Katharina Hacker Eine Dorfgeschichte

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Inhaltsangabe zu „Eine Dorfgeschichte“ von Katharina Hacker

Ein Dorf im Odenwald, ein Kind, das mit seinen Brüdern, Eltern und Großeltern dort die Sommer verbringt. Doch diese äußerlich noch unversehrte Welt der Sicherheit und stillen Schönheit ist von feinen Rissen durchzogen, aus denen Ängste und Träume steigen. Unheimlich sind die Keller unter den Häusern, das 'Teufelsgrab' am Ortsrand, der dunkle Wald, durch den der Jäger geht. Unverständlich sind die Gebräuche und Gespräche der Erwachsenen. Und auch die eigene Familiengeschichte führt tief in eine Zeit der Vertreibung und des Schreckens, wenn die Großmutter erzählt. Katharina Hackers behutsame und eindringliche 'Dorfgeschichte' hat ihren ganz eigenen Ton. In der dichten Darstellung der kleinen Welt des Dorfes stellt diese Autorin die Frage nach den großen Dingen – nach Geborgenheit und Einsamkeit, nach Liebe, dem Leben und dem Tod.

unauffälliges buch

— giulianna

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  • Rezension zu "Eine Dorfgeschichte" von Katharina Hacker

    Eine Dorfgeschichte

    WinfriedStanzick

    11. January 2012 um 11:53

    In einer, wie ich finde, gelungenen Mischung aus den Reflexionen eigener Erfahrungen als Kind und fiktionalen Elementen hat Katharina Hacker das Leben und den Alltag in einem Dorf im Odenwald ( an dessen Rand der Rezensent übrigens lebt und den er kennt wie seine Westentasche) beschrieben. Das Kind, das die Geschichte erzählt, verbringt in diesem Dorf regelmäßig zusammen mit den Brüdern, den Eltern und den Großeltern die Sommer der Kindheit. So hat man früher Urlaub und Ferien gemacht. Doch neben schönen Erlebnissen und dem Genuss teilweise unberührter Natur, ist die nur von außen heile Welt durchzogen von unscheinbaren Widersprüchen, Ungereimtheiten, Unheimlichem und auch Gewalt. Mit einer behutsamen und dichten Sprache gelingt es Katharina Hacker nicht nur ein Stück ihrer eigenen Kindheit zu rekonstruieren, sondern den Leser in einen eigenen kindlichen Kosmos zu entführen. Ein schönes Stück Prosa einer außergewöhnlichen Schriftstellerin.

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  • Rezension zu "Eine Dorfgeschichte" von Katharina Hacker

    Eine Dorfgeschichte

    giulianna

    06. January 2012 um 14:05

    Eines vorweg: Katharina Hackers "Eine Dorfgeschichte" ist ein unaufregendes Buch. Man munkelt, es gibt Leute, die den Eindruck hatten, sich, Bekannte oder gar Verwandte in diesem Büchlein wiedererkannt zu haben. Die versetzte es wohl durchaus in Aufregung, so sie sich nicht nach Wunsch wiedergegeben fanden. In allen anderen Lesern werden kaum derartige Gefühlswallungen während der Lektüre entstehen. "Eine Dorfgeschichte" ist nicht viel mehr als das - eine Geschichte über ein Dorf. Man gewinnt den Eindruck, Hacker schaue auf ihre Kindheit in einem Dorf im Odenwald zurück. Sie erinnert sich an ihre Großeltern. Die Oma, die Tiere nicht mochte und sich weigerte, sie beim Namen zu nennen und ihnen statt dessen Zahlen zuordnete. Die Geschwister. Vieles wird nur angedeutet, zu keiner Person kann man ein Gefühl der Nähe aufbauen. Alles scheint seltsam entfernt, so entfernt wie Hackers Rückblick am Ende des Buches auf das Dorf, das sie seit Jahren nicht mehr betreten hatte, die Großeltern, die mittlerweile verstorben waren. So ist es auch nicht viel, was von diesem Buch in mir zurückbleibt. Ein Schulterzucken. Nett, ja. Mehr nicht. Auch das stilistische Mittel der zwei verschiedenen Schriftsatzblöcke hat sich mir bis zum Ende nicht richtig offenbart. Ein Buch, das an einem vorbeizieht. Überwiegend bedeutungslos. Leider.

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