Katharina V. Haderer Blue Scales

(31)

Lovelybooks Bewertung

  • 45 Bibliotheken
  • 9 Follower
  • 0 Leser
  • 16 Rezensionen
(14)
(14)
(1)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Blue Scales“ von Katharina V. Haderer

»Ich träume von Wölfen. Mit hechelnden Zungen graben sie die Nasen in die Erde und suchen den Boden nach mir ab. Schwarze Schatten gleiten durch die Nacht, gelbe Augen leuchten wie die Verdoppelung des Himmelsgestirns auf. Egal wohin ich gehe – Augen. Sie schließen sich, ich stehe in der Finsternis.« Ein Rudel wölfischer Gestaltenwandler ist in die Stadt gekommen, um eine alte Rechnung zu begleichen: Der Alpha-Wolf will der Familie Song ihren Platz in der Hexade streitig machen - dem Rat aus sechs Familien, die die moderne Stadt Poschovar unter sich aufgeteilt haben. Nie hätte die 18-jährige Christine ›Christie Song‹ gedacht, dass sie eines Tages in die Belange der Familie hineingezogen werden würde. Doch die Wölfe richten ihre Aufmerksamkeit auf das vermeintlich schwächste Familienmitglied, das - als außereheliches Kind - wohl kaum deren mächtige magische Fähigkeiten geerbt haben kann. Unversehens findet sich die junge Frau in einem gewaltsamen Konflikt wieder, mit dem sie nichts verbindet als ihr Familienname. Ihre einzigen Waffen gegen den Feind: Ihre Sturheit, ein Polo-Schläger und die seltsamen, blauen Schuppen an ihren Schultern, die einen Hinweis auf ihren leiblichen Vater geben ...

Eine Geschichte die mal aus dem Fantasy Einheitsramsch hervorsticht

— I_like_stories
I_like_stories

An und für sich sehr gut, aber es hat mich nicht "süchtig" machen können, dennoch freue ich mich auf Band 2 und wie es weiter gehen wird!

— Fairy_Cary
Fairy_Cary

Faszinierende Buchwelt, die einen nach und nach verschlingt und nicht mehr loslässt!

— Chrissey22
Chrissey22

Interessante Story, die zur Abwechslung mal ganz ohne dramatische Liebesgeschichte auskommt. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung

— Brine
Brine

Taucht ein in eine völlig andere Welt. Absolut empfehlenswert! Gelungener Auftakt, toller Schreibstil.

— NordicGhost
NordicGhost

Es war leider nicht so meins, da es meinen Geschmack leider nicht ganz treffen konnte...

— EmelyAurora
EmelyAurora

"Blue Scales - Die Drachen von Talanis" ist ein Auftakt mit viel Potenzial und hat mir trotz (kleinerer) Mankos wirklich gut gefallen.

— Cadness
Cadness

Stimmige Storyline, fein ausgearbeitete Charaktere und ein Cover, das zum Träumen einlädt.

— Dreamfall1
Dreamfall1

Eine tolle Geschichte die Platz für die eigene Fantasie lässt und detaillierte Schauplätze hat ♡ Lest es! Unbedingt!

— Phoenicrux
Phoenicrux

Ein fremder Kontinent, eine hierarchische Ordnung und ein Mädchen zwischen den Fronten. Doch wage es nicht, sie zu unterschätzen! <3

— Majainwonderland
Majainwonderland

Stöbern in Fantasy

The Chosen One - Die Ausersehene: Band 1

Netter Auftakt mit ein wenig Magie.

tinca0

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt

Ein interessanter, aber eher durchschnittlicher Fantasy-Auftakt. Fantastischer Schreibstil, aber auch leider viele unnötige Ausschmückungen.

Stinsome

Das Erbe der Macht - Band 10: Ascheatem (Urban Fantasy)

Auf geht`s nach Arctica! Wer wird die Silberknochen zuerst in den Händen halten? Ein weiteres spannendes Abenteuer mit den Lichtkämpfern.

Sancro82

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Braucht ein bisschen Zeit bis es an Fahrt gewinnt, aber dann ist es richtig spannend

Sternchenschnuppe

Chicagoland Vampires - Ein Biss von dir

Aufregend, spannend, witzig und romantisch. Ein guter Abschluss einer genialen Reihe, aber ein paar mehr Seiten hätten es gerne sein dürfen.

coala_books

Das Erbe der Macht - Silberknochen

Die Jagd nach den verloren gegangen Artefakten geht weiter. Wieder ein sehr spannender Teil der Reihe "Das Erbe der Macht"

Sancro82

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Fantasy mit Drachen meets Der Pate

    Blue Scales
    I_like_stories

    I_like_stories

    21. September 2017 um 17:27

    Das Buch habe ich mir im Zuge des Kindle Deals gekauft. Ich hatte es vorher überhaupt nicht auf meinem Radar. Was eine absolute Schande ist! Das Buch hat mir nämlich sehr, sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist super, spannend und flüssig zu lesen und macht das Buch damit zu einem richtigen Page Turner (oder Klicker, oder wie auch immer das auf dem Kindle heißt... 😂).Die Story ist mitreißend und mal was vollkommen anderes. Sie sticht aus dem Fantasy Einheitsramsch (den ich dennoch sehr schätze! ;)) heraus. Über Drachen lese ich in letzter Zeit eh sehr gern.Die Protagonistin Christie, aus deren Sicht wir in diese Fantasywelt blicken, war mir auf Anhieb sympatisch. Aufgrund ihrer Aussage, dass es keine Lovestory ist und sie ihrer Schwester quasi den Typ gönnt habe ich es mir auch gekauft. Ich hatte mir zwar aufgrund der Beschreibung etwas vollkommen anderes vorgestellt, wurde aber absolut nicht enttäuscht! Im Gegenteil!Auch die anderen Figuren bereichern die Story. Einzig bei Christies bester Freundin, fand ich es seltsam, dass sie Familie hat, die aber nur sehr selten vorkam bzw Erwähnung fand. Auch das Fahrrad Polo (oder was es war) wirkte auf mich reingezwungen. Christie spricht zwar davon, dass es ihr Sport ist, aber ich habe es ihr leider nicht abkaufen können. Da ging es kaum in die Tiefe. Das tut der Geschichte aber keinem Abbruch. Und somit habe ich dieses Buch sehr genossen und schnell verschlungen.Wer nichts gegen eine bunte Fantasywelt mit einer Prise der Pate hat ist hier goldrichtig! Wer sich pro Buch höchstens auf eine Nicht-Menschliche-Spezies konzentrieren möchte (und sich evtl vor untoten Vögeln ekelt... 😜), der sollte die Finger davon lassen.Also ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf den 2. Teil (und die Kurzgeschichte über die Katze! 😉) und bin gespannt, wie es mit Christie weitergeht.

    Mehr
  • Die Drachen von Talanis - ein Buch voller Geheimnisse, bei dem nichts ist wie es zu sein scheint!

    Blue Scales
    Chrissey22

    Chrissey22

    10. August 2017 um 16:09

    Inhalt: »Ich träume von Wölfen. Mit hechelnden Zungen graben sie die Nasen in die Erde und suchen den Boden nach mir ab. Schwarze Schatten gleiten durch die Nacht, gelbe Augen leuchten wie die Verdoppelung des Himmelsgestirns auf. Egal wohin ich gehe Augen. Sie schließen sich, ich stehe in der Finsternis.« Ein Rudel wölfischer Gestaltenwandler ist in die Stadt gekommen, um eine alte Rechnung zu begleichen: Der Alpha-Wolf will der Familie Song ihren Platz in der Hexade streitig machen - dem Rat aus sechs Familien, die die moderne Stadt Poschovar unter sich aufgeteilt haben. Nie hätte die 18-jährige Christine Christie Song gedacht, dass sie eines Tages in die Belange der Familie hineingezogen werden würde. Doch die Wölfe richten ihre Aufmerksamkeit auf das vermeintlich schwächste Familienmitglied, das - als außereheliches Kind - wohl kaum deren mächtige magische Fähigkeiten geerbt haben kann. Unversehens findet sich die junge Frau in einem gewaltsamen Konflikt wieder, mit dem sie nichts verbindet als ihr Familienname. Ihre einzigen Waffen gegen den Feind: Ihre Sturheit, ein Polo-Schläger und die seltsamen, blauen Schuppen an ihren Schultern, die einen Hinweis auf ihren leiblichen Vater geben ... Erster Eindruck: Diesen Drachen habe ich eigentlich eher unfreiwillig einziehen lassen. Ein Tauschbuch gegen ein anderes, dass mir leider nicht so zusagte. Umso neugieriger war ich natürlich, was sich hinter diesem mysteriösen Cover mit der Frauengestalt und den chinesischen Schriftzeichen so versteckt. Der Titel hat mir direkt gefallen, Blue Scales – Die Drachen von Talanis klingt geheimnisvoll, irgendwie verheißungsvoll. Ich hatte ja keine Ahnung, wie verheißungsvoll!   Schreibstil: Seit langem war dieses Buch eines, bei dem der Schreibstil mir direkt „anders“ ins Auge fiel. Er unterschied sich nämlich sehr stark von anderen Büchern. Die Autorin würde ich wirklich unter hundert anderen wiedererkennen, so sehr stach mir die Art und Weise ihres Stils ins Auge! Erste Auffälligkeit war die Schreibzeit: Im Präsens habe ich wirklich schon länger kein Buch mehr gelesen. Auch die Art und Weise wie Katharina v. Haderer ihre Figuren beschreibt hat mich direkt überrascht. Sie ist einfach ehrlich; schonungslos. Sie beschönigt nichts in ihrer Geschichte und schreibt mit einer amüsanten Nüchternheit, die mich als Leser direkt angesprochen hat. Es war einfach erfrischend anders. Für mich eine absolut positive Überraschung! Inhalt: Besonders fasziniert war ich von dem einzigartigen Familiengefüge, das im Buch eine wirklich große Bedeutung innehat. Direkt am Anfang des Buches sieht man eine Übersicht der Hexade von Poschovar, mit den verschiedenen Familienoberhäuptern und deren Nachfolgern. Anfangs ist man etwas überfordert. Wer lebt wo in welchem Viertel, wer hat welche interessante Fähigkeit, wer hat welche Eigenarten? Aber man findet sich so rasend schnell in der Buchwelt zurecht, dass man diese Übersicht eigentlich dann doch gar nicht mehr braucht. Die Autorin bringt dem Leser das Gefüge von Poschovar wirklich unglaublich geschickt näher und Christie entwickelt sich gewissermaßen als „Reiseführerin“, die eher unfreiwillig in diese Strukturen der Hexade involviert wird. Ist man erst einmal in den Konflikt mit den Wölfen abgetaucht, so geht alles einfach nur noch in Lichtgeschwindigkeit vorbei. Mehr und Mehr wird man in die Geschichte hineingezogen und besonders schön sind die Zeichnungen, die immer mal wieder die Hauptfiguren der Geschichte zeigen. Für mich war Christie einfach eine der interessantesten Protagonisten, die ich je kennenlernen durfte. Sie war nicht das typische „wunderschöne, missverstandene, kleine blonde Mädchen“, sondern sie sprühte nur so vor Authentizität und Durchschnittlichkeit – aber genau das war es was sie so besonders macht! Sie hat irgendwie keine Ziele im Leben, keine Träume und lebt einfach so in den Tag hinein, bis sie plötzlich durch die Ankunft des Wolfsrudels merkt, dass ihr Leben so vieles mehr für sie bereithält. Dass sie mit ihrer neuen Aufgabe natürlich ziemlich überfordert wird ist sicherlich keine allzu große Überraschung, aber ihren Weg den sie beschreitet fand ich einfach nur super spannend zu verfolgen! Fazit:  Für mich inhaltlich eine absolut kreative, mitreißende und unglaublich umfangreiche Geschichte, die von der Autorin sprachlich wirklich großartig umgesetzt wurde. An manchen Stellen war ich zwar wirklich aufgewühlt, sauer und fuchsteufelswild, weil Christie tut, was sie nun einmal tut (keine Spoiler an dieser Stelle!), aber gerade Bücher die die verschiedensten Emotionen in einem wecken, sind die Bücher die nachhaltig im Gedächtnis bleiben und Blue Scales – die Drachen von Talanis wird sowas von in meinem Gedächtnis bleiben! Und das Beste: Schon sehr bald geht die Geschichte mit Green Scales weiter, sodass ich nicht mehr lange warten muss und ihr noch ganz schnell vorher den 1. Band lesen könnt!

    Mehr
  • Für mich ein wunderbares und spannendes Lesevergnügen

    Blue Scales
    Mietze

    Mietze

    23. February 2017 um 17:37

    Christine "Christie" Song hat es alles andere als leicht mit ihrer Familie. Die Stadt Poschovar auf dem Kontinent Vesper in der sie lebt, wird von der sogenannten Hexade "regiert", einem Zusammenschluss der sechs mächtigsten Familien vor Ort. Auch ihre eigene Familie, die Songs, angeführt von ihrer Großmutter Pheng Song, gehört dazu. Denn die Songs sind eine Familie voller Nekromanten und Drachenwandlern und damit eine gewichtige Größe in der Hexade. Eigentlich ist Christie in allen Belangen rund um die Familie eher ein wenig außen vor, denn als uneheliches Kind aus einer Affäre ihrer Mutter, gilt sie vor allem in den Augen von Pheng als nicht wichtig genug um sie in die Familie zu integrieren. Dennoch ist es Christie, die eines Tages als erstes in eine blutige Fehde mit einem Rudel Wolfswandler gezogen wird. Dieses versucht die Familie Song aus der Hexade zu drängen. Nichts desto trotz wäre Christie nicht Christie, wenn sie dies einfach so auf sich sitzen lassen würde. Ein blutiger Kampf um die Herrschaft in Poschovar beginnt...   Ich habe mich sehr gefreut das Buch um Christie und die Drachenwandler endlich vom Sub befreien zu können. Besonders weil ich wie immer begeistert bin das alle Bücher der Autorin in derselben Welt spielen und subtil miteinander verbunden sind. Egal ob z.B. durch die Orte und Kontinente, Legenden und Mythen oder Charaktere die in mehreren Geschichten kurze Auftritte haben. Dies ist auch hier wieder der Fall und ich war glücklich über jedes entdeckte Schnippselchen. Dabei spielt Blue Scales übrigens zeitlich vor den Ereignissen in "Götterdämmerung". Die Geschichte um die Drachenwandler, Nekromanten und die anderen Familien der Hexade war mal etwas anderes. Das ist noch so ein Punkt der mich anspricht. Auch wenn die Geschichten weltenmäßig zusammen hängen, hat doch jede Geschichte ihren ganz eigenen Schwerpunkt und ihre Besonderheiten. Hier mochte ich die Idee der Familienstrukturen die teilweise ein wenig mafiös wirken. So kontrollieren z.B. die Familien einzelne Stadtteile und sind dort auch für Sicherheit und "Probleme" selbst zuständig. Dabei wird jede Familie meist von einer Matriarchin oder einem Patriarchen geführt und es gibt einen Nachfolger der besonders verhätschelt und gefördert wird. In der Familie Song ist das Christies Cousin Zhang, ein Nekromant der erst langsam beginnt seine Kräfte zu stärken. Klar, dass ihre traditionell veranlagte Großmutter Christie als uneheliches Kind und mit nur geringem magischen Blut eher ablehnt. Sie ist in ihren Augen ziemlich unnütz und eine Schwachstelle in der Familie. Eine Bilderbuchfamilie, nicht wahr? Ich mochte Christie als Charakter eigentlich sehr gerne. Sie hatte ab und an ein paar Anwandlungen bei denen ich sie gerne geschüttelt hätte, aber ich denke sie hat sich gut entwickelt im Laufe des Buches. Ansonsten fand ich auch die anderen Charaktere ziemlich interessant und es bahnen sich da noch ziemliche Enthüllungen bezüglich der Familienstrukturen an, besonders was Christies Herkunft angeht. Da bin ich noch sehr gespannt wie es im nächsten Band weitergeht. Zeit für Green Scales! Für mich ein wunderbares und spannendes Lesevergnügen. Ich könnt euch in diesem Buch auf jeden Fall auf ein interessantes, leicht asiatisch angehauchtes Setting und blutige Familienfehden freuen die die Hexade mächtig durcheinander wirbeln werden. Achtung die Drachen sind los! Schaut vorbei: http://cat-buecher-welt.blogspot.de/2017/02/rezi-blue-scales-die-drachen-von.html

    Mehr
  • Leider nicht ganz meins, aber bestimmt ist es für wen anders ein wahrer Schatz

    Blue Scales
    EmelyAurora

    EmelyAurora

    14. January 2017 um 23:21

    Blue Scales spielt in einer Welt, zu der ich während des Lesens leider keine richtige Verbindung aufbauen konnte. Länder wie China oder Japan, an die diese Welt angelehnt ist, faszinieren mich auch sonst eher wenig, was wohl der Hauptgrund dafür war. Wie schon das Land konnte mich leider auch die Geschichte nicht richtig fesseln und hat mich leider etwas enttäuscht zurückgelassen. Die Ganze Zeit habe ich auf eine Sache gewartet, die nicht kam. Christine hat meiner Meinung nach keine nennenswerte Veränderung durchlaufen und war eigentlich mehr Beobachterin und "Opfer", wie ich finde. Leider konnte mich auch der Machtkampf der Wölfe mit den Drachen nicht wirklich fesseln und zum Ende hin hat mich die Brutalität unter den Wandlern etwas verstört. Wo wir schon von einem Ende reden - Auch das konnte mich nicht wirklich überzeugen. Vielleicht ist mein Problem mit dem Buch auch nur, dass es so wenige Seiten hat und sich die Geschichte dadurch nicht so komplex gestalten kann, wie ich es gerne hätte. Vielleicht liegt es an den Traditionen, der Kultur oder den Charakteren, dass ich nicht richtig in die Geschichte hineinfinden konnte. Wahrscheinlich war es alles zusammen. Nun ja, mir kann leider auch nicht jedes Buch gefallen! Aber ich bin ziemlich sicher, dass es viele Leser gibt, denen dieses Buch gefallen könnte! Schreibstil: Nun, wir verfolgen das Geschehen aus Christines Sicht in der 1. Person, wodurch wir ihren eingeschränkten Blickwinkel auf das Geschehen einnehmen. Wirklich mitreißend war es leider nicht. Cover: Es passt recht gut zu der Geschichte, aber meins ist es nicht wirklich. Es sticht auf jeden Fall hervor :D Bewertung: Ich gebe dem Buch schweren Herzens 2 Sterne. Es tut mir unendlich Leid, aber mir hat es nicht gefallen. Ich konnte mich einfach nicht einfinden und die Geschichte selbst konnte mich auch nicht überzeugen. Sicherlich ist das Buch für jemanden anders ein Schatz, für mich leider nicht.

    Mehr
  • Blue Scales

    Blue Scales
    Cadness

    Cadness

    05. December 2016 um 21:00

    "»Ich träume von Wölfen. Mit hechelnden Zungen graben sie die Nasen in die Erde und suchen den Boden nach mir ab. Schwarze Schatten gleiten durch die Nacht, gelbe Augen leuchten wie die Verdoppelung des Himmelsgestirns auf. Egal wohin ich gehe Augen. Sie schließen sich, ich stehe in der Finsternis.« Ein Rudel wölfischer Gestaltenwandler ist in die Stadt gekommen, um eine alte Rechnung zu begleichen: Der Alpha-Wolf will der Familie Song ihren Platz in der Hexade streitig machen - dem Rat aus sechs Familien, die die moderne Stadt Poschovar unter sich aufgeteilt haben. Nie hätte die 18-jährige Christine Christie Song gedacht, dass sie eines Tages in die Belange der Familie hineingezogen werden würde. Doch die Wölfe richten ihre Aufmerksamkeit auf das vermeintlich schwächste Familienmitglied, das - als außereheliches Kind - wohl kaum deren mächtige magische Fähigkeiten geerbt haben kann. Unversehens findet sich die junge Frau in einem gewaltsamen Konflikt wieder, mit dem sie nichts verbindet als ihr Familienname. Ihre einzigen Waffen gegen den Feind: Ihre Sturheit, ein Polo-Schläger und die seltsamen, blauen Schuppen an ihren Schultern, die einen Hinweis auf ihren leiblichen Vater geben ..." Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich habe einige Zeit gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Die vielen Namen, Bezeichnungen und Hierarchieaufteilungen waren etwas verwirrend und komplex, so dass ich mich erst etwas durch wuseln musste. Aber als ich einmal durchgeblickt hatte, gab es kein Halten mehr und ich habe das Buch wortwörtlich verschlungen. Der Schreibstil der Autorin hat mir schon im ersten Teil der Götterdämmerungssaga gut gefallen. Er ist bildhaft, angenehm und treffend. Mit Christine bin ich leider nicht ganz warm geworden und hätte sie manchmal gerne einfach nur geschüttelt. Denn obwohl sie sehr aufopferungsvoll, herzensgut und schlagfertig ist, ist sie auch etwas naiv, gutmütig und reagiert oft vorschnell, was einige unangenehme Folgen mit sich zieht. Auch konnte ich einige ihrer Handlungen nicht immer direkt ganz nachvollziehen. Trotzdem habe ich sie im Verlauf der Handlung irgendwie gern gewonnen. Generell verlief die Geschichte oft anders, als ich es erwartet hatte. Auch gab es keine typische Liebesgeschichte im eigentlichen Sinne, was mir gut gefallen hat. Die Handlung bietet einiges an Spannung, Intrigen und Geheimnissen. Jedoch gab es auch einige Stellen, besonders zum Ende hin, die sich etwas in die Länge gezogen haben. Fazit: „Blue Scales – Die Drachen von Talanis“ ist ein Auftakt mit viel Potenzial und hat mir trotz (kleinerer) Mankos wirklich gut gefallen.

    Mehr
  • Blue Scales: Die Drachen von Talanis

    Blue Scales
    Dreamfall1

    Dreamfall1

    28. November 2016 um 13:10

    Rückblickend betrachtet, war Blue Scales eine sehr schöne Winter-Lektüre, die zwar durchaus fesselnd und reizvoll, aber leider auch sehr kurzweilig für mich gewesen ist. Das Cover des Romans hatte mich bereits auf der Buchmesse angesprochen und seitdem nicht wirklich losgelassen. Das Zusammenspiel der Farben und auch die gekonnt ausgesuchte Abstraktion schaffen ein harmonisches Gesamtbild. Auch der Klappentext und die eigentliche Grundidee der Geschichte konnten mich durchaus ansprechen. Der Schreibstil der Autorin trug ebenfalls dazu bei, dass sich die Story sehr schön entfaltete und immer mehr das Interesse weckte. Katharina V. Haderer vermag es mit nur wenigen Worten Charaktere so zu beschreiben, dass die Fantasie der Leser angeregt wird und sich ein sehr konkretes Bild der Protagonisten im Kopf festsetzt. Blumig, schnörkelig und vor allem flüssig, erzählt die Autorin Seite um Seite die Geschichte und schafft dabei einen runden Spannungsbogen. Doch so gut bis hierhin alles auch gefiel, kam für mich ab der Mitte des Buches ein kleiner Dämpfer. Der Handlungsstrang wurde (zumindest für mich) recht schnell vorhersehbar und der Spannungsbogen fiel in sich zusammen. Ohne das Ende gelesen zu haben, war mir bereits klar was als nächstes passieren wird. Schade, aber ich habe dennoch weitergelesen. Am Ende kamen dann doch noch 2-3 kleine Überraschungen (also an alle kleinen Besserwisser wie mich, weiterlesen lohnt sich durchaus! *lach*) und die Geschichte fand insgesamt ein rundes und durchaus gelungenes Ende. Fazit: Blue Scales ist eine sehr farbenfrohe und fantasiereiche Geschichte. Das Herzblut der Autorin ist auf jeder Seite zu spüren und zeugt von einem einzigartigen, wundervollen Schreibstil. Die Storyline als solche ist durchaus spannend, kann jedoch auch als etwas vorhersehbar erachtet werden, die Charaktere hingegen erwachen in der eigenen Fantasie zum Leben und zeugen von Ecken, Kanten und insgesamt sehr sympathischen Zügen. Lesen lohnt sich auf jeden Fall, nicht zuletzt wegen des wundervollen Covers und dem wirklich (wirklich) fantastischen Schreibstil der Autorin!

    Mehr
  • sehr komplexe Geschichte

    Blue Scales
    Letanna

    Letanna

    26. November 2016 um 08:33

    Die 18-jährige Christine Song lebt mit ihrer Familie in Poschovar. In Poschovar regiert die Hexade, ein Zusammenschluss aus 6 Familien, die die Stadt unter sich aufgeteilt haben. Jeder dieser Familien gehört zu den Interens, Andersartige mit besonderen Fähigkeiten und Gestaltenwandlern. Christie gehört zu einer der Familien, ihr Vater ist ein Drach, aber da ihre Großmutter, die Matriarchin Christie regelrecht hasst, hat sie wenig mit der Hexade zutun. Als nicht-eheliche Tochter ist sie auch keine direkte Blutsverband, was ihre Großmutter sie immer wieder spüren lässt. Dann taucht ein Rudel Wölfe in Poschovar auf und fordert die Hexade heraus. Christie wird ungewollt in diesem Machtkampf hineingezogen und gerät in große Gefahr.Wieder einmal hat mich das Cover und der Klappentext sehr neugierig auf dieses Buch gemacht, wie so oft bei Büchern aus dem Drachenmond Verlag. Hinzu kommt, dass ich sehr gerne Bücher mit Drachenwandler lese und ich war deshalb sehr gespannt auf Blue Scales.Die Autorin entführt den Leser in eine Welt, die unserer gar nicht so unähnlich, gleichzeitig aber auch völlig anders ist. In Poschovar regieren die Interens, zu denen auch Christie und ihre Familie gehört. Die Welt wird sehr komplex beschrieben, es geht um politische Machtkämpfe und um Intrigen. Mitten in diese Konflikte gerät die 18-jährige Christie. Christie ist ein sehr sympathischer Charakter und ich mochte sie von Anfang an. Ihre Position in ihrer Familie ist nicht einfach, da sie ein außereheliches Kind ist, was ihre Großmutter sie immer spüren lässt. Im Gegensatz zu ihre Familie, die immer zu ihr hält. Christie hat ein großes Geheimnis, das sie vor jedem in in ihrer Familie geheim hält. Natürlich spielt gerade dieses Geheimnis eine wichtige Rolle. Aber in in erste Linie geht es um den Machtkampf zwischen den Wölfen und der Hexade, in die Christie ungewollt hineingezogen wird. Neben Christie gibt es viele andere interessante Charaktere, wie z. B. Christies Cousin Zhang, der ein Nekromant ist oder Christies Schwester Lin, die bereits erste Anzeichen zeigt, dass sie eine Drachenwandlerin wird. Was leider völlig fehlt ist eine Liebesgeschichte. Es gibt auch keine Andeutungen in diese Richtung, was ich sehr schade fand. Das hätte das ganze noch etwas abgerundet.Das Ende schreit förmlich nach einer Fortsetzung und ich hoffe, wir müssen nicht so lange auf diese warten. Von mir gibt es 9 von 10 Punkte.

    Mehr
  • Wecke den Drachen in dir!

    Blue Scales
    Phoenicrux

    Phoenicrux

    24. November 2016 um 18:05

    Cover:Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Die Farben, der Bild-in-Bild Effekt der leicht verwischt wirkt und die Zeichen haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Man hat das Gefühl das wenn man über das Cover streichen würde, das darunter ein weiteres Bild zum Vorschein kommen könnte. Ich habe es gesehen und war sofort verliebt in das Cover, das sich wundervoll im Regal machen würde.Zum Buch:Es beginnt mit einer Widmung, die ich sehr schön finde. Man spürt die Dankbarkeit der Autorin für die genannten Menschen und das ist umso toller. Die kleinen Illustrationen im E-Book bei den Kapitelanfängen gefallen mir sehr gut, da es die Anfänge so optisch etwas auflockert. Den Schreibstil kann ich als sehr angenehm, leicht lesbar und flüssig beschreiben. Man wird sofort vereinnahmt und in den Bann gezogen. Die Geschichte spielt aus Christies Sicht.Protagonisten:Ich finde es echt toll, wie die Familienbanden beschrieben werden. Die Autorin versucht nicht mit vielen Details um sich zu werfen was das betrifft, sondern lässt durch kleine Lücken dem Leser/ der Leserin noch genug Fantasie um sich Details vorzustellen die möglich wären. Auch das Verhältnis zwischen Lin und Christie ist interessant dargestellt. Während man das Gefühl hat das Lin mehr vom Leben will, als das was sie momentan macht, ist es bei Christie so das man spürt das sie nie daran gedacht hat etwas eigenes zu machen, das sie frei entschieden hat. Sie will nur ihre Familie zusammenhalten und eine Arbeit haben die sie etwas absichert. Trotz der Unterschiede merkt man wie eng die beiden sind, dennoch jede für sich eine Entwicklung durchmacht, von der die andere nichts merkt. Long ist ein wirklich toller Protagonist und Charakter, genau wie man sich jemanden seiner Art vorstellt: aufbrausend, temperamentvoll und sehr beschützerisch. Ich mochte es sehr gerne von ihm zu lesen.Meine Meinung:Die Autorin hat hier eine sehr tolle, detaillreiche Welt geschaffen, die nach wenigen Sätzen schon begeistert. Die Schauplätze konnte ich mir gut vorstellen und das Begriffslexikon am Schluss des Buches hat bei den Begriffen die man nicht so kannte auch sehr gut geholfen. Ich muss wissen wie es weitergeht. Unbedingt. Es war mir nicht möglich das E-Book aus der Hand zu legen, da ich so begeistert war. Das ist das erste Buch der Autorin das ich gelesen habe, daher war ich mit ihrem Schreibstil noch nicht vertraut, doch nach einer kurzen Einfindungsphase (was auch an den Details und den Informationen zu Beginn lag) war es einfach die Geschichte in einem Rutsch durchzulesen. Nun warte ich sehnsüchtig darauf mehr von Christie, Long, Lin und den anderen zu lesen, denn das Ende hat mich etwas sprachlos zurückgelassen. Ein kleines Lese-Highlight 2016 war dieses Buch für mich und ich kann es nur jedem ans Herz legen. Lest es! Unbedingt!

    Mehr
  • Faszinierende Drachen!

    Blue Scales
    jaymixtape

    jaymixtape

    24. November 2016 um 12:08

    Meine Meinung Handlung Die Handlung wird aus der Sicht der achtzehnjährigen Christine Song erzählt. Sie ist das schwarze Schaf in der Familie. Die Großmutter sieht in ihr nichts anderes, als die außereheliche Tochter ihrer Schwiegertochter und macht ihrer Enkelin damit das Leben schwer. Dabei weiß die alte Dame noch nicht einmal, dass Christie sich noch mehr von der Familie unterscheidet als angenommen. Während ihre Schwester das Drachenerbe, die roten Schuppen, ihres Vaters Long Song geerbt hat, ziehen sich blaue Schuppen über Christies Körper, die sie noch mehr zur Außenseiterin machen. Sie tut alles, um ihr kleines Geheimnis zu wahren und sich aus den Angelegenheiten der Familie und der Hexade herauszuhalten. Als ein Rudel wölfischer Gestaltenwandler in die Stadt kommt, wird sie jedoch schnell hineingezogen. Die Idee, die hinter der Geschichte steckt, gefällt mir sehr gut. Ich glaube, dass ich bisher noch kein Buch über Drachen gelesen habe, aber die Art und Weise, wie sie hier erscheinen, konnte mich überzeugen. Das Setting und die Kultur, in der die Familie Song leben, erinnert an die asiatische Kultur. Die Drachenwesen passen dort natürlich sehr gut herein. Insgesamt erwartet den Leser eine spannende Lektüre. Überraschende Wendungen und Geschehnisse machen es unmöglich, den Ausgang vorherzusagen und fesseln einen an die Seiten. Anfangs hatte ich einige Probleme, mich zurecht zu finden. Durch die Hexade, dem Rat der sechs Familien, lernen wir schnell viele Personen kennen. Zudem bringt auch die Welt viele neue Begriffe mit, die man lernen muss. Aber nach der Zeit legte sich meine Verwirrung und ich konnte mich ganz auf die Geschichte einlassen. Mich hat es überrascht, dass es keine Liebesgeschichte gibt. Zumindest keine, die Christine betrifft. Anfangs hat es mich etwas gestört, weil irgendwie gehört es dazu, oder nicht? Aber nach Beendigung der Lektüre weiß ich, dass es bisher nicht gepasst hätte. Es ist gut so, wie es ist. Irgendwie war es auch mal erfrischend, etwas anderes zu lesen. Hier steht die Familie im Vordergrund. Charaktere Christine Song ist die Protagonistin dieser Geschichte. Keine typische Protagonistin. Durch ihre Großmutter hat sie viel Ablehnung erfahren und sie weiß, dass sie nicht dazu gehört. Sie tut, als mache es ihr nichts aus, aber das stimmt so nicht. Anfangs fand ich sie sehr interessant, aber ich muss leider sagen, dass ich letztendlich nicht ganz mit ihr warm geworden bin. Oft hätte ich sie am liebsten geschüttelt. Durch ihre Geschichte wünscht sie sich, endlich einen Unterschied machen zu können, handelt deswegen oft vorschnell und reagiert trotzig wie ein Kind. Mein Lieblingscharakter ist Long Song. Deswegen möchte ich ihn noch erwähnen. Er ist nicht der leibliche Vater von Christie, aber er hat sie voll und ganz als seine Tochter angenommen. Seine Liebe für die Familie ist bedingungslos und er würde alles, wirklich alles für seine Liebsten tun. Einen solchen Vater findet man selten in Geschichten. Schreibstil Katharina V. Haderers Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen. Sie beschreibt die Situationen auf eine einzigartige Art und Weise und lässt dem Leser viel Platz, um zwischen den Zeilen zu lesen. Das finde ich großartig. Mein Fazit: „Blue Scales – Die Drachen von Talanis“ ist ein Auftakt mit viel Potenzial. Trotz einer Protagonistin, mit der ich nicht warm werden konnte, konnte mich die generelle Idee, die hinter der Handlung steht, begeistern. Daher möchte ich noch 4 Herzen vergeben.

    Mehr
  • Viel zu schnell vorbei

    Blue Scales
    Chirise

    Chirise

    20. November 2016 um 14:34

    Die 18jährige Christine Song lebt mit ihrer Familie in Poschovar, eine Stadt, in der die Hexade regiert, ein Zusammenschluss aus sechs mächtigen Familien, die die Stadt unter sich aufgeteilt haben. Eine davon ist die Drachenwandler- und Nekromanten-Familie Song. Christie möchte mit den Machenschaften ihrer Familie eigentlich nichts zu tun haben, auch weil sie als außereheliches Kind nicht von ihrer Großmutter akzeptiert wird, doch als ein Rudel aus Gestaltwandler-Wölfen nach Poschovar kommt und Rache für ein 20 Jahre zurückliegendes Ereignis fordert, landet sie unversehens in einer gefährlichen Situation. Was habe ich mich gefreut, endlich das neue Buch von Katharina V. Haderer in den Händen zu halten, und ich wurde wieder einmal nicht enttäuscht! Ihr toller Schreibstil  und die Spannung, die sich sehr schnell aufbaut, haben mich innerhalb der ersten Seiten an Christies Seite nach Poschovar gebracht und mich die ganzen 280 Seiten dort behalten und mitfiebern lassen. Christie ist eine tolle Protagonistin, sie ist bodenständig, vernünftig, hat eigentlich keine Lust auf „Abenteuer“  und ist ihrer Familie gegenüber sehr loyal, auch wenn ihre Großmutter sie als „Kuckuckskind“ nicht akzeptiert. Die Beziehung zu ihrer Familie fand ich gut dargestellt:  die Liebe zu ihrer Mutter und Schwester, mit denen sie zusammenlebt, und zu ihrem Ziehvater, der im Gefängnis sitzt, und im Gegensatz dazu die angespannte Stimmung, die bei jeder Begegnung zwischen ihr und ihrer Großmutter, der Matriarchin der Familie Song, deutlich wird. Auch bei den Nebencharakteren findet man eine bunte Vielfalt, zum Beispiel Christies beste Freundin Cordula, eine Heilmagierin, die durch ihr selbstbewusstes Auftreten begeistern kann, Thomas, ein Skinner, der sich mit Christies Schwester Linda anfreundet, und hinter dem sich mehr verbirgt, als es anfangs den Anschein hat, bis hin zu den „Bösewichten“, Geralt und seinem Wolfsrudel. Die Welt, in der „Blue Scales“ spielt, fand ich gut durchdacht, logisch und komplex. Von der spannenden politischen Organisation der Hexade, über die Sonderrechte der Interens, die durch das Verhalten des Wolfsrudels deutlich werden, alles reizt einen, noch mehr zu erfahren, was hoffentlich in den nächsten Bänden der Fall sein wird. „Blue Scales“ endet zwar nicht in einem ganz fiesen Cliffhanger, aber es sind auf jeden Fall noch mehr als genug offene Handlungsstränge da, um einen neugierig zu machen.  Die ganze Buchaufmachung hat mir auch ausnehmend gut gefallen, von Landkarten über Charakterporträts bis hin zu dem Lexikon hinten im Buch, in dem einige Wörter erklärt werden. Man merkt dem Buch an, wie viel Mühe und Liebe darin steckt. Fazit: Ein wunderbares Buch, Christie beschreibt es im Prolog selbst am besten. „Es ist eine Geschichte über Liebe – wenn auch nicht amouröser Art -, über Enttäuschung, Hoffnung und Angst, die es mit sich bringt, wenn man diejenigen beschützen möchte, die einem nahestehen.“ (S. 10) Von mir gibt’s die vollste Leseempfehlung und ich warte schon sehnsüchtig auf den nächsten Band!

    Mehr
  • Das Ringen um die Macht und das Drachenmädchen zwischen den Fronten <3

    Blue Scales
    Majainwonderland

    Majainwonderland

    19. November 2016 um 11:59

    "Blue Scales - Die Drachen von Talanis" von Katharina V. Haderer hat mich von den ersten Seiten an in seinen Bann gezogen. Das Setting, die Charaktere und die Handlung sind unvergleichlich und etwas ganz Besonderes! <3 Ich persönlich liebe hierarchische Strukturen in Geschichten und wie sich in diesem Fall mit der Hexade auseinandergesetzt wird. Insbesondere Christies Rolle, die einerseits die Regeln und Normen der Hexade einhalten muss und andererseits von dieser zunächst nicht anerkannt wird, hat mich fasziniert. Sie steht zwischen den Fronten und hat kaum Mitspracherecht, wenn es um ihr eigenes Schicksal geht. Ihr Kampfgeist und ihr starker Wille befähigen sie dennoch dazu, ihren eigenen Weg zu gehen und sich nicht durch die Matriarchen unterdrücken zu lassen. Auch das Prinzip des Gestaltwandelns spielt eine große Rolle innerhalb des Buches. Nebensächlich ob es sich dabei um Drachen, Wölfe oder möglicherweise Katzen handelt. Die Wandlungen und das Verhalten der einzelnen "Rudel" war für mich besonders interessant zu beobachten als Leser. Christies Rolle als außereheliches Kind wird durch das Auftreten der verhassten blauen Schuppen an ihrem Körper nur noch verstärkt. Krampfhaft versucht sie diese zu verstecken, sodass sich ihr (nicht leiblicher) Vater nicht von ihr abwendet. Ich vermute, dass in Christie ungeheure Kräfte schlummern, die erst noch geweckt werden müssen. Da der erste Teil mit einem Cliffhanger endet, warte ich nun gespannt auf Band zwei! <3 Ein wirklich spannender und magischer Roman, der durch Machtkämpfe, Intrigen und einen einzigartigen Weltenbau besticht!

    Mehr
  • Absolut lesenswert!

    Blue Scales
    ZingZang

    ZingZang

    15. November 2016 um 14:21

    Da es ja einen Klappentext gibt, erspare ich mir die Handlung der Geschichte wiederzugeben und komme direkt zu meiner Meinung:Blue Scales war ein so tolles Buch, dass ich es mit Freuden an einem Tag gelesen habe und danach dementsprechend verärgert über mich selbst war, es so eilig gehabt zu haben.Die Story an sich war packend, angefangen bei normalen Alltagsproblemen (Beruf, Geldnot, eine klitzekleine Wohnung), dem Neid einer jungen Frau, die eifersüchtig auf ihre ältere Schwester ist (ein Mann hat diese auf einen Kaffee eingeladen, nicht sie), familiären Problemen (eine Großmutter, die ich höchstpersönlich erschlagen würde, statt so "ruhig" zu bleiben) bis hin zu den Konflikten zwischen Gestaltwandlern und den Familien, die sozusagen die Kontrolle über die Stadt haben.Das Buch wirkt im einen Kapitel wie ein realistischer Roman, im nächsten Teil erlebt man einen Drachen in Action. Genau das ist das tolle daran - jeder Absatz sorgt für neue Überraschungen.Christie ist der mit Abstand sympathischste Charakter, der mir je untergekommen ist. Das Herz auf dem rechten Fleck, aber durchaus in der Lage dazu, auch mal die Zähne zu zeigen. Long, ihr Vater, wirkt wie der Fels in der Brandung, ruhig, stark, intelligent. Die Mutter steht eher im Hintergrund, kommt aber auch nicht zu kurz und zeigt auf einer öffentlichen Feier schon mal, wie emotional ein Mensch werden kann, wenn es um das eigen Fleisch und Blut geht.Kurz gesagt: Jeder Charakter ist einzigartig, anders, interessant. Keiner wirkt gleich, die Gestaltung dieser Personen ist rundum gelungen.Die Figuren passen, die Story ist spannend und unterhaltsam (die Gespräche zwischen Christie und ihrem Cousin Zhang sind köstlich!) und das Ende ist weder zu kitschig, noch zu herzerwärmend. Es ist einfach ein Ende, das in Ordnung ist, offen, aber zufriedenstellend. Und ich freue mich sehr auf den nächsten Teil.

    Mehr
  • Die Drachen vom Drachenmond

    Blue Scales
    nathaliejosephine

    nathaliejosephine

    12. November 2016 um 19:43

    Familiendrama trifft auf eine Welt, voll mit den fantastischsten Wesen, die manchmal unvorstellbar sind.________________________Die Songs leben in einer Welt, durchzogen mit Machtebenen, die von der Hexade, ähnlich der Mafia, bestimmt werden. Christine Song weiss noch nicht, wo ihr Platz in dieser Welt ist, nur, wo er nicht ist, sagt Großmutter Song ihr eben dies oft genug.Christie passt nicht in die Familie voller roter Drachen und Nekromanten, doch wer sollte ihr helfen daran etwas zu ändern, oder ihren Platz zu finden. Lin, ihre Schwester, der schon immer alles leichter fiel und die Problemen lieber aus dem Weg geht? Ihr Cousin Zsang, voller Leichtsinn und mit viel zu viel Druck belastet? Ihre Mutter, die einst einen Fehler begann, dessen Dimensionen sich noch nicht völlig erschließen lassen? Oder ihr Vater, der seit vierzehn Jahren im Gefängnis sitzt? Bisher war es aber auch noch für niemanden außer Christie wichtig, wo deren Platz ist, aber was ist, wenn eine Gruppe Gestaltwandler sie in eine Position drängt, deren Größe ungeahnte Maße annimmt. Gestaltwandler angetrieben durch Schuld, die in Rache gipfelt. . . Wird es Christie gelingen ihren Platz zu finden, die Hexade zu schützen und ihre Familie am Leben zu halten, oder muss sie sich entscheiden? __________________________Was macht dieses Buch aus? 1. Eine supertolle Story in einer Welt, die noch so viel mehr verspricht 2.Ein Cover, das mit einer tollen Farbkombie besticht und ein echter Hingucker ist 3. Ein wirklich guter und leserfreundlicher Schreibstil 4. Liebe, Drama, Intrigen, Geheimnisse, Fantasy, die unterschiedlichsten Bedeutungen von Familie 5. Charaktere, die einen überraschen und von denen man denkt, dass sie wirklich existieren, weil sie so genial gemacht sind, obwohl das ja nicht möglich ist 6. Suchtpotenzial hoch zehn,  denn kaum denkt,  puh alles überstanden,  kommt Katherina von Haderer von hinten mit einer Keule und haut das nächste raus und Ende____________________________Ich empfehle dieses Buch allen Drachenfans, Drachenmondfans, Fantasyliebhabern, Bücherwürmern und denen, die Spaß am Lesen haben 😉~Nathalie 

    Mehr
  • Packende Fantasy in einer modernen Welt mit Gestaltwandlern!

    Blue Scales
    Sirene

    Sirene

    09. November 2016 um 18:49

    Inhalt: Ein Rudel wölfischer Gestaltenwandler ist in die Stadt gekommen, um eine alte Rechnung zu begleichen: Der Alpha-Wolf will der Familie Song ihren Platz in der Hexade streitig machen – dem Rat aus sechs Familien, die die moderne Stadt Poschovar unter sich aufgeteilt haben.Nie hätte die 18-jährige Christine ›Christie Song‹ gedacht, dass sie eines Tages in die Belange der Familie hineingezogen werden würde. Doch die Wölfe richten ihre Aufmerksamkeit auf das vermeintlich schwächste Familienmitglied, das – als außereheliches Kind – wohl kaum deren mächtige magische Fähigkeiten geerbt haben kann.Unversehens findet sich die junge Frau in einem gewaltsamen Konflikt wieder, mit dem sie nichts verbindet als ihr Familienname. Ihre einzigen Waffen gegen den Feind: Ihre Sturheit, ein Polo-Schläger und die seltsamen, blauen Schuppen an ihren Schultern, die einen Hinweis auf ihren leiblichen Vater geben …"Die Bezeichnung >Drache< ist nicht bloß eine farbenfrohe Allegorie seines Charakters" - S. 18Ein wirklich interessantes Cover wird hier einem geboten. Man erkennt die Protagonistin im Zentrum des Bildes, sie ist überwiegend in durchsichtigen blauen Farben dargestellt und ihre Schulter und die zuerkennende Rückenpartie weisen Schuppen auf. Um sie herum ist eine Mischung aus Blau und Lila, in der man bei genauen hinschauen Details findet, wie asiatische Schriftzeichen und eine schmale Straße mit Laternen.Die Autorin schreibt im Ich-Erzähler und liefert eine Geschichte zum mitfiebern und benutzt eine wunderschöne Sprache, die zuerst einfach erscheint, aber Nachdruck hinterlässt. Ich bin sehr angetan von ihrem Schreibstil und von einigen Wörtern, die sie verwendet, die das Buch spannend, mysteriös und etwas heiter klingen lassen. Immer wieder kam ein Spannungsbogen auf und unerwartete Wendungen, sodass ich den Roman schwer aus der Hand legen konnte und ihn schnell beendet habe. "Ich habe eine andere Geschichte zu erzählen - eine über Familie, im Speziellen meine. Es ist eine Geschichte über Liebe- wenn auch nicht amouröser Art -, über Enttäuschung, Hoffnung und Angst, die es mit sich bringt, wenn man diejenigen beschützen möchte, die einem nahestehen." - S. 11Unsere Protagonistin hier ist die junge Christine, aus deren Sicht wir die Erlebnisse geschildert bekommen. Sie ist ein uneheliches Kind und sollte eigentlich nicht in das Machtnetzwerk von Talanis verwickelt werden, ein Netz von verschiedenen Familien (Gestaltwandler und Co.) die die Insel insgeheim regieren, aber sie gerät in den Mittelpunkt des Geschehens. Ihren Charakter empfand ich als authentisch, einerseits versucht sie stark zu sein, anderseits ist sie emotional belastet und muss mit sich kämpfen. Die Situation ist nicht einfach für sie, das steht fest und sie versucht mehr zu beschützen, als sich zu beweisen, ein sympathischer Charakterzug von ihr.Die anderen Charaktere lernen wir ebenfalls gut kennen und ich empfand es noch als positiv, dass es kein Buch ist wo Gestaltwandler, wie Wölfe und anderen Fantasiewesen immer "verhübscht" werden. Sie werden bildreich und animalisch beschrieben, ein drastischer Wechsel zwischen Mensch und Tier. Interessant ist hier außerdem noch, dass man sich nicht auf Stereotypen verlassen kann und immer wieder überrascht wird. Auch die "schlechten" Charaktere in Blue Scales haben mir gefallen, besonders die Großmutter, mit ihrer Abneigung gegen Christine, da sie nicht verwandt sind. Sie ist einerseits ein hinterlistiger und böser Charakter, aber hat auch eine andere Seite, die wir hin und wieder kurz aufleuchten sehen konnten. Neben den fantastischen Elementen wird auch das Thema Familie hier groß geschrieben. Es geht um Akzeptanz und Zusammenhalt, aber auch um die Machtverhältnisse innerhalb der Familie. Die Welt in der der Roman spielt heißt Mundus und Talanis, wo wir uns befinden ist eine Kontinentalplatte davon. Blue Scales kann vollkommen unabhängig von den anderen Büchern gelesen werden und es gibt ein paar geschichtliche Informationen zu ihrer fiktiven Welt. Wer mehr wissen möchte kann auf der Homepage der Autorin mehr erfahren. Zum Schluss kann ich sagen, dass es ich um einen packenden Urban Fantasy Roman handelt und ein Muss ist für alle Gestaltwandler Fans. Es ist spannend und das Setting sehr interessant, sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte und mich wegen dem überzeugenden Schreibstil schon nach ihren anderen Romanen umgesehen habe. Gestaltwandler, magische Kräfte, eine kleine Portion Liebe, Familienbände, Herrschaftskämpfe und Rache erwarten einen hier. "Das Glockenspiel über der Ladentür hätte mir verraten sollen, dass der Unbekannte Unheil mit sich bringt ... nicht nur für Lin und mich, sondern für unsere gesamte Familie." S.11

    Mehr
  • Blue Scales- Die Drachen von Talanis

    Blue Scales
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    08. November 2016 um 19:57

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Klappentext und Cover haben mich neugierig gemacht, weshalb das Buch bei mir einziehen durfte. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm, flüssig, detailreich und sprachgewandt. Positiv aufgefallen sind mir auch die Illustrationen, Karten die Familienchronik und das Begriffslexikon, was bei dieser komplexen neu erschaffenen Welt auch wirklich total hilfreich und nötig war. Erzählt wird übrigens in der ICH- Form aus der Sicht der 18 jährigen Christine. Die Protagonisten waren allesamt gründlich ausgearbeitet und hinterliessen einen sympathischen Eindruck oder eben nicht, was bei Manchen ja sicher auch gewollt war. Handlungen so wie Emotionen wurden nachvollziehbar dargestellt. Wir haben es hier mit keinen 08/15 Charakteren und deren stereotypischen Verhalten zu tun, was ich erfrischen fand. Ausserdem sucht man vergebens nach romantischen Elementen, aber auch dies störte mich überhaupt nicht. Ebenso spürte ich die Leidenschaft der Autorin für diese ganze Welt. Jedoch muss ich sagen, dass ich zwar die Idee, das Setting, die Schreibweise und die Charaktere mochte mich die Geschichte aber leider insgesamt einfach nicht fesseln konnte. Gerade durch die komplexe Welt und deren Zusammenhänge kam es immer wieder zu vielen Erklärungen, welche keine Frage, notwendig waren. Bei mir jedoch dazu führten, dass ich oft den Eindruck hatte ich lese eine Dokumentation. Einige Ereignisse wiederholten sich auch immer wieder in ähnlicher Weise, entsprechend fehlte mir einfach der Spannungsbogen und bis auf die Enthüllung am Ende auch die überraschenden Wendungen. Eine eindrückliche, vielschichtige High- Fantasy- Geschichte, die mich letztendlich leider zu wenig an die Seiten fesseln konnte. Weshalb ich 3,75 Sterne vergebe

    Mehr
  • weitere