Katharina Raabe

 4,6 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Testfall Ukraine, Das wilde Leben und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Katharina Raabe

Katharina Raabe, geboren 1957 in Hamburg, ist Lektorin für osteuropäische Literaturen im Suhrkamp Verlag.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Katharina Raabe

Cover des Buches Last & Lost (ISBN: 9783518417720)

Last & Lost

 (1)
Erschienen am 28.04.2006
Cover des Buches Odessa Transfer (ISBN: 9783518421178)

Odessa Transfer

 (1)
Erschienen am 21.09.2009
Cover des Buches Testfall Ukraine (ISBN: 9783518071236)

Testfall Ukraine

 (1)
Erschienen am 07.03.2015
Cover des Buches Warum Lesen (ISBN: 9783518073995)

Warum Lesen

 (1)
Erschienen am 21.06.2020
Cover des Buches Das wilde Leben (ISBN: 9783518463178)

Das wilde Leben

 (1)
Erschienen am 23.01.2012
Cover des Buches Frühling oder Eiszeit? (ISBN: 9783835313231)

Frühling oder Eiszeit?

 (0)
Erschienen am 01.11.2014
Cover des Buches Proust (ISBN: 9783518225325)

Proust

 (0)
Erscheint am 05.01.2023
Cover des Buches Väter und Söhne (ISBN: 9783871342738)

Väter und Söhne

 (0)
Erschienen am 01.09.1999

Neue Rezensionen zu Katharina Raabe

Cover des Buches Warum Lesen (ISBN: 9783518073995)
Julia79s avatar

Rezension zu "Warum Lesen" von Frank Wegner

Nicht nur 24 Gründe...
Julia79vor 2 Jahren

Im Jahr 2019 bat der Suhrkamp-Verlag zu seinem 70. Geburtstag 24 seiner Autorinnen und Autoren, sich mit dem Thema "Lesen" auseinanderzusetzen, da man hinter diesen Menschen, die sich das Schreiben zum Beruf gemacht haben, zu Recht besonders aufmerksame Leser vermutet hat.

So unterschiedlich diese Autorinnen und Autoren sind, auf so verschiedene Weise haben sie sich mit dem Thema auseinandergesetzt. Entstanden ist ein Werk aus 24 Kapiteln, das sich aus allen erdenklichen Richtungen an das Thema "Lesen" heranwagt.

Was passiert im Gehirn, wenn man liest? Welche Art Leser bin ich überhaupt? Macht es einen Unterschied, ob ich auf Papier lese oder auf dem E-book? Gibt es gute und schlechte Literatur? 

Die Form der Kapitel ist so abwechslungsreich wie ihre Verfasser, von Analysen und biografischen Beiträgen bis hin zu Aufzählungen, ein Comic und auch ein Leserbrief mit passender Antwort sind sogar dabei. 

Ein horizonterweiterndes Buch! Ich habe einiges für mich hinterfragt, mir wurde manches ins Bewusstsein geholt, über das es sich nachzudenken lohnt. Wie und wann entstand Lesen und Schreiben, und warum? Welche Bedeutung hatte und hat Buchkonsum kulturwissenschaftlich oder pädagogisch? 

Ein absolut interessantes, vielschichtiges, lehrreiches Buch, ein Leseerlebnis von außen wie von innen.

Was mir besonders gefallen hat war, dass die verschieden Formen von Literatur nicht bewertet werden, jede hat ihre Daseinsberechtigung und erfüllt ihren Zweck, ob man sich nun intensiv und kritisch damit auseinandersetzt oder einfach genießt.


Was ist nun meine persönliche Antwort auf die Frage: "Warum Lesen?" 

Mein Lieblingszitat ist von Sibylle Lewitscharoff, es lautet: 

"Weil uns die schnöde Wirklichkeit nicht genügt, tauchen wir ab ins nebline Schriftmeer des Buches und gespenstern in vollendeter Freiheit darin herum."

Bei mir als Fantasy-Leser ist es wohl das Unmögliche. Ich werde nie Drachen sehen, nicht zaubern können oder durch Raum und Zeit gehen können.

Doch wenn ich lese kann ich all das.

Kommentare: 1
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Cover des Buches Last & Lost (ISBN: 9783518417720)
Liisas avatar

Rezension zu "Last & Lost" von Katharina Raabe

Rezension zu "Last & Lost" von Katharina Raabe
Liisavor 15 Jahren

Den Initiatoren des großartigen Projekts »Last & Lost: Ein Atlas des verschwindenden Europas« kann man nur von Herzen gratulieren. Zur Idee und zur Durchführung. Die Autoren aus fünfzehn verschiedenen europäischen Ländern entführen die Leser an die Ränder und weißen Flecken des heutigen Europas, wobei die weißen Flecken meist eher schwarze Löcher sind, in denen Landschaften, Menschen, Schicksale und Geschichte auf ewig zu verschwinden drohen. Bei manchen dieser Orte ist man versucht im Stillen zu denken: gut so! Bei anderen Orten erfassen einen stille Wehmut oder gar Zorn.

Zugleich wird einem während der Lektüre auch bewusst, dass es noch viel mehr dieser Orte gibt, vielmehr solcher Geschichten, wie sie uns in »Last & Lost« erzählt werden und zumindest mir ging es so, dass ich dachte: Eigentlich ist das ein Projekt, das man fortführen könnte (müsste?). Auch ein Atlas wird ja überarbeitet, verändert, verbessert. Es drängt sich einem fast auf, eine Fortsetzung zu erhoffen.

»Last & Lost« nimmt seine Leser mit auf eine ganz besondere Reise in ein vertrautes und doch fremdes Europa, zu Orten die einst Bedeutung hatten und heute fast schon vergessen sind - nur nicht von denen, die dort selbst einen Teil ihres Lebens zugebracht haben oder auf andere Weise mit ihnen verbunden sind.

Die Fotografien, die in das Buch mit aufgenommen wurden und die ebenfalls im Rahmen des Projekts entstanden sind, ergänzen die Texte natürlich sehr gut. Sehr schön auch die europäische Karte zu Beginn und Ende des Buches mit den eingetragenen verschwindenden Orten, die im Buch genannt werden.

Die Auswahl der Autoren, die für dieses Projekt geschrieben haben, ist übrigens auch hervorragend - so unterschiedlich sie und die von ihnen erzählten Geschichten von diesen Orten auch sind, so abgerundet passen sie am Ende doch auch zueinander.

Sollte es je eine Fortsetzung zu diesem Projekt geben, ich würde sofort wieder zugreifen und mich entführen lassen in das verschwindende Europa.

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