Katharina Münz Die 13. Jungfrau

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Inhaltsangabe zu „Die 13. Jungfrau“ von Katharina Münz

Viele Mythen ranken sich um die Stadtheilige von Köln und ihre elf jungfräulichen Hofdamen. Doch bis zum heutigen Tag bleibt das Schicksal der 13. Jungfrau ein Rätsel. Zur Zeit der Wikingerüberfälle verlässt die junge Melwyn im Gefolge einer Fürstentochter ihre Heimat Cornwall. Um die Anerkennung ihres Vaters zu gewinnen, schwört die Bastardtocher eines Edelmanns, sich um die jüngere Halbschwester zu kümmern. Als ein Sturm die Reisenden nach Köln verschlägt, geraten die jungen Frauen in Gefahr. Beim verzweifelten Versuch, ihre Schwester zu retten, lädt Melwyn große Schuld auf sich, ehe sie beginnt, ihren eigenen Wert als Schildmaid zu erkämpfen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Geschichte einer starken, jungen Frau ist gut erzählt und die Figuren kommen authentisch rüber.

— Kindra

Eine schicksalshafte Reise in doppelter Hinsicht

— Jana68

Leider am Anfang nicht stimmig und historisch nur "grade so" korrekt.

— Toirse

Eine spannende Zeitreise ins 9. Jahrhundert.

— Triskell

Super Debüt

— Abby90

3.5* - Spannung wechselte mit sich ziehenden Handlungsstücken...

— Jana1995

Wer eine gut recherchierte historische, mit Romantik und Liebe gespickte, Geschichte lesen mag, der ist bei diesem Buch gut aufgehoben.

— Helli

Spannende und gut erzählte Geschichte. Melwyn kann nerven, sie bei ihrere Entwickling zu begleiten macht aber unglaublich viel Spaß!

— Nenatie

Erfrischend modern erzähltes Abenteuer aus der Zeit der Wikingerüberfälle. Die Tochter einer Sklavin nimmt ihr Leben selbst in die Hand.

— Schruf_und_Stipetic

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  • Die 13. Jungfrau

    Die 13. Jungfrau

    quatspreche

    20. March 2017 um 11:26

    Und hier folgt auch schon die Fortsetzung, oder eher der erste Teil, der frühmittelalterlichen Geschichte um Melwyn, die Schildmaid. Genauso packend wie das Prequel war, genau so spannend und leidenschaftlich geht dieser Band weiter. Melwyns Leben ist voller Liebe und Gefühle und großer Taten. Am Ende des Prequels Weihnachten auf Luxulyan sah es für die junge Frau so aus, als würde sie ein ruhiges Leben als Ehefrau und Mutter am Hofe ihres Vaters führen. Doch das Schicksal (oder doch eher die nordische Göttin Freyja?) hatte einen anderen Plan mit ihr. Nach einigen harten Schicksalsschlägen findet sich Melwyn in einer ihr fast komplett fremden Kultur wieder. Doch sie folgt stets ihrem Herzen und wird so zur Schildmaid ausgebildet. Okay – erst dachte ich es wäre eine alberne, kitschige Emanze, die mit ihrer Emanzengruppe durch die Gegend zieht und auf viking fährt. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Katharina Münz lässt Melwyn weiterhin eine liebevolle junge Frau sein, die sich Stück für Stück in einen Mann verliebt. Sie bestreitet erst nur Schaukämpfe gegen neugierige Krieger, denn die Kunde, dass eine Schildmaid, wie in den Sagen beschrieben wird, wirklich existiert zieht so einige Freier und viele Neugierige an. Und genau das ist der Grund, weswegen ich Katharina Münz so dankbar bin. Es gibt zwar später auch blutige ernsthafte Gegner, jedoch keine Schildwälle und keine Raubzüge. Auch ist dieser Teil des Romans nicht extrem künstlich aufgebauscht, sondern scheint genau so alltäglich zu sein, wie das waschen ihrer Wäsche oder frühstücken. Melwyn verdient damit eben eine Zeit lang ihr Geld. Doch die junge Frau bleibt weiterhin eine junge Frau mit allem was dazu gehört. Archäologische Beweise, für die Existenz von ‚Schildmaiden‘, also kämpfenden Frauen, gibt es nicht. Sie existieren in den Sagen vieler Völker. Manchmal werden sie Walküren oder Amazonen, o.ä. genannt, aber es beschreibt immer eine Art tapfere Frau, die die Kriegskunst wie ein Mann beherrscht – manchmal auch besser. Die historische Literatur ist voll davon, wieso dann nicht auch die moderne? Und ich kann es nicht oft genug betonen: Die 13. Jungfrau ist ein wirklich schöner, leidenschaftlicher und starker Roman. Die Liebe steht eindeutig im Vordergrund, doch es ist eine schillernde, vielfältige Liebe mit lebhaften Charakteren und realitätsnahen Eigenschaften. Sehr romantisch und lebhaft erwacht Melwyn und ihre Umgebung durch Katharina Münz‘ einzigartige Erzählung. Originalbeitrag: Die 13. Jungfrau

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  • Die Geschichte einer jungen Frau, die trotz schwerer Schicksalsschläge ihren Weg geht.

    Die 13. Jungfrau

    Kindra

    19. October 2016 um 19:26

    Das Buch „Die 13. Jungfrau“ von Katharina Münz ist ein historischer Roman. Das eBook ist im November 2015 bei Schruf & Stipetic erschienen. Aus der Sicht der jungen Melwyn (18 Jahre) wird ihre Reise von Cornwall nach Dänemark über Köln erzählt und mit der Legende der Schutzheiligen und ihren 11 Jungfrauen verknüpft. Melwyn, die Bastardtochter eines kornischen Burgherrn, begleitet ihre jüngere Halbschwester (um sie zu schützen, wie sie es ihrem Vater versprechen musste) und elf weitere Jungfrauen auf eine Reise von Cornwall nach Flandern, wo die Fürstentochter Morvoren verheiratet werden soll. Doch es kommt anders als geplant. Das Schiff gerät in einen Sturm und erleidet an der Küste von Holland Schiffbruch. Mit einem neuen Boot fahren sie den Rhein hinauf bis Köln. Dort kommen sie im Bischofspalast unter. Als Köln zum wiederholten Male von Dänen überfallen wird, geraten die Jungfrauen in Gefahr. Nach mehreren Schicksalsschlägen wird Melwyn zu einer Schildmaid ausgebildet und zieht mit ihrem neuen Weggefährten Ifill nach Dänemark. Die Hauptcharaktere in dem Buch sind: -          Melwyn: 18jährige Bastard-Tochter des Burgherrn von Luxulyan und einer dänischen Sklavin. In Cornwall galt sie als zu groß, plump und blond, doch unter den Dänen findet sie ihresgleichen und die große Liebe. In Cornwall war sie einmal verlobt, doch ihr Verlobter starb kurz nach der Verlobung. Auf ihrer Reise lernt sie Kevern kennen, der sich in sie verliebt. Die beiden verloben sich und heiraten in Köln. Nach ihrer Gefangennahme durch die Dänen wird sie die Sklavin von Ifill, der sie zur Schildmaid ausbildet. Die beiden verlieben sich ineinander und verloben sich. -          Kevern: Kevern ist ein großgewachsener, gutaussehender, dunkelhaariger Mann von ca. 30 Jahren. Er ist der Neffe von Morvorens Vater und fährt als Beschützer mit den Jungfrauen auf dem Schiff mit. Dort verliebt er sich in Melwyn, und die beiden heiraten später in Köln. -          Ifill: Ein junger, hühnenhafter Däne, der bei dem Überfall in Köln dreimal verhindert, dass Melwyn sich tötet, bildet Melwyn als Schildmaid aus und verliebt sich in sie. Die Geschichte der jungen Melwyn wird anschaulich erzählt. Der Schreibstil ist angenehm, humorvoll und flüssig, der Erzählstrang baut sich klar strukturiert auf. Durch die Ich-Erzählperspektive erhält der Leser einen guten Einblick in Melwyns Gefühlswelt. Ihre Angst, Unsicherheit, Freude, Unbedarftheit und auch die leichte Einfältigkeit werden deutlich geschildert. Nichtsdestotrotz konnte ich mir auch sehr gut die beiden männlichen Hauptcharaktere vorstellen und ihren Gedanken/Gefühlen nachspüren. Dass die anderen weiblichen Charaktere etwas unscharf bleiben, tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch, da sie nicht im Vordergrund stehen. Melwyns Charakter entwickelt sich anschaulich von einem jungen, naiven Mädchen zu einer starken, mutigen Frau, die trotz der vielen schweren Schicksalsschläge nicht aufgibt und ihren Weg geht. Das Buch ist in sich stimmig und hat mich in die mittelalterliche Zeit der heidnischen Götter und  den Gebietskämpfen entführt. Die Schilderungen der damaligen Sitten und Gebräuche, sowie der Umstände sind glaubhaft und runden die Geschichte angenehm ab. Allerdings hatte ich aufgrund des Klappentextes erwartet, dass es noch zu mehr Auseinandersetzungen mit der Schildmaid und Feinden kommen würde. Da die Geschichte an sich ein annehmbares Ende hat, bin ich sehr auf die Fortsetzung gespannt, wie es mit Ifill und Melwyn weitergehen wird.

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  • Lesenswerter Debütroman bei dem sich Durchhalten lohnt

    Die 13. Jungfrau

    Kicherjulchen

    13. May 2016 um 10:56

    Letztes Wochenende habe ich die 13. Jungfrau nun endlich nach einigen Unterbrechungen ausgelesen. Die Autorin ist noch weitgehend unbekannt, dies ist ihr Debütroman. In meinem überwiegend positiven Leseeindruck schlichen sich hier und da doch einige Dämpfer ein, so dass mich das Buch schlussendlich ein wenig zwiegespalten zurücklässt. Aber der Reihe nach: Worum geht es: Viele Mythen ranken sich um die Stadtheilige von Köln und ihre elf jungfräulichen Hofdamen. Doch bis zum heutigen Tag bleibt das Schicksal der 13. Jungfrau ein Rätsel. Zur Zeit der Wikingerüberfälle verlässt die junge Melwyn im Gefolge einer Fürstentochter ihre Heimat Cornwall. Um die Anerkennung ihres Vaters zu gewinnen, schwört die Bastardtocher eines Edelmanns, sich um die jüngere Halbschwester zu kümmern. Als ein Sturm die Reisenden nach Köln verschlägt, geraten die jungen Frauen in Gefahr. Beim verzweifelten Versuch, ihre Schwester zu retten, lädt Melwyn große Schuld auf sich, ehe sie beginnt, ihren eigenen Wert als Schildmaid zu erkämpfen. Leseeindruck: Frau Münz hat eine, so finde ich, eigenwillige und außergewöhnliche Erzählweise für diesen Roman gewählt. Zunächst fragte ich mich, ob dies eine gute Wahl war. Im Nachhinein kann ich das für mich Bejahen. Sie schreibt modern, flüssig, nutzt viele Wiederholungen. Ich gewann mit jeder Seite mehr und mehr den Eindruck, dass das Geschriebene einem Singsang gleichkommt und empfand das größtenteils als sehr angenehm, irgendwie beruhigend J. Ich kann allerdings auch nachvollziehen, dass die Kombination historischer Roman und moderne Erzählweise nicht jedermanns Sache ist. Das muss jeder selbst für sich entscheiden, es lohnt sich hier auf jeden Fall, erst einmal in die Leseprobe hineinzuschnuppern. Störend empfand ich gerade bis etwa zur Hälfte des Buches die ständigen Wiederholungen der Anrufung der Schutzheiligen. Auch wenn dies seinerzeit der Realität entsprach, so emfand ich es beim Lesen als sehr, sehr nervig. Dies hätte man für meinen Geschmack unbedingt reduzieren müssen, halb so oft wäre noch zu viel gewesen… Glücklicherweise nimmt das aber zur Hälfte des Buches ab, und hört schließlich ganz auf. Ich denke, sonst hätte ich die Lektüre genervt beiseitelegen müssen. Andere Wiederholungen ziehen sich auffallend durch das ganze Buch. Größtenteils ausgewogen häufig (man merkt ja, dass es gewollt ist), hatte ich doch ein ums andere Mal den Eindruck, es ist einfach too much… Inhaltlich hätte ich mir mehr Beschreibungen der Landschaften gewünscht, der Flora und Fauna, der Kleidung, des Wetters, der Stimmungen, des Handwerkes, der Empfindungen der Menschen seinerzeit etc.. Es stimmt schon, dass die Erzählung aus Sicht von Melwyn nicht unendlich Raum lässt, alles aus jedweder Perspektive zu beleuchten, aber ein wenig mehr hätte ich mir an dieser Stelle doch gewünscht. Insgesamt waren die Figuren für mich nicht optimal ausgearbeitet, aber auch nicht platt und farblos. Damit konnte ich gut leben und ich habe mich gut unterhalten gefühlt, konnte mitfiebern, habe manchmal lachen können. Es gab Trauer, Liebe, Hass und Freundschaft und zumindest Melwyn hat sich entwickeln dürfen. Die kleine Geschichte in der Geschichte empfand ich als unterhaltsames, recht nettes Beiwerk. Fazit: Sprachlich schön hätte man mit den richtigen Kürzungen einerseits und mehr Beschreibungen andererseits dieses Buch zu einem wunderbaren Leseerlebnis machen können. Was bleibt ist ein solider Debütroman, der einen gut unterhält und mit dem man mitfiebern kann. Insgesamt lässt er den Leser zufrieden zurück und macht Lust auf mehr Lektüre der Autorin, die sich mit Sicherheit weiter entwickeln wird……

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  • Melwyn - auf dem Weg zur tapferen Schildmaid

    Die 13. Jungfrau

    Jana68

    02. May 2016 um 22:42

    Hier stelle ich mal eine *SPOILERWARNUNG* vorne dran... In ihrem Buch "Die 13. Jungfrau" nimmt uns die Autorin Katharina Münz mit auf die Reise der jungen Melwyn im Jahre 881 von Britannien hinüber ins Flämische. Melwyn springt quasi in letzter Minute ersatzweise als 12. Ehrenjungfrau der Fürstentochter Morvoren ein; die eigentliche 12. Jungfrau war kurz vor der Abreise verstorben - ein böses Omen? In der Tat, die Reise steht unter keinem guten Stern, denn das Schiff gerät in einen Sturm und sinkt. Die Schiffbrüchigen landen an der Holländischen Küste und folgen dem Rhein bis nach Köln, wo ihre Reise ein dramatisches Ende nimmt. Als einzig Überlebenden gerät Melwyn in die Fänge der Dänen... Mehr noch als die Reise der Brautgesellschaft erzählt das Buch eigentlich von einer ganz anderen Reise, nämlich davon wie Melwyn sich von einer sehr zurück gezogenen, schüchternen jungen Frau ohne großes Selbstbewusstsein zu einer tapferen Schildmaid und geliebten wie liebenden Ehefrau entwickelt. Sie erzählt uns ihre Geschichte selbst und in der Gegenwart, wodurch der Roman sehr viel Lebendigkeit erfährt. Melwyn ist die Bastardtochter eines Edelmannes aus Cornwell und einer Dänischen Sklavin, man sagt ihr Heidentum nach und stets wird sie ein wenig ausgegrenzt, wogegen sie sich selbst nie zur Wehr setzt. Obwohl sie kaum ein Selbstwertgefühl hat, zeigt sie sehr beherztes Handeln auf dem Schiff und während der Reise entlang des Rheins. Ihre erste Ehe im Kevern ist voller Widersprüche, denn der besitzergreifende junge Draufgänger respektiert das Mädchen in ihrer klugen Sachlichkeit, was für Melwyn eine völlig neue Erfahrung ist. Gleichzeitig bestimmt er jedoch vollumfänglich über sie und Melwyn fügt sich schicksalsergeben. Von Liebe jedoch ist zumindest bei ihr nichts zu spüren, stattdessen entwickelt sie mit jedem schmerzhaften Kuss ein zunehmendes Gespür für die drohende Gefahr. Die Ereignisse um den Überfall der Dänen auf Köln und die Selbsttötung der Jungfrauen sind der dramatische Höhepunkt der ersten Hälfte des Buches. Das Schicksal will es, dass für Melwyn's "kleine süße Schwester" Elestren kein Gift mehr übrig bleibt, weshalb Melwyn durch ihr Versprechen gezwungen ist, deren Leben ein Ende zu setzen. Melwyn selbst gelingt die Selbsttötung nicht, von nun an hat sie schwer an einer Schuld zu tragen., die eigentlich keine Schuld ist. Was immer sie in dieser Situation getan oder nicht hätte - es musste zwangsläufig in einer Schuld enden. Ihre Begegnung mit dem Dänen Ifill ist schicksalshaft und ihre Reise ist noch lange nicht zu Ende. Ganz anders als erwartet behandelt er sie gut und gibt ihr die Chance, etwas aus ihrem Leben zu machen. In seiner Obhut lernt sie, zu sich selbst zu stehen, aus sich heraus zu gehen und sich mit Worten ebenso wie mit Waffen zu verteidigen. Die Entwicklung, die sie nun durchmacht ist begleitet von sehr spitzfindigen und amüsanten Dialogen zwischen Ifill und Melwyn. Ganz beiläufig, aber aufschlussreich, wird viel über die Wikinger und Brauchtum erzählt. Am Ende sehen wir vor uns eine selbstbewußte und kämpferische Schildmaid, die nicht nur Liebe erfährt und zu selbiger fähig ist, sondern auch angekommen ist im Land ihrer Mutter. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Die Ich-Erzählweise hinterläßt sicher manche Situation recht einseitig betrachtet, aber dies liegt in der Natur der Sache. Die moderne Sprache ist nicht unbedingt so ganz die meine, wenn ich einen historischen Roman lese, aber dennoch passt sie bestens zu Melwyn's Geschichte. Ich empfehle das Buche gerne weiter und bin durchaus gespannt auf die Fortsetzung. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Leider ein Liebesroman

    Die 13. Jungfrau

    wampy

    24. April 2016 um 11:04

    Buchmeinung zu Katharina Münz – Die 13. Jungfrau „Die 13. Jungfrau“ ist ein historischer Roman von Katharina Münz, der 2015 als ebook bei Schruf & Stipetic erschienen ist. Klappentext: Viele Mythen ranken sich um die Stadtheilige von Köln und ihre elf jungfräulichen Hofdamen. Doch bis zum heutigen Tag bleibt das Schicksal der 13. Jungfrau ein Rätsel.Zur Zeit der Wikingerüberfälle verlässt die junge Melwyn im Gefolge einer Fürstentochter ihre Heimat Cornwall. Um die Anerkennung ihres Vaters zu gewinnen, schwört die Bastardtocher eines Edelmanns, sich um die jüngere Halbschwester zu kümmern. Als ein Sturm die Reisenden nach Köln verschlägt, geraten die jungen Frauen in Gefahr. Beim verzweifelten Versuch, ihre Schwester zu retten, lädt Melwyn große Schuld auf sich, ehe sie beginnt, ihren eigenen Wert als Schildmaid zu erkämpfen. Meine Meinung: Dieses Buch ist mehr ein Liebesroman als ein historischer Roman. Dies ist mein Hauptproblem mit dem Buch. Die Figuren sind genretypisch arg eindimensional gezeichnet. Dazu wird die Geschichte durchgängig aus der Sicht der Hauptfigur Melwyn erzählt. Melwyn konnte mich nicht überzeugen. Sie ist 18 und handelt meist vernünftig. Aber dann wird sie schlagartig zu einer mit Minderwertigskeitskomplexen überzogenen Figur, der die Glaubwürdigkeit abhanden kommt. Und dieser Wechsel wiederholt sich mehrfach im Laufe der Geschichte. Die Stärken des Buchs liegen eindeutig in der Beschreibung der Nordmänner. Dort habe ich einiges Neues gelernt. Ansonsten war das Buch einfach zu extrem, die Probleme bei der Schiffsreise waren zu riesig, die Gemütsschwankungen Melwyns konnte ich nicht nachvollziehen und insbesondere ihre Gabe, sich als Ursache aller möglichen Probleme auszumachen, dämpfte mein Lesevergnügen gewaltig. Fazit: Hätte ich das Buch als Liebesroman erkannt, hätte ich die Finger davon gelassen. So war ich enttäuscht und habe nur ein wenig zusätzliches Wissen über die Nordmänner erhalten. Meine Wertung lautet zwei von fünf Sternen.

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  • Nicht stimmig im ersten Teil des Buches, aber dann...

    Die 13. Jungfrau

    Toirse

    28. March 2016 um 12:51

    Erster Eindruck:Mal ein etwas anderes Cover für einen historischen Roman, aber so wirklich eine Meinung habe ich dazu nicht.Inhalt:Melwyn ist die zwölfte Ehrenjungfer der Fürstentochter Morvoren. Morvoren soll einen König auf dem Festland heiraten, aber schon die Fahrt über den Ärmelkanal scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Dann ist da auch noch die ständige Angst vor den Dänen und außerdem fragt sich Melwyn was genau eigentlich ihre Gefühle gegenüber Kevern, dem Cousin Morvorens, bedeuten.Meine Meinung:Wie soll man ein Buch rezensieren, dessen erste Hälfte man eher mau fand und dessen zweite Hälfte ziemlich gut? Das ist die Frage, die ich mir schon seit einiger Zeit stelle.Wäre dieses Buch kein Rezensionsexemplar gewesen hätte ich es nicht zu Ende gelesen. Ich habe mich wirklich gequält am Anfang. Zu viel passte einfach nicht zusammen, die Protagonistin nervte, die historischen Fakten passten mMn nur bedingt zusammen… Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher ob die christliche Welt des Frühmittelalters tatsächlich so rigide war, wie sie hier dargestellt ist. Zwar bin ich keine Historikerin, aber ich habe mich hobbymäßig sehr viel mit den Kelten und Friesen befasst. Besonders deren Gesetzestexte hatten es mir angetan, denn ihre Welt war sehr liberal. Und da fing mein Hauptproblem mit dem ersten Teil auch an: Melwyn gehört der keltisch-katholischen Kirche an (spätestens ihre Reaktion auf die Tonsur des römisch-katholischen Erzbischofs von Köln beweist das), und unter eben dieser Kirche existierten in Irland die Brehon Laws. Zur gleichen Zeit. Zwar waren Frauen definitiv nicht gleichgestellt, aber sie hatten doch wesentlich mehr Rechte als das Verhalten der Mädchen vermuten lässt. Dazu kommt, dass Morvorens Vater scheinbar die inkompetentesten Seeleute angeheuert hat, die er finden konnte und Melwyn trotz vorheriger Verlobung weder von ihrer Stiefmutter noch von ihrer Mutter jemals aufgeklärt wurde. Für mich passt das einfach nicht. Und  „meine kleine, süße Schwester Elestren“ ging mir auch gewaltig auf den Sack.Der zweite Teil des Buches dagegen war wirklich gut, vielleicht auch weil Melwyn wesentlich erwachsener ist. Es passte einfach alles zusammen und ergibt ein stimmiges Bild. Am Ende ist vielleicht etwas viel glücklicher Zufall im Spiel, aber naja. Das kann ich verzeihen, manchmal passieren ja auch im realen Leben unglaubliche Dinge.Fazit:3 Sterne, ganz knapp. Denn wie gesagt: Normalerweise hätte ich das Buch nicht weit genug gelesen um zum „guten Teil“ zu gelangen und der Anfang ist für mich einfach nicht stimmig. Ursprünglich war ich auch am überlegen ob es nur 2 Sterne werden, aber der zweite Teil ist dafür einfach zu gut und der erste war ja auch nicht schlecht geschrieben.Diese Rezension erschien zuerst auf meinem Blog Büchernest. Das Buch habe ich im Tausch für eine ehrliche Rezension bekommen.

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  • Historisch, spannend, gefühlvoll - was will ein Leserherz mehr

    Die 13. Jungfrau

    ulla_leuwer

    18. February 2016 um 15:57

    Meine Meinung: Rein zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam, was mich jetzt ganz besonders freut, denn mit Begeisterung habe ich es gelesen. Hätte es aber wahrscheinlich gar nicht in der Menge der vielen Bücher, die angeboten werden, gefunden. Ich lese ja sehr gerne historische Bücher, wo Geschehnisse wunderbar mit erfundenem verbunden werden. Es begeistert mich immer wieder, wie viel Arbeit sich ein Autor mit der Recherche macht. Was heißt begeistert, besser ausgedrückt, ich bin eigentlich mehr beeindruckt. Denn was in einem Kapitel in wenigen Seiten erzählt wird, setzt doch viel lesen und informieren voraus. Ich habe mir den Blogbeitrag zu dem Thema Hautstecherei durch gelesen, was ich auch sehr interessant fand. Nun will ich aber endlich mal zur eigentlichen Rezension des Buches kommen. Ich verrate hier ja nicht zuviel, denn wer sich über die Jungfrauen von Köln informiert hat, weiß, dass sie leider in Köln gestorben sind. Aber eben nicht alle, sondern eine 13. die nie erwähnt wurde, schlidderte von einem Abenteuer in das nächste. Schon die Überfahrt von England war gefährlich und leider sehr stürmisch. Deshalb kenterte das Schiff und alle Reisenden mussten nun sehen, wie sie an ihr Ziel kommen. Wikinger trieben sich damals überall herum und raubten und mordeten. Es war richtig spannend zu lesen, wie Melwyn und alle andere es schafften heil in Köln anzukommen. Sehr anschaulich hat die Autorin die Reise und den Aufenthalt in Köln beschrieben. Melwyn war mir sehr sympathisch und ich habe mit ihr gelitten, gefiebert und gehofft. Ich hatte als Leserin ja auch den Vorteil, ihre Gedanken kennen zu lernen. Denn die Geschichte wurde aus Sicht von Melwyn in der Ich-Form erzählt. Ich konnte nicht nur ihre Gedanken lesen, die sehr oft abschweiften, ich musste manchmal darüber schmunzeln, wie schnell sie ihre Einstellung änderte und das humorvoll beschrieb. Ich hatte nur etwas Probleme mit den für mich ungewohnten Vornamen, sie waren sehr kompliziert und so richtig wörtlich habe ich die wenigsten gelesen. Ansonsten hat mit der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Den beteiligten Personen hat sie interessante Charaktere zugeordnet. So kam es dann auch, dass ich, die ja auf der Seite von Melwyn war, total sauer auf die Tante wurde, die mit ihrem Verhalten einiges ausgelöst hat. Im Grunde werden in diesem Buch zwei Geschichten erzählt, als erstes die Reise bis Köln, wo Melwyn ja nur eine Begleiterin der Braut ist. Als zweites ihr Abenteuer, nachdem alle Jungfrauen zu Tode gekommen sind. Sie wird gefangen genommen und tritt eine weitere große Reise an. So ganz nebenbei erfahre ich dadurch einiges über das Leben im Frühmittelalter.  Neugierig, wie ich bin habe ich mich natürlich über die Lage der Orte, Runenzeichen und über die Aufgaben einer Schildmaid informiert.  Was das nun alles auf sich hat, werde ich hier nicht verraten. Mir hat die Entwicklung auf jeden Fall gut gefallen. Fazit: Ein weiteres historisches Buch, das ich mit Begeisterung gelesen habe und gerne weiter empfehle.

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  • Opulentes Zeitgemälde

    Die 13. Jungfrau

    Triskell

    16. January 2016 um 13:31

    Opulentes Zeitgemälde Eine spannende Zeitreise ins 9. Jahrhundert. Ich lese gern über das frühe Mittelalter und die Wikingerzeit, und die Ansiedelung eines Teils der Geschichte auf deutschem Boden war für mich besonders interessant. Die glaubhaften, lebenstüchtigen Protagonisten sind mir schnell ans Herz gewachsen, ich konnte mich nur ganz schwer von ihnen und ihren spannenden Abenteuern losreißen. Der Hintergrund ist hervorragend recherchiert, und die Autorin lässt die wissenswerten Fakten auf sehr natürliche Weise in die Szenen einfließen. Besonders fasziniert hat mich der Gebrauch des Präsens, der für einen historischen Roman eher ungewöhnlich ist. Dennoch ist die Sprache der Zeit wunderbar angepasst, und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Ein beeindruckendes, lange nachhallendes Leseerlebnis, das ich anderen Lesern sehr empfehlen möchte.

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  • Neujahrs-Empfehlung

    Die 13. Jungfrau

    Abby90

    01. January 2016 um 16:21

    Meine Meinung: Dieses Buch durfte ich im Zuge einer Blog Tour lesen und es gefällt mir wirklich sehr. Der Einstieg war hier wirklich sehr flüssig und durch den tollen Stil von Katharina war ich sofort in der Story drinnen. Man merkt von der ersten Seite an, wie viel Recherche in diesem Buch steckt, denn die Gegebenheiten wurden wirklich sehr authentisch auf den Leser projiziert und ich konnte mir alles wirklich unheimlich gut vorstellen und auch Melwyn auf ihrem Weg sehr gut begleiten. So habe ich die Protagonistin Melwyn als eine starke junge Frau kennengelernt, die obgleich sie ein Bastard ist, ihrem Weg zu folgen bereit ist. Genau das, was ich besonders mag, wenn ich lese. Ich habe mit ihr mitgefiebert und wollte mich am liebsten selbst neben sie stellen, nur, damit sie manches Mal nicht alleine allem gegenübertreten musste. Jedenfalls ist dieses Buch für einen Debüt-Roman wirklich außerordentlich gut gelungen und auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Vor allem an diejenigen, die bevorzugt historische Romane lesen. Dieses Buch solltet ihr auf jeden Fall auf eure Wunschliste packen. Einziger Nachteil für mich war hier, das ich oft durch einige Begriffe und Namen recht verwirrt wurde (in einem eBook blättert es sich allerdings ein bisschen umständlich), sodass ich die ein oder andere Stelle noch ein oder zwei Mal lesen musste. Dennoch ist mir dieses schöne Debüt ganze 8 Stöberkisten wert, denn ich wurde wirklich auf eine wundervolle Reise mitgenommen. Zudem war das Zusammenspiel zwischen Mythen und historischem Zeitgeschehen wirklich sehr interessant in den Roman verwebt.

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  • gelungener Historikroman

    Die 13. Jungfrau

    Cowgirl_ElFcHeN

    29. December 2015 um 08:55

    Nachdem ich schon sehr lange keine historischen Romane mehr gelesen habe, so habe ich mich schon richtig darauf gefreut, mich wieder einmal an einem zu versuchen. Ich wurde eindeutig nicht enttäuscht. Schon auf den ersten Seiten bekommt man seine Lieblinge in die man sich so richtig hineinversetzen kann und mit denen man bei allem mitfühlt. Man wünscht sich für die Einen nur das Allerbeste und für Andere auch eher das Gegenteil. Beim Lesen merkt man so richtig wie seh sich die Autorin für diese Thematik interessiert und wie gut sie bei diesem Thema recherchiert hat. Sehr gut gibt die Autorin das Mittelalter der bereisten Städte wider und entführt den Leser somit in ein wundervolles Zeitalter und in einen Kampf um die Liebe und das eigene Leben. Obwohl es sich um einen historischen Roman handelt und vielleicht einige sagen könnten, dass daran wohl nichts spannend sein kann, so schafft es Katharina sehr gut, den Leser bis zum Schluss an das Buch zu fesseln. Für zartbesaitete Gemüter ist das Buch allerdings nichts, denn es geht hier zum Teil ganz schön zur Sache. In der Mitte des Buches darf der Leser eine ganz besondere Wendung miterleben, mit der wohl niemand gerechnet hat und den Einen oder Anderen sicher auch schockieren könnte. Trotzallem ist diese Wendung äußerst interessant und bringt die gesamte Geschichte in eine ganz neue Richtung. Von einer unschuldigen Jungfrau wird Melwyn zu einer Schildmaid und erkämpft sich ihr Ansehen in einer Welt, die noch rein von Männern regiert wird. Auch wenn sie die Vergangenheit immer wieder einholt, versucht sie tapfer zu sein und in die Zukunft zu blicken um am Ende ihr großes Glück zu finden. Die 13. Jungfrau ist ein gelungener Debütroman von Katharina Münz, der sowohl zum Lachen als auch zum Weinen bringt. Er sorgt für viel Spannung sowie auch viele Informationen über die nordische Mythologie. Gerade Jene, die sich genau wie die Autorin für diese interessieren, werden bei diesem Buch garantiert auf ihre Kosten kommen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe viel gelacht und auch viel geweint und habe viel mit Melwyn mit gefiebert. Die Wende in der Mitte hat mir sehr gut gefallen und hat dem Buch das gewisse Etwas verliehen. Ich würde das Buch jederzeit wieder lesen, was bei mir sehr selten bei einem Buch vorkommt und bin schon jetzt sehr gespannt auf die Fortsetzung.

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  • ein gelungener Debütroman mit mittelalterlichen Aspekten

    Die 13. Jungfrau

    Jana1995

    25. December 2015 um 23:39

    Die junge Melwyn muss als Begleitung der Fürstentochter Morvoren ihre Heimat Cornwall verlassen. Auch ihre kleine Schwester Elestren ist dabei und so will Melwyn nur eines: ihre Schwester beschützen und dadurch die Anerkennung ihres Vaters erlangen. Doch ein grausamer Sturm zwingt die Mannschaft in Köln halt zu machen. Als die Stadt von den Dänen angegriffen wird, muss Melwyn eine große Schuld auf sich nehmen und befindet sich von nun an in der Hand des Feindes... Melwyn ist achtzehn Jahre alt und eine Bastardtochter. Eigentlich wurde sie christlich erzogen, allerdings hat ihr ihre Mutter, eine dänische Sklavin, einiges über die nordischen Götter erzählt. So betet sie oft zu beiden Göttern und eigentlich ist die gesamte Handlung sehr davon geprägt. Ich konnte im Laufe des Buches keine richtige Beziehung zu der Protagonistin aufbauen. Sie wirkt von Anfang an etwas naiv und hat kaum Selbstbewusstsein. Außerdem kam sie mir an manchen Stellen zu "dümmlich" vor.  Kevern, der Vetter der Fürstentochter, findet relativ schnell gefallen an Melwyn und hält auch sogleich um ihre Hand an. Er war mir leider sehr unsympathisch und im allgemeinem viel zu grob und fahrlässig. Im Gegensatz hierzu steht Ifill, der im zweiten Teil des Buches auftaucht. Er ist ein sehr aufgeschlossener und freundlicher Däne, dessen großes Ziel es ist, Melwyn zur Schildmaid auszubilden. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen. Er ist sehr flüssig und vor allem leicht zu lesen. Zu Anfang hatte ich die Befürchtung, dass wegen des Zeitraumes viele altmodische und schwierige Begriffe vorkommen - das war aber gar nicht der Fall. Leider haben sich viele Wortwiederholungen eingeschlichen, die mich im Laufe der Handlung nur noch genervt haben. So wird von Elestren immer wieder als "kleine, süße Schwester" gesprochen - meine kleine, süße Schwester hier, meine kleine, süße Schwester da. Mit der Handlung selbst hatte ich leider auch so meine Probleme. Teilweise war es wirklich spannend und ich wollte meinen Reader nicht mehr aus der Hand legen. Dann kamen aber auch wieder Stellen, die sich sehr hinzogen und die ich tatsächlich nur überflogen habe. Die enthaltene Liebesgeschichte fand ich wiederum total super und hat mir den letzten Teil dann doch etwas mehr versüßt. Insgesamt hat mir der Debütroman von Katharina Münz recht gut gefallen. Historische Romane sind einfach nicht mein Genre und hierfür hat es mir dann doch besser gefallen als erwartet. Aufgrund der zwischendurch aufgekommenen Langeweile und den Wortwiederholungen vergebe ich 3 Eulen.

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  • Die 13. Jungfrau von Katharina Münz

    Die 13. Jungfrau

    Helli

    06. December 2015 um 23:58

    Die 13. Jungfrau von Katharina Münz Buch: Viele Mythen ranken sich um die Stadtheilige von Köln und ihre elf jungfräulichen Hofdamen. Doch bis zum heutigen Tag bleibt das Schicksal der 13. Jungfrau ein Rätsel. Zur Zeit der Wikingerüberfälle verlässt die junge Melwyn im Gefolge einer Fürstentochter ihre Heimat Cornwall. Um die Anerkennung ihres Vaters zu gewinnen, schwört die Bastardtocher eines Edelmanns, sich um die jüngere Halbschwester zu kümmern. Als ein Sturm die Reisenden nach Köln verschlägt, geraten die jungen Frauen in Gefahr. Beim verzweifelten Versuch, ihre Schwester zu retten, lädt Melwyn große Schuld auf sich, ehe sie beginnt, ihren eigenen Wert als Schildmaid zu erkämpfen. Autor: Begleitet von mächtigem Donnerschlag gab Katharina Münz im Sommer 1968 ihr Debut auf der Bühne des Lebens. Bereits in jungen Jahren mutierte sie zur Leseratte mit einem Faible für Geschichte, Heidentum und Magie. Früh versuchte sie sich auch an ersten eigenen Geschichten, –die grauenhaft waren und zum Glück verschollen sind. Nach Abschluss ihres Universitätsstudiums hatte sie einen Posten in der öffentlichen Verwaltung inne. 2013 entsann sie sich in einem spontanen Entschluss lang verschütteter Fähigkeiten und griff beherzt in die Tastatur, um lang vergangene Zeiten zum Leben zu erwecken. Katharina Münz ist selbstständig und lebt mit ihrem Mann, drei Kindern und mehreren Katzen in einer verschlafenen Kleinstadt in Süddeutschland. Quelle: https://katharinamunz.wordpress.com/eine-seite/ Meinung: Bei Die 13. Jungfrau handelt es sich um den Debüt von Katharina Münz. Die Autorin versteh ihre Leser zu fesseln, was dem flüssigen Schreibstil zu verdanken ist. Die Story handelt von Melwyn, des Bastards eines Edelmannes und der dänischen Sklavin, und den anderen Jungfrauen, die die Tochter des Fürsten auf ihrer Reise begleiten. Auf dem Weg geraten sie in Seenot…. Aber lest selbst wie es weiter geht ;) Die Geschichte wird so berauschend bildhaft dargestellt, dass man mit Melwyn mitfiebert und sich mitten im Geschehen befindet. Die Protagonisten sind auch so zauberhaft beschrieben, dass man das Gefühl hat, man kennt diese Personen persönlich. Fazit: Eine gelungene Mischung aus Geschichte, Abenteuer, Spannung, Romantik und Liebe. Wer eine gut recherchierte historische, mit Romantik und Liebe gespickte, Geschichte lesen mag, der ist bei diesem Buch gut aufgehoben. Meine Bewertung: Ich vergebe ★★★★★ ©Helli's Bücher-Land

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  • Die 13. Jungfrau

    Die 13. Jungfrau

    Nenatie

    03. December 2015 um 14:38

    Inhalt Die junge Melwyn verlässt als Begleitung einer Fürstentochter ihre Heimat Cornwall. Sie reist mit der Truppe um ihre kleine Schwester zu beschützen und so auch die Anerkennung ihres Vaters zu bekommen. Doch die Reise ist beschwerlich und ein Sturm zwingt die Gruppe dazu einen Zwischenhalt in Köln zu machen. Doch die Stadt wird von den Dänen angegriffen und beim Versuch ihre kleine Schwester zu retten lädt Melwyn große Schuld auf sich. Sie kann nicht zurück und muss nun ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Meinung Die Geschichte klang sehr gut und als die Autorin mich gefragt hat ob ich Lust hätte das Buch zu lesen hab ich zugesagt. Und ich sage schon mal: Ich hab es nicht bereut. Die Geschichte beginnt gleich ziemlich spannend. Man lernt Melwyn kurz kennen und dann geht es auch schon rund. Auf der Reise geht so ziemlich alles schief und die Gruppe in Köln einen Zwischenhalt einlegen. Die Zeit in Köln fand ich etwas langatmig. Dafür geht es dann recht schnell weiter und das Ende kam mir schon ein bisschen gehetzt vor. Melwyn war ein sehr anstrengender Charakter. Ich wollte sie ständig anschreien und schütteln. Sie ist so naiv und weltfremd, am Anfang war das noch ganz unterhaltsam wurde dann aber sehr schnell sehr nervig. Aber es passt einfach super in das Buch und Melwyn wirkt wirklich authentisch. Sie ist die Bastardtochter eines Fürsten und eigentlich christlich erzogen. Doch ihre Mutter, eine dänische Sklavin, hat ihr auch immer wieder etwas über die alten nordischen Götter erzählt. Für Melwyn eigentlich undenkbar an diese Götter zu denken, immerhin sind das heidnische Götter. Aber trotzdem begleitet der Götterglaube sie. Den Konflikt fand ich gut gemacht. Mit Melwyn werde ich mich nicht mehr anfreunden, uns verbindet eine Hassliebe. Aber mach braucht auch Charaktere die man anmeckern will ;) Es macht auf jeden Fall Spaß Melwyn auf ihrem Weg zu begleiten und ihre Entwicklung, die etwas dauert, mitzuerleben. Ein bisschen mehr Selbstvertrauen hätte ihr aber nicht geschadet, dann wäre sie wahrscheinlich auch weniger nervig gewesen. Aber bei Melwyn passt das einfach. Sie ist eben nicht die starke Frau die ganz plötzlich alleine klar kommen kann und ihre ganze Erziehung einfach von einer Sekunde auf die andere in Frage stellt. Als Ausgleich zu ihr gibt es dafür auch einen sehr freundlichen und aufgeschlossenen jungen Ifill! Über die weiteren Charaktere erfährt man recht wenig, aber es reicht um sich ein eigenes Bild zu machen. Die Geschichte an sich war wirklich gut gemacht. Dank Melwyn wollte ich das Buch an vielen Stellen einfach weglegen, aber es war so gut geschrieben und spannend, dass ich dann doch weiterlesen wollte. Ich konnte gar nicht aufhören, auch wenn ich ständig meinen Reader angemeckert habe. Es gibt auch eine wirklich tolle Liebesgeschichte wie ich finde. Das Buch ist abgeschlossen, das Ende lässt aber auch noch die Option für einen Folgeband offen, und ich hoffe den wird es dann auch geben! Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Die Autorin verzichtet auf geschwollene Ausdrucksweisen und versucht nicht krampfhaft ein frühmittelalterliches Flair zu erzeugen. Es gelingt ihr dafür sehr gut den Leser in der Zeit zurück zu versetzen, gut verständlich und ohne uralte Worte die man erstmal nachschlagen muss! Ein gelungenes Debüt und ein Lesemuss für Fans von historischen Romanen!

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  • Spannend, romantisch, höchst unterhaltsam.

    Die 13. Jungfrau

    Schruf_und_Stipetic

    03. December 2015 um 10:22

    Die Fremden, vor denen man sich im Frühmittelalter in Köln fürchtete, waren die Wikinger. Viele Vorurteile über sie haben sich bis heute gehalten. Dass sie keine kulturlosen Heiden und nicht bloß erbarmungslose Krieger und Plünderer waren, erfährt man in Katharina Münz' historischem Roman. DIE 13. JUNGFRAU ist nämlich eine Heldin mit Migrationshintergrund. Die Tochter einer dänischen Sklavin und eines kornischen Fürsten, die über Flandern schließlich nach Dänemark gelangt. Und wie sie ihre Heimat verlässt, ihren Glauben hinterfragt, ihre Wurzeln sucht und dabei die große Liebe und zu sich selbst findet, ist sehr spannend, sehr unterhaltsam und sehr romantisch beschrieben.

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