Katharina Müller

 3.6 Sterne bei 10 Bewertungen

Alle Bücher von Katharina Müller

Rosie und die Suffragetten

Rosie und die Suffragetten

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Erschienen am 01.09.2015
Echt cool, dass ich noch lebe

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Erschienen am 31.07.2007
Haneke

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Erschienen am 01.09.2014
Handbuch Stiftungsmanagement

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Erschienen am 07.10.2014
Handbuch Claim-Management

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Erschienen am 01.10.2014
Ma vie sera une orange toute douce

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Erschienen am 28.05.2014

Neue Rezensionen zu Katharina Müller

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Rezension zu "Rosie und die Suffragetten" von Katharina Müller

Die harterkämpften Anfänge des Frauenwahlrechts in England oder Wie man eine „Suffragette“ wird.
bearelicvor 3 Jahren

Rosie und die Suffragetten

Klappentext:

Als die junge Rosie 1906 Nordengland verlässt, um in London eine Anstellung als Dienstmädchen im Haushalt von Emmeline Pankhurst anzutreten, ahnt sie nicht, welchen Einfluss diese berühmte Frauenrechtlerin auf sie haben wird. Beflügelt durch zahlreiche Begegnungen mit schillernden Persönlichkeiten, die Pankhursts legendären Salon besuchen, beschließt Rosie, sich für das Frauenwahlrecht politisch zu engagieren. Seite an Seite mit anderen Gleichgesinnten plant das umtriebige Hausmädchen politische Aktionen und Anschläge und demonstriert nicht nur vor dem Frauengefängnis Holloway, wo Emmeline Pankhurst in den Hungerstreik tritt. Trotz aller Aktivitäten bleibt aber doch ein wenig Zeit für die Liebe, und als Rosie den attraktiven Hafenarbeiter George trifft, glaubt sie, den Richtigen gefunden zu haben. Wenn da nur nicht plötzlich die hinreißende, sommersprossige Jane auftauchen würde, die Rosie magisch in den Bann zieht …In Rosie und die Suffragetten lässt Katharina Müller die Jahre 1906-1918 lebendig werden und erzählt ein wichtiges Kapitel aus der Geschichte der ersten Frauenbewegung.

 

Inhalt:

Kurz zur Erläuterung: eine „Suffragette“ ist eine Frau, die zu Anfang des oben erwähnten Jahrhunderts in England und Amerika für Frauenrechte, insbesondere das Frauenwahlrecht eintrat und eine Gleichberechtigung zwischen den gutbetuchten Herren und ihren Frauen in der Politik erreichen wollten.

Katharina Müller konnte mich mit ihrem Buch „Rosie und die Suffragetten“ für ein interessantes und wichtiges Kapitel aus der Geschichte des Frauenwahlrechts begeistern. Der Schreibstil aus dem fiktiven historischen Roman, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts in England spielt, hat mir gut gefallen und ließ sich flüssig lesen, sodass hier trockene Politik-, Rechts- und Gesellschaftshemen durch die Einbettung vieler Hintergrundinfos und der herzensguten, sympathischen und engagierten Protagonistin auf 232 Seiten an Lebendigkeit dazugewinnen konnten. Mir gefiel der Blickwinkel durch Rosie auf die bekannte Frauenrechtlerin Emmeline Pankhurst und ihren Töchtern, die bis über ihre Schmerzgrenzen und die gute Etikette hinaus unbeirrbar für etwas eintraten, was Ihnen wichtig schien und selbst gesellschaftliche Abgrenzung, Folter und Gefängnisaufenthalte in Kauf nahmen.

Der Autorin ist es gut gelungen ein authentisches Bild über die Frauenbewegung und ihren prägendsten Personen, die Lebensumstände aus den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten aus der damaligen Zeit und die Veränderungen des Landes durch den Krieg zu zeichnen.  Man begleitet Rosie aus ihrer Kindheit auf dem Land hinaus ins unbegreiflich chaotische Stadtleben, in der die Protagonistin mehr durch Zufall und Glück, die Anstellung als Dienstmädchen im Hause Pankhurst erhält und ihr ein Leben auf der Straße erspart bleibt. So kann man miterleben, wie Rosie an Persönlichkeit dazugewinnt und sich zu einer starken, selbständigen und unabhängigen Frau mausert, die später selbst einen Beitrag in der Frauenbewegung leistet und feststellen muss, dass auch unter den Kämpferinnen für Gleichheit unter den Geschlechtern, einige gleicher sind als andere. Als Rosie dann selbst vor ihrer Hausherrin aufbegehrt und ihre Rechte als Dienstmädchen und aktive Suffragette einfordert, wird sie kurzerhand vor die Tür gesetzt und muss feststellen, dass sie dem Makel ihrer sozialen Unterschicht nicht entkommen kann. So bleibt Rosie nur ein weiterer Neuanfang mit einem etwas zu hervorsehbaren glücklichen Ausgang.

 

Fazit:

Katharina Müller hat einen sehr authentisch-glaubhaften, historisch-unterhaltsamen, wenn auch zum Ende rosarot-gezeichneten Roman aus der Sicht eines Mädchens der damaligen Unterschicht geschrieben. Die politische Überzeugung der Frauenbewegung und ihr energischer Kampf für mehr Gerechtigkeit kommen sehr deutlich rüber, die Schwierigkeiten die sie überwinden müssen und die sie stark gemacht haben diesen beschwerlichen Weg weiter zu gehen, macht Mut, dass eine Handvoll Menschen doch etwas bewirken können.

Außer dem kitschigen Schluss, der sogar nicht zum vorangegangenem Schauplatz aus Widerstandskämpfen, dem Leben in den Londoner Ghettos und Kriegsnot passt, hat mich das Buch beeindruckt und zum nachdenken und recherchieren angeregt.


Für jeden – der sich für das Frauen- und Wahlrecht, sowie das Leben in England um 1910 interessiert – eine Leseempfehlung zur kurzweiligen Unterhaltung mit Lerneffekt.

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--Mia--s avatar

Rezension zu "Rosie und die Suffragetten" von Katharina Müller

Die Suffragetten sind los...
--Mia--vor 3 Jahren

England und die Suffragettenbewegung sind für mich ein spannendes Thema.
Ich würde mich jetzt nicht als radikale Feministin bezeichnen, aber genau wegen Frauen wie Rosie und restlichen Frauen der Suffragettenbewegung muss ich mir über das Wahlrecht für Frauen keine Gedanken mehr machen.

Das Buch zeigt eine Zeit in der die Frauen für ihre Rechte und die herrschenden Missstände auf die Straße gingen. Anfangs wohl noch sehr wenige und sehr leise.
Aufgrund der Ignoranz der damaligen Politiker wurde das Begehren und der Aufschrei immer lauter und auch brutaler.

Das Buch " Rosie und die Suffragetten" zeigt mit dem Einband schon das Statement des ganzen Buches. 
Die Autorin Katharina Müller nimmt uns zusammen mit der fiktiven Rosie in eine Zeit, in der in England die Frauen auf die Straße gingen. Hungerstreik, Bomben, Zwangsernährung und Gefängnisaufenthalte standen auf der Tagesordnung.
Das Buch ist mit 232 Seiten kurz gehalten, deswegen gingen für mich manche Details verloren. Trotz der Kürze ist es der Autorin durch guten Schreibstil und Beschreibung hervorragend gelungen die Bewegung, die Umstände und auch die Personen authentisch Darzustellen.Man lernt viel über die damaligen Hintergründe und Umstände.


Für mich ein leider etwas kurzes aber sehr gelungenes Lesevergnügen und absolut empfehlenswert.

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Aspasias avatar

Rezension zu "Rosie und die Suffragetten" von Katharina Müller

Und jetzt Damenwahl*! Oder doch lieber Stimme für alle?!
Aspasiavor 3 Jahren

An einem Tag wie diesem, an dem die beste und innigste Freundin seit Kindertagen, die jede Not mit einem geteilt hat am Abend für immer nach London gehen wird. An einem Tag wie diesem, an dem man den Verlobten in den Armen einer Anderen erwischt. An einem Tag wie diesem, an dem aus einer kleiner Streitigkeit mit der zänkischen Köchin eine Rangelei mit angeschlagenem Kopf wird, das großes Geschrei die Hausherren alarmiert, man ängstlich nach dem Doktor durch die Straßen läuft. An einem Tag wie diesem kann es passieren, dass man am Bahnsteig steht, sich vom Haushaltsgeld für das Abendessen ein Ticket kauft  und mit nichts als dem, was man am Körper trägt, in einem Zug nach London fährt.

Rosies unvorhergesehene Reise beginnt. Und manchmal ist eine Reise mehr als nur ein Ortswechsel. So auch in diesem historischem Emanzipationsroman “Rosie und die Suffragetten” von Katharina Müller, erschienen im Berliner Quer Verlag.

Eine Übersprunghandlung also hat Rosie hierher gebracht. Ein junges Dienstmädchen, aus Lancashire, Nordengland, das sich eigentlich nur kurz von ihrer Freundin Helen, einer jungen Fabrikarbeiterin verabschieden wollte, sich dann aber Stunden später, in der 1908 mit 6 Millionen Einwohnern größten Stadt der Welt, wiederfindet.

Mutterseelenallein, unter Kulturschock, ohne Helens Adresse, eine naive Provinzlerin, steht sie am Bahnhof und wäre, wie so viele vor und nach ihr, fast leichte Beute geworden. Dort begegnet ihr die bezaubernde und weltgewandte Jane. Eine Zufallsbekanntschaft, die ihr Geld für eine Limonade schenkt, ihr eine Arbeit in einem Lokal und Männerbekanntschaften anbietet, dann aber am Arm eines unruhig wartenden Kavaliers davon zieht. Ihr Versprechen bald wiederzukommen hält sie nicht, die gutgläubige Rosie wartet an diesem Tag vergebens auf ihre Rückkehr.

Dafür lernt sie eine älteren Dame, Beth, vom “Christlichen Verein zur Unterstützung von in Not geratenen Dienstmädchen” kennen, die sich ihrer annimmt, sie einlädt sich ein paar Tage in ihrer Unterkunft auszuruhen. Die durch ihren Vater politisch sensibilisierte Rosie zögert, ob des von ihrem gewerkschaftlich engagierten Vaters oft zitierten Marx Ausspruch von der Religion als Opium fürs Volk, doch ihr Hunger und ihre Erschöpfung sind größer.

Der Verein vermittelt Rosie wenig später als Dienstmädchen an der Haushalt der Frauenrechtlerin Emmeline Pankhurst, wo sie zusammen mit ihrer aufgeweckten und selbstbewussten Kollegin May, einem echten Großstadtmädchen, für den Frauenhaushalt zuständig ist. Mit einem Arbeitsvertrag der freie Tage und bezahlten Urlaub vorsieht, wähnt Rosie sich im Dienstmädchenhimmel. Ehrfurchtsvoll bewundert sie die Errungenschaften der Technik, die ihr in der Stadt und sogar im Haushalt selbst begegnen und ihr die Arbeit erleichtern. 

 Ihre Arbeitgeberin, Mrs Pankhurst, ist eine gebildete Frau des Bürgertums, Mutter von 5 Kindern und die Witwe eines bekannten Rechtsanwaltes. Sie hat 1903 mit ihren beiden älteren Töchtern Christabel, einer studierten Juristin, und Sylvia, Absolventin einer Kunsthochschule, den Verein Women’s Social and Political Union (WSPU) gegründet, unter der Maxime “Taten nicht Worte” kämpfen sie mit kreativen und radikaleren Methoden für das Frauenwahlrecht als andere Gruppierungen, die noch daran glauben es mit purer Lobbyarbeit  den männlichen Abgeordneten Parlaments abzuringen. 

Aus Rosies Perspektive lernt der Leser nun die laut brodelnde, beängstigende und mitreißende, strahlend schöne und düster-schäbige Großstadt London kennen. Rosie genießt mit May das ungezwungene Leben einer jungen Frau, begegnet der aufregenden Jane wieder, zu der sie sich hingezogen fühlt, aber auch einen schüchternen, fleißigen Iren, der sie umschwärmt, liest begierig in den Büchern der Hausbibliothek, verdient mit dem Entwerfen und Nähen mit der elektrischen Nähmaschine im Haushalt zusätzliches Geld, wohnt den emotionalen Verstrickungen des Frauenclans bei, verfolgt den unter Einsatz von Gesundheit und Leben geführten Kampf der Suffragettenbewegung und lernt viele inspirierende, politisch engagierte Personen kennen, die im Haus ein und aus gehen. London tut ihr gut.

Sie adaptiert das persönliche Mantra der jüngsten, der unkonventionellen Pankhurst Tochter, Sylvia “Nichts ist unmöglich!” und lernt, was wohl alle Frauen, in ihrem Leben lernen müssen, zu ihren Überzeugungen zu stehen, Dinge einzufordern, die ihr zustehen, es auszuhalten, dass einen nicht immer alle nett finden können.

Auch Rosie wird Teil der Frauenwahlrechtbewegung, eingefangen von Emmelines Pankhurst Charisma, aber auch ihrem Despotismus, übernimmt sie bald eine ihr zugewiesene, immer aktivere Rolle und stellt schließlich fast erstaunt fest, dass auch unter den Kämpferinnen für Gleichheit unter den Geschlechtern, einige gleicher sind als andere. Denn die politischen Aktivistinnen sind nicht frei von Standesdünkel und als Rosies neues Selbstbewusstsein ihr, dem Dienstmädchen, eine Stimme gibt, reagiert die kritisierte Arbeitgeberin nicht anders als die Parlamentarier: erbost über das Einfordern von Gehör nutzt sie ihre Macht. Rosie wird entlassen.

Kurz vor Ausbruch des ersten Weltkriegs hat das Dienstmädchen sich emanzipiert, erst von ihrem Leben in Lancashire und dann von ihrer Ehrerbietung Emmeline Pankhurst gegenüber. Jetzt ist sie frei, lebt sie im East End und arbeitet auf Augenhöhe mit Sylvia, der Kämpferin für Arbeiterbewegung und Gründerin der East London Federation of Suffragettes (ELFS) , deren Freund und auch den Arbeiterinnen und Prostituierten, denen sie Nähunterricht gibt und kämpft mit ihnen gemeinsam für das Recht aller Frauen auf eine Stimme. 

Das Ende von Rosie persönlicher Geschichte, nach dem ersten Weltkrieg, ist himmelblau, wie der Hintergrund des Buchcovers, mir too much. Die Autorin wollte ein Füllhorn voll Glück über Rosie ausschütten und tat dies in Form von einem Mann, der sie liebt, zwei Kindern, einer dritten Schwangerschaft und einer Tätigkeit als Handarbeitlehrerin, Wenn auch wir daran glauben, dass für Frauen alles möglich ist, dann hätte ich dieser wissbegierigen, kämpferischen jungen Frau ein andere Form von Glück gewünscht.

Ein interessantes, sehr gut recherchiertes Sujet, die in Deutschland noch nicht sehr bekanntes Frauenwahlrechtsbewegung Großbritanniens, gut gezeichnete, glaubwürdige Figuren, bis hin zu den Nebenfiguren, ein Einblick in den Moloch London Anfang des 20. Jahrhunderts, man merkt dem Roman den Soziologinnenblick, einer mir etwas zu romantisch veranlagten, Autorin an. Ich hätte den Zuckerbäckerpastellteil gerne gegen noch etwas mehr “historischer Geschichte” eingetauscht, aber nicht alle Leserinnen sind so herzlose Luder. Für mich ein absolut empfehlenswerter historischer Roman.


*Ausspruch von Clara Zetkin 1911, sozialistische Frauenrechtlerin, zur Idee des Klassenwahlrechts

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Gespräche aus der Community

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elane_eodains avatar
Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

- Buchverlosung zu "Good Luck Chuck"  von Peter Pastuszek (Bewerbung bis 4. Dezember)
- Leserunde zu "Eine außergewöhnliche Lady" von Helena Heart (Bewerbung bis 6. Dezember)
- Leserunde zu "Drinnen ist Krieg" von Dana Friede (Bewerbung bis 6. Dezember)
- Leserunde zu "Can Am Story" von Oliver Rill (Bewerbung bis 17. Dezember)

( HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.   

6dik
Zur Leserunde
Kulturfritzens avatar
Am 1. September 2015 erscheint das Herbstprogramm des Berliner Querverlags. Unter den sechs Neuerscheinungen ist ein Buch, zu dem wir eine Leserunde veranstalten: 

Der historische Roman ROSIE UND DIE SUFFRAGETTEN von Katharina Müller.

Als Suffragetten bezeichnete man Anfang des 20. Jahrhunderts Frauen, die sich - mehr oder weniger organisiert - für das Frauenwahlrecht (suffrage = Stimme / Stimmrecht) einsetzten. Über die sich stetig radikalisierende Bewegung hat Katharina Müller einen Roman geschrieben, in dessen Zentrum die junge Rosie steht, die als Dienstmädchen im Hause der berühmten Frauenrechtlerin Emmeline Pankhurst arbeitet.


Zum Inhalt

Als die junge Rosie 1906 Nordengland verlässt, um in London eine Anstellung als Dienstmädchen im Haushalt von Emmeline Pankhurst anzutreten, ahnt sie nicht, welchen Einfluss diese berühmte Frauenrechtlerin auf sie haben wird. Beflügelt durch zahlreiche Begegnungen mit schillernden Persönlichkeiten, die Pankhursts legendären Salon besuchen, beschließt Rosie, sich für das Frauenwahlrecht politisch zu engagieren. Seite an Seite mit anderen Gleichgesinnten plant das umtriebige Hausmädchen politische Aktionen und Anschläge und demonstriert nicht nur vor dem Frauengefängnis Holloway, wo Emmeline Pankhurst in den Hungerstreik tritt. Trotz aller Aktivitäten bleibt aber doch ein wenig Zeit für die Liebe, und als Rosie den attraktiven Hafenarbeiter George trifft, glaubt sie, den Richtigen gefunden zu haben. Wenn da nur nicht plötzlich die hinreißende, sommersprossige Jane auftauchen würde, die Rosie magisch in den Bann zieht … In Rosie und die Suffragetten lässt Katharina Müller die Jahre 1906-1918 lebendig werden und erzählt ein wichtiges Kapitel aus der Geschichte der ersten Frauenbewegung.


Zur Autorin

Katharina Müller, geboren und aufgewachsen im Ruhrgebiet. Soziologie- und Fremdsprachenstudium in England und Frankreich. Seit einigen Jahren viele Reisen in afrikanische Länder. Dolmetscherin und Übersetzerin für Französisch und Englisch im Bereich Kultur und Entwicklungszusammenarbeit. Sie lebt in Berlin.


Zur Verlosung

Zusammen mit dem Querverlag verlosen wir acht Exemplare von ROSIE UND DIE SUFFRAGETTEN (gedruckt oder in den gängigen eBook-Formaten).

Wenn Ihr den Roman im Rahmen dieser Leserunde lesen möchtet, dann bewerbt Euch bis zum 30. August 2015, indem Ihr uns kurz schreibt, warum Ihr Euch für das Buch interessiert

Ihr könnt Euch sicher denken, dass wir uns im Gewinnfall eine aktive und zeitnahe Teilnahme an der Leserunde wünschen (Beantwortung der Unterthemen, reger Austausch, Rezension des Buches bis Mitte Oktober). Im besten Fall habt Ihr vor Eurer Bewerbung bereits eine oder mehrere Rezensionen bei LovelyBooks veröffentlicht. 

Wir freuen uns auf den Austausch mit Euch.

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