Katharina Peters Hafenmord

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Inhaltsangabe zu „Hafenmord“ von Katharina Peters

Rügen sehen und sterben Romy Becarre glaubt auf Rügen, ein wenig zur Ruhe zu kommen. Doch kaum hat sie sich auf ihrer neuen Dienststelle eingerichtet, hat sie ihren ersten Fall. Nach einem anonymen Anruf findet die Polizei auf dem Gelände einer Fischfabrik im Sassnitzer Hafen die Leiche des seit anderthalb Tagen vermissten Kai Richardt. Der 45-jährige Geschäftsmann, Familienvater und Triathlet aus Bergen, verlor im Keller eines Lagerhauses sein Leben. Bei der Durchsuchung des Lagerhauses stößt Romy auf eine zweite Leiche. Das Skelett einer Frau wird gefunden, die im Jahr 2000 spurlos verschwand, als sie auf der Insel merkwürdigen Geschäften des toten Richardts nachging. Doch wo ist der Zusammenhang zwischen den beiden Mordfällen? Rügen - zauberhaft und mörderisch. Der Beginn einer neuer Krimiserie mit der Kommissarin Romy Becarre

Guter Auftakt für eine Krimi-Reihe. Kein 08/15-Fall, sympathisches Ermittlerteam. Erzählstil ist ein wenig ausbaufähig, aber nicht schlecht.

— Kristin84

Ein guter Anfang mit offensichtlich schluderigem Lektor. "Seinerzeit" geht 10 mal auf 5 Seiten auf den Keks.

— AnnieLovesTheSky

Gute Story, ich fand es sehr spannend und habe mich auf die darauffolgenden Bücher sehr gefreut.

— Elephantgirl

Krimi mit Spannendem Plot, charismatischem Ermittlerteam und einem überraschenden Ende.

— mareike91

Auf einem Fabrikgelände wird ein Toter gefunden von dem alle nur Positives berichten. Warum musste er sterben?

— Galladan

Krimistart auf Rügen - zwischen Natur und Mord

— Ayleen256

Kein typischer Regionalkrimi, sondern ein sehr spannender, gut geschriebener erster Band einer auf Rügen spielenden Krimireihe.

— Barbara62

Buch war gut. Zwischendurch zog es sich zwar etwas hin. Aber mit dem Mörder habe ich dann doch nicht gerechnet!

— nhauwie

Guter Auftakt - eine Steigerung ist aber definitiv noch drin ;)

— daneegold

Spannender Krimi mit vielen Verdächtigen!

— talisha

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1133
  • Guter Regionalkrimi

    Hafenmord

    Jisbon

    20. May 2016 um 21:12

    "Hafenmord" hat mir gut gefallen. Die Ermittlerin ist sehr sympathisch und auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass es bei ihr kein persönliches Drama im Hintergrund gibt, so fand ich ihre Geschichte doch bewegend und es war bewundernswert, wie sie sich zurück ins Leben kämpft und mit dem Schmerz umgeht. Auch ihre Kollegen waren sympathisch, wenn auch ein bisschen eindimensional und blass. Vermutlich wird ihnen in den späteren Teilen der Reihe mehr Raum gegeben werden. Der Fall war interessant; zuerst sah alles nach einem klaren, 'normalen' Verbrechen aus, doch nach und nach taten sich immer mehr Abgründe auf und alles wurde um einiges komplizierter. Das hat mir gefallen; die Autorin hat den Fall logisch konstruiert und mir hat gefallen, wie nach und nach immer mehr ans Licht kam und wie die Ermittler damit umgegangen sind. Meiner Meinung nach war die Polizeiarbeit auch recht realistisch dargestellt, es gab sogar ein paar kleine Seitenhiebe auf amerikanische Krimiserien, in denen die Experten aus kleinsten Spuren Hinweise herausziehen - für jemanden, der diese Serien gerne anschaut, war das amüsant. Die Auflösung war befriedigend und logisch, wenn auch nicht gerade überraschend. Zwischendurch wurden verschiedene Verdächtige präsentiert und hierbei auch einige 'Dilemmen' aufgeworfen, in denen man sich fragt, wie man selbst gehandelt hätte. Insgesamt ist "Hafenmord" ein guter Regionalkrimi mit einem sympathischen Ermittlerteam und einem interessanten, wenn auch stellenweisen beklemmenden Fall. Band zwei werde ich auf jeden Fall lesen.

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  • Krimistart auf Rügen - zwischen Natur und Mord

    Hafenmord

    Ayleen256

    17. April 2016 um 18:03

    In dem Krimi "Hafenmord" ermittelt Romy Becarre in ihrem ersten Fall auf Rügen. Die gebürtige italienische Münchnerin, die eher an einen ruhigen Aufenthalt auf der beschaulichen Insel glaubt, bekommt zusammen mit ihrem Kollegen Kaspar Schneider einen recht komplexen Fall auf den Tisch. Auf dem Geländer einer Fischfabrik im Sassnitzer Hafen wird die Leiche von Kai Richardt gefunden, der seit anderthalb Tagen als vermisst galt. Ein anonymer Anruf hatte auf dessen Verbleib hingewiesen. Als die Räumlichkeiten durchsucht werden, stoßen die beiden Ermittler auf eine weitere Frauenleiche. Alles deutet darauf hin, dass die beiden Fälle im Zusammenhang stehen.Die ersten Ermittlungen verlaufen recht schnell im Sande, da Kai Richardt als beliebter Familienvater und Sportler galt. Doch im Laufe der Gespräche zeigt sich, dass dieses Bild trügt. „Hafenmord“ ist der erste Band der Rügenreihe rund um Romy Becarre und Kaspar Schneider. Da mir die Insel bekannt ist und ich nichts gegen gute Regionalkrimis habe, habe ich den ersten Band gelesen. Der Einstieg des Buches war sehr gut und ich hatte schnell einen Draht zu den beiden Ermittlern und auch ihrem restlichen Team gefunden. Auch wenn das Privatleben der Ermittler mit eingeflechtet wird – beispielsweise leider Romy immer noch an dem Tod ihres Freundes – verliert sich die Autorin nicht in diesen Erklärungen, sondern fokussiert sich auf den Fall. Da es sich um eine Reihe handelt, finde ich es vollkommen okay, wenn ich nicht alles über die Ermittler erfahre.Die Schilderung der Schauplätze hat mir gut gefallen, man kann quasi die frische Seeluft riechen. Der einfache Schreibstil und die Beschreibung Rügens machen das Lesen sehr angenehm. Die Autorin macht auch nicht den Fehler, die Natur so detailreich zu schildern, dass das Lesen langatmig oder langweilig wird. Auch ein Rückblick zur Zeiten der DDR ist Bestanteil des Krimis und untermalt die Ereignisse. Die Spannung bleibt bis zum Ende stabil, da die Auflösung des Falls ein paar mehr Facetten beleuchtet. Obwohl der Krimi seitentechnisch recht kurz ist, war er doch recht komplex und hat mich nicht enttäuscht. Auch wenn die Geschichte nicht mit spektakulären Momenten aufwartet, mag man doch ungern das Buch aus der Hand legen. Da der Band mein Interesse an den weiteren Folgebänden geweckt hat, vergebe ich optimistische fünf Sterne. Mal sehen, ob diese meine Erwartungen erfüllen können.

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  • Rezension zu "Hafenmord" von Katharina Peters

    Hafenmord

    tigerbea

    12. January 2016 um 15:51

    Auf dem Gelände einer alten Fischfabrik wird die Leiche des Geschäftsmannes Kai Richardt gefunden. Die Kommissara Romy Beccare und Kaspar Schneider werden mit den Ermittlungen beauftragt, jedoch finden sie zunächst keinen Hinweis darauf, warum Richardt sterben mußte. Im Gegenteil - er war beliebt und ein guter Familienvater. Doch je weiter die beiden forschen, desto mehr Schatten liegen auf diesem idyllischen Bild. Dies ist der erste Band um das sympathische Duo. Die Charaktere werden dem Leser sehr gut bekannt gemacht und absolut sympathisch beschrieben. Man hat das Gefühl, beide schon lange zu kennen. Auch der Handlungsort ist sehr liebevoll beschrieben. Man bekommt Rügen bildlich vor Augen geführt und verliebt sich beim lesen in diese Insel. Durch den sehr schönen und fließenden Schreibstil der Autorin fliegt man förmlich durch das Buch. Was aber auch an der tollen Spannung liegt, die den Leser von Beginn an fesselt und bis zum Schluß nicht mehr los läßt. Ein gelungener Serienauftakt!  

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  • Rezension zu "Hafenmord: Ein Rügen-Krimi" von Katharina Peters

    Hafenmord

    TheaStern

    Für Rügenliebhaber!!!

    • 2
  • Wer ist Täter, wer Opfer?

    Hafenmord

    Barbara62

    Hafenmord von Katharina Peters aus dem Jahr 2012 ist der erste Band einer Reihe um die Ermittlerin Romy Beccare und ihr Team, die zusammen auf Rügen tätig sind. Inzwischen sind insgesamt vier Bände erschienen, alle mit ähnlichen Einwort-Titeln und hohem Wiedererkennungswert. Zuerst war ich skeptisch, ob ein Krimi mit nur 230 Seiten eine komplexe Handlung und eine gute Ausarbeitung der Charaktere erlaubt, aber diese Sorge war unbegründet und ich habe es sogar genossen, einmal keinen 400- oder 500-Seiten-Wälzer vor mir zu haben. Romy Beccare, junge Münchnerin mit italienischem Vater, ist der Liebe wegen nach Rügen gekommen, hat aber ihren Partner vor kurzem durch Herztod beim Sport verloren und kämpft mit den Schatten der Vergangenheit. Deshalb kommt ihr der neue Fall nicht ungelegen, auch wenn sie im beschaulichen Rügen kaum mit solchen Gewaltdelikten gerechnet hatte. Kurz vor Beginn der Urlaubssaison wird in einem nicht mehr genutzten Gebäude einer Fischfabrik im Sassnitzer Stadthafen der smarte, erfolgreiche Geschäftsmann Kai Richardt tot aufgefunden. Er wurde schwer misshandelt und schließlich mit einem Schlag auf den Kopf getötet. Was zunächst wie ein normaler Mordfall aussieht, dessen Auflösung man als Leser durch den Prolog bereits zu kennen glaubt, entpuppt sich nach dem Fund eines Skeletts einer jungen Frau in unmittelbarer Nähe der Leiche als Fall mit weitaus größerer Tragweite: „Sie [Romy] hatte noch nie mit einem Fall zu tun gehabt, der gleich drei weitere, über gut anderthalb Jahrzehnte verteilte Verbrechen hinter sich herzog, geschweige denn als leitende und damit verantwortliche Ermittlerin.“ Schnell stellt sich die Frage nach der Rolle von Täter und Opfer. Denn war Kai Richardt tatsächlich der nette Familienvater und erfolgreiche Unternehmer, als der sich stets präsentierte? Intelligent, schlüssig und schnörkellos erzählt Katharina Peters einen bis zur letzten Seite spannenden Krimi mit einer überraschenden Auflösung. Dabei nimmt sie sich nicht nur Zeit für die Krimihandlung, sondern verleiht ihren Ermittlern ein Eigenleben. Sehr gut gefallen hat mir außerdem die Schilderung der Zusammenarbeit im Ermittlerteam, wo sich sehr unterschiedliche Typen ausgezeichnet ergänzen und respektieren. Auch der Rückblick in die Enteignungspraxis der DDR und die fragwürdige Praxis im Umgang mit ehemaligem Privateigentum in der Nach-Wendezeit fand ich ausgesprochen interessant. Und nicht zuletzt hat mir gut gefallen, dass man zwar ab und an etwas über Rügen erfährt, es aber trotzdem kein typischer Regionalkrimi ist, bei dem sich Autoren oft laut Definition des WDR mit viel Lokalkolorit und der korrekten Beschreibung jedes Baums und jeder Weggabelung über mangelndes Schreibvermögen hinwegmogeln. Das hat Katharina Peters definitiv nicht nötig!

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    • 5
  • Kurzweiliger Rügenkrimi

    Hafenmord

    EmilyE

    23. April 2015 um 22:39

    Erster Satz Der Typ war topfit. Meine Meinung  „Hafenmord“ habe ich eher zufällig entdeckt. Der Krimi stand bei meiner Mutter im Regal und da mir bei meinem Besuch dort der Lesestoff ausgegangen war, habe ich zugegriffen Und was soll ich sagen? Das Buch hat mich bestens unterhalten und ich habe es - auch dank des durchgängig flüssigen Schreibstils - in 3 Tagen weggelesen.  Der Kriminalfall an sich ist durchweg spannend. Einzelne Handlungsstränge um verschiedene Personen verbindet die Autorin gekonnt zu einem schlüssigen Ganzen und auch die Auflösung konnte mich noch überraschen – bei einem Krimi immer einer der wichtigsten Punkte für mich. Das Buch hat Lokalkolorit und streift auch die DDR-Vergangenheit von Rügen, stellt diese aber auch nicht zu sehr in den Mittelpunkt. Die Ermittler kommen sympathisch rüber und auch ihr Privatleben wird immer mal wieder kurz angerissen. Natürlich hat jeder Ermittler sein Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen. Allerdings spielt dieser Aspekt nur eine sehr untergeordnete Rolle, im Vordergrund steht eindeutig der Kriminalfall und die Arbeit der Ermittler und nicht deren Schicksale und Wehwehchen.  Zusammenfassend handelt es sich bei „Hafenmord“ um einen schnörkellosen, geradlinigen Krimi, der sich schnell wegschmökern lässt und mich bestens unterhalten hat. Lange im Gedächtnis bleibt die Geschichte allerdings nicht. Und da die Charaktere auch noch etwas mehr ausgearbeitet werden könnten und ich mir an manchen Stellen doch noch ein paar mehr Erklärungen oder Erläuterungen gewünscht hätte, gibt’s einen Stern Abzug. Ich werde aber definitiv noch die Nachfolgebände lesen – Band 2 liegt schon auf dem SUB. Fazit Ein rundum gelungener Krimi zum Wegschmökern – kein Buch, was einen langfristig beschäftigt, aber kurzfristig bestens unterhält

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  • Grandioser Krimi

    Hafenmord

    Christin87

    17. March 2015 um 18:23

    "Hafenmord" ist ein sehr intelligent erzählter, ausgeklügelter Krimi, der seine Leser bis fast zur letzten Seite auf die Lösung warten lässt. Und das, obwohl es zu Beginn noch ganz anders aussieht. Denn dort denkt man den Täter für den ersten Mord des Buches bereits erzählt bekommen zu haben. Doch aus Opfern werden Täter und die Fülle der Protagonisten, von denen jeder einzelne seine logische und stets nachvollziehbare Daseinsberechtigung für die Geschichte hat, machen das Buch wirklich spanndend und in seinen Wendungen und vor allem Details überraschend. Somit, und in der Hoffnung, dass die noch zu lesenden Nachfolgebände dieser Krimireihe um Kommisarin Beccare qualitativ ebenfalls so hoch angelegt sind, ganz klar 5 von 5 Sterne!

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  • Sassnitz-Mord

    Hafenmord

    kellermaeuse

    22. March 2013 um 20:08

    Ein wirklich spannendes Buch. Mit reichlich Verdächtigen. Immer wenn man glaubt man kennt den Mörder, dann kommt ein neuer oder alter Verdächtiger dazu. Das gute man dreht sich dabei aber nicht im Kreis. Das Buch bleibt bis zum Schluss spannend. Vorallem weil erst in den letzten Zügen geklärt wird wer der  Täter ist.  Einziger Minuspunkt. Dafür das die Autorin zeitweise auf Rügen lebt beschreibt sie die Insel bzw die Städte überhaupt nicht. Wenn ich Rügen nicht selber kennen würde, dann würde ich sie für eine farblose Insel halten. 

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  • Rezension zu "Hafenmord: Ein Rügen-Krimi" von Katharina Peters

    Hafenmord

    Golondrina

    23. December 2012 um 11:15

    Krimihausmannskost. Man bleibt bei der Stange und folgt der bayuwarischen Italo-Kommissarin bei der Ermittlung ihres ersten Mordfalls auf der Insel Rügen. Viel Detailverliebtheit beim Ausbau der Figuren bis auf die der ermittelnden Personen aber wenn es hier eine Fortsetzung gibt, kommt ja vielleicht noch was? Jedenfalls hat es mir nicht gereicht, um mit der Kommissarin warm zu werden. Die Handlung hingegen ist spannend, das Opfer ein Ekel, was den Leser vielleicht etwas in Bedrängnis bringt, da er versucht ist, mehr Mitgefühl mit dem Täter zu entwickeln. Ein Krimi, mit dem man jedenfalls nichts falsch machen kann, wenn man ihn in der Bahnhofsbuchhandlung findet.

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  • Rezension zu "Hafenmord" von Katharina Peters

    Hafenmord

    SueMei

    24. November 2012 um 16:24

    Was für ein toller Krimi! Der erste Roman von Katharina Peters spielt auf der wunderschönen Insel Rügen und ist fantastisch gut aufgebaut, so dass man sich von Anfang an mitten im Geschehen und in den Ermittlungen befindet. Nach und und nach deckt die symphatische Kommissarin Romy Becarre ein Puzzleteil nach dem anderen auf und bringt Licht in das verwirrende Gestrick an dem brutalen Mord an dem erfolgreichen Geschäftsmann Kai Richardt. Schnell wird klar, dass das Opfer selbst einiges zu verbergen hatte und es einige Menschen gibt, die sich nur zu gern an Kai Richardt gerecht hätten. Was hat Kai Richardt zu seinen Lebzeiten getan, um so brutal erschlagen zu werden? Der detaillierte und spannende Schreibstil der Autorin hat mich absolut überzeugt, so dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Selten hab ich bei Krimis das Gefühl an den Gedanken der Ermittler teilhaben zu dürfen. Nicht so bei Kommissarin Becarre und ihrem Team. Zu empfehlen ist dieses Buch allen Krimi Fans, die einen hochwertigen Schreibstil zu schätzen wissen. Leider müssen wir auf den zweiten Teil "Dünenmord" noch bis Frühjahr 2013 warten - aber ich bin überzeugt, dass sich auch hier das Warten lohnen wird.

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  • Rezension zu "Hafenmord" von Katharina Peters

    Hafenmord

    maxibiene

    02. September 2012 um 19:37

    Er sieht gut aus, ist sportlich, ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, hat ein vorzeigbares Anwesen, eine super gut aussehende Frau, zwei tolle Kinder und hat jede Menge Freunde. Und doch muss es jemanden geben, der ihn nicht mag, denn der 45 jährige Kai Richardt wurde nach einem anonymen Anruf auf der Polizeiwache von Bergen in einem verlassenen Keller eines still gelegenen Fabrikgeländes in Saßnitz tot aufgefunden. Wie die Obduktion ergab, starb Kai, nachdem er auf üble Art und Weise verprügelt worden ist, Stunden später an einem tödlichen Schlag auf den Kopf. Romy Beccare, die neue Kommissarin auf Rügen, findet nur schwer brauchbare Ermittlungsansätze, denn der Tote schien allseits beliebt gewesen zu sein. Nur nach und nach findet Romy gemeinsam mit ihrem Team heraus, wer Kai Richardt wirklich war. Katharina Peters hat mich mit ihrem Krimidebüt „Hafenmord“ voll gefesselt. Schon ihr Prolog beginnt rasant und spannend und diese Spannung zieht sich bis zum Ende des Buches durch. Ohne sich mit irgendwelchen Nichtigkeiten und Nebensächlichkeiten aufzuhalten, kommt die Autorin sofort zum Kern der Sache. Der Tod des beliebten Geschäfts-, Sports- und Ehemanns Kai Richardt scheint erst einmal alle zu schocken, denn niemand kann sich erklären, wer ihm hätte etwas anhaben können. Doch die neue Kommissarin Romy Beccare, die sich erst vor kurzem nach einem Schicksalsschlag, auf Rügen versetzen ließ, kommt schnell hinter das Geheimnis des Toten und lässt seine Fassade allmählich bröckeln. Bei den Ermittlungen stößt Romy und ihr Partner Kasper Schneider auf weitere Verbrechen, die Jahre zurück liegen und unaufgeklärt im Archiv schlummern. Nach und nach kommen Einzelheiten ans Tageslicht, die sich die Ermittler nur schwer erklären können, denn alle ihre potentiellen Verdächtigen mauern und kommen mit schadenfeinigen Alibis. Und so versteht es die Autorin auch den Leser in das Verwirrspiel mit einzubeziehen, denn jeder Bekannte, Freund oder Verwandte des Toten scheint schließlich ein Motiv zu haben, ihn lieber tot als lebend zu sehen. Die Handlung des Krimis, die schon zu Beginn ein ordentliches Tempo aufgenommen hat, bleibt rasant und nimmt auch im Verlauf immer mehr an Spannung zu bis sich schließlich die Ereignisse überschlagen. Auch wenn man glaubt, endlich dem Mörder auf die Spur gekommen zu sein, kommt die überraschende Wendung. Katharina Peters ist eine brillante Erzählerin und versteht es den Leser in ihren Bann zu ziehen. Ihre Figuren sind alle überzeugend und gut gelungen. Jede besitzt ihren unverkennbaren Charakter, sodass man gewisse Sympathien und Antipathien entwickeln kann. Obwohl die Handlung des Krimis nicht unbedingt spektakulär ist, ist dieser so gut verpackt und erzählt, dass man ihn nur ungern aus der Hand legen kann. „Hafenmord“ ist der gelungene Beginn einer vielversprechenden Serie um die Kommissarin Romy Beccare und lässt auf weitere spannende Kriminalfälle hoffen. Fazit: Ein außerordentlich unterhaltsamer und spannender Krimi mit einer gut ausgearbeiteten und mit viel Lokalkolorit versehenen Story, die bis zum Schluss, auch durch ihre überzeugenden Protagonisten, fesselt. Absolut empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Hafenmord" von Katharina Peters

    Hafenmord

    sddsina

    Gerade war ich etwas überrascht, als ich die überdurchschnittlich guten Bewertungen von diesem Buch gesehen habe. Auch ich bin durchaus begeistert von der Auflösung des Mordfalls in diesem Buch, muss aber gleichzeitig sagen, dass ich die 1. Hälfte des Krimis als extrem langatmig und spannungslos empfunden habe. Zum Inhalt: Romy Beccare ist neu auf Rügen und versucht nach einem Schicksalsschlag dort Ruhe zu finden. Doch ihre neue Arbeit beginnt gleich mit einem schwierigen Fall: die übel zugerichtete Leiche eines Mannes wird am Hafen entdeckt. Doch damit nicht genug, denn bei genauerer Durchsuchung des Gebäudes stoßen die Ermittler auf ein Skelett. Gibt es vielleicht einen Serientäter auf der Insel? Romy Beccare und ihr Team müssen vielen Spuren nachgehen, denn Verdächtige gibt es genug... Der Anfang begann für mich sehr langsam. Der Schreibstil der Autorin ist zwar sehr angenehm und locker leicht zu lesen, trotzdem hatte ich große Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Zu Anfang tauchen unheimlich viele Charaktere auf, die man sich als Leser teilweise mit Vor- und Nachnamen merken muss, da Kommissare und beteiligte Personen sie je abwechselnd immer anders ansprechen. Die ersten 30 Seiten ca. habe ich einfach komplett gar keinen Überblick bekommen und war schon fast verzweifelt, da die Ermittlungen sofort beginnen und ich überhaupt nicht folgen konnte. Irgendwann - nach dem ersten kompletten Chaos - hatte ich aber doch den Überblick und konnte mit dem richtigen Lesen anfangen. Schnell fällt auf, dass wir der Geschichte fast ausschließlich aus Sicht von Romy Beccare folgen und somit immer hautnah bei den Ermittlungen dabei sind. Leider sind eben diese Ermittlungen teilweise sehr langsam, Spuren gibt es genug, aber fast alle verlaufen im Sande und so gibt es nur wenig spannende, neue Erkentnisse, die mich an das Buch fesseln. Viel zu lange plätschern die Ermittlungen nur so vor sich hin. Das mag zwar der Realität sehr nah kommen, ist beim Lesen aber einfach zu spannungslos. Die 1. Hälfte des Buches war mir so viel zu langweilig, erst als die Ermittler das Mordopfer genauer unter die Lupe nehmen macht das Buch noch eine 180° Wendung und lässt sich nur noch schwer aus der Hand legen. Im Nachhinein sind mir auch die Charaktere der Ermittler zu blass geblieben. Die Verdächtigen werden bis ins Detail durchleuchtet und so hat man eine gute Vorstellung von ihnen, doch über das Privatleben von Romy, Max, Kasper und Fine wird nur am Rand berichtet. Klar, wichtige Ereignisse wie der Tod von Moritz werden durchaus erwähnt, aber mir fehlte da noch etwas das Emotionale, sodass ich voll mit der Protagonistin mitleiden kann. Sie blieb mir irgendwie noch etwas fremd, wie eine Person die ich zwar aufmerksam beobachte, mit der ich emotional aber keinerlei Verbindung habe. Das habe ich in anderen Büchern schon anders erleben können. Da es sich hier aber um den 1. Band einer Reihe handelt habe ich ja noch Hoffnung, dass ich die Protagonistin in den Folgebänden besser zu verstehen lerne. Positiv bleibt mir auf jedenfall die Auflösung in Erinnerung. Als Leser bekommt man die Chance bis zuletzt über den Mörder mitzurätseln, Verdächtige bietet die Autorin uns ja genug und so kommt zum Schluss doch noch Spannung auf. Die Auflösung hat mich dann sogar noch überrascht, denn ich habe komplett auf die falsche Person gesetzt. Die Beschreibungen um Rügen sind schön zu lesen, auch wenn man diese sicher noch mehr genießen kann, wenn man sich auf der Insel auskennt. Trotzdem war es nett zur Abwechslung mal einen Krimi von der Insel lesen zu können und ich bin nicht komplett abgeneigt auch einen Folgeband zur Hand zu nehmen. Fazit: Für mich war der Auftakt dieser Reihe noch etwas schleppend. Einen großen Teil vom Buch ist mir zu wenig passiert, sodass es an deutlich Spannung fehlte. Erst als die Ermittler hinter das wahre Gesicht von Kai Richardt kommen nimmt das Buch an Fahrt auf und bleibt dann bis zur letzten Seite spannend. Ich habe schon bessere Krimis gelesen, die ihre Spannungskurve durchgehend halten konnten. Trotzdem ist dieses Buch nicht schlecht und konnte mich einen Nachmittag lang ganz gut unterhalten. Leider wird mir die Geschichte wohl nicht sehr lange im Gedächtnis bleiben, aber Potenzial ist da und so kann ich mir gut vorstellen, dass die Autorin in weiteren Bänden sich noch steigern kann. Von mir gibt es 3 Sterne für einen langatmigen Anfang, aber dafür ein sehr spannendes Ende.

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  • Rezension zu "Hafenmord" von Katharina Peters

    Hafenmord

    R-E-R

    30. July 2012 um 22:18

    Ein angesehener Geschäftsmann wird, zu Tode geprügelt, auf dem Gelände der alten Fischfabrik am Sassnitzer Hafen gefunden. Kommissarin Romy Beccare nimmt gemeinsam mit ihrem Kollegen Kasper Schneider die Ermittlungen auf. Zunächst lässt sich kein Motiv erkennen, weshalb der allgemein beliebte und erfolgreiche Ehemann und Familienvater einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Dann aber findet die hartnäckige Kommissarin erste Hinweise, die Risse im perfekten Bild von Kai Richardt erscheinen lassen. Das Team sucht weiter und sieht sich bald mit mehr als nur einem abscheulichen Verbrechen konfrontiert. Ein zunächst fast harmlos scheinendes, unverständliches Delikt zieht einen ganzen Reigen Ereignisse nach sich, deren Ablauf Katharina Peters in ihrem Roman “Hafenmord” gekonnt in Szene setzt. Bei der Suche nach den Hintergründen für den sinnlos scheinenden Mord kommen die Ermittler einer Serie von Fällen auf die Spur, die längst ungelöst zu den Akten gelegt worden sind. Der Leser erkundet dabei nicht nur die Abgründe der menschlichen Seele sondern, ganz nebenbei, auch die beliebte deutsche Ferieninsel. Gut fand ich, dass die Autorin auf unnötigen Schnick Schnack verzichtet. Die Handlung folgt einem schlüssigen Verlauf. Die wenigen Rückblenden bzw. Erinnerungssegmente, dienen nur dazu den Hintergrund der Figuren verständlich zu machen. Der Fokus liegt bei der Aufklärung des Mordes an dem Geschäftsmann, aus dem sich alles weitere ergibt. Überzeugend sind auch die Figuren. Die temperamentvolle Romy Beccare, eine zugezogene Münchnerin mit neapolitanischen Wurzeln. Sie reagiert feinfühlig auf jede Situation und lockt so noch dem verstocktesten Inselbewohner eine Antwort auf ihre Fragen heraus oder bringt eine störrische Zeugin dazu sich zu verplappern. Ihr Kollege Kasper Schneider ist eher wortkarg, dafür aber Fels in der Brandung jeder noch so brenzligen Situation. Abgerundet wird das Team durch Fine, die “Wikingerfrau” mit der durchdringenden Stimme und dem großen Herzen und dem Neuankömmling Maximilian, der Arbeit abseits des Schreibtisches hasst, bei seinen Datenbankrecherchen aber ganz erstaunliche Ergebnisse zu Tage fördert. Neben der Riege der Serienhauptdarsteller sind auch die Nebencharaktere bis ins Detail ausgearbeitet. Die Autorin gesteht jeder Figur ihre Bühne zu und sei diese auch noch so klein. So kann man sich in die Figuren hineinversetzen und mit Sympathie, Mitgefühl oder Abneigung reagieren. Der Fitnesscouch Tim dessen Kurzmarathon Ergebnisse die Kommissarin so schmerzlich an ihren kürzlich verstorbenen Freund erinnern. Der tätowierte Schläger Steffen, der sich als loyaler Freund erweist und trotz schlechter Vorgeschichte ehrlich bleibt. Dialoge voll psychologischer Raffinesse runden das erzählerische Bild ab. Gerade bei den Zeugenbefragungen erhöhen die unvorhergesehenen Wendungen die Spannung ungemein. Die Enthüllungen denen sich das Team gegenübersieht sind erschütternd. Gleichwohl gelingt der Autorin, bei aller Dramatik, eine wohltuend schlichte Darstellung. Schreckliche Taten müssen nicht zwangsläufig in aller Abscheulichkeit preis gegeben werden. Es reicht wenn man die Dinge beim Namen nennt. Die Vorstellung davon überlässt Peters den Lesern freundlicherweise selber. Ein gelungener Start für eine neue Krimiserie. Von Romy Beccare und ihrem Team möchte ich gerne mehr lesen.

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  • Rezension zu "Hafenmord" von Katharina Peters

    Hafenmord

    Matzbach

    25. July 2012 um 15:32

    In Sassnitz wird ein erfolgreicher und auf den ersten Blick allseits beliebter Geschäftsmann erschlagen in seiner Fahrradwerkstatt aufgefunden. Doch das Bild bekommt schnell erste Risse, als auf dem gleichen Gelände eine skelettierte Frauenleiche gefunden wird. Die ermittelnde Kommissarin vermutet einen Zusammenhang zwischen den beiden Verbrechen und deckt in mühsamer Kleinarbeit eine Verbrechenserie auf, deren Hintergünde bis in die DDR-Geschichte reichen. Einziger Vermutstropfen in diesem spannenden Roman: Warum muss die Kommissarin einen derart exotischen Namen haben, kann sie nicht einfach mal Elisabeth Müller heißen?

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