Von dem Buch „Hotel Amerika" von Maria Leitner hatte ich mir sehr viel mehr versprochen. Irgendwie konnte die Geschichte mich nicht richtig erreichen, obwohl ich sehr gerne diese Art von Geschichten lese. Ich kann auch gar nicht beschreiben, was genau mich daran nicht überzeugt hat. Der Plot an sich ist sehr gut, jede der Figuren hat eine eigene Geschichte, irgendwie konnte ich wohl mit dem eher trockenem Schreibstil nicht so richtig warm werden.
Das Nachwort von Katharina Prager über die Autorin fand ich jedoch sehr lesenswert. Dieses Nachwort mit der Biografie über die Autorin Maria Leitner hat mir besser gefallen und war spannender als der Roman selbst.
"Hotel Amerika" gehörte zu den ersten Büchern, die von den Nationalsozialisten verbrannt wurden. Es ist schon zu erkennen, welche nach wie vor gültige gesellschaftskritische Kraft in diesem klugen Buch steckt.
Deshalb eine Leseempfehlung für Leser, die Interesse an den 1920 Jahren in Amerika haben.





