Katharina Seck Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga

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Inhaltsangabe zu „Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga“ von Katharina Seck

„Der Grad zwischen gut und böse ist sehr schmal, Daphne. Manchmal gerätst du in den Konflikt. Und manchmal muss man selbst böse sein, um ein vielfach größeres Übel zu vernichten.“ - Reagan Los Angeles, 2009: Unversehens stolpert Daphne mitten hinein in einen Krieg zwischen Vampiren und deren skrupellosen Jägern, den Genus Solem. Doch ist die Begegnung mit dem Vampir Reagan, dem Anführer der Shadowfall, wirklich nur Zufall? Hat sie nicht schon immer gespürt, dass sie anders ist als die Menschen in ihrer Umgebung? Hin und her gerissen zwischen ihrer Faszination für den rauen Vampirkrieger und dem Wunsch, ihre kleine Tochter zu beschützen, gerät Daphne immer tiefer in die düstere Zwischenwelt der Vampire. Die Shadowfall, Nachfahren der vergessenen Var'ir, kämpfen seit Jahrhunderten für das Überleben ihrer Rasse und dafür, Rache zu nehmen an den Solems. Reagan ahnt, dass die bisherigen Schlachten nur ein Vorbote des Grauens waren, dessen sich die fanatischen Menschen nun bemächtigen. In diesen finsteren Stunden muss der verschlossene Vampir seine Schlacht aber nicht nur gegen seine Feinde schlagen, sondern auch gegen sein wachsendes Verlangen nach der stillen Daphne.

Ein toller Auftakt einer Vampir-Saga, die neue Elemente in die Vampirwelt bringt und auch für Erwachsene geeignet ist.

— kathrinsbooklove
kathrinsbooklove

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    Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga
    Letanna

    Letanna

    10. October 2016 um 09:17

    Los Angeles, 2009: Unversehens stolpert Daphne mitten hinein in einen Krieg zwischen Vampiren und deren skrupellosen Jägern, den Genus Solem. Doch ist die Begegnung mit dem Vampir Reagan, dem Anführer der Shadowfall, wirklich nur Zufall? Hat sie nicht schon immer gespürt, dass sie anders ist als die Menschen in ihrer Umgebung? Hin und her gerissen zwischen ihrer Faszination für den rauen Vampirkrieger und dem Wunsch, ihre kleine Tochter zu beschützen, gerät Daphne immer tiefer in die düstere Zwischenwelt der Vampire. Die Shadowfall, Nachfahren der vergessenen Var'ir, kämpfen seit Jahrhunderten für das Überleben ihrer Rasse und dafür, Rache zu nehmen an den Solems. Reagan ahnt, dass die bisherigen Schlachten nur ein Vorbote des Grauens waren, dessen sich die fanatischen Menschen nun bemächtigen. In diesen finsteren Stunden muss der verschlossene Vampir seine Schlacht aber nicht nur gegen seine Feinde schlagen, sondern auch gegen sein wachsendes Verlangen nach der stillen Daphne. Meine Meinung: Daphne wird in einen kleinen Autounfall mit Reagen verwickelt ohne zu wissen, dass er ein Vampir ist. Er taucht dann plötzlich bei ihr auf, was sie sehr verwirrrend findet. Er erkennt, dass sie das Symbol der Liya trägt und somit für den Fortbestand seiner Rasse sorgen kann. Plötzlich ist Daphne in die Kämpfe der Shadowfalls und der Genus Solem verwickelt  Ich muss gestehen, ich bin positiv überrascht. Zuerst wollte ich mir das Buch gar nicht kaufen, denn ich dachte es wäre ein Jugendbuch, zumindest hat das Cover dies vermittelt. Die Geschichte hat mich ein wenig an die Vampire von Lara Adrian erinnern, nur das man hier bei Katharina Seck mehr Hintergrundinformationen bekommen. Die Vampire stammen aus Alcuria, nannten sich früher Var'ir und sind vor 1500 Jahren durch ein Portal in unsere Welt gelangen, als ihre dem Untergang geweiht war, um das Symbol der Liya zu finden. Um ihr Volk zu schützen haben sich die Shadowfalls gebildet. Anführer der Shadowfalls  in Los Angeles ist Reagan. Es gibt noch 3 weitere Mitglieder außer ihm, die alle sehr verschieden und interessant sind. Mich würde interessieren, ob der 2. Teil von einem anderen Krieger handeln wird, oder Reagans und Daphnes Geschichte weitererzählt wird. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die ständig wechselt. Gegner der Shadowfall sind der Genus Solem, eine von Menschen geführte Gruppe. Die Liebesgeschichte nimmt einen sehr großen Teil der Geschichte ein, wobei beide Figuren sehr totured und vorsichtig sind. Aber auch die Vorstellung der anderen Krieger kommt nicht zu kurz. Das Buch endet für mich etwas zu abbrupt und der 2. Teil ist wohl erst für 2012 geplant. Ich bin wirklich sehr gespannt wie es weitergeht und vergebe 9 von 10 Punkten.

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  • Ein schönes Buch mit kleiner Schwäche

    Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga
    Annabel

    Annabel

    14. October 2014 um 13:18

    Was ich besonders schön an Shadowfall finde, ist, dass hier Vampire mal etwas anders dargestellt sind. Sie sind weder glitzernde Teenies, noch blutrünstige Tiere. Hier werden sie ein Wenig wie Bodybuilder dargestellt und mit noch recht menschlichen Zügen. Zwar haben sie natürlich auch ihre Eigenschaften, die sie erst zum Vampir machen (Reißzähne, Blutdurst) aber steht das nicht einmal so im Vordergrund sondern eher der Konflikt zwischen ihnen und den Menschen. Auch Daphne ist nicht unbedingt die typische Hauptprotagonistin. Sie ist eher zurückhaltend, schüchternd und nicht besonders überzeugt von sich. Sie ist eher eine gestresste, alleinerziehende Mutter deren Lebensmittelpunkt ihre fünfjährige Tochter und ihr Job sind.  Mir gefällt der Gedanke daran, dass sie eine eher reale Person ist und auch ihre Ausgangssituation eher zum alltäglichen Leben passt. In vielen Büchern passiert ja erst was Aufregendes, wenn man irgendwo hin zieht, irgendwo neu ist, die Schule wechselt... Bla bla bla.:D Ich war überrascht wie flüssig sich das Buch lesen ließ. Zwar sind die Seiten recht klein beschrieben, weswegen es auch nur fast 300 sind, doch fliegen sie trotzdem nur so dahin.  Auch ist die ganze Story schön aufgebaut. Es passiert viel, aber nicht zu viel. Und obwohl es mehrere Handlungsstränge gibt, behält man doch den Überblick über alles. Wie bereits erwähnt entwickelt sich zwischen Daphne und Reagan etwas. Eine "Liebesbeziehung" kann man das noch nicht wirklich nennen. Es ist eher ein Begehren beiderseits, dass Daphne versucht zu unterdrücken. Leider flammt dieses Begehren schon unglaubwürdig früh auf. Das finde ich etwas schade, denn selbst bei einem Vampir kann ich mir nicht vorstellen, dass man sich nach einem Autounfall so sehr nach jemandem verzehren kann, dass man demjenigen bis ins Haus folgt und ihn (in diesem fall sie :D) schon befummelt und... Naja. Das nimmt den Zauber ein Wenig raus. Auch ist sie am Ende ein wenig zu dummdoof. Ich will nicht zu viel verraten, aber in manchen Dingen, die sie tut bzw. zulässt gefiel sie mir nicht besonders. Wie gesagt ist sie eher unsicher und zurückhaltend, doch passte da was am Ende für mich nicht rein.

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  • Rezension zu "Shadowfall" Band 1: Schattenwende

    Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga
    Luiline

    Luiline

    31. August 2014 um 13:51

    Das Buch ist 2011 im ACABUS-Verlag erschienen und hat 289 Seiten. Der Preis liegt bei 13,90 Euro.ISBN: 978-3-941404-94-6 Inhalt: Das Geschehen spielt sich 2009 in Los Angeles ab. Dort lebt der Vampir Reagan mit seinen Anhängern (Brüdern) und kämpft mit ihnen um das Überleben seiner Rasse. Denn die Vampire werden von den Menschen, den sogenannten Genus Solem, gejagt. Eines Tages trifft Daphne auf den Vampir und ihr Leben verändert sich sofort. Ist ihre Begegnung mit dem Anführer der Shadowfall wirklich nur Zufall? Daphne wusste schon immer, dass sie anders ist und nun gerät sie in die düstere Welt der Vampire. Cover: Mich spricht das Cover sehr an, obwohl ich finde, dass die Frau auf dem Cover nicht hätte sein müssen. Die Schrift das Titels findet man auch an den Anfängen der einzelnen Kapitel wieder. Das Cover deutet darauf hin, dass es einen weiteren Teil geben wird, allerdings findet man hinten im Buch nur eine Bemerkung, dass Band 2 voraussichtlich 2012 erscheinen soll und jetzt haben wir 2014. Ich muss sagen, dass ich etwas skeptisch war am Anfang, da ich schon länger keine Bücher über Vampire mehr gelesen habe und ich damals davon Abstand genommen habe, da jeder Bücher über Vampire veröffentlicht hatte. Aber ich wurde positiv überrascht. Man merkt sofort, dass es sich nicht um typische Vampire handelt, sondern man fast schon teilweise vergisst, dass es sich um Vampire handelt. Die Idee, dass Vampire von Menschen verfolgt werden, finde ich sehr gut und obwohl diese einem am Anfang sehr suspekt vorkommen, baut man doch im Laufe der Geschichte eine Sympathie auf. Mit der Protagonistin Daphne hatte ich so meine Schwierigkeiten. Ich konnte ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen und auch ihre Naivität fand ich an manchen Stellen nervig. Sie erfährt, dass es Vampire gibt und dass sie auch etwas Besonderes ist, aber anstatt alles erst mal zu hinterfragen, lässt sie sich blind darauf ein. Andererseits gefallen mir die Charaktere der Vampire sehr gut, da sie alle sehr unterschiedlich sind. Am Anfang von jedem Kapitel findet sich ein Zitat von einem der Protagonisten, was mir sehr gut gefällt. Mich hat das Buch durchaus überzeugt und ich finde es sehr schade, dass es keinen weiteren Teil gibt. Das Ende deutet auf eine Fortsetzung hin und ich finde persönlich auch, dass sich die Geschichte für eine Fortsetzung eignet. Von mir gibt es daher 4 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga" von Katharina Seck

    Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    30. October 2012 um 08:43

    Inhalt Daphne und ihre 5 jährige Tochter leben in ärmlichen Verhältnissen. Sie hat schon länger bemerkt, das in ihr irgendwelche Fähigkeiten schlummern. Eines Tages hat Daphne einen Autounfall und trifft dabei auf Reagan, dem Anführer der Shadowfalls. Dieser erkennt, was Daphne wirklich ist, outet sich selbst als Vampir und versucht Daphne zu überreden, in ihre Organisation einzutreten. Erst weigert sie sich, aber letztendlich macht sie es freiwillig. Ein Punkt macht ihr aber große Angst. Hat ihre Tochter die gleiche Gabe? Gemeinsam mit den Shadowfallkrieger bekämpft sie die Menschheit, welche Versuche an Vampiren machen....... Meinung Trotz das die Autorin noch sehr jung ist, hat sie mit Schattenwende einen guten Vampir-Roman geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen und man kann nicht mehr aufhören. Die Umsetzung ist ihr ganz gut gelungen, mich stört nur ein wenig, das man das mit „Vampir sucht Gefährtin“ schon oft gelesen hat. Nichtsdestotrotz hat Frau Seck alles sehr gut und ausführlich beschrieben, Gefühle, Emotionen, Hass, Liebe und Verzweiflung kommen gut zur Geltung. Die Geschichte ist durchwegs spannend, es gibt auch einige witzige und humorvolle Szenen. Für mich war dieses Buch nichts Neues, aber durchaus lesenswert und ein ganz toller Zeitvertreib und ich werde den nächsten Teil auf jeden Fall weiter lesen. Charakteren Daphne ist eine zurückhaltende, liebevolle und aufopfernde Mutter. Sie gibt alles für ihre Tochter, damit es ihr einmal besser geht. Reagan ist der Anführer der Shadowfall-Krieger und kommt mir teilweise richtig arrogant und hart vor. Mit dem „Schönling“ Cayden hat Daphne sofort eine vertraute Verbindung, und er ist auch für ihre Tochter ein Held. Damir ist ruhig und sehr weise und der Streitschlichter in dieser sogenannten „Familie“ und zum Schluß noch Dwight. Er wird als bösartig, aufmüpfig und einfach total verschlossen dargestellt. Somit wird jeder Charakter perfekt beschrieben und richtig lebendig wiedergegeben. Auch in die anderen Nebendarsteller kann man sich hineinversetzten. Cover Ich finde die Farbe und die Ranken einfach klasse. Auf den ersten Blick habe ich mir gedacht, das Buch muß ich lesen. Ganz toll finde ich auch die einzelnen kurzen Kommentare der einzelnen Protagonisten bei jedem Kapitel anfangt. Eines möchte ich euch kurz schreiben, weil es mir einfach so toll gefallen hat. „Der Grad zwischen gut und böse ist sehr schmal, Daphne. Manchmal gerätst du in den Konflikt. Und manchmal muss man böse sein, um ein vielfach größeres Übel zu vernichten“ Reagan Fazit Für mich ein gelungener Auftakt einer Reihe, die Lust macht, mehr davon zu lesen, vorallem weil in dem ersten Teil ein offenes Ende ist, und ich wirklich gespannt bin, wie es weiter geht. Shadowfall – Schattenwende erhält von mir eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen. Danke dem Acabus Verlag, der uns dieses tolle Buch zur Verfügung gestellt hat.

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  • Rezension zu "Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga" von Katharina Seck

    Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga
    beate_bedesign

    beate_bedesign

    25. August 2012 um 21:51

    Inhalt: Daphne lebt alleine mit ihrer kleinen Tochter. Als Tochter reicher Eltern, die anders ist und den Vorstellungen ihrer Eltern einer “guten Tochter” so gar nicht entspricht, hat sie es schwer sich und ihre Tochter durchzubringen. Das Leben ist nicht einfach und irgendwie scheint sie auch anders zu sein, als andere. Dann verursacht sie einen Autounfall und trifft auf Reagan. Das sie ihn kurz darauf näher kennenlernen wird, ahnt sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Genauso wenig wie die Tatsache, dass er ein Vampir ist. Noch dazu der Anführer der “Shadowfall-Krieger”. Bisher hat sie noch nicht mal was von der Existens “solcher Wesen” geahnt. Die Shadowfall-Krieger sind eine Gruppe von vier Vampiren – jeder mit einer besonderen Gabe ausgestattet, die für den Erhalt und das Überleben ihrer “Rasse” gegen die “Genus Solem” kämpfen. Meine Meinung: Nachdem ich ja in letzter Zeit sehr viele “Vampirbücher” lese und gelesen habe, bin ich immer wieder überrascht – wie viele Varianten von Vampiren es doch gibt. Auch hier konnte die Autorin mich wieder überraschen. Ich treffe hier zwar wieder auf Vampire, auf den Kampf zwischen gut und böse und auf Romantik. Aber das mag ich ja auch und das erwarte ich ja irgendwie auch von einem guten Vampirbuch. Aber diese Vampirkrieger sind wieder anders. Jeder hat seine eigene, ganz besondere Fähigkeit, über die ich zum Teil erst recht spät im Buch erfahre. Diese Krieger sind wirklich gefährlich – auch der Umgang untereinander ist nicht nur “wir haben uns alle lieb”. Da knallt es auch untereinander oft heftig. Und ich hatte manchen Absatz lang Angst, das etwas passieren könnte, was ich nicht lesen möchte … Aber sie sind auch liebenswert, jeder der vier Krieger auf seine eigene Art. Ja, auch Dwight – er weiß es nur nicht mehr oder vielleicht noch nicht? Und Reagan … auch ihn mag ich, obwohl ich ihn manchmal am liebsten in den Allerwertesten getreten hätte. Kerl, so kann man doch nicht mit einer Frau umgehen kopfschüttel. Auch die Gegner sind in diesem Buch ganz stark – auf Grund ihrer Vielzahl und auf Grund ihrer Organisation. Und ihr erklärtes Ziel “alle Vampire auf der Welt auszurotten”, macht den Kampf spannend und interessant. Aber auch hier gibt es Charaktere, die total spannend und interessant sind. Und manchmal über sich selbst hinauswachsen. Auch die Idee der Lyra (mehr kann ich nicht sagen ohne zu spoilern) finde ich wirklich klasse. Das Ende ist kein Cliffhänger, trotz Band 1, aber es ist so verfasst, das es in alle Richtungen offen ist. Es gibt hier so viele Möglichkeiten, in die sich die Saga weiterentwickeln kann, ich bin total gespannt! Ach so, fast hätte ich vergessen es zu erwähnen: Den Prolog fand ich schwer zu lesen, wegen der vielen alten Namen und Bezeichnungen (der Prolog ist aus der Vergangenheit) und da dachte ich schon “oh weh, das wird hart” – aber das Buch hat mich dann ganz schnell eines besseren belehrt und ganz am Ende stand ich der Vergangenheit aus dem Prolog doch tatsächlich wieder gegenüber. Fazit: Für mich ist das wieder eins der Vampir-Bücher, das ich toll finde und das ich in ein paar Stunden verschlungen und mich dabei köstlich unterhalten gefühlt habe. Da es Teil 1 einer Vampir-Saga ist, kann ich nur sagen: ich werde diese Saga definitiv weiterlesen. Ich muss doch wissen wie es weitergeht!

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  • Rezension zu "Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga" von Katharina Seck

    Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga
    Kerry

    Kerry

    22. January 2012 um 20:39

    Daphne hatte bisher nicht viel Glück in ihrem Leben. Ihre Eltern haben sie verstoßen, nachdem sie sich entschieden hat Tiermedizin zu studieren und nicht im Firmenunternehmen zu arbeiten. Noch während ihres Studiums lernte sie die vermeintliche Liebe ihres Lebens kennen, doch dieser verließ sie, als sie ungeplant mit ihrer Tochter schwanger wurde. Auch ihr Studium konnte sie nicht fortsetzen, stattdessen bringt sie sich und ihre Tochter mehr schlecht als recht mit einem schlecht-bezahlten Job über die Runden. Viele ihrer Rechnungen kann sie einfach nicht begleichen, das Geld reicht gerade für das Nötigste Lediglich ihre Schwester Janet und deren Mann Mark stehen ihr zur Seite. Diese springen gerne ein, wenn Daphne für ihre Tochter Halie einen Babysitter braucht, denn eigene Kinder können sie nicht haben. An einem Samstagmorgen ist es wieder soweit. Daphne muss mal wieder arbeiten und bringt ihre Tochter zu ihrer Schwester und ihrem Schwager. Auf dem Weg zur Arbeit hat sie ein schlechtes Gewissen und bricht unter der Last ihrer Sorgen noch im Auto seelisch zusammen. Ehe sie es sich versieht, baut sie einen Unfall. Ihr Unfallgegner Reagan hat es eilig, um vom Unfallort weg zu kommen und sein Auto ist auch noch fahrtüchtig. Das kann man von Daphnes Wagen nicht behaupten. Sie tauschen ihre Versicherungsunterlagen aus, Daphne wohlwissend, dass sie den Versicherungsbeitrag nicht bezahlt hat und Reagan bestellt noch einen Abschleppdienst - auf Daphnes Kosten. Daphne entschließt sich, mit dem Abschleppwagen nach Hause zu fahren und dort den Tag zu verbringen, sie ist ein seelisches Wrack. Kurze Zeit später taucht Reagan bei ihr auf und fordern sie auf, dass er den Tag in ihrem Haus verbringen darf. Daphne ist vollkommen verängstigt, zumal er übermenschlich stark zu sein scheint - und doch so anziehend. Was Daphne zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, Reagan ist ein Vampir und der Anführer der Shadowfall und auch Daphne ist nicht das, was sie zu sein scheint ... Ein wirklich außergewöhnliches Buch einer jungen Autorin! Faszinierend fand ich die Idee, dass die im Buch beschriebenen Vampire Nachfahren der Var'ire sind, die aus einer anderen Welt stammen. Die Charaktere wurden einzigartig und mit einer Tiefe dargestellt, die mich erstaunt hat. Gerade die Mitglieder von Shadowfall sind so unterschiedlich, wie man nur sein kann und dennoch authentisch! Der Schreibstil ist flüssig und klar, jedoch fehlte mir etwas die Spannung. Alles in allem gehe ich davon aus, dass die Autorin in ihrem Debüt-Roman ihr Potential noch nicht voll ausgeschöpft hat und sehe mit großer Erwartung dem 2. Band der Shadowfall-Reihe entgegen, die voraussichtlich im Herbst 2012 erscheinen wird.

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  • Rezension zu "Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga" von Katharina Seck

    Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    27. July 2011 um 20:32

    Ich hatte ja zunächst die Befürchtung, dass es mehr ein Jugendroman ist, da die Autorin ja noch recht jung ist. Aber das ist es zum Glück nicht. Keine Kuschelvampire, die im Sonnenlicht glitzern und "vegetarisch" leben. ;-) Reagan, Dwight, Damir und Cayden sind Vampire und sie bilden die Gemeinschaft der Shadowfall. Die Krieger bekämpfen seit Jahrhunderten die Organisation Genus Solem, Menschen, die wiederum Vampire zu Forschungszwecken fangen und sie auch töten. Besonders Dwight will Rache, da die Organisation seine Familie vor Jahren brutal umbrachte. Bei einem Autounfall trifft die alleinstehende Mutter Daphne auf den Anführer der Krieger, Reagan. Und er erkennt, dass sie etwas Besonderes ist, denn sie trägt in ihren Augen das Symbol der Lyja und dies macht sie zur Gefährtin eines Vampirkriegers. Und damit ist klar, dass sie eine besondere Gabe haben muss. In ihrem Fall ist es ihr Einfühlungsvermögen in andere Menschen, sie ist eine Empathin. Ihr ganzes Leben hat sie sich anders gefühlt, gehörte nirgends richtig dazu. Nun weiß sie warum. Aber kann sie wirklich ihr Leben umstellen und von nun an unter Vampiren leben? Und kann sie dies ihrer Tochter Halie zumuten? Zunächst dachte ich, das klingt ja alles sehr nach Lara Adrian. Eine Gruppe von Vampirkriegern. Frauen, die durch ein Körpermerkmal dazu bestimmt sind, sich ihnen anzuschließen. Eine Organisation, die bekämpft werden muss. Aber trotzdem ist es anders. Und wer die Midnight-Breed-Serie nicht so mag, der sollte sich durch die Ähnlichkeiten nicht abschrecken lassen. Die Geschichte ist durchweg spannend, mit der richtigen Portion Herz und Humor. Besonders die Szenen mit Daphnes Tochter und dem Vampir Cayden sind sehr anrührend. :-) Ach und wer hier sowas wie "Black Dagger" erwartet, wo es auf jeder zweiten Seite eine Sex-Szene gibt, der wird vielleicht enttäuscht sein. Ich war es nicht, denn hier steht die Story im Vordergrund. Alles in allem ein gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe von einer jungen Autorin, die ihre Sache wirklich gut macht und sich nicht hinter internationalen Schreibern verstecken muss. Das Ende ist offen und ich hoffe doch sehr, dass es bald weitergeht mit Daphne, Halie, Ria, Reagan und den anderen Kriegern.

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  • Rezension zu "Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga" von Katharina Seck

    Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga
    Tialda

    Tialda

    18. July 2011 um 19:50

    x Autorin: Katharina Seck x Titel: Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga x Genre: Fantasy/Vampire x Erscheinungsdatum: 15. April 2011 x 296 Seiten x Acabus Verlag x ISBN: 3941404946 x Erste Sätze: Prolog. Der Var’ir wuchtete seinen ausgezehrten Körper mühsam auf die andere Seite. Obwohl das provisorisch hergerichtete Zimmer hermetisch abgeriegelt war und nicht der Hauch eines Sonnenstrahls zu ihm hervordringen konnte, spürte er den Anbruch des Tages mit jeder Faser seines uralten Körpers. Er war der Letzte. Der letzte Überlebende. Er wusste das seine Zeit gekommen war. Klappentext: „Der Grad zwischen gut und böse ist sehr schmal, Daphne. Manchmal gerätst du in den Konflikt. Und manchmal muss man selbst böse sein, um ein vielfach größeres Übel zu vernichten.“ – Reagan Los Angeles, 2009: Unversehens stolpert Daphne mitten hinein in einen Krieg zwischen Vampiren und deren skrupellosen Jägern, den Genus Solem. Doch ist die Begegnung mit dem Vampir Reagan, dem Anführer der Shadowfall, wirklich nur Zufall? Hat sie nicht schon immer gespürt, dass sie anders ist als die Menschen in ihrer Umgebung? Hin und her gerissen zwischen ihrer Faszination für den rauen Vampirkrieger und dem Wunsch, ihre kleine Tochter zu beschützen, gerät Daphne immer tiefer in die düstere Zwischenwelt der Vampire. Die Shadowfall, Nachfahren der vergessenen Var’ir, kämpfen seit Jahrhunderten für das Überleben ihrer Rasse und dafür, Rache zu nehmen an den Solems. Reagan ahnt, dass die bisherigen Schlachten nur ein Vorbote des Grauens waren, dessen sich die fanatischen Menschen nun bemächtigen. In diesen finsteren Stunden muss der verschlossene Vampir seine Schlacht aber nicht nur gegen seine Feinde schlagen, sondern auch gegen sein wachsendes Verlangen nach der stillen Daphne. Worum geht es? Als Daphne weinend auf dem Rückweg von ihrer Schwester ist, geht alles ganz schnell. Ihre tränenverschleierten Augen übersehen eine rote Ampel und jemand fährt ihr ins Auto. Doch der andere Fahrer ist nicht am Schaden seines Wagens interessiert und wirkt als wäre er in Eile, als Daphne ihm ihre Adresse für die Versicherung gibt. Umso überraschter ist sie, als dieser Mann, Reagan, am nächsten Morgen plötzlich in ihrer Wohnung steht, den Tag über bei ihr Unterschlupf sucht und auf verdunkelte Fenster besteht. Was sie an dieser Stelle noch nicht weiß, ist, dass sie kein gewöhnlicher Mensch und Reagan der Anführer der Shadowfall, einer Gruppe von Vampirkriegern, ist, welche gegen die sogenannten Solems kämpfen – Wissenschaftler, die alles daran setzen, die Rasse der Vampire auszulöschen. Während Reagan sich neben der Schlacht gegen seine Feinde immer mehr zu Daphne hingezogen fühlt, hadert sie zwischen der Faszination für den Vampir und dem Bedürfnis, ihre kleine Tochter Halie zu schützen. Rezension: Auf den ersten Blick scheint der erste Shadowfall-Band „Schattenwende“ von Katharina Seck ein anstrengend zu lesendes Buch zu sein. Es beginnt mit einem Prolog, der davon handelt, dass ein alter Var’ir (ein Vorgänger der Vampire) die Geschichte seiner Rasse aufschreiben möchte und es folgen darauf ein paar Seiten über seine alte Heimat, Alcuria, die in einer anderen Welt liegt. Es wird ein Ritual beschrieben und diese Seiten ziehen sich und machen keine große Lust auf das Folgende. Doch dann beginnt Kapitel eins und wir befinden uns plötzlich in Los Angeles im Jahre 2009. Von da an liest sich das Buch viel leichter und zieht einen immer mehr in seinen Bann. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und man kommt gut klar mit den Ortswechseln, obwohl sie innerhalb der Kapitel nur durch einen Absatz abgetrennt sind. Grob gesagt gibt es zwei wichtige Orte, an denen „Schattenwende“ spielt. Der wichtigste Ort, bzw. die wichtigste Personengruppe sind die Shadowfall-Krieger und deren Hauptquartier. Der andere Schauplatz hingegen ist dort, wo sich ihre Feinde aufhalten. Das Labor der Genus Solem, die Vampire gefangennehmen, ihnen Blut abzapfen und dieses dann untersuchen. Ihr Ziel ist es, die Rasse der Vampire vom Antlitz der Welt zu tilgen und ihrer Ansicht nach sind Vampire böse, blutrünstige Gestalten ohne Seele. Der Leser wird allerdings von Anfang an vom Gegenteil überzeugt. Zu den Shadowfall gehören vier Vampire, deren Charakterzüge unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Anführer, Reagan, der meistens hart und unnachgiebig bleibt um alles unter Kontrolle zu behalten und der mit seiner Zuneigung zu Daphne damit ins Schleudern gerät und der stellvertretende Anführer und schlaue Kopf der Truppe, Damir. Außerdem der verbitterte, boshafte und hasserfüllte Dwight und Cayden, der Charmeur. Ergänzt wird die kleine Gruppe von Ria, Damirs Gefährtin, die zwar ein Mensch ist, sich aber wie Daphne vom Rest der Menschheit durch ein besonderes Merkmal unterscheidet und den Vampiren deshalb beisteht. Wie man an den Mitgliedern der Shadowfall sieht, legte die Autorin besonderen Augenmerk darauf, den Personen des Buches einen Charakter zuzuschreiben und somit Leben einzuhauchen. So machte sie hier auch bei den wenigen wichtigen Personen der Solems keine Ausnahme. Besonders sticht der Wissenschaftler Mr. Smith heraus, der davon besessen ist, einen geregelten Tagesablauf zu haben. Ohne diesen ist er völlig hilflos, zumal er ohnehin schon sehr neurotisch auf den Leser wirkt. Dies fällt vor allem im Vergleich zu seinem Boss, Mr. Jones, auf, der das krasse Gegenteil von ihm, eiskalt und berechnend, ist. „Schattenwende“ besticht auf jeden Fall dadurch, dass es nicht mit typischen Vampircharakteren besetzt ist. In den meisten Vampirromanen werden diese als perfekt dargestellt und hier hat jeder seine Ecken und Kanten – ein ganz eigenes Gesicht. Einer bestimmten Altersgruppe würde ich dieses Buch nicht zuordnen – ich bin mir sicher dass es Jugendliche, als auch Erwachsene begeistern kann, da es sich nicht nur auf ein Element wie z.B. Liebe beschränkt, sondern einfach ‘mehr drin’ und ‘für jeden was dabei’ ist. Fazit: Sehr gelungener Auftakt, der Lust auf den zweiten Band der Shadowfall-Reihe macht. Man merkt, dass Katharina Seck noch nicht ihr volles Potential entfaltet hat, den am Ende überschlagen sich die Ereignisse und lassen den Leser mit dem Auftakt zu einer nächsten, scheinbar größeren Story zurück. _____________ Meine Originalrezension erschien bei necroweb.de

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  • Rezension zu "Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga" von Katharina Seck

    Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga
    Bereth

    Bereth

    13. June 2011 um 21:13

    Informationen zum Buch: Broschiert: 300 Seiten Verlag: Acabus Verlag ISBN-13: 978-3941404946 Preis: 13,90€ Shadowfall Reihe: 1. Schattenwende Kurzbeschreibung: Los Angeles, 2009: Unversehens stolpert Daphne mitten hinein in einen Krieg zwischen Vampiren und deren skrupellosen Jägern, den Genus Solem. Doch ist die Begegnung mit dem Vampir Reagan, dem Anführer der Shadowfall, wirklich nur Zufall? Hat sie nicht schon immer gespürt, dass sie anders ist als die Menschen in ihrer Umgebung? Hin und her gerissen zwischen ihrer Faszination für den rauen Vampirkrieger und dem Wunsch, ihre kleine Tochter zu beschützen, gerät Daphne immer tiefer in die düstere Zwischenwelt der Vampire. Die Shadowfall, Nachfahren der vergessenen Var'ir, kämpfen seit Jahrhunderten für das Überleben ihrer Rasse und dafür, Rache zu nehmen an den Solems. Reagan ahnt, dass die bisherigen Schlachten nur ein Vorbote des Grauens waren, dessen sich die fanatischen Menschen nun bemächtigen. In diesen finsteren Stunden muss der verschlossene Vampir seine Schlacht aber nicht nur gegen seine Feinde schlagen, sondern auch gegen sein wachsendes Verlangen nach der stillen Daphne. Eigene Meinung: Daphne wohnt mit ihrer Tochter in einer der schlimmsten Gegenden L.A's. Ihre Wohnung ist winzig und das Geld reicht nicht für viele Möbel. Dank ihrer beiden Jobs muss sie Halie, ihre kleine Tochter, oft zu ihrer Schwester bringen oder die Nachbarin bitten auf sie aufzupassen. Obwohl es nicht anders geht bekommt sie deswegen immer ein schlechtes Gewissen. Auf dem Weg zu ihrem Wochenendjob fährt sie einem Mann in den Wagen und ihre kleine Welt droht zu zerbrechen. Ohne Auto wird sie weder in der Lage sein zur Arbeit zu kommen, noch Halie in die Schule zu bringen. Da das Geld nicht gereicht hat um die Beiträge der Versicherung zu zahlen, kann sie das Auto auch nicht in die Werkstadt bringen. Zu diesem Zeitpunkt weiß sie noch nicht das sie ausgerechnet Reagan, dem Vampirkrieger ins Auto gefahren ist. Als Anführer der Shadowfall, einer Organisation zum Schutze des Vampirvolkes, hat der Vampir keinen Blick für sie übrig. Bis er ihre Hilfe braucht. Die Sonne geht schon bald auf und in der Zeit die ihm bleibt ist es unmöglich nach Hause zu kommen, also fährt er kurzerhand zu Daphne, die ihm nach dem Unfall ihre Adresse gegeben hatte. Dort bemerkt er dann auch das Daphne das Zeichen der Liya in ihren Augen trägt und somit ungemein wichtig für sein Volk ist. Von da an wird Daphne immer weiter in die Welt der Vampire gezogen. Ausgerechnet zu einer Zeit in der die menschliche Organisation Solem gefährlicher wird, denn diese haben sich geschworen die Vampire zu vernichten und haben einen Weg gefunden sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Also für ein 300 Seiten Buch, hatte ich am Ende doch das Gefühl viel mehr gelesen zu haben. Man wird sofort in die Geschichte hineingezogen und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die ersten Seiten lassen darauf schließen das dies noch eine sehr interessante Reihe werden könnte und ich freue mich schon auf die Folgebände. Daphne war mir von Anfang an symphatisch, aber im Laufe des Buches war ich dann doch manchmal ein wenig genervt von ihrem Verhalten. Sie lässt so unglaublich schnell den Kopf hängen und ist in der nächsten Sekunde schon wieder wie vorher. Bestes Beispiel ist der Streit mit Reagan in seinem Schlafzimmer, wo sie innerlich zerbrochen aus dem Zimmer flieht. Da hatte ich doch das Gefühl jetzt hat ers komplett versaut, aber am nächsten Morgen kam sie in die Küche spaziert als wäre nichts gewesen. Keine Traurigkeit mehr, gar nichts. Als wäre das nur ein Streit gewesen und sie müsse jetzt abwägen wie schlimm er war. Das hätte man meiner Meinung nach doch besser machen können. Allgemein ist die Liebesgeschichte doch ein bisschen zu schnell voran geschritten. Die beiden kennen sich im Prinzip überhaupt nicht und ich fand es schade das man vor allem von Reagan absolut nichts erfahren hat. Der Mann ist immernoch ein einziges großes Rätsel für mich. Auch fand ich es schade das er keinerlei Beziehung zu Halie, die ja immerhin Daphnes Tochter ist, aufgebaut hat. Doch natürlich gab es auch positives. Reagans Krieger Brüder habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie sind wirklich ein sehr interessanter Haufen und ich hoffe das man im Laufe der Reihe noch mehr von ihnen erfährt. Zwar ist die Gefährtinnen Idee nichts neues, aber sie hat mir sehr gut gefallen. Ebenso wie der Plot selbst, der jetzt nichts neues ist, aber unglaublich gut umgesetzt. Wenn man mal von den ersten Seiten des Buches ausgeht, dürfte sich das Geschehen iirgendwann in diese andere Welt verlagern aus der die Vampire gekommen sind. Das Ende hat mich doch sehr neugierig zurück gelassen. Ich hätte nicht gedacht das der alte Vampir noch lebt und ich frage mich wie er in diesen unterirdischen Bunker gekommen ist und was genau er alles noch zu erzählen hat. Scheinbar haben die Vampire ja vergessen woher sie kommen und was ihr eigentlicher Auftrag war. Fazit: Eine interessante Geschichte mit viel Potenzial was die nächsten Bände angeht. Charakteren die einem ans Herz wachsen und über die man in den Folgebänden hoffentlich mehr erfährt. Zwar ist der Plot selbst und die Idee mit den Gefährtinnen nichts neues, aber die Autorin hat es gut umgesetzt. Ich werde die Reihe aufjedenfall weiterverfolgen, denn ich habe das Gefühl, da kommt noch einiges auf die Leser zu. 4/5 Sternen

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  • Rezension zu "Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga" von Katharina Seck

    Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    09. June 2011 um 14:39

    Los Angeles, 2009: Unversehens stolpert Daphne mitten hinein in einen Krieg zwischen Vampiren und deren skrupellosen Jägern, den Genus Solem. Doch ist die Begegnung mit dem Vampir Reagan, dem Anführer der Shadowfall, wirklich nur Zufall? Hat sie nicht schon immer gespürt, dass sie anders ist als die Menschen in ihrer Umgebung? Hin und her gerissen zwischen ihrer Faszination für den rauen Vampirkrieger und dem Wunsch, ihre kleine Tochter zu beschützen, gerät Daphne immer tiefer in die düstere Zwischenwelt der Vampire. Die Shadowfall, Nachfahren der vergessenen Var'ir, kämpfen seit Jahrhunderten für das Überleben ihrer Rasse und dafür, Rache zu nehmen an den Solems. Reagan ahnt, dass die bisherigen Schlachten nur ein Vorbote des Grauens waren, dessen sich die fanatischen Menschen nun bemächtigen. In diesen finsteren Stunden muss der verschlossene Vampir seine Schlacht aber nicht nur gegen seine Feinde schlagen, sondern auch gegen sein wachsendes Verlangen nach der stillen Daphne. Handlung Daphne ist eine in sich gekehrte junge Frau mit einer fünfjährigen Tochter namens Halie. Das Schicksal hat es nicht gut mit ihr gemeint, denn der Vater ihrer Tochter will nichts mehr von Daphne und Halie wissen. Auch noch alleingelassen von ihren Eltern, sind Daphnes einzige Bezugspersonen ihre Schwester Janet und dessen Mann. Eines Tages hat Daphne einen Autounfall, zum Glück jedoch nur ein Blechschaden. Doch der Besitzer des anderen Autos entpuppt sich als ein gut aussehender und sympathischer Mann heraus. Völlig irritiert und verzweifelt (denn sie hat kein Geld um diesen Schaden bezahlen zu können) gibt sie ihm ihre Adresse und er verschwindet. Aber kaum ist Daphne Zuhause angekommen, taucht der Mann plötzlich in ihrer Wohnung auf und erzählt ihr, dass der den Tag über bei ihr bleiben müsste. Dazu benutzt er eine fadenscheinige Ausrede, die Daphne nicht recht glauben möchte, denn angeblich würde er die Sonne überhaupt nicht vertragen und müsste solange bei ihr bleiben. Der Fremde stellt sich ihr als Reagan vor und auf sehr merkwürdige Weise sind beide voneinander fasziniert, jeder auf seine eigene Art. Als der Abend hereinbricht, verwindet Reagan so spurlos, wie er gekommen war und lässt Daphne irritiert zurück. Doch kaum ist Reagan fort, taucht unerwartet ein weiterer Mann bei Daphne in der Wohnung auf und stellt sich ihr als Dwight vor. Er erzählt ihr, er sie auf der Suche nach Reagan und dabei kommt es zu einer zufälligen Berührung zwischen den beiden. Unerwartet erhält Daphne Einblick in Dwights Geist, wobei sie seinen unbeschreiblichen Hass fühlen kann. Fast schon panisch verschwindet Dwight, obwohl er am liebsten Daphne getötet hätte. Denn keiner darf jemals mehr von ihm erfahren, was er nicht zu lässt. Dabei werden sich beide unabhängig voneinander bewusst, dass sie dieselbe Fähigkeit besitzen … sie sind Empathen. Zur gleichen Zeit fährt Reagan nach Hause, wo er schon von seinen Vampirbrüdern erwartet wird. Denn Reagan ist ein Vampirkrieger und Dwight, Damir und Cayden kämpfen mit ihm zusammen um den Erhalt ihrer Rasse. Eine alte Organisation, die Genus Solem, hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht die angeblich so bösartigen Vampire bis auf den letzten auszurotten. Doch die Vampire sind alles andere als bösartig und wollen einfach nur für sich leben, aber die Genus Solem macht ihnen das Leben zur Hölle. Aus diesem Grund gibt es auf jedem Kontinent die so genannten Krieger, die gegen die Genus Solem kämpfen und ihrerseits versuchen die Organisation zu zerschlagen, damit keine Vampire mehr getötet werden. Allerdings kommt es zu ungewöhnlichen Entführungsfällen von Vampiren und Reagan und seine Krieger versuchen eine heiße Spur zu verfolgen. Doch wie der Zufall es will, treffen sich Reagan und Daphne kurze Zeit später wieder und der Vampirkrieger entdeckt etwas an ihr, dass plötzlich das Schicksal beider verändern wird, denn Daphne ist eine Lyanerin. Lyaner sind das Bindeglied zwischen Vampir und Mensch und sie besitzen in unterschiedlichen Formen mentale Fähigkeiten. Genau das lässt Reagan aufhorchen, aber nicht nur das zieht ihn in Daphnes ganz eigenen Bann. Struktur und Sprache Insgesamt zieht sich ein roter Faden durch die gesamte Geschichte. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, der sich mit gutem Satzbau ergänzt. Zusammenfassend Insgesamt ist das Buch gut, doch mir sind ein paar Dinge aufgefallen, die ich an dieser Stelle erwähnen möchte. Das ist jedoch keine Kritik in dem Sinne, nur beim nächsten Mal wäre es schön, diese Dinge vielleicht nicht mehr zu finden, denn spannend ist es allemal. Das Buch spielt in Los Angeles, sprich Amerika, und die Amerikaner haben gegenüber Europa (sprich Deutschland) doch ein paar andere Essensgewohnten. Ich kann mir vorstellen, wenn ein Amerikaner ein Sandwich isst, aber ich kann mir leider nicht wirklich vorstellen, wenn er sich eine Scheibe Brot macht und dazu aufgeschnittene Gurken und Tomaten reicht. Vielleicht empfinde ich es auch nur so, dass es in diesem Zusammenhang einfach nicht gepasst hat. Dann ist mir aufgefallen, dass Daphne das Fenster kippt. Irgendwie hat mich das beim Lesen ins Stocken gebracht. Denn wenn ich mir die Fenster in Amerika so betrachte, dann kann man sie nach oben schieben, aber nicht kippen. An dieser Stelle hätte ich z.B. nur geschrieben, sie öffnete das Fenster. Das sind jetzt nur zwei harmlose Dinge gewesen, über die man hinwegsehen kann, obwohl sie mir persönlich im Gedächtnis geblieben sind. Aber mir sind auch Dinge aufgefallen, mit denen ich mich manchmal etwas schwer beim Lesen getan habe. Ein bisschen amerikanisches Flair hat einfach gefehlt. Mir hat eindeutig eine genauere Beschreibung der Vampire am Anfang gefehlt. Nicht die Personenbeschreibung, sondern was macht genau diese Vampire aus, was unterscheidet sie von den Vampiren, die wir alle durch Film und Fernsehen und altbekannten Vampire kennen. Denn zuerst hieß es, sie können nicht in die Sonne und trinken Blut, aber plötzlich haben sie wie normale Menschen gegessen. Das hat mich stutzen lassen. Eine Erklärung folgte dann erst weiter hinten, doch ich habe sie am Anfang einfach vermisst. Die Vampire ziehen aus dem Blut der Menschen Lebensenergie, damit stärken sie sich. Vielleicht wäre es ebenso sinnvoll gewesen, wenn man in diesem Zusammenhang erwähnt hätte, dass diese Vampire auch sterblich sind. Sie besitzen eine sehr lange Lebensspanne und altern extrem langsam, aber das wurde auch erst gegen Ende erklärt, wo ich mir bereits ein Bild gemacht hatte, was anschließend ein wenig Chaos beim Lesen verursachte. Als letztes hätte ich mir manchmal mehr Tiefe der Charaktere gewünscht. An einigen Textstellen wurden die Emotionen wunderbar beschrieben, ich habe mit gelitten, aber dann wiederum haben die Gefühle schlichtweg gefehlt. Es war zwar in wunderschönen Sätzen beschrieben, aber ein grammatikalisch richtiger Satzbau alleine transportiert nicht immer das, was die Figuren auch wirklich fühlen. Vor allem bei der Figur Dwight hätten ein paar kleine Erinnerungsfetzen gereicht, um ihm den Leser näher zu bringen. So weiß ich nur, dass er voller Hass auf die Menschen ist und er immer wieder aufbegehrt. Ebenso bei Reagan hätte ich einfach in ein paar wenigen Sätzen gerne mehr erfahren. Wieso er so ist, wie er ist. Ganz zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass vielleicht ein kurzer Glossar zu den Vampiren und ihren Gegner eine gute Ergänzung gewesen wäre. Ich hoffe, ich war jetzt nicht zu kritisch, aber das ist nun einmal meine ganz persönliche Meinung. Ich möchte auch gerne wissen wie es weitergeht, denn die Geschichte ist interessant. Das Buch kann ich trotzdem weiterempfehlen. Leider hat es nicht ganz für 4 Sterne gereicht, obwohl ich sehr ungern nur halbe Sterne vergebe. Das Buch bekommt von mir 3 1/2 Sterne Vielen Dank an den ACABUS Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars

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  • Rezension zu "Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga" von Katharina Seck

    Shadowfall. Band 1: Schattenwende. Eine Vampir-Saga
    Letanna

    Letanna

    22. May 2011 um 18:55

    Daphne wird in einen kleinen Autounfall mit Reagen verwickelt ohne zu wissen, dass er ein Vampir ist. Er taucht dann plötzlich bei ihr auf, was sie sehr verwirrrend findet. Er erkennt, dass sie das Symbol der Liya trägt und somit für den Fortbestand seiner Rasse sorgen kann. Plötzlich ist Daphne in die Kämpfe der Shadowfalls und der Genus Solem verwickelt Ich muss gestehen, ich bin positiv überrascht. Zuerst wollte ich mir das Buch gar nicht kaufen, denn ich dachte es wäre ein Jugendbuch, zumindest hat das Cover dies vermittelt. Die Geschichte hat mich ein wenig an die Vampire von Lara Adrian erinnern, nur das man hier bei Katharina Seck mehr Hintergrundinformationen bekommen. Die Vampire stammen aus Alcuria, nannten sich früher Var'ir und sind vor 1500 Jahren durch ein Portal in unsere Welt gelangen, als ihre dem Untergang geweiht war, um das Symbol der Liya zu finden. Um ihr Volk zu schützen haben sich die Shadowfalls gebildet. Anführer der Shadowfalls in Los Angeles ist Reagan. Es gibt noch 3 weitere Mitglieder außer ihm, die alle sehr verschieden und interessant sind. Mich würde interessieren, ob der 2. Teil von einem anderen Krieger handeln wird, oder Reagans und Daphnes Geschichte weitererzählt wird. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die ständig wechselt. Gegner der Shadowfall sind der Genus Solem, eine von Menschen geführte Gruppe. Die Liebesgeschichte nimmt einen sehr großen Teil der Geschichte ein, wobei beide Figuren sehr totured und vorsichtig sind. Aber auch die Vorstellung der anderen Krieger kommt nicht zu kurz. Das Buch endet für mich etwas zu abbrupt und der 2. Teil ist wohl erst für 2012 geplant. Ich bin wirklich sehr gespannt wie es weitergeht.

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