Katharina Münk Glänzende Geschäfte

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Inhaltsangabe zu „Glänzende Geschäfte“ von Katharina Münk

Von Autisten und anderen Wirtschaftsbossen Eine akute Sinnkrise verhilft Dr. Wilhelm Löhring, Wirtschaftsboss und ehemals Insasse der Nervenklinik St. Ägidius, zu einem unverhofften Comeback in der deuschen Wirtschafts-Community. Dass ausgerechnet Keith Winter, Ex-Investmentbanker, Genie, Autist und Mitinsasse in St. Ägidius, der Kopf hinter dem vielversprechenden Big Deal ist, erregt Löhrings Misstrauen: Ist das alles eine Inszenierung, um seine High-Level-Conflict-Performance zu testen?

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  • Großartige Geschichte!

    Glänzende Geschäfte
    Catelynn

    Catelynn

    27. November 2014 um 18:07

    Einfach eine tolle Geschichte! Ich habe es als Hörbuch, und auch der Sprecher ist gut gewählt! Ich habe die Geschichte schon mehr als 10 mal gehört. Ich kannte die erste Geschichte "Insassen" nicht, was dem Verständnis aber keinen Abbruch getan hat. Ein Must have für Wirtschaftsstudenten oder Ehefrauen von "schöpferischen" Chefs :D ich hoffe das es bald eine neue Geschichte von Herr Dr. Löhring geben wird!!

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  • Glänzende Geschäfte

    Glänzende Geschäfte
    Zita27

    Zita27

    29. January 2014 um 18:40

    Also im großen und ganzen fande ich das Buch gut.Hat sich aufjedenfall gelohnt, dass ich mich hier beworben habe. Den ersten Band habe ich nicht gelesen, was sich aber nicht unmittelbar auf mein Verständnis ausgewirkt hat. Einige Wirtschaftsbegriffe kannte ich, aber alles verstanden habe ich nicht, vor allem gegen Ende. Im Buch steht, dass die Persönlichkeiten im Buch kaum mit Realen zu verwechseln sind; da habe ich mich gefragt, wer das wohl sei? Irgendwelche bekannten Aktionäre; Manager...? Ich bekomme von dem wirtschaftlichen Geschehen nicht allzu viel mit, würde mich aber trotzdem interessieren. Katharina Münk hat aufjedenfall einen guten Humor und hat die Geschichte mit viel Fantasie geschrieben. Löhring der von einem Knacki entführt wird und später mit ihm zusammenarbeitet. Keith Winter ist sowieso eine Persönlichkeit mit seinem Erdbeerunternehmen/heimliche Skarabäusexperimente und seiner Person an sich. Oder dass Kellermann aussieht wie Kesch und sich in seine Frau verliebt, nachdem dieser erschossen wurde. Auf sowas muss man mal kommen :-)

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  • komische Geschichte

    Glänzende Geschäfte
    Pepples002

    Pepples002

    29. January 2014 um 08:29

    Für so puffige Dinge wie die Seele fehlt mir einfach die Naivität!« Dr. Wilhelm Löhring, ehemals Insasse der Nervenklinik St. Ägidius, hat eine akute Sinnkrise. Sein Personal Coach empfiehlt ihm das »Brillenwechsel«-Programm, und alsbald ist Löhring dem Häftling Kellermann bei dessen BWL-Studien behilflich. Bei einem Freigang entführt Kellermann seinen Mentor und fordert ein stattliches Lösegeld. Doch niemand will Löhring zurückhaben, und er selbst ist nicht liquide. Jetzt kann nur noch Vermögensverwalter Kesch helfen, doch der liegt ermordet in seinem Büro. Die frappierende Ähnlichkeit Kellermanns mit Kesch verspricht eine rasche Behebung des Lösegeld-Problems. Der frisch Verwandelte muss sich auch gleich bei einem Termin mit Keith Winter bewähren, der in St. Ägidius sein Talent fürs Gärtnern entdeckt hat. Daneben lässt Winter Skarabäen mit gold- und silberfarbenen Panzern erforschen, die ihn auf eine grandiose Geschäftsidee gebracht haben … Ich hatte mich für dieses Buch für die Leserunde beworben. Weil ich den Klappentext echt toll fand. Und ich dachte das ist ne tolle Geschichte. Leider musste ich diese Leserunde abbrechen. Denn Das Buch und ich waren nicht eins, ob es an der Schreibweise der Autorin lag oder dann doch an der Geschichte an sich, kann ich leider nicht mehr sagen. Das Buch bekommt trotz allem 3 Sterne, schon allein wegen der Aufmachung, denn das Cover ist toll. Leider kann ich sonst nichts schreiben, da ich auch nichts mehr darüber weiß, wegen dem Abbruch.

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  • haarsträubende Geschäftsideen

    Glänzende Geschäfte
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    28. January 2014 um 09:12

    Dr. Wilhelm Löhring, Wirtschaftsboss, hat so seine Probleme im Umgang mit anderen. Daher wurde im nahe gelegt, an einem Personal-Coaching-Programm teilzunehmen. Er aber ist der Meinung, dass gerade er so was nicht nötig hat, und deshalb kanzelt er seinen Coach Lang ab, wobei er sich sehr rassistisch äußert. Da Lang nicht mit ihm arbeiten kann, rät er ihm, am „Brillenwechsel“-Programm teilzunehmen. Auch hier besteht Löhring großkotzig darauf, eine der schwersten Aufgaben wahrzunehmen und wird Ansprechpartner für den Häftling Kellermann. Da Kellermann kurz vor der Entlassung steht, bekommt er Freigang – natürlich in Begleitung Löhrings. Kellermann Flieht und entführt Dr. Löhring. Leider will keiner Lösegeld für ihn zahlen. Löhring kommt auf die Idee, seinen Finanzverwalter Kesch aufzusuchen, damit er für die nötigen finanziellen Mittel sorgt. Als sie ankommen ist Kesch tot – ermordet! Andere Lösungen zur Geldbeschaffung müssen her. Da Kellermann und Kesch sich zum Verwechseln ähnlich sehen, schlüpft Kellermann unter Anleitung von Löhring in die Rolle des Finanzmenschen. Kaum ist die Leiche vergraben, da taucht Kesch Frau auf. Die ist gar nicht daran interessiert, die Polizei einzuschalten, sondern will mit Hilfe des Ehemann-Doubles ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Der Autist Winter möchte mit Kesch eine Geschäftsbeziehung eingehen, um seine Geschäftsidee voranzubringen. Die Panzer von Skarabäen – gold- und silberfarbig – sollen für Beschichtungen dienen, die aussehen als wären sie aus den Edelmetallen. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Geldgier, Handeln ohne Skrupel, Betrug, haarsträubende Geschäftsideen – alles passt perfekt in diese Zeit. Satirisch und überspitzt dargestellt, sorgt die Geschichte dafür, dass einem manches Mal das Lachen im Hals stecken bleibt. Es ist absurd und doch realitätsnah. Das Buch ist keine leichte Kost. Fachterminologie und Satzbau erschweren das flüssige Lesen.

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  • Mir etwas zu wirr...

    Glänzende Geschäfte
    che77969

    che77969

    26. January 2014 um 15:00

    Habe lange mit der Rezession gezögert und das Buch noch einmal gelesen. Aber der Eindruck vom ersten Lesen bleibt, mir war das Buch einfach zu wirr. Am Ende habe ich mich gefragt, ob das ganze nur eine Fantasie eines kranken Dr. Löhring ist.  Zum Teil ist das Buch eine ganz lustige Wirtschaftssatire. Aber an zu vielen Stellen habe ich mich gefragt, was denn diese Szene jetzt da soll. Irgendwie wirkte die Geschichte halbfertig, so, als ob entscheidende Kapitel, die die unterschiedlichen Handlungsstränge sinnvoll verknüpfen, noch fehlen. Vielleicht ergibt sich manches, wenn man "Die Insassen" kennt. Allerdings bin ich nach diesem Buch eher nicht motiviert, mir das Buch noch zu besorgen. Schade, in "und morgen bringe ich ihn um!" fand ich Katharina Münk witzig - durch dieses Buch jedoch habe ich mich eher durchgekämpft.

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  • Leserunde zu "Glänzende Geschäfte" von Katharina Münk

    Glänzende Geschäfte
    muchobooklove

    muchobooklove

    »Für so puffige Dinge wie die Seele fehlt mir einfach die Naivität!« Wer hat nicht schon mal davon geträumt, ein Lösegeld fordern zu können und dann auch noch für einen Wirtschaftsboss? So rein theoretisch natürlich! In dem neuen Roman von Katharina Münk, der Autorin des Bestsellers "Die Insassen", ergibt sich so eine Chance, die sich jedoch schwieriger gestaltet, als zunächst angenommen. In "Glänzende Geschäfte" erwartet euch eine Geschichte rund um Macht, Glanz und Gloria und eine Wirtschaftssatire nach realem Vorbild. Mehr über das Buch: Dr. Wilhelm Löhring, Wirtschaftsboss und ehemals Insasse der Nervenklinik St. Ägidius, hat eine akute Sinnkrise. Sein Personal Coach empfiehlt ihm das »Brillenwechsel«-Programm, und alsbald ist Löhring dem Häftling Kellermann bei dessen BWL-Studien behilflich. Bei einem Freigang entführt Kellermann seinen Mentor und fordert ein stattliches Lösegeld. Doch niemand will Löhring zurückhaben, und er selbst ist nicht liquide. Jetzt kann nur noch Vermögensverwalter Kesch helfen, doch der liegt ermordet in seinem Büro. Die frappierende Ähnlichkeit Kellermanns mit Kesch verspricht eine rasche Behebung des Lösegeld-Problems. Der frisch Verwandelte muss sich auch gleich bewähren bei einem Termin mit Keith Winter, einem Ex-Investmentbanker, der Skarabäen mit gold- und silberfarbenen Panzern erforschen lässt. Dies bringt alle Beteiligten auf eine grandiose Geschäftsidee.... Leseprobe Mehr über Katharina Münk: Die Autorin wurde 1963 geboren, hat ihren Chefsekretärinnenberuf an den Nagel gehängt und ist heute neben ihrer Autorentätigkeit Personal Coach für Fach- und Führungskräfte. Ihr Sachbuch "Und morgen bringe ich ihn um. Als Chefsekretärin im Top-Management" (2006) und ihr erster Roman "Die Insassen" (2009) wurden Bestseller. Katharina Münk lebt mit ihrem Mann in Hamburg. Ihr Name ist ein Pseudonym. Lasst euch von diesem satirischen Roman auf eine Reise in die Welt der Wirtschaftsbosse entführen, die sicher ein überraschendes Ende für euch birgt! Nachmachen ist jedoch nicht empfohlen! Ihr könnt euch ab sofort und bis zum 23. Oktober 2013 als Testleser für 25 Exemplare von "Glänzende Geschäfte" aus dem dtv Verlag bewerben.* Löst für die Chance auf eines der Bücher folgende Aufgabe: Wenn ihr einen Lösegeldbrief entwerfen müsstet nach einer Entführung, wie würde der lauten? Hinterlasst euren Brief mit mind. 5 Zeilen in einem Kommentar. * Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Abschnitten der Leserunde sowieso das Verfassen einer abschließenden Rezension selbstverständlich.

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    • 336
  • Eine Wirtschaftssatire - leider war das für mich nichts

    Glänzende Geschäfte
    schafswolke

    schafswolke

    23. January 2014 um 10:29

    "Glänzende Geschäfte" von Katharina Munk ist die Fortsetzung von "Die Insassen", dass war mir vor dem Lesen leider nicht so bewusst, vielleicht hätte sich mir dann einiges mehr erschlossen. Eine wirre Geschichte durch die ich mich mehr durchbeißen musste, anstatt sie genießen zu können. Zwischendurch hatte ich dann mal das Gefühl "ja nun wirds was!" - leider traff es dann doch nicht ein und je näher ich dem Ende kam, umso mehr musste ich mich dazu aufraffen weiterzulesen. Irgendwie kam ich mit der Wirtschaftssatire nicht so zu Recht, da hab ich dann vielleicht doch eine andere Art von Humor. Ebenso konnte ich nichts mit den Hauptfiguren anfangen. Alles in allem, war es für mich das falsche Buch. Leider sind das von mir dann auch nur 2 Sternchen.

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  • Etwas wahnsinnig und irrsinnig lustig

    Glänzende Geschäfte
    DonnaVivi

    DonnaVivi

    15. December 2013 um 09:43

    Ein Krimi, in dem zwar ein Mord passiert, aber in dem die wahre Kriminalität in den Handlungen der Wirtschaftsgurus liegt: Banken, Finanzberater, Vorstandsmitglieder und Gesellschafter. Die Leiche ist reine Nebensache und natürlich handelt es sich um eine erfundene Geschichte. Die satirische Erzählung von Katharina Münk schildert die Ereignisse um eine abenteuerliche Entführung, um einen überraschenden Mord und um die Art und Weise, wie aus dem Geschehen einfallsreich und habgierig Kapital geschlagen wird. Die Protagonisten sind hochdotierte aber leider auch geisteskranke Persönlichkeiten, die Geschäfte auf dem Papier tätigen und ausschließlich eigene Interessen verfolgen, während sie andere Beteiligte finanziell und geistig ruinieren. Ihr hauptsächlich realitätsfremdes und manipulatives Verhalten erscheint irreal und erschreckend. Die Normalität überrascht uns seitens des entflohenen Schwerverbrechers und der verzweifelten Sekretärin oder eben der als Marionette fungierende Investorin, die zu den hochkarätigen Investmentgeschäften nur ihre Unterschrift liefern muss. Wie kann man auch nur ein Kapitel in diesem Buch ernst nehmen? Katharina Münk versucht erst gar nicht, eine glaubhafte Geschichte zu erzählen. Es ist eher amüsant, ihren Worten zu folgen und sich bei ihrer köstlich-witzigen Ausdrucksweise zu erfreuen. Es ist also Zeit, Dr. Wilhelm Löhring, den „Fünf-Sterne-Mistkerl“ und „Schlipswichser“ kennenzulernen, der nebenbei noch beibringen wird, dass „Misserfolg eine völlig unterschätzte Erfahrung sei“. Nicht jedoch dieses Buch. Glänzende Geschäfte ist perfekt genießbar auch ohne den vorangehenden Bestseller von Katharina Münk, die Insassen, zu kennen.

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  • Glänzende fünf Sterne €€€€€

    Glänzende Geschäfte
    kalligraphin

    kalligraphin

    „'Über vier Billionen der Geldmenge Europas sind nicht bratwurstfähig, sind rein virtuell, praktisch nicht vorhanden. Es heißt Geld. Aber es ist kein Geld. You got me?' 'Mir knurrt der Magen.'“ Der Wirtschaftsboss und ehemalige Patient der Nervenklinik St. Ägidus Wilhelm Löhring übernimmt im Rahmen eines Resozialisierungstrainings für Gefängnisinsassen die „ehrenamtliche Fürsorge“ für Jürgen Kellermann, der wegen Diebstahls einsitzt und nun kurz vor der Entlassung steht. Ein Therapieansatz, der beide Parteien wieder näher an die Normalität heranführen soll. Kellermann ist allerdings wenig begeistert von diesem Arrangement und beschließt bei einem Freigang mit Löhring an seiner Seite diesen kurzerhand zu entführen und ein Lösegeld für ihn zu fordern. Leider muss Kellermann schon bald feststellen, dass es weder jemanden in Löhrings Leben gibt, den er erpressen könnte, noch dass so ohne Weiteres an Löhrings Vermögen zu kommen wäre. „Es heißt Geld. Aber es ist kein Geld. You got me?“ Geld ist für Löhring und Menschen seines Schlags etwas, das man geschickt anlegt und investiert, aber nichts, dass man bar in Händen hält, um damit auf schnöde Art und Weise zu konsumieren. Der einzige, der das geforderte Lösegeld besorgen könnte, ist Löhrings Finanzberater und Vermögensverwalter Kesch. Löhring und Kellermann kommen aber leider zu spät und finden Kesch ermordet in seiner Villa auf. Wie der Zufall es will, sieht Kellermann dem ermordeten Finanzberater zum Verwechseln ähnlich und Löhring entwickelt sofort einen Plan: Kellermann wird sich als Kesch ausgeben und in dessen Namen das große Geld verdienen. Löhrings Plan entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer wilden Geschäfts- und Investitionsidee, bei der gold und silber glänzende Mistkäfer die Hauptrolle und unser alter Bekannter und Autist Keith Winter eine Nebenrolle spielen werden. „Glänzende Geschäfte“ ist Verwechslungskomödie und Wirtschaftssatire in einem. Der Stil knüpft nahtlos an den Vorgängerband „Die Insassen“ an und alte Bekannte begegnen uns in neuen Rollen in einem neuen Abenteuer, aber doch im vertrauten Verhaltensmuster wieder. Der Roman ist eine hochsarkastische Satire und dabei urkomisch und bitterböse. Viele der beschriebenen Phänomene und Verhaltensweisen von Managern und anderen Büromenschen (wobei vom Facility Manager bis hin zum Produktmanager auch jeder schon das Zauberwort in der Berufsbezeichnung hat) kann man tagtäglich in jeder etwas größeren Firma beobachten. Die Autorin Katharina Münk hat viele Jahre als Chefsekretärin gearbeitet und zerpflückt aus dieser Perspektive und vor diesem Erfahrungshintergrund hochanalytisch das zum Teil haarsträubende, unmenschliche und unglaubliche Verhalten ihrer damaligen Vorgesetzten. Ich liebe diese beiden Bücher von Katharina Münk, weil sie den Businesswahnsinn ordentlich auf die Schippe nehmen und allen Leuten, die dabei mitspielen, den Spiegel vorhalten. Mit diesen beiden Geschichten im Kopf kann man viele Situationen im Arbeitsalltag wissend erkennen, innerlich drüber lachen und dann erfolgreich ignorieren. Nicken, lächeln, an Dr. Löhring denken. Selten liest man ein so unterhaltsames, humorvolles und gleichzeitig so scharfsinniges und intelligentes Buch. Glänzende fünf Sterne €€€€€ für dieses uneingeschränkte Lesevergnügen.

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    • 2
  • Satire vom Feinsten

    Glänzende Geschäfte
    fredhel

    fredhel

    Wer überlegt, das Buch "Glänzende Geschäfte" von Katharina Münk zu kaufen, sollte zuerst in Ruhe das Cover betrachten und sich entscheiden, ob er es witzig findet, denn es gibt schon einen deutlichen Fingerzeig auf den Inhalt. Es ist eine Wirtschaftssatire rund um den Manager Wilhelm Löhring. Dieser ist ein absolut arroganter, selbstverliebter Snob, der auf Geheiß seiner Firma seine sozialen Kompetenzen verbessern soll. Weitere Protagonisten sind der autistisch/geniale Keith Winter, der Mistkäfer vermarkten will und die staubtrockene, bodenständige Sekretärin Miranda. Alle zusammen sind in eine haarsträubende Handlung eingebunden, die ich gar nicht erst nacherzählen werde. Für mich kam es nämlich nicht auf die Handlung an. Ich persönlich habe jeden einzelnen Satz genossen,denn  intelligent, feinsinnig und zugleich mit trockenstem britischen Humor wird diese Story erzählt. Es ist kein Buch, das man schnell runterliest und abhakt. Manche Passagen sind recht widerborstig, müssen mehrfach gelesen werden, um den Sinn zu verstehen, ganz besonders diejenigen, die mit Fachtermini gespickt sind. Es ist auch kein Buch, das zum Nachdenken über die Geschäftswelt anregt. Es ist ein Buch, das im Augenblick des Lesens größten Genuss bereitet.

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    • 2
    kalligraphin

    kalligraphin

    13. December 2013 um 11:38
  • "Witschaftssatire"?

    Glänzende Geschäfte
    Newspaperjunkie

    Newspaperjunkie

    01. December 2013 um 14:07

    Dr. Wilhelm Löhring, hyperaktiver High-Class-Manager, nimmt an einem sogenannten "Brillenwechsel-Programm" in einer JVA teil. Bei der Überführung seines Partner-Häftlings Kellermann wird er von diesem entführt. Doch die ganz große Kohle ist nicht mal eben vom Girokonto abzuheben. Aus dem Entführten wird schnell ein Komplize, der die Geschäfte seines tot aufgefundenen Finanzverwalters übernimmt und weiterführt. Dabei setzen Löhring und Kellermann voll auf eine Privatbank, die in ein Käferprojekt investieren soll. Winkt hier nicht das ganz große Geld? Aber es kommt, wie es kommen muss. An diesem Buch vermisse ich deutlich die angekündigte Satire. Die Charaktere sind eindimensional und leblos. Die Autorin wirft mit Fachbegriffen aus der Finanzwelt um sich, was das Lesen sehr schwierig macht. Die Story ist wirr, schnell und zusammenhanglos. Eine gute Satire auf die Wirtschaftswelt zeichnet sch eben nicht nur durch die bloße Aneinanderreihung des Fachvokabulars aus. Sie braucht auch eben eine gewisse Portion Spott und Hohn darauf und dafür benötigt man einen zusammenhängenden Plot mit authentischen Charakteren. Tut mir Leid, aber das Buch ist durchgefallen.

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  • Money Money Money

    Glänzende Geschäfte
    Grandville

    Grandville

    29. November 2013 um 23:57

    "Glänzende Geschäfte" ist im Grunde die Fortsetzung von "Die Insassen". Es ist ein wenig Zeit verstrichen, nach den Ereignissen in den Insassen. Wilhelm Löhring ist wieder aktiv im Business und steht vor dem nächsten großen Deal. Doch dann wird er von seiner Firma zu einem Personal-Coach geschickt, mit ungeahnten Folgen: er wird entführt. Und erpresst... es gibt nur einen Ausweg: einen Deal einfädeln und Geld verdienen. Wäre da nicht Keith Winter, denn der macht auch wieder mit und es geht um seine schnuckelige kleine Firma und eine total abgefahrene Idee. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, wie auch schon beim Vorgänger "Die Insassen". Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen, der Stil ist direkt und schnörkellos. Die Handlung wird schnell voran gebracht und bietet die ein oder anderen überraschende Wendung. Da es sich um eine Wirtschaftssatire handelt, könnte der Leser Schwierigkeiten bei den Fachausdrücken haben, aber ich als Nicht-Wirtschaftsvokabularkenner bin recht gut klar gekommen, vieles erklärt sich von selbst bzw. ist mit einem soliden Schulenglisch zu verstehen. Oft musste ich schmunzeln und fühlte mich sehr gut unterhalten. Die Charaktere sind gut gezeichnet, an manchen Stellen vielleicht etwas zu dünn, aber insgesamt gut. Herr Winter ist zumindest mein Sympathieträger. Ich würde empfehlen die Insassen zuerst zu lesen. Es gibt in den "Glänzenden Geschäften" zwar einige Rückblicke, aber die sind nur kurz und erklären nicht alles. Auch finde ich es besser, den Hintergrund zu kennen, sonst versteht man einige wenige Anspielungen nicht wirklich z.B. das Weidenkörbchen. Eine unterhaltsame gut zu lesende Wirtschaftssatire. Mir hat es gefallen.

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  • Glänzende Geschäfte

    Glänzende Geschäfte
    nataliea

    nataliea

    22. November 2013 um 15:18

    "Glänzende Geschäfte" ist ein satirischer Roman, welcher die Fortsetzung von "Die Insassen" ist. Man kann diesen aber getrost auch allein lesen. Zum Inhalt ist folgendes zu sagen: Dr. Löhring ist ein Wirtschaftsboss und ehemaliger Patient einer Nervenheilanstalt und soll bei einem speziellen Programm teilnehmen, um seine sozialen Kompetenzen zu verbessern. Er beginnt einem Gefängnisinsassen bei seinem BWL-Studium zu helfen. Der Häftling Kellermann nimmt Löhring allerdings zur Geisel und die Geschichte nimmt so seinen verrückten Lauf... Ich hatte große Schwierigkeiten dieses Buch zu lesen. Viele Passagen musste ich doppelt lesen, und wurde auch nach dem zweiten Anlauf nicht schlau daraus. Die Geschichte enthält viele langatmige Abschnitte, die auch enorm viele Wirtschaftsausdrücke enthalten. Auch die Protagonisten waren mir nicht allzu sympathisch und die Geschichte an sich ist mir auch zu abgedreht. Diese Satire hat mich trotz guter Ansätze weder zum Lachen noch zum Weinen gebracht. Ich würde dieses Buch nicht weiterempfehlen.

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  • Viel zu trockene Wirtschaftssatire

    Glänzende Geschäfte
    wandablue

    wandablue

    Wie verkauft man „high risk“, also eine Geschäftsidee mit hohem Risikopotential? Mithilfe einer Bank, einem Gesamtvermögensverwalter der oberen Zehntausend, hier dargestellt durch Herrn Kesch (Cash!), einem gerissenen, leider realitätsverlustigen Manager Dr. Wilhelm Löhring und einigen anderen skrupellosen Potentaten. Man wird aus Skarabäus-Käfern bzw. deren Chininpanzer Gold- und Silberimitat herstellen und zwar in großem Stil, entsprechende Forschungen laufen, und Löhring, selbst ernannter Manager in der von ihm gegründeten Goldbug Capital Partners GbR, wird der Bank mehr als 30 Mio Euro Anfangskapital aus dem Kreuz leiern, die Fäden im Hintergrund ziehen und weitere Investoren davon überzeugen, einzusteigen. Eine Luftblase sicher, genau so eine Luftblase wie Keschs Identität. Aber kaum jemand ausser der Sekretär-Assistentin Miranda verschwendet einen Gedanken daran. Hauptsache der Rubel rollt. Wie das Finanzgeschäft läuft, die Groß-Wirtschaft funktioniert, welcher Beziehungswust und welche absurden Machenschaften hinter verschlossenen Türen stattfinden, davon handelt augenzwinkernd der Roman „Glänzende Geschäfte „von Katharina Münk. Persiflage oder Satire, egal. Das Geschehen ist natürlichweise überzeichnet, die Protagonisten sind Schablonen, die für eine ganze Klasse stehen, Platzhalter also. Das Ganze ist eine Art literarische „Wochenshow“, nur nicht lustig, dafür bissig. Jeder bekommt etwas ab, nicht nur das High Management, auch die Kleinen, die lieber „machen“, aber nicht mit Denken belästigt werden wollen oder die Wissenschaft, die vom Mikrokosmos nicht lassen und für den Makrokosmos nicht verantwortlich sein will– und auch für sonst Nichts. Bei dem Schlusskapitel bin ich ausgestiegen, immerhin erst da, und habe der letztendlichen Abwicklung der Glänzenden Geschäfte nicht mehr ganz folgen können: irgendwie, ich weiß also nicht exakt wie, ging alles den Bach runter und alle dafür Verantwortlichen kamen glimpflich davon. Also wie im wirklichen Leben. Fazit: Geistreich oft, bissig immer, unverständlich am Schluss – und staubtrocken.

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    • 2
  • Eine unterhaltsame Wirtschaftssatire, die aber hinter „Die Insassen“ zurück bleibt

    Glänzende Geschäfte
    BookHook

    BookHook

    20. November 2013 um 14:28

    Zum Inhalt: Dr. Wilhelm Löhring, ein in der deutschen „Management-Community“ inzwischen etwas geächteter selbst ernannter Top-Manager, entschließt sich dazu, durch die Teilnahme am „Brillenwechsel-Programm“ seine Managementfähigkeiten noch zu erweitern. So verschlägt es ihn in die JVA zum Häftling Kellermann, dem Löhring als eine Art „Mentor“ bei seinem Wiedereinstieg in die Berufswelt helfen soll. Natürlich kommt es alles ganz anders und Löhring und Kellermann stolpern Hals über Kopf mitten hinein ins „Big Business“… Meine Meinung: „Glänzende Geschäfte“ ist sozusagen eine Fortsetzung von „Die Insassen“, da gleich mehrere alte Bekannte wieder auftauchen und der Protagonist wieder Dr. Wilhelm Löhring ist. Dennoch muss man „Die Insassen“ zum Verständnis nicht zwingend gelesen haben. Der Stil setzt sich unverändert fort und bedient sich vieler, gerne englischer, „Fachbegriffe“ aus der Finanz- und Managementwelt. Zum Verständnis der Story ist es m. E. allerdings NICHT notwendig, diese ganzen Begriffe und Phrasen zu kennen. Vielmehr möchte Katharina Münk damit wohl eher darauf hinweisen, dass hinter dem ganzen hochtrabenden und irre wichtig klingenden „Fachvokabular“ zumeist nichts anderes als heiße Luft, gar Schaumschlägerei steht. Die Story an sich hat mich ein wenig enttäuscht und kam mir insgesamt ein wenig zu konstruiert vor, da hat mir die Story aus „Die Insassen“ deutlich besser gefallen. Auch hatte ich den Eindruck, als würde die Story zum Schluss hin „abgewürgt“ werden, da hätte ich mir ein Bisschen mehr erwartet! Fazit: Insgesamt haben mir die „Glänzenden Geschäfte“ als Wirtschaftssatire durchaus gefallen, wenn auch nicht ganz so gut wie „Die Insassen“. Wer diese noch nicht kennt, sollte mit dem ersten Teil starten! Wer mit angehäuftem Finanz- und Management-Vokabular seine Schwierigkeiten hat, sollte vor einem Kauf des Buches lieber erstmal kurz hineinlesen. Insgesamt vergebe ich (knappe) vier Sterne.

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