Katharina Hagena Der Geschmack von Apfelkernen

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Inhaltsangabe zu „Der Geschmack von Apfelkernen“ von Katharina Hagena

Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Großmutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Viele Jahre lang hat Iris das Haus ihrer Großmutter nicht mehr betreten. Als sie es überraschend erbt, geht sie vorsichtig von Raum zu Raum und spürt den Geschichten nach, die es erzählt. Sie handeln von Freundschaft, Liebe, Altern und dem rätselhaften Tod ihrer Kusine Rosmarie. Bewegend und herrlich komisch ist Schauspielerin Maren Eggert als Iris zu hören, die sich an drei Generationen ihrer Familie erinnert und gleichzeitig ihre eigene Geschichte spinnt. Das gleichnamige Buch ist im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen.

Eine wunderschöne Geschichte oder vielmehr ein Geschichtenteppich aus Erinnerungen und Träumen. Charmant gelesen außerdem.

— EileenRavenScott
EileenRavenScott

Nette Geschichte über die Erinnerung

— black_horse
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Ein stilles Buch, mit vielen Hintergründen! Gut zu lesen und in einer schönen Sprache verfasst.

— wadelix
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  • Erinnerungen mit Apfelduft

    Der Geschmack von Apfelkernen
    black_horse

    black_horse

    01. January 2015 um 21:17

    Es ist ein trauriger Anlass, aus dem Iris in das Haus ihrer Großmutter zurückkehrt: Berta ist gestorben und die Familie trifft sich zur Beerdigung. Als Iris erfährt, dass Berta ihr das Haus vererbt hat, möchte sie sich noch um dessen Zukunft kümmern. Doch das Haus ist mit vielen Erinnerungen verknüpft, denn sie selbst war oft in den Ferien bei Berta. So entspinnt sich der Roman über die Erinnerungen an viele schöne, aber auch sehr traurige Momente. Verwoben mit Einschüben aus der Gegenwart, in denen Iris und der junge Anwalt, der sich um die Erbsache kümmert, näher kommen, kann der Hörer die Familiengeschichte über 3 Generationen erfahren. Das Buch war sehr angenehm zu hören, aber mir persönlich haben die wirklichen Spannungsmomente oder Höhepunkte in der Geschichte gefehlt.

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  • Der Geschmack von Apfelkernen

    Der Geschmack von Apfelkernen
    MelliSt13

    MelliSt13

    ...vielleicht lag es an der Sprecherin oder vielleicht lag es auch an der Aufnahme an sich,denn die war richtig schlecht gemacht, ich kam weder in die Geschichte rein, noch habe ich verstanden was die Autorin von mir wollte...ich glaube es ist besser ich hole mir das Buch dazu und lese das ganze nochmal. Was ich aus der Geschichte mitbekommen habe: Iris erbt das Haus ihrer Großmutter, dieses Haus birgt viele Erinnerungen und während Iris versucht es sich in diesem alten Gemäuer wohnlich zu machen, kommen Erinnerungen aus alten Zeiten, Erzählungen noch vor ihrer Zeit und Eindrücke von anderen hinzu.   es geht um Liebe, Erinnerungen, Vergessen und ums alt werden. Denn jeder ihrer Familienmitglieder weiß eine andere Geschichte zu erzählen und so nach und nach fügt sich alles zusammen und auch der rätselhafte Tod ihrer Cousine Rosmarie klärt sich auf. Nebenbei läuft es auch für Iris in Sachen Liebe nicht schlecht und sie verliebt sich, nicht nur in das Haus, sondern auch in Max...   Ich denke die Geschichte liest sich besser, als das sie sich hören lässt, von daher für das HB nur 3 Sterne...

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  • [Rezension] Der Geschmack von Apfelkernen - Das Original-Hörspiel zum Film

    Der Geschmack von Apfelkernen
    Anii-Chan

    Anii-Chan

    19. November 2013 um 23:27

    Kurzbeschreibung: Nach dem Tod ihrer Großmutter erbt Iris das Haus der Familie, allerdings ist es mit vielen alten Erinnerungen verbunden, so dass sich Iris nicht sicher ist, ob sie das Erbe wirklich annehmen soll. Als wäre das noch nicht genug trifft sie in Bootshaven Max wieder, den Bruder ihrer ehemaligen Freundin Mira. Doch plötzlich sieht sie ihn mit ganz anderen Augen. Zum Buch: Bei „Der Geschmack von Apfelkernen“ handelt es sich um das Hörspiel zum Film, also eine Verknüpfung aus Stimmen, Geräuschen und Musik aus dem Film mit Erzählerpassagen. Für mich war das alles einfach zu viel, ich musste mir das Hörspiel an die dreimal an Hören bis ich alles verstanden und nach vollziehen konnte. Kann aber auch daran liegen, dass ich zum ersten mal ein Hörspiel zu einem Film gehört habe. Schlecht war die Geschichte nicht, sonst hätte ich sie mir auch keine dreimal angehört. Eigentlich möchte man ja mit den Hörspielen zum Film, die Leute in das Kino locken damit man sich den Film einmal ankuckt. Bei mir ist genau das Gegenteil eingetreten ich hatte noch dem Hörspiel keine Lust mehr auf den Film. Das ist wie gesagt nur meine Einstellung, ich möchte jetzt in keiner Form den Film schlecht machen. Den ich denke er könnte sehr interessant sein. Genauso wie das Originale Buch von Katharina Hagena. Fazit: Da ich die Geschichte sehr schön finde, aber die Umsetzung vom Hörspiel nicht so toll. Möchte ich euch empfehlen die Original Geschichte zu Hören oder zu lesen. (Den der würde ich 4. Sterne geben und nicht nur 3. Sterne wie das Hörspiel)

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  • Der Geschmack von Apfelkernen

    Der Geschmack von Apfelkernen
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    04. October 2013 um 08:19

    Die Beerdigung ihrer Großmutter Bertha führt die 28-jährige Iris zurück nach Bootshaven. Dort erfährt sie, dass Bertha ihr das Haus, in dem bereits viele Generationen ihrer Familie gelebt haben, vererbt hat. Zunächst erscheint ihr dieses Erbe zu groß, doch dann entscheidet sich Iris dazu, ein paar Tage zu bleiben und entdeckt das Haus neu. Während sie durch die Zimmer und den Garten streift, kehren verdrängte Erinnerungen zurück und Iris ist mittlerweile bereit sich diesen zu stellen. Bei dieser Ausgabe handelt es sich um das Original-Hörspiel zum Film. Es ist also eine Verknüpfung aus Stimmen, Geräuschen und Musik aus dem Film mit Erzählerpassagen, die in diesem Fall von Hannah Herzsprung gesprochen werden, die im Film die Rolle der Protagonistin Iris übernommen hat. Für mich war es das erste Hörspiel dieser Art und ich bin noch nicht sicher, ob mir dieses wirklich gefällt. Das werde ich jedoch bei der Bewertung außen vor lassen, denn ich kann ein Original-Hörspiel zum Film nicht dafür kritisieren, dass es ein Original-Hörspiel zum Film ist. Die Verwendung des Original-Tonmaterials führt aber auf jeden Fall zu einer anderen Art von Hörerlebnis, wenn man sie mit einem einfachen Hörbuch vergleicht. Oft hat es mir sehr gefallen, dass die Erzählerpassagen mit leiser Hintergrundmusik abgerundet wurden, aber manches Mal wirkte diese etwas zu aufdringlich. Das Hörspiel hat mir leider keine Lust auf den Film gemacht, irgendwie erschien es mir oft als zu "altbacken". Ein weiterer Kritikpunkt sind die zahlreichen schweigsamen Passagen, was im Film evtl. noch Sinn macht, da man die Gestik und Mimik der Schauspieler währenddessen beobachten kann. Beim Hörspiel hingegen erschienen mir diese Pausen des Öfteren zu lang. Was mir hingegen wahnsinnig gut gefallen hat sind die Erzählerpassagen. Hannah Herzsprung hat eine tolle Stimme, der man wirklich sehr gerne zu hört, und inhaltlich haben diese Textabschnitte die Original-Tonpassagen aus dem Film perfekt miteinander verbunden und dem Hörer viele Informationen geliefert, um das Gesamtgeschehen zu begreifen. "Der Geschmack von Apfelkernen" ist eine Familiengeschichte, die drei Generationen behandelt. Dort ist alles zu finden, was man aus solchen Romanen gewohnt ist: Liebe, Leidenschaft, Affären, Tod, Machtspiele und zahlreiche Geheimnisse. Für mich war es am Anfang etwas schwierig die einzelnen Personen auseinander zu halten. Als ich dann bei der zweiten CD angekommen war, bemerkte ich, dass hinter dieser CD eine Art Stammbaum abgebildet war. Dieser war ziemlich hilfreich, nur hat er leider neben den familiären Verbindungen auch schon andere Details verraten, die sich erst im Laufe der Geschichte entwickelt haben, z.B. wer heimlich in wen verliebt ist. Dieses Vorweggreifen der Handlung ist etwas unglücklich. Im Vergleich zum Hörbuch würde dieses Hörspiel von 4 auf 2 CDs gekürzt und passt sich mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 130 Minuten an den Film an. Der Inhalt, der geblieben ist, war recht interessant, und einige Passagen haben etwas Besonderes, fast schon Poetisches ausgestrahlt. Langatmig war dieses Hörspiel nicht, was vielleicht auch daran liegt, dass der Inhalt um die Hälfte gekürzt wurde und somit die Ereignisse Schlag auf Schlag folgen. Wer jedoch schon viele Familiengeschichten kennt, wird feststellen, dass es keine besonderen Highlights gibt, sondern eher das typische Schema F für generationsübergreifende Geschichten abgespult und jede erdenkliche Richtung (uneheliches Kind, Nazi-Vergangenheit, Homosexualität, ...) zumindest kurz aufgegriffen wird. Fazit: Ein Original-Hörspiel zum Film ist eine interessante Alternative zu einem Hörbuch. Die Geschichte an sich ist für mich leider nur Durchschnitt gewesen, da konnte auch die mehr als überzeugende Sprecherin Hannah Herzsprung nichts dran ändern. Audio: 2 CDs - ca. 130 Minuten Verlag: JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH (27. September 2013) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3833730544 ISBN-13: 978-3833730542

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  • Kommentierte Tonspur des Films

    Der Geschmack von Apfelkernen
    sabisteb

    sabisteb

    27. September 2013 um 15:25

    Nach dem Tode ihrer demenzkranken Großmutter, erbt die Lieblingsenkelin Iris das Haus der Oma. Doch Iris weiß nicht, ob sie das Erbe wirklich annehmen soll, denn mit dem Haus verbinden sich viele schlimme Kindheitserinnerungen, die Iris jahrelang erfolgreich verdrängt hat. Die Sommer mit ihrer Cousine Rosemarie und deren Freundin Mira, waren alles andere als eitel Sonnenschein. Das Spiel „Friss oder stirb“, bei dem sich die Mädchen gegenseitig die Augen verbanden und eklige Dinge zu essen gaben, die man erraten musste, gehört noch zu den harmlosen Erinnerungen. Das Trio Infernale aus Rosemarie, Iris und Mira war damals auch der Schrecken von Miras kleinem Bruder Max, der nun der Anwalt ist, der das Testament von Bertha Lünschen verwaltet. Unschlüssig und mit teils schmerzlichen Erinnerungen konfrontiert, bleibt Iris zunächst einmal im Haus und freundet sich dabei immer mehr mit Max an.   Das Hörspiel ist streng genommen wohl eher die Blindentonspur des Films, auf welcher Hanna Herzsprung, die Darstellerin der Iris, die Erzählerfunktion übernimmt und erzählt, was man nicht sieht, und die Motivation der Protagonisten teilweise noch tiefer erläutert. So gesehen, ist diese kommentierte Tonspur für Konsumenten, die das Buch nicht kennen, sicherlich auch deutlich besser erklärt und verständlicher als der reine Film. Ich bin es ohnehin gewohnt Filme zu hören, und liebe Blindentonspuren, weil ich bei Filmen immer nebenbei Handarbeiten mache und mich eher die Geschichte als die Bilder und Effekte interessiert. Wer jedoch ein richtiges, klassisches Hörspiel erwartet, wird enttäuscht sein. Die Geschichte an sich ist eine klassische Familiensage nach Schema F. Enkelin erbt (was auch immer) und wandelt auf den Spuren der Vergangenheit und schnüffelt in Familiengeheimnissen herum, über die man zu Lebzeiten nicht sprach. Variiert werden letztendlich die Geheimnisse (die meist, wie auch hier extrem vorhersehbar sind) und was geerbt wird (meist ein Haus). Dazu noch die obligatorische, romantische Liebesgeschichte, die der Erbin überhaupt einen Grund gibt, ihr bisheriges Leben (als Bibliothekarin in Marburg) aufzugeben, und in ein kleines Kaff im Norden zu ziehen. Is ja nicht so, dass es einfach wäre, als Bibliothekarin einen Job zu finden. Klar, sie wohnt nun mietfrei in einem Haus (wenn sie die Erbschaftssteuer zahlen kann), aber Max, als Anwalt ist da natürlich eine finanzielle Absicherung (zumal er auch ein eignes Haus hat. Zukünftige Einkünfte über Vermietung eines der Häuser, werden also in Zukunft auf jeden Fall das Überleben sichern). Wie auch immer, eine nette, unterhaltsame, vorhersehbare, dahinplätschernde Familiensaga, mit den üblichen Zutaten. Statt Cornwall diesmal Bootshagen in Schleswig-Holstein. Die Geschichte, die auf verschiedenen Zeitebenen und mit Sprüngen in diesen, erzählt wird, ist so gut aufgearbeitet, dass man ihr dennoch sehr gut folgen kann. Kein hoher Anspruch, aber nett, wenn man nebenbei Fester putzt oder bügelt. Den Film kann man sich danach getrost sparen (Kopfkino ist eh besser). Auf das Buch macht es zwar keine Lust (wäre mir definitiv zu vorhersehbar und klischeehaft), ist für sich selber aber gute, seichte Frauenunterhaltung, besonders für Frauen, die vorhersehbare Romantik und Romsamunde Pilcher mögen. Wer den Film danach trotzdem sehen will, der lief am 22. September 2013 in den Kinos an und wird in spätestens 2-3 Jahren wohl im Fernsehen zu sehen sein.

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  • Rezension zu "Der Geschmack von Apfelkernen" von Katharina Hagena

    Der Geschmack von Apfelkernen
    thursdaynext

    thursdaynext

    14. March 2013 um 14:26

    Eine Generationengeschichte deren Stärke in den bildhaften Ausdrücken und Beschreibungen liegt. Schwelgerisch, unaufgeregt und unprätentiös ( ja, das geht) wird erzählt. Man riecht das duftende Umfeld und entwickelt unbändigen Hunger auf Äpfel frisch vom Baum. Eine erfrischend charmante weicbliche Sicht auf die Geschehnisse verbreitet die Autorin Katharina Hagena. Ein sehr empfehlenswerter, entsannter Hörgenuss.

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  • Rezension zu "Der Geschmack von Apfelkernen" von Katharina Hagena

    Der Geschmack von Apfelkernen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. December 2012 um 05:55

    Großmutter Bertha ist verstorben und nun reisen die drei Schwestern Inga, Harriet und Christa nach Bootshaven, um dort ihrer Beerdigung beizuwohnen und ihren letzten Willen zu hören. Doch dann vermacht Bertha das Haus, auf welches die heimwehkranke Christa so gehofft hatte, an Enkelin Iris. Diese macht sich nun daran das alte Haus zu erkunden, während sie überlegt, was sie mit diesem Erbe anfangen soll. Diesem Haus das in ihr ein Meer der Erinnerungen wach ruft und darunter leider nicht nur die Schönen… Ich habe dieses Buch zum ersten Mal vor ungefähr drei Jahren, ebenfalls im Sommer, gelesen und es hat mich damals schon verzaubert. Katharina Hagena gelingt hier genau die richtige Mischung aus Familienroman und Romanze, wobei das Buch nie kitschig ist, dafür aber viel Herz und einiges an Humor mitbringt. Ein wunderbares Buch für jede Jahreszeit, aber vor allem im Sommer, schließlich fühlt man sich dann so als wäre man selbst in Bootshaven, im dörflichen Norden Deutschlands. Ein großer Teil dieses eher kurzen Romans wird in Rückblenden erzählt, oft von Iris selbst, aber ab und zu auch von Nebenfiguren, zum Beispiel dem Herrn Lexow, der sein Lebtag in Großmutter Bertha verliebt war. Katharina Hagena geht hier geschickt vor, indem sie ein Familiengeheimnis zunächst ankündigt, ohne genau zu verraten, was es ist. So bringt sie ein bisschen Spannung in die Handlung, da der Leser zwar von Anfang an weiß, dass Harriets Tochter Rosemarie jung verstorben ist, jedoch erst gegen Ende erfährt, wie sich dies genau zugetragen hat. Ein wahrer Leckerbissen ist auch der Dialog den Katharina Hagena im besonderen zwischen Hauptfigur Iris und ihrem Herzbuben, und Bruder von Jugendfreundin Mira, Jan spinnt. Herrlich spritzig wird da hin und her geflirtelt, wird gewitzelt und am anderen Ende des Buchs natürlich geschwärmt für die Liebelei der beiden, welche ein wunderbar leichtes Gegenstück bietet zu den oft schwerwiegenden Erinnerungen an Großmutter Berthas fortschreitende Demenz, die Nazi-Vergangenheit ihres Ehemannes oder die verpasste Liebe zwischen Tante Inga und Peter Klaasen. Das Hörbuch ist eine wunderbare Alternative zum Buch, wobei ich die Handlung nun schon kannte. Maren Eggert macht sich als Erzählerin sehr gut, da sie eine angenehme, weibliche aber nicht zu hohe Stimme hat. Leider sind Dialoge nicht gerade ihre Stärke und so wirken die Wechsel zwischen Iris und Jan oft hölzern. Das natürlich ist schade, da gerade diese Teile dem Buch seine Herzlichkeit verleihen, sonst war ich aber sehr zufrieden. Ein wunderbares Buch, sommers wie winters, das genau den richtigen Ton trifft zwischen Ernsthaftigkeit und Unterhaltung.

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  • Rezension zu "Der Geschmack von Apfelkernen" von Katharina Hagena

    Der Geschmack von Apfelkernen
    dyabollo

    dyabollo

    22. May 2009 um 10:30

    Ich muss gestehen, ich weiß gar nicht recht was ich zu dem Hörbuch schreiben soll. Einerseits fand ich die Erinnerungen der jungen Frau, die spannenden Geschichten richtig schön melancholisch und schön. Andererseits waren so einige Stellen doch sehr kitschig und auch durchsichtig. Alles in allem ist ein sehr triviales Buch. Man muss es nicht gelesen bzw. gehört haben aber man macht auch nichts falsch wenn man es tut. Vom Lesen jedoch würde ich fast schon abraten, denn das mündet in Zeitverschwendung aber es sich mal bei schlechtem Wetter anhören - warum nicht? Kurzt gesagt: trivial, nichts sehr anspruchsvoll - von daher auch als Urlaubslektüre völlig in Ordnung!

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