Katharina Münk

 3.3 Sterne bei 214 Bewertungen
Autorin von Die Insassen, Die Eisläuferin und weiteren Büchern.
Katharina Münk

Lebenslauf von Katharina Münk

Katharina Münk wurde 1893 in der Nähe von Münster geboren und ist Großmutter und Namensgeberin der Autorin, die im so genannten "richtigen" Leben Petra Balzer heißt und mit ihrem Mann in Hamburg lebt. Ihr Pseudonym ist bewußt gewählt, da sie 2006 mit "Und morgen bringe ich ihn um" einen Bestseller landete - ein Buch über ihre eigene berufliche Vergangenheit. Damals arbeitete sie noch im Job, über den sie schrieb. Die Themen "Management", Wirtschaft und Politik lassen sie nicht ganz los - es folgten "Die Insassen", eine Wirtschaftssatire und "Die Eisläuferin", eine Politsatire mit Angela Merkel als Protagonistin. Beide Bücher wurden verfilmt und waren in 2015 auf Arte, ARD und ZDF zu sehen. Petra Balzer ist nebenberuflich Personal Coach für Fach- und Führungskräfte (www.kmesc.de). Was ihr wichtig ist beim Schreiben und überhaupt: Themen der Zeit aufgreifen, den Dingen und den Menschen auf den Grund gehen - mit viel Sanftmut, Schärfe und Humor. Genau in dieser Mischung. Denn der Humor nimmt der Wahrheit den Stachel. Auf dass es gelinge. Learning ongoing!

Alle Bücher von Katharina Münk

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Die Insassen

Die Insassen

 (76)
Erschienen am 07.04.2017
Die Eisläuferin

Die Eisläuferin

 (43)
Erschienen am 01.01.2013
Und morgen bringe ich ihn um!

Und morgen bringe ich ihn um!

 (36)
Erschienen am 01.03.2014
Glänzende Geschäfte

Glänzende Geschäfte

 (29)
Erschienen am 01.02.2015
Westermann und Fräulein Gabriele

Westermann und Fräulein Gabriele

 (13)
Erschienen am 04.08.2017
Die Insassen: Roman

Die Insassen: Roman

 (3)
Erschienen am 01.06.2011
Höhenflüge und Höllenfahrten

Höhenflüge und Höllenfahrten

 (3)
Erschienen am 12.03.2009
Denn sie wissen nicht, was wir tun

Denn sie wissen nicht, was wir tun

 (2)
Erschienen am 01.04.2012

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Neue Rezensionen zu Katharina Münk

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AnneMayaJannikas avatar

Rezension zu "Westermann und Fräulein Gabriele" von Katharina Münk

Eine Schreibmaschine hat nur ein Schriftbild
AnneMayaJannikavor 7 Tagen

Das Cover:
Schlicht, grün, eine Schreibmaschine.

Zum Buch:
Richard Westermann ist Abteilungsleiter für Neuentwicklungen in einem großen IT-Konzern. Um sich zu entspannen, geht er uneingeladen auf Beerdigungen. Eines Tages bekommt er einen Einladung zur Beerdigung des Schriftsteller Höfer. Irritiert und geschmeichelt geht er hin und erblick auf dem Sarg eine alte Schreibmaschine. Von dem Moment an, ist er fasziniert. Er muss sie besitzen, ersteht aber "nur" das Modell Gabriele. Mit der Schreibmaschine im Reisekoffer beschreitet er nun ganz andere Wege und stellt ohne große Absicht die Firmenkultur auf den Kopf.

Meine Meinung:
Als der Buch erschien, wanderte es direkt auf meine Wunschliste. Ich wusste jetzt, knapp drei Jahre später nicht warum. Vielleicht war es das Wort Fräulein, was ich so lange nicht gehört hatte, vielleicht das grüne Cover (meine Lieblingsfarbe) oder vielleicht doch die Schreibmaschine, da ich seid meiner Kindheit eine besitze.

Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe selten so gelitten mit den Pappnasen in der IT-Branche (in der auch ich arbeite). Ich hatte selten so viel Spaß beim Lesen der seltsamen Verwicklungen, in die sich Westermann verstrickt, mit dem Chef, mit den Kollegen, mit der Nachbarin, mit seiner Mutter, mit dem Schreibmaschinenhändler, mit Höfers Sohn.

Katharina Münks Erzählstil ist einfach zu folgen, ihre Charaktere amüsieren und gerade die verklemmte Art von Richard Westermann hat schon wieder Charme.

Das Einzige, was mich ein wenig gestört hat, war die Umbenennung von Begriffen in unsere bekannten Welt, entweder um keinen Bezug zu realen Dingen zu haben oder um es gerade hervor zu rufen. Da bin ich mir nicht sicher (IBT, Happle, stroogeln).

Fazit:
Ich habe meine Schreibmaschine bei meiner Mutter abgeholt. Sie hat das Farbband falschrum eingespannt.
Nach fast zwanzig Jahren PC-Tastaturen tuen einem die Finger weh, wenn man mal wieder seinen Anschlag testet.

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Wanderschneckes avatar

Rezension zu "Die Insassen" von Katharina Münk

(Wahnsinniger?) Börsengang einer Nervenklinik
Wanderschneckevor 4 Monaten

„Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.“

Mit diesem Zitat gelingt Mark Twain ein unbeabsichtigter Fingerzeig auf den Inhalt von Münks „Die Insassen“. Drei Topmanager und eine Chefsekretärin finden sich unabhängig voneinander im Hochreitertrakt der Nervenklinik St. Ägidius wieder – überarbeitet, übergeschnappt, realitätsfern - oder doch realitätsnah? Die Grenzen scheinen fließend zu sein und nicht selten fragt man sich bei der Lektüre, wer verrückt ist, verrückt handelt oder ob der ein oder andere Protagonist mit seiner Abkehr vom realen Leben eine für sich erstrebenswertere Realität entdeckt hat. In ihrem Roman stellt Münk die Lebensgeschichten der Protagonisten dar, beschreibt deren Eintreffen in der Nervenklink St. Ägidius und deren langsames Zusammenwachsen. Dabei werden insbesondere die Charaktere Winter und Dr. Löhring ins Zentrum gestellt. Auf Löhrings Betreiben planen die Protagonisten – von der Klinikleitung unbemerkt und an dieser vorbei – den Börsengang des Hochreitertrakts bzw. der Klinik. Es wird analysiert, diskutiert sowie ein Konzept erstellt, das Erfolg verspricht (und auch für den Leser nicht abwegig erscheint). Spätestens als externe Partner ins Boot geholt werden müssen, sorgen die Ereignisse für Situationskomik.

Der Roman basiert auf einer tollen Idee, deren Umsetzung mich in weiten Teilen, aber nicht vollständig überzeugen konnte. Die gut gewählten Charaktere blieben für mich teilweise etwas blass (abgesehen von Winter und Löhring) und an der einen oder anderen Stelle beschlich mich das Gefühl, dass mehr Witz, Konflikte und Menscheleien möglich gewesen wären. Auch mehr Interaktion mit der Klinkleitung hätte mir gut gefallen.

Fazit: Netter Roman für Zwischendurch, dessen Story-Idee Lust auf mehr gemacht hätte.

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YukBooks avatar

Rezension zu "Westermann und Fräulein Gabriele" von Katharina Münk

Verliebt in eine Schreibmaschine
YukBookvor einem Jahr

Es ist Liebe auf den ersten Blick, als der Protagonist Richard Westermann auf einer Beerdigung Olympia begegnet. Allerdings handelt sich nicht um ein weibliches Wesen, in das sich der Vorstand eines IT-Konzerns verguckt hat, sondern um die Schreibmaschine des verstorbenen berühmten Schriftstellers Rupertus Höfer. Durch Zufall ist Westermann auf dessen Trauerfeier geraten und fühlt sich von dem altmodischen Gerät magisch angezogen. Der Kontrast zu seiner aktuellen Produktentwicklung, eine ausspähsichere Krypto-Box, könnte größer nicht sein.

Da der Erbe und Besitzer der Olympia sich partout nicht von ihr trennen will, sucht sich Westermann einen Ersatz und findet bei einem Händler das Exemplar Gabriele, Jahrgang 58. Vor dem Kauf inspiziert er das Gerät bis in den letzten Winkel und testet jedes Detail, als ob er einen Neuwagen Probe fahren würde. Man fragt sich, warum er so besessen davon ist, eine muffig riechende Schreibmaschine zu ergattern. Will er die Reaktion seiner Kollegen testen? Ein besonderes Statement setzen? Oder leidet er einfach unter einer Midlife Crisis?

Auch seine Mutter Yolanda zeigt wenig Verständnis, zumal sie gerade genau den umgekehrten Weg geht. Im Senioren-Internet-Café hat sie Blut geleckt, schafft sich einen PC an und nervt seinen Sohn mit „i-Mehls“ und „Tracebook“. Dieser reagiert höchst alarmiert, weiß er doch, welche Gefahren im Netz lauern, wenn man unbedarft seine Daten preisgibt. Diese Erfahrung muss auch der Erbe Rupert Höfers machen, der vergeblich versucht, die digitalen Spuren seines Vaters zu löschen. Dieser mag tot sein, doch sein Profil lebt im Netz auf makabre Weise weiter.

Mit bissigem Humor, Situationskomik und witzigen Wortschöpfungen, aber auch tiefgründig nimmt Katharina Münk die moderne Arbeitswelt aufs Korn und beleuchtet die Digitalisierung aus der Sicht verschiedener Generationen: aus der Sicht Westermanns, der des Datenhypes überdrüssig ist und sich in der analogen Welt wieder erden kann, seiner Mutter, die endlich in der digitalen Welt mitmischen und dazugehören möchte oder seines Sohnes, für den der Sound der Schreibmaschine so außergewöhnlich klingt, dass er ihn in sein Online-Archiv verschwundener Töne aufnimmt. Klack klack, pling, pling … Diese Geräusche wecken ebenso nostalgische Gefühle wie auch diese charmante Story.

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Gespräche aus der Community

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KatharinaMuenks avatar
Liebe Lovelybooks-Gemeinde, nun stelle ich nachträglich als Autorin meine "Westermann-Leserunde" ein. Die Bücher wurden ja bereits vor einigen Wochen über dtv verlost.

Leserunden-Start am Freitag, den 11. Dezember 15. Das kommt vielleicht den meisten von Euch am ehesten entgegen? Und ich bin gespannt auf Eure Eindrücke!

Da ich immer mal wieder so ganz analog auf Lesereise bin und auch sonst gerne mal "offline", wundert Euch bitte nicht, wenn ich vielleicht nur zwei oder drei Mal die Woche vorbei schaue! Aber ich freue mich sehr darauf, mit Euch direkt das Buch zu diskutieren. Völlig neu für mich.... Also auf ins Netz bzw. in die Buchseiten.

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dtv_Verlags avatar
Ein Mann und seine Schreibmaschine

Richard Westermann, IT-Vorstand mit einer Schwäche für Friedhöfe, verguckt sich bei der Beisetzung des Schriftstellers Höfer in dessen Schreibmaschine. Kurz darauf zieht das Modell »Gabriele« ein in sein Leben. Als man Westermann dann einen jungen Kollegen als Vorstand »Data« vor die Nase setzt, holt er zum Gegenschlag aus und tauscht seinen Rechner gegen »Gabriele«. Sein betriebliches Umfeld hält das für ein geniales Ablenkungsmanöver von seinem eigentlichen Auftrag: der Entwicklung einer ausspähsicheren Krypto-Box. Im Nu stellen Westermann und »Gabriele« den Konzernalltag auf den Kopf. Während Westermann in die entschleunigte analoge Welt eintaucht, geht seine 80-jährige Mutter den umgekehrten Weg: online.

Uns interessiert, an welchem analogen Gerät ihr noch besonders hängt – ob Walkman, Schreibmaschine oder Kamera. Erzählt es uns und/oder zeigt es uns in Bildern!

Zur Buchverlosung
muchobookloves avatar

»Für so puffige Dinge wie die Seele fehlt mir einfach die Naivität!«

Wer hat nicht schon mal davon geträumt, ein Lösegeld fordern zu können und dann auch noch für einen Wirtschaftsboss? So rein theoretisch natürlich! In dem neuen Roman von Katharina Münk, der Autorin des Bestsellers "Die Insassen", ergibt sich so eine Chance, die sich jedoch schwieriger gestaltet, als zunächst angenommen. In "Glänzende Geschäfte" erwartet euch eine Geschichte rund um Macht, Glanz und Gloria und eine Wirtschaftssatire nach realem Vorbild.

Mehr über das Buch:
Dr. Wilhelm Löhring, Wirtschaftsboss und ehemals Insasse der Nervenklinik St. Ägidius, hat eine akute Sinnkrise. Sein Personal Coach empfiehlt ihm das »Brillenwechsel«-Programm, und alsbald ist Löhring dem Häftling Kellermann bei dessen BWL-Studien behilflich. Bei einem Freigang entführt Kellermann seinen Mentor und fordert ein stattliches Lösegeld. Doch niemand will Löhring zurückhaben, und er selbst ist nicht liquide. Jetzt kann nur noch Vermögensverwalter Kesch helfen, doch der liegt ermordet in seinem Büro. Die frappierende Ähnlichkeit Kellermanns mit Kesch verspricht eine rasche Behebung des Lösegeld-Problems. Der frisch Verwandelte muss sich auch gleich bewähren bei einem Termin mit Keith Winter, einem Ex-Investmentbanker, der Skarabäen mit gold- und silberfarbenen Panzern erforschen lässt. Dies bringt alle Beteiligten auf eine grandiose Geschäftsidee.... Leseprobe


Mehr über Katharina Münk:
Die Autorin wurde 1963 geboren, hat ihren Chefsekretärinnenberuf an den Nagel gehängt und ist heute neben ihrer Autorentätigkeit Personal Coach für Fach- und Führungskräfte. Ihr Sachbuch "Und morgen bringe ich ihn um. Als Chefsekretärin im Top-Management" (2006) und ihr erster Roman "Die Insassen" (2009) wurden Bestseller. Katharina Münk lebt mit ihrem Mann in Hamburg. Ihr Name ist ein Pseudonym.

Lasst euch von diesem satirischen Roman auf eine Reise in die Welt der Wirtschaftsbosse entführen, die sicher ein überraschendes Ende für euch birgt! Nachmachen ist jedoch nicht empfohlen!

Ihr könnt euch ab sofort und bis zum 23. Oktober 2013 als Testleser für 25 Exemplare von "Glänzende Geschäfte" aus dem dtv Verlag bewerben.* Löst für die Chance auf eines der Bücher folgende Aufgabe:

Wenn ihr einen Lösegeldbrief entwerfen müsstet nach einer Entführung, wie würde der lauten? Hinterlasst euren Brief mit mind. 5 Zeilen in einem Kommentar.

* Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Abschnitten der Leserunde sowieso das Verfassen einer abschließenden Rezension selbstverständlich.

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Katharina Münk wurde am 30. September 1963 in Rheda-Wiedenbrück (Deutschland) geboren.

Katharina Münk im Netz:

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