Die Bücher von Katharina Münk finde ich entweder super oder sie haben mir so gar nicht gefallen. Der Titel Westermann und Fräulein Gabriele ist bei dtv erschienen und gehört leider zur letzten Kategorie. Die Idee der Geschichte ist super und ich habe mich mit Spannung darauf gestürzt. Richard Westermann ist ein etwas kauziger Typ und ist IT Vorstand bei einer großen Firma. Nach dem scheitern seiner Ehe erhält er eine Einladung zu einer Beerdigung und das wird sein Leben für immer verändern. Denn es war ein Schriftsteller der hier verstorben ist und Westermann will dessen Schreibmaschine, aber das ist nicht so einfach. Deshalb sucht er eine eigene und findet hier seine Gabriele. Es fängt etwas an zwischen ihnen... Die Idee wie gesagt super, aber leider langweilig ohne Ende. Ich habe mich immer wieder hin gequält, weil ich ein Buch immer beenden will, aber das war hier echt sehr schwer und es hat mich leider zu keine Zeit wirklich gepackt. Bücher sind Gott sei Dank immer Geschmacksache, aber meiner ist dieses Buch leider nicht.
Katharina Münk

Lebenslauf
Alle Bücher von Katharina Münk
Die Insassen
Die Eisläuferin
Und morgen bringe ich ihn um!
Glänzende Geschäfte
Westermann und Fräulein Gabriele
Frau Böhning will weg. Eine Reisegeschichte der anderen Art
Höhenflüge und Höllenfahrten
Denn sie wissen nicht, was wir tun
Neue Rezensionen zu Katharina Münk
Broschiert: 352 Seiten
Verlag: dtv (23. Oktober 2015)
ISBN-13: 978-3423260824
als Taschenbuch, als E-Book und als Hörbuch erhältich
Super Idee - langweilig umgesetzt
Inhalt:
Richard Westermann, IT-Vorstand des Weltkonzerns IBT, hat ein Faible für Beerdigungen und entwickelt auf einer solchen ein Faible für Schreibmaschinen. Denn er verguckt sich Hals über Kopf in die „Olympia“ des verstorbenen Schriftstellers Höfer. Diese Maschine zu besitzen, ist fortan sein größter Wunsch. Doch bis es so weit ist, begnügt er sich mit einer „Gabriele“, die ihn nun überallhin begleitet. Von den Kollegen belächelt, macht Westermann die Gabriele zu seiner Waffe gegen eine Datenleck in der Firma und stellt damit alles auf den Kopf.
Meine Meinung:
Die Idee zu diesem Buch fand ich wirklich großartig. Es hörte sich tiefgründig, interessant und witzig an. Leider fand ich aber die Umsetzung dermaßen langweilig und bemüht, dass ich mich von Seite zu Seite weiterquälen musste. Sicher, es gibt einiges zu grinsen und auch nachzudenken, aber der Schreibstil war einfach nicht nach meinem Geschmack. Ich hoffe, andere Lesende werden dies anders empfinden, denn die Idee verdient auf jeden Fall, gelesen zu werden.
★★★☆☆
Rezension zu "Frau Böhning will weg. Eine Reisegeschichte der anderen Art" von Katharina Münk
wiechmann8052Es sind Pandemiezeiten, Das Ehepaar Böhning verhält sich regelkonform, Masken, Einmalhandschuhe, Abstand, Hygiene und vor allem "Wir bleiben zuhause". Das volle Programm also aber die Langeweile lässt die skurrilsten
Ideen sprießen. Alles ist geputzt, alles renoviert, der Garten ist umgestaltet, es bleibt nichts mehr zu tun. Da kommt der Wunsch wenigstens innerhalb Deutschlands zu verreisen. Akribisch wird geplant und organisiert.
Ich konnte das Paar vollkommen verstehen, wir sind in der gleichen Situation, die Kinder aus dem Haus, Rentner im eigenen Heim und Corona Langeweile. Wir kennen jeden Baum und Grashalm in 10 km Umkreis. Mit Nachbarn wird sich lautstark über die Straße hinweg unterhalten, früher stand man zusammen am Gartenzaun.
Vielleicht habe ich deshalb immer wieder lautstark gelacht, weil die Erinnerungen noch so frisch waren. Das Buch ist mir von der Seele geschrieben, ich war nicht mehr allein mit meinem Frust. Wir waren nicht so kreativ und sind immer noch vorsichtig und verzichten auch eher auf Urlaub, Kino und Theater, trotzdem habe ich das Paar beneidet um seinen Urlaub.
Der trockene Humor in dem Schreibstil ist einfach unbezahlbar, er war aus dem Alltags Geschehen heraus entwickelt, keine Witze oder Slapstick sondern die Versuche den Alltag abwechslungsreich zu gestalten. Das penible Verhalten der Eheleute, die dann in unvorhersehbare Situationen gelangen bringen dann die unvorhergesehenen komischen Aktionen.
Das Buch ist wie eine Reportage geschrieben, dadurch wirkt es intensiv. Ein Buch das sagt: ihr seid nicht allein.
Gespräche aus der Community
Leserunden-Start am Freitag, den 11. Dezember 15. Das kommt vielleicht den meisten von Euch am ehesten entgegen? Und ich bin gespannt auf Eure Eindrücke!
Da ich immer mal wieder so ganz analog auf Lesereise bin und auch sonst gerne mal "offline", wundert Euch bitte nicht, wenn ich vielleicht nur zwei oder drei Mal die Woche vorbei schaue! Aber ich freue mich sehr darauf, mit Euch direkt das Buch zu diskutieren. Völlig neu für mich.... Also auf ins Netz bzw. in die Buchseiten.
Richard Westermann, IT-Vorstand mit einer Schwäche für Friedhöfe, verguckt sich bei der Beisetzung des Schriftstellers Höfer in dessen Schreibmaschine. Kurz darauf zieht das Modell »Gabriele« ein in sein Leben. Als man Westermann dann einen jungen Kollegen als Vorstand »Data« vor die Nase setzt, holt er zum Gegenschlag aus und tauscht seinen Rechner gegen »Gabriele«. Sein betriebliches Umfeld hält das für ein geniales Ablenkungsmanöver von seinem eigentlichen Auftrag: der Entwicklung einer ausspähsicheren Krypto-Box. Im Nu stellen Westermann und »Gabriele« den Konzernalltag auf den Kopf. Während Westermann in die entschleunigte analoge Welt eintaucht, geht seine 80-jährige Mutter den umgekehrten Weg: online.
Uns interessiert, an welchem analogen Gerät ihr noch besonders hängt – ob Walkman, Schreibmaschine oder Kamera. Erzählt es uns und/oder zeigt es uns in Bildern!
es macht sehr viel Spaß, mich mit den Leserinnen meines Buches auszutauschen in der Leserunde. Es sind bisher so um die 4. Vielleicht haben die restlichen Gewinner ja auch Lust und Zeit für ein paar kurze Stimmen? Vielleicht mutig von mir so kurz vor Weihnachten. Aber guckt mal rein - ich würde mich freuen!
Katharina Münk
Zusätzliche Informationen
Katharina Münk wurde am 30. September 1963 in Rheda-Wiedenbrück (Deutschland) geboren.
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