Katharina Münz Weihnachten auf Luxulyan

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Inhaltsangabe zu „Weihnachten auf Luxulyan“ von Katharina Münz

Zur Zeit der Wikingerüberfälle lebt die junge Melwyn als Magd auf der Burg ihres Vaters in Cornwall. Die Bastardtocher des Edelmanns hat die Aufgabe, auf seinen einzigen Sohn und Erben aufzupassen, was sich angesichts des temperamentvollen Jungen als nicht gerade einfach erweist. Und ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit überschlagen sich die Ereignisse in und um Luxulyan …

Eine tolle adventliche und abenteuerliche Geschichte die Lust auf mehr macht.

— Nenatie
Nenatie

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  • Weihnachten auf Luxulyan

    Weihnachten auf Luxulyan
    Nenatie

    Nenatie

    13. April 2017 um 16:55

    MeinungNachdem Katharina Münz mich mit "Die 13. Jungfrau" überzeugen konnte, habe ich nun endlich auch mal eine weitere Geschichte um Melwyn gelesen. Nachdem das erste Buch bei einem Verlag erschienen ist hat die Autorin noch zwei weitere Bücher im Selbstverlag herausgebracht. Dies ist eine Vorgeschichte zu "Die 13. Jungfrau" und es gibt auch eine Fortsetzung. Das schöne ist das man die Bücher auch unabhängig voneinander lesen kann.Die Geschichte ist recht kurz, und macht Lust auf mehr, was ein gelungenes Prequel ausmacht. Ich fand es schön zu den Anfängen der Geschichte zurück zu kehren und Melwyn bei ihrem Alltag zu begleiten. Sie ist einfach so nett und teilweise unbeholfen. Und sie ist nicht diese typische Frau die sich gegen ihr Schicksal wehrt.Der Roman wirkt gut recherchiert und ist vor allem glaubhaft. Die Geschichte ist spannend und witzig erzählt. Die Bräuche die Melwyns Mutter pflegt waren interessant. Zwar sind diese Bräuche nicht sehr gerne gesehen bei der Kirche, doch so lange alles noch halbwegs versteckt abläuft machen doch alle mit.Die Seiten fliegen nur so dahin. Katharina Münz hat einen tollen Stil der den Leser gefangen nimmt. Man ist sofort im frühmittelalterlichen England, zusammen mit Melwyn und ihrer Mutter auf der Burg. Ich konnte gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören und dann war es leider auch schon zu Ende.Ein gelungenes Prequel das Lust auf mehr macht. Spannend und authentisch erzählt. Ich kann das Büchlein jedem empfehlen der gerne mal einen guten historischen Roman (für zwischendurch) lesen mag.

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  • Ein ganz besonderes Weihnachtsfest

    Weihnachten auf Luxulyan
    quatspreche

    quatspreche

    10. April 2017 um 20:56

    Dieses wundervolle Buch gewann ich bei einem kleinen weihnachtlichen Gewinnspiel und ich war selten so froh darüber etwas gewonnen zu haben. Obwohl ich erst skeptisch war, verflogen meine Sorgen nach nur wenigen Seiten. Katharina Münz hat eine unglaubliche Erzählkraft und zaubert starke Bilder. Die Protagonistin Melwyn, die im frühmittelalterlichen England aufwächst, ist die Tochter eines Burgherren und seiner dänischen ‚Bettsklavin‘. Die mutige junge Frau träumte von einem einfachen Leben am Hof ihres Vaters, doch es kommt alles anders. Zur Weihnachtszeit im 9. Jahrhundert sind die heidnischen Bräuche der dänischen Sklaven nicht gern gesehen, jedoch unterhaltsam. Zum Mittwinterfest schluckt Melwyn eine Nuss, die ihr ihre Zukunft zeigt und diese sieht ganz anders aus, als die, die sie gerade beginnt zu leben. Kaum, dass diese Geschichte beginnt, endet sie auch schon wieder, denn die kurze Episode ist ein Prequell der eigentlichen Geschichte. sie erzählt also den beginn, noch bevor Melwyn die Schildmaid eines dänischen Mannes wird. Was ihr noch bevor steht lässt sich nur erahnen, doch es ist Katharina Münz so gut gelungen mich zu fesseln, dass ich sofort den ersten Band „Die 13. Jungfrau“ der eigentlichen Geschichte lesen musste. Wieso war ich vorher so skeptisch? Es gibt, meiner Meinung nach, nicht all zu viele gut recherchierte Romane, die im Frühmittelalter spielen. Das liegt womöglich daran, dass es generell recht wenig Quellen aus der Zeit gibt. Weder schriftliche, noch archäologische Auswertungen fundieren auf sicheren Erkenntnissen. Die Zeit von Karl dem Großen, den Wikingern, Franken und Rus ist nur partiell greifbar. Völker und einzelne Landstriche sind archäologisch gut erschlossen, jedoch fehlen schriftliche Aufzeichnungen um kulturelle Aspekte genau bestimmen zu können. Gut erhaltene Gräber (wie DIESES neu entdeckte) datieren und protokollieren die Existent vieler Gegenstände, wie Schmuck, Kleidung und Wappen, jedoch erklären sie keine Rituelle, Glaubensvorstellungen oder Ethnologie. Witzig, leidenschaftlich und gut recherchiert startet die Kurzgeschichte und dient als wunderbarer Auftakt der Geschichte um Melwyn, der Schildmaid. Katharina Münz hat es wirklich gut geschafft die vorhandenen Fakten und aktuellen Interpretationen in eine glaubhafte Geschichte zu packen. Die ganze Serie ist absolut lesenswert. Originalbeitag: Weihnachten auf Luxulyan

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