Ein Fehler mit Vergangenheit

von Katharina M. Mylius 
4,2 Sterne bei19 Bewertungen
Ein Fehler mit Vergangenheit
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Losnls avatar

Rasanter Krimi, unterhaltsame Lektüre!

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Mord und ein spurloses Verschwinden im noblem Oxford. Lesenswert!

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Inhaltsangabe zu "Ein Fehler mit Vergangenheit"

Während eines Poloturniers in Kirtlington, einem wohlhabenden Vorort Oxfords, stirbt ein Spieler. Alles weist auf einen Unfall hin. Doch unter den Polospielern kursiert das Gerücht, dass ein Mädchen namens Cecilia Hillington etwas mit dem Vorfall zu tun hat. Die Inspectors Heidi Green und Frederick Collins ermitteln und stehen schon bald vor einem Rätsel. Denn Cecilia ist vor einigen Jahren spurlos aus Blenheim Palace verschwunden …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783940258571
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:244 Seiten
Verlag:Dryas Verlag
Erscheinungsdatum:07.03.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Susi180s avatar
    Susi180vor 2 Jahren
    Was ist wirklich passiert?

    Während eines Poloturniers in Kirtlington, einem wohlhabenden Vorort Oxfords, stirbt ein Spieler. Alles weist auf einen Unfall hin. Doch unter den Polospielern kursiert das Gerücht, dass ein Mädchen namens Cecilia Hillington etwas mit dem Vorfall zu tun hat. Die Inspectors Heidi Green und Frederick Collins ermitteln und stehen schon bald vor einem Rätsel. Denn Cecilia ist vor einigen Jahren spurlos aus Blenheim Palace verschwunden …

    Die Autorin:

    Katharina M. Mylius wurde 1981 geboren und wuchs in Gleisweiler an der Südlichen Weinstraße auf. Ihre Ausbildung absolvierte sie teilweise in den USA und in Italien. Nach Abschluss ihres Studiums in Köln lebte und arbeitete sie unter anderem in Oxford, wo die Idee für ihre Krimis entstand. Privat ist sie eine leidenschaftliche Sängerin und Saxophonistin. Mehr unter www.oxfordkrimis.de.

    Meine Meinung.

    Ich kannte die Autorin bis zu diesem Buch noch nicht. Nach dem Aufschlagen der ersten Seite war aber sofort klar, dieses Buch lässt sich super lesen. Die Autorin hat einen wirklich schönen Schreibstil und auch die Personen fande ich super ausgearbeitet. Ich bin in die Geschichte abgetaucht. Die ganze Stimmung des Buches hat mir super gefallen.

    Natürlich habe auch ich angefangen zu erratenn was wirklich passiert ist und muss ehrlich gestehen ich bin bis zum Schluss nicht drauf gekommen. Das gefällt mir an Büchern immer sehr gut. Es war spannend und verworren. Es gab immer wieder Wendungen die für mich überraschend kamen. Ein gelungener Roman der einen Blick wert ist

    Das einzige was ich anmerken möchte ist der Schluss. Es kam dann doch alles sehr plötzlich und schnell. Die Autorin hätte sich ruhig noch ein paar Seiten nehmen sollen um das Ende runder zu gestalten. Für mich etwas zu schnell abgehandelt. Ansonsten hat mir das Buch aber gefallen.. Es war jetzt für mich kein Thriller oder Krimi in dem Sinne da ich dafür schon zu viele andere Bücher gelesen habe die mehr Spannung enthalten haben aber als Roman durchaus sehr lesenswert und weiterzuempfehlen.

    Für alle die die Autorin noch nicht kennen man einen Bilck wagen. Und nur noch ganz kurz zu Aufmachung des Buches. Ein wirklich schönes Cover muss ich sagen. Also es wäre mir auch im Buchladen auf jeden Fall aufgefallen. ;)

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    Ruby-Celtics avatar
    Ruby-Celticvor 3 Jahren
    Ein interessanter Fall mit einigen Überraschungen

    Die Schreibweise der Autorin ist sehr ruhig und informativ gehalten. Sie schreibt aus der Sichtweise eines Erzählers, sodass man das ganze Bild sehr gut überblicken kann.

    Die beiden Kommissare in der Geschichte kenne ich ja schon aus dem ersten Band und da jeder Band in sich abgeschlossen ist, kann man auch ab und an einen weglassen. Wobei natürlich zu beachten gilt, dass es nicht nur Fälle zu klären gibt in diesen Büchern. Auch das private Leben der beiden Ermittler wird teilweise mit aufgegriffen, sodass es hierfür natürlich nicht verkehrt wäre zumindest ab und an einen weiteren Band zu lesen.

    Ich habe den zweiten Teil nicht gelesen und dennoch konnte ich mich wieder sehr gut einfühlen. Die beiden Kommissare selber sind von Ihrer Art her gleich geblieben was ich etwas schade fand, aber ich hoffe dass zumindest der Herr der beiden demnächst mal mehr aus sich rauskommt. ;)

    Der integrierte Mord beim Poloturnier wurde meines Erachtens sehr schön aufgebaut. Während des gesamten Buches hatte ich tatsächlich keine Ahnung wer es letzten Endes sein konnte. Natürlich hatte ich Vermutungen, doch auf das letztendliche Ergebnis wäre ich niemals gekommen. Auf der einen Seite ist das natürlich schön, aber auf der anderen Seite hätte ich mir ein paar mehr Indizien zum Täter gewünscht. Einfach, dass ich mitraten kann und zumindest die Möglichkeit habe richtig zu liegen.
    Trotz allem konnte ich mir vereinzelte Lösungen durchaus im Ansatz denken und fand es insgesamt auch sehr schön ausgeführt. Insgesamt habe ich wohl gefühlt habe beim Lesen und Ermitteln.

    Auch die privaten Geschichten sind immer mal wieder mit eingeflossen, wobei ich hier sagen muss dass sie mir etwas zu melancholisch waren. Es ist nicht wirklich etwas passiert, sondern man hat lediglich die Gedankenwelt erfasst. Hier würde ich mir wünschen, dass auch das private – wenn es schon aufgegriffen wird – etwas intensiver bzw. fühlbarer gemacht wird.

    Die Entwicklung der Geschichte an sich empfand ich als sehr angenehm. Ich konnte das Buch sehr schnell lesen und habe es auf eine gewisse Weise auch sehr genossen. Man sollte auf alle Fälle schon vorher wissen, dass es sich hierbei um leichte Kost was Krimis angeht handelt. Insgesamt wird sich hierbei eher mit dem leichten Ermitteln beschäftigt, als mit großen Kriminalfällen.

    Mein Gesamtfazit:


    Ich persönlich wurde gut unterhalten und kann diesen Band weiterempfehlen an alle Cosy-Krimi Fans die zwar gerne ermitteln, aber keine zu blutigen und gefühlsübergreifenden Kriminalfälle lösen möchten.

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    Wildponys avatar
    Wildponyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mord und ein spurloses Verschwinden im noblem Oxford. Lesenswert!
    Mord und ein spurlos verschwundenes junges Mädchen

    Ein Fehler mit Vergangenheit   -  Katharina M. Mylius

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Während eines Poloturniers in Kirtlington, einem wohlhabenden Vorort Oxfords, stirbt ein Spieler. Alles weist auf einen Unfall hin. Doch unten den Polospielern kursiert das Gerücht, dass ein Mädchen namens Cecilia Hillington etwas mit dem Vorfall zu tun hat. Die Inspectors Heidi Green und Frederick Collins ermitteln und stehen schon bald vor einem Rätsel. Denn Cecilia ist vor einigen Jahren spurlos von Blenheim Palace verschwunden …

    Mein Leseeindruck:

    Mord im doch etwas versnobten Oxford - und das während eines Polospiels.

    Da wird man als Leser natürlich gleich mal neugierig, was es damit auf sich hat. Wenn man dann aber tiefer in die Geschichte einsteigt erfährt man von dem spurlosen Verschwinden der jungen Cecilia, welche die Freundin des Mordopfers war und die seit 7 Jahren niemand mehr gesehen hat.

    Fiel sie ebenfalls einem Verbrechen zum Opfer? Die Familien des Ermordeten Graham sowie der verschwundenen Cecilia sind beide für mich die typischen Engländer. Und da zählt nur Ruf und Ansehen. Viele menschliche Gefühle werden da ausgeblendet und man muss dich mit recht gefühllosen Menschen hier bei den Ermittlungen befassen.

    Für mich selbst war es wichtiger zu erfahren was aus der jungen Frau geworden ist als um tatsächlich die Hintergründe zu dem Mord an Graham aufzudecken.

    Irgendwie war die Story um Cecilia viel spannender und man fragte sich ob während ihres Aufenthaltes in Rom etwas entsprechendes vorgefallen wäre?

    Fazit:

    Ein recht interessanter Krimi aus England, der mich gut unterhalten hat, jedoch jetzt nicht wirklich vom Hocker gerissen hat. Die Protagonisten waren gut gezeichnet und man konnte sich in die englischen Kreise gut einfinden. War mir ein wenig fehlte waren richtige Spannungsmomente. Alles plätschert so vor sich hin... eben richtig britisch. Nur keine Gefühlsregung.

    Das Ende hat mir dann gut gefallen und war auch schlüssig.

    Von mir gibt es 4 Sterne für diesen Oxford-Krimi und eine Leseempfehlung für England-Fans, die mit diesem "very british" gut vertraut sind.

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    OmaIngevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Oxfordkrimi mit viel Stimmung.
    Ein Toter bei einem Poloturnier

    Bei einem Poloturnier in einem Vorort von Oxford stirbt einer der Spieler. Es sieht aus wie ein Unfall aber es war doch wohl Mord. Im Auto des Opfers findet sich ein Drohbrief von einer vor Jahren verschwundenen jungen Frau.

    Die Inspectors Heidi Green und Frederick Collins beginnen mit den Ermittlungen. Auch der Bruder von Heidi Green scheint in den Fall verwickelt zu sein.


    Mein Leseeindruck:

    Dies ist der dritte Fall des Ermittlerteams Heidi Green und Frederick Collins.

    Heide, die neben sich neben ihrem zeitraubendem Beruf auch noch um ihre kleinen Zwillinge kümmern will, scheint mir oft überfordert. Sie hat Hilfe von ihrer Familie aber der Fall und die kranke Tochter bringen sie an den Rand ihrer Kräfte.

    Frederick, der trotz einer Freundin noch nicht darüber hinweg ist, dass er verlassen worden ist hat sich langsam in Oxford eingelebt.

    Beide Inspectors spielen sich bei den Ermittlungen gekonnt den Ball zu. Sie ergänzen sich sehr gut.

    Ihr Privatleben versuchen die beiden aus dem Beruf herauszuhalten. Heidi gelingt das hier nur bedingt weil sie sich um ihre kranke Tochter kümmern muss.

    Die Geschichte ist gut geschrieben. Allerdings ging es am Schluss ziemlich rasant bei der Lösung des Mordfalles zu. Da hätte ich mir ein bisschen mehr „Länge“ gewünscht.

    Ich selber war noch nicht in Oxford und deshalb haben mich die teilweise sehr ausführlichen Wegbeschreibungen etwas gelangweilt. Die ganzen Straßennamen waren ohne einen Stadtplan etwas verwirrend. Ein Stadtplan von Oxford hätte mir da geholfen.


    Mein Fazit:

    Mir hat der dritte Fall von Heidi Green und Frederick Collins bis auf Kleinigkeiten gefallen. Die Geschichte war stimmig und am Schluss des Buches gibt es eine „kleine Einführung in den Polosport“.

    Ein Oxford-Krimi mit viel Stimmung.






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    kubinevor 3 Jahren
    Unfall oder Mord?

    Bei einem Poloturnier kommt es zu einem tödlichen Unfall. Graham Spencer, Sohn eines Industriellen, bricht sich das Genick. Heidi Green war dabei und Aussagen von Freunden Grahams lassen sie stutzig werden. Von einem Drohbrief ist die Rede und auch Grahams Verhalten während des Spiels deuten darauf hin, dass bei dem Unfall nachgeholfen wurde. Aber von wem und vor allem warum? Heidi und ihr Kollege Frederick Collins beginnen zu ermitteln. Die Spur führt sie in die Vergangenheit und auch in Heidis engsten Familienkreis...

    „Ein Fehler mit Vergangenheit“ ist der 3. Band um die sympathischen Ermittler Heidi Green und Frederick Collins. Katharina M. Mylius nimmt den Leser dabei mit in die Oxforder High Society, in dem man den Schein wahren und Skandale vermeiden möchte.

    Dabei bleibt sie ihren Stil treu. Eine überschaubare Menge an Verdächtigen, die alle kleine und größere Geheimnisse haben – Agatha Christie lässt grüßen. Manche Geheimnisse sind für geübte Krimileser relativ schnell klar, andere lassen den Leser wie auch die Ermittler im Dunkeln tappen. Sehr gekonnt werden falsche Fährten gelegt, so dass man ziemlich lange mit ermitteln kann, auch wenn manche Fährte leider schnell im Sande verläuft. Das ist vielleicht auch der Ermittlungsdauer im Buch geschuldet. Heidi hat nur wenige Tage, um den Fall zu lösen. Das bringt natürlich Spannung rein, aber manche falsche Spur hätte auch etwas besser ausgebaut werden können.

    Allerdings bleiben auch Fragen offen. Heidis Bruder rückt immer stärker in den Focus und ich frage mich, ob Heidi dann so ohne weiteres weiter ermitteln dürfte. Auch Grahams Verhalten in der Vergangenheit und in der Gegenwart, die schließlich zu seinem Tod führten, konnte ich nicht nachvollziehen. Ich kann zwar seine Reaktion in der Vergangenheit noch halbwegs verstehen, aber nicht die, aus meiner Sicht nicht vorhandenen, Gründe eines gereiften Mannes. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse förmlich und sind durchaus auch plausibel, aber teilweise wirkt es dann ein wenig zu konstruiert.

    Für diese kleinen Schwachstellen entschädigt aber das Setting des Romans. Ich kenne Oxford und die Umgebung ziemlich gut und die Autorin hat ein gutes Händchen, diese tolle Stadt und deren Atmosphäre den Leser näherzubringen. Kleine britische Eigenarten werden an den passenden Stellen mit eingebaut und hier und da blitzt auch der britische Humor mit durch. Katharina M. Mylius schafft es auch, das Privatleben der Ermittler zu beleuchten, ohne dadurch die eigentliche Kriminalhandlung zu überdecken. Gepaart mit einem sehr angenehmen Schreibstil und den oben erwähnten Geheimnissen, ergibt sich ein Cosy-Krimi, durch den man einfach nur fliegt. Eine Karte und nähere Erläuterungen zum Polospiel und den Örtlichkeiten runden den Roman ab.

    Wer einen soliden britischen Krimi, bei dem man auch miträtseln kann, sucht, ist hier trotz der Schwachstellen genau richtig. Und vielleicht gibt es ja bald auch einen 4. Band um das sympathische Ermittlerduo. Den würde ich mir auf keinen Fall entgehen lassen.

    Kommentare: 2
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    Postbotes avatar
    Postbotevor 3 Jahren
    Der Sturz

    Das ist der dritte Oxfordkrimi der Autorin, mit ihren Ermittlern Heidi Green und Frederick Collins. Beide sind mir von Anfang an symphatisch gewesen, so auch hier wieder im neuen Fall.


    Polo spielen ist in England eine sehr begehrte Sportart, besonderst unter den Schönen und Reichen des Landes. Auch im Königshaus.


    Kirtlington liegt etwa 15 Meilen von Oxford und hat einen sehr beliebten und belebten Poloclub. Der Ort zeichnet sich als Wohlhabend aus. Dementsprechend sind diese im Poloclub als Mitglied.

    So auch der schöne und charmante Graham Spencer.

    Gerade findet ein Spiel statt, und Graham erleidet einen Unfall und stirbt dabei.

    Heidi ist nicht nur zufällig im Poloclub, als Zuschauerin. Ihr Bruder Tom ist ebenfalls Mitglied im Club und ein echter Rivale von Graham.


    Die edle Gesellschaft ist entsetzt. Es beginnt Minuten nach dem Unfall, ein Gerücht breit zu machen.

    Dieser Unfall hat was mit einem Mädchen Namens Cecillia Hillington zu tun. Nur dieses Mädchen Cecillia ist seit Jahren aus Blenheim Palace spurlos verschwunden.

    Keiner hat sie je wieder gesehen. Weder ihre Eltern, ihr Bruder noch ihre Freunde. Sie soll angeblich tot sein, doch hat man nie eine Leiche gefunden.


    Heidi und Frederick nehmen die Ermittlungen in nicht gewöhnlichen Richtungen auf.

    Ich wollte es sicher wissen, was sich hier abspielt.

    In feinster Kleinarbeit und Ausgetüfftelten Befragungen begeben sich Heidi Und Frederick auf eine Zeitreise zurück. Sie kramen im alten Fall Cecillia.

    Tut sich Neues auf?

    Wiederholen sich alte Antworten, oder verschweigt jemand doch noch was?

    Was ist an dem Gerücht dran?

    Und wie ist Graham gestorben?

    Was war in Blenheim Palace wirklich geschehen?


    Einen wildangelegten Hügel gab es dort auch, da hats bei mir gegrusselt.


    Diese Fragen und einige mehr habe ich mir schon gemacht. Ich wurde immer wieder auf neue zum Miträtseln animiert. Dies hielt sich bis zum Schluss.

    Geschickte Ideen die zur Lösung führen, wurden dann doch Überraschender Weise in eine andere Richtung gelenkt.

    Das hat mir sehr gut gefallen.

    Knifflig und spannend gemachter Fall.


    Fredericks und Heidis Privatleben fanden auch ihren Platz, interessant wenn man die beiden Vorgänger gelesen hat.

    Heidis Vater wird auf die Probe gestellt.

    Etwas kurzzeitig verlor sich der Spannungsbogen, doch die Autorin gab dann wieder Gas.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig, man kann den Handlungen sehr gut folgen.

    Örtliche Beschreibungen von Oxford sind sehr gut beschrieben, man merkt das die Autorin dort gelebt hat.

    Zum Schluss erfährt man Wissenswertes übers Polo spielen und historisches über Blenheim Palace.

    Auf einen vierten Band würde ich mich freuen.

    5 Punkte von mir.




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    talishas avatar
    talishavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein kniffliger Fall für Heidi und Frederick, der so manchen Leser am Schluss überraschen wird.
    Hoch zu Ross

    Band 3 spielt zu einem grossen Teil auf dem Areal des Barockschlosses Blenheim Palace. Ein kurzer geschichtlicher Abriss zum Schloss wie auch eine Einleitung ins Polospiel finden sich am Ende des Buches. Doch zuerst mal zum Anfang:

    Es wurde nichts mit einem geruhsamen Sonntag - den Frederick mit Blance und Heidi mit ihrer Familie bei einem Polospiel verbrachte. Beim Spiel fällt ein erfahrener Spieler vom Pferd und stirbt. Schnell ist klar, dass nachgeholfen wurde. Doch wie und warum, das müssen nun die beiden Inspectors herausfinden. Verdächtig ist zudem ein Drohschreiben, welches von einer seit sieben Jahre spurlos verschwundenen jungen Frau unterschrieben wurde. Bloss eine Fälschung oder lebt sie vielleicht noch?

    Heidi nimmt den Fall als persönliche Herausforderung an, den einerseits gehörte ihr Bruder Tom zu der Clique der vermissten Cecilia und ist somit verdächtig. Andererseits gelang es dem Vater von Heidi (ehemaliger Chief Inspector) nicht, den Fall zu lösen. Heidi und Frederick versuchen nun herauszufinden was damals passiert ist, um den ungeklärten Tod von Polospieler Graham zu entschlüsseln. 

    Speziell am dritten Fall ist, dass die Kapitel ähnlich wie bei Jean-Luc Bannalec mit Tagen überschrieben werden. Am Sonntag passiert der "Unfall"; bis Freitag gibt Heidi und Fredericks herablassender Chief Inspector Meyers ihnen Zeit den Fall zu lösen. Sie haben viel Arbeit vor sich, doch das mittlerweile eingespielte Team ermittelt Hand in Hand.

    Überrascht hat mich, dass Heidi mit ihrer kranken Tochter nicht zum Kinderarzt sondern zum Allgemeinmediziner ging. Durch Anns Erkrankung kam Heidi langsam an ihre Grenzen mit der Doppelbelastung Familie/Arbeit. Wie gut, dass sie und ihr Mann unterstützt werden von ihren Eltern. So findet Heidi trotz grosser Belastung genug Zeit um ihre Arbeitskollegen zu verkuppeln. Wir Leser dürfen gespannt sein, ob Sergeant Simmons bald eine zu ihm und seinem Redefluss passende Freundin findet. 

    Auch von diesem dritten Teil der Krimiserie bin ich überzeugt. Sympathische Ermittler, zwei verzwickte Aufgaben zu lösen, einige Verdächtige, lockerer und flüssiger Schreibstil, dazu wie immer bei Katharina M. Mylius das Gefühl selbst in Oxford dabei zu sein. Kurz: ich würde gerne einfach weiterlesen und weiterlesen und viele weitere Fälle mit Heidi und Frederick lösen. 

    Wer jetzt Lust bekommen hat, die gesamte Serie zu lesen: hier gehts zu Band 1 "Die Toten vom Magdalen College" und hier zu Band 2 "Bloody Rosemary".

    Fazit: Erneut ein interessanter und kniffliger Fall für Heidi und Frederick, den sie bravourös meistern und den einen oder anderen Leser am Schluss überraschen.
    4 Punkte.

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    Katjuschkas avatar
    Katjuschkavor 3 Jahren
    Sieben Jahre später

    Als Graham beim Polo vom Pferd fällt und sich das Genick bricht gehen alle von einem tragische Unfall aus. Aber ein Drohbrief seiner vor 7 Jahren spurlos verschwundenen Freundin Cecilia und Grahams Obduktion sagen etwas anderes. Ist Cecilia wieder da? Oder gibt es noch jemanden, der Graham gehasst hat? Was ist damals wirklich geschehen?
    Ermittlerin Heidi Green wird schnell klar, der ungeklärte Vermisstenfall von damals ist der Schlüssel zur Aufklärung. Aber irgendwie scheint jeder etwas zu verschweigen. 

    Es handelt sich hier um einen klassischen Whodunit-Krimi, angesiedelt im englischen Oxford. Obwohl es bereits Bände mit dem sympathischen Ermittlerteam gibt, kann man dieses Buch auch gut alleine lesen. Der flüssige Schreibstil ist sehr angenehm und man kann bis zum Ende miträtseln was damals wirklich geschah und wer sich an Graham rächen wollte, denn es gibt immer wieder unterschiedliche Hinweise. Die Auflösung kam nicht zu früh, auch wenn man zumindest die Richtung irgendwann erahnen konnte.

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    claudi-1963s avatar
    claudi-1963vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein fesselnder Krimi aus Oxford ganz im englischen Stil wie man es von Inspektor Barneby kennt.
    Der Tod auf dem Polofeld und die verschollene Cecilia

    Kirtlington bei einem Polospiel wo die ganze Ortsgemeinschaft anwesend ist, ereignet sich ein tödlicher Unfall. Graham Spencer einer der besten Spieler,Playboy und Sohn des Firmenbesitzers Matthew Spencer bricht sich dabei das Genick. Inspektor Heidi Green die ebenfalls anwesend ist, fiel auf das er sich sehr merkwürdig auf dem Spielfeld benahm. Das Gerücht das Graham einen Drohbrief erhalten habe von Cecilia seiner damaligen Freundin, die schon seit 7 Jahre verschwunden ist bestätigen sich. Die Inspektoren Heidi Green und Frederick Collins erfahren dann das Graham mit einem Beruhigungsmittel vergiftet wurde und es sehr wahrscheinlich deshalb zu dem Unfall kam. Erneut werden die Akten Cecilias durchforstet, um irgendwelche Fehler bei den damaligen Untersuchungen zu finden, die Greens Vater geleitet hatte.
    Sollte Cecilia wirklich noch leben und warum sinnt sie nach so langer Zeit auf Rache ? Oder hat irgend jemand anderes einen Grund Graham zu töten ?

    Meine Meinung:
    Für mich war es das erste Buch von Katharina M. Mylius, aber anscheinend schon der dritte Teil des Teams Green/Collins.
    Außerdem mein erster britischer Kriminalfall, der mir sehr gut gefallen hat. Mit dem fesselnden und flüssigen Schreibstil hat mich die Autorin sofort gepackt, es war eine Freude das Buch zu lesen. Das Ermittlerteam so richtig very britisch gefiel mir außerordentlich gut. Auch wenn jetzt zwar nicht die riesen Spannung in dem Buch auf kommt, so war doch der Humor, die Ermittlungen und das beschreiben der Oxford Region gut gelungen. Und dadurch das der Täter bis zum Ende unbekannt war, blieb es dadurch fesselnd für mich. Im Anhang beschreibt die Autorin dann auch noch Blenheim Palace (Coverbild) und das Polospiel. Das Cover zeigt Blenheim Palace, wo auch Szenen von Harry Potter und James Bond gedreht wurden. Alles in allem war diesen Buch für mich ein gelungenes Werk das ich hoffe fortgesetzt wird. Leser die seichte Krimis,Adel und Oxford mögen sind hier gut aufgehoben. Von mir 4 von 5 Sternen.

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    clary999s avatar
    clary999vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Es war spannend und rätselhaft! Ein unterhaltsamer Oxford-Krimi! Leseempfehlung!
    Ein Fehler mit Vergangenheit

    „Sie erinnerte sich gut an das hübsche Mädchen mit den langen blonden Haaren. Eines Abend war sie einfach nicht mehr nach Hause gekommen…“

    Zitat aus dem Buch, Seite 33

    Zum Inhalt: Bei einem Polomatch in Kirlington kommt es zu einem tragischen Todesfall. Das Pony von dem Polospieler Graham Spencer dreht durch und wirft ihn ab. Er stirbt durch einen Genickbruch. Graham hatte sich kurz vor dem Unglück sehr seltsam verhalten. Er reagierte nicht auf Zurufe… Außerdem erwähnt James Hunter einen Drohbrief, den Graham vor dem Spiel erhalten hat. Der Inhalt des Briefes deutet auf einen Zusammenhang zwischen dem Tod von Graham und dem Verschwinden von Cecilia Hillington. Allerdings verschwand Cecilia vor vielen Jahren…. Ihre Leiche wurde nie gefunden, aber jeder glaubt, dass sie tot ist. 

     War Grahams Tod gewollt oder doch ein „Unfall“?

    „ „Der Fuchs bellt nicht, wenn er das Lamm stehlen will.“ Das war Shakespeare. Sie las weiter: „Ich werde dein Leben zerstören…““

    Zitat aus dem Buch, Seite 18

    Meine Meinung: Der Schreibstil von Katharina M. Mylius ist angenehm locker. Die beiden Hauptprotagonisten Inspector Heidi Green und Frederick Collins fand ich sofort sympathisch.

    Heidi ist direkt und ungeduldig, Frederick hingegen eher ruhig und umsichtig. Durch ihren unterschiedlichen Charakter ergänzen sie sich beim Ermitteln sehr gut. Durch Details aus ihrem Privatleben lernte ich die beiden noch näher kennen.

    Die Umstände rund um den Tod von Graham Spencer und der Drohbrief deuten auf ein Verbrechen. Meine Vermutung, das Motiv könnte Rache sein! Aber wofür? Lebt Cecilia vielleicht noch? Wollte sie oder jemand anders sich an Graham rächen? Aber warum erst nach so vielen Jahren? Was ist damals wirklich geschehen? Diese und noch viel mehr Fragen stellte ich mir oft beim Lesen!

    Graham Spencer war einer der beliebtesten Junggesellen, attraktiv und steinreich. Ein Frauenheld! Bei den Ermittlungen wird offensichtlich, dass Graham einige Personen, aus verschiedenen Gründen, verärgert hat… Cecilia war früher recht launisch und verzogen. Es gibt kein erkennbares Motiv, warum sie freiwillig ausgerissen sein sollte. Am Abend ihres Verschwindens war sie mit ihren Freunden zusammen…

    Als Heidi und Frederick den Vermisstenfall Cecilia Hillington neu aufrollen, wird bald klar, dass es etliche Geheimnisse gibt… Durch neue Erkenntnisse wird es immer mysteriöser und verwirrender. Die Handlung lädt zum Miträtseln ein! Für mich hätte allerdings die Spannungssteigerung gern ein bisschen früher einsetzen können ;). Das Ende war für mich eine Überraschung, dennoch auch einleuchtend!

    Die Autorin lässt die besondere Stimmung von Oxford mit schönen Beschreibungen in die Geschichte einfließen. Im Anhang gibt es zusätzlich Wissenswertes rund um Blenheim Palace und dem Polosport aus der Vergangenheit und Gegenwart!

    Es war spannend und rätselhaft!

    Ein unterhaltsamer Oxford-Krimi!

    Leseempfehlung! 

     4 Sterne

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    Suche 10 Leser/Innen, die einen mysteriöser Unfall in der High Society Oxfords und ein gut gehütetes Geheimnis aufklären wollen.

    Zum Buch: Während eines Poloturniers in Kirtlington, einem wohlhabenden Vorort Oxfords, stirbt ein Spieler. Alles weist auf einen Unfall hin. Doch unter den Polospielern kursiert das Gerücht, dass ein Mädchen namens Cecilia Hillington etwas mit dem Vorfall zu tun hat. Die Inspectors Heidi Green und Frederick Collins ermitteln und stehen schon bald vor einem Rätsel. Denn Cecilia ist vor einigen Jahren spurlos aus Blenheim Palace verschwunden …


    Die Autorin Katharina Mylius und ich als Verlegerin freuen uns auf die Leserunde mit euch!

    Eine Leseprobe aus dem Buch findet sich unter „Blick ins Buch“ auf der Verlagswebseite: http://www.dryas.de/britcrime/ein-fehler-mit-vergangenheit

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