Katharina Herzog Immer wieder im Sommer

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Inhaltsangabe zu „Immer wieder im Sommer“ von Katharina Herzog

Vom Mut, das Glück wiederzufinden. Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max ...

Ein Sommerroman mit Tiefgang, der das Herz berührt und einen nicht so schnell wieder loslässt.

— Buchbahnhof
Buchbahnhof

Wie wichtig die Familie doch wirklich ist, wird in diesem Roman deutlich!

— sommerlese
sommerlese

Eik tolles Buch das man unbedingt lesen muss!!!

— Lolipop
Lolipop

Leichte, sehr schöne Sommerlektüre. Da macht Lesen Spaß.

— Janina84
Janina84

Wunderbarer Roman über Mütter, Töchter, (erste) Liebe und Demenz. Ich habe es an nur einem Abend verschlungen!

— hasirasi2
hasirasi2

Ein tolles Buch <3

— AnjaJoerg
AnjaJoerg

Wunderschöne Geschichte! Mit Höhen und Tiefen die man immer mal erlebt. Sehr authentisch geschrieben

— snekiiic
snekiiic

Beeindruckend, herzerwärmend, wunderschön!

— Kathleen1974
Kathleen1974

Wundervolles Buch von Katharina Herzog. Siehe Rezension :-)

— ulistuttgart
ulistuttgart

Ein wunderschöner, berührender Wohlfühl-Sommerroman

— dermoerderistimmerdergaertner
dermoerderistimmerdergaertner

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  • Berührender Sommerroman

    Immer wieder im Sommer
    Steffi_the_bookworm

    Steffi_the_bookworm

    27. May 2017 um 10:20

    Immer wieder im Sommer ist ein wunderschönes Sommerbuch, was überraschend tiefgründig daherkommt.Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven: hauptsächlich von Anna und ihrer Teenager-Tochter Sophie, aber auch Frieda, die Mutter bzw. Großmutter der beiden, erzählt ab und an. Die verschiedenen Perspektiven innerhalb der Familie fand ich sehr interessant und hat vielschichtige Einblicke in das Familienleben gebracht. Die Handlung ist recht turbulent und es geschehen einige recht unvorhergesehene Dinge. Dabei ist die Geschichte sehr unterhaltsam mit viel Witz und Herz, kann aber auch mit seiner Ernsthaftigkeit sehr berühren.Immer wieder im Sommer ist eine sommerliche Liebesgeschichte der anderen Art, die ich definitiv empfehlen kann.

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  • Sommerroman mit Tiefgang

    Immer wieder im Sommer
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    25. May 2017 um 08:48

    Ich bin begeistert. Über eine erwachsene Frau zu sagen, dass sich der Schreibstil erwachsener anhört, als bei ihren anderen Büchern ist irgendwie albern, finde ich. Aber, ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll. Das Buch schlägt, trotz dessen, dass es auch ein leichter Sommerroman ist, sehr ernste Töne an. Es geht darum, damit umzugehen, wenn ein Familienmitglied an Demenz erkrankt, darum, als Familie zusammen zu halten, sich gegenseitig zu beschützen und wertzuschätzen, aber auch einfach darum, gemeinsam Spaß zu haben.Die Geschichte wird aus Sicht der zwei Frauen Frieda, Anna, sowie aus Sicht von Annas 14jähriger Tochter Sophie erzählt. Anna hat sich vor vielen Jahren von ihrer Mutter Frieda losgesagt und seitdem keinen Kontakt mehr zu ihr. Als nun ein Brief von Frieda kommt, dass sie sich bitte bei ihr melden soll, schlägt sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Anna hat herausgefunden, dass ihre alte Jugendliebe Jan heute auf Amrum lebt und möchte ihn wiedersehen. Ihre Mutter bewirtschaftet einen Hof in Schleswig-Holstein. Sie steigt in ihren alten VW-Bus und macht sich auf den Weg in den Norden. Was ihr nicht so recht gefällt ist, dass sie nicht allein unterwegs ist. Neben ihren beiden Töchtern hat sie auch noch ihren Ex-Mann Max und bald darauf auch einen jugendlichen Anhalter im Schlepptau.Die Geschichte um Friedas Demenz ist sehr gut eingewoben. Man merkt, dass Katharina Herzog bei der Ausarbeitung Unterstützung von jemandem hatte, der erlebt hat, wenn ein naher Angehöriger an Demenz erkrankt. Frieda berichtet in kurzen Kapiteln von ihrem Leben und ihrer Ehe. Als sie anfing, zu bemerken, dass etwas mit ihrem Gedächtnis nicht stimmt, hat sie angefangen, ihre Geschichte für Anna aufzuschreiben. Dadurch erhält auch der Leser einen guten Blick auf diesen Hintergrund.Anna ist diejenige, aus deren Sicht die Geschichte hauptsächlich erzählt wird. Sie ist die Hauptperson dieses Buches. Ohne sie würde es diese Geschichte nicht geben. Vor einigen Jahren von ihrem Mann verlassen, treibt Anna nun der Wunsch danach, ihre Jugendliebe Jan wiederzutreffen, in den hohen Norden. Ich persönlich fand Anna ein bisschen wenig durchsetzungsfähig, als es darum ging, mal Zeit alleine, ohne ihre Familie zu verbringen. Jeder setzt sich durch, nur Anna lässt sich von den anderen überrollen. Sie will alleine spazieren gehen? Fehlanzeige! Irgendwer hängt sich ihr immer an die Hacken und sie macht nicht einmal den Versuch, ihre Wünsche zu äußern und allein loszugehen.  Aber, genau das macht ihr Leben auch aus, wie wir im Laufe des Buches feststellen. Dieses Verhalten von Anna ist also absolut stimmig.Sophie ist der typische Teenager. Sie weiß noch nicht so recht, wo ihr Platz im Leben ist. Lust darauf, nach Amrum zu fahren, hat sie verständlicher Weise nicht, wenn eigentlich ein Urlaub am Starnberger See geplant war. Das Verhalten von Sophie, die Verachtung, mit der sie Anna straft, das alles war für mich sehr nachvollziehbar. Richtig schön fand ich die Annäherung zwischen Sophie und Frieda. Da scheint es eine ganz besondere Beziehung zu geben, die Katharinas Herzog sehr einfühlsam aufgebaut hat.Max ist manchmal einfach nur so da, hatte ich das Gefühl. Von ihm hätte ich mir etwas mehr Aktion gewünscht. Sehr schön fand ich seine Gefühle beschrieben. Kleine Gesten und Worte, die zeigen, was er nach all den Jahren immer noch für Anna empfindet. Irgendwie passten sein Verhalten auf der Reise und die Szene, in der Anna, Sophie und Nelly ihn zunächst antreffen für mich nicht ganz zusammen. Max scheint doch ein ganz gutes Exemplar von Mann zu sein, wenn ich  mir das am Ende dieses Buches so betrachte.Ich muss wirklich sagen, dass ich die Geschichte geliebt habe. Der Schreibstil ist flüssig, sehr bildhaft, ein bischen romantisch. So richtig zum wohlfühlen. Die Handlung wird stetig nach vorne getrieben, ohne schnell zu werden. Der Leser hat sehr viel Zeit, sich in das Familienleben zu integrieren und alles, was passiert in sich aufzunehmen. Mich hat Katharina Herzog mit diesem Buch total in ihren Bann gezogen. Alles, was passierte, hat mich stark berührt. Ich konnte mit den Figuren mitfühlen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.Von mir gibt es 5 Sterne für einen Sommerroman mit Tiefgang, der das Herz berührt.

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  • Was ist eigentlich Glück?

    Immer wieder im Sommer
    sommerlese

    sommerlese

    21. May 2017 um 15:26

    Der Roman "Immer wieder im Sommer" von Katharina Herzog alias Katrin Koppold erscheint 2017 im Rowohlt Verlag. Anna ist seit fünf Jahren von Max getrennt und die gemeinsamen Töchter sollen die Ferien bei ihm verbringen. Sie möchte nach Amrum fahren und dort Jan, ihre unvergessene Jugendliebe wiedersehen. Also packt sie den VW-Bus und will die Mädchen bei Max abliefern. Doch dann meldet sich überraschend ihre Mutter, zu ihr besteht sein 18 Jahren kein Kontakt mehr. Es kommt wie es kommen muss, Anna sitzt am Ende mit ihren Töchtern und Max im Bus und die Mädchen lernen endlich ihre Oma kennen. Dieser Roman erzählt von einer sommerlich anmutenden Fahrt an die See. Doch der Urlaub steht nicht an vorderster Stelle. Es geht mehr um das gelebte Leben, um Gefühle und die vertanen Chancen im Leben. Wir lernen eine Familie kennen, die nur noch wenig Kontakt zueinander pflegt. Anna lebt mit ihren Töchtern Nelly und Sophie in München. Sie bekommt eine Nachricht von Frieda, die an Demenz erkrankt ist und ihre Enkelkinder noch nie gesehen hat. Vater Max, kann durch die Trennung von Anna das Aufwachsen seiner Töchter nur sporadisch verfolgen und beschliesst, Anna auf ihrer Fahrt zu Frieda zu begleiten. Dabei möchte Anna in erster Linie ihre Jugendliebe Jan wiedersehen, die Gefühle zu ihm lassen sie einfach nicht los und sie will sehen, was aus ihm geworden ist und ob sie wohl noch etwas für ihn empfindet, wenn sie sich treffen. Katharina Herzog schreibt diesen Sommerroman sehr locker und flüssig und es wird zwar manchmal z. B. durch die Thematik Demenz sehr ernst, aber im Ganzen wirkt der Roman eher positiv und unterhaltsam. Man ist schnell in die Familienverhältnisse eingeweiht und fühlt mit den Charakteren mit. Das bewirken besonders die häufigen Perspektivwechsel der unterschiedlichen Charaktere, man begleitet so die Gedanken und Gefühle der Figuren und versteht ihre inneren Beweggründe sehr gut. Man kann sich in die jeweiligen Figuren perfekt hineinversetzen und fühlt sich fast wie ein Teil der Famile. In dieser Familie gibt es eine Grundsitutation, die mich von Anfang an gestört hat. 18 Jahre gab es keinen persönlichen Kontakt zwischen Anna und ihrer Mutter Frieda. Das kann ich gar nicht nachvollziehen, wie kann man die Kinder der Großmutter so vorenthalten? Dabei lag gar kein wirklich triftiger Grund vor. Anna wollte nur nicht auf dem elterlichen Hof verbleiben und ging zum Studium weg. Doch dieses späte Wiedersehen brachte ihr die Erkenntnis, dass ihre Mutter durch die sich ausbreitende Demenz ihre Hilfe und Nähe benötigt. Der gemeinsame Urlaub an der See erfolgt zwar mit einigen Überraschungen, aber die Familie wächst dadurch wieder näher zusammen. Mich haben besonders die Gedanken und Bemerkungen Friedas sehr berührt. In manchen Situationen wird ihr ihre Krankheit bewusst und ihre Äußerungen gehen mir tief unter die Haut. Es gibt ein Ende, soviel kann ich schon verraten, bei dem Frieda ihrer Tochter sozusagen das Glück zurückbringt. Allgemein kann man sagen, hier geht es um Nachsicht, Rücksicht und eine Familie, die sich durch die Reise erst wieder neu kennen lernt.   "Immer wieder im Sommer" ist ein emotionaler Familienroman, der mich berührt hat und deutlich macht, welchen hohen Stellenwert die Familie doch im Leben von jedem einzelnen einnimmt.

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  • Wohlfühlbuch für den Sommer

    Immer wieder im Sommer
    Janina84

    Janina84

    18. May 2017 um 20:45

    Inhalt:Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor 5 Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan... Die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max. Für mich eines der tollsten Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe.Die Protagonisten im Buch sind so detailliert und vielschichtig gezeichnet, eben wir jeder von uns auch. Es lässt einen leicht glauben, es könnte die Familie von nebenan sein. Toll ist auch das Zusammenspiel von drei Generationen, wer denkt wie worüber, und wer würde sich in einer Situation wie verhalten. Auch das Thema Demenz wird hier sehr geschickt aufgenommen. Nicht zu aufdringlich, aber dennoch vorhanden. Meine Oma leidet auch an Demenz, so konnte ich viele der Geschehnisse absolut nachvollziehen und verstehen. Katharina Herzog schreibt locker und flüssig und dennoch mit Tiefgang, so dass man das Buch eigentlich gar nicht aus der Hand legen möchte. Die vielen Auf und Ab´s die eine Familie zu bewältigen hat, kennen wir alle. Daher kann man sich gut in diese Geschichte hineinfinden. Ich fand es auf jeden Fall gelungen, mich hat es berührt und ich musste lachen. So muss ein gutes Buch sein.Verdiente 4,5* und auf jeden Fall eine Leseempfehlung für eine locker, leichte Sommerlektüre.

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  • Ein schönes Sommerbuch!

    Immer wieder im Sommer
    EmilysZeilenliebe

    EmilysZeilenliebe

    14. May 2017 um 13:36

    Inhalt: Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor 5 Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan... Die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max. Meine Meinung: Ich habe dieses Buch in einer internen Instagram-Leserunde gemeinsam mit ein paar Bücher-Mädels gelesen, an dieser Stelle danke ich euch nochmal für den schönen Austausch! Ich wurde vom Rowohlt-Verlag und der Autorin mit einer lieben Videobotschaft gefragt, ob ich ihren Roman lesen möchte und weil mich sowohl das Cover als auch der Inhalt sehr angesprochen haben, habe ich natürlich nicht nein gesagt! Zu Beginn muss ich sagen, dass ich die Aufmachung des Buches wirklich toll finde! Die vielen bunten Farben, besonders das hervorgehobene Blau, strahlen ein richtiges Sommerfeeling aus und machen Lust auf Strand und Meer! Auch von innen ist das Buch ein richtiger Hingucker, mit den kurzen Zeilen über die Figuren aus dem Buch und die schöne Gestaltung... WOW!♥ Der Schreibstil von Katharina Herzog hat mir sehr gut gefallen! Die Geschichte wurde sehr bildhaft beschrieben, lies aber trotzdem genug Freiraum zur eigenen Vorstellung. Ich konnte der Handlung des Buches gut folgen und hatte auch einen roten Faden beim Lesen, es hat sehr viel Freude gemacht! Hier und Da hätte ich mir vielleicht noch ein wenig mehr Spannung erhofft, aber dennoch wurde ich gut Unterhalten! Die Figuren wurden mit sehr viel Liebe ausgearbeitet und ich hatte wirklich viel Freude sie bei ihren handlungen zu begleiten. Auch wenn Anna natürlich als Protagonistin im Mittelpunkt des Geschehens stand, kamen die anderen Charaktere nicht zu kurz, das fand ich super! Ich hatte hier und da meine kleinen Problemchen mit Anna, was aber nicht an ihr selbst liegt, denn ich mag ihre Art sehr gern, sondern daran, dass ich generell nicht gern Bücher lese, in denen die Protagonistin älter als 20 sind. Da kommen bei mir immer Probleme auf, mich in die Figur hineinzuversetzen, da ich vieles natürlich in meinem jugendlichen Alter anders aufnehme... Trotzdem mochte ich Anna sehr gern, auch ihre Denkweisen: „Es ist ein seltsames Netz, das Eltern und Kinder miteinander verbindet, dachte sie. Empfindlich und trotzdem unzerstörbar. Gewoben aus unendlich viel Liebe, aber auch aus Ängsten, Pflichtgefühl, Gewohnheit, Schuld… Und immer blieb so vieles unausgesprochen…“ Zitat, S. 369 Die Familiengeschichte im Buch hat mir sehr gut gefallen. Neben viel Chaos, gab es auch viele schöne Momente und auch die Liebe kam nicht zu kurz! Doch auch wenn ich viele Szenen überzeugen konnten, hätte ich mir hier und da noch ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem war die Geschichte sehr emotional und konnte mich insgesamt doch berühren! Mich konnte vor Allem der Erzähler-Wechsel zwischen Anna, Friede und Sophie überzeugen, denn so konnte ich in viele Figuren genauer hineinschlüpfen und mir ein besseres Bild von ihnen machen. Der Handlungsort, Amrum, wurde wirklich schön beschrieben! Außerdem regte mich das Buch an vielen Stellen zum Nachdenken an, das finde ich immer sehr schön und faszinierend. Berwertung: Ich vergebe 4/5 Sterne für "Immer wieder im Sommer" und freue mich auf weitere Romane der Autorin!♥

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  • Immer wieder im Sommer

    Immer wieder im Sommer
    nataliea

    nataliea

    12. May 2017 um 18:06

    "Immer wieder im Sommer" ist die perfekte Sommerlektüre, in nicht nur Humor und Familienleben vereint, sondern auch nachdenkliche Elemente enthält. Zum Inhalt ist folgendes zu sagen: Anna arbeitet als Zimmermädchen und eines Tages fragt sie sich, was aus ihrer Jugendliebe Jan wohl geworden ist. Sie beschließt kurzerhand mit Tochter und Großmutter von München nach Amrum zu fahren, um herauszufinden wie es Jan geht. Während dieser abenteuerlichen Reise lernt man insbesondere Anna und auch Frieda kennen und lieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig und authentisch. Die kurzen Kapitel tragen hierzu auch bei und unterstützen den schnellen Lesefluss. Und auch bei den Charakteren merkt man als Leser die Liebe zum Detail. Jeder Charakter wird authentisch und lebhaft beschrieben. Sehr berührt hat mich der Charakter der Frieda, Annas Großmutter. Diese leidet an Demenz. Der Leser erfährt mit sehr viel Sensibilität und Fingerspitzengefühl, wie die Krankheit wirkt und fortschreitet. Eine großartige Idee finde ich, dass die Erinnerungen als eine Art Tagebucheintrag wiedergegeben werden. Die Geschichte umfasst Humor, Liebe, Nachdenkliches und auch ein wenig Spannung. Einziges Manko finde ich ist die relative Vorhersehbarkeit des Endes. Aber hier möchte ich nicht zu viel verraten. Alles in allem gefällt mir die Geschichte sehr gut.

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  • Mitfühlender Roman, der zum Nachdenken anregt

    Immer wieder im Sommer
    AntjeDomenic

    AntjeDomenic

    12. May 2017 um 08:58

    Katharina Herzog" Immer wieder im Sommer"Verlag: RowohltISBN: 978-3-499-29111-1Preis: 12,99 EuroSeiten: 384 SeitenErstausgabe: 22. April 2017Klappentext: Vom Mut, das Glück wiederzufindenZweimal hat Anna ihr Herz verloren: einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max ...Gestaltung des Buches: Wundervolles Cover auf rauem Papier. Es versetzt einen direkt mit den Gedanken ans Meer. Die Gestaltung passt absolut zur Geschichte und die kleinen Blumen sowie Muscheln auf dem Cover sind zauberhaft. Es spricht einen direkt an, das man es einfach kaufen muss. Zusammen mit dem Klappentext einfach wunderbar dargestellt.Meine Meinung zum Buch:Das Buch und auch der Klappentext haben mich sofort an eine leichte Sommerlektüre erinnert und ich wollte es direkt lesen. Wie sich jedoch herausstellte nach einigen Seiten, ist es mit einer ersten Thematik behangen. Demenz. Für mich sehr gut nachvollziehbar, denn in unserer Familie gab es auch einen solchen Fall und die Schwester meiner Oma ist daran verstorben. Die Autorin hat das Thema Demenz feinfühlig und sehr real beschrieben. Man will einfach wissen wie es weitergeht, wenn 3 Generationen auf engstem Raum einen gewissen Zeitraum zusammenleben und auch nochmal in die Vergangenheit versetzt werden.Die Autorin schreibt aus der Sicht der Großmutter, Mutter sowie Tochter. Jeder Abschnitt ist beeindruckend geschrieben und man erkennt auch parallelen aus seinem eigenen Leben wieder. Die Autorin wird trotz dieses Themas nicht zu dramatisch und bleibt immer beständig. Frieda hat mich ein wenig an meine Oma erinnert, in Anna erkannte ich meine Mama wieder und Sophie, ja, so in etwa war meine Teenagerzeit. Mit so viel Feingefühl, wie die Autorin dieses Buch geschrieben hat, kann man es nur weiterempfehlen.5 von 5 *

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  • Rezension zu "Immer wieder im Sommer" von Katharina Herzog

    Immer wieder im Sommer
    ulistuttgart

    ulistuttgart

    Toll geschrieben Kathleen 😍

  • Ferienlektüre - Lust auf Urlaub

    Immer wieder im Sommer
    ulistuttgart

    ulistuttgart

    09. May 2017 um 08:37

    Immer wieder im Sommer von Katharina Herzog  Anna lebt mit ihren beiden Töchtern Sophie und Nelly in München.  Sie hat sich vor fünf Jahren von ihrem Mann Max scheiden lassen. Anna und Max kennen sich schon seit ihrer Kindheit und waren die besten Freunde bevor sie ein Liebespaar wurden. In den Pfingstferien beschließt Anna nach Amrum zu fahren, um sich mit Jan, einem ehemaligen Freund, zu treffen. Allerdings werden ihre Pläne von ihrer Familie durchkreuzt.  Statt die Ferien bei ihrem Vater zu verbringen,  fahren Annas Töchter und deren Vater Max ebenfalls mit auf die Nordseeinsel. Und damit noch nicht genug,  entscheidet sich auch Annas Mutter Frieda, die sie auf dem Weg nach Amrum besuchen, auch mitzureisen. Anna erfährt bei dem Besuch bei ihrer Mutter,  mit der sie seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr hat, dass diese krank ist. Auf der Fahrt in den Urlaub treffen sie auch Milan. Er ist per Autostopp auf dem Weg zu seinem Vater nach Föhr. Milan schließt sich Anna und ihrer Reisegruppe an. Sophie und Milan verstehen sich sofort blendend. Wird Anna ihre Jugendliebe wiedersehen? Wie reagiert Max auf das Zusammentreffen mit Jan? Werden sich Anna und ihre Mutter Frieda wieder versöhnen und aussprechen? Wie geht die Familie mit der Krankheit von Frieda um? Das Buch von Katharina Herzog hat mich sehr gefesselt.  Es ist flüssig geschrieben und man hat kaum eine Chance das Buch wegzulegen. Mir hat sehr gut gefallen,  dass die Geschichte aus der Sicht von Anna,  ihrer Tochter Sophie und ihrer Mutter Frieda erzählt wird. Tolles Buch!!! Absolute Leseempfehlung 😍

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  • Eine berührende Familiengeschichte

    Immer wieder im Sommer
    dermoerderistimmerdergaertner

    dermoerderistimmerdergaertner

    08. May 2017 um 15:58

    Seitdem ich im Juni 2014 als ebook „Aussicht auf Sternschnuppen“ gelesen habe, bin ich ein Fan von Katrin Koppold. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich ihr neues Buch, das sie unter dem Pseudonym Katharina Herzog veröffentlicht hat, als Rezensionsexemplar lesen durfte. Vielen lieben Dank an @katharina_herzog_autorin und den @rowohltverlag.Inhalt: Anna ist 37 Jahre alt, geschieden und hat zwei Töchter. Schon vor vielen Jahren hat sie den Kontakt zu ihrer Mutter abgebrochen. Doch dann erreicht sie ein Brief in dem Frieda  (ihre Mutter) um einen Anruf bittet. Kurzentschlossen plant Anna stattdessen, die Kinder bei ihrem Ex-Mann unterzubringen, kurz ihre Mutter zu besuchen und dann weiter nach Amrum zu reisen, um dort ihre Jugendliebe Jan wiederzusehen. Doch dann kommt alles ganz anders als geplant…Meine Meinung: „Immer wieder im Sommer“ ist ein sehr schöner, berührender, doch trotzdem leichter Wohlfühl-Sommerroman. Es geht darin um Demenz, Vergebung, Suche nach Liebe und Neubeginn. Der Schreibstil von Katharina Herzog ist wunderbar locker und flüssig zu lesen. Schon nach ein paar Seiten mochte ich das Buch nicht mehr weglegen. Auch die Charaktere sind gerade wegen ihrer liebenswerten Ecken und Kanten sehr sympathisch und mir schnell ans Herz gewachsen.Da die Geschichte aus der Sicht von drei verschiedenen Generationen geschrieben ist, bekommt man von jeder Altersstufe Einblicke in deren Gedanken und Pläne. Sophie,14, ist in der Pubertät und hat ihre eigenen Probleme. Anna, 37, möchte endlich wieder einen Mann an ihrer Seite und Frieda, 62, leidet an beginnender Demenz, möchte sich mit ihrer Tochter versöhnen und Zeit mit der Familie verbringen. Gerade die kurzen Kapitel, in denen Frieda ihre Gedanken und Erinnerungen beschreibt, haben mich sehr berührt. Vor allem hat mir die Passage gefallen, in der sie der kleinen Nelly erklärt, wie es sich anfühlt, alles zu vergessen. Zitat: „Ich denke, es ist ein bisschen so, als würdest du durch dichten Nebel gehen und den Weg suchen. Du weißt, das er da ist, weil du ihn kurz vorher noch gegangen bist. Aber egal, wie du dich anstrengst, du findest ihn nicht. Und dummerweise ahnst du nie voraus, wann dieser Nebel aufzieht. Es geht ganz schnell. Und genauso plötzlich lichtet er sich irgendwann wieder, und die Sonne kommt raus." - Wunderschön!Aber trotz des ernsten Themas Demenz verliert der Roman seine Leichtigkeit nicht und endet für alle Protagonisten zufriedenstellend.Ich warte jetzt ungeduldig auf das nächste Buch von Katharina Herzog.

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  • Übers Verzeihen und neu anfangen ...

    Immer wieder im Sommer
    SharonBaker

    SharonBaker

    06. May 2017 um 21:53

    Anna steht im Leben an einem Punkt, wo sie sich fragt, ist das alles, soll es das gewesen sein und passiert bitte noch was Schönes in meinem Leben. Immerhin war es nicht wirklich gut zu ihr, geschieden, zwei Kinder, beruflich auf der Strecke geblieben und zu ihrer Mutter seit Jahren keinen Kontakt mehr. Nun entdeckt sie in einer Zeitschrift, was aus ihrer Jugendliebe geworden ist, Jan lebt auf Amrum und ist geschieden und in Anna wächst ein Plan heran. Nur hat sie bei der Umsetzung nicht mit diesen Problemen gerechnet. Zuerst möchte sie die Kinder zu ihren Ex bringen, aber anstatt sie abzusetzen, sitzen am Ende alle im VW-Bus, dann meldet sich urplötzlich ihre Mutter mit der Bitte um Kontaktaufnahme, gesagt getan, da sie nicht ans Telefon geht, fährt sie halt auf ihrem Weg nach Amrum daran vorbei und am Ende sitzt auch die Frau Mama im Bus. Kann aus Annas Plan noch was werden? Was möchte ihre Mutter ihr mitteilen? Und warum benimmt sich ihr Ex-Mann Max auf einmal so anders? Ich mag ja schon sehr lange die Romane von dieser Autorin, auch wenn sie hier unter Pseudonym schreibt, war meine Vorfreude direkt groß, immerhin sind es meine Wohlfühlbücher, mit dem Blick ins reale Leben, aber natürlich mit Happy End. So hatte ich es kaum in den Händen und schon begann ich zu lesen und steckte erstmals was fest, denn einige Ideen kamen mir ein bisschen bekannt vor und so kam der Ball erst langsam ins Rollen, ob er mich dann überholt hat, erzähle ich euch jetzt.Die Geschichte wird aus drei Erzählperspektiven geschildert, man könnte auch sagen aus Sicht von drei Generationen, da haben wir die einsame etwas mürrische Mutter Frieda, dann deren Tochter Anna, die ein bisschen naiv und stur ihr Leben zu tragen hat und deren Tochter Sophie, die mitten in der Pubertät steckt und ein bisschen rumzickt. Alle drei haben Probleme und Sorgen, der eine größer, der andere kleinere, aber sie laufen ineinander und jeder versucht sie auf seine Weise zu lösen.Den Hauptpart übernimmt Anna, wie schon gesagt, sie will mehr vom Leben und steckt doch irgendwie fest und hat das Gefühl auf der Stelle zu treten. Als junges Mädchen wollte sie Mode studieren und in die weite Welt hinaus, geschafft hat sie es nur bis München. Mit zwei Kindern und einer gescheiterten Ehe steckt sie fest, das kann es doch nicht gewesen sein. Ich empfand Anna zu erst etwas naiv, wirklich wie die Unschuld vom Lande und hatte so meine kleinen Startschwierigkeiten mit ihr. Aber ich glaube, das liegt viel daran, das sie alles in sich verschließt, um vor ihren Kindern vieles zu verbergen, ihre Hilflosigkeit, oder ihre Einsamkeit, ihre Wut auf ihren Ex-Mann Max, immerhin war er auch ihr Jugendfreund und dann betrügt er sie. An die junge Frau erinnert nicht mehr viel in ihren Leben und trotzdem möchte sie ausbrechen und was verrücktes wagen.Bei Frieda hat sich die Autorin wieder was besondere Schicksalhaftes ausgesucht, denn wer ihre Bücher kennt, weiß das sie immer noch einen sehr nachdenklichen Part einbaut. Frieda bewirtschaftet den Annahof, allein und mit herrischer Hand, anders geht es ja auch nicht und dann bekommt sie die Diagnose Demenz. Nun versucht sie, noch alles zu regeln und muss damit auch Kontakt zu ihrer Tochter aufnehmen, dass sie auf einmal vor ihr steht, damit hat sie nicht gerechnet, aber so nimmt sie die Chance, besonders war. Frieda ist durch ihr Leben sehr geprägt, und sobald man mehr über sie erfährt, wächst diese Frau einem besonders ans Herz. Ihre Passagen sind eigentlich kleine Rückblenden aus ihrem Leben, Abschnitte daraus, die erklären, warum sie so gehandelt hat und dabei die Liebe zu ihren Kind opfert. Frieda berührte mich am meisten und für ihre Stärke bewundere ich sie sehr.Tja und Sophie ist eben 14, da geht es um Schule, cool sein und Jungs. Die Schule läuft bescheiden, fürs lässige Auftreten wird auch mal geraucht und in den größten Wichtigtuer Yanick ist sie verliebt. Sophie ist fest davon überzeugt, wenn er sie wahrnimmt, ist es die große Liebe. So ist die Reise nach Amrum natürlich eine Katastrophe und dann geht auch noch das Handy kaputt, ein ziemlicher Weltuntergang. Ich fand Sophie schon ziemlich anstrengend, aber eben auch ganz typisch und hatte mit ihren Passagen eine lockere Zeit, die der Schwere der Krankheit ein bisschen die gedrückte Stimmung nahm.Ich muss gestehen, dass ich am Ende mit dieser Familiengeschichte meinen Spaß hatte und wieder bestens unterhalten wurde. Allerdings gibt es ein paar kleine Abstriche für mich, zuerst eben die Ähnlichkeit zu ihren anderen Büchern, wer diese nicht kennt, wird es also nicht merken, oder vielleicht bin ich da zu empfindlich. Dann fand ich die Entwicklung der Liebesgeschichte sowie das schnell gekittete Verhältnis von Mutter und Tochter, zu schnell rund, da hat mir ein bisschen was gefehlt, so schnell verzeiht man nicht, aber man darf auch nicht vergessen, es soll locker und leicht sein, eben wie ein Tag am Meer und das ist hier alle mal getroffen. Besonders gelungen waren für mich die Beschreibungen der Demenz, die Hilflosigkeit, die Situationskomik, aber auch die Schrecken, das hat sie verdammt gut eingebaut und so geschickt gemacht, dass man zwischen durch nicht deprimiert war. Ein schöner Roman übers Verzeihen und Vergeben, über das Finden vom Glück und den Mut nochmals von vorne anzufangen, eben ein perfekter Wohlfühlroman. Bitte weiterhin mehr davon liebe Frau Herzog.

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  • Lustig, traurig und vor allem schöööön!

    Immer wieder im Sommer
    Judiko

    Judiko

    06. May 2017 um 09:05

    Vom Mut, das Glück wiederzufinden… …und ich hatte Glück! Glück, als ich eines Tages eine Nachricht bekam, von Katrin Koppold, ob ich Lust auf ihren neuen Sommer-Roman hätte. Die kurzen Andeutungen, die sie machen durfte ,um nicht zu viel zu verraten, machten mich neugierig und ich bin so froh, dass ich zugestimmt habe. Es war toll!!! Als mich das Buch, das aber unter Katharina Herzog erschienen ist, erreichte, fiel mir sofort das tolle Cover ins Auge. Mein erstes Sommergefühl! Vielen Dank auch an dieser Stelle, für die Widmung. Immer wieder im Sommer, wird seinem Titel gerecht. Dieses Buch hat in mir ein absolutes Sommergefühl ausgelöst, auch wenn das Wetter hier z.Zt. nicht mitspielt. Es geht um Anna, geschieden und Mutter von zwei Mädchen. Ihr Exmann Max lebt in der Nähe und nimmt die Mädchen oft in den Ferien zu sich. So soll es auch dieses Mal sein, als Anna nämlich vorhat, allein mit ihrem alten VW-Bus nach Amrum zu fahren. Dort soll ihre alte Jugendliebe wohnen, was sie zufällig in einer Klatschzeitschrift beim Frisör entdeckt hat. Doch alles kommt ganz anders... Da wäre zum Beispiel ihre Mutter, die sie seit 19 Jahren nicht gesehen hat, weil damals etwas vorgefallen war, was sie ihr nicht verzeihen kann. Oder Max, der es selbst an dem Tag, als sie ihre Töchter bei ihm abgeben möchte, es wieder mal nicht schafft, seiner Libido zu widerstehen und seine Kinder so auch gleich die Erfahrung eines gebrauchten Kondoms machen. Für Anna steht fest, DIE KINDER MÜSSEN ALSO MIT! Da Max die Angelegenheit sehr Leid tut, beschließt „ER“ kurzerhand auch mitzukommen. So hatte Anna sich das allerdings nicht vorgestellt, denn wenig später, sitzt nicht nur sie im Bus, auf dem Weg nach Amrum, sondern auch ihre Kinder, Max, ihre Mutter samt Hund und ein Tramper schafft es auch noch rein. Ein Road-Novell der ganz besonderen Art. Mir hat diese Geschichte richtig gut gefallen. Der Schreibstil war zudem flüssig, leicht und hatte einen jugendlichen, frischen Touch, was mir ebenfalls gut gefiel. Das Setting hat mir auch Fernweh bereitet, zumal ich noch nicht auf Amrum war. – Einmal möchte ich auch Kniepsandhütten sehen. :-) Was mir aber am meisten an dieser Geschichte gefallen hat, war die Mutter, denn sie erzählt ihre ganz eigene Geschichte in dieser Geschichte, die einem zum Lachen bringt und gleichzeitig einen sehr traurig macht, denn sie hat eine Krankheit, wovon wir, gerade in letzter Zeit, viel gehört haben und auch sehr viele Menschen betrifft. Eine lustige, aber auch traurige und schöne Familiengeschichte, mehr braucht man eigentlich nicht noch sagen, außer, dass ich sie Jeden ans Herz legen möchte. Vielen Dank Katrin Koppold/Katharina Herzog, dass du mich angeschrieben hast und ich das Glück hatte. <3 Vielen lieben Dank auch an den Rowohlt Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.  

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  • Eine spannende und emotionale Familiengeschichte.

    Immer wieder im Sommer
    Jolle22

    Jolle22

    30. April 2017 um 18:54

    Inhalt Vom Mut, das Glück wiederzufinden. Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max ...BuchcoverDas Buchcover hat mich sofort angesprochen und neugierig auf das Buch gemacht. Es macht richtig Lust auf den Sommer :)MeinungDie ist das erste Buch von der Autorin Katharina Herzog das ich gelesen habe und es hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, es ist locker und flüssig geschrieben, so dass die Seiten nur so dahin fliegen.Anna war mir auch Anhieb sehr sympatisch auch Ihre Töchter Nelly und Sophie finde ich sehr sympatisch auch Annas Ex-Mann Max und Ihre Mutter Frieda machen einen sehr netten Eindruck.Obwohl Anna schon länger keine Kontakt zu Ihrer Mutter Frieda hat, fährt Sie gleich los nachdem Sie einen Brief von Frieda erhalten hat.Dies hat mir sehr gut gefallen von Anna auch als Ihr Ex-Mann kurzer Hand beschlossen hat, mit zu fahren obwohl zwischen den beiden eher ein kühles Verhältniss herrscht. Sophie und Nelly lernen dann zum ersten Mal Ihre Oma Frieda kennen, die Szenen auf dem Hof und auch der Urlaub auf Amrum haben mir sehr gut gefallen und wurden sehr bildlich beschrieben.Ich habe richtig Lust bekommen mal wieder ans Meer zu fahren und im Strandkorb die Seele baumeln zu lassen.Die ist der perfekte Roman dafür, sehr spannend und emotional und vergebe eine absolute Leseempfehlung + 5 Sterne.

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  • Immer wieder im Sommer

    Immer wieder im Sommer
    MarySophie

    MarySophie

    29. April 2017 um 11:25

    „Mit ihm zusammen war das Leben einfach schöner. Und vermutlich ist es genau das, was Liebe ausmacht... Die Menschen, die man liebt, machen unser Leben schöner" „Aber nichts im Leben ist von Dauer. Schöne Dinge genauso wenig wie schmerzhafte.“ Handlung: Anna lebt mit ihren beiden Töchtern Nelly und Sophie, von deren Vater Max sie geschieden ist, in München und arbeitet halbtags in einem Hotel als Zimmermädchen. Eines Tages bekommt Anna einen Brief von ihrer Mutter Frieda. Eigentlich eine ganz normale Situation, nicht aber für Anna. Sie hat mit ihrer Mutter seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr, seitdem Anna von zuhause ausgezogen ist. Anna nimmt sich der Bitte ihrer Mutter an und beschließt, bei ihr auf dem Hof vorbeizuschauen. Danach wollte sie noch einen Abstecher nach Amrum machen, um dort ihre Jugendliebe Jan wiederzusehen, über den sie sich immer noch so einige Gedanken macht. Ursprünglich wollte Anna die Reise alleine bestreiten, doch letztendlich sitzt sie nicht alleine in dem VW-Bus Richtung Amrum, sondern auch ihre Mutter, ihre Töchter und sogar der Ex-Mann sind mit an Bord. Wie wird wohl die Reise nach Amrum und der Urlaub der ungewöhnlichen Truppe verlaufen? Cover: Das Cover und der Titel harmonieren eindeutig sehr gut und versprechen einen wunderbaren sommerlichen Roman mit viel Gefühl. Durch die verschiedenen Blauschattierungen und die kleinen Details (Muscheln, Blumen), wird der sommerliche Eindruck sehr gut hervorgebracht und das Cover lädt sofort zum träumen ein und versprüht für mich ein Urlaubs- und Sommergefühl. Schreibweise: Die Schreibweise ist sehr locker und flüssig, man ist schon ab der ersten Seite vollkommen in die Handlung involviert. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven von Anna und Sophie kann der Leser die Handlungen der Protagonisten von zwei Seiten betrachten und die Handlungen somit besser einschätzen. Somit hat man als Leser auch Einblick in die Gedanken und Gefühle von Mutter und Tochter. Es gibt auch noch eine dritte Erzählinstanz in der Geschichte, die von Anna´s Mutter Frieda. Die Dame hat Erinnerungen in Form eines Tagebuchs niedergeschrieben, die dem Leser Geschehnisse aus der Vergangenheit beschreiben. Diese sind sehr hilfreich und nötig für die Geschichte, somit kann man schon vergangenes miterleben und versteht einige Situationen besser. Protagonisten: Bei jedem einzelnen Protagonisten merkt man deutlich, wie viel Mühe sich die Autorin mit ihnen gegeben hat und das sie an jeden gefeilt hat, bis er perfekt in die Geschichte passt. Jede einzelne Person in dem Roman wirkt sehr lebendig und authentisch, durch die Ecken und Kanten, die nun einmal zu jedem Menschen gehören. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Sympathie des Lesers nicht explizit auf eine Person bezogen wird, sondern man sie als Leser erst einmal neutral betrachten kann und dann entscheiden kann, wie man die jeweilige Person findet. Fazit: Der Roman beinhaltet eine Geschichte, die ich so noch nie gelesen habe, die mich aber sehr berührt und mitgenommen hat. Mir hat es sehr gut gefallen, dass in dem Roman auch ernsthafte Themen, wie Demenz. Diese Krankheit wurde sehr einfühlsam und behutsam mit in den Roman eingebunden, ohne an irgendeiner Stelle fehl am Platze zu wirken. Es gibt auch noch einige weitere Kleinigkeiten, die den Roman zu etwas besonderem machen. Außerdem beinhaltet der Roman einige Sätze, die perfekt auf das Leben zutreffen und den Leser durchaus auch nachdenklich machen.

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  • Leserunde zu "Immer wieder im Sommer" von Katharina Herzog

    Immer wieder im Sommer
    KatharinaHerzog

    KatharinaHerzog

    Urlaubsziel: Neue Liebe! Endlich neigt sich der Winter dem Ende zu, die Sonne scheint immer länger und stärker, die Temperaturen steigen langsam aber stetig - und die Vorfreude auf den Sommer wächst.Was gibt es Schöneres, als sich in dieser Zeit vom Alltag weg auf die zauberhafte Insel Amrum zu träumen?!Begleite Anna in ihrem alten VW-Bus auf dem Weg zu ihrer ersten großen Liebe Jan und lest gemeinsam mit mir, der Autorin Katharina Herzog, den Roman "Immer wieder im Sommer". Gerne signiere ich euch das Buch mit einer persönlichen Wunschsignatur. Über das Buch: Vom Mut, das Glück wiederzufinden.Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max ...Ein Buch wie eine perfekt gepackte Strandtasche: berührendes Familiendrama, wunderschöne Liebesgeschichte und Road Novel.>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe! Gemeinsam mit ROWOHLT Polaris vergebe ich in unserer Leserunde 20 Exemplare von "Immer wieder im Sommer". Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? Bewerbt euch bis einschließlich 31.03. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und schildert euren Eindruck zur Leseprobe! Ich bin schon gespannt auf eure Eindrücke und drücke euch ganz fest die Daumen. Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.

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