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katharina_munz

vor 1 Jahr

Da die Leserunde nicht wie geplant auf Social Media stattfinden kann, weichen wir nun hierher aus, um Melwyns Abenteuer gemeinsam zu lesen.

Wer Lust hat, hier hinzuzustoßen, nur zu!

Kommentiert einfach, wenn ihr mitlesen wollt - es versteht sich von selbst, das zu vergebende Leseexemplar mit einer fairen Rezension zu vergelten.

 

»... und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Ende«, lautet der Schlusssatz in vielen Märchen. Wie aber geht es weiter, nachdem das Paar gemeinsam in den Sonnenuntergang geritten ist?


»Ich habe … vergessen«, dringt dumpf unter seinem dick gefütterten Wams hervor, als er es über den Kopf stülpt, und ich erstarre. Er hat … vergessen? Wen oder was hat er vergessen? Ich will es nicht wissen, aber es drängt sich auf, um wen es sich handelt: Um sie, von der er gerade erst zurückgekehrt ist. Das Schweigen um uns wächst wie das Wintereis am Rande eines Gewässers, als wir einander in die Augen sehen. Es tötet jedes Gefühl in mir ab, bis nur eines bleibt. Die Gewissheit, seine Liebe verloren zu haben.

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An der Seite von Ifill warten ganz neue Herausforderungen auf die Schildmaid Melwyn. Widersacher, denen sie nicht mit dem Schwert in der Hand begegnen kann. Wird sie den Kampf um die Treue des Falken gewinnen oder führt das Schicksal sie zurück in ihre ferne Heimat Cornwall? Ein modern erzählter historischer Roman über die Kunst, die Liebe immer wieder neu zu entdecken, über Komplikationen der Elternschaft und die Schwierigkeit, einen schüchternen Wikinger aus seinem Schneckenhaus zu locken.
Falkenherz - Bewährung der Schildmaid ist der eigenständig, ohne Kenntnis der vorangehenden Bände lesbare Abschluss der Schildmaid-Saga.

Die Autorin Kathrina Münz, 1968 im romantischen Heidelberg geboren, worauf sie ihr Faible für Geschichten mit romantischem Einschlag zurückführt - auch wenn sie dafür mit dem Hochdeutschen bisweilen hadert. Sie liebt den Frühling im Süden, den Sommer im Norden, den Herbst an sich und schneereiche Winter. Mit ihrem Mann lebt sie in einem Haus voller zwei- und vierbeiniger Kinder. 

Inmitten dieses Trubels öffnen ihr Bücher willkommene Tore in andere Welten, Zeiten und Köpfe. Sie trägt WIKINGER IM HERZEN und mit ihren Romanen entführt sie ihre Leserinnen und vereinzelte Leser ins Frühmittelalter.

Autor: Katharina Münz
Buch: Falkenherz

anne_lay

vor 1 Jahr

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Hallo, gerade habe ich den Hinweis und somit hierher gefunden. Mein Buch ist auf dem iPad und lässt sich - trotz Fehlermeldung - auch lesen. Bis heute hatte ich allerdings noch ein anderes Werk am Start. Jetzt kann es also losgehen.

katharina_munz

vor 1 Jahr

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@anne_lay

Fein! Ich freue mich, dass du da bist und das gute Stück auch funktioniert. Der Hinweis auf die Leserunde ist jetzt an alle Teilnehmer nochmal per Mail rausgegangen, jetzt heißt es abwarten, bis sich alle einfinden.
Bin schon ein bisschen aufgeregt, aber nach diesem Katastrophenstart mit Umzug kann es ja nur besser werden ;) !

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katharina_munz

vor 1 Jahr

Fazit
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@anne_lay

Ach, das viktorianische Zeitalter - da gibt es doch sicher auch viele Mythen, die auszukehren sind, oder? Ich habe mich nicht viel damit beschäftigt, aber die Herrschaften waren damals wohl nicht derart prüde, wie es oftmals dargestellt wird?
Überarbeiten ... Ungeliebt, wenn man's tut, aber umso beliebter, wenn man das Ergebnis der Qual sieht.
Bei mir steht als nächstes auch ein Überarbeitungsmarathon an, denn "Die Magd" steht schon zu 3/4, allerdings ist bisher nur der Anfang auf Ich-Perspektive und Präsens "umgestrickt" - und während das aufs blanke Blatt zu schreiben einfach geht, benötigt das Umformulieren viel mehr Aufwand.
Aber: Das Ergebnis lohnt jede Mühe! In diesem Sinne "Frohes Schaffen!" ( Wir könnten ja ab morgen einen NaNoUMWriMo veranstalten :p )

anne_lay

vor 1 Jahr

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Weil's woanders irgendwie nicht passt ...
Danke, Katharina, für die vielen Hintergrundinfos. Das finde ich an den Leserunden MIT Autor_in immer so klasse, dass man aus erster Hand die Dinge noch mal erläutert bekommen kann.
Einiges im Leben der Wikinger war mir schon klar, wie gesagt, waren wir mehrfach in einschlägigen Museen. Außerdem liebe ich (auch) Bücher aus der Zeit, allen voran "Bronzevogel" von Kaari Utrio, aber neu in diesem Jahr entdeckt auch "Das Schwert der Götter"von Axel Meyer (die Vorgängerbände warten schon darauf, gelesen zu werden) oder "Der röde Orm". Die Normannensaga von Ulf Schiewe schließt sich ja quasi an, wenn es um die Aktivitäten der Wikingernachfahren in Italien geht.
Wann spielt deine Geschichte eigentlich? Die Frage kam heute auf, als ich noch einmal deine Ausführungen zu den Pferden las. Bei Rebecca Gablé geht es ja auch immer um die Warinhamschen Pferde, eben auch die Kampfhengste ... Solche Zuchten kommen ja nicht von jetzt auf gleich. Das hatte ich im Hinterkopf, als ich die Geschichte las. Ernsthaft damit beschäftigt habe ich mich allerdings nicht, wann welche Pferde wo gezüchtet und gehalten wurden.

katharina_munz

vor 1 Jahr

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@anne_lay

Hallo Anne,
danke für deine netten Worte der Anerkennung.
Ich zäume das Pferd mal von hinten auf: ;)
Falkenherz spielt 882/83, Die 13. Jungfrau 881/82 und Weihnachten auf Luxulyan im Dezember 880.
Das trifft zeitlich ungefähr mit der Besiedlung Islands zusammen, und wenn die heutigen Islandpferde genetisch nachgewiesen von Pferden aus Yorkshire abstammen (und durch die Isolation der Insellage ohne Einkreuzung fremder Blutlinien erhalten wurden), dann schließe ich daraus, dass Pferde ähnlich dem Typus "Islandpferd" damals in ganz Britannien, gar in ganz Europa verbreitet waren. Die besonderen Gangarten der Islandpferde ("Tölt") waren, das habe ich anderweitig gelesen, wohl die ursprünglicheren Fortbewegungsarten der Pferde, und Traber wurden erst später zur Zucht herangezogen, als deren aus dem Sprung resultierende Kraft wichtig wurde als Zugtiere und für stark gepanzerte Ritter. Doch selbst im Hoch- und teilweise Spätmittelalter wurden auch in Kontinentaleuropa noch "Zelter" genannte Tölter gezüchtet, die mit ihrem eher gleitenden Gang als Reitpferde für Damen und den Klerus benutzt wurden.
"Die Abenteuer des Röde Orm" waren kurioserweise meine "Einstiegsdroge" in die Thematik, als ich mir das Buch im zarten Alter von 12 Jahren aus dem Arbeitszimmer meines Papas mopste.
Ganz schön schwere Kost, vielleicht deshalb mein Hang zu Romantik, humorvollen Szenen und einem in irgendeiner Weise versöhnenden Ausgang? Wer weiß.
Was ich dir in dem Rahmen der von dir genannten Bücher auch noch ans Herz legen möchte ist Herrin des Nordens von Martha Sophie Marcus. Spielt gut 100 Jahre später in "Haddeby" (Haithabu).
"Meine" Zeit ist eigentlich immer die, in der die Christianisierung in Skandinavien noch in den Kinderschuhen steckte und die Menschen den heidnischen Sitten ihrer Ahnen anhingen. Herrin des Nordens ist ein wunderbares Buch, ließ mich aber traurig zurück, weil es eben jene Zeit beschreibt, in der das Christentum auch im Norden an die Macht drängte.
Traurig, weil so vieles durch die "Bekehrungsbestrebungen" verloren ging. Nicht nur Namen von Göttern, die wir nur von abschwörenden Taufformeln kennen, die vom Klerus fein säuberlich dokumentiert wurden, sondern auch der Wert der Frau in der Gesellschaft, der sich auch im Wissen um empfängnisverhütende und abtreibende Mittel niederschlug, die der weiblichen Hälfte der Bevölkerung (in gewissem Rahmen) Macht über ihren Körper und somit auch über die Fortpflanzung der Männer gab.
Auch mein Wissen um die Wickel, die Ásvör Melwyn zusteckt, speist sich aus der buchhalterischen Akribie des Klerus. Ihre Rezeptur (sowie die für Abtreibungstränke) wurden im Kloster Lorsch aufgezeichnet, nachdem sie den weisen Frauen (unter Umständen, die ich mir nicht vorstellen will) abgepresst wurden.
In der Wikingerzeit war sicher vieles nicht ideal (ich sage nur: Sklavenstand), aber eines hatten sie verinnerlicht, was mir vorbildhaft erscheint: "Egal, woher jemand stammte, oder welchen Göttern er anhing, wenn er die Sitten und Regeln befolgte, dann galt er als "Däne"." (Ähnlich hielten es übrigens auch die Römer in ihrem Vielvölkerstaat.)

Anja_Ar

vor 1 Jahr

Kapitel 33 – 36 "Jagdzeit"
@katharina_munz

@katharina_munz
Ich revidiere meine Meinung kindra. ..Wo du recht hast....😂

anne_lay

vor 1 Jahr

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@katharina_munz

Bei der Jahreszahl fallen mir die Bücher von Peter Tremayne ein. Schwester Fidelma, die irische Nonne, gleichzeitig Rechtsgelehrte und Königstochter, die immer wieder in Kriminalfälle verwickelt wird ... An den angelsächsischen Mönch aus der Serie musste ich bei der ersten Schilderung Myghals übrigens denken. Im Sinne eines "stinkenden Sachsen", der nun in einem Land lebt, wo das Baden zur Kultur gehört. Scham bis Körperfeindlichkeit stehen hinter dem seltenen Wechseln der Kleidung und der Abneigung gegen Wasser.
Ich muss gestehen, dass ich nach ca 15 Bänden die Nase voll hatte, aber gerade im Hinblick auf die Entwicklung des Glaubens fand ich "Ein Totenhemd für den Bischof" hochinteressant.

katharina_munz

vor 1 Jahr

Kapitel 33 – 36 "Jagdzeit"
@Anja_Ar

Grrr! Ihr seid ... [zensierter Ausdruck]!!!
Jetzt plagt mich schon Gisla von Lotharingen, angestachelt von euren Beiträgen, des Nachts derart mit ihrem Mitteilungsbedürfnis, dass ich ihr in zähen Verhandlungen zugestehen musste, zumindest diese eine Szene niederzuschreibe, dann lässt sie mich in Ruhe zu Foy und "Die Magd" durch. :P

katharina_munz

vor 1 Jahr

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@anne_lay

Hahaha, macht dich sehr sympathisch, dein Geständnis, dass du nach 15 Bänden (!!!) "die Nase voll hattest".
Ehrlich gesagt gab es auch nur eine einzige Buchreihe, wo eine solche Ermüdung des Lesers und Überstrapazierung des Autors und seiner Figuren (zumindest in meiner Wahrnehmung) nicht eintrat, und das war die Lord-Peter-Wimsey-Reihe der genialen Dorothy L. Sayers.
Von ihren Figuren hätte ich noch ewig weiterlesen können ... *hach*
Da ich aber die Grenzen meiner Fähigkeiten genau kenne, deshalb habe ich mich dieses Mal dem Betteln der Testleser und ersten Rezensenten widersetzt, noch eine weitere Fortsetzung von Melwyns Abenteuern anzuhängen.
Nein, da gehe ich lieber auf Nummer Sicher und wende mich neuem (und dennoch bereist bekanntem) Personal zu.
Für jemanden wie dich, der mit Falkenherz startete, gibt es ja die Möglichkeit, in den zeitlich davor liegenden Büchern mehr zu erfahren - auch über den Punkt mit Körperpflege.

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