Katharina Goede Sternenland

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Inhaltsangabe zu „Sternenland“ von Katharina Goede

Lassen Sie sich entführen in eine Welt voller Zauber, Magie und Abenteuer —in die Welt von Schattenauge.

Sally wacht auf und nichts ist mehr so wie es war.
Umgeben von magischen Wesen, mystischen Dingen und betörenden Düften weiß sie nichts und fühlt doch alles.
Vor ihr liegt ein langer schwerer Weg voller Entscheidungen und Veränderungen, die für die Ewigkeit sind. Denn sie entscheidet zwischen Leben und Tod aller Völker auf allen Welten.
Nur sie, das Kind von der Mutter des Lichts und dem Vater der ersten Magie, kann die Schatten besiegen. Aber mit viel Mut, Liebe, Kraft und aufrichtiger Freundschaft wird geschehen, was geschehen muss. In einer Welt, wo Liebe und Verrat doch so nah beieinanderliegen.

... so, wie der Jasmin die Sinne betört,
hat sie auf ewig mir gehört ...
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  • Rezension zu "Sternenland" von Katharina Goede

    Sternenland

    Bröselchen

    13. May 2012 um 22:17

    Kurzbeschreibung: Sally wird von ihren alten Freunden nach Sternenland entführt. Denn eigentlich ist sie "Schattenauge" und wurde nach dem Tod auf der Erde neugeboren. Jedoch besitzt sie magische Kräfte, da sie das Kind der Mutter des Lichts und dem Vater der ersten Magie ist. Ihre Freunde Narumi, Lait, Ba'at und vorallem Elias brauchen sie um das Tor in Sternenland schließen zu können und die Schatten daraus zu verbannen. Blöd nur, dass Sally sich nicht an ihre Fähigkeiten und an die Vergangenheit erinnern kann. Meine Meinung: Die Geschichte beginnt Schlag auf Schlag. Bereits nach der zweiten Seite befindet der Leser sich mit Sally im Sternenland. Nur eine kleine Einführung ihres irdischen Lebens und schon beginnt die Szenerie mit den vermeintlichen Halluzinationen und des Ankommens in Sternenland. Das ging mir persönlich etwas ZU schnell. Wie ich später gemerkt habe, ist dies sehr passend und unterstreicht, dass es in der Geschichte keine Zeit zu verlieren gibt. Es gibt keine langwierige Vorgeschichte, da sich diese nach und nach im Buch erzählt. Die Reise der Freunde und Kämpfer hat einen schönen roten Faden, der sich durch die Geschichte zieht. Mit einigen Zwischenstopps, die teilweise durch Monster mit u.a. zugenähten Mündern und magischen Kämpfen veranschaulicht werden, wird es so gut wie nie langweilig. Die Beschreibungen der Schatten-Monster oder sogenannten verlorenen Seelen ist oftmals sogar düster und gruselig. Verweste Körper, die Augen statt im Gesicht in den Handflächen und eitricher Speichel sind nur ein Teil dessen. Dies gefällt mir persönlich sehr gut, da ich durch den Buchrückentext eine Art harmlose "Feen-Geschichte" erwartet habe. Das ganze Buch ist hauptsächlich in der Ich-Form von Sally geschrieben. Verwirrend finde ich die abrupt wechselnden Monologe von "Schattenauge" und "Elias". Im vorherigen Satz geht es noch um ihre Gedanken, während es im nächsten bereits um die Sichtweise von ihm geht. Anfangs ist dies etwas seltsam, man kommt jedoch rasch dahinter und gewinnt dadurch von beiden Charakteren schnell Einblick in ihr Gefühlsleben. Ziemlich negativ aufgefallen ist mir, dass in der wörtlichen Rede der Protagonisten ständig der Name dessen ausgesprochen wird, der gemeint ist. Das ist eine Spur zu viel des Guten. Jedes Kapitel beginnt mit einem Gedicht. Ich finde dies eine wunderschön gelungene Idee, denn es bezieht sich ungefähr immer auf die Thematik, die im vergangen Kapitel aktuell war: Hier ist einer meiner Lieblinge: _KÄMPFE Jeder muss in seinem Leben Kämpfe bestreiten. Jeder auf seine eigene Art. Es kann ein persönlicher, innerer oder weitgreifender Kampf sein. Jeder hat seine eigenen Gründe und Strategien. Man muss selbst überlegen, wann man bereit ist, sich zu stellen. Doch man muss auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen, denn die gibt es immer. Wichtig ist, einen geraden und ehrlichen Weg zu gehen. Dieser Weg ist oft schwerer als andere, aber so kann man ihn mit erhobenem Haupt gehen und voller Stolz und Zuversicht in die doch oft graue Zukunft blicken. Und wer weiß, vielleicht wurde die Zukunft gerade wegen deinem Handeln ein ganzes Stück bunter._ (Sternenland - Seite 313) Die Geschichte in Sternenland beinhaltet aber auch viele lustige Szenen, die die seit Jahren anhaltende Freundschaft zwischen Schattenauge und Narumi unterstreicht: _"Was ist denn so witzig, Narumi?" "Ach, Schattenauge hat mir von ihrer Welt erzählt. Sie ist so viel größer als unsere." "Und das findest du so witzig?" "Nein, Elias, sie hat mir auch erzählt, dass Frauen und Männer mit ihren Geschlechtern angeben. Das manche sie so groß wie Melonen machen und dafür viel Geld ausgeben und Schmerzen auf sich nehmen, nur um sogenannte Melonen zu haben. Ich musste mir gerade vorstellen, wie störend sie beim Schlafen, beim Ernten oder beim Schwertkampf sind. Und dann habe ich mir vorgestellt, wie eine von uns damit aussehen würde und dann konnte ich nicht mehr. Ich glaube, wenn ich Melonen sehe, muss ich immer daran denken und lachen und das für den Rest meines Lebens."_ (Sternenland - Seite 65) Der Schluss kommt zeitlich wie erwartet, weder zu früh, noch zu spät. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber natürlich spannt sich auch ein romantischer Faden durch die Geschichte. "Was sich liebt, das neckt sich", sag ich dazu nur :) Ein Streitpunkt für mich ist, dass die Charaktere relativ früh über die Herkunft von Schattenauge sprechen und dies am Schluss plötzlich doch eine große Überraschung für sie selbst ist. Dies ist mir bis jetzt noch etwas unklar. Fazit: Für einen Debütroman der Autorin ist dieses Buch VIEL zu unbekannt! Eine magische, romantische und zugleich düstere Geschichte, die es auf jeden Fall wert ist, gelesen zu werden. Die Charaktere sind toll beschrieben und man fühlt sich wohl in der mystischen Welt von Sternenland. Die kleinen Schwächen sind auf jeden Fall zu verschmerzen. TextLest dieses Buch, die Autorin hat es verdient!!Text

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