Die Toten vom Magdalen College

von Katharina M. Mylius 
4,2 Sterne bei27 Bewertungen
Die Toten vom Magdalen College
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Karin_Kehrers avatar

Gemütlicher Krimi mit Schauplatz Oxford!

T

Spannend und gute Erklärungen zu Oxford-Begriffen!

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Inhaltsangabe zu "Die Toten vom Magdalen College"

Bei einem Alumni-Dinner im Magdalen College der Universität Oxford bricht ein wichtiger Lokalpolitiker tot zusammen. Er wurde vergiftet, doch keiner der Gäste an seinem Tisch will etwas gesehen haben.

Und auch bei ihren weiteren Nachforschungen stoßen Inspector Heidi Green und ihr neuer Kollege Frederick Collins von der Thames Valley Police auf eisernes Schweigen. Nur eins steht fest: Ein paar der Ehemaligen hüten ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit. Bald gibt es eine zweite Leiche …

Ein Oxford-Krimi mit überraschenden Wendungen, der Einblicke in die Welt der altehrwürdigen Universitätsstadt Oxford gewährt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783940258397
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:256 Seiten
Verlag:Dryas Verlag
Erscheinungsdatum:02.09.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.03.2018 bei Dryas Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Karin_Kehrers avatar
    Karin_Kehrervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gemütlicher Krimi mit Schauplatz Oxford!
    Die Geheimnisse der besseren Gesellschaft

    Bei einem Alumni-Dinner des Magdalen College wird der vielversprechendste Kandidat für den Posten des Lord Mayors vergiftet. Die Inspektoren Heidi Green und Frederick Collins ermitteln in der Oxforder Upperclass und stoßen auf so manchen dunklen Fleck in der besseren Gesellschaft, u.a. auch auf ein Geheimnis, das die Studienkollegen des Ermordeten hüten und das auf keinen Fall gelüftet werden darf.
    Oxford spielt in diesem gemütlichen Krimi – dem ersten Band um das Inspektoren-Duo Heidi Green und Frederick Collins – eine wesentliche Rolle. Dem Buch ist eine Karte und eine Übersicht über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Begriffe im Zusammenhang mit der Universitätsstadt angeschlossen. Das mag sich wie die Beschreibung für einen Reiseführer anhören und stellenweise wirkt die Geschichte auch so. Obwohl die Informationen ganz gut dosiert sind.So ganz überzeugen konnte mich dieser Krimi allerdings nicht. Sehr viel Raum nimmt neben dem Schauplatz nämlich auch das Privatleben der beiden Ermittler ein. Und das ist bei Heidi im Prinzip nur der stressige Familienalltag und bei Frederick die Tatsache, dass ihn seine Freundin wegen eines anderen verlassen hat.Also nicht unbedingt sehr spannend!Der Fall selbst tritt dadurch oft in den Hintergrund bzw. beschränkt sich dieser Anteil auf Verhöre, die eher harmlos wirken. Ich habe das Gefühl, die Autorin hat sich hier nicht unbedingt eingehend mit Polizeiarbeit beschäftigt.Auch gibt es manch Widersprüchliches: Eine Zeugin beschreibt den Täter als groß und schlank. Heidi und Frederick verdächtigen danach aber noch immer jemanden, auf den diese Beschreibung gar nicht passt.Die Charaktere wirken zum Teil klischeehaft: die gestresste Mutter und schlechte Autofahrerin Heidi, der etwas tollpatschig wirkende Riese Frederick, der unfreundliche, schleimige Anwalt, die gelangweilte Gattin des Politikers, die exzentrische Galeristin etc. Die alleinige Perspektive der beiden Polizisten lässt natürlich auch eine Einsicht in die Charaktere nicht zu, deshalb kommt man ihnen nicht nahe und manche Reaktion einer Figur wirkt unverständlich bzw. überzogen. Interessant hingegen der Einblick in die Gepflogenheiten des Colleges. 
    Fazit: Wer Oxford mag und nicht unbedingt Spannung erwartet, ist hier gut bedient! Mich haben die Charaktere nicht ganz überzeugt.

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    Tanzmauss avatar
    Tanzmausvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender und bildgewaltiger Krimi in der altehrwürdigen Universitätsstadt Oxford
    Tiefe Einblicke in die Welt der altehrwürdigen Universitätsstadt Oxford

    Im Magdalen College der Universität Oxford findet ein Alumni-Dinner statt. Während des Essens bricht jedoch ein angesehener Lokalpolitiker plötzlich tot zusammen. Schnell wird klar, er wurde vergiftet. Doch wer ist der Täter? Alle am Tisch, die in seiner direkten Nähe saßen, gehören zu seinem alten Freundeskreis. Keiner würde ihm etwas antun, aber dennoch hätte jeder irgendwie ein Motiv…

    Inspector Heidi Green und ihr neuer Kollegen Frederick Collins stoßen auf Abneigung, Schweigen und eine Freundschaft, die auf einem Geheimnis basiert. Als es plötzlich eine weitere Leiche gibt, drängt die Zeit, denn würde der Mörder noch ein weiteres Mal zuschlagen?

    Die Autorin entführt den Leser ins schöne Oxford und stellt dieses in seiner Schönheit dem Leser auch ausführlich vor. Mit wunderbaren Bildern folgt man schließlich den beiden Ermittlern durch Oxford, unterstützt durch eine kleine Karte, die sich am Ende des Buches befindet und versucht, dem Täter auf die Spur zu kommen und zeitgleich die Verbindungen der Freunde zueinander zu verstehen.

    Obwohl der Fall sehr spannend, aber auch verworren ist, nimmt sich die Autorin nicht nur die Zeit, Oxford dem Leser näher zu bringen, auch lässt sie ihre beiden Ermittler plastischer werden. So erfährt man doch einiges von den beiden, was sie dem Leser sympathisch und greifbar machen.

    Vom Cover her, hätte ich eigentlich einen Cosy-Crime erwartet, jedoch ist es mehr eine Mischform. Sicher kann man sich wunderbar in das Buch einkuscheln, dann aber ist es auf der anderen Seite wieder so spannend und teilweise auch etwas blutig, was wiederum nicht zu einem Cosy-Crime passt. Dennoch hat mir diese Mischform sehr gut gefallen und ich bin gespannt, wie es mit dem sympathischen Ermittlerduo weitergehen wird.


    Fazit:

    Nicht nur für England- oder Oxfordfreunde ist das Buch eine Empfehlung, auch für jene, die gerne in einen Fall abtauchen und mitdenken kann ich das Buch wärmstens empfehlen.

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    SigiLovesBookss avatar
    SigiLovesBooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Krimifreunde des "BritCrime" - werden es einfach mögen - Steigerung allerdings möglich....
    Oxfordkrimi in der Manier "very british" ;-) Lesenswert!


    "Die Toten vom Magdalen College"

    Cover und Titel führen in dieses Krimidébut, der damit rundum gelungene Einstieg zur Reihe "BritCrime" des Goldfinch Verlags, Frankfurt, wo dieser Krimi 2014 verlegt wurde.Etwas Düsteres spielt sich hinter der altehrwürdigen Fassade des alten Magdalen College wider, worauf das stimmungsvolle Cover ebenfalls hindeutet..

    Inhalt (Quelle: Buchrückentext):

    Bei einem Alumni-Dinner im Magdalen College der Universität Oxford bricht ein wichtiger Lokalpolitiker zusammen. Er wurde vergiftet, doch keiner der Gäste will etwas gesehen haben... 

    Meine Meinung:
    Als Débutroman bzw. Krimi finde ich das Buch, in der Manier des traditionellen englischen Krimis geschrieben, durchaus gelungen:
    Das sympathische Ermittlerteam Heidi Green und Frederick Collins sind auf der Such nach dem Mörder des angehenden Lord Mayors von Oxford, der kurz vor der Wahl einem Giftmord zum Opfer fällt. Die Inspectoren, die noch nicht lange zusammenarbeiten, lernen sich durch die Ermittlungsarbeit, bei der sie auf eisernes Schweigen stoßen, besser kennen und "kabbeln sich" bisweilen, was ich recht humorig fand. 
    Heidi: Mutter von Zwillingen im Kleinkindalter, kann nicht gut Auto fahren, besitzt dafür aber einen scharfen Verstand und Kombinationsgabe; ist kollegial; Frederick: der Partner Inspector, ist erst seit kurzem in Oxford, gebürtiger "Scouser" aus Liverpool und demnach in Oxford an seinem Dialekt sofort erkennbar.... Hatte Pech in der Liebe, dafür ein Gespür im Finden bester Oxforder Pubs: So fand er sehr schnell das "King's Arms", ältestes Pub Oxfords, das u.a. im Anhang bei "Wissenswertes" auftaucht. Chief Inspector Meyers schaut dem Team in gewohnter Manier "auf die Finger" und drängt auf Fortschritte und Ermittlungserfolg...
    Der Kreis der Verdächtigen ist klein, jedoch der Hintergrund verworren, als ein zweiter Mord geschieht...
    Auch wenn der krimi erst im letzten Drittel an Spannung Fahrt aufnimmt, gefielen mir Handlung und das Einblick-bekommen-können in das altehrwürdige und traditionsreiche Oxford, das durch Heidi Green sehr interessant beschrieben wird und diese alte Universitätsstadt sowohl ihrem Liverpooler Kollegen Frederick als auch dem Leser näher bringt. Der Stil ist eher ruhig, sachlich und klar, dem britischen Zeitgefühl angepasst und trotz dem etwas überhöhten Textanteil der jeweiligen "Verhöre" der Verdächtigen, die (noch) etwas "hölzern" auf mich wirkten, habe ich den Krimi doch mit Freude gelesen. Zum Schluss nahm die Handlung dann doch noch Fahrt auf und der Plot war nicht vorhersehbar - viele mögliche Köder wurden zuvor ausgelegt, um den Leser zur Mitaufklärung der rätselhaften Mordfälle miteinzubeziehen....

    Fazit:
    Ein lesenswerter Krimi, in britischer Manier geschrieben und mit einer Prise britischem Humor gewürzt, der überraschende Wendungen beinhaltet. Zu spüren ist für den Leser, dass die Autorin eine Oxford-Kennerin ist und bewusst viel Lokalkolorit (nebst einer Karte, die die Innenstadt Oxford's ausschnitthaft zeigt) einbrachte, was mir sehr gefallen hat! "Wissenswertes" über die Stadt und weltbekannte Colleges etc. runden diesen Oxford-Krimi sehr positiv ab. Mehr zur Autorin und weiteren Krimis gibt es unter 
    www.oxfordkrimis.de sowie dem Verlag Goldfinch zu finden.
    Jeder "Ermittlungstag" beginnt mit einer fotografischen "Mondphasen"-Seite - diese Idee fand ich ebenfalls sehr gelungen, da der Mond auch im Cover eine Rolle spielt - und wie Mark Twain schon sagte: "Jeder ist wie ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt". ;-)
    Von mir gibt es  - für Englandfans und Liebhaber britischer Krimis ohnehin - eine Krimiempfehlung, angereichert mit 3,5 Sternen und 83° auf der "Krimi-Couch". Ich lese übrigens gerade "Bloody Rosemary" und bin gespannt auf den zweiten Band der Reihe um Heidi Green und Frederick Collins!

    Kommentare: 2
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    Ruby-Celtics avatar
    Ruby-Celticvor 4 Jahren
    toller Kriminalfall in Oxford...

    Das Cover:

    Ein tolles und mystisches Cover, auf welchem man das Magdalen Collage erkennt, eingehüllt in die Dunkelheit. Sehr schön gestaltet.

    Meine Meinung:

    Dieser Krimi sieht vom Design des Umschlags schonmal sehr gut aus und vom Inhalt kann ich sagen, dass ich gut unterhalten wurde.

    Diese kriminalistische Geschichte beginnt wie schon der Titel sagt in Oxford und zwar im weltbekannten Magdalen College.

    Beim alljährlichen Alumni-Dinner verstirbt ein wichtiger und sehr bekannter Lokalpolitiker und schon noch kurzer Untersuchung des Toten steht fest, hierbei handelt es sich um keinen natürlichen Tod. Hier wurde nachgeholfen und somit beginnt der Kriminalfall für Inspector Heidi Green und ihren neuen Kollegen Frederick Collins.

    Für beide ist es zwar nicht der erste Fall, aber der erste gemeinsame Fall sodass man sehr gut merkt dass sie sich selber erst einmal anpassen müssen. Jeder hat eine andere Arbeitsweise und geht an die Fälle mit einer anderen Strategie heran, doch nach und nach merkt man dass sie sich gut ergänzen und einander durchaus hilfreich sein können.

    Die Charaktere wurden im Buch soweit gut dargestellt, sodass ich mir alle Personen ob nun verdächtig oder nicht ganz gut vorstellen konnte. In diesem Fall kommen wie fast immer bei Politikern und bekannten Personen eine Menge Dinge heraus, die natürlich nicht unbedingt diese Person ins rechte Licht rücken. Aber jeder ist ein Mensch und hat seine Geheimnisse. Diese hier in der Geschichte sind alle realistisch und vollkommen nachvollziehbar, was sie für mich auch glaubwürdig und verständlich gemacht haben.

    Besonders toll empfand ich die falschen Fährten die im Buch immer wieder gestreut wurden und welchen nicht nur die Inspectoren sondern auch der Leser gefolgt ist. Man hat den Mörder aus den Augen verloren oder nicht verdächtigt, obwohl er zu Beginn kurz im Kopf aufgeflackert ist. Aber man hat diesen einfach wieder herausgenommen und so war ich bis zum Schluss am Fall dran und habe versucht ihn zu lösen. Nach und nach kam man dem Täter mit Hilfe der Fakten, Informationen und der Vergangenheit näher.

    Die Schreibweise von Katharina M. Mylius ist sehr flüssig und leicht verständlich. Man kann dem ganzen sehr gut folgen und es wurde sogar mit kleinen Sticheleien, Auflockerungen zwischen den Personen und Inspectoren zu einem interessanten und schönen Lesestoff gerade für die verregneten Herbsttage.


    Einen kleinen Minuspunkt muss ich der Vielzahl an Verdächtigen und mitwirkenden Personen geben. Man muss alle erstmal auseinanderhalten und zusammenführen, aber ich denke das ist auch schwer herauszunehmen. Ein toter Mensch hat nunmal nicht nur eine Person die er kennt und mit welcher er gegebenenfalls Geheimnisse teilt. :)

    Besonders toll finde ich auch die Herangehensweise der Autorin. Sie sorgt nämlich nicht nur dafür, dass man bei der Aufklärung der Fälle mitten drinnen ist, nein sie bringt einem auch noch die Stadt Oxford etwas näher. Man lernt Sehenswürdigkeiten, beliebte Straßen und Orte von Oxford kennen die man so eventuell nicht wahrgenommen hätte. Man bekommt Lust selbst dort durch die Straßen zu laufen und diesen faszinierenden Ort kennen zu lernen. Am Ende des Buches erhält man sogar noch eine Stadtkarte um sich beispielsweise während der Geschichte auch gedanklich in der Stadt befinden zu können. :o)

    Mein Gesamtfazit:

    Es hat sich definitiv gelohnt mal in ein neues Genre nämlich Krimi überzuspringen, denn dieses Buch bekommt von mir gerne 4 Sterne. Es konnte mich gut unterhalten, mitreisen und hat mir einen Ort – nämlich Oxford – etwas näher gebracht.

    Kommentare: 2
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    Smberges avatar
    Smbergevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Klassischer englischer Krimi an geschichtsträchtigem Ort
    Klassischer englischer Krimi an geschichtsträchtigem Ort

    Oxford: Bei Alumni Dinner im geschichtsträchtigem Magdalen College in Oxford bricht ein wichtiger Lokalpolitiker tot zusammen. Die Inspektoren Heidi Green und Frderick Collin stossen auf eine Mauer des Schweigens. Es wird aber schnell klar, dass es in der Vergangenheit einer Studentenclique ein durnkel Geheimnis gibt. Dann kommt es zu einem weiteren Todesfall......!

    Die Autorin nimmt uns mit an einen traditionsreichen Ort, das Magdalen College in Oxford. Hier besinnt man sich auf alte Traditionen, knüpft Beziehungen, die einen durchs Leben begleiten und es gibt auch dunkle Geheimnisse....! Wir werden hier Zeugen, wie eins von diesen Geheimnissen furchtbare Folgen für die Beteiligten hat und begleiten die Inspektoren bei ihre Ermittlungsarbeit. 

    Schritt für Schritt decken wir in klassischer Detektivarbeit die Vergangenheit auf. Es handelt sich um einen ruhigen, klassischen Krimi, ohne Action, aber trotzdem auf seine Art sehr spannend. Als Leser wird man förmlich gezwungen mit zu rätseln und zu überlegen was hier wohl passier ist. Die Lösung des Falls ist trotzdem überraschend und doch logisch herbeigeführt. 

    Insgesamt handelt es sich um eine lesenswerten, klassischen englischen Krimi mit einer dichten Stimmung und sehr interessanten Personen. Ich kann diesen Krimi jedem empfehlen, der klassische englische Krimis mag und Ermittlungsarbeit reiner Action vorzieht. 

     

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Geschichte, aber bei mir ist der Funke nicht übergesprungen.
    Oxford Krimi

    Inhalt:

    In Oxford wird bei einem Dinner im Magdalen College ein Gast ermordet. Keiner der anderen Gäste will etwas bemerkt haben.

    Inspector Heidi Green und Insepctor Frederick Collins versuchen trotz einer Wand des Schweigens den Mörder zu ermitteln.


    Mein Leseeindruck:

    Inspector Heidi Green, junge Mutter von Zwillingen, ermittelt mit ihrem neuen Kollegen Inspector Frederick Collins. Frederick hat sich wegen einer gescheiterten Beziehung nach Oxford versetzen lassen.

    Der Mord, der zuerst wie ein Unglücksfall aussieht, hat scheinbar keine Zeugen. Die ehemaligen Studienfreunde hüten ein Geheimnis, welches Grund für den Mord zu sein scheint.

    Am Anfang des Buches wird Oxford sehr detailliert geschildert. Eine Karte ist hinten ins Buch eingefügt – ich hätte mir die Karte vorn im Buch gewünscht, da wären die ganzen Namen nicht so verwirrend gewesen.

    Mit dem Ermittlerteam bin ich nicht so recht warm geworden. Schnell waren sie (immer mal wieder) überzeugt den Mörder zu haben.

    Die Geschichte / der Mordfall hat mir gefallen. Auch die Lösung war nicht gleich vorhersehbar. Eigentlich alles was ein Krimi haben muss. Für mich war es nicht direkt eine Enttäuschung aber ich werde das Buch kein zweites mal lesen.



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    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Verwirrspiel sondergleichen. Die falschen Fährten reißen einfach nicht ab... sehr geschickt gemacht!
    Verwirrung bis zum Schluss

    Inspector Heidi Green und ihr neuer Kollege Frederick Collins haben allerhand zu tun. Nicht nur, dass ein wichtiger Lokalpolitiker bei einem Alumni-Dinner im Magdalen College tot zusammen bricht. Es herrscht auch noch beharrliches Schweigen als es an die Nachforschungen geht. Niemand will etwas gesehen haben, obwohl der Tote scheinbar während des Dinners vergiftet wurde. Die ehemalige Clique, zu der auch das Opfer gehörte, scheint ein Geheimnis zu hüten, das weit in die Vergangenheit reicht. Liegt hier das Motiv?

    Unfassbar, dass jemand vergiftet werden kann, obwohl nicht wenige Personen zugegen sind. Hat wirklich niemand etwas gesehen oder handelt es sich hier gar um ein Gemeinschaftswerk? Nicht nur die Thames Valley Police bekommt eine Menge zu tun. Auch der Leser zerbricht sich von Anfang an den Kopf, was sich hier wie abgespielt haben könnte. Im Laufe der Zeit entwickeln sich so einige Szenarien, die mal mehr mal weniger absurd klingen, doch irgendwie immer einen Schwachpunkt aufweisen, wenn sie nicht sofort vom weiteren Verlauf zerschlagen werden. Es könnte quasi jeder der Täter sein oder eben keiner. Daher gilt es auf die winzigen Nuancen an Zwischentönen zu achten, um dem Motiv und somit dem Übeltäter auf die Spur zu kommen.

    Allein schon auf Grund der Fülle an potentiellen Verdächtigen wird Spannung aufgebaut, die sich noch verstärkt als deutlich wird, dass wohl jeder etwas zu verbergen hat. Es muss also scheinbar mehr als ein Rätsel gelöst werden, um die Zusammenhänge zu verstehen. Allerdings muss man dabei aufpassen, dass man sich nicht verrennt. Da niemand klein beigibt, die Befragten sich häufig sogar noch verschlossener zeigen, wird die Verwirrung immer größer. Man weiß kaum noch an welcher Ecke man ansetzen soll, um das Geheimnis zu lüften. Daher hilft es nur, einen kühlen Kopf zu bewahren und alle Hinweise mit der gleichen Intensität zu betrachten.

    Heide und Frederick sind erst seit kurzem Kollegen, so dass sie sich erst einmal gegenseitig kennenlernen müssen. Das ist für die Charakterdarstellung gegenüber dem Leser sehr gut, schließlich kennt auch er die beiden noch nicht. Entsprechend gut werden die Beschreibungen ins Geschehen eingebunden, um auch den Lesefluss nicht zu unterbrechen oder gar die Handlung stocken zu lassen.

    Bis zum Schluss bleibt „Die Toten vom Magdalen College“ spannend und überrascht den Leser ein ums andere Mal. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass man sich bereits jetzt auf April 2015 freut, denn dann erscheint der zweite Fall mit den sympathischen Ermittlern.

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    IraWiras avatar
    IraWiravor 4 Jahren
    Klassisch, britisch, gut ;-)

    "Die Toten vom Magdalen College" ist ein ausgesprochen gut und flüssig geschriebener Krimi, der nicht nur vom Setting sondern auch von der ganzen Atmosphäre her an einen entstaubten und aufgefrischten, klassisch- britischen Krimi erinnert.

    Sowohl mein Mann als auch ich haben das Buch sehr gerne gelesen und bis zum Ende (vergeblich) mitgerätselt, wer der Täter sein könnte.
    Es ist eine spannend und überzeugend konstruierte Story, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite mitnimmt. Selbst mein Mann, der im Gegensatz zu mir eher langsam liest, drückte mir am zweiten Tag das Buch in die Hand und meinte, dass das richtig gut gewesen sein.

    Das Ermittlerduo ist sympathisch und authentisch mit kleinen liebenswerten Macken und überzeugt auch durch die Art und Weise, wie sie gemeinsam versuchen, das Rätsel zu lösen und zu ergründen, warum er Lokalpolitiker Jules McCann sterben musste. Hat es wirklich politische Gründe? Und was versuchen seine früheren Studienfreunde verzweifelt zu geheim zu halten?
    Es dauert nicht lange, bis eine weitere Leiche gefunden wird. Wird sie die letzte sein?

    Auch die Studienfreunde von McCann sind ebenso wie die ganzen anderen Charaktere sehr liebevoll und ausdrucksvoll gezeichnet, so dass man sie sich gut vorstellen kann.

    Wer unblutige und intelligente Krimis mag, wird "Die Toten vom Magdalen College" wohl ebenso gerne lesen wie ich. Ich kann das Buch auf jeden fall empfehlen und freue mich schon auf den zweiten Teil "Bloody Rosemary", der im April 2015 herauskommt!

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    IraWiras avatar
    IraWiravor 4 Jahren
    Klassisch, britisch, gut ;-)

    "Die Toten vom Magdalen College" ist ein ausgesprochen gut und flüssig geschriebener Krimi, der nicht nur vom Setting sondern auch von der ganzen Atmosphäre her an einen entstaubten und aufgefrischten, klassisch- britischen Krimi erinnert.

    Sowohl mein Mann als auch ich haben das Buch sehr gerne gelesen und bis zum Ende (vergeblich) mitgerätselt, wer der Täter sein könnte.
    Es ist eine spannend und überzeugend konstruierte Story, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite mitnimmt. Selbst mein Mann, der im Gegensatz zu mir eher langsam liest, drückte mir am zweiten Tag das Buch in die Hand und meinte, dass das richtig gut gewesen sein.

    Das Ermittlerduo ist sympathisch und authentisch mit kleinen liebenswerten Macken und überzeugt auch durch die Art und Weise, wie sie gemeinsam versuchen, das Rätsel zu lösen und zu ergründen, warum McCann sterben musste. Hat es wirklich politische Gründe? Und was versuchen seine früheren Studienfreunde verzweifelt zu geheim zu halten?
    Es dauert nicht lange, bis eine weitere Leiche gefunden wird. Wird sie die letzte sein?

    Auch die Studienfreunde von McCann sind ebenso wie die ganzen anderen Charaktere sehr liebevoll und ausdrucksvoll gezeichnet, so dass man sie sich gut vorstellen kann.

    Wer unblutige und intelligente Krimis mag, wird "Die Toten vom Magdalen College" wohl ebenso gerne lesen wie ich. Ich kann das Buch auf jeden fall empfehlen und freue mich schon auf den zweiten Teil "Bloody Rosemary", der im April 2015 herauskommt!

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    Postbotes avatar
    Postbotevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wer Hoch hinaus will hat´s nicht einfach.
    Verhängnisvolles Alumni-Dinner

    Es sollte ein vergnügliches Treffen werden, das Alumni-Dinner, der ehemaligen Studenten vom Magdalen College. Gemütliche Gespräche und ein Dinner vom Feinsten der Genüsse.
    Doch der Abend verläuft anderst als geplant als ein wichtiger Lokalpolitiker Mr.McCann tot an seinem Tisch zusammenbricht. Die Gäste sind entsetzt.
    Ein Arzt, auch Gast auf der Party stellt  die Diagnose fest das McCann vergiftet wurde, das habe er am bitteren Mundgeruch erkannt.
     Wer hat ihm das Gift in den Wein getan?  Er war zu dem ein  Kanditat zur Wahl des Lord Mayor in Oxford, wo die Wahlen kurz davor standen.
    Und warum wurde er so öffentlich hingerichtet?
    Inspector Heidi Green und ihr neuer Kollege Frederick Collins treffen im College ein und führen sogleich Befragungen durch.
    Die Befragungen haben einen besonderten Stil. Nur die 5 Personen werden ausgesucht die mit dem Opfer am Tisch sassen.
    Hier in diesem Labyrinth der Vernehmungen wurde für mich der Krimi erst interessant und tiefgründig. Die Autorin hat es geschafft die 5 Protagonisten vom Tisch, jeden einzelnen ausgefallenen Charakter und Aussehen in seiner Art zu beschreiben.Ich konnte sie mir dabei bildlich vorstellen. Und es gab noch eine Besonderheit. Alle 6 am Tisch hatten ein gemeinsammes Geheimnis mit Schwur und Eid abgelegt das keiner nie und nimmer davon etwas verraten darf.
    Genau dieses Geheimnis machte mich ständig in Erwartungshaltung um es vielleicht dann auf dem nächsten Abschnitt zu erfahren.
    Und es gibt noch eine zweite Leiche.
    Wie hat hier alles, wer mit wem,  miteinander zu tun?
    Währen des Lesens musste ich nach einigen Abschnitten das Buch zur Seite legen und regelrecht mitüberlegen, könnte der es oder sie es gewesen sein. So hats mir richtig Spass gemacht.
    Green und Collins laufen wie gegen eine Wand des Schweigens. Beide machen ihren Job sehr gut. Und sie sind mir beide auch recht sympathisch.
    Der Krimi ist im Englischen Stil geschrieben und so angenehm wurde ich auch unterhalten.
    Die Spannung konnte so bis zum Schluss  gehalten werden.
    Gefallen haben mir auch die örtlichen Beschreibungen von Oxford, wobei man dabei merkt das die Autorin selbst  dort einmal gelebt hat.
    Auf den letzten Seiten gab es gar einen kleinen Stadtplan zur Orientierung.
    Als kleines Bonbon gabs zum Schluss "Wissenswertes" über Oxford mit  Geschichtlichen Daten und Sehenswürdigkeiten.
    Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. Und ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung der Green und Collins Inspectoren von Oxford.
    Gerne vergebe ich 5 Punkte.







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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Suche 10 Testleser/innen, die einer spannende Uni-Intrige im altehrwürdigen Oxford mit ungewöhnlichem Ermittlerpaar auf die Spur kommen möchten.

    Zum Buchinhalt: Bei einem Alumni-Dinner im Magdalen College der Universität Oxford bricht ein wichtiger Lokalpolitiker tot zusammen. Er wurde vergiftet, doch keiner der Gäste an seinem Tisch will etwas gesehen haben. 

    Und auch bei ihren weiteren Nachforschungen stoßen Inspector Heidi Green und ihr neuer Kollege Frederick Collins von der Thames Valley Police auf eisernes Schweigen. Nur eins steht fest: Ein paar der Ehemaligen hüten ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit. Bald gibt es eine zweite Leiche… 

    Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 20.10. (MitternachtJ. Nach der Auslosung bitte ich die Gewinner um Ihre Postadressen (nach 2 Tagen ohne Antwort wird nachgelost).

    Die Autorin Katharina Mylius und ich als Verlegerin freuen uns auf die Leserunde mit euch!

    Eine Leseprobe aus dem Buch findet sich unter „Blick ins Buch“ auf der Verlagswebseite: http://www.goldfinchverlag.de/toten-magdalen-college/

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