Katharina Schmidt

 2,7 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf von Katharina Schmidt

Katharina Schmidt lebt in Frankfurt am Main und arbeitet als Übersetzerin, gern auch im Tandem. Ihre literarischen Wege führen sie nach Italien, England und Frankreich. 

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Miraculous – Großer Auftritt für Ladybug (Miraculous 12) (ISBN: 9783845844732)

Miraculous – Großer Auftritt für Ladybug (Miraculous 12)

Erscheint am 30.06.2022 als Hardcover bei arsEdition.
Cover des Buches Als wir uns die Welt versprachen (ISBN: 9783596700561)

Als wir uns die Welt versprachen

 (165)
Neu erschienen am 25.05.2022 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.
Cover des Buches Hade lo zolega (ISBN: 9783756203680)

Hade lo zolega

Neu erschienen am 20.04.2022 als Taschenbuch bei BoD – Books on Demand.

Alle Bücher von Katharina Schmidt

Cover des Buches Das Mädchen, das den Himmel berührte (ISBN: 9783404167777)

Das Mädchen, das den Himmel berührte

 (462)
Erschienen am 15.02.2013
Cover des Buches Das Kind, das nachts die Sonne fand (ISBN: 9783404171804)

Das Kind, das nachts die Sonne fand

 (201)
Erschienen am 12.03.2015
Cover des Buches Als wir uns die Welt versprachen (ISBN: 9783596700561)

Als wir uns die Welt versprachen

 (165)
Erschienen am 25.05.2022
Cover des Buches Eine Liebe in Apulien (ISBN: 9783956497971)

Eine Liebe in Apulien

 (89)
Erschienen am 03.04.2018
Cover des Buches DARDAMEN - Gefährten der Finsternis (ISBN: 9783570400784)

DARDAMEN - Gefährten der Finsternis

 (86)
Erschienen am 09.03.2011
Cover des Buches Schattenkiller (ISBN: 9783404174201)

Schattenkiller

 (78)
Erschienen am 09.12.2016
Cover des Buches Der Händler der verfluchten Bücher (ISBN: 9783442483105)

Der Händler der verfluchten Bücher

 (42)
Erschienen am 16.11.2015
Cover des Buches Panik (ISBN: 9783442461585)

Panik

 (42)
Erschienen am 15.05.2006

Neue Rezensionen zu Katharina Schmidt

Cover des Buches Der Händler der verfluchten Bücher (ISBN: 9783442483105)D

Rezension zu "Der Händler der verfluchten Bücher" von Marcello Simoni

'Uter Ventorum' das gefährlichste Buch der Welt
dunkelbuchvor 2 Monaten

Ich war sehr gespannt auf den Titel, als ich den Covertext gelesen hatte. Doch das Buch selbst hat mich dann doch etwas enttäuscht. Es ist flüssig zu lesen und recht spannend. Doch viele Klischees werden hier bedient und ich bin der Überzeugung, dass der Autor vor Niederschrift seines Titels mehrere Bücher wie z.B. "Der Name der Rose" etc. studiert hat.

Wer aber die Bücher von Dan Brown liebt oder überhaupt dieses Genre mag, wird auch hier auf seine Kosten kommen.

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Cover des Buches Als wir uns die Welt versprachen (ISBN: 9783596700561)R

Rezension zu "Als wir uns die Welt versprachen" von Romina Casagrande

Fragwürdiger Gegenwartsstrang überschattet emotional erzählte Vergangenheit
RebeccaColevor 6 Monaten

+++ Achtung, diese Rezension wurde bereits einmal hochgeladen. Scheint jedoch verloren gegangen zu sein +++

Hmm, ich bin immer noch nicht ganz sicher, was ich zu diesem Buch sagen kann bzw. wie ich es bewerten soll. Vielleicht ist das Thema der „Schwabenkinder“ zu weit weg von mir (mir war Begriff vor der Lektüre dieses Buches nicht geläufig) und ich hatte zu Beginn immer mal wieder den Eindruck, dass mir ein wenig Hintergrundwissen fehlt, um mich in die Protagonisten einzufühlen.

Dennoch hat mir der Teil in der Vergangenheit deutlich besser gefallen, als die Gegenwartsgeschichte. Die Geschichte von Edna und Jakob als Kinder, die teilweise schreckliche Dinge erleben musste, hat mich im Verlaufe des Buches tief berührt und war wohl auch der Grund, warum ich das Buch nicht abgebrochen habe.

Der Gegenwartsstrang hat mich aber gar nicht gefallen. Es war zu weit hergeholt. Zuweilen habe ich mich gefragt, ob es eher eine Fantasy-Geschichte ist oder ob es sich um einen Traum handelt, aber eine 90 Jährige, die mit einem Papagei im Rucksack und sämtlichem Hab und Gut auf dem Rücken die Alpen überquert, dabei Regen und Unwetter trotz, wo schon ein sportlicher junger Mensch dies mit gesundem Menschenverstand abbrechen würde. Dabei verliert es sich auch immer wieder in für mich als Lesenden unwichtige Details.

Leider hat mich der Gegangenwartsstrang sehr von der gut erzählten und tiefgründigen Vergangenheit abgelenkt und da konnte auch der angenehme Schreibstil der Autorin nicht aushelfen.

Sehr schade, ich hätte es gerne gesamt mehr gemocht ☹

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Cover des Buches THARKARÚN – Krieger der Nacht (ISBN: 9783570401446)P

Rezension zu "THARKARÚN – Krieger der Nacht" von Chiara Strazzulla

Fabtasy aus Italien, die beeindruckt
phantastische_fluchtenvor 7 Monaten

Überall in den acht Reichen tauchen schattenhafte, tödliche Wesen auf, denen mit den Waffen der Sterblichen nicht beizukommen ist. Lange wird im Rat der Völker darüber debattiert, wie dieser Bedrohung entgegen zu treten ist. Alte Feindschaften müssen begraben und ein gemeinsames Heer aufgestellt werden. Während sich die Mitglieder des Rates noch darüber streiten, wer dieses Heer anführen soll, erscheint »der Magus« ein Abgesandter der Götter, der ihnen eine alte Prophezeiung offenbart. 

Ein Wesen aus jedem der acht Völker muss sich finden und gemeinsam müssen sich diese zukünftigen Gefährten in das Zentrum der Gefahr begeben und sie eliminieren. Doch es dürfen keine strahlenden Helden sein, gesucht werden die übelsten und grausamsten Schurken der bekannten Welt.


Kommentar: 

Chiara Strazulla hat sich hier sehr von »Herr der Ringe« beeinflussen lassen, vieles erinnert einfach zu sehr an das monumentale Werk Tolkiens. Aber die Autorin hat durchaus auch eine eigenständige Geschichte geschaffen, die den Leser zu fesseln vermag, da verzeiht man ihr die Ähnlichkeiten durchaus. 

Acht Schurken müssen es sein, die sich gemeinsam auf den Weg machen, angeführt von dem Magus, was zusammen neun ergibt. Neun Gefährten also, bis auf den Magus, alles Abschaum der Gesellschaft.

Morosilvo Dan Na’Hay von den Menschen ein übler Betrüger und Sklavenhändler 

Thix Arnur Velinan aus dem Elbenreich dessen Taten schon legendär sind, auch über die Grenzen des Elbenreiches hinaus.

Shaka Alek, ein Dämon, der über Hexenkräfte verfügt 

 Pelcus Vynmar ein Dieb aus dem Zwergenreich mit einer Leidenschaft für Sprengstoff  

Lady Ametista aus dem Faunenreich, die praktisch in den Kopf eines jeden Menschen eindringen und dessen Gedanken manipulieren kann

Farik Rilkart aus dem Reich der Goblins, der mit Hilfe des Magus seine feuerspuckenden Talente entdeckt.

Andrachan Caleth ein Mörder aus dem Feenreich, der sogar von seinen Gefährten gefürchtet wird 

Arinth Naun aus dem Gnomenreich, über den man irgendwie wenig erfährt. Er gilt als Terrorist

Während also die Räte noch darüber debattieren, wer das geeinte Heer anführen soll und wo man dem Gegner am besten geeint entgegen tritt, machen sich die unfreiwilligen Antihelden auf den Weg, um den Hort des Unheils zu finden. Zu Beginn der Reise herrscht großes Misstrauen untereinander. Was daran liegen mag, dass jeder der acht Reisenden bisher ein Einzelgänger (und Einzelgängerin in Falle von Ametista) war und jeder weiterhin versucht sein »Ding« durchzuziehen. Es ist sehr amüsant zu lesen, wie Pelcus seinen Kameraden immer wieder Gegenstände entwendet oder Lady Ametista versucht, die männlichen Teilnehmer der Gruppe mit ihren mentalen und hypnotischen Fähigkeiten zu beeinflussen. Doch je länger die Reise dauert, desto enger wächst die Gemeinschaft zusammen, sie lernen voneinander und beginnen, sich gegenseitig zu Vertrauen. 

Währen also die Gefährten sich direkt in das Zentrum der Gefahr begeben, kommen die Räte zu dem Schluss, dass das vereinte Heer der acht Reiche nicht mächtig genug ist, um den Gremlins und ihrem geheimnisvollen Anführer zu trotzen. 

Allan Sirio, ein Druide, wird zusammen mit Elirion Fudrigus, dem Sohn des Menschenkönigs, ausgeschickt das geheimnisvolle Volk der Shadari zu finden und um Hilfe zu bitten. Gleichzeitig begibt sich der Prinz der Elben, Dhannam Sulpicius, zusammen mit zwei Begleitern, zu den »Rittern der Finsternis«, einem geheimen Orden, der tapfere und unvergleichliche Krieger hervorbringt. 

Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen den Ereignissen, was das Tempo und die Spannung sehr erhöht. Obwohl das Buch über 900 Seiten hat, wurde es kaum langweilig. Sicherlich gibt es ein paar Wiederholungen und kleinere Längen aber das verzeiht man gerne. Dafür gibt es sehr viele Stellen, die mir ein Schmunzeln entlockt haben: 

 

Seite 756: »ich bin kein Gotteslästerer, protestierte er lautstark. Ich war immer schon überzeugt, dass die zwölf Götter Humor haben…und außerdem, hier funkelten seine dunklen Augen auf, während er vertraulich zwinkerte, haben sie so etwas wie die Gnome erschaffen. 

Oder auch Seite 757: »Pelcus«, rief er empört auf. »Gibst du den nie auf? Ich habe doch nichts mehr, was du mir stehlen könntest. Du hast mir alles geraubt außer meiner Würde, und das auch nur, weil ich noch nie welche besessen habe.«

Die Frotzeleien der Gefährten sind das Salz in der Suppe dieses Romans und es ist schön zu lesen, wie sie nach und nach zusammen wachsen. Dabei ist der Weg keinesfalls einfach, viele Gefahren lauern auf ihrem Weg und oft sind sie sich selbst eine Gefahr. 

Die Figuren sind sehr gut geschildert und man bekommt als Leser einen guten Einblick in ihre Gedankenwelt. Alles in allem bieten die Völker allerdings keine Überraschungen sondern hier bedient sich die Autorin gängiger Klischees. Die Elben sind arrogant und selbstischer, die Menschen meinen, alles besser zu können und die Zwerge lieben es, neue Maschinen zu erfinden, die man mit jeder Menge Sprengstoff befüllen kann. Während sich die ältere Generation immer noch oft in den Haaren liegt, erkennen die Prinzen recht schnell, dass sie zusammen mehr erreichen können als getrennt. Auch wenn sie sich nicht mögen, respektieren sie einander und vertrauen auf die Kraft des jeweils anderen. 

Wie schon in Herr der Ringe, zieht sich die Reise etwas zu lange hin. Aber durch den ständigen Wechsel fällt das wirklich nicht so ins Gewicht. 

Vorne im Buch findet sich ein Personenregister, ich fand es sehr nützlich, da einen zu Beginn die vielen Namen etwas verwirren. Doch je weiter die Ereignisse voranschreiten, desto weniger braucht man diese Stütze, man beginnt, die eigenwilligen Charaktere zu mögen. Das Cover zeigt Tharkarun, den Krieger der Nacht, der durchaus Grund hat, auf alle sauer zu sein. 

Ein schöner Roman über Treue und Freundschaft und darüber, dass es nicht immer Helden braucht, um die Welt zu retten. Manchmal können nur Schurken einen Schurken besiegen. Es ist nichts für Leser, die auf Action und schnelle Handlungen stehen, die Geschichte entwickelt sich langsam, jede Figur bekommt Raum sich zu entfalten und oft man erstaunt, wie sich die Wesen wandeln. 

 

Fazit: 

Ein ruhiger, sehr schöner Fantasyroman, der in meinen Augen alles bietet, was das Herz eines Fantasyfans begehrt.

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