Die silberne Königin

von Katharina Seck 
4,3 Sterne bei256 Bewertungen
Die silberne Königin
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Positiv (217):
Corina_Ws avatar

Tolle Atmosphäre ❤️ Hat mir gut gefallen.

Kritisch (7):
jujumauss avatar

Wegen der durchweg positiven Bewertungen gekauft, denen ich aber nicht zustimmen kann.

Alle 256 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die silberne Königin"

Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen liegt die Wahrheit – über den Winterfluch, über den kaltherzigen König und über Emma selbst …

Ein atemberaubender Roman voller Spannung und Romantik - ausgezeichnet mit dem Seraph Literaturpreis als Bestes Fantasy-Buch des Jahres!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404208623
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:14.10.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.06.2017 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    MsPans avatar
    MsPanvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein schönes Buch, das die Wahrheit hinter Geschichten und damit auch die Liebe zu eben diesen irgendwo wahr werden lässt.
    Geschichte einer Geschichte

    Direkt als ich es in der Buchhandlung gesehen habe, wusste ich "das muss ich mitnehmen". Eine Geschichte über eine Geschichte und das Geschichtenerzählen. Find' ich gut!


    Das Cover spiegelt von vornherein das wieder, was einen großteils in dieser Geschichte erwartet. Eine Winterlandschaft und die damit einhergehende Kälte werden direkt rübergebracht und der (erfahrene) Bücherkäufer weiß im Prinzip gleich, woran er ist.

    Zur Geschichte:
    Uns wird eine Geschichte in einer Geschichte erzählt. Hauptakteurin ist Emma, die ein nicht einfaches Leben führt. Eines Tages landet sie bei Madame Weltfremd und hört eine Geschichte über die silberne Königin. Hier erfährt sie eine Wahrheit über den ewigen Winter in ihrer Stadt und auch sich selbst, die sie die gesamte Geschichte über begleiten wird.

    Emma ist ein unglaublich symathischer Charakter. Es lohnt sich, diese Person durch diese Geschichte zu begleiten. Die Charaktere konnte ich mir aufgrund ihrer Beschreibung bildlich vorstellen. Besonders in Erinnerung blieb mir Madame Weltfremd, die einfach ein schönes Gefühl hinterließ, sobald sie in dieser Geschichte auftauchte. Ich war gefangen in dieser Geschichte und wollte dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte wissen, wie es weiter geht und war ein wenig verloren, als diese Geschichte in der Geschichte zu Ende war. Es wirkte so, als hätte man direkt zwei Bücher "verloren", die eigentlich eins waren.

    Die "Geschichte in der Geschichte" ist spätestens seit Michael Endes "Die unendliche Geschichte" nicht mehr unbekannt. Zunächst hatte ich ein wenig Sorge, dass es mich von der Idee her zu sehr an diese erinnern würde. Meine Zweifel wurden jedoch beseitigt. Es ist ein ganz anderes Szenario.
    Was so überhaupt nicht meins ist im Bücherbereich sind diese ganzen romantischen Geschichten. Darum kommt man leider gerade in diesem Genre einfach nicht drum rum. Was mich wirklich positiv überrascht hat: Es wurde nicht das Hauptaugenmerk darauf gelegt, auch wenn die Liebesgeschichte für den Handlungsverlauf unabdingbar war. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es dominiert und das muss ich positiv bemerken, da es, wie bereits erwähnt, für diese Geschichte unabdingbar war.

    Schlussendlich lässt sich sagen, dass Katharina Seck eine wunderbare Geschichte über eine Geschichte erzählt, die sich später zusammenfügt. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der im Bereich Märchen, Geschichten und Adaptionen (o.Ä.) von diesen zuhause ist.

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    Jessica_Dianas avatar
    Jessica_Dianavor 2 Monaten
    die Macht einer Geschichte

    Inhalt:
    Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen liegt die Wahrheit – über den Winterfluch, über den kaltherzigen König und über Emma selbst …
    Fazit: Zu Beginn der Geschichte war ich etwas irritiert, aber das verlief sich mit der Zeit. Die silberne Königin entführt in eine Welt Welt ganz aus Schnee und Eis. Die Geschichte entwickelt sich ganz anders, als man es als Leser erwarten würde. Und auch die klassische Liebesgeschichte ist etwas im Hintergrund . Die Verflechtung die Geschichte mit einem Märchen aufzubauen hat mir sehr gut gefallen und der wundervolle Schreibstil sorgte dafür, dass man sich diese Welt vorstellen konnte.Die silberne Königin ist eine poetische Erzählung über Liebe, Verlust und die Macht eines Märchens.

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    Aglayas avatar
    Aglayavor 5 Monaten
    Wenig eigene Ideen, aber trotzdem berührend

    Emma lebt in einem Land, in dem immer Winter herrscht. Durch ihren neuen Job bei einer Schokoladenherstellerin lernt sie den König kennen, der an der Wettersituation nicht unschuldig zu sein scheint…

    Die Geschichte wird in der dritten Person aus der Sicht der Protagonistin Emma erzählt. Emma glaubt an das Gute im Menschen und kümmert sich mehr um die Leute um sich als um sich selber. Eigentlich ist sie recht sympathisch, ich fand sie aber irgendwie nur nett (ja, nett im Sinne von langweilig)…

    Die Geschichte ist linear aufgebaut, enthält keine grossen Überraschungen und erinnert stark an ein Märchen. Manche Elemente wurden sogar direkt aus bekannten Märchen entnommen, beispielsweise Emmas Aufenthalt im Schloss, während dem sie dem König jeden Abend ein Teil einer Geschichte erzählt, aber nicht alles, damit er sie am Leben lässt, weil er wissen will, wie es weitergeht (1001 Nacht, anyone?). Auch das Königreich, in dem immer Winter herrscht, erinnert an eine andere Geschichte, Narnia. So bringt "Die silberne Königin" nicht viel Innovation, hat die übernommenen Ideen aber auf eine ansprechende Art zusammengeführt, sodass ich durchaus interessiert zu Ende gelesen habe.

    Das Buch ist aus zwei Teilen aufgebaut, der erste spielt bevor Emma auf das königliche Schloss gelangt, der zweite danach. Der erste Teil hat mir dabei deutlich besser gefallen, er schien mir märchenhafter, bezaubernder. Das lag wohl unter anderem daran, dass sich die erste Buchhälfte in erster Linie um den Aufbau der Welt, in der die Geschichte spielt, gekümmert hat. Diese ist der Autorin deutlich besser gelungen als die recht vorhersehbare Handlung an sich.

    Auch wenn das Buch als Märchen erscheint, Kindern würde ich die Lektüre nicht empfehlen, es richtet sich eindeutig an Erwachsene. Der Schreibstil der Autorin Katharina Seck lässt sich flüssig lesen, sodass ich das Buch schnell durch hatte.

    Mein Fazit
    Wenig eigene Ideen, aber trotzdem berührend.

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    Weltentraeumerins avatar
    Weltentraeumerinvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Entführt in Welt mit wunderschöner winterlicher Atmosphäre, allerdings zwischenzeitlich nicht nachvollziehbare Handlungen der Protagonistin
    Entführt in winterliche Welt, jedoch z.T. Handlungen der Protagonistin nicht nachvollziehbar

    Schon in "Tochter des dunklen Waldes" ist mir aufgefallen, dass die Autorin sehr gut darin ist, eine Atmosphäre zu kreieren. Ihre Beschreibungen ließen auch diesmal Bilder vor meinem inneren Auge entstehen, ließen den eisigen, ewigen Winter einziehen, aber auch im Vergleich dazu die warme Chocolaterie.
    Das Buch spielt in einer fiktiven Welt, über die man allerdings nicht allzu viel erfährt, einerseits, da die Stadt abgeschottet ist von der Außenwelt, andererseits, weil Wissen gefährlich ist. Dabei haben die Orte und teils auch Personen deutsche Namen wie Silberganz oder eben Madame Weltfremd, was einerseits ja ganz nett ist, da man das im englischsprachigen Raum ja auch so macht, das ich aber andererseits teilweise auch ein wenig befremdlich fand. Was aber vermutlich ein sehr subjektiver Eindruck ist.

    Innerhalb der eigentlichen Story wird eine weitere, schon im Klappentext angesprochene Geschichte erzählt, was zum Mitraten einlädt. Und ich muss sagen, ich bin echt nicht so ganz auf alles gekommen und konnte tatsächlich überrascht werden. Andererseits fand ich es auch gut, dass diese Geschichte nicht zu viel Raum einnimmt, da das schnell anstrengend werden kann.
    Generell kann man sagen, dass die Gut-Böse-Grenzen in diesem Buch verwischen und auch die Frage danach gestellt wird, inwiefern ein Mensch, der Schlechtes tut, auch noch gut sein kann. Die moralischen Überlegungen, die dahinter stehen, fand ich dabei recht interessant. Inwieweit man die Einstellung, die letztendlich hier vertreten wird, übernimmt, bleibt wohl jedem selbst überlassen.
    Ansonsten fiel mir auf, dass das Konzept dem aus "Tochter des dunklen Waldes" in manchen Bereichen ähnelt. Einerseits merkt man hier dann den Stil der Autorin an, andererseits macht es das auch ein stückweit vorhersehbar.

    Apropos vorhersehbar: Bei der Liebesgeschichte habe ich mir irgendwie gewünscht, sie würde nicht so laufen, wie ich es mir gedacht habe. Womit ich leider falsch lag. Ich meine, es gibt hier durchaus eine Entwicklung und alles. Aber na ja.
    Die Charaktere bleiben bei näherer Betrachtung, gerade was die Nebencharaktere angeht, eher blass, was ich allerdings nicht als allzu störend empfunden habe, da der Fokus auf den Hauptfiguren liegt und das in gewisser Weise zu dem märchenhaften Stil passt.

    Was aber zwischendurch für ein paar kleine Hä-Momente bei mir gesorgt hat, war das Verhalten der Protagonistin. Denn die Gründe dafür waren mir zwischendurch ehrlich gesagt ziemlich schleierhaft.
    Emma ist eine freundliche, pragmatische und entschlossene Person, die allerdings trotzdem manchmal ihren Träumen nachhängt, in der Chocolaterie arbeiten zu dürfen, während sie sich um ihren alkoholabhängigen Vater kümmert und unter unmenschlichen Dingen in den Mienen für ihr Überleben schuftet. Sie ist durchaus sympathisch, das war nicht das Problem.
    Das Problem war eher, dass sie ab einem bestimmten Punkt der Handlung auf einmal Dinge tut, von denen ich keine Ahnung hatte, warum sie plötzlich glaubt, diese Dinge tun zu müssen, warum ausgerechnet jetzt und was genau sie eigentlich mit ihrem Verhalten bezwecken will. Vor allem auch in der Art und Weise, in der sie auftritt.
    Natürlich bettet sich das in die Handlung ein und langsam wurden die nachfolgenden Handlungen wieder nachvollziehbarer, aber na ja. Hier fehlte irgendwie Entwicklung.

    Nichtsdestotrotz war das Buch durchaus fesselnd und ich habe es flüssig durchgelesen, mich in diese kalte, winterliche Welt entführen lassen. Und dafür ist das Buch wirklich gut: Sich einfach mal in eine andere Welt entführen zu lassen, in eine Welt des ewigen Winters, der Märchen und mehr.
    Dabei habe ich tatsächlich bei dem Klappentext nicht geahnt, was da noch so alles an Hintergründen hintersteckt und war überrascht von einigen Enthüllungen und die Wege, die die Handlung einschlug.

    Fazit: Wunderschöne winterliche Atmosphäre, die durch sehr bildliche Beschreibungen spürbar wird und einen für einige Stunden in eine andere eisige Welt entführt, allerdings fand ich an einem Punkt die Handlungen der Protagonistin absolut nicht nachvollziehbar

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    AnnaEichenbachvor 6 Monaten
    Ein poetisches Märchen über die Macht des Geschichtenerzählens

    Geschichten konnten einen direkt ins Herz treffen, selbst wenn man nicht wusste, wie viel Wirklichkeit tatsächlich in ihnen steckte.“

    (Katharina Seck, Die silberne Königin, S.13) Das Buch

    Schon der Prolog bildet einen Einstieg in die Geschichte, den man nur als magisch bezeichnen kann. Madame Weltfremd hat in ihre Chocolaterie - das Schokoladengold - zu einer Geschichtennacht geladen. Was sie zu erzählen hat, ist wahrlich märchenhaft - und verhängnisvoll. Denn etwas Dunkles, Bedrohliches lauert außerhalb der wohligen Wärme innerhalb des Ladens. Etwas, das Geschichten zu erzählen zu einem gefährlichen Unterfangen macht.


    „Beinahe kam es Emma vor, als würde das Vortragen des Märchens der Madame Schmerzen verursachen, seelisch wie körperlich. Dabei war es doch nur eine Geschichte.“

    (Katharina Seck, Die silberne Königin, S.92)


    In Die silberne Königin betreten wir eine Welt ganz aus Schnee und Eis. Frost, ein nie enden wollender Winter setzen dem Land und seinen Bewohnern zu. Und über all das wacht das Eisschloss, sitz der gefürchteten Herrscherfamilie. Eine kaum greifbare Bedrohung geht von diesem Ort und seinen Bewohner aus, den die Städter meiden.


    Wir begleiten die 24-jährige Emma, die unermüdlich in den Silberminen arbeitet. Das Schokoladengold ist ein Sehnsuchtsort für sie, ein Traum, den sie gern leben würde - doch der ihr unerreichbar scheint. Zu ihrem Vater pflegt sie ein schwieriges Verhältnis. Sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihn, auch wenn er sie oft von sich stößt.


    Emma wirkt den ganzen Roman über zart und irgendwie zerbrechlich. Doch tief in ihrem Innern trägt sie auch eine unglaubliche Stärke, die es ihr nicht erlaubt, sich oder ihre Hoffnung aufzugeben. Katharina Seck zeichnet ihren Charakter fein. Diese Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit hat mich wirklich beeindruckt, auch wenn ich eine Weile gebraucht habe, um richtig warm mit Emma zu werden.


    Als Emma schließlich eine Anstellung in Madame Weltfremds Schokoladengold erhält, konnte mich der Roman vollends in seinen Bann ziehen. Denn nach der Arbeit beginnt die Madame Emma und Ophelia ein ganz besonderes Märchen zu erzählen.


    „Ihr müsst gut zuhören. Bei Geschichten weiß man nie, ob sie einem im Leben nicht noch einmal helfen können.“

    (Katharina Seck, Die silberne Königin, S. 60)


    Die Rede ist vom Märchen von der titelgebenden silbernen Königin, das passagenweise in die Erzählung eingeflochten wird. Das Reich der silbernen Königin ist in großer Gefahr: Der Frostprinz erobert ein Herrschaftsgebiet nach dem anderen, lässt es in ewigem Winter versinken. Gemeinsam mit dem Kristallmädchen macht sich die silberne Königin auf die beschwerliche Reise, den Frostprinzen aufzuhalten.


    Diese Erzählung innerhalb der Erzählung hat mich wirklich verzaubert. Die Einfälle, die Welt und nicht zuletzt die Figuren. Vor allem die silberne Königin ist märchentypisch naiv, gutmütig und im besten Sinne des Wortes weltfremd.


    Nach und nach entdeckt Emma immer mehr Prallelen zwischen der Geschichte der Madame und ihrem eigenen Leben - und schließlich treibt sie die Erzählung direkt in die Arme des Königs.


    „Der Eiskönig, wie ihn manche nannten. Der unsichtbare König, wie ihn andere nannten. Er war irgendwie ... beides.“ 

    (Katharina Seck, Die silberne Königin, S.118)


    Als Emma in seine Fänge gerät, bliebt ihr nichts anderes übrig, als um ihr Leben zu erzählen. Und es ist das Märchen von der silbernen Königin, das über ihre Schicksal entscheidet. Casper, der junge, grausame König ist ein faszinierender Charakter. Dunkel und frostig, kälter als das Eis, aus dem sein Palast besteht. Grausam und abweisend - mit einem Herz aus Eis.


    „Vielleicht ist ein Eisherz nicht so schlimm, wenn man nichts anderes kennt. Vielleicht ist der König schon so auf die Welt gekommen.“

    (Katharina Seck, Die silberne Königin, S. 112)


    Was mich neben der wundervollen Geschichte und dem Märchen um die silberne Königin am meisten begeistern konnte, war Katharina Secks unvergleichliche Art zu schreiben. Ihre Formulierungen sind geschliffen. Sie funkeln und blitzen wie Eiskristalle, doch sind zugleich so scharf, dass sie tief ins Herz dringen. Dem allem liegt eine bittersüße Note von Melancholie zu Grunde, die ebenso auf der Zunge zerschmilzt wie Madame Weltfremds Schokoladenkreationen.


    Fazit

    Die silberne Königin ist eine poetische Erzählung über Liebe, Verlust und die Macht des Geschichtenerzählens. Bezaubernd melancholisch. Fragil, doch zugleich stark und mitreißend. Eine klare Empfehlung.

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    Desiree_Miao_Miaos avatar
    Desiree_Miao_Miaovor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Jedes Wort ist pure Leidenschaft. Ein ausdrucksstarkes Märchen
    Jedes Wort ist pure Leidenschaft. Ein ausdrucksstarkes Märchen.

    Wow, ich bin geflasht. Selten hatte ich so ein ausdrucksstarkes Buch in der Hand. Jede Zeile ist Kunst und Leidenschaft fürs Schreiben. Man spürt das Herzblut der Autorin. Die Geschichte an sich ist sehr düster und mysteriös, aber sehr stimmungsvoll. Wie in den meisten Märchen geht es auch hier um Gut und Böse und wer am Ende das Rennen machen wird. Ein toller winterlicher Roman.

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    SchwarzeFees avatar
    SchwarzeFeevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: ein Märchen im Märchen... einfach märchenhaft
    Einfach schön !

    Die silberne Königin von Katharina Seck lag nun schon länger auf meinem Sub, da ich nach einer Hochphase des Genres Fantasy momentan eher wenig davon lese. Im Rahmen einer Subabbauchallenge war dieses Buch nun an der Reihe und ich bin ganz begeistert.

    Emma wohnt in Silberglanz, einem Land, in dem immer Winter herrscht und welches von einem grausamen König beherrscht wird. Durch einen Zufall darf sie bei Madame Weltfremd arbeiten, die eine Chocolaterie betreibt. Diese beginnt eines Abends ein Märchen zu erzählen und Emma fühlt sich zusehends anders von der Geschichte berührt als es bei anderen Zuhörern der Fall wäre.

    Katharina Seck hat hier ein Märchen geschrieben, ein Märchen, in dem ein Märchen erzählt wird - was ich eine schöne Idee finde - und dieses Märchen hat mich direkt gefesselt, Es ist schön und leicht lesbar geschrieben, man kann sich Emmas Welt sehr gut vorstellen und ist gespannt, wie es weitergeht.

    Ich fand das Buch wunderschön... nicht nur für Jüngere - ich bin schon jenseits der 40... es entführt einen ein paar Stunden lang in eine ganz andere Welt und war ein tolles Leseerlebnis!

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    TigorAs avatar
    TigorAvor 8 Monaten
    Schöne Atmosphäre, aber langweilige Story


    Ich wollte mir ein zur Jahreszeit passendes Buch aus dem SuB-Regal schnappen und meine Wahl fiel sofort auf dieses hier. Mir sind durchaus positive Stimmen zu Ohren gekommen und ich wollte eintauchen in dieses märchenhafte, winterliche Setting. Märchenhaft und winterlich war es auch durchaus, aber von der eigentlichen Geschichte und der Spannung her, dann doch leider nur gutes Mittelmaß.

    Unsere Protagonistin Emma ist anfangs noch eher schüchtern und zurückhaltend, aber je mehr man sie im Laufe der Geschichte kennen lernt, desto mehr kommt ihre innere Stärke zum Vorschein. Sie hat mir als Hauptfigur gut gefallen, weil sie ein mutiges Mädchen ist, aber dabei nicht übermenschlich rüber kommt, sondern ganz bodenständig und einfach. Auch alle anderen Charaktere wie die Madame und Emmas bald beste Freundin Ophelia haben mir sehr gut gefallen, weil sie besonders waren ohne besonders zu sein. 
    Wie ich es mir auch vom Buch versprochen hatte, war das Setting zudem wirklich traumhaft. Eine frostige, verschneite Stadt und dann noch ein Schokoladen-Geschäft. Das allein ist schon bezaubernd.
    Aber es kommt auch noch ein Aspekt hinzu, denn die Madame Weltfremd verkauft nicht nur Pralinen sondern erzählt auch sehr gerne märchenhafte Geschichten. Und das hat bei mir auch wirklich für eine schöne Grundstimmung gesorgt, denn das Märchen der silbernen Königin, um das es hier hauptsächlich geht, wurde wundervoll in die Hauptstory mit eingeflochten. 

    Doch unter diesem schönen Schein des Settings und all der kleinen Details lauert auch noch eine dunkle Bedrohung über der Stadt Silberglanz, denn sie wird regiert von einem grausamen König. Aufgrund des immerwährenden Winters kann natürlich auch nichts so richtig überleben, Handel kann nur sporadisch betrieben werden und die Bewohner der Stadt leiden dadurch stark unter der Nahrungsknappheit und der gnadenlosen Regentschaft des Königs. 
    Durch das Märchen von Madame Weltfremd bekommt Emma erste Hinweise darauf, dass die Stadt in der sie lebt verflucht sein und dass es etwas mit dem König selbst zu tun haben könnte. Wie es der Zufall so will, macht Emma dann auch schon bald Bekanntschaft mit ihm. 

    Was weiter passiert, will ich natürlich nicht verraten, aber so richtig überraschen konnte mich der Fortlauf der Geschichte leider nicht. Vor allem zog es sich ungefähr ab der Mitte wirklich enorm in die Länge und irgendwie hatte ich das Gefühl den Faden zu verlieren, weil mich die Geschichte nicht mehr fesseln konnte. Viele Dinge habe ich leider auch bereits ahnen können und es wurde mir zunehmend langweiliger beim lesen.

    Eine Liebesgeschichte wurde selbstverständlich auch mit eingebaut und obwohl ich den König als Charakter sehr interessant fand, so kam mir die Entwicklung leider nicht sonderlich überzeugend vor. Nicht das die Autorin nicht gut schreiben könnte, denn sie kann durchaus mit den Worten spielen und schöne Bilder zaubern, aber irgendwie hat sie es nicht geschafft, mir ihre Geschichte glaubhaft zu verkaufen. Es fühlte sich für mich nicht nach einer runden Sache an und ging mir einfach zu schleppend voran. Das eigentliche Ende kam dann leider auch nicht mehr sonderlich überraschend, wobei ich da der Autorin für den Ausgang der Liebesgeschichte wieder Pluspunkte zuschreiben muss, denn damit hat sie mich tatsächlich ein wenig überraschen können. 


    Fazit:
    Von der Grundidee und dem Setting her ein wirklich tolles, zauberhaftes Buch. Leider haperte es ein wenig an der Ausführung, der einfach Spannung und Leichtigkeit gefehlt hat. Es war eine nette Unterhaltung für zwischendurch, hat mich aber nicht komplett von sich überzeugen können.

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    Rajets avatar
    Rajetvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Märchenhaft, romantisch und spannend!
    Einfach nur zauberhaft!

    Der Autorin ist ein märchenhafter und mitreißender Fantasy Roman gelungen. Das verbinden der märchenhaften Elementen mit den romantischen Momenten lässt einen nicht mehr los. Es zeigt auch wie mächtig die Magie der Liebe ist und das sie auch ein kaltes Herz zum glühen bringen kann. Dies alles in einer winterlichen Welt angesiedelt unter der die Schönheit zerbrechlich ist.

    Der Schreibstil ist prima zu lesen und macht Spaß. Vom ersten Moment ist der Roman Inhalt spannend und interessant.

    Das Cover überzeugt durch die bläuliche und weiße Farbe die winterliche Welt im unteren Teil. Im oberen sehen wir Emma oder die silberne Königin. Es ist traumhaft / märchenhaft und passt super zum Roman.

    Der Klappentext führt uns mitten in die Geschichte des Romans und macht uns neugierig.

    Fazit:
    Ein märchenhafter fantastischer Roman mit romantischen Teilen. Wer dies mag ist hier genau richtig und wird ein wunderbare Zeit mit diesem Roman verbringen. Es ist bestimmt nicht das letzte Buch der Autorin gewesen was ich gelesen habe.

    Zum Inhalt:
    Der Roman spielt in Silberglanz einer Stadt in einer winterlichen Welt. Doch der glitzernde Schnee mit seiner Schönheit täuscht. Den das Land ist seit Jahrzehnten im ewigen Winter gefangen und ein Ende nicht absehbar. Dann ändert sich alles als Emma mit 24 Jahren in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und die beginnt ihr ein Märchen zu erzählen. Es ist das Märchen der silbern Königin - in dem die darin verborgene Wahrheit über den Winterfluch liegt. Über den kaltherzigen König und über Emma ....

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    Blintschiks avatar
    Blintschikvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein magisches und einfach nur wunderschönes Wintermärchen
    Im Land des Frostprinzen

    In dem Land, in dem Emma lebt, herrscht der ewige Winter. Das Leben ist hart und die Menschen versuchen ihr Bestes um zu überleben. Emma träumt schon lange davon in dem Schokoladengeschäft zu arbeiten und endlich geht ihr Wunsch in Erfüllung. Doch dort erfährt sie von einer Geschichte, die ihrem Leben auf eine mysteriöse Weise zu ähneln scheint und die sie in die gefährliche Nähe des Königs treibt.

    Ich habe mich echt in diese Geschichte verliebt. Allein schon der Schriebstil hat etwas wirklich magisches und ich bin beim Lesen einfach in der Geschichte versunken. Dies hier ist ein Buch, das einen alles um einen herum vergessen lässt.
    Dabei hat die Geschichte erst sehr langsam angefangen und es ist auch erstmal nicht besonders viel passiert. Ich habe jedoch die Beschreibungen der Schneewelt genossen. Man kann sich das Dorf wie in einem Film vorstellen und es kommt auch dieses tolle winterliche Gefühl beim Lesen auf.
    Ansonsten ist das Buch wie ein Märchen geschrieben, was mich in meine Kindheit versetzt hat und mich wirklich in seinen Bann gezogen hat.
    Die Geschichte an sich ist wie eine komplett neue Idee der Schneekönigin und die Liebesgeschichte darin ist einfach nur zum Schmelzen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und auf eine wundervoll romantische und süße Art, sodass ich einfach nicht genug davon bekommen konnte und traurig war als es zuende war.
    Am Ende des Buches wurde es dann noch mal richtig spannend und rasant auch wenn das Buch an sich eher ruhig verläuft. Aber so wird es nicht langweilig und spitz sich zu einem schönen Ende zu.

    Ich glaube, dass diese Buch zu einer meiner Lieblingsbüchern gehört. Ich habe diese märchenhafte und magische Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch gezogen hat, einfach nur genossen. Es ist eine wundervolle Geschichte für verschneite Tage oder auch wenn man einfach nur Schnee und Märchen mag. Ich bin wirklich begeistert von dem Buch und empfehle es wärmstens weiter.

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