Deichmord

von Katharina Peters 
4,2 Sterne bei42 Bewertungen
Deichmord
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (33):
talishas avatar

Spannender und interessanter als der fünfte Teil!

Kritisch (1):
Igelas avatar

Enntäuschend...intutiv wird ermittelt, die Figuren teilweise unnahbar und flach.

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Inhaltsangabe zu "Deichmord"

Die Toten von Rügen

Eine Terrorwarnung erschüttert Rügen. Offensichtlich gibt es einen Hinweis, dass ein Anschlag auf die Störtebeker-Festspiele geplant sein könnte. Die Anspannung ist groß, doch alle Ermittlungen gegen einen Hotelbetreiber verlaufen im Sand. Nur bei Romy Beccare bleibt ein mulmiges Gefühl zurück. Warum will jemand die Polizei in Alarmbereitschaft versetzen? Steckt vielleicht etwas anderes dahinter? Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf mysteriöse Vermisstenfälle: Vor Jahren sind zwei junge Mädchen spurlos auf Rügen verschwunden.

Ein neuer Fall für Kommissarin Romy Beccare – fieberhafte Ermittlungen an der Ostsee

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746632926
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:17.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    peedees avatar
    peedeevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Bereits beim Vorgängerband waren es für mich zu viele Personen. In diesem Band wurde das nochmals übertroffen. Zu viele verschiedene Fälle.
    Grosse Verwirrung

    Romy Beccare (Rügen-Krimi), Band 6: Terrorwarnung auf Rügen! Geschmackloser Scherz oder echte Bedrohung? Das Team um Romy Beccare ermittelt auf Hochtouren. Niemand erwartet, dabei auf alte Fälle zu stossen, bei denen plötzlich neue Hinweise auftauchen...

    Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir sehr gut, wie alle bisherigen dieser Reihe - düster, geheimnisvoll, passt.

    Dieser Band der Reihe lässt sich ohne Vorkenntnisse der Vorgängerbände lesen, aber schöner ist es trotzdem, Romy Beccare und ihr Team von Anfang an zu begleiten.

    Eine anonyme Terrorwarnung: Eine wirklich bedrohliche Situation für die Polizei, denn schliesslich muss der mögliche Urheber schnellstmöglich gefunden bzw. das Worst-Case-Szenario abgewendet werden. Und das alles am besten, ohne dass die Bevölkerung beunruhigt wird, denn Panik muss unbedingt vermieden werden. Romy und ihr Team sind aufeinander eingespielt. Dieses Mal führen die Fährten (oder noch häufiger Romys Bauchgefühl) überall und gleichzeitig nirgendwohin. Der anonyme Melder kann nicht gefunden werden, aber dann rücken alte Vermisstenfälle ins Visier, und sogar ein bereits gelöster Mordfall - mit einem seit fünfzehn Jahren verurteilten Straftäter - wird neu aufgerollt. Für Romy, Jan und Kasper sind die Ermittlungen nicht einfach, da sogar ehemalige Polizisten, also eigentlich Kollegen, vernommen werden müssen.

    Alte Vermisstenfälle, Beziehungsdelikte, Erpressung, schwierige Familienverhältnisse, Lügen... dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Bereits beim Vorgängerband waren es für mich zu viele Personen. In diesem Band wurde das nochmals übertroffen. Zu viele verschiedene Fälle, zu viele Namen, zu viele Fährten. Ich habe zwischendurch wirklich den Faden verloren und erst aufgrund der Zusammenhänge begriffen, um wen es geht. Die Spannung ging für mich im Mittelteil zurück. Dieses Mal gibt es von mir leider nur verwirrte, aufgerundete 3 Sterne.

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    claudi-1963s avatar
    claudi-1963vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein bisschen zu viel Verwirrung, durch die verschiedenen Fälle und zu wenig Spannung. Diesmal konnte es mich nicht 100 Prozent überzeugen.
    Terrorwarnung weist auf Cold Case Fälle

    "Sehnsucht ist etwas, deren Gegenwart, aber auch deren Fehlen uns nicht glücklich macht." (Damaris Wieser)
    Einen Hinweis auf einen Anschlag bei den Störtebeker Festspielen, versetzt die Polizei in Unruhe, den man geht sofort von einem Terroranschlag aus. Die Hinweise zum Hotelbetreiber Rolf Magold, einem ehemaligen Polizisten, erweisen sich jedoch als falsch. Trotzdem lässt Romy Beccare die anonyme Warnung keine Ruhe und sie forscht weiter nach. Daraufhin entdeckt sie weitere Vermisstenfälle die schon Jahre zurückliegen und bei denen ebenfalls eine Verbindung zum Hotel Magold führen. Bei weiteren Recherchen findet sie dann heraus, dass diese vermissten Frauen tatsächlich in der Vergangenheit im Hotel gewohnt hatten. Außerdem entdeckt Romy weitere Ungereimtheiten, die ihr keine Ruhe lassen und denen sie nachgehen muss. Doch auch bei Romys Lebensgefährten Jan Riechter in Bergen gibt es ebenfalls einen neuen Fall. Auf einer stillgelegten Mülldeponie findet man die stark verweste Leiche einer jungen Frau. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass die Frau vor ca. 2 Jahren erschlagen wurde. Warum wollte jemand die Polizei in Alarmbereitschaft versetzen? Steckt an dem Hinweis vielleicht etwas ganz anderes dahinter?

    Meine Meinung:
    Ich schätze und liebe die Krimis von Katharina Peters sehr, vor allem ihre detaillierte und ausführliche Schreibweise und die Atmosphäre, bei denen sie dem Leser die Insel Rügen nahebringt. Auch bei Deichmord hatte ich mich schon auf einen brisanten Fall gefreut, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte. Doch leider konnte mich dieser Romy Beccare Fall nicht ganz überzeugen. Durch die vielen Fälle und Personennamen konnte ich diese fast nicht mehr zuordnen. Je länger ich an dem Fall dran blieb, desto verworrener wurde die Geschichte, so das ich am Ende nicht einmal mehr klar nachvollziehen konnte, wer und warum der Mörder das getan hatte. Innerlich hatte ich mich eigentlich eher auf einen Terroranschlag oder etwas rund um die Störtebeker-Festspiele eingestellt. Das sich jedoch das ganze dann um Cold Case Fälle drehte, hatte ich nicht vermutet. Auch der Spannungsbogen war in diesem Buch meiner Ansicht nach viel zu wenig und so plätscherten die Ermittlungen so dahin. Das war nicht das was ich von Kathrina Peters gewohnt bin und wofür ich ihre Krimis liebe. Zwar waren die einzelnen Fälle trotzdem interessant, aber durch die häufigen Szenen- und Personenwechsel wurde es von Mal zu Mal immer unübersichtlicher. Das weiterhin Romy und Jans Privatleben in ihren Krimis eine große Rolle spielt, finde ich sehr angenehm, so lernt man die Ermittler immer mehr kennen und schätzen. Dass es am Ende des Buches ein Personenregister für die Ermittler gibt, finde ich gut. Jedoch fehlten mir die anderen Personen, die hier für mich fast noch wichtiger gewesen wären. Leider kann ich dem Buch nur 3 von 5 Punkte geben, da es mich nicht restlos überzeugen konnte.

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    gaby2707s avatar
    gaby2707vor 9 Monaten
    Der Tod vergisst nichts

    Ramona "Romy" Beccare und ihr Freund Jan Riechter arbeiten beide bei der Kripo. Romy in Bergen auf der wunderschönen Insel Rügen, Jan ist Leiter im Kriminalkommissariat P1 in Stralsund. Vor zwei Wochen hatte es auf der Insel Rügen eine Terrorwarnung gegeben, die sich auf die Störtebeker-Festspiele bezog. Nun wurden alle Ermittlungen abgebrochen, weil nichts, aber auch gar nichts in Erfahrung gebracht werden konnte. Bei den Ermittlungen stößt Romy auf zwei seit vielen Jahren vermisste junge Frauen, deren Verschwinden nie aufgeklärt werden konnte. Jetzt gibt es eine weibliche Tote auf der seit neun Jahren stillgelegten Deponie Kramerhof-Kedingshagen. Und bei allen Erkenntnissen, die die Kommissare zu den verschiedenen Fällen bekommen, kommt immer wieder ein kleiner Ort zur Sprache: Ralswiek; und hier die Pension ihres ehemaligen Kollegen Rolf Magold...


    Dies ist nun schon der 6. Fall für Romy Baccare und für mich der 3., bei deren Lösung sie mich über ihre Schulter schauen lässt. Auch für dieses Buch braucht man die Vorkenntnisse aus den ersten Büchern nicht unbedingt.

    Ich habe die junge Frau aus München mit ihren italienischen Wurzeln schon richtg ins Herz geschlossen. Ich mag ihr Temperament, ihre Hang zum Perfektionismus und ich sitze gerne beim Vespafahren hinter ihr und lausche ihren Gedanken. Aber auch ihren Freund Jan mag ich gerne, genau so wie Kriminaltechniker Marco Buhl mit seiner stoischen Hartnäckigkeit und Romys Kollegen Kasper Schneider, der sich gerne für Recherchearbeiten die Nächte um die Ohren schlägt. Alles Menschen wie Du und ich, ohne ausufernde, negative Macken, aber mit sehr viel Herz. Auf den letzten Seiten werden die wichtigsten Polizeimitarbeiter vorgestellt, was dem Erstleser bestimmt hier und da eine Hilfe sein kann.

    Da sich hier gleich Ermittlungen zu vier verschiedenen Fällen auftun, die aber alle irgendwie miteinander zu tun zu haben scheinen, gerät Romy und ihr Team hart an ihre Grenzen. Sie müssen sich mit Lügen, Halbwahrheiten, gestörte Persönlichkeiten, Geheimnissen, seltsamen Verwicklungen, schrägen Familienverhältnissen und anonymen Hinweisen auseinander setzen. Die Kommissare stoßen während ihrer Ermittlungsarbeit auf immer mehr Überschneidungen, die man nicht ausser Acht lassen kann. Es werden lange Tage und Nächte, in denen sich erst ganz allmälich ein Ziel heraus kristallisiert. Durch die vielen Dialoge, die die Recherchearbeit mir verdeutlichen und anschaulicher gestalten, fühle ich mich vollkommen in die Ermittlungsarbeiten eingebunden. In diesem Fall gibt es sehr viele und immer neue Verdächtige, die ich mir durch ihre detaillierten Beschreibungen sehr gut vorstellen kann.

    Aber auch hier kommt der Lokalkolorit nicht zu kurz. Ich spüre den Wind auf meiner Haut, habe den Geruch des Salzwassers in der Nase und den Geschmack von Fischbrötchen im Mund. Da ich im vergangenen Frühjahr die Insel Rügen besucht und erkundet habe, weiß ich bei den meisten Beschreibungen genau, wo sich die Kommissare gerade befinden. Bei der Fahrt über die Brücke von Stralsund nach Rügen habe ich die Bilder, die sich den Kommissaren bieten, direkt vor Augen. Die Beschreibungen lesen sich aber nicht wie ein Reiseführer, sondern sind direkt aus dem Leben gegriffen.

    Katharina Peters legt auch mit diesem 6. Fall eine ausgereifte, dicht gewobene, sehr spannende Geschichte vor, deren Auflösung mich dann doch wieder mal überrascht hat. Ich habe mich auch diesmal wieder sehr gut unterhalten gefühlt und freue mich bereits heute auf Fall Nr. 7.

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    Xanakas avatar
    Xanakavor einem Jahr
    Rügen in Aufruhr

    Die ganze Insel Rügen ist in Alarmbereitschaft, denn es gibt Hinweise auf einen Terroranschlag. Da es keine weiteren Spuren gibt, wird der Alarm aufgehoben. Nur Romy Beccare glaubt nicht so recht an die Ruhe. Der Fund einer Frauenleiche auf einer Deponie gibt ihr Recht. Bei der Spurensuche findet sie Gemeinsamkeiten zu weiteren vermissten Frauen, die nie gefunden wurden. Alle Spuren führen zum Gasthaus Mangold nach Ralswiek. Pikant, dass dieser Gasthof einem ehemaligen Kollegen gehört. 

    Auf der Suche nach den verschwundenen Frauen und dem Mörder kommt die Protagonistin mit ihrem Team einer abstrusen Familiengeschichte auf die Spur. Es dauert lange, bis alle Fäden gefunden und zusammengeführt sind und der Täter gefunden wird.


    Ich habe bereits mehrere Bücher um das Team von Romy Beccare gelesen und freue mich jedes Mal wieder, wenn ich alte Bekannte treffen kann. Und obwohl dieser Krimi eher einer der ruhigeren Art ist, hat er mich doch von Anfang an gefesselt. Mir gefällt der Erzählstil von Katharina Peters. Ihr gelingt es den Spannungsbogen im Buch aufzubauen und vor allem aufrecht zu erhalten.
    Auch dieses Buch hat mir wunderbar gefallen. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen und vergebe verdiente vier Lesesterne.

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    H
    hundeliebhabervor einem Jahr
    Gelungene Verstrickung verschiedener Fälle

    Die Störtebeker-Festspiele werden von einer Terrorwarnung per Mail bedroht. Romy Beccare identifiziert diese als nicht ernst zu nehmend, stößt jedoch bei ihren Nachforschungen aus mehreren Vermisstenfällen in den 90er Jahren. Dabei fällt immer wieder der Name Magold, deren Familie eine Pension in Ralswiek führt. Romy und ihr Team ermitteln nun in diesen Fällen. Sie wird von Freund Jan, der Ermittlungen in Stralsund führt, unterstützt und gräbt immer tiefer. Dabei stößt sie auf dunkle Familiengeheimnisse, schwierige Freundschaften und düstere Geschäfte zur Übernahme alter DDR-Betriebe.

    Katharina Peters gelingt es sehr gut, die verschiedenen Fälle miteinander zu verbinden und die einzelnen Erklärungen zu den Geschehnissen parallel zu beschreiben, sodass sich für den Leser immer mehr Puzzleteilchen aneinander fügen.
    Die Perspektivwechsel innerhalb der Kapitel frischen den Lesefluss auf und bringen Spannung in das Geschehen.
    Romy Beccare ist eine taffe Polizistin, die eine ganz eigene Art der Befragung hegt und dabei nicht immer auf Anhieb punktet. Trotzdem kann sie Erfolge innerhalb ihrer Ermittlungen verbuchen und hat ein gutes Team um sich herum.
    Der Schreibstil ist nüchtern, klar und das Buch daher sehr flüssig zu lesen.
    Obwohl "Deichmord" der sechste Teil der Romy Beccare-Reihe ist, kann er unabhängig von den Vorgängern gelesen werden. Die Figuren können auf Anhieb voneinander unterschieden werden und es entsteht keineswegs das Gefühl, dass Vorwissen bezüglich ihrer Persönlichkeiten oder ihrer Vergangenheit benötigt wird.

    Der Krimi ist spannend, führt die einzelnen Stränge schlüssig zusammen und ist schnell und sehr angenehm zu lesen!

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    dorlis avatar
    dorlivor einem Jahr
    Rezension zu "Deichmord" von Katharina Peters

    Rügen. Nachdem sich nach einer anonymen Terrorwarnung, die sich als Fehlalarm herausgestellt hat, die Anspannung bei der Kripo in Bergen und Stralsund gelegt hat, grübelt Romy Beccare vom Kommissariat Bergen, ob es sich dabei wirklich nur um einen bösen Scherz gehandelt hat oder ob der unbekannte Mailschreiber mit seinem konkreten Hinweis auf den Betreiber des Gästehauses Magold in Ralswiek eine bestimmte Absicht verfolgte. Romy geht der Sache nach und stößt auf zwei über zwanzig Jahre zurückliegende Vermisstenfälle…

    Zur gleichen Zeit bekommt Romys Lebensgefährte Jan Riechter - Leiter des Kriminalkommissariats in Stralsund - einen neuen Fall auf den Tisch: Auf einer stillgelegten Mülldeponie wird der stark verweste Leichnam einer Frau gefunden, die laut Rechtsmedizin vor ca. zwei Jahren erschlagen wurde…

    „Deichmord“ ist bereits der sechste Fall für Romy Beccare & Co. – für mich war dieser Einsatz auf Rügen der erste, bei dem ich den sympathischen Ermittlern über die Schulter schauen durfte. Auch ohne Kenntnis der vorhergehenden Bände ist mir der Einstieg leicht gefallen und ich hatte schon nach kurzer Zeit das Gefühl, mit den beiden Ermittlerteams gut vertraut zu sein. Bei den anderen Akteuren sah das ein wenig anders aus – es ist nicht einfach, den Überblick über die Vielzahl an unterschiedlichen Personen und deren Beziehungen zueinander zu behalten.

    Katharina Peters wartet zudem mit sehr vielen Handlungsfäden auf – Mordfälle, Vermisstenfälle, ein Banküberfall, Familiendramen - unterschiedliche „Baustellen“, die auf dem ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, aber doch irgendwie zusammengehören. Die Ermittler decken Verwicklungen, Verstrickungen und Querverbindungen auf, doch je mehr die Nachforschungen ausgeweitet werden, desto verschwommener scheint die ganze Geschichte zu werden. Man muss sich als Leser mächtig konzentrieren, um in diesem ganzen Geflecht keinen der Fäden zu verlieren.

    Insgesamt hat mich „Deichmord“ nicht so gepackt, wie ich es erwartet hatte. Auch wenn die Auflösung am Ende nachvollziehbar war, waren mir die Handlung und die Ermittlungen insgesamt zu verzwickt und zu unübersichtlich.

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    Sigismunds avatar
    Sigismundvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, aber auch angenehm ruhig zu lesen fand ich den sechsten Rügen-Krimi von Katharina Peters
    Spannend, aber auch angenehm ruhig

    AUSGEZEICHNET fand ich den sechsten Krimi "Deichmord" der Romy Beccare-Reihe von Katharina Peters (57), erschienen im März 2017 im Aufbau-Verlag. Verbissen versucht das kleine Ermittlerteam auf der Ostsee-Insel Rügen vier Frauenmorde aus vergangenen 20 Jahren aufzudecken. Nur durch Zufall - fast aus Langeweile nach einer ergebnislosen Terrorwarnung - hatte Kommissarin Romy die gesammelten Daten und Spuren ohne Zielvorgabe weiterverfolgt. Dieser Krimi hat mir aus mehreren Gründen gefallen - auch wenn der Titel irreführend ist (kein Mord geschah an/auf einem Deich!) und auch das Cover mit Fischerboot nicht zutrifft (ein Boot kam im Roman überhaupt nicht vor!): 1. Die Ermittler auf Rügen sind keine Superhelden, sondern "normale Beamte" nur einer Außenstelle des Stralsunder Kommissariats. Absolut unaufgeregt, aber penibel gehen sie den Spuren nach - und entdecken immer wieder neue. 2. Geschrieben ist der Krimi in normaler Alltagssprache, deshalb flüssig und locker zu lesen, zum Glück ohne die bei modernen Autoren gern genutzte Fäkalsprache. 3. Der Krimi spielt auf der Insel Rügen, aber im Gegensatz zu anderen Regio-Krimis sind die Landschaftsschilderungen knapp gehalten und nicht zu "Reiseführern" oder "Gastro-Führern" ausgewalzt. Der Erstleser dieser Reihe lernt die Insel kennen, als würde er dort leben - ganz selbstverständlich. Alles in allem: Ein spannender, aber angenehm ruhiger Krimi mit ganz normalen Menschen - sowohl auf Ermittler- wie auf Täter-Seite. Der Krimi liest sich sehr gut. SEHR EMPFHELENSWERT.

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    katze-kittys avatar
    katze-kittyvor einem Jahr
    bisschen zu sehr "verschachtelt"

    Eine anonyme Terrorwarnung beschäftigt die Rügener Polizei. Bei weiteren Nachforschungen stoßen Romy und ihr Team auf zwei Vermisstenfälle  und eine Leiche....


    "Deichmord" von Katharina Peters ist ein Rügenkrimi rund um die Ermittlerin Romy Beccare.  Es gibt noch fünf Vorgängerbücher und ich bin mit Deichmord in diese Reihe eingestiegen.


    Der Fall ist in sich abgeschlossen und auch alleinstehend lesbar, trotzdem muss ich sagen, das ich mit Romy und ihrem Team nicht warm geworden bin. Ob das nun daran lag, das ich die Bücher vorher nicht gelesen habe oder einfach am Stil kann ich nicht sagen.


    Der Fall an sich besteht eigentlich aus mehreren verschiedenen Tathergängen, die am Ende zusammenlaufen. Ich musste mich beim Lesen schon konzentrieren, das ich alle Personen und Beziehungen in eine Ordnung gebracht habe. Im Großen und Ganzen ist es schon recht verschachtelt.


    Was mir total gut gefällt ist die Region Rügen und das die Autorin die regionale Atmosphäre gut rübergebracht hat. 


    Fazit:  Der Krimi hat mich nicht so mitgerissen, weil ich mich auf die verschiedenen Fälle konzentrieren musste, damit ich nichts durcheinanderbringe. Die Ermittler waren mir zu blass und ich konnte auch keine "Beziehung" zu ihnen aufbauen. Das Setting auf Rügen hat mir gut gefallen und der "Fall" als solcher war durchschnittlich. Von daher gibt es eine mittlere Bewertung meinerseits !

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    Gelindes avatar
    Gelindevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mir ist eindeutig zu viel in diese Geschichte reingepackt. Romy Beccare ist eine außergewöhnliche Ermittlerin mit einem tollen Team.
    Deichmord

    Deichmord, von Katharina Peters

    Cover:
    Die Stimmung ist passend für einen Krimi.
    Aber weder der Titel noch das Bild hat; meiner Meinung nach, etwas mit dem Krimi zu tun.

    Inhalt.
    Eine anonyme Terrorwarnung erschüttert Rügen.
    Doch alle Ermittlungen verlaufen im Sand. Nur bei der Ermittlerin Romy Beccare bleibt ein mulmiges Gefühl zurück.
    Ist er nur Zufall, dass alle Ermittlungen irgendwie bei einem Hotelbetreiber zusammenlaufen?
    Steckt doch mehr oder etwas anderes dahinter?
    Als sie weitere Nachforschungen anstellt, stößt sie auf mysteriöse Vermisstenfälle die schon länger zurückliegen.

    Meine Meinung:

    Eine sehr verwinkelte und verzwickte Geschichte. Hier greift so viel ineinander, dass es teilweise sehr verwirrend aber immer auch spannend ist.
    Wobei mir dem Ende zu echt der Kopf schwirrt und ich mich höllisch konzentrieren muss um den Überblick zu behalten, vielleicht wäre „weniger“ hier doch ein bisschen „mehr“ gewesen?
    Es sind sehr viele Personen die agieren, bei der Polizei wie auch bei den Opfern, Zeugen und Tätern.
    Dazu kommen noch wirklich seltsame Verwicklungen, Halbwahrheiten, Geheimnisse, psychisch höchst auffällige Familienverhältnisse, bei denen man nicht weiß was man für „Bahre Münze“ nehmen darf.
    Auch ändert sich der Blickwinkel der Erzählung immer mal wieder.
    Mal lesen wir aus der Sicht der Ermittler, dann der Täter oder der Opfer, oder anderer beteiligten Personen, dadurch haben wir als Leser mehr Wissen als die Polizei, und es wird dann teilweise schwierig das geringere Wissen der Ermittler sich vor Augen zu halten. Diese Einschübe sind auch nicht chronologisch, so dass hier auch wieder höchste Aufmerksamkeit erfordert wird.

    Am Ende denke ich mir:
    WOW eine einzige zufällige Begegnung wirbelt wie ein Dominoeffekt so viel aus? Ja es ist alles logisch und passt – und doch wirkt es so unwirklich/unglaublich.

    Autorin:
    Katharina Peters, geb. 1960, studierte Germanistik und Kunstgeschichte. Aus der Reihe mit Romy Beccare gibt es noch mehr Bücher.

    Mein Fazit:
    Mir ist eindeutig zu viel in diese Geschichte reingepackt.
    Romy Beccare ist eine außergewöhnliche Ermittlerin mit einem tollen Team, das hat mir sehr gut gefallen.
    Von mir gute 4 Sterne.

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    Ekcnews avatar
    Ekcnewvor einem Jahr
    Ein guter Regionalkrimi


    Zunächst beginnt dieser Kriminalfall mit einer Terrorwarnung bezogen auf einen Anschlag auf die Störtebeker-Festspiele. Romy Beccare lässt die Sache keine Ruhe. Bei ihren Ermittlungen stößt sie auf zwei junge Frauen, die vor vielen Jahren spurlos verschwunden sind. Auf Rügen verliert sich ihre Spur. Zudem ist ebenfalls vor vielen Jahren eine junge Frau ermordet worden, ein Täter wurde ermittelt, der auch seine Strafe absitzt. Auch hier hinterfragt Romy die damaligen Geschehnisse. Im Rahmen ihrer Nachforschungen stößt sie immer wieder auf die Familie eines ehemaligen Polizeikollegen. Ist das alles ein Zufall oder hängt da vielleicht einiges zusammen?

    Dieses ist für mich der erste Fall, den ich mit der Kommissarin Romy Beccare gelesen habe. Das Buch ließ sich sehr gut lesen und insgesamt handelt es sich hier um einen guten Regionalkrimi. Hilfreich finde ich das Register mit den Personenbeschreibungen am Ende des Buches. 

    Was mir an diesem Buch sehr gut gefallen hat ist, dass ich mir selber natürlich auch Gedanken gemacht habe, wer kann der Täter sein, wie mag das Ganze wohl zusammenhängen? Das hat schon Spaß gemacht.

    Nicht so passend finde ich den gewählten Buchtitel und die Gestaltung des Covers. Das Cover finde ich grundsätzlich sehr schön, passt aber irgendwie nicht zum Inhalt des Buches.

    Ich werde bestimmt noch weitere Bücher von Katharina Peters lesen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    aufbauverlags avatar

    Ein neuer Fall für Kommissarin Romy Beccare: Die Toten von Rügen


    Eine Terrorwarnung erschüttert Rügen. Offensichtlich gibt es einen Hinweis, dass ein Anschlag auf die Störtebeker-Festspiele geplant sein könnte. Die Anspannung ist groß, doch alle Ermittlungen gegen einen Hotelbetreiber verlaufen im Sand. Nur bei Romy Beccare bleibt ein mulmiges Gefühl zurück. Warum will jemand die Polizei in Alarmbereitschaft versetzen? Steckt vielleicht etwas anderes dahinter? Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf mysteriöse Vermisstenfälle: Vor Jahren sind zwei junge Mädchen spurlos auf Rügen verschwunden. 


    Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746632926.pdf 

    Über Katharina Peters
    Katharina Peters, Jahrgang 1960, schloss ein Studium in Germanistik und Kunstgeschichte ab. Sie ist passionierte Marathonläuferin, begeistert sich für japanische Kampfkunst und lebt am Rande von Berlin. Aus der Reihe mit Romy Beccare sind lieferbar: „Hafenmord“, „Dünenmord“, „Klippenmord“, „Bernsteinmord“ und „Leuchtturmmord“. Mit der Kriminalpsychologin Hannah Jakobs als Hauptfigur: „Herztod“, Wachkoma“, „Vergeltung“ und „Abrechnung“. Aus der Wismar-Serie ist „Todesstrand“ bei atb erschienen.


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