde sie alle Mitbürger aufmischen und zu Privatdetektiven machen.
Dann kommt eine neue Kollegin, die es der jungen Annalena auch nicht gerade leicht macht. Die zwei Frauen teilen sich ein Büro, wissen aber noch nicht genau, was sie voneinander halten sollen.
Je tiefer die zwei Kommissarinnen in den Fall eindringen, umso stärker wird ihnen klar, dass der Bankdirektor nicht nur in der Finanzwelt war, sondern auch in der Verführung seiner Kundinnen ein Meister seines Fachs war. Die Zahl der möglichen Täterinnen ist groß ...
Und was ist dran an den Geldmarkt-Verschwörungstheorien, von denen Annalenas neue Kollegin nicht lassen will?

Leseprobe

Homepage der Autorin:

www.katharina-gerwens.de

Ich freue mich auf eure Bewerbungen bis zum 15. Mai.
SarahRomys avatar
Letzter Beitrag von  SarahRomyvor 4 Jahren
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L
Liebe Leserinnen und -leser,

nach fünf Kriminalromanen, die in einem winzigen Dorf in Niederbayern spielen, habe ich mich nun entschlossen, meine frisch von der Polizeiakademie kommende junge Kommissarin Annalena Brandt in einer kleinen westfälischen Stadt ermitteln zu lassen.
Wer hat Lust, als Testleser die "Schürzenjäge"r kennenzulernen? Unter allen Bewerbungen, die bis zum 10. Februar eingehen, werden 15 Taschenbücher verlost.
Bekanntgabe der Gewinner ist der 13. Februar.

Zum Buch:
Annalene Brandt hat es nicht leicht. An ihrer neuen Dienststelle wird sie nicht gerade mit offenen Armen empfangen, zumal ihre Kolleginnen und Kollegen weitaus älter sind als sie. Am ersten Tag ihres Amtsantritts drückt man ihr eine Puppe mit leeren Augenhöhlen in die Hand. An der soll sie mal zeigen, was sie gelernt hat und über welche ermittlungstechnischen Tricks sie verfügt. Als wenig später eine Frauenleiche gefunden wird, der ebenfalls die Augen fehlen, vermutet die Kommissarin einen Zusammenhang zwischen der Puppe und der toten Frau. Doch die Kollegen mauern. Vor allem den Kriminalhauptmeister belasten ganz andere Sorgen: Niemand darf erfahren, dass die Tote ohne Augen seine heimliche Geliebte war. Und dann wird erneut eine übel zugerichtete Puppe gefunden ...


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