Katharina Maier

 4 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf von Katharina Maier

Katharina Maier ist in der Oberpfalz geboren. Ihre erste Geschichte war ein Märchen über eine Taube und eine weiße Hirschkuh, die sich ineinander verliebten und sehr glücklich miteinander wurden. Heute schreibt sie Sachbücher über Literatur im weitesten Sinne und Future-Fantasy-Geschichten von epischer Länge, in denen mal mehr Future und mal mehr Fantasy steckt. Katharina Maier lebt in Augsburg.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Die Erste Tochter / Frevlersbrut

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Neu erschienen am 10.06.2020 als Taschenbuch bei epubli.

Alle Bücher von Katharina Maier

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Cover des Buches Ich lebe, um zu schreiben (ISBN: 9783737410618)

Ich lebe, um zu schreiben

 (3)
Erschienen am 01.09.2017
Cover des Buches Die Erste Tochter / Frevlersbrut (ISBN: 9783752961850)

Die Erste Tochter / Frevlersbrut

 (1)
Erschienen am 10.06.2020
Cover des Buches Die Erste Tochter / Adelsspross (ISBN: 9783750202092)

Die Erste Tochter / Adelsspross

 (1)
Erschienen am 10.09.2019
Cover des Buches Moderne Helden (ISBN: 9783780205643)

Moderne Helden

 (1)
Erschienen am 17.09.2018
Cover des Buches Nscho-tschi und ihre Schwestern (ISBN: 9783780216199)

Nscho-tschi und ihre Schwestern

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Erschienen am 15.07.2014
Cover des Buches Die großen Literaten der Welt (ISBN: 9783865399298)

Die großen Literaten der Welt

 (1)
Erschienen am 18.10.2007
Cover des Buches Leben Sie recht lieb. In Eile. (ISBN: 9783737402439)

Leben Sie recht lieb. In Eile.

 (0)
Erschienen am 06.12.2016

Neue Rezensionen zu Katharina Maier

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E

Rezension zu "Die Erste Tochter / Frevlersbrut" von Katharina Maier

Phantastische Welt
evamaivor 19 Tagen

In Band 2 der Zukunftssaga taucht der Leser immer mehr in die Welt der Haupthelden auf ein, wobei ich finde, dass die männlichen Protagonisten mindestens ebenso interessant sind wie die weibliche Akteurin Myn, "Die Erste Tochter", nach der die Reihe betitelt ist.

Das Genre übergreifende Epos ist Soft Fiction mit Fantasy-Elementen, "Frauenliteratur" auch für Männer, ein wenig auch historischer Roman, da das politische System auf dem Planeten Singis, so die Geschichte überwiegend spielt, mich an den Senat im antiken Rom oder an die Adelsrepublik Venedig im Umbruch vom Mittelalter zur Neuzeit erinnert.

Das Ganze ist in einer wunderschönen Sprache verfasst, und ich möchte die Reihe vor allem Frauen an's Herz legen, die sich bisher nicht für Science Fiction begeistern konnten. 


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Rezension zu "Nscho-tschi und ihre Schwestern" von Katharina Maier

Rezension zu "Nscho-tschi und ihre Schwestern" von Katharina Maier
Wolfgang Brunnervor 8 Jahren

Ein Buch über Frauen, die in Karl Mays „Männer-Abenteuerromanen“ eine wichtige Rolle spielen, mag im ersten Moment seltsam klingen. Vor allem, wenn man sich mit dem Autor nicht näher befasst hat, erliegt man schnell dem (Vor-)Urteil, Mays Geschichten wären lediglich spannende Abenteuer ohne Tiefsinn.

Katharina Maier, Magistra der Philosophie, gelingt es schon auf den ersten Seiten, den Leser zu fesseln, in dem sie die Bedeutung der Frauen in Karl Mays Werken (den sogenannten „Mayden“) hervorhebt und erklärt.

Mit Akribie stellt Maier Verbindungen zwischen den Orient- und Wildwestromanen her, die faszinieren und zum Nachdenken anregen. Fast meint man als Karl May-Interessierter, durch die fundierten Worte der Sachbuchautorin die Romane plötzlich aus anderen Augen zu sehen und die Geschichten besser zu verstehen.

In der ersten Hälfte des Buches werden Männer (leider) so manches Mal als Menschen dargestellt, die der Liebe nicht fähig sind und nur ihre Macho-Qualitäten im Sinn haben. Das stieß mir (als Mann) hin und wieder sauer auf, obwohl ich (noch immer) nicht sicher bin, ob es Karl Mays „Absicht“ war, die Männer so darzustellen und ich Frau Maier hier Unrecht tue .

Aber, wie gesagt, es sind nur ein paar Sätze und in der zweiten Hälfte des Buches sind die schnell wieder vergessen, weil Maier dann, zumindest aus meiner Sicht, so richtig zulegt.

Besonders das Kapitel über Old Shatterhand und sein „Herzle“, die Klara, hat mich wirklich ergriffen. Die Empathie zwischen Shatterhand und „Herzle“ wird mit der Beziehung Karl Mays und seiner zweiten Frau Klara verglichen und „analysiert“. Und das auf enorm packende Weise. Das mag daran liegen, dass ich eine ähnliche „Symbiose“ in meiner Partnerschaft erleben darf, dennoch ist es Katharina Maier in diesem Kapitel hervorragend gelungen, die „wahre“ Meinung Karl Mays über Frauen darzustellen.

Und ab diesem Kapitel geht es dann genauso spannend weiter. Maria Durimeh, die Große Mutter, ist nur eine der weiteren Frauengestalten, die Maier präzise über die Werke, in denen sie erscheint, verfolgt und deren Bedeutung aufs Genaueste erklärt.

Der Leser/die Leserin nimmt teil an mystisch-philosophischen Interpretationen von Mays Spätwerk und entdeckt fesselnde, interessante Details.

Wir lernen tapfere Kriegerinnen, kluge Scheikinnen und liebenswerte Matriarchinnen kennen. May verbaut diese Frauen immer nur kurz in seinen Geschichten, als verschaffe er ihnen Cameo-Auftritte, um durch dieses „rar machen“ ihre Bedeutung hervorzuheben.

Wer Hintergründe über Karl Mays Romane erfahren möchte, ist mit diesem Buch bestens bedient.

Fazit:

Ich vergebe 4 von 5 Sternen für diesen außergewöhnlichen Ausflug in die „Frauenwelt“ von Karl Mays angeblich von Männern dominierten Abenteuern.

Katharina Maier hat mich mit ihren Interpretationen und Darstellungen der Frauengestalten in Karl Mays Werk gefesselt, fasziniert und überzeugt. Für Karl May-Interessierte, die nicht nur die Romane lesen, sondern auch die Bedeutung der „Weiblichkeit“ in Mays Gesamtwerk begreifen wollen, aus meiner Sicht ein Muss, denn Maier schafft Bezüge zwischen den verschiedenen Romanen (auch Orient- und Wildwestgeschichten), die man als „Laie“ wahrscheinlich niemals erkennen würde.

Das Buch wurde dem Aussehen der Gesamtausgabe Karl Mays im Bamberg Verlag angepasst und findet somit einen perfekten Platz in der Sammlung.

© cryptanus/Buchwelten 2012

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