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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1 - "Begegnungen" - S. 11 bis 91, Westermann entdeckt die Schreibmaschine ...
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Ich habe den Abschnitt noch nicht ganz durchgelesen, poste aber schon einmal meine Eindrücke.

Westermann ist schon ein Kautz. Alleine schon das Vorhaben: "Jeden Tag etwas tun, wovor man Angst hat", finde ich wirklich interessant. Sollte man sich auch mal überlegen, oder Sachen tun, die man sonst nie tut, wäre vielleicht auch mal eine Überlegung wert.

Seine Mutter Yolanda schickt ihm jetzt Mails, haha, er will die alte Schreibmaschine vom Höfer unbedingt haben, und seine Mutter geht online, herrlich.
Ich habe so gelacht, als er seinen Namen "Richard", nicht kindheitstauglich beschrieb und dann mit dem Namen seiner Schwester kam: Leia, wirklich gelungen.

Dann ging es mit dem Lachen gleich weiter, beim stroodeln, und y-buy.

Und sein Hund Churchill ist ja auch klasse. Weißer Bullterrier und hat vor allem Angst, der Arme. Man sollte mal mit ihm in eine Hundeschule gehen!

Das Buch gefällt mir bisher sehr gut, es sind zwar in diesem Teil sehr viele computertechnische Ausdrücke verwendet worden, bei denen ich mich manchmal überfordert gefühlt habe, aber der Schreibstil ist super und vor allem der HUMOR☺


Ich freue mich jetzt schon aufs weiterlesen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1 - "Begegnungen" - S. 11 bis 91, Westermann entdeckt die Schreibmaschine ...
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Ich kann nicht so viel schreiben, der erste Abschnitt ist schon vor geraumer Zeit gelesen, aber ich habe mir in meinem Lesestatus Notizen gemacht, die ich einfach mal hierher übertrage.

Der Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen. Ich war eigentlich sofort mittendrin. Der etwas distanziert wirkende Westermann ist mir trotz seiner Art schon sympatisch.
Das Buch ist witzig geschrieben und ich habe die Hoffnung auf viele gute Sinnsprüche. Es waren im ersten Abschnitt schon einige dabei, die mir gefallen haben. Zum Beispiel S. 13 unten. Mit der Vergangenheit den Berg rauf gehen... Das fand ich wirklich sehr passend.
Mir gefallen auch die Verballhornungen der Markennamen. Ich mag es nämlich überhaupt nicht, wenn auf den ersten Hundert Seiten eines Buches schon ein Markennamen fällt. Ich brauche keine "Werbung" in Büchern, denn mit Büchern will ich die Welt verlassen und nicht an sie erinnert werden. Aber diese Phantasienamen machen mir wirklich Spaß.
Dann findet sich in meinem Lesestatus noch folgende Notiz: "Ist es heute schon Nostalgie, wenn man sich an die einzelnen Geräusche und Tasten einer mechanischen Schreibmaschine aus den 80ern erinnert? JA! :-D"
Ich finde die Beschreibung der Schreibmaschine mitsamt Geräuschen so herrlich.
Ich habe damals viel geschrieben, als es nur die mechanischen gab. Keine Ahnung was, aber ich habe ständig getippert und die Anschläge gehört. Es war ein scharfes, helles Klick, das ich nicht vergessen kann.
Die ersten elektrischen waren zu langsam für mein schnelles Tippen, die konnten meine Bewegung nicht so schnell registrieren und verweigerten dann mal den Anschlag. Es war eine Umstellung für mich. Und irgendwie haben die elektrischen so unter meinen Fingern gebebt, während die mechanische dagestanden hat wie ein Fels in der Brandung.

a_boatfullof_books

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1 - "Begegnungen" - S. 11 bis 91, Westermann entdeckt die Schreibmaschine ...
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Rückblickend (bin schon durch :) mit dem Buch und ein Fan geworden) tut es mir fast leid zu sagen, das ich Westermann total unsympathisch fand. Das ist schon mehr als kauzig. Ich empfand ihn am Anfang als einen extremen Egoisten, der seinen eigenen Kopf durchsetzt und schwer nachvollziehbar ist.

Hat sich natürlich bis zum Ende nicht verändert :) mein Verständnis für ihn aber schon.

Der will einem Toten die Schreibmaschine klauen!

Trotzdem witzig. Übrigens grüßt hier WILHELMSHAVEN!

Ich mag den Ton, mit dem hier durch den Westermannschen Tag geführt wird sehr!

Bester Spruch: "Offensichtlich wollte er Westermann auf die Schliche kommen. doch Westermann war sich selbst gerade erst auf die Schliche gekommen." (S. 68) Sehr bezeichnend!

KatharinaMuenk

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1 - "Begegnungen" - S. 11 bis 91, Westermann entdeckt die Schreibmaschine ...

Liebe Mercado, liebe digra, liebe StSchWHV, Eure Rückmeldungen freuen mich sehr, da scheine ich sozusagen auf "Schwestern im Geiste" gestoßen zu sein (ich nehme an, Ihr seid Westerfrauen?), was das Thema, Schreibstil und Humor angeht. Das ist kostbar. Und ja, manchmal mag ich es, wenn meine Protagonisten zunächst etwas sperrig sind, sich allmählich selbst ein bisschen auf die Schliche kommen müssen und der Leser sie dabei begleiten kann. Es ist ständig eine Gratwanderung, den Protagonisten nicht als Everybody's Darling darzustellen, aber doch so, dass man als Leser dran bleibt an ihm/ihr. Ich mag meinen Westermann sehr - in ihm steckt wohl bewußt oder unbewußt auch viel von mir selbst. Und Danke, dass Ihr Euch für Westermann und seiner Gabriele so kurz vor Weihnachten noch Zeit und Muße nehmt! Mit Euren Meinungen lerne ich ja selbst auch viel dazu, und vielleicht melden sich ja noch ein paar mehr Gewinner/innen. Für heute grüßt digital auf flacher Tastatur die Autorin. Und husch, ist sie schon wieder weg. Auf Tastendruck. Vorerst.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1 - "Begegnungen" - S. 11 bis 91, Westermann entdeckt die Schreibmaschine ...
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a_boatfullof_books schreibt:
Der will einem Toten die Schreibmaschine klauen!

Ich würde gar nicht klauen sagen, sondern eher abluchsen. Zumindest im Laufe der Entwicklung. Aber tatsächlich so versessen auf die Maschine sein, dass man sie unbedingt sofort haben möchte, das mutet schon wirklich dreit an, da kann ich dich schon verstehen.

Ich finde es skuril, dass es ausgerechnet DIESE Maschine sein muss und kein baugleiche sein darf. Aber ich mag skuril.

Dafür, dass Westermann den Toten nicht so gut kannte hat er doch eine sehr emotionale Beziehung zur Maschine und deren Bedeutung.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1 - "Begegnungen" - S. 11 bis 91, Westermann entdeckt die Schreibmaschine ...
@KatharinaMuenk

Ich mag deine obigen Zeilen sehr und vielleicht bin ich ja tatsächlich eine kleine Westerfrau. Nicht umsonst habe ich eines der ältesten Geräte bei der Berwebungsrunde "abgeliefert". Ich bin old school und retro. *lach* Ich habe die ganzen Bewerbungen sehr genossen und dabei tatsächlich noch ganz neue alte Geräte kennenlernen dürfen.

Gelsche

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1 - "Begegnungen" - S. 11 bis 91, Westermann entdeckt die Schreibmaschine ...
@KatharinaMuenk

Liebe Katharina,

Ich bin leider immer noch krank. Hab einen dicken Kopf, da bleiben die Buchstaben nicht so hängen.
Deswegen ist meine Beteiligung im Moment mau. Sorry

hasirasi2

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1 - "Begegnungen" - S. 11 bis 91, Westermann entdeckt die Schreibmaschine ...
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Ich habe den ersten Leseabschnitt jetzt auch endlich beendet. Obwohl ich das Buch an sich gut finde, komme ich irgendwie nicht vorwärts, ich bemühe mich aber.
Westermann finde ich klasse. Er arbeitet in der Software-Branche, speziell geht es wohl um das Surfverhalten der Nutzer im Netz, und will selber anonym bleiben. Das geht so weit, dass er sich eine super-abschirmende Handytasche angeschafft hat und privat nie ins Netz geht. Und als er bei einer Beerdigung eine Schreibmaschine entdeckt ist ihm sofort klar: das ist die Lösung für sein Problem. Ich finde es zwar etwas befremdlich, welche Ausmaße seine „Netzphobie“ annimmt (gerade, wenn man sich die Szene mit seiner Mutter ansieht), aber jeder hat halt so seinen Spleen. Die effiziente Sekretärin mag ich übrigens sehr – den Blick, als er die eMail ausgedruckt haben will, hätte ich gern gesehen. Seinen Sohn kann ich noch nicht richtig einschätzen, aber er scheint sympathisch.
Genial fand ich den Schreibmaschinenverkäufer. Ein Berliner Original mit Berliner Schnauze. „Gabriele“. „36 cm und 17 Kilo – Herzlichen Glückwunsch“. Super.
Mal sehen, wie es jetzt mit dem neuen Chef weitergeht und ob sein Projekt wirklich eingestampft wird.
PS: Bei der „Reiki für den PC“-Szene habe ich mich sehr amüsiert ;-).

FrolleinJott

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1 - "Begegnungen" - S. 11 bis 91, Westermann entdeckt die Schreibmaschine ...
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Hallo und erst mal ein gutes Neues Jahr in die Runde hier!

Leider konnte ich auch jetzt erst mit dem Buch beginnen, da sich bei mir gerade mehrere Leserunde geknubbelt haben :-)

Der erste Teil des Buches gefällt mir gut, ich kam gleich schnell rein in die Story, der Schreibstil gefällt mir und es läßt sich sehr flott lesen.

Einige Male mußte ich schon schmunzeln, wenn es um den geschäftlichen Bereich von Westermann geht. Da ich selber lange im IT-Bereich arbeite, kann ich nur bestätigen, dass es dort fast genau so abgeht! "IBT", "Happle" und "stroodeln" finde ich sehr witzig :-)

Einiges ist aber auch schön skurril, was ich sehr mag. Besonders die Mutter von Westermann, als sie dem Router eine Reiki-Anwendung verpaßt! So kann es weitergehen, ich bin gespannt, was noch kommt....

JoJansen

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1 - "Begegnungen" - S. 11 bis 91, Westermann entdeckt die Schreibmaschine ...
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Hier meldet sich noch eine (verspätete) Mitleserin zu Wort. Ich bin zwar erst auf Seite 61, möchte aber schon mal die Rückmeldung geben, dass mir die Geschichte bis jetzt sehr gefällt. Allein schon der Einstieg mit dem Kranich und was daraus folgte. Der feine Humor zwischen den Zeilen. Westermann ist ein cooler Typ, auch wenn sein Sohn Paul das sicher ganz anders sieht. Ich weiß ja aus dem Klappentext, dass Westermann sich aus der digitalen Welt zurückziehen wird. Wahrscheinlich wird in gleichem Maße seine Mutter Yolanda sich dort austoben. Den Anfang hat sie ja bereits gemacht.

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JoJansen

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1 - "Begegnungen" - S. 11 bis 91, Westermann entdeckt die Schreibmaschine ...
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Ist Westermann wirklich ein Mann? 😉 So manche Gedanken, die er in sich trägt und niemandem verrät, sind mir nicht fremd, und ich finde sie irgendein "typisch weiblich". Nun kann es ja sein, dass in jedem Mann auch eine feminine Seiner schlummert, die er sich nicht traut, auszuleben. Oder Westermanns Gedankenwelt scheint mir deshalb so vertraut, weil er von einer Frau ins Leben geschrieben wurde. Zitat: " Er war doch mittlerweile alt genug, um zu wissen, dass er kein anderer mehr werden würde. Er war das Beste, was er kriegen konnte." (Seite 78/79) Applaus! Für die Erkenntnis habe ich selbst auch Jahrzehnte gebraucht.
Wie vermutet, treibt Yolanda Westermann dazu, der Schreibmaschine eine Bedeutung zu geben, die ihr anfangs gar nicht zugedacht war. Auch diese Trotzreaktion der eigenen Mutter gegenüber kommt mir sehr bekannt vor. Nach einer arbeitsbedingten Lesepause freue ich mich auf den Fortgang der Geschichte.

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