Katharina Seiser

 4.7 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Immer schon vegan, Einer für alles und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Katharina Seiser

Katharina SeiserImmer schon vegan
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Immer schon vegan
Immer schon vegan
 (17)
Erschienen am 12.01.2015
Katharina SeiserEiner für alles
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Einer für alles
Einer für alles
 (2)
Erschienen am 22.09.2014
Katharina Seiser30 Minuten Gemüseküche
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30 Minuten Gemüseküche
30 Minuten Gemüseküche
 (1)
Erschienen am 30.01.2017

Neue Rezensionen zu Katharina Seiser

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tardys avatar

Rezension zu "30 Minuten Gemüseküche" von Katharina Seiser

30 Minuten Gemüseküche
tardyvor einem Jahr

Katharina Seiser hat einfach ein Händchen fürs Kochen. In ihrem Buch *30 Minuten Gemüseküche* hat sie die schnellsten Gerichte aus ihren fünf Büchern der Länder-Vegetarisch-Reihe zusammengetragen. Für meine Küche ist dieses Buch ein wahrer Segen. Denn in meiner Abokiste verlangen Woche für Woche regionale und saisonale Gemüse danach, zu einem schmackhaften Gericht verarbeitet zu werden. Da kann, gerade im Winter, schon mal etwas Langeweile aufkommen. Den Rezepten von Katharina Seiser kann man vieles nachsagen: sie sind leicht nachzumachen, gelingsicher, stehen in kürzester Zeit auf dem Tisch, sind lecker, abwechlungsreich, exotisch, bodenständig, aber eines sind sie nicht, langweilig. Kombiniert mit exotischen Gewürzen oder einfach so zubereitet, wie es schon unsere Großmütter seit ewigen Zeiten gemacht haben, zaubert man aus schlichtem Gemüse ein wunderbares Essen.

Das Buch gibt, neben den Rezepten, die, wie praktisch, alphabetisch aufgereiht sind, sehr nützliche Informationen zu einzelnen Gemüsesorten und zur richtigen Lagerung. Gerade für Neulinge am Herd ist dies eine wertvolle Hilfe. Aber selbst so alte Hasen, wie ich einer bin, finden noch viele interessante Neuigkeiten, die das Kochen erleichtern und frischen Wind in die Küche bringen. Die Rezepte selbst, sind wie gewohnt, sehr übersichtlich dargestellt, enthalten zahlreiche Tipps für Variationen, Verwendung und immer, das gefällt mir sehr gut, eine Empfehlung für das passende Getränk. Auch optisch ist das Buch eine Augenweide. Es hat eine unkonventionelle Bindung und liegt leicht in der Hand. Die wunderschönen Fotos machen Appetit und zeigen dem Leser schon einmal, wie ihr Gericht aussehen könnte. Das Register ist gut durchdacht und macht es leicht ein Rezept zu finden. Gerade für mich ist es ideal, denn mein erster Blick geht immer in meine Biokiste und dann werden Kochbücher gewälzt. Da macht es eine übersichtliche Einteilung nach Gemüsesorten, oder wie hier, eine zusätzliche alphabetische Anordnung leicht, das passende Rezept zu finden. Man merkt, dass Katharina Seiser auch selbst in der Küche steht und ihre Lebenseinstellung auch lebt. Ich kann das Buch nur empfehlen, in meiner Küche wird es sicher kein Schattendasein fristen, gerade jetzt warten schon wieder u.a. ein Sellerie, junger Spinat und die letzten Lagerkartoffeln darauf, von uns verspeist zu werden.

Gekocht habe ich natürlich auch schon daraus. Einen Salat aus violetten Karotten mit Paprika-Walnuss-Paste und dazu den grünen Spargel aus dem Ofen, allerdings ohne die Minz-Mayonnaise. Ein herrliches, geschmacksintensives Gericht, mit wunderbaren Aromen. Zwar aus verschiedenen Ländern, aber für mich eine perfekte Kombination, die nicht nur farblich harmoniert.

Das Buch ist im Brandstätter Verlag erschienen. Herausgeber sind Katharina Seiser, Ekkehard Lughofer und Gerhard Zoubek

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C

Rezension zu "Immer schon vegan" von Katharina Seiser

Ganz traditionell, ganz ohne Tier
CarlointheAirvor 2 Jahren

Das Motto des Buches beginnt bereits beim Einband. Schlichte, grüne Zeichnungen verschiedener pflanzlicher Zutaten finden sich auf einem frischem gelbem Grund wieder. So sieht es aus, das neue Kochbuch "Immer schon vegan" von Katharina Seiser. Das Buch hat viel zu bieten. Neben mehr als 70 Rezepten aus 20 Ländern, gibt es farbliche passende Bändchen als Lesezeichen und ein Plakat eines freundlich dreinblickenden Gemüseschweines, inklusive Saisonkalender, gleich mit dazu. 

Vorab wird es jedoch erstmal theoretisch. In 11 verschiedenen Portraits geht die Autorin näher auf die unterschiedlichen Geschmackskomponenten ein. Dabei wird erklärt wie wichtig das Zusammenspiel der Aromen ist, damit wir ein Essen als lecker und gelungen empfinden. Natürlich werden auch Beispiele gegeben, so kann jeder zukünftig schauen, mit welcher Zutat er sein Gericht noch abrunden kann. 

Die Rezepte sind wie bei schon anderen Exmplaren des Brandstätter Verlags nach Jahreszeiten geordnet. Daneben gibt es noch die Jederzeit, deren Gerichte unabhängig von der Saison zubereitet werden können. Anders als beispielsweise bei "Italien Vegetarisch", dem Vorgänger, steht hier jedoch bei jedem Rezept für viele Personen es ausgelegt ist. Daneben zeigen eine Uhr ein besonders schnell zubereitetes und ein Häkchen ein besonders einfaches Gericht an. Kursiv gedruckte Zutaten sind häufig nicht in jeder Küche zu finden und werden sehr hilfreich im hinteren Teil des Buches erklärt. Die Fotos sind nicht auffällig nachbearbeitet, sodass sie die Erwartungen ins Unermessliche steigern. Die Gerichte sind einfach präsentiert und ansprechend präsentiert.Nur wenige Rezepte sind ohne Foto abgedruckt. 
Bevor trotz der großen Auswahl eventuell noch Langeweile entsteht, gibt es desweiteren zu vielen Rezepten noch Varianten, die den Geschmack geringfügig verändern. Neben diesen Vorschlägen für den Feinschliff gibt es außerdem stets einen Tipp, sei es das passende Getränk, eine ergänzende Beilage oder einfach praktische Hinweise für die Zubereitung. 

Das Wichtigste sind jedoch die Rezepte und die können überzeugen. Auch wenn manches wie das Baba Ganoush schon in etlichen Kochbüchern abgedruckt war, so präsentiert die Autorin unzählige weniger bekannte Gerichte. Die rauchige Karottencreme macht ihrem Namen alle Ehre. Süß und scharf zugleich spiegelt sie genau die zu Beginn erklärte Theorie wieder. Ebenfalls unglaublich lecker: der geröstete Blumenkohl mit zwei verschiedenen Sorten Tarator. Unglaublich ist hier wörtlich zu nehmen, denn ich hätte wohl kaum erwartet, dass trockenes, wieder aufgeweichtes Brot in Verbindung mit Walnüssen so himmlisch schmecken kann. Dass die Gerichte vegan und völlig frei von dubiosen Ersatzmitteln sind, vergisst man da schnell mal. 

Eines sollte man jedoch nicht übersehen. Der vielfältige Geschmack braucht häufig Zeit um sich zu entfalten, wie u.a die Ribollita zeigt, welche mindestens 2 Stunden köcheln soll. Vegan zu kochen fordert daher vielleicht manchmal etwas Planung. Andererseits finde ich gerade diese traditionelle, langsame Zubereitungsweise ungeheuer hilfreich um dem Alltag seine Hektik zu nehmen. 

"Immer schon vegan" ist daher ein Buch für das Seelenwohl.

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Fritzis avatar

Rezension zu "Immer schon vegan" von Katharina Seiser

Hingucker schon von außen
Fritzivor 2 Jahren

Schon beim ersten In-der-Hand-halten dieses schönen Kochbuches kommt Freude auf! Und – wenn man schon im mittleren Alter ist – auch ein wenig Erinnerung. Das Buch hat einen Leineneinband, so wie es fast alle Bücher früher hatten. Was damals normal war, ist heute ein echter Hingucker: gelbes Leinen mit grünem Druck. Sogar die Lesebändchen präsentieren sich ich gelb und grün.
Das Buch enthält ein hübsch gestaltetes Poster mit einem Schweinchen, das ganz aus Nahrungsmitteln besteht und dem Logo „Echter Geschmack ohne Ersatzprodukte“. Da dies der Grund für mich war, mich überhaupt für dieses vegane Kochbuch zu interessieren, freut mich das Poster sehr.
Die Farben des Einbandes finden sich im Innern des Buches wieder: grün und gelb sind die vorherrschenden Farben, das Grün findet sich sogar in der Schrift. Alle Seiten mit Kapitelüberschriften haben einen gelben Hintergrund.
Nach dem Inhaltsverzeichnis und dem Vorwort finden wir das Kapitel „Wie der Geschmack ins Essen kommt“. Dies ist ein ganz interessanter Teil des Buches, weil er eben ungewöhnlich ist. Katharina Seiser hat sich mit „Duftig“, „Knusprig/Weich“, „Süß“, „Sauer“, „Salzig“ usw. auseinandergesetzt und schafft somit allgemeingültige Grundlagen, die man in dieser Form selten in einem Kochbuch findet. Umso schön, dass dies hier gegeben ist.
Die Rezepte sind in die Jahreszeiten untergliedert, erweitert noch um das Kapitel „Jederzeit“, das ich ebenfalls sehr pfiffig finde. Die weitere Untergliederung erfolgt in „Kalt“, „Warm“ und „Süß“.
Das Buch enthält über 70 Rezepte aus mehr als 20 Ländern, was wiederum eine sehr große Bandbreite ergibt. Auch trägt jedes Rezept einen Untertitel in der Originalsprache, was die Muttersprachler sicher immer freuen wird. Ergänzend enthalten die Rezeptseiten zusätzliche Tipps und Varianten.
Die Rezepte sind verständlich formuliert und auch für Küchen-Neulinge gut zu verstehen. Das Nachkochen bereitet keine Schwierigkeiten und die Ergebnisse können sich sehen (und schmecken) lassen.
Zum Sehen lassen noch so viel: Das Auge isst ja bekanntermaßen mit und ein Kochbuch wäre nur halb so schön ohne Fotos! Hier ein großes Lob auch an die Fotografin Vanessa Maas und die Setstylistin Gabi Weiss, die dafür verantwortlich zeichnen, dass einem bei der Durchsicht des Buches bereits das Wasser im Munde zusammenläuft.
Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, das sicher nicht nur Veganer zum Nachkochen inspirieren wird.

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