Katharina Hagena Vom Schlafen und Verschwinden

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Inhaltsangabe zu „Vom Schlafen und Verschwinden“ von Katharina Hagena

Nach dem Weltbestseller 'Der Geschmack von Apfelkernen' der neue Roman von Katharina Hagena
In einer einzigen durchwachten Nacht erzählt die Schlafforscherin Ellen Feld die Geschichte von dem, was sie verlor, und von denen, die sie liebt. Von ihrem Heimatdorf Grund zwischen Kieswerk und Spargelfeldern, von Andreas, den sie nur einmal küsste, von ihrer Tochter Orla, die Gedichte raucht und Windharfen baut, von ihrem Liebhaber Benno, der einem Deserteur auf der Spur ist und selbst abtrünnig wird. Und sie erzählt von dem kleinen Chor, den ihr Vater ins Leben rief, um seine Frau aus der Unterwelt zu singen. Marthe Gries singt auch in diesem Chor. Ruhelos streift sie durch die Rheinauen, beobachtet die Graureiher und ihre Mitsänger. Keiner weiß, wer sie ist, aber es gibt ein Geheimnis, das sie alle miteinander verbindet … Sprachlich betörend und voller Dramatik – ein Roman mit großer Sogwirkung.
'›Vom Schlafen und Verschwinden‹ ist tatsächlich (noch) besser und literarisch (noch) ambitionierter als der erste Roman. [.] In der Komposition ist das neue Werk kunstvoll, im Inhalt ergreifend und spannend.' Hamburger Abendblatt

Ihr anderer Roman ist mein Lieblingsbuch, aber das hier hat mich enttäuscht. Unsympathische Charaktere & zu viele Zeichen-Deutungen überall.

— Winterwoelfin

Ein dichter, komplexer Text, dessen Inhalt nicht immer leicht zu fassen ist. Eindringlich und poetisch.

— leselea

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  • Was verschwindet, verlangt danach, gesucht zu werden.

    Vom Schlafen und Verschwinden

    leselea

    Vielleicht will ich gar nicht schlafen, vielleicht muss ich mir meine Geschichte wieder und wieder erzählen, darf nicht schlafen, damit ich etwas Lebenswichtiges begreife. Ellen Feld ist Schlafforscherin – und doch liegt sie selber Nacht für Nacht wach und denkt über ihr Leben nach: Über ihre Kindheit mit Andreas in Grund, über ihren Vater, der ihre Mutter aus dem Koma zurücksingen wollte, über ihre Liebschaften, die sie alle verlor und über ihre Tochter, ihr Ein und Alles. Marthe Grieß singt in eben diesem Chor, der Ellens Mutter ins Leben zurückholen soll. Sie ist eine verschwiegene Frau, doch sie hat einen Plan. Ihr Sohn ist vor langer Zeit verschwunden und sie will endlich Gerechtigkeit… Vielleicht ist das, was wir Leben nennen, ein Traum, und das, was wir Traum nennen, das Leben… Katharina Hagena legt auch mit ihrem zweiten Roman wieder ein imposantes Werk vor. Ohne wirkliche Einführung landet der Leser in Ellens Gedanken, die sie ihm in einer ihrer zahlreichen schlaflosen Nächte mitteilt. Unterbrochen werden diese nur durch Einschüben aus Marthes Tagebuch, in dem sie alles Unausgesprochene festhält. Nach und nach setzen sich auf diese Weise die Rückblenden und Gedankenfetzen zu einem großen, verdichteten Ganzen zusammen und der Leser kommt dem Geheimnis, das durch einzelne Zeilen hindurchscheint, immer näher. Die thematischen Schwerpunkte des Werkes sind schwer auszumachen, dafür ist diese (nur) knapp 300 Seiten lange Geschichte einfach zu komplex: Es geht um Verluste und um Schuld, über das Verschweigen und Nicht-Verarbeiten und doch reichen diese Schlagwörter nicht aus, um zu erläutern, worum es in diesem Roman geht. Was das Buch zum Meisterwerk macht, ist meiner Meinung nach auch viel weniger der Inhalt als Hagenas wunderbar poetische Sprache. Die Autorin nutzt Wörter nicht nur, um aus ihnen eine Geschichte zu bauen, sondern sie spielt mit ihnen, ordnet sie so an, dass die Dinge zum Leben erweckt werden und schafft es so, den Leser in die Geschichte einzusaugen. Fast jeder Satz ist ein Genuss und für Leser, die gerne Zitate aus Büchern rausschreiben, ist dieses Buch eine Goldgrube. Thematisch und stilistisch knüpft Vom Schlafen und Verschwinden häufig an Der Geschmack von Apfelkernen an. Jedoch ist Vom Schlafen und Verschwinden deutlich düsterer und schwermütiger. Konnte man Der Geschmack von Apfelkernen noch gut zwischendurch lesen, so braucht es hier Zeit, Geduld und die Bereitschaft, sich auf das Werk einzulassen. Ist man dazu bereit, hält man nach der Lektüre einen kleinen Schatz in der Hand.

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    • 3

    leselea

    27. July 2014 um 11:23
  • -Manchmal konnte ich nicht schlafen und wollte, dass ds Buch verschwindet-

    Vom Schlafen und Verschwinden

    KerstinnI

    30. January 2014 um 21:40

    "Es gibt eine Wasserspinne, die sich, wenn der Winter kommt, am Grunde des Sees eine leere Muschel sucht und sie mit ihrer Atemluft anfüllt, bis die Muschel ganz leicht wird. Dann spannt sie ein Spinngewebe über den Eingang, lässt sich nach oben treiben, friert sich selbst ein und schläft, bis der Frühling kommt. Doch letztlich ist diese Spinne ein Landtier, das sein ganzes Leben lang unter Wasser in einer versunkenen Luftglocke verbringt. Ist das nun wundersam oder einfach bloß traurig?" (S 203) Ellen hat eine Tochter, Orla. Gemeinsam haben sie einige Jahre in Irland verbracht und sind dann gemeinsam wieder nach Grund gekommen. Ellen ist Schlafforscherin- und kann selbst nicht schlafen. So erzählt sie von ihrer Jugend, ihrem Freund Andreas und dem Verschwinden von Lutz. Marthe singt mit Ellen im Chor, sie beobachtet still und sehnt sich nach Gerechtigkeit. Irgendwie scheinen die Geschichten der Frauen verbunden zu sein... Eine wirklich schöne Sprache hat dieses Buch. Schon poetisch. Leider fand ich einige Passagen dennoch sehr lang und überflüssig- fast einschläfernd. Einige wirklich tolle Sätze machen es dennoch sehr lesenswert. Nach und nach baut sich etwas Spannung auf und ich wollte unbedingt erfahren, was mit Lutz passiert ist. Es lohnt sich, am Ball zu bleiben. Trotzdem empfand ich viele Passagen als nichtssagend. Die Protagonisten sind mit sehr viel Bedacht beschrieben und ausgewählt. Alle haben einen realistischen und schön beschriebenen Charakter. Die Autorin hat es geschafft, ihren Figuren eine Persönlichkeit zu vermitteln. Auch wenn ich, insbesondere Ellen, nicht immer sehr sympathisch fand, passt sie hervorragend in ihre Rolle, in diese Geschichte, in dieses Buch. Fazit: Ein schönes Buch, das mir zeitweise leider zu lang war.          

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  • Bedrückend. Überraschend. Poetisch.

    Vom Schlafen und Verschwinden

    fcbfrosch

    19. March 2013 um 10:12

    Darum geht es: Ellen kann nicht schlafen. Und so erzählt sie in einer schlaflosen Nacht von ihrem Leben, ihren gelebten Beziehungen, ihrer Tochter, von Wachen, schlafen und sterben. Denn sie ist Somnologin, eine Wissenschafterin des Schlafens und kennt sich mit diesem Thema aus medizinischer Sicht sehr gut aus. Zugleich verbindet sie ein ganz feiner Faden mit dem Leben einer Frau, die sie nicht kennt. Sie nicht und keiner in der Stadt.   Meine Bewertung: Ich stolperte ein wenig unbeholfen in die Geschichte. Etwa so, wie wenn man glaubt, nicht einschlafen zu können und plötzlich beugt sich schon der Traum über einen. Ich schwebte einfach hinein in diese Welt, die eine Mischung aus Realität und Fantasie ist, und ließ mich auf den Gedanken der Erzählerinnen treiben. Denn zwei Frauen sind es, die ihre Gedanken preisgeben: Ellen, die Schlafforscherin und Marthe, die im Chor Buch führt. Und obwohl sich beide sehr fremd sind, sind sie doch verbunden. Diese Verbindung zu erfahren, ist eines, worum es in dem Buch geht.   “Der Tod, wie ich ihn aus der Friedhofshalle kannte, ähnelte dem Schlaf nicht im Geringsten. Der Schlaf war zwar wie der Tod ein Sohn der Nacht, daber die Nacht hatte mindestens ein Dutzend Kinder, eines düsterer als das andere, also wessen Bruder war er nicht?” (S. 15)   Anfangs war es etwas schwer, den roten Faden zu entdecken, in diesem fest verwebten Stück Stoff. Ich stand plötzlich mitten in Ellens Leben, die innerhalb einer langen schlaflosen Nacht erzählt. Sie erzählt von Orla, ihrer Tochter, von Heidrun, ihrer Mutter und von den Beziehungen zu Männern, die sie in ihrem Leben führte: Zu Duncan, dem Iren, zu Andreas, dem Schweigsamen und Lutz, dem Verschwundenen. Ich dachte zunächst, es ist einfach eine kleine Erzählung mit einem philosophischen Hintergrund, ohne festen Bestandteil an Handlung, den man spannend verfolgen kann. Doch da irrte ich mich. Ein Stück des Buches lang fühlte ich mich wie in einem Traum, in welchem man viele Dinge vor sich sieht, aber sie nicht greifen kann, sie nicht benennen kann. Als springen sie fort, sobald man sie fassen will. Als sähe man sie klar vor sich, aber kann sie doch nicht erkennen. Und dann taucht plötzlich immer häufiger ein Vorkommnis auf, welches der Schlüssel dieses Buches ist. Und dann kommt die Spannung.     “Der Schlaf bewohnt eine dunkle Höhle in der Unterwelt. Oben haben die Wachen ihre gemeinsame Welt, und nur im Schlaf wendet sich jeder seiner eigenen Welt zu.” (S. 16)   Bis dahin ist das Lesen vorerst interessant. In den Text lose hineingestreut, sind kleine wissenswerte Dinge über Schlaf. Über das Schlafen an sich, das Sterben und Wachsein. Über die philosophische Bedeutung des Schlafes und medizinisches Wissen, welches Ellen als Somnologin anwenden muss. Aufmerksam sein muss man auch, zum Begreifen der Zusammenhänge. Beziehungen und Namen werden nicht oft erklärt, sondern müssen anfangs erahnt werden. Das kann etwas irritieren, wenn nicht klar ist, ob vom Vater, dem Freund oder einem Bekannten gesprochen wird. Eine sehr wesentliche Eigenschaft des Buches jedoch ist die Tiefgründigkeit und die klar und klug durchdachte Struktur. Jedes Wort klingt bedacht und sitzt an der richtigen Stelle. Manchmal musste ich inne halten beim Lesen um die Tragweite des Gesagten zu begreifen. Es ist schon ein wenig anspruchsvolle Prosa und nicht einfach nur unterhaltsam. Die Worte umklammerten mein Herz, beschwerten melancholisch meine Gedanken. Es ist ein wenig mühsam, wegen der kleineren Denkpausen, doch es hat sich gelohnt durchzuhalten, für den Erkenntnisgewinn und die spannenden Zusammenhänge.   Fazit: Es fällt mir nicht leicht, meine Gedanken zum Buch zu ordnen. Obwohl es mich beim Lesen bedrückte, hat es mich berührt und Ideen gestreut. Kleinere Pausen einzulegen und über Gesagtes gleich nachzudenken, behinderte mich in meinem Schnell-Lese-Verhalten ein wenig, möchte ich doch nichts verlieren, was sich die Autorin ausgedacht hat. Die unerwartete Spannung, die doch noch einsetzte, obwohl ich mehr mit einem philosophischen Stück gerechnet hatte, gefiel mir. Die Figuren, hintergründig und tiefsinnig erdacht, verdichteten sich zu einer Geschichte, die mich fesselte. Und sie verwoben das Wachen und Schlafen der Erzählerin zu einem sehr interessanten und ergreifenden Text.

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  • Rezension zu "Vom Schlafen und Verschwinden" von Katharina Hagena

    Vom Schlafen und Verschwinden

    WinfriedStanzick

    23. November 2012 um 15:35

    Im letzten sehr erfolgreichen Buch „Der Geschmack von Apfelkernen“ der in Hamburg lebenden Autorin Katharina Hagena wurde die Geschichte von Iris erzählt, einer jungen Frau, die sich nach dem Tod ihrer Großmutter Bertha damit konfrontiert sieht, dass diese ihr das Haus vererbt hat, in dem sie lange lebte und das Iris aus ihrer Kindheit sehr gut kennt. Mit einer wunderbaren und poetischen Sprache voller Hinter- und Tiefsinn war es Katherina Hagena in diesem Buch gelungen, Iris nicht nur auf die Spur in die eigene Kindheit zu setzen, sondern auch in die Geschichte ihrer Verwandtschaft: "Und ich stellte fest, dass nicht nur das Vergessen eine Form des Erinnerns war, sondern auch das Erinnern eine Form des Vergessens." Die Seelenarbeit der Portagionisten hatte damals für den Leser selbst etwas Heilendes. Und so habe ich mit Spannung den neuen Roman von Katharina Hagena begonnen,und ich wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. Denn auch die Ich-Erzählerin des Buches „Vom Schlafen und Verschwinden“, Ellen Feld, ist an irgendeinem Punkt ihres Lebens mit der Frage ihrer bisherigen Lebensgeschichte konfrontiert. Und sie muss zusammen mit einem mit jedem weiteren Kapitel von der Handlung gebannteren Leser langsam erkennen, welche bislang unbekannten Menschen und Geschehnisse ihr Leben geprägt haben. Jedes Kapitel beginnt mit einer kursiv gedruckten, chronologisch fortlaufenden Notiz aus Marthes Chortagebuch. Sie ist vor einiger Zeit in den kleinen Ort Grund am Rhein in der Nähe von Karlsruhe gekommen und hat sich sofort bereit erklärt, in einem kleinen Chor mitzusingen, den der Vater Ellens gründet, um John Dowlands (1562-1626) Lied „Komm, schwerer Schlaf“ einzuüben. Der Chor soll es bei der Beerdigung der unheilbar kranken Mutter Ellens singen. Ellen Feld, von Beruf Schlafforscherin und selbst unter schweren Schlafstörungen leidend, erzählt die Geschichte aus einer rückblickenden Perspektive. Sie lebt mit ihrer fast erwachsenen Tochter Orla mittlerweile in Hamburg, nachdem eine Beziehung mit einem Mann namens Declan in Irland scheiterte. Ellen und Orla gingen danach wieder zurück nach Grund, wo sich im Zusammenhang mit der Einübung von „Komm schwerer Schlaf“ die Haupthandlung zuträgt. Ist die Verfasserin der Chortagebuchs, Marthe, zunächst noch eine fast unsichtbare Person, deuten doch ihre Aufzeichnungen immer mehr darauf hin, dass sie mit der Lebensgeschichte von Ellen Feld und deren Tochter Orla mehr zu tun hat, als diese denken. Langsam und behutsam, mit viel Poesie von Liebe und Tod erzählend, entwirrt Katharina Hagena in vielen Rückblicken Ellens die Schicksalsfäden dieser beiden Frauen und führt den Leser in tiefe Reflexionen über die Macht des Schlafs. Sie zeigt schlussendlich, warum und wofür es sich lohnt, wach zu bleiben und der verhängnisvollen Anziehungskraft des Schlafes/Todes zu widerstehen. Der neue Roman von Katharina Hagena ist ein würdiger Nachfolger ihres letzten Buches. Ein dichtes, poetisches Buch mit einer hohen Spannung bis zum Ende.

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  • Rezension zu "Vom Schlafen und Verschwinden" von Katharina Hagena

    Vom Schlafen und Verschwinden

    LimaKatze

    03. November 2012 um 17:36

    Die Schlafforscherin Ellen Feld erinnert sich in einer schlaflosen Nacht an ihre Jugend in einem kleinen Ort bei Karlsruhe. Sie denkt an ihre Eltern, ihre Männer, ihre Tochter Orla und über ihr bisheriges Leben nach. Auf geheimnisvolle Weise ist Ellens Schicksal mit dem der Witwe Marthe Grieß verbunden. Beide Frauen und auch Orla singen im Chor von Ellens Vater Joachim. Ebenso wie Benno Hoffmann und Andreas Ritter, die in Ellens Leben ebenfalls eine Rolle spielen. Im Laufe der Geschichte bildet sich beim lesen ein Faden heraus, der all diese Menschen auch außerhalb des Chors miteinander verbindet. *** Fazit: Der Roman ist in einer schönen Sprache geschrieben. Das Thema Schlaflosigkeit bietet einen interessanten Hintergrund. Ein unwissender Leser braucht eventuell ein bisschen Zeit, bis er mitbekommt, dass er es mit zwei Ich-Erzählerinnen und ganz verschiedenen Zeitebenen zu tun hat. Die Handlung ist sehr interessant aufgebaut, wirkte auf mich aber manchmal etwas zu konstruiert. Erst nach einigen Kapiteln fand ich einen Zugang zu der Geschichte. Der Schluss war sehr überraschend, am Ende blieben für mich aber leider einige Fragen offen. *** Trotzdem vergebe ich hier gerne vier Sterne. Denn es ist auf jeden Fall ein sehr empfehlenswertes Buch, weil es so anders ist. Am Schluss angelangt ließ mich die Geschichte zunächst nicht los und hatte einen gewissen Nachhall für mich. Schreibstil, Atmosphäre, Handlungsaufbau und das unvorhersehbare Ende der Geschichte bescheren auf jeden Fall ein paar interessante Lesestunden.

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  • Leserunde zu "Geheime Tochter" von Shilpi Somaya Gowda

    Geheime Tochter

    DieBuchkolumnistin

    Zum neunten Mal starten wir jetzt in die Lesechallenge 2012 und diesmal mit "Geheime Tochter" von Shilpi Somaya Gowda aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch: Über das Buch: Somers Leben ist genauso, wie sie es sich immer vorgestellt hat. Frisch verheiratet, mit einem neuen Job als Ärztin in San Francisco. Doch dann stellt sie fest, dass sie keine Kinder bekommen kann. Zur gleichen Zeit wird in einem abgelegenen indischen Dorf ein Mädchen geboren. Kavita, die Mutter, erkennt, dass sie das Leben ihrer Tochter nur retten kann, wenn sie sie weggibt. Als Somer und ihr Ehemann ein Foto des Mädchens in einem Waisenhaus in Mumbai sehen, entscheiden sie sich für eine Adoption. Somer ahnt, dass dieser Weg nicht leicht wird. Aber sie hofft, dass Liebe alle Probleme lösen kann... Shilpi Somaya Gowdas Debüt war in den USA und Kanada ein Sensationserfolg – es stand über viele Monate auf Platz eins der Bestsellerlisten. Der große Roman über eine Suche nach den Wurzeln und nach dem, was das Leben ausmacht, bewegt inzwischen Leserinnen auf der ganzen Welt.  Die Autorin ist in Toronto geboren und aufgewachsen. Ihre Eltern sind aus Mumbai nach Kanada immigriert. Die Idee zu diesem Roman kam ihr, als sie nach dem Studium in einem Waisenhaus in Indien arbeitete. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern in Kalifornien. Weitere Informationen zum Buch und der Autorin: http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-04445-4 Meldet Euch jetzt für die Lesechallenge an und gewinnt tolle Preise - ausserdem verlosen wir bis einschliesslich 05. September wieder 50 Leseexemplare von "Geheime Tochter" unter allen Anmeldungen und es warten erneut spannende Aufgaben auf Euch! Nicht vergessen: postet Eure Bewerbung im Thema "Anmeldung zur Lesechallenge" bzw. antwortet einfach auf diesen Beitrag! Viel Spaß!!! Mehr über die Aufgaben, die Preise und alle weiteren Informationen zur Lesechallenge sowie die aktuelle Punkteliste findet Ihr hier: http://www.lovelybooks.de/lesechallenge/ Shilpi Somaya Gowda über ihren Roman:

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