Katharina Hacker Die Erdbeeren von Antons Mutter

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Inhaltsangabe zu „Die Erdbeeren von Antons Mutter“ von Katharina Hacker

Anton ist Arzt in Kreuzberg, mit Sorge sieht er, wie seine Mutter, die in der niedersächsischen Provinz lebt, gegen eine schnell fortschreitende Demenz kämpft.

Jedes Jahr schickt sie ihm und seinen Freunden Erdbeermarmelade nach Berlin. Die Erdbeeren wachsen auf dem 'Acker', wie sie ihren Garten nennt, den sie ihr Leben lang mit Hingabe gepflegt hat. Aber in diesem Jahr hat sie die Erdbeeren vergessen.

Anton muss erkennen, wie seine Mutter ihm Stück für Stück verloren geht, und mit jeder ihrer Niederlagen verschwindet ein Teil seiner eigenen Existenz: Das vertraute Land der Kindheit.

Dann trifft er Lydia und findet nach Jahren des Alleinseins jemanden, mit dem Liebe möglich zu sein scheint. Aber Lydia bringt eine Vergangenheit mit, die in beider Leben mit Vehemenz einbricht.

In diesem vielstimmigen Roman gelingt Katharina Hacker das einfühlsame Porträt von Menschen, die zurückblicken müssen, um weitergehen und die zweite Lebenshälfte gestalten zu können. Selten ist so eindringlich über den Verlust einer Welt und den Gewinn einer neuen geschrieben worden.

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  • Rezension zu "Die Erdbeeren von Antons Mutter" von Katharina Hacker

    Die Erdbeeren von Antons Mutter

    Ruth_liest

    30. July 2012 um 09:49

    Katharine Hacker versucht hier zwei Erzählungen in ein Buch zu pressen. Die Geschichte von den Demenzkranken Eltern und dem hilflosen Sohn ist sehr gelungen. Sie reißt mit. Im zweiten Erzählstrang gerät sie für meine Begriffe zu sehr auf Abwege. Hier verliert sie sich im Lebenslauf der "Schwiegertochter" und der psychischen Erkrankung von deren Ex-Freund. Diese Geschichte überzeugt nicht. Weniger wäre hier mehr gewesen.

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  • Rezension zu "Die Erdbeeren von Antons Mutter" von Katharina Hacker

    Die Erdbeeren von Antons Mutter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. July 2012 um 12:01

    Anton ist knapp über 40 und alleinstehend. Gerade hat er eine Frau kennengelernt - Lydia - eine Frau mit Vergangenheit und Kind. Er sieht sich schon als liebender Familienvater, wären da nicht seine Eltern, die sich immer mehr entfernen - nicht nur voneinander, sondern auch von der Welt, denn sie haben Demenz. Der einzige Ankerpunkt für die Mutter sind ihre Erdbeeren, dich in diesem Jahr hat sie sogar vergessen welche anzubauen. Anton holt dies heimlich nach, doch die Gefahr, dass sie nicht anwachsen, ist groß. Antons Mutter würde diesen Verlust wohl kaum verkraften. Und da ist dann noch die Vergangenheit von Lydia, die die beiden sprichwörtlich verfolgt. Am Ende verlieren alle ein wenig und gewinnen viel. Aber auf sehr unterschiedliche und unerwartete Weise. --- Diese kleine Novelle wurde mir von meiner Buchhändlerin empfohlen. Der Schreibstil ist durchaus als gewöhnungsbedürftig zu beschreiben. Zwar habe ich mich erst berufsbedingt mit Kleist auseinandergesetzt, doch dessen Sätze sind mir verständlicher. Vielleicht soll es ein Stilmittel sein - quasi die Verwirrung im Kopf einer Demenzkranken darstellen oder so - aber einfach mal ein paar Punkte weglassen und aus drei Sätzen einen zu machen, fand ich auf Dauer sehr anstrengend. Die Perspektivwechsel sind gut und machen die Handlung, die nicht in Kapitel unterteilt ist, durchaus spannend. Allerdings erscheint gerade die Story um den Ex und dessen ehemaligen Kamerad bei der Fremdenlegion (!) sehr konstruiert. Das Thema der Erkrankung und der Umgang miteinander ist sicherlich noch viele Romane wert - aber dann bitte ohne diesen "Familien im Brennpunkt"-Stil... Vielleicht bin ich auch einfach zu jung für dieses Buch.

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