Katharina Prietzel

 4.1 Sterne bei 15 Bewertungen
Katharina Prietzel

Lebenslauf von Katharina Prietzel

Katharina Prietzel, geboren 1987, bekennender Bücherwurm, schrieb schon in ihrer Teenagerzeit für den Regionalteil einen südwestpfälzischen Zeitung. Aber ihre wahre Leidenschaft blieb nun mal die Fiktion. Sie wohnt im pfälzisch-saarländischen Grenzland und verfasst vorwiegend Fantasy und Science Fiction Literatur. Ihr Mann unterstützt sie sehr, ihr zweijähriger Sohn nicht unbedingt, beim schreiben.

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Rezension zu "Die unglaubliche Wahrheit über Pfützen: Ein Kurzroman" von Katharina Prietzel

Ein faszinierendes Buch
EvelynMvor einem Jahr

„Die unglaubliche Wahrheit über Pfützen“ klingt zunächst wie ein Märchen, doch es ist viel mehr. Es zeigt verschiedene Facetten der Wahrheit, die viele Menschen nicht sehen können oder wollen. Das eigentliche Wesen der Menschen tritt durch die Tiefe (Aletheia) zutage und der Anblick ist oft beängstigend, aber auch wunderschön.

Als sich Adrian und Ravenna in einem Park treffen, sieht es nach einer ganz „normalen“ Geschichte aus. Beide leben unter keinen allzu glücklichen Umständen: Adrian bei seiner ungeliebten Mutter und Ravenna bei ihrer Tante. Beide haben sie ein schweres Schicksal hinter sich und Ravenna gibt sich alle Mühe, so kratzbürstig wie möglich zu Ravenna zu sein. Doch er lässt sich nicht abwimmeln. Die beiden treffen sich regelmäßig und eines Tages zeigt ihr Adrian sein kleines Geheimnis. Genau dann als er denkt, es wird Zeit für sie, mal der Wahrheit ins Auge zu sehen, springt er mit ihr in eine Pfütze. Plötzlich finden sich die beiden in Aletheia wieder – nicht in einer anderen Welt, sondern in einer anderen Sichtweise – der Wahrheit – auf die alltägliche Umgebung und deren Bewohner. Auf ihr Leben und auf die anderen Menschen. In Aletheia sieht Adrian wie schön Ravenna ist – äußerlich wie innerlich. Bald gesellt sich Kassandra zu den beiden. Kassandra glaubt hellsichtig zu sein und die verborgene Welt zu kennen. Zuerst glaubt sie, dass sie sich in einer Art Trance widerfindet, als sie in eine Pfütze springt. Bis sie begreift, dass dem nicht so ist. Der Geschäftsmann Conan Tillmann ist skrupellos und nutzt sein Wissen aus Aletheia dazu aus, seine Widersacher kalt zu stellen. Dabei zieht er seine Assistentin Thea mit hinein.

Leider ziehen sich viele Fehler durch das Buch – sowohl in der Rechtschreibung als auch Grammatik. Da sollte dringend noch einmal jemand drüber lesen.

Diese kleine Geschichte ist sehr ungewöhnlich. Sie handelt von Menschen, die die Wahrheit nicht sehen wollen und in einer grauen, düsteren Zeit (Lanthano) leben, in der Gefühle nicht viel zählen und die Menschen eher kalt sind. Dann die andere Seite Aletheia, in der sich die Menschen wirklich erkennen, wie sie sind. Allerdings gibt’s auch in dieser Welt nicht nur Glück, sondern auch die Droge Lethe. Diese führt dazu, dass der Mensch nur noch die Wahrheit sieht und daraus eine Sucht entsteht. Letztlich kann sich ein Abhängiger nicht mehr daraus befreien. Der Autorin ist eine schöne Geschichte gelungen, die zwischen Märchen, Weisheit, Fantasie und ein Stück Kindheit angesiedelt ist. Dies wird vor allem deutlich durch die Zwillinge, die in Wahrheit im Alltag zwei Männer sind, die bereits die 40 überschritten haben, aber wohl lieber als Kinder leben wollen. Das Ende der Geschichte ist kein Happy End im eigentlichen Sinne, denn ein Monster taucht plötzlich auf. Denn auch in dieser Tiefe gibt es nicht nur liebenswerte Geschöpfe, sondern auch grausame, schreckliche Wesen, wie den Wolf. Die anderen Böses wollen. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen und ich bin tief in eine Welt hineingetaucht und habe mir oft überlegt, wie ich wohl in Aletheia meine Mitmenschen sehen würde. Für mich steht das Springen in Pfützen für die kindliche Neugier, die wir uns ein Leben lang bewahren sollten.

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Rezension zu "Die unglaubliche Wahrheit über Pfützen: Ein Kurzroman" von Katharina Prietzel

Die Sicht auf die Welt
Kaitovor einem Jahr

Die Fantasy-Novelle „Die unglaubliche Wahrheit über Pfützen“ wirft den Leser ab der ersten Seite mitten in die Handlung und trotzdem lehrt sie ihn Schritt seine Sicht auf unsere Welt zu ändern.
Man braucht einen Moment um sich in die Handlung einzufinden, da die Autorin sich nicht lange mit Erklärungen aufhält.Im Verlauf der Geschichte erfährt man aber alles wichtige.Die Charaktere sind toll ausgewählt und gewinnen trotz der Kürzer der Geschichte einiges an Tiefe.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und einerseits recht einfach gehalten. Andererseits fließt er aber auch über vor Details.So kann man sich die Handlungsorte aus beiden Sichtweisen sehr gut vorstellen und auch von den Figuren bekommt man ein recht genaues Bild.
Mir hat die Erzählung sehr gut gefallen.Sie war ein fantastisches Abenteuer um zwischendurch einfach mal abzutauchen.Und ich muss gestehen, dass ich danach in so manche Pfütze gesprungen bin. ;)

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Rezension zu "Die unglaubliche Wahrheit über Pfützen: Ein Kurzroman" von Katharina Prietzel

Von Pfützen und der reinen Wahrheit
firebeastvor einem Jahr

Wenn man das verspielte Cover des Buches betrachtet und den ungewöhnlichen Titel liest, erwartet man auf den ersten Blick einen Fantasy-Roman für Kinder. Doch dem ist ganz und gar nicht so. Die unglaubliche Wahrheit über Pfützen enthält eine spannende Idee auf wenigen Seiten.

Der Kurzroman von Katharina Prietzel beginnt mit diversen Charakteren, die alle in Pfützen springen. Danach entdecken sie eine völlig neue Welt für sich. Um sie herum tauchen plötzlich Löwen, Faune und Werwölfe auf.

Nach und nach verwebt sie die Paralellgeschichten und so verfolgt der Leser das Geschehen neugierig. Was ist das für eine Welt hinter den Pfützen? Jeder, der sie entdeckt wird mit der Wahrheit konfrontiert, dem einen gefällt sie, dem anderen nicht, verstecken können sie sich davor jedoch nicht.

Ein angenehmer Schreibstil lebt in diesem Buch, verfasst in zwei Zeitformen, was zunächst etwas Verwirrung stiftet. Schnell gewöhnt man sich daran und bemerkt es bald kaum noch.

Raven, Adrian, Kassandra, Conan und Tess sind verschiedenste Charaktere, die sich im Laufe der Geschichte verändern werden und durchaus einige Überraschungen parathalten. Zunächst etwas ruhig wird man in die Welt entführt und bis zum letzten Abschnitt des Buches scheint es auch so zu bleiben. Doch zum Schluss bringt ein trauriger Mordfall die Charaktere in Fahrt. Es gilt den Mörder zu finden und zu stellen.

Insgesamt ist dieser kurze Roman ein Büchlein, das Spaß beim Lesen bereitet, da man mehr über diese Welt hinter der Pfütze  erfahren möchte. Leider ist es der Kürze des Romanes geschuldet, dass einige Schlüsselmomente etwas überhastet wirken und man doch mit dem einen oder anderen Charakter mehr Zeit gebraucht hätte. Einige Reaktionen auf diese eigentlich sehr spannende Welt wirkten eher schwach. Am Ende wartet das Buch mit tollen Wendungen auf, was noch einmal ordentlich die Neugier weckt und Hoffnung auf eine Fortsetzung macht. Leider bleiben einige Fragen ungeklärt.

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Gespräche aus der Community

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Willkommen zur Leserunde zu meinem Debütroman:

Gewinnt 20 mal das E-Book: 

Die unglaubliche Wahrheit über Pfützen!


Der dringende Wunsch an die Oberfläche zurückzukehren, festzustellen, dass alles halb so schlimm war, lässt ihn nach einer Pfütze Ausschau halten. Und er findet sie, so plötzlich, dass er vor Schrecken erstarrt. Vor dem, was ihm als sein Spiegelbild entgegenblickt:
Ein Monster, mit Klauen und geifernden Zähnen und den Tod in den Augen.



Zum Inhalt:
Ravenna zieht in eine fremde Stadt und trifft dort auf Adrian. Er zeigt ihr mehr als eine andere Sichtweise: Eine völlig andere Welt, die ihr die Wahrheit zu den Menschen um sie herum offenbart. Ob schön oder hässlich, niemand kann sich in Aletheia verstellen. Wie man dort hinkommt? Man muss in eine Pfütze springen!
Und so begegnet sie Einhörnern, Löwen, die nachtsüber Türsteher sind oder gefährlichen Monstern, die bald ihre neuen Freunde bedrohen. Als dann schließlich ein Mord geschieht, müssen sie und ihre Freunde den Angreifer hinter den Attacken, die überall in der Stadt um sich greifen, finden und ihn stellen.


„Vielleicht solltest du mal in eine Pfütze springen.“ Dabei zeigte er einladend mit seinem rechten Arm über den Boden, auf dem sich mittlerweile überall Pfützen gebildet hatten.
„Du bist doch völlig verrückt!“ Sie wandte sich schon zum Gehen.
„Wieso denn? Ich dachte vielleicht würde dir das guttun und deshalb weihe…“
„…Weihe ich dich in das große Geheimnis ein, wie man sich in Pfützen ertränkt?“, unterbrach sie ihn sarkastisch.
Adrian lachte lauthals und schüttelte dabei nur den Kopf. „Ich bin nicht verrückt“, erklärte er ihr plötzlich sehr ernst. „Ich biete dir die unglaubliche Gelegenheit die Welt mit anderen Augen sehen zu können und du solltest sie auf keinen Fall einfach in den Wind schlagen.“



Wagt es einfach und springt mit mir in Pfützen! Mein Debüt ist ein kurzer Roman, der in die Tiefe geht.
Ich bin gespannt darauf eure Meinungen zu hören und verlose 20 E-Books meines Romans bis zum 29. Oktober 2017.

Teilnahmebedingung:
Bei einem Gewinn verpflichtet ihr euch zu einer Rezension bei lovelybooks. Über eine Rezension bei Amazon oder anderen Portalen würde ich mich natürlich sehr freuen.
Ich hoffe auf eine rege Beteiligung und Diskussion, damit mein Buch noch besser wird und noch mehr Leser glücklich macht. Wer das Buch bereits besitzt, ist natürlich zur Leserunde herzlich eingeladen.


Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Katharina Prietzel im Netz:

Community-Statistik

in 20 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

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