Katharina Peters Herztod

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Inhaltsangabe zu „Herztod“ von Katharina Peters

Die Spurensucherin Hannah Jakobs, Kriminalpsychologin, hat ein Spezialgebiet: vermisste Frauen und Kinder. An ihrer Seite ist stets der Hund Kotti. Ein Einsatz in Hamburg mutet unspektakulär an. Eine spurlos verschwundene Frau taucht wieder auf – und wird einen Tag später mit einem Dolch ermordet. Die auf den ersten Blick unscheinbare Bibliothekarin hat ein dickes Bankkonto, einen heimlichen Geliebten und mysteriöse Verbindungen ins Ausland. Sie wird eingeschaltet, wenn die örtliche Polizei nicht mehr weiterweiß. Seit ihre Schwester vor mehr als zwanzig Jahren verschwand, hat Hannah Jakob ein bestimmtes Thema, das sie nun, nach einem Psychologiestudium zu ihrer Berufung gemacht hat: Sie reist durch die Republik, um vermisste Frauen wiederzufinden. Ihr Einsatz in Hamburg mutet unspektakulär an: Die Bibliothekarin Caroline Meisner ist verschwunden. Die junge Frau lebte zurückgezogen in einer geschmackvollen Wohnung, ohne Geldsorgen. Hannah Jakob steht vor einem Rätsel, doch dann, nach zwei Wochen taucht Caroline Meisner unvermittelt wieder auf. Sie redet sich damit heraus, sie habe wegen persönlicher Probleme eine Auszeit gebraucht. Hannah Jakob jedoch glaubt ihr nicht. Am nächsten Morgen wird die Bibliothekarin tot aufgefunden: Ihr Herz wurde mit einem Dolch durchstoßen. Ein packender Thriller um eine besondere Ermittlerin.

Viele Verhöre, lange ruhig, eine passable Umsetzung; nicht unbedingt eine neue Reihe für mich

— Ayleen256
Ayleen256

Das Aufsplittern in zahlreiche Richtungen und Handlungsstränge geht hier leider z.T. auf Kosten des Spannungspotentials...

— LitteraeArtesque
LitteraeArtesque

Etwas Ermittlungsarbeit - viel Verhör. Insgesamt ein eher bedächtiger Thriller um die Kriminalpsychologin Hannah Jakobs.

— parden
parden

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  • Viele Verhöre, lange ruhig, eine passable Umsetzung; nicht unbedingt eine neue Reihe für mich

    Herztod
    Ayleen256

    Ayleen256

    29. November 2016 um 15:52

    Hannah Jakobs ist Spurensucherin und Kriminalpsychologin. Sie hat sich auf vermisste Frauen und Kinder spezialisiert. Für einen Fall reist sie zusammen mit ihrem Hund Kotti nach Hamburg. Die vermisste Frau, Caroline Meisner, taucht nach einigen Tagen wieder auf und Hannahs Arbeit scheint beendet. Dann aber wird Caroline Meissner einen Tag später tot aufgefunden, mit einem Dolch ermordet. Das Leben der Frau gibt einige Rätsel auf: sie besitzt Mengen an Geld unbekannter Herkunft, hat einen heimlichen Geliebten und wirre Verbindungen ins Ausland. Hannah setzt dort an, wo die örtliche Polizei aufhört… Der Anfang dieses Buches befasst sich hauptsächlich mit dem Konstruieren des Klappentextes, was den Einstieg etwas trocken macht. Schließlich weiß der Leser bis zu dem Punkt ja, was passiert. Zu Hannah als Person konnte ich nur eine geringe Beziehung aufbauen. Hannah besitzt ein ganz besonderes Gedächtnis und kann sich sämtliche Unterhaltungen Wort für Wort merken, also praktisch ist sie ein geniales Superwunder. Das hat man leider schon zu oft gelesen, als dass es einen beeindrucken könnte. Wesentlich niedlicher ist da ihr Windhundmischling Kotti, der offensichtlich auch ein ausgezeichnetes Gespür für Menschen hat. Einen wirklichen Großteil des Buches machen Befragungen aus, darunter mit dem Mann, der die vermisste Hannah gesehen haben will. Positiv kann man bewerten, dass es immer nachvollziehbar ist, warum die Ermittlerin gerade jenen Hinweis verfolgt oder jene bestimmte Person befragt. Allerdings wirkt das gesamte Buch eher wie ein Krimi und damit könnte der aufgedruckte Hinweis Thriller etwas irreführend sein. Das eigentliche Thema des Buches ist aktuell. Es deutet sich erst allmählich an und wird bis zum Ende von der Autorin ausgearbeitet. Leider verliert sich die Autorin in ihren Erzählstrengen, weil es einfach zu viel sind. Ein bisschen weniger hätten dem Buch gut getan, dafür eine genauere Ausarbeitung der verbleibenden Ansätze. Einige Sätze sind ziemlich verschachtelt, sodass ich nicht vollständig von einem flüssigen Schreibstil sprechen kann. Das Cover kann ich nicht ganz einordnen, vielleicht hätte da ein Dolch besser gepasst?  Für mich ist „Herztod" mehr ein Krimi als Thriller, der über lange Zeit ruhig anhand Verhöre erzählt wird. Meiner Meinung nach enthält das Buch zu viele Erzählstränge, die letzten Endes auch einige Fragen offen lassen. Das Thema des Buches war schon spannend, aber es gibt doch einige Kritikpunkte meinerseits, sodass ich diese Reihe nicht unbedingt weiterverfolgen muss. Ich vergebe gute 3 Sterne.

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  • Herztod

    Herztod
    Wurm200

    Wurm200

    30. July 2016 um 14:30

    Katharina Peters Herztod Aufbau Verlag Autor: Katharina Peters, 1960 geboren und in Wolfsburg aufgewachsen, schloss ein Studium in Germanistik und Kunstgeschichte ab. Sie ist eine passionierte Marathonläuferin, trainiert Aikido und lebt als freie Autorin in Berlin. Bei atb erschienen die Rügen-Krimis: „Hafenmord“, „Dünenmord“, „Klippenmord“ und „Bernsteinmord“. Mit der Protagonistin Hannah Jakob liegen bisher vor: „Herztod“ und “Wachkoma“ und „Vergeltung“. (Quelle: Aufbau Verlag) Hanna ist Kriminalpsychologin beim BKA und hat sich auf Vermisstenfälle spezialisiert. Zusammen mit Ihrem Hund reist sie nach Hamburg, um dort den Fall einer vermissten Frau aufzuklären. Als die Verschwundene jedoch plötzlich wieder auftaucht, scheint der Fall gelöst zu sein. Als Ihre Leiche wenig später dann aber gefunden wird, beginnt der Fall für Hanna und das Team aus Hamburg von neuem. Das Buch besteht aus 23 Kapiteln und einem Prolog. Die Kapitelangaben bestehen dabei lediglich aus der Kapitelzahl, welche sich vor einem Kapitel befindet. Das neue Kapitel fängt dabei jeweils nach dem alten Kapitel an, es wird also nicht zwangsläufig eine neue Seite begonnen. Wir bekommen im ersten Drittel des Buches einen tollen Überblick über jeden der Charaktere, die für die Handlung wichtig sind. Dies gilt auch oder gerade für die Hauptperson “Hanna”. Leider ist die eigentliche Handlung des Buches bis Seite 80 ungefähr, allein auf das beschränkt, was auf dem Klappentext zu lesen ist. Ab Seite 80 jedoch beginnt die Geschichte Ihren Lauf zu nehmen. Leider nimmt die Story dabei sehr wenig an Spannung auf, was aber keinesfalls negativ auffällt. Besonders gut hat mir dabei gefallen, dass man als Leser jeden der Ermittlungsschritte logisch nachverfolgen konnte, das hat man nicht bei jedem Krimi. Kurz möchte ich auf die Thematik eingehen, in die der Krimi eingebunden ist, denn dieser ist immer aktuell. Mit Organspende hat die Autorin sich auf einem Thema bewegt, das auch heute noch, in aller Munde ist. Selbst die Skrupellosigkeit ist dabei, beim Lesen zu erkennen und sorgt für den ein oder anderen Moment des Kopfschüttelns. Das Buch ist laut Cover als Thriller ausgezeichnet, jedoch würde ich das Buch eher in den Bereich des Krimis rücken. Dieser kleine Punkt trägt bei der Bewertung jedoch kaum bei und dient lediglich als Anmerkung für eventuelle Leser. Cover: Das Cover ist größtenteils in Schwarz gehalten. Wir sehen auf der Vorderseite jedoch eine weiße, Kapputte Türe. Unter dieser Türe befindet sich in weiß, der Name der Autorin und in Rot der Titel des Buches. Damit hebt sich beides perfekt vom dunklen Hintergrund ab. Auch der Titel nimmt Bezug zum Thema, welches im Buch behandelt wird. Fazit: Mit der Kriminalpsychologin Hanna und Ihrem Hund, schafft die Autorin ein tolles Team. Nicht zu viel Action, dafür aber logische Ermittlungen, die sich nachvollziehen lassen. Das alles befindet sich dann in einem Thema, das uns alle angeht. Von mir bekommt das Buch 4/5 Sterne. Klappentext: Die Spurensucherin Hannah Jakobs, Kriminalpsychologin, hat ein Spezialgebiet: vermisste Frauen und Kinder. An ihrer Seite ist stets der Hund Kotti. Ein Einsatz in Hamburg mutet unspektakulär an. Eine spurlos verschwundene Frau taucht wieder auf – und wird einen Tag später mit einem Dolch ermordet. Die auf den ersten Blick unscheinbare Bibliothekarin hat ein dickes Bankkonto, einen heimlichen Geliebten und mysteriöse Verbindungen ins Ausland. Sie wird eingeschaltet, wenn die örtliche Polizei nicht mehr weiterweiß. Seit ihre Schwester vor mehr als zwanzig Jahren verschwand, hat Hannah Jakob ein bestimmtes Thema, das sie nun, nach einem Psychologiestudium zu ihrer Berufung gemacht hat: Sie reist durch die Republik, um vermisste Frauen wiederzufinden. Ihr Einsatz in Hamburg mutet unspektakulär an: Die Bibliothekarin Caroline Meisner ist verschwunden. Die junge Frau lebte zurückgezogen in einer geschmackvollen Wohnung, ohne Geldsorgen. Hannah Jakob steht vor einem Rätsel, doch dann, nach zwei Wochen taucht Caroline Meisner unvermittelt wieder auf. Sie redet sich damit heraus, sie habe wegen persönlicher Probleme eine Auszeit gebraucht. Hannah Jakob jedoch glaubt ihr nicht. Am nächsten Morgen wird die Bibliothekarin tot aufgefunden: Ihr Herz wurde mit einem Dolch durchstoßen. Ein packender Thriller um eine besondere Ermittlerin. (Quelle:Aufbau Verlag) Autor: Katharina Peters Titel: Herztod Verlag: Aufbau Verlag Genre: Krimi Seiten: 288 Preis: 9,99 ISBN: 978-3-7466-3143-1http://wurm200.blogspot.de/

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  • Etwas Ermittlungsarbeit - viel Verhör...

    Herztod
    parden

    parden

    ETWAS ERMITTLUNGSARBEIT - VIEL VERHÖR... Sie wird eingeschaltet, wenn die örtliche Polizei nicht mehr weiterweiß. Seit ihre Schwester vor mehr als zwanzig Jahren verschwand, hat Hannah Jakob ein bestimmtes Thema, das sie nun, nach einem Psychologiestudium, zu ihrer Berufung gemacht hat: Sie reist durch die Republik, um vermisste Frauen wiederzufinden. Ihr Einsatz in Hamburg mutet unspektakulär an: Die Bibliothekarin Caroline Meisner ist verschwunden. Die junge Frau lebte zurückgezogen in einer geschmackvollen Wohnung, ohne Geldsorgen. Hannah Jakob steht vor einem Rätsel, doch dann, nach zwei Wochen taucht Caroline Meisner unvermittelt wieder auf. Sie redet sich damit heraus, sie habe wegen persönlicher Probleme eine Auszeit gebraucht. Hannah Jakob jedoch glaubt ihr nicht. Am nächsten Morgen wird die Bibliothekarin tot aufgefunden: Ihr Herz wurde mit einem Dolch durchstoßen. In ihrem ersten Fall kehrt die Kriminalpsychologin und Spezialistin für Vermisstenfälle Hannah Jakob zum ersten Mal seit Jahren in ihre Heimatstadt Hamburg zurück. Hannah Jakob ist eine toughe Ermittlerin beim BKA mit einem phänomenalen Gedächtnis für Gesprächssequenzen. Immer mit dabei: ihr Hund Kotti, ein Windhundmischling mit einem guten Gespür für Menschen. Anfangs verläuft der Fall, in den sich die Ermittlerin einschaltet, eher zäh und wenig spektakulär. Eine junge Bibliothekarin, die einfach von der Bildfläche verschwunden ist, noch dazu während ihres Urlaubs - ist das überhaupt eine Nachforschung wert? Doch als Caroline Meisner nach zwei Wochen einfach wieder auftaucht, für ihr Verschwinden nur halbherzige Erklärungen parat hat und kurz darauf ermordet aufgefunden wird, wird deutlich, dass Hannah und die Hamburger Kollegen mit ihren Ermittlungen in ein Wespennest gestochen haben. Eine teure Wohnung, viel Geld, ein geheimnisvoller Liebhaber und mysteriöse Kontakte zum Ausland lassen die Identität der jungen Bibliothekarin in einem anderen Licht erscheinen. Doch der Fall ist wie ein verheddertes Wollknäuel, aus dem immer unglaublichere Fakten zutage treten, je mehr man davon entwirrt. Aus der Spitze des Eisbergs wird rasch eine ganze Eiswüste... Das Aufsplittern in zahlreiche Richtungen und Handlungsstränge scheint ein Charakteristikum der Romane um Hannah Peters zu sein - dies fiel mir bereits bei 'Vergeltung' (Band 3) auf. Das mag kein ungewöhnliches Vorgehen sein, da auch einige andere Thrillerautoren damit arbeiten. Doch muss man gut aufpassen, sich in den verschiedenen Strängen einerseits nicht zu verheddern, ihnen andererseits aber auch ausreichend gerecht werden. Dies kam mir hier an manchen Stellen zu kurz: einige Aspekte werden eher nur angedeutet und knapp abgehandelt, wodurch in meinen Augen z.T. Spannungspotential nicht genutzt wurde. Insgesamt liegt der Fokus hier nicht so sehr auf den Ermittlungen selbst, sondern vor allem auf den Befragungen und Verhören von Zeugen und Verdächtigen. Eigentlich logisch, weil dadurch Hannah Jakobs Stärke - das Merken von Gesprächssequenzen im genauen Wortlaut - ausgespielt werden kann. Allerdings bleibt dadurch für mich die Spannung teilweise etwas auf der Strecke, alles gerät durch diesen Schwerpunkt gelegentlich etwas zu langatmig. Die Charaktere werden hier oft nur grob skizziert, was aber ausreicht, um sich als Leser ein Bild davon machen zu können. Mein Lieblingscharakter war sowieso Kotti, der Windhundmischling, der ständige Begleiter von Hannah Jakobs: unaufdringlich, zuverlässig, treu. Immer wieder hat er hier kurze Auftritte, die deutlich machen, dass sich die Ermittlerin keine bessere Begleitung wünschen könnte. Insgesamt legt Katharina Peters (alias Manuela Kuck) mit 'Herztod' einen eher bedächtigen Thriller um die Kriminalpsychologin Hannah Jakob vor. Trotz der genannten Kritikpunkte habe ich den ersten Band der Reihe nicht ungerne gelesen, denn der Schreibstil war flüssig, und die Spannung lebte von der Frage, worauf das ganze letztendlich hinauslaufen würde. © Parden

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    • 8
    clary999

    clary999

    08. April 2016 um 21:38
  • Solider Krimi aber kein Thriller

    Herztod
    anja_bauer

    anja_bauer

    16. January 2016 um 13:01

      Hannah Jakob, Spezialistin für Vermisstenfälle beim BKA wird auf einen Fall aufmerksam, der in ihre Heimatstadt Hamburg passiert ist. Eine  Bibliotheksangestellte der Uni wird seit ein paar Tagen vermisst. Caroline Meisner ist von der Geburtstagsfeier des geliebten Großvaters ferngeblieben. Der Fall erinnert Hannah an ihre Schwester, die vor 20 Jahren auch spurlos verschwand. Gute zwei Wochen später taucht Caroline wieder auf und es ist, als nichts gewesen sei. Doch am nächsten Morgen findet man ihre Leiche – mit einem Stich ins Herz. Nun ermittelt die Kriminalpsychologin Hannah in einen Mordfall. Dieser „Thriller“ fängt eigentlich ruhig an und … bleibt ruhig. Hier baut sich kein Spannungsbogen auf, wie es bei einem Thriller eigentlich sein sollte. Es ist ein guter, solider Krimi ala Tatort. Die Protagonisten sind recht gut dargestellt und man kann sich auch soweit gut in sie hineinversetzten. Teilweise oft verschachtelte, lange Sätze lassen den Lesefluß oft stoppen, so dass ich manchen Satz zwei bis dreimal lesen musste, um ihn zu verstehen. Das Thema an sich ist recht gut. Trotzdem fängt hier eine Geschichte an, die eine ganz andere Wendung nimmt, als angenommen.  Die Ermittlungsarbeiten sind recht gut beschrieben, denn ich glaub, in Wirklichkeit geht es auch nur Schritt für Schritt weiter bei einer Ermittlung und nicht mit Knall und fall zum Ergebnis. Nach und nach wird hier die organisierte Kriminalität aufgedeckt, auch in Zusammenspiel mit anderen Dienststellen. FAZIT: Alles im allen ein guter solider Krimi, der wenig Spannung bietet, ein langatmiges Ende hat und verschachtelte Sätze. Trotzdem ist er für sich nicht schlecht. Allerdings würde ich dieses Buch nicht als Thriller betiteln sondern schlicht und einfach einen Krimi. Zusätzlich kommen die vielen Handlungsstränge dazu, die den Lesefluß etwas trüben, zusätzlich zu den verschachtelten Sätzen. Mein Fall ist „Herztod“ nicht, denn ich liebe die Spannung und nicht die Erzählung über langweilige Ermittlungsarbeit. Auch das Cover verwirrt mich ein wenig. Was hat der Raum mit dem Herztod zu tun Man sieht eine helle Tür in einen dunklen Raum? Allerdings wüsste ich  momentan auch nicht, wie man das Cover umgestalten könnte. Dier Titel – blutrot gehalten, gefällt mir gut. Das passt zum Tod- das blutrote.    

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  • Eine zufällige Entdeckung

    Herztod
    TochterAlice

    TochterAlice

    20. December 2015 um 09:28

    bringt die Wende in diesem wirklich großartigen deutschen Krimi, der - gottseidank - eine Serie zu werden verspricht. Protagonistin ist Hannah Jakobs, Kriminalpsychologin beim LKA und überregional ermittelnd. Ihr erster Einsatz als Serienfigur führt sie nach Hamburg, wo eine Frau verschwunden ist. Sie kehrt nach etwa zwei Wochen zurück und wird fast unmittelbar danach erdolcht aufgefunden. Und es ist alles anders, als es scheint - die genannte Entdeckung ergibt sich erst in der zweiten Hälfte des Krimis, so dass die eher verhaltene, aber durchgehende Spannung damit einen Höhepunkt erreicht. Es muss klar gesagt werden, dass dies ein sehr ruhiger Krimi mit einer Protagonistin ist, die einen Haufen eigener Altlasten mit sich rumschleppt. Ganz klar eher bei den Skandinaviern, bei Anne Holt oder Arne Dahl angesiedelt als bei vielen deutschen, eher in Regionalkrimis verhafteten Kollegen. Es gibt auch deutliche Unterschiede zu Katharina Peters eigenem bisherigen Œuvre, den Rügen-Krimis zum Beispiel. Dies hier ist ganz klar eher mein Ding und kann aus meiner Sicht bspw. mit Jan Seghers und Oliver Bottini durchaus mithalten - ich bin also doch noch auf ein paar Vergleiche im eigenen Sprachraum gekommen, die passen. Ein aus meiner Sicht sehr vielversprechender Start in eine neue Krimireihe - ich jedenfalls kann kaum erwarten, weiteres über Hannah Jakob zu lesen.

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  • Ich hatte mehr erwartet

    Herztod
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    27. December 2014 um 18:23
  • nicht schlecht, aber manche Fakten "passen" nicht....

    Herztod
    abuelita

    abuelita

    30. October 2013 um 19:10

    Dieser Krimi fängt ruhig und eher gemütlich an – die Sonderermittlerin Hannah Jakob, Kriminalpsychologin beim BKA, immer unterwegs mit Hund Kotti, hat ein Spezialgebiet: sie hilft, vermisste Frauen zu finden. Das hat auch mit ihrem Privatleben etwas zu tun – ihre Schwester scheint wohl vor mehr als 20 Jahren spurlos verschwunden zu sein. „Scheint“ deshalb, weil mir die Privatverhältnisse der sonst sehr sympathischen wirkenden Hannah nicht ganz klar wurden bis zum Schluss… Hier nun in Hamburg – die junge Caroline wird schon länger vermisst und Hannah recherchiert bei Familie, Arbeitskollegen, Freunden - - und nach 2 Wochen ist Caroline plötzlich wieder da, ohne jedoch preis zugeben, wieso und weshalb sie verschwunden war. Eigentlich könnte Hannah nun zurück nach Berlin, aber zwei Tage später wird Caroline ermordet gefunden… Und nun entwickelt sich ein Szenario, das mir denn doch zu viel war – es geht nicht um einfachen Mord, sondern hier spielen noch ganz andere böse Dinge eine Rolle und alleine durch Verhöre, Bespitzelungen und viel Recherche gelingt es der Ermittlerin, der Kripo in Hamburg und diversen anderen Dienststellen einen großen Ring der organisierten Kriminalität aufzudecken. Ich werde extra nicht ausführlicher, damit ich niemand die Spannung wegnehme.  Denn: spannend ist es schon, nur manches ist recht weit hergeholt; nicht von der Thematik her, aber von dem ganzen Drum-Herum.  Kein Bürger muß sich mit der Polizei unterhalten, sich als Zeuge zur Verfügung stellen, und kann auch nicht von der Polizei als Zeuge einfach zur Wache mitgenommen werden….und dass hier die Staatsanwaltschaft vorgeladen hat, wurde nirgends ersichtlich….und niemand kann Zeugen stundenlang ohne Anwalt festhalten…oder einem Zeugen gar ein Telefonat mit einem Anwalt verbieten..... Na solche Dinge eben - das fand ich schade, dass das nicht besser recherchiert wurde.

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  • Verwickelt in verbrecherischen Machenschaften

    Herztod
    maxibiene

    maxibiene

    11. September 2013 um 21:42

    Hannah Jakob ist Kriminalpsychologin beim BKA und hat sich auf Vermisstenfälle spezialisiert. Ihr aktueller Fall, auf den sie selbst aufmerksam geworden ist, führt sie zurück in ihre Heimatstadt Hamburg. Dort wird seit knapp einer Woche die Bibliotheksangestellte der Universität Hamburg, Caroline Meisner, vermisst. Ihre Eltern sind mehr als besorgt, da Caroline ohne eine Nachricht vom Geburtstag ihres Großvaters fern blieb. Ein Zeuge, der Hannah nicht ganz koscher vorkommt, soll Caroline zuletzt am Leuchtturm am Blankeneser Elbufer gesehen haben. Von da aus verliert sich jede Spur. Während ihrer Ermittlungen stellt Hannah fest, dass u.a. die Familienverhältnisse untereinander sehr angespannt sind, insbesondere zwischen Caroline und ihrer Schwester. Aber auch die Aussagen der Kollegen zu Carolines Charakter sind sehr widersprüchlich. Schließlich kommt auch noch ein ominöser Liebhaber ins Spiel, den keiner kennt aber trotzdem existiert. Dank des aufmerksamen Nachbars von Caroline, wird dieser aber schnell ermittelt. Bevor Hannah jedoch weitergehende Befragungen vornehmen kann, taucht unvermittelt Caroline wieder auf. Am nächsten Morgen wird sie allerdings nur noch tot aufgefunden, von einem Unbekannten ermordet. Katharina Peters lässt gleich nach dem Auffinden der Leiche, Hannah Jakob in der Mordsache weiter ermitteln. Die Lebensverhältnisse von Caroline, ihr ausgesprochener luxuriöser Lebensstil und das viele Bargeld, das in ihrer Wohnung gefunden worden ist, lassen Hannah hellhörig werden. Obendrein nimmt sie die Frau von Carolines Liebhaber mehr unter die Lupe, denn sie hat allen Grund Caroline aus dem Weg zu räumen. Doch die Art und Weise, wie Caroline umgekommen ist und der vorgefundene Tatort passen nicht in Hannah´s Vorstellungen, dass eine Frau die Tat begangen haben kann. Während die Ermittlungen zu Carolines Tod auf Hochtouren laufen, werden die Sorgen um zwei vermisste Kinder aus Russland  immer größer. Der Verbleib derer kann nicht nachvollzogen werden. Unterdessen nimmt der zweite Handlungsstrang um Ilja, Sascha und die vermissten Kinder immer mehr Konturen an und der Leser weiß sofort, wohin sich die Geschichte entwickelt. Die Verbrechen, die daraufhin geschehen, fügen sich schließlich zu einem Gesamtbild zusammen. Mit Hannah Jakob hat die Autorin eine Figur geschaffen, die eine besondere Begabung hat. Sie kann sich jedes einzelne Wort eines Gesprächs dauerhaft merken und zitatgenau wiedergeben. Diese Fähigkeit war ihr nach einem Unfall einfach so zugefallen. Hannah wirkt jedoch etwas farblos, man erfährt wenig über sie; sodass aufgrund ihrer Handlungsweise sich der Sympathiefaktor in Grenzen hält. Selbst die übrigen Protagonisten beeindrucken wenig und es fällt einem schwer mit ihnen warm zu werden. Hannah birgt jedoch Potential für eine Weiterentwicklung, dass, sofern es zu einer Fortsetzung kommen sollte, unbedingt ausgereizt werden sollte. Auch spannungsmäßig kann sich die Autorin noch weiter entwickeln. Dass sie es kann, hat sie mit ihrem Debütroman „Hafenmord“ längst bewiesen. In „Herztod“ wurden viele Szenen oftmals zu langatmig beschrieben, sodass sich die Spannung in Grenzen hielt. Das Thema, das die Autorin verarbeitet hat, ist aktueller denn je. Denn es geht um Organhandel auf höchst verbrecherischem Niveau. Die wendungsreichen Szenen zum Ende des Buches haben den Spannungsfaktor nicht wesentlich erhöht, sodass auch die Auflösung des Falls und das „Stellen“ des Mörders von Caroline nicht wirklich spektakulär, sondern eher vorhersehbar war. Trotzdem ist „Herztod“ ein unterhaltsamer Krimi, der sich gut und flüssig lesen lässt.

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  • Buchverlosung zu "Das Haus der verlorenen Düfte" von Melisse J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Ihr seid auf der Suche nach schöner & spannender Urlaubslektüre? Da haben wir was für Euch! Wir brauchen in unseren Verlagsräumen Platz für das neue Herbstprogramm und haben noch 13 Exemplare vom wunderbaren Roman »Das Haus der verlorenen Düfte« von Melisse J. Rose gefunden, die wir an dieser Stelle gern verlosen möchten. Verratet uns bis einschließlich 8. Juli, zu welchem Titel/ welchen Titeln unserer aktuellen Herbstprogramms ihr Euch eine Leserunde wünscht und warum? Wir sind gespannt auf Eure Anregungen und wünschen vorab schon mal viel Glück für die Verlosung! Brit vom Aufbau Verlag

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    • 231
    lisam

    lisam

    04. July 2013 um 14:41