Katharina Grossmann-Hensel

 4.6 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Meine Mama ist ein Superheld, Mein Papa ist Pirat und weiteren Büchern.

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OMAOPA find ich gut

Erscheint am 18.01.2019 als Hardcover bei Annette Betz ein Imprint von Ueberreuter Verlag.

Alle Bücher von Katharina Grossmann-Hensel

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Meine Mama ist ein Superheld

Meine Mama ist ein Superheld

 (3)
Erschienen am 19.01.2017
Mein Papa ist Pirat

Mein Papa ist Pirat

 (2)
Erschienen am 14.07.2017
Eltern richtig erziehen

Eltern richtig erziehen

 (1)
Erschienen am 14.01.2016
Als ich ein Kind war so wie du

Als ich ein Kind war so wie du

 (1)
Erschienen am 19.01.2018
Küss mich oder friss mich!

Küss mich oder friss mich!

 (1)
Erschienen am 01.01.2012
OMAOPA find ich gut

OMAOPA find ich gut

 (0)
Erschienen am 18.01.2019
Die mutige Marta

Die mutige Marta

 (0)
Erschienen am 01.01.2010

Neue Rezensionen zu Katharina Grossmann-Hensel

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Rezension zu "Als ich ein Kind war so wie du" von Katharina Grossmann-Hensel

Ein schönes Bilderbuch, das einmal eine ganz andere Perspektive auf die Erwachsenen zulässt
Kinderbuchkistevor 9 Monaten

Ein phantasievolles Bilderbuch über das Kind sein, 
 aus verschiedenen Perspektiven erzählt
Eine Geschichte für Kinder ab 4 Jahren



Wer kennt das nicht, da kommen Oma und Opa , Tante oder Onkel zu Besuch und plötzlich fangen sie an zu erzählen, was sie so als Kinder gemacht haben.
In diesem sehr eindrucksvollen Bilderbuch wird genau davon berichtet. Sicherlich nicht immer wird es so stimmen, denn in der Erinnerung verklärt sich so einiges, aber die Grundrichtung ist klar erkennbar.
Auf wunderbare Weise lässt die Autorin Katharina Grossman-Hensel ihre kleine Protagonistin über die Erlebnisse berichten, die ihr von den Großen zugetragen werden.
Sie erzählt, kommentiert, zeigt Verständnis und Mitgefühl genauso wie Unverständnis. Ja, und dann gibt es da noch einen Menschen, bei dem sie sich so gar nicht vorstellen kann, das er einmal klein gewesen ist. "Ob man schon als Erwachsener geboren werden kann?"
Wohl kaum, das ist auch unserer Protagonistin klar, doch wenn sich einer so verhält, wie dieser Mann dann kommt verständlicher Weise schon mal die Frage auf.
Die Autorin ist sehr einfallsreich und zuweilen auch sehr realistisch in ihren Schilderungen, die einen immer wieder schmunzeln lassen, doch mehr noch als die Geschichte selbst erzählen die Bilder in denen sie das Geschehen, die Vorstellungen und auch Eindrücke die damit verbunden sind so wunderbar einfängt und visualisiert.
Da sehen wir unsere kleine Protagonistin im roten Kleidchen, wie sie bei den Erzählungen ihres Vaters zum einen immer wieder vor Ekel  sich z.B. die Nase zu hält oder mit lautem "IIIIHHH" zurück weicht. Wir sehen aber auch wie sie gemeinsam mit ihrem Vater  am Tisch sitzt und Bausteinsuppe spielt.
Je Doppelseite finden wir eine große, die Seite ausfüllende, Illustration und auf der anderen Seite den Text mit kleinen zumeist sehr dynamischen Bildern, die das Geschehen ausdrucksstark widerspiegeln.
Ein buntes farbenfrohes Bilderbuch, das Kinder- und Erwachsenen -Herzen höher schlagen lässt.
Besonders schön auch der Schluss der Geschichte.
Unsere kleine Protagonistin ist nun selbst groß.
Doch hin und wieder hört sie noch die Stimmen im Ohr, als sie klein war.
Die Stimmen im Kopf, ".sie reden mich manchmal wieder klitzeklein!"
Wir Erwachsene kennen diese Stimmen und das Gefühl was sich in einem dann ausbreitet und, da ist sich die Autorin genauso sicher wie ich, auch die Kinder werden sie hören wenn sie selbst groß sind.
Zum Abschluss stellt unsere  kleine/ große Protagonistin zwei Fragen an ihre kleinen Leser.
"Was für Kinder waren wohl die Erwachsenen, die du kennst? Und was für ein Erwachsener wird wohl aus dir?"
Eine schöne Idee die Kinder mit diesen Fragen aus der Geschichte heraus zu leiten.
Es gibt auch noch eine fast Leere Seite, in die die Kinder ihre Vorstellungen einfügen können. Sei es als Text oder in Bild.
Mit Sicherheit eine gut gemeinte Idee, doch wer mich kennt, der weiß ich bin überhaupt kein Fan davon, das ein Kind aufgefordert wird in Bücher zu malen.
Viel schöner hätte ich es gefunden wenn es eine kleine Anregung in Form, eines Basteltipps gegeben hätte wo die Kinder aufgefordert werden ihr eigenes kleines Büchlein zu basteln und zu illustrieren. Das haben wir mit unseren Lesekindern auch gemacht.
Viel benötigt man nicht. weißes Papier ein bunten Tonkarton für Außen und ein buntes Textilband oder auch Wollfäden, das reicht schon.
*
Das Buch greift eine Thematik auf, mit der sich Kinder in ihrer Entwicklung immer mal wieder beschäftigen. Es gibt Bücher in denen Mutter, Vater, Oma, Opa etc. von ihrer Kindheit erzählen aber ein Buch, das das Thema so facettenreich widerspiegelt und gleichzeitig die Eindrücke des Zuhörenden mit Berücksichtigt kannte ich noch nicht.
Ein tolles Bilderbuch, das zu vielen Gesprächen anregt und auch eine kreative Auseinandersetzung ermöglicht.
*

Übrigens, dieses Buch haben wir mit in den Seniorenkreis genommen und damit eine ganz besondere Welle ausgelöst. Jeder der Senioren hat eine Geschichte aus seiner Jugend erzählt, die wir aufgeschrieben haben und zu denen die Kinder gemeinsam mit den Senioren Bilder gestaltet haben. Ich sage hier bewusst nicht gezeichnet, da es eine Vielzahl von Collagen gab. Wir haben Kinderfotos der Senioren eingescannt , die dann wieder ausgeschnitten wurden und mit Illustrationen ergänzt zu einer wunderschönen Geschichte gestaltet wurden.
*


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W

Rezension zu "Mein Papa ist Pirat" von Katharina Grossmann-Hensel

Ein fantasievolles und starkes Vater-Sohn-Verhältnis
WinfriedStanzickvor einem Jahr



Als der Papa des namenlosen kleinen Ich-Erzählers dieses wunderbaren Bilderbuchs abends von der Arbeit nach Hause kommt, sagt er erschöpft: "Das war aber heute ein stürmischer Tag". Sein Sohn fragt nach und der Vater, obwohl sicher sehr erschöpft von der Arbeit, wirft seine Aktentasche in die Ecke, und schon sind beide, Vater und Sohn, in einer abenteuerlichen Piratengeschichte verschwunden.

Auf eine lustige Weise, in eine spannende und mit eindrucksvollen Bildern illustrierte Piratengeschichte verpackt, gelingt es dem sensiblen Vater, seinem fragenden Sohn etwas zu vermitteln von dem, was er den ganzen Tag tut.

Mehr noch als die erzählte Geschichte hat mir an diesem Buch gefallen, wie die Autorin zwischen den Zeilen sozusagen ein fantasievolles und starkes Vater-Sohn-Verhältnis beschreibt, etwas, was viele Kinder in der Tagesstätte, in der ich seit Jahren in einer wöchentlichen "Lesezeit" Kindern aus verschiedenen alten und neuen Büchern vorlese, sehr vermissen.

In vielen Familien ist der Vater nicht mehr präsent, entweder weil er, von der Mutter seiner Kinder getrennt oder geschieden, nicht mehr bei ihnen lebt, oder weil er durch beruflichen Stress sie nur für wenige Stunden am Wochenende sehen kann. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass unsere Kinder frühestens in der Sekundarstufe I, ab der fünften oder sechsten Klasse zum ersten Mal einen männlichen Erzieher zu Gesicht bekommen, dann ist das für unsere Mädchen, mehr aber noch für die Sozialisation unserer Buben nicht gerade förderlich.

Jungen brauchen für ihr Heranwachsen zu reifen, erwachsenen Männern ihre Väter. Väter, die sie einführen in die Welt der Männer, die mit ihnen raufen und zärtlich sind, die ihnen vorlesen und mit ihnen streiten, die ihnen zeigen und erklären, wie die Welt und die Dinge funktionieren. Sind die Väter nicht greifbar, und das ist eben leider oft die bedauerliche Realität, brauchen sie in Kindergärten und Schulen mehr männliche Bezugspersonen, an denen sie sich reiben und an denen sie reifen und wachsen können.

Das vorliegende Buch ist gut geeignet für Kinder ab 4 Jahren und ihre hoffentlich mehr als einmal vorlesenden Väter.

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W

Rezension zu "Meine Mama ist ein Superheld" von Katharina Grossmann-Hensel

Eine Geschichte darüber, was Mütter so alles können und sind
WinfriedStanzickvor 2 Jahren



Eine witzige und turbulente Geschichte erzählt die bekannte Bilderbuchautorin Katharine Grossmann-Hensel in ihrem neuen Bilderbuch. Eine Geschichte darüber, was Mütter so alles können und sind.

Alles fängt damit an, dass Herr Sohnemann in der Schule in der Woche vor dem Muttertag den Kindern die Aufgabe gibt, ihrer Mama ein Bild zu malen.

Marta ist von dieser Aufgabe genauso angetan wie Paul, der neben ihr sitzt. Und weil man beim Malen sich unterhalten darf, kommen sie über ihre Bilder, ihre Mütter und deren Fähigkeiten in ein Gespräch, das immer fantasievollere und sich gegenseitig überbietende Formen annimmt und am Ende gipfelt in dem Ausruf: „Meine Mama ist ein Superheld!“

Als Marta und Paul dann abgeholt werden, sehen ihre Mütter eigentlich ganz normal aus…

Und sie nehmen sich vor, über ihre Väter vor dem Vatertag zu sprechen. Na dann.

 



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