Katharina Herzog Immer wieder im Sommer

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Inhaltsangabe zu „Immer wieder im Sommer“ von Katharina Herzog

Vom Mut, das Glück wiederzufinden. Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max ...

Eine wunderschöne und berührende Geschichte.. Perfekt für den Sommer!

— lenalu
lenalu

Eine schöne Geschichte über das Leben und wie es manchmal spielt. Zudem hat die Autorin einen gut lesbaren Schreibstil.

— Steffi26
Steffi26

Eine schöne Geschichte über einen 3-Generationen-Road Trip. Gutes Buch für den Strand, das sich leicht und locker lesen lässt

— SarahMehn
SarahMehn

Das perfekte Sommerbuch

— marysbookblog
marysbookblog

Ein Roman voller Gefühle, Verwirrungen und Wendungen. Eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann. Das ideale Buch für den Urlaub.

— Tina06
Tina06

Eine leichter Liebesroman, der einem den Sommerurlaub näherbringt!

— Bambisusuu
Bambisusuu

Ein wunderschönes leichtes aber auch tiefgründiges Buch

— momomaus3
momomaus3

wunderschöne, irgendwie sehr lebensnahe und authentische Geschichte !

— BlueOcean8519
BlueOcean8519

Für Zwischendurch ganz ok. Schöne Gesichte aber dennoch nicht mein Ding.

— Glitzermarie
Glitzermarie

Wenn man das Buch aufschlägt, kann man förmlich den Sommer riechen! Unbedigt lesen!

— TineTequila
TineTequila

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  • Ein toller Familienroman

    Immer wieder im Sommer
    bettinahertz

    bettinahertz

    22. July 2017 um 19:17

    Immer wieder im Sommer Autor: Katharina Herzog Inhalt: Anna ist seit fünf Jahren geschieden, hat zwei Töchter und arbeitet als Zimmermädchen in einem Hotel in München. Als sich unerwartet ihre Mutter nach fast zwanzig Jahren per Brief mit der Aufforderung: „Ich muss mit dir sprechen“ meldet, entschließt sie sich kurzerhand zwei Wochen Urlaub zu machen. Die Gelegenheit ist günstig, da Max, ihr Ex-Mann und Vater von Sophie und Nelly, die bevorstehenden Pfingstferien mit den Mädels verbringt. Außerdem ist da noch Jan, ihre Jugendliebe, der auf Amrum lebt. Was wohl aus ihm geworden ist? Das könnte sie mit dem Besuch bei ihrer Mutter verbinden. Das Schicksal hat aber ganz andere Pläne mit ihr. Max versemmelt den vereinbarten Termin mit den Töchtern, Anna möchte auf keinen Fall die Mädels bei ihm lassen und ihre Mutter hat eine schwerwiegende Nachricht zu überbringen. Anna kann es kaum fassen, dass wenig später nicht nur sie selbst, sondern ihre Mutter nebst Hund, ihre Töchter und auch Max im alten VW Bus Richtung Amrum sitzen. Dabei wollte sie doch zu Jan und das allein….. Dieser Roman von der Autorin Katharina Herzog alias Katrin Koppelt hat mir super gut gefallen. Das Buch selbst ist optisch ein absoluter Hingucker mit einem wunderschönen Cover. Die Buchdeckel vorn und hinten lassen sich aufklappen und innen werden u. a. die wichtigsten Charaktere des Buches vorgestellt. Ich hatte lange nicht so ein schönes Buch in den Händen. Das Buch selbst ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben und zwar aus Sicht von Annas Mutter Frieda, Anna selbst und Annas fünfzehnjähriger Tochter Sophie. Dieser Perspektivenwechsel finde ich absolut gelungen, es verleiht der Geschichte eine außergewöhnliche Stimmung und man kann sich praktisch in drei Generationen hineinversetzen. Anfangs dachte ich es handelt sich um einen leichten Sommerroman, aber diesbezüglich wurde ich noch richtig überrascht. Es ist vielmehr als das: Ein toller Familienroman, der von drei Generationen handelt. Es geht um Liebe, Enttäuschung, Krankheit, Vergangenheitsbewältigung, Pubertät und Mobbing in der Schule, Mutter-Töchter-Beziehung, Freundschaft und Verzeihen. Und K. Herzog schreibt dies so herzerfrischend und authentisch, dass ich das Buch praktisch in einem Rutsch verschlungen habe. Ich kann diesen tollen Roman uneingeschränkt weiterempfehlen und vergebe fünf Sterne.

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  • Eine Reise, die alles verändert

    Immer wieder im Sommer
    Steffi26

    Steffi26

    13. July 2017 um 17:52

    Die Geschichte ist von Anfang an spannend und man fiebert von Anfang an mit den Figuren mit. Sowohl die Mutter-Tochter-Beziehung als auch das Männerchaos tragen zu einem gelugenen Buch bei.

  • Drei Generationen

    Immer wieder im Sommer
    SusanneSH68

    SusanneSH68

    09. July 2017 um 21:38

    Anna startet mit ihrem VW-Bus Richtung Küste. Sie will ihre unvergessene Jugendliebe Jan dort wiedersehen. Eigentlich wollte sie alleine fahren, aber doch unglückliche Umstände sitzen nun ihre Töchter Nelly und Sophie mit im Auto, sowie Max, ihr Ex-Mann. Alle zusammen besuchen sie auch Annas Mutter Frieda, die alleine auf einem Hof lebt und an Demenz erkrankt ist. Friede begleitet die Familie dann in den Urlaub nach Amrum, wo Anna auch Jan wieder trifft Eine gefühlvoll erzählte Familiengeschichte, die Autorin Katharina Herzog abwechselnd aus der Sicht von Frieda, Anna und Sophie erzählt. Interessant ist es, die unterschiedliche Sicht der jeweiligen Generation auf die Geschehnisse zu verfolgen. Auch die beginnende Demenz von Frieda ist Teil der Handlung, alle Beteiligten müssen lernen, damit umzugehen.  Und Anna stellt sich schon bald die Frage, was im Leben wirklich wichtig ist. Insgesamt eine moderne  Familiengeschichte, die absolut lesenswert ist.

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  • Auf der Suche nach der Liebe

    Immer wieder im Sommer
    marysbookblog

    marysbookblog

    06. July 2017 um 17:39

    Anna will nach Amrum fahren, um dort ihre Jugendliebe Jan wiederzutreffen. Aber wie das so ist mit Plänen, sie funktionieren selten! Und so sitzt Anna am Ende mit ihrer Mutter, ihren beiden Töchtern und ihrem Exmann im alten VW Bus Richtung Amrum.Die Geschichte wird erzählt aus den Perspektiven von: Frida (Großmutter), Anna (Mutter) und Sophie (Tochter), dieser Perspektivwechsel, lockert das Buch auf und gibt die Sichtweise drei vollkommen unterschiedlicher Generationen auf die Welt frei. Während man mit einem omnipräsenten Erzähler bei Anna und Sophie in der Gegenwart bleibt, erzählt Frida aus der Ich - Perspektive und gerichtet an Anna die Vergangenheit. Diesen Unterschied fand ich sehr gelungen, weil Frida an Demenz leidet und solche Leute sich ja meist besser an die Vergangenheit erinnern können, als an die Gegenwart. Generell arbeitet die Autorin mit vielen sehr aktuellen Sprachbegebenheiten, was vollem Sophies Perspektive sehr natürlich erscheinen lässt.Ein Buch was sofort auf meine Rereadliste gekommen ist, weil es bei mir jede Art von Emotion hervorgerufen hat.

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  • Eine schöne Sommergeschichte, die dass Urlaubsfeeling nach Hause bringt.

    Immer wieder im Sommer
    josie28

    josie28

    02. July 2017 um 13:17

    Inhalt „Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan… die unvergessliche Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter – und Max…“ Meine Meinung  Zum Cover: Das Cover ist sehr schön gestaltet, und passt mit den Motiven und der Farbwahl wunderbar zum Sommer. Besonders gelungen finde ich das auch der Innenteil passend zum Cover gestaltet wurde, so ergibt sich ein rundum stimmiges Gesamtbild. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ließ sich flüssig lesen. Und man konnte sich die Szenerie immer gut vorstellen. Die unterschiedlichen Erzählperspektiven, der drei Generationen bringen eine extra Portion Schwung in die Geschichte, und so konnte man alle Blickwinkel besser verstehen. Meine Meinung zum Buch: Dieses Buch macht wirklich Lust auf Sommer, am liebsten hätte ich mir mein Buch geschnappt und mich irgendwo ans Meer gesetzt, zum Glück ist es der lieben Katharina Herzog gelungen mir das Urlaubsfeeling nach Hause zu bringen. Die Geschichte rund um Anna und ihre Familie ist so lebensnah und ohne übertriebenes Drama, das gefiel mir sehr gut, zwar stand jeder Charakter vor einigen Problemen, aber es war sehr authentisch, denn bei wem von uns läuft schon alles immer glatt?! So mussten einige Hindernisse überwunden werden, was die Protagonisten untereinander aber auch enger zusammenwachsen ließ. Manche Hindernisse erforderten Mut, andere dagegen Geduld oder Kompromissbereitschaft. Die gesamte Familie ist mir mit der Zeit ans Herz gewachsen, sogar Sophie, die ich zu Anfang der Geschichte sehr anstrengend empfand wurde mir nach und nach sympathisch. Die 9 Jahre alte Nelly ist einfach besonders süß und herzlich. Anna ist eine chaotische alleinerziehende Mutter und gibt ihr bestes für die Familie, zu Beginn des Buches hätte ich sie manchmal einfach gerne in den Arm genommen, um ihr zu zeigen das sie nicht alleine ist. Max wirkt auf den ersten Blick als Frauenheld, aber im Laufe der Story lernt man ihn besser kennen und sieht wie er eigentlich ist, man muss ihn einfach mögen. Zu Oma Frieda passt perfekt der Spruch „Harte Schale, Weicher Kern“, denn der erste Auftritt von Frieda war sehr kühl und unfreundlich, aber das legte sich schnell, sie ist meine Lieblingsfigur geworden, denn sie gibt jedem so viel, mal ist sie einfach nur Zuhörer und Kummerkasten, dann wieder Ratgeber und Wegweißer und vor allem ist sie immer ehrlich und direkt, dass schätze ich sehr an ihr. Die neben Charaktere wie Lena und Jan finde ich ganz okay, aber haben mich nicht wirklich vom Hocker gehauen, besonders Jan war mir irgendwie unsympathisch und zu glatt.   Fazit: Wenn man alles zusammen nimmt und die Story betrachtet hat mir das Buch wirklich gut gefallen, es ist ein schön zu lesendes Sommerbuch für lange Abende auf der Terrasse, welches ich nur empfehlen kann.          

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  • Immer wieder im Sommer

    Immer wieder im Sommer
    momomaus3

    momomaus3

    24. June 2017 um 00:03

    Titel: Immer wieder im SommerAutor: Katharina HerzogVerlag: RowohltSeitenzahl: 382Preis: 12,99€ (Softcover)Erscheinungsdatum: 22.04.2017Genre: Roman I N H A L T Vom Mut, das Glück wiederzufinden. Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max ... (Quelle: www.lovelybooks.de)  C O V E R  &  T I T E L Das Cover ist wunderschön und ich habe mich sofort darin verliebt, als ich es gesehen habe. Der Titel passt kommt im Buch vor und passt super zu der Geschichte.  A U T O R I N  Katharina Herzog ist das Pseudonym der Autorin Katrin Koppold. Sie wurde 1976 geboren und wollte Journalistin werden, entschied sich dann aber, Lehrerin zu werden. Erst nach der Geburt ihres zweiten Kindes begann sie mit dem Schreiben. Ihre ersten Verlagsverträge erhielt sie erst, nachdem ihre Romane im Selfpublishing Erfolg hatten. Sie lebt in der Nähe von München.  Z I T A T  "Um ein erfülltes Leben zu führen, müssen sich nicht alle Träume erfüllen." S C H R E I B S T I L  Ein schöner, leichter und flüssiger Schreibstil, der zum sofortigen weiterlesen verleitet.  E I G E N E   M E I N U N G  Ich habe mich auf das Buch sehr gefreut und nachdem ich mit dem Lesen begonnen habe, war ich gleich im Geschehen drin. Katharina Herzog hat wirklich eine wunderschöne Story erschaffen. Gleich zu Anfang lernt man Frieda kennen, eine ältere Frau, die Kontakt zu ihrer Tochter Anna sucht, nachdem sie schon lange nichts mehr miteinander zu tun hatten. Weshalb das so ist, erfährt man natürlich im Laufe des Buches. Danach gehts direkt mit Anna und ihrer Familie weiter. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man kann sich in alle ohne Probleme hineinversetzen. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Charaktere geschrieben, wobei Friedas Perspektive was besonderes ist, denn sie wird in Tagebucheinträgen erzählt. Auch die Ortschaften sind immer fast bildlich dargestellt, so dass ich immer dachte ich wäre in der Geschichte mit vor Ort. Anna möchte ihre Jugendliebe Jan, der auf Amrum lebt, wiedersehen und plant dorthin zu fahren um ihn zu überraschen. Allerdings werden ihre Pläne erstmal von ihrem Exmann Max durcheinander gebracht. So muss sie auf diese Reise ihre Töchter, Sophie, 14 (sehr nervig, da in der Pubertät) und Nelly, 8 Jahre alt (aber für ihr Alter schon sehr weit) mitnehmen, was ihr natürlich nicht so ganz in den Kram passt. Zum Schluss sitzt sogar Max und ihre Mutter mit im VW-Bus. Dies wird natürlich keine einfache Fahrt, auf der sie auch noch den rebellischen Jugendlichen Milan begegnen und mitnehmen. Sogar der Aufenthalt auf Amrum entpuppt sich teilweise zu einem halben Drama, wie man sich vorstellen kann, wenn so viele verschiedene Generationen zusammen kommen und jeder mit seinen Problemen oder Problemchen zu kämpfen hat. Ich habe mich jedenfalls wirklich gut unterhalten gefühlt und konnte mit Anna, aber auch mit allen Anderen  mitfiebern. Im Laufe der Geschichte haben sich alle gut weiterentwickelt und viel dazugelernt und natürlich auch erfahren was wirklich im Leben wichtig ist. FAZIT:  Da es ein wunderschöner und leichter Sommerroman ist, der aber auch tiefgründig ist, würde ich ihn wirklich jedem, der sowas mag, empfehlen. Ich liebe dieses Buch und werde es bestimmt nochmal lesen.

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  • IMMER WIEDER IM SOMMER. KATHARINA HERZOG.

    Immer wieder im Sommer
    buecherkompass

    buecherkompass

    21. June 2017 um 18:26

    INHALTEigentlich wollte Anna den Sommer dazu nutzen, ihrer Jugendliebe Jan wieder näher zu kommen. Nur dafür hatte sie den Trip zur Insel Amrum, Jans neuer Heimat, geplant.Nicht eingeplant war allerdings, dass ihre ganze Familie, mitsamt ihrer Mutter und ihrem Exmann, sie nach Amrum begleitet. Und obwohl es zunächst scheint, als legten diese ihr auf der Suche nach dem Glück Steine in den Weg, machen sie ihr ganzes Glück schließlich überhaupt erst möglich.MEINUNGKatharina Herzog schildert die Geschichte dreier Generationen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.Nicht nur Anne hat für die Sommerferien so ihre Pläne, auch ihre Töchter Sophie und Nelly haben eine ganz genaue Vorstellung davon, wie ihre Ferien auszusehen haben, doch Annas Exmann Max und ihre Mutter Frieda machen den dreien einen Strich durch die Rechnung. Als auch noch ein Anhalter nach einer Mitfahrgelegenheit sucht, droht der alte VW-Bus aus allen Nähten zu platzen. Unausgetragene Konflikte zwischen den Familienmitgliedern machen das Chaos perfekt. Doch es nicht selten kommt es schließlich ganz anders als man denkt…Katharina Herzog hat mich mit ihrer Geschichte vollends verzaubert. In den 384 Seiten des Buches kommt man jedem Familienmitglied so nahe, wie es in einem Roman eben nur geht. Von Kapitel zu Kapitel wechseln die Perspektiven (Frieda, Anna, Sophie), sodass man als Leser tiefe Einblicke in die Wünsche, Sehnsüchte und Probleme dreier Generationen erhält. Dabei lernt man ganz nebenbei wundervolle Menschen kennen, denen man nach beenden des Buches nur ungern Lebewohl sagt.Umrahmt von einem wunderschönen Einband und mit einem federleichten Schreibstil schafft es die Autorin Sommerstimmung aufkommen zu lassen. Ein Buch das meines Erachtens nach nicht nur der ideale Reisebegleiter für Sommerurlaube ist, sondern ebenso gut eine Insel im Alltag sein kann.

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  • Ein nachdenklicher Sommerroman

    Immer wieder im Sommer
    Bambisusuu

    Bambisusuu

    18. June 2017 um 13:51

    Der Spiegel-Bestseller "Immer wieder im Sommer" wurde von der Autorin "Katrin Herzog" verfasst, die sonst als Katrin Koppold bekannt ist. Das Buch ist herrlich leicht und lässt sich toll in den Urlaub mitnehmen.Anna ist 37 und hat sich lange durch ihre Trennung zu Max mit ihren Kindern Sophie und Nelly zurückgezogen. Ihre unvergessliche Liebe Jan hat Anna aber nie vergessen. Als sie erfährt, dass er auf Amrum lebt, beschließt sie ans Meer zu fahren. Doch dann erreicht Anna ein Brief ihrer Mutter, mit der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Erinnerungen steigen in ihr auf, schlimme Nachrichten stehen bevor. Mit klopfenden Herzem fährt Anna mit ihren Kindern zu ihrer Mutter. Im Schlepptau ist ihr Exmann Max...Vermutungen deuten dieses Buch als einen lockeren Liebesroman, doch nicht nur die Liebe zu Jan und der Urlaub ans Meer stehen im Vordergrund. Hierbei handelt es sich um einen wohligen und teilweise auch tiefgründigen Familienroman, bei dem die Liebe zur Nebensache wird. Anna erhält einen Brief ihrer Mutter. Gefühle und Gedanken werden anschaulich beschrieben und reißen mich in die Geschichte. Themen wie Liebe, Zusammenhalt und der Sinn des Lebens werden in diesem Roman immer wieder aufgegriffen. Anna lässt sich die Chance nicht entgehen und möchte vergangene Jahre mit ihrer Mutter wieder gut tun. Auch Annas Kinder, Max und Jan werden ein Teil dieses Geschehen.Katrin Herzog trifft mit ihrem Schreibstil meinen Geschmack aufs Neue. Die Leichtigkeit und die tolle Erzählweise machen mir Spaß beim Lesen. Auch ihre Sternschnuppen-Reihe hat mich schon begeistern können. Die Liebesromane sind interessant, aufregend und haben keine seichte Handlung.Die Kapitel hat Katrin Herzog kurz gewählt, sodass man auch mal eine Pause einlegen kann. Außerdem werden bei jedem Kapitel die Sichtweisen gewechselt, sodass die Spannung erhalten bleibt. Als Leser taucht man somit nicht nur in Annas Situation, sondern erfährt auch das Empfinden von ihrer Mutter, Max, Jan und den Kindern. Hier werden die Emotionen deutlich. Ich habe mich gut in die Lage der einzelnen Personen versetzen können. Dadurch beinhaltet das Buch wirklich von jedem etwas: Spannung, nette Unterhaltung, nachdenkliche Szenen und romantische Momente.Ein leichter Sommerroman, der mit einer emotionalen und liebevollen Handlung mich begeistern konnte. An die Sternschnuppen-Reihe kommt das Buch jedoch nicht heran!

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  • Immer wieder im Sommer

    Immer wieder im Sommer
    gsimak

    gsimak

    12. June 2017 um 08:36

       Inhalt  Anna ist eine geschiedene Frau mit zwei Töchtern. Sie arbeitet in einem Hotel. Sie denkt über ihr Leben nach. An ihre erste große Liebe hat sie viele Erinnerungen. Was wird aus Jan geworden sein? Sie erfährt, dass Jan auf Amrum lebt. Sommer, Sonne und Ferien! Was liegt da näher, als sich in den VW-Bus zu setzen und an´s Meer zu fahren? Zumal ihre Mutter sich auch gemeldet hat. Anna hat schon viele Jahre keinen Kontakt mehr zu der alten Dame. So kann sie Mutter und Jan auf ihrer Reise verbinden. Anna bringt ihre Töchter zu ihrem Vater, der mit ihnen ein paar schöne Tage verbringen möchte. Wären da nur nicht die bösen Überraschungen .....                                                        Meine MeinungSommer, Sonne und die Insel Amrum sorgen für Urlaubsfeeling. Man verspürt Lust auf ein Bad im Meer.Diese Familiengeschichte zeigt deutlich, dass selbst nach 18 Jahren ohne Kontakt, die eigene Mutter niemals fremd wird. Anna ist eine 37 jährige chaotische Frau, mit dem Herz am rechten Fleck. Ihren beiden Töchtern ist sie eine gute Mutter. Zu ihrem geschiedenen Mann Max hat sie kein so gutes Verhältnis, was sie aber nicht an den Kindern auslässt.Zu viele Dinge sind passiert. Zu viele Gefühle wurden verletzt. So wundert es mich nicht, dass Anna überhaupt nicht begeistert ist, als sie ihre Reise zur Insel nicht alleine antreten kann.Mit im Gepäck: Die 8 jährige Nelly, zickiger, 14 jähriger Teenager Sophie und Womanizer Max!Annas Mutter Frieda freut sich über den Besuch der gesamten Familie. Die 62 jährige Dame kümmert sich noch weitgehend selber um ihren Hof. Die Kinder sehen ihre Oma zum ersten Mal. Trotzdem spüren sie zu ihrer Oma schon bald eine tiefe Verbundenheit. Für Sophie wird Oma Frieda eine wichtige Bezugsperson.Die Autorin hat einen lockeren Sommer-Roman mit einem ernsten Thema verwoben. Frieda leidet an Demenz. Anna ist schockiert. Es soll jedoch die schönste Zeit werden, die Anna jemals mit ihrer Mutter verbracht hat. Besonders neugierig war ich, ob Anna und Jan wieder zusammen finden. Ich habe die weiblichen Protagonisten in mein Herz geschlossen. An Anna gefiel mir der Mut, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzten. Frieda macht einen schroffen Eindruck, ist aber eine verständnisvolle, liebenswerte Person. Sophie ist mitten in der Pubertät und muss ihren Weg erst noch finden. Ihre Oma hat sie zum richtigen Zeitpunkt kennengelernt. Die süße Nelly ist eine tolle Köchin und punktet damit bei der Oma. Die Männer sind auch nicht ohne. Jan wirkt sympathisch, aber ein bisschen zu glatt.Max hat es zwar faustdick hinter den Ohren, aber ich mag ihn. Man spürt die Liebe zu seinen Töchtern. Nicht nur zu denen ...Max hat mit einem großen Problem zu kämpfen.Hannes ist Briefträger und geht Frieda am Hof zur Hand. Der gemütliche Postbote hat einen lieben Menschen verloren. Hannes spricht sehr langsam.Frieda: >>Früher hat mich Hannes mit seiner langsamen Art zu reden in den Wahnsinn getrieben. Heute weiß ich, welch übergroße Anstrengung die Suche nach Worten bedeuten kann.<< (Pos.49 auf dem Reader)Die Geschichte wird aus der Sicht von Anna,- Frieda und Sophie in der dritten Person erzählt. Ich konnte mir dadurch ein gutes Bild von allen dreien machen.Auf Oma Friedas Hof habe ich mich wohl gefühlt. Anna war erstaunt, dass ihr Pferd Schneewittchen noch lebt.                                                          Mein FazitBlut ist dicker als Wasser. Dieser Spruch findet in dieser Geschichte eine besondere Bedeutung.Ein lockerer Schreibstil macht diesen Roman zu einem Sommerbuch, welches in keinem Reisekoffer fehlen sollte. Die Ernsthaftigkeit des Themas Demenz ist der Autorin mühelos gelungen. Familienkonflikte haben genügend Beachtung gefunden. Liebe, Sonne, Meer und Emotionen runden diese Story ab.Immer wieder im Sommer braucht man gute Bücher. Dies ist eins davon.Danke Katharina Herzog

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  • Dieser Sommerroman trifft mitten ins Herz!

    Immer wieder im Sommer
    LilStar

    LilStar

    08. June 2017 um 10:28

    Anna, Mutter von zwei Töchtern, geschieden, bekommt nach Jahren ohne Kontakt einen Brief von ihrer Mutter. Spontan entscheidet sie sich in den Single-Urlaub zu fahren und vorher bei ihrer Mutter auf dem Hof, in ihrer alten Heimat, vorbei zu schauen. Doch als sie Nelly und Sophie bei ihrem Ex-Mann abliefern will und ihn mit einer jungen Blondine im Bett vorfindet, kommt alles ganz anders als geplant und Anna fährt nicht alleine in den Urlaub… Nach der Lesung von Katharina Herzog aka Katrin Koppold war ich wirklich gespannt auf diesen Roman, denn die Lesung hat mir schon sehr gut gefallen und mich total neugierig auf die Geschichte gemacht! So nahm ich das Buch auch direkt nach der Lesung zur Hand und las es in einem Rutsch durch! Das Buch wird aus der Sicht dreier Personen geschildert. Das ist zum einen Anna selbst, die in einem Hotel als Zimmermädchen arbeitet und irgendwie immer noch ihren Jugendträumen hinterher hängt, denn ursprünglich wollte sie Modedesign studieren und auch bestimmt nicht alleinerziehend sein. Außerdem hören wir noch ihre große und rebellische Tochter Sophie, die voll in der Pubertät ist, sich von allen unverstanden fühlt und außerdem unsterblich in Yannick verliebt ist. Und dann ist da noch Frieda, Annas Mutter, die allerdings nur wenige Einträge und den Prolog und Epilog aus ihrer Sicht zusteuert, aber trotzdem eine tolle Persönlichkeit ist! Die Figuren sind allesamt wirklich toll ausgearbeitet! Es hat mir totalen Spaß gemacht die gesamte Familie kennen zu lernen, denn tatsächlich sind allesamt wichtig, auch Nelly, die jüngere Tochter von Anna und Max, den Vater der Kinder und Ex von Anna. Nelly ist der eigenen Tochter der Autorin nachempfunden und steht mit ihren jungen sieben Jahren unheimlich auf Kochsendungen. Auch Max ist ein sehr sympathischer Typ und das fand ich tatsächlich von Anfang an, auch wenn da schon ans Licht kam, dass er Anna nicht treu war, aber ich mochte ihn und seine Art dennoch. Ich hatte nach Beendigung des Buches auf jeden Fall das Gefühl sie alle fünf schon lange persönlich zu kennen und so mag ich Bücher! Wenn ich mich als Leser involviert fühlen kann, dann ist das wirklich großartig. Die Geschichte an sich ist eigentlich recht einfach, aber durch ganz viele unerwartete Momente und nicht zuletzt den tollen Schreibstil der Autorin und den Humor, der sich mit ernsten Themen paart, hat Katharina Herzog sie zu etwas ganz besonderem gemacht. Das erste große Thema ist hier natürlich die Liebe und das Leben und was man von ihnen erwarten kann. Die Figuren sind generationenübergreifend und haben allesamt ihre Probleme, ihre heimlichen Hoffnungen und Wünsche und natürlich auch Probleme. Darum geht es. Außerdem ist das Thema, was geschieht, wenn Anna auf ihre damalige Jugendliebe stößt, total interessant, denn das ist bestimmt eine Frage, die sich schon viele gestellt haben. Mich selbst würde tatsächlich auch interessieren, was meine erste Liebe heute so macht und was wäre wenn …Bei den jungen Mädels geht es noch um Mobbing und Schulthemen, die man sicherlich auch zu Genüge kennt. Dann geht es noch um das Leben im Alter mit all seinen Krankheiten und speziell der Demenz. Dies ist auch das ernsteste Thema des Buches, obwohl alle Themen mit viel Herz und Humor genommen und behandelt werden. Mir hat diese Mischung total gut gefallen, ich fühlte mich verstanden und gut aufgehoben. Für mich war dieser Roman ein tolles, sommerliches Abenteuer, der trotz der vielen ernsthaften Themen mit einer wunderbaren Leichtigkeit daher kam, ohne den ernsten Themen jedoch ihre Wichtigkeit abzusprechen. Das hat mir sehr gefallen. Fazit Mit Immer wieder im Sommer hat Katharina Herzog hier einen wirklich tollen und einfühlsamen Roman abgeliefert, der wichtige und ernsthafte, teils auch traurige Themen mit genau der richtigen Prise Humor beinhaltet. Sowohl die Geschichte, als auch die Figuren und die Themen trafen mich mitten ins Herz. Ein wunderbares Buch!

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  • Das Buch berührt, denn es ist keine einfache Sommergeschichte

    Immer wieder im Sommer
    Athene

    Athene

    06. June 2017 um 21:30

    INHALT:Anna ist Single-Mom und freut sich auf die Osterferien. Denn dann sind ihre beiden Töchter bei ihrem Vater und ihrem Exmann Max und sie kann nach Amrum fahren. Denn dort wohnt nun Jan. Ihre große Liebe aus einem unvergesslichen Sommer, der mehr als 10 Jahre zurück liegt. Doch alles kommt anders und so sitzt sie in einem klapprigen VW Bus, beladen mit ihren Töchtern, Max, ihrer kauzigen Mutter und dem Tramper Milan.FAZIT:Die Leseprobe hat mich sehr überzeugt. Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht und locker lesen und erinnert mich ein bisschen an Kerstin Gier. Denn Anna bleibt nichts erspart und dennoch kommen hier und da ein paar lustige bzw. zynische Kommentare.Das Buch berührt, denn es ist keine einfache Sommergeschichte. Für Anna ereignet sich immer wieder im Sommer etwas, das ihr Leben ändert.Anna ist nach ihrer Scheidung unzufrieden, denn ihre Träume von Familie und dem Beruf als Schneiderin bzw. Modedesignerin haben sich nicht erfüllt. Sie hat sich mit ihrer Mutter zerstritten und erst der Hilferuf aufgrund der Diagnose Demenz lässt die beiden wieder zusammenrücken. Man erfährt auf erschreckende Art und Weise vom Krankheitsbild und das Eltern oft Beweggründe haben, die man erst im Erwachsenenalter nachvollziehen kann. Auch Träume, verpasste Chancen, Pubertät und die Realität im harten Alltag schaffen es einfühlsam in die Handlung.Ich selbst habe den direkten Vergleich. Denn die herrische und demente Frieda, erinnert mich sehr an meinen Vater, der bereits vor einigen Jahren die Diagnose bekam. Einiges wurde ausgesprochen, einiges ist für immer verloren.So stimmt das Buch durch seine beschrittenen Wege melancholisch, traurig, zuversichtlich und hat ein versöhnliches Ende parat. Es war für mich nicht leicht zu lesen, aber die Schilderung von meinem geliebten Meer und dem Strand, geben dem Buch die geeignete Atmosphäre und auch die Rückkehr in den Alltag nach München, schafft Katharina Herzog alias Katrin Koppold gekonnt, so dass ich 4,5 von 5 Punkten vergebe.http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2017/05/katharina-herzog-immer-wieder-im-sommer.html

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  • Rezension zu "Immer wieder im Sommer" von Katharina Herzog

    Immer wieder im Sommer
    TineTequila

    TineTequila

    05. June 2017 um 16:46

    Titel: „Immer wieder im Sommer“Autorin: Katharina HerzogVerlag: Rowohlt Verlag 2017Seitenzahl: 382 SeitenKlappentext:„Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan… die unvergessliche Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter – und Max…“Zum Cover:Das sommerlich angehauchte Cover ist mir in der Buchhandlung sofort ins Auge gestochen. Bei dem Buch handelt es sich um eine Klappenbroschüre, die Einbanddeckel sind ebenfalls wunderschön gestaltet und machen sofort Lust, dass Buch zu lesen. Wenn man das Buch aufschlägt, kann man förmlich den Sommer riechen.Zum Schreibstil:Der Autorin ist es gelungen, die wunderschöne Geschichte bildhaft darzustellen. Der Schreibstil ist einfühlsam und lässt sich flüssig lesen. Die Längen der Kapitel waren gut gewählt, ich habe mich durchgehend unterhalten gefühlt und wollte immer weiter lesen. Katharina Herzog beschreibt die Orte im Buch sehr bildhaft, was mir sehr gut gefallen hat.Lieblingszitate:"Aber was hab ich auch von dir erwartet? Jemand, der die emotionale Tiefe einer Pfütze besitzt, kann doch gar nicht verstehen, dass sich im Leben nicht immer alles um Sex dreht."~ Seite 131"Aber nichts im Leben ist von Dauer. Schöne Dinge genauso wenig wie schmerzhafte."~ Seite 375Meine Meinung zum Buch:Eine wundervolle, gefühlvolle Geschichte, in die der/die Leser/in abtauchen kann. Toll beschriebene Orte, wie z.B. Amrum, wo ich jetzt am liebsten sofort hinfahren würde!Die Charactere wurden- jeder für sich- toll und authentisch beschrieben und waren mir alle sofort symphatisch.Auch der Wechsel in den Kapiteln, wo alle 3 Generationen (Frieda, Anna und Sophie) ihre Kapitel bekamen, fande ich sehr abwechslungsreich und hat dem Buch nochmal das "Gewisse etwas" verliehen.Besonders die Kapitel von Frieda, gerade zum Ende des Buches- haben mich emotional sehr gepackt und mich zum Nachdenken angeregt. Die Autorin Katharina Herzog hat ein Händchen dafür, wie sie Gefühle, Probleme und Erlebnisse der einzelnen Buchcharaktere realistisch und glaubwürdig rüberbringen kann.Bewertung:Ich gebe diesem wundervollen Buch 5 von 5 Sternen.Final words:Dieses Buch ist für mich ganz klar: Das Sommerbuch 2017!

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  • Großartiger Sommerroman

    Immer wieder im Sommer
    raven1711

    raven1711

    01. June 2017 um 09:56

    Klappentext:Vom Mut, das Glück wiederzufinden.Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max ...Ein Buch wie eine perfekt gepackte Strandtasche: berührendes Familiendrama, wunderschöne Liebesgeschichte und Road Novel.Meinung:Die 37-jährige Anna hat viel zu bewältigen. Von ihrem Mann ist sie geschieden, die ältere Tochter steckt mitten in der Pubertät und zu ihrer Mutter hat sie den Kontakt abgebrochen. Als sie kurz vor den Pfingstferien ein Brief von ihrer Mutter erreicht, beschließt Anna, dem Aufruf nachzukommen und bei ihr vorbei zusehen. Anschließend will sie nach Amrum fahren, denn dort weilt ihre Jugendliebe Jan, den sie seit ihrer Jugend nicht mehr gesehen hat. Anna möchte herausfinden, ob an den Gefühlen, die sie einst hatten, noch etwas dran ist. Doch ganz so einfach, wie sie es sich vorstellt, wird die Reise dann nicht. Statt alleine zu fahren, hat sie plötzlich die ganze Familie dabei, inklusive ihrer Mutter und ihrem Ex-Mann.Anna ist eine Frau, die man einfach ins Herz schließt. Sie kümmert sich liebevoll um ihre Kinder, nimmt einiges mit Humor und überhaupt ist sie einfach nur nett und sympathisch. Ich mochte sie auf Anhieb. Auch ihre Töchter haben mich berührt, auch wenn Sophie wirklich ein sehr kratzbürstiger Teenager ist. Aber mal ehrlich, ich glaube wir können uns alle in sie hineinversetzen, denn wer hatte schon eine einfache Pubertät? Die Frauenfiguren im Roman sind richtig gut gelungen, so dass hier leider die Männer ein wenig zurück stecken müssen. Zwar sind diese auch durchaus sympathisch und man erfährt so einiges über sie, leider blieben ihre Rollen etwas blasser im Vergleich zu den Damen und ich konnte nicht ganz so viel Bezug zu ihnen aufbauen, wie zu Frieda, Anna, Sophie und Nelly.Dafür aber hat mich dieser schön ausgearbeitete Roman vollkommen für sich gewinnen können. Katharina Herzog behandelt das Thema Demenz mit viel Fingerspitzengefühl, ohne das Buch zu schwermütig zu machen und hat genau die richtige Dosis Humor eingebaut, um mir beim Lesen immer wieder ein Grinsen ins Gesicht zaubern zu können. Erzählt wird die Geschichte aus Annas und Sophies Sicht in der dritten Person, sowie aus Friedas Sicht in der Ich-Perspektive. Die kurzen Kapitel sorgen für einen guten Lesefluss und insgesamt kommt das Buch gänzlich ohne Längen aus. Viel zu schnell war das Buch zu Ende und die Reise mit Anna und ihrer etwas anstrengenden, aber liebenswerten Familie hat unheimlich viel Spaß gemacht. Fazit:Immer wieder im Sommer hat alles, was ein gutes Sommerbuch ausmacht: Eine kluge, unterhaltsame Geschichte, liebenswerte Charaktere, ein wenig Humor und ganz viel Sommerflair.Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar.

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  • Toller Sommerroman

    Immer wieder im Sommer
    Schassi

    Schassi

    31. May 2017 um 15:22

    Eigentlich hatte Anna sich ihren Kurzurlaub ganz anders vorgestellt. Doch anstatt ihrer Jugendliebe Jan heimlich auf Amrum zu treffen, findet sie sich plötzlich mit ihren zwei Töchtern, ihrer dementen Mutter plus Hund und ihrem untreuen Exmann im Auto wieder und das Abenteuer beginnt. Immer im Hinterkopf begleitet sie die seit Jahren präsente Frage: Gibt es eine zweite Chance für Jan und mich?Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven aus der Sicht eines personalen Erzählers wiedergegeben. Obwohl ich die Ich-Form in Romanen favorisiere, fand ich die Erzählweise angenehm und gut verständlich. Man bekommt einen guten Einblick in die Köpfe von Anna und ihrer 14-jährigen, pubertär-zickigen Tochter Sophie und kann sich mit deren Gedanken und Sorgen identifizieren. Zwischendurch erzählt Frieda ihre Lebensgeschichte, die sie für ihre Tochter in einem Notizheft festhält.Mit der Mischung aus Road-Trip, Strandurlaub, Familiengeschichte und leichter Lovestory ist Katharina Herzog ein überzeugender Sommerroman gelungen, der sich perfekt für warme Urlaubstage eignet. Nach und nach erfährt der Leser Annas Geschichte, die tiefer geht, als der Klappentext anfangs vermuten lässt. Neben Friedas Demenz spielen z. B. Mobbing in der Schule oder Versagensangst eine Rolle.Der Schreibstil ist angenehm locker und leicht, passend zu einem Sommerroman und gut lesbar. Die angenehm kurzen Kapitel haben mir genauso gut gefallen, wie die Perspektivwechsel der Erzähler. Auch die landschaftlichen Beschreibungen der Insel Amrum habe ich genüsslich aufgesogen und freue ich mich jetzt schon mal auf meinen hoffentlich irgendwann einmal stattfindenden Nordseeurlaub.Die Geschichte ist keinesfalls vorhersehbar und damit wirklich gut gelungen. Auch die Entwicklung von Annas Liebesleben hat mich gleichermaßen überrascht und überzeugt. Die Auflösung der Konflikte am Ende des Buches waren weder übertrieben, noch unrealistisch.Fazit: Wer einen locker-leichten Sommerroman für entspannte Urlaubstage sucht, der ist bei „Immer wieder im Sommer“ von Katharina Herzog gut aufgehoben. Die liebevoll gestaltete Familiengeschichte überzeugt mit authentischen Charakteren und glaubhaften Wendungen. Durch wechselnde Erzählstimmen kommt keine Langeweile auf. Mein Buchtipp für den Sommer.

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  • Ein wunderbarer Roman mit viel Liebe, Familiengeheimnissen und Humor

    Immer wieder im Sommer
    Girdie

    Girdie

    28. May 2017 um 21:07

    „Immer wieder im Sommer“ von Katharina Herzog aka Katrin Koppold passte für mich vom Lesezeitpunkt her perfekt, denn die Geschichte spielt an solchen warmen Tagen an denen ich das Buch gelesen habe. Anna, eine der Protagonisten des Buchs erinnert sich daran, dass die für sie wichtigen Ereignisse ihres Lebens immer im Sommer stattgefunden haben. In den Farben des Covers spiegelt sich der Sommer wieder. Das Blau, unterstützt von dem Muscheln, versetzte mich ans Meer und die Blätter und Blumen ließen mich an ihr sattes Leuchten in der Sonne denken.Anna ist 37 Jahre alt, geschieden und lebt mit ihren 8 und 14 Jahre alten Töchtern in München. Dort jobbt sie als Zimmermädchen in einem Hotel. Bereits vor 18 Jahren ist sie zu Hause ausgezogen. Mit Frieda, ihrer inzwischen 62-jährigen Mutter, hat sie keinen Kontakt gehalten. Ein Brief von ihr mit der Bitte, sie anzurufen, weckt bei Anna den Wunsch ihre Mutter auf dem Weg nach Amrum zu besuchen. Sie möchte auf die Insel, weil Jugendliebe Jan lebt wie sie vor kurzem zufällig aus der Zeitung erfahren hat. Eigentlich sollten ihre Töchter Nelly und Sophie bei ihrem Ex-Mann Max in dessen Hütte am Starnberger See bleiben, aber nach einer unwillkommenen Überraschung, beschließt sie die beiden in ihrem alten VW-Bus mitzunehmen. Nach dem Eingeständnis von Max, dass er krankgeschrieben ist, möchte auch er sie begleiten. Anna hat geahnt, dass es Frieda nicht gut geht. Seit Jahr und Tag lebt sie nach dem frühen Tod ihres Mannes allein auf dem bäuerlichen Anwesen. In absehbarer Zeit will sie in ein Pflegeheim ziehen. Als sie von den Ferien auf Amrum erfährt, beschließt sie ebenfalls mitzufahren. Mir stellte sich nun die Frage, ob es Anna unter diesen Umständen möglich ist, mit Jan auf der Insel Kontakt aufzunehmen.„Immer wieder im Sommer“ ist nicht nur eine Liebesgeschichte. Der Autorin gelingt es, die Erzählung auf drei Ebenen in wohl dosierten Anteilen zu schildern. Frieda, Anna und Sophie sind dabei die Hauptfiguren und ihnen sind auch die Kapitel des Buchs im lockeren Wechsel gewidmet. Hervor treten dabei die Abschnitte von Frieda, die in der Ich-Form erzählt und vor allem auf bedeutsame Situationen aus ihrer Vergangenheit zurückblickt. Diese Kapitel stammen aus dem Notizbuch, das Friede begonnen hat, speziell für Anna zu schreiben. So werden mit und mit ein paar kleine Familiengeheimnisse nicht nur für den Leser aufgedeckt, sondern auch offene Fragen in Bezug auf ihre Eltern beantwortet, die Anna seit ihrem Auszug von zu Hause begleiten.Annas Leben ist leider nicht ganz nach ihren Vorstellungen verlaufen. Ihren Wunsch im Modebereich kreativ tätig zu werden, hat sie wegen des Haushalts und der Familie aufgegeben. Daher ist sie auf der Suche nach einem Neubeginn. Gedanklich lässt sie Revue passieren, an welchen Stellen sie die eventuell falschen Entscheidungen getroffen und ob sie vielleicht Chancen verpasst hat.Während Annas Fahrt nach Amrum durch die nicht eingeplanten Mitreisenden zu einigen amüsanten Situationen führt, durchlebt auf der dritten Erzählebene die pubertierende Sophie Höhen und Tiefen. Sie beginnt, die Anweisungen ihrer Eltern in Frage zu stellen und hat in der Schule ein Faible für einen Jungen entwickelt. Vermutlich aus eigener Erfahrung setzt die Autorin gekonnt ihr aufmüpfiges Verhalten in Szene.Die verschiedenen Teile an der Erzählung fließen nahtlos ineinander und führen zu einem wunderbaren Ganzen mit viel Liebe, Familiengeheimnissen, Humor und auch Tiefgang in Bezug auf den Umgang mit Krankheit, Mobbing und der Auseinandersetzung mit begangenen Fehlern. Der Roman ist so wärmend wie die Sommersonne und so erfrischend wie das Meer, für mich beste Leseunterhaltung und eine unbedingte Leseempfehlung.

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