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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 3 - "Es wird lauter" - S. 191 bis 275 - wie sich ein Spleen verselbständigt....

Ich habe hier wieder soooo viele Klebezettelchen. Aber leider fehlt mir gerade etwas die Zeit sofort darauf einzugehen. Zumindest habe ich heute morgen schon diesen LA komplett gelesen. Vielleicht melde ich mich heute Abend.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 3 - "Es wird lauter" - S. 191 bis 275 - wie sich ein Spleen verselbständigt....
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So, mal wieder meine Highlights:
(Und beim durchblättern fallen mir sogar noch Klebezettel raus, so ein Mist, die halten nicht! Aber ich habe trotzdem wieder tausend Stellen).
"Für ihn fing die Kultur ganz unten an, nämlich an den Füßen,..." Hihi. Der Spruch hört sich fast schon doppeldeutig an.

Genauso wie Dockhorn denkt er würde Lumo-Neid bei Westermann auslösen. *hüstel*:-)

"Grundlos nach Grundlos fahren" DAS wäre auch eine Idee für mich. *Merke: Komischen Ortsnamen suchen und einfach mal hinfahren* Vielleicht nach Wetter zum Wettern?! :-)

"Ich habe mich nie als Glück für die Welt gesehen". Der Satz hat mir einfach sehr gut gefallen. Er passt zu Westermann.

"STECKDOSENSCHNITTSTELLE!" Ich hab so gelacht!

"Armer Vorstand ist ein Widerspruch in sich." Ja, sowas von! :-)
"DieEvolution des Menschen geht so viel langsamer als die Evolution seiner Erfindungen." Wo holst du solche Sprüche her?! Das sind so tolle Anmerkungen, das ist so einfach, dass man nicht selbst drauf kommt. Klasse!

"Der Kaspar vom Dienst". Kaspar Hauser? Einsam in seiner dunklen Zelle? Das passt ja. War das Absicht? ^^

"Mit den Smartphones weggestöpselt". So ist es wohl. Der Ausdruck ist auch gut gewählt.
"Eine Ladung Gusseisen im Schoß" :-)

Ganz toll fand ich die Historische Erklärung, dass die erste Maschine von einem Taubstummenverein hergestellt wurde. So lernt man auch noch was dazu!

"Für das gelbte Leben gibt es weder Korrekturband, noch Escape-Taste"... Ach wie schön. Das war ja wirklich der beste Spruch des Abschnittes.


Zum Inhalt kann ich gar nicht so viel schreiben, der läuft. :-) Aber ich versuche es.

Manchmal tut mir Westermann wirklich leid. Wer mit so einer Mutter gestraft ist... Mit Teesieben und wahrscheinlich auch noch Akopads (oder wie hießen die Dinger damals?!) den Weihnachtsbaum schmücken müssen ist doch echt furchtbar. Aber "Hauptsache es glänzt". :-)
Sie lässt sich dann doch noch zu einem Lob hinreißen, denn ihr Sohn ist im Internetz auf Seite eins! (Waaahnsinn!) Das macht sie doch glatt stolz. :-) Für Westermann ist das eine Offenbarung. Sie macht es aber gleich wieder zunichte, was auch irgendwie klar war. :-)

Ganz bezaubernd finde ich auch Erika, nein, diesmal keine Schreibmaschine, obwohl ich nach den ersten Sätzen fast davon überzeugt war. Erika ist herrlich pragmatisch, lebenserfahren und lässt sich nicht so leicht ins Bockshorn jagen.

Ich bin jetzt gespannt auf den letzten LA und wie es mit Dockhorn weitergeht.

a_boatfullof_books

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 3 - "Es wird lauter" - S. 191 bis 275 - wie sich ein Spleen verselbständigt....
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Die Episode am Flughafen fand ich total charmant :)

Der Inhalt ist mir selbst hier auch nicht so wichtig. Obwohl ich das schon alles ganz spannend finde. Nur ist Westermanns Art und die Erzählweise so einzigartig, dass sie den Plot natürlich überschattet.

hasirasi2

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 3 - "Es wird lauter" - S. 191 bis 275 - wie sich ein Spleen verselbständigt....
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Irgendwie fesselt mich die Geschichte nicht mehr so richtig. Ich finde es zwar witzig, dass Westermann die Sache mit Gabriele eisern durchzieht, aber das „Rundrum“ packt mich nicht.
Von seiner Mutter hat er sich anscheinend nie geliebt oder verstanden gefühlt. Sie sind extrem gegensätzlich. Während sie das Internet, Facebook und Twitter immer mehr für sich entdeckt, wird er immer panischer und fühlt sich verfolgt, sobald er nur irgendein Gerät mit Stecker benutzt (siehe elektrische Schreibmaschine). Außerdem will er sich besonders fühlen und ist immer enttäuscht, wenn er erfährt, dass auch andere noch Schreibmaschine schreiben (wie in dem Café oder sein Kollege).
In seiner Firma geht’s anscheinend begrab. Die Fusion scheitert. Aber liegt das wirklich an ihm und seinem gehackten Projekt? Ich finde, er nimmt sich etwas wichtig. Auch, dass sein Chef seinen Auftritt auf der Pressekonferenz als Werbestrategie ausbaut, stört ihn nicht wirklich.
Lebhaft wird die Geschichte für mich wieder durch seine neue Sekretärin Erika (als eine echte Frau, keine Schreibmaschine). Sie ist noch vom alten Schlag und gibt ihm ganz schön Kontra, fordert und fördert ihn: „Für das gelebte Leben gibt es weder Korrekturband noch Escape-Taste ...“
Höfer gehört meines Erachtens dringend zu einem Psychiater, der leidet unter Verfolgungswahn bzw. ist schizophren. Wenigstens kann Westermann dadurch die Olympia austauschen.

FrolleinJott

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 3 - "Es wird lauter" - S. 191 bis 275 - wie sich ein Spleen verselbständigt....
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Die Ereignisse scheinen zu eskalieren: als Westermann bei der Pressekonferenz mit der Schreibmaschine auftaucht und dann auch noch lostippt, als sein Chef Wetter noch redet, war schon richtig krass! Da hätte ich ja mit härteren Konsequenzen gegen Westermann gerechnet. Aber der Geschäftsführer scheint es ja gut hinzukriegen, auch aus der verfahrensten Situation noch was Positives für die Firma rauszuholen.

Klar, ist einiges hier ziemlich übertrieben und überspitzt dargestellt, aber das ist ja auch der Sinn der Sache. Unter diesem Aspekt gesehen, ist die Story natürlich sehr gut gelungen!

Ich fand die Flughafenszene auch ganz wunderbar! Zumal ich es genauso empfinde, wenn ich mal auf Geschäftsreise bin: die Business-Passagiere sehen immer mehr wie eine große, gleichgemachte Masse aus, da ist kaum noch Individualität zu finden. Und alle tippen sie auf ihren Laptops oder Smartphones rum, da war ich immer schon der Exot, wenn ich stattdessen mein Buch auspackte und zu lesen begann... :-) Dort mit einer Schreibmaschine aufzutauchen ist schon richtig skurril, da hätte ich auch meinen Spaß dran... hihi :-))

So, nun auf zum Endspurt, ich bin gespannt, welches Ende die ganze Sache für Westermann nimmt. Und für Gabriele, natürlich!

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