Katharina V. Haderer , Katharina V. Haderer Das Herz im Glas

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Inhaltsangabe zu „Das Herz im Glas“ von Katharina V. Haderer

Ein Prinz ohne Königreich. Ein Mädchen ohne Namen. Eine Stadt ohne Moral. Auf der Suche nach einem Mörder brechen der Drachenjäger Caedes und seine Schwester Aenne zur sagenumwobenen Stadt Terra Talioni auf. Die Spuren des Schlächters, der menschliche Organe für finstere Blutmagie missbraucht, führen die Geschwister von den Elendsvierteln der Purpurnen Märkte bis hin zu den Klippenvillen der höchsten Aristokratie. Das Netz aus Intrigen reicht weit – und Caedes muss bald erkennen, dass er mehr zu verlieren hat, als ihm lieb ist: sein Leben, seinen Verstand und nicht zuletzt auch sein eigenes Herz.

Verirre dich nicht in den dunklen Straßen Terra Talionis...

— Chuckster

Ein düsterer, magischer & toller Fantasy Roman <3

— Merlyax3

Spannender und gut geschriebener Fantasy-Roman mit außergewöhnlichen und interessanten Charakteren.

— Claudia_Klaedtke

Außergewöhnliches und gut geschriebenes Fantasy-Buch mit überraschenden Wendungen und interessanten Charakteren.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein gelungener Fantasy Roman, der durch seine düstere Atmosphäre und unerwarteten Wendungen überzeugen kann! Absolute Leseempfehlung. :)

— Majainwonderland

Gelungener Reihen-Auftakt – spannend, überraschend und düster.

— SelectionBooks

Sehr interessant, aber das gewisse etwas hat gefehlt

— Cat_Crawfield

Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, in die Geschichte hinein zukommen, dann hat mich die Spannung streckenweise fast gekillt.

— FreydisNeheleniaRainersdottir

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  • Verirre dich nicht in den dunklen Straßen Terra Talionis...

    Das Herz im Glas

    Chuckster

    19. October 2017 um 19:03

    Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Es ist eine sehr spannende Geschichte über die drei Kinder des reisenden Königs ohne Königreiches. Wir begleiten die Königskinder auf ihrem Abenteuer, welches Hauptsächlich von Aennes Drang herauszufinden, woher das menschliche Herz stammt, welches sie auf dem Markt unwissenderweise  erworben hatte, geleitet wird. Dabei entstehen aber auch interessante Nebenstränge und gerade Caedes bekommt noch einen großen Part in der Geschichte mit einem sehr spannenden Seitenstrang.Das Buch spielt in der Stadt Terra Talioni und man muss schnell festellen, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Wer ist Feind und wer ist Freund? Wem kann man was erzählen und wer wird diese Geheminisse an den höchtsbietenden verschachern?Die Geschichte hat einige interessante Wendungen mit sich gebracht und nicht alles ist immer so, wie es anfangs den Anschein macht. Man sollte vielleicht nicht so schnell nach Schwarz und Weiß trennen.Das Buch behandelt einige brutale Themen, Gewalt in den unterschiedlichsten Varianten wird behandelt und ausgeschrieben. Auch die Blutmagie bekommt einen großen Raum in den Buch. Wer also zu zart beseitet ist, sollte sich vielleicht überlegen dieses Buch zu lesen, oder auch nicht.Was mir ebenfalls besonders gefällt ist, dass es nicht zu kitschig wird, dass Romantik eine neben gestellte Rolle spielt.Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen, ich finde es einfach sehr gut gelungen. Kann mich leider nicht tiefgehener dazu äußern, da ich sonst spoilern würde.Der Schreibstil ist toll, die Handlung spannend, die Charaktere sehr gut ausgearbeitet und vielschichtig. Man hat die unterschiedlichsten Charakteren, die man nicht einem Schema zuordnen sollte. Klar hat man auch die eher guten und die eher bösen Charaktere. Dennoch würde ich sagen, dass keine Stereotypen geschaffen wurden und alle dadurch eine großartige Tiefe gewonnen haben.Alles in allem würde ich sagen, es ist ein super Buch und bekommt von mir eine klare Empfehlung.

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  • Der Herz im Glas

    Das Herz im Glas

    Merlyax3

    12. October 2017 um 17:57

    Der Klappentext des Buches lautet wie folgt:Ein Prinz ohne KönigreichEin Mädchen ohne NamenEine Stadt ohne MoralAuf der Suche nach einem Mörder brechen der Drachenjäger Caedes und seine Schwester Kenne zur sagenumwobenen Stadt Terra Talioni auf. Die Spur des Schlächters, der menschliche Organe für finstere Blutmagie missbraucht, führt die Geschwister von den Elendsvierteln der Purpurnen Märkte bis hin zu den Krippenvillen der höchsten Aristokratie. Das Netz aus Intrigen recht weit - und Caedes muss bald erkenne, das er mehr zu verlieren hat, als ihm lieb ist; sein Leben, seinen Verstand und nicht zuletzt auch sein eigenes Herz.Nun kommt meine Rezension für euch:Die Geschichte an sich spielt ausschließlich in Terra Talioni wohin am Anfang des Buches die drei Geschwister Caedes, Anne und Ezra aufbrechen, sie sind die einzigen Kinder des Reisenden Königs. Der reisende König hat keinen festen Wohnsitz und gebietet über die wandernden Leute wie zb. Straßenmusikanten ect.Der Grund warum die drei Geschwister diese Stadt aufsuchen ist der, das Aenne auf einem Markt ein menschliches Herz erworben hat und nun gemeinsam mit ihren Brüder auf Antworten in der Stadt hofft, den menschliche Organe werden für Blutmagie verwendet die allgemein verboten ist.Doch je mehr sie sich Antworten auf ihre Fragen erhoffen geschehen Morde, Attentate, nicht zu guter letzt wird Aenne in einen nicht ganz nach ihren Gunsten Vertrag verwickelt.Der Schluss allerdings klärt viele Fragen auf die sich der Leser während des Buches stellt und man wird auch aufgeklärt woher das Herz im Glas stammt, also haltet bis zum Ende durch.Neben den ganzen düsteren und magischen Aspekten die dieses Buch zu bieten hat musste ich ab und zu doch lachen vor allem dank Caedes er schafft es irgendwie trotz der ganzen Geschehnisse den Leser ab und zu ein Lachen zu entlocken.Ich hoffe das es irgendwann einen 2.Teil geben wird  in dem es zb. um den Vertrag von Aenne geht den sie zusammen mit ihrer Familie versucht nichtig zu machen.Allerdings können wir Leser nur darauf hoffen, da es in den Händen der Autorin liegt.

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  • Interessante Geschichte und gut ausgearbeitete Charaktere

    Das Herz im Glas

    Claudia_Klaedtke

    24. September 2017 um 00:29

    "Das Herz im Glas" war mein erster Fantasy-Roman nach einer längeren Genre-Pause, da ich zuvor kein sonderlich glückliches Händchen bei der Buchauswahl hatte. Umso erfreulicher war, dass mich dieses Buch bereits nach wenigen Seiten gepackt hat. Das Thema Blutmagie war zumindest für mich Neuland, und ich war gespannt, was es mit diesem Herz auf sich hat. Für mich stehen und fallen Geschichten mit den Charakteren, und gerade im Fantasy-Bereich sind mir diese teils zu eindimensional als gut oder böse dargestellt. Das war hier zum Glück nicht der Fall. Mir waren die Protagonisten grundsätzlich zwar sympathisch, ich hatte zu manchen im Lauf des Buches aber trotzdem ein wechselhaftes Verhältnis. So etwas mag ich sehr. Ich gehöre nicht zu den Lesern, die unbedingt Identifikationspotential brauchen, aber die Charaktere müssen interessant genug sein, um mein Interesse an ihrem Schicksal zu wecken. Das ist in diesem Buch definitiv gelungen.Zudem hält "Das Herz im Glas" so manche Überraschung bereit, und mit der Auflösung am Ende hätte ich so nicht gerechnet. Zu ein paar wenigen Aspekten hätte ich gerne noch ein bisschen mehr Hintergrundwissen gehabt. Nichtsdestoweniger ist "Das Herz im Glas" ein sehr guter Fantasy-Roman, der mich bestens unterhalten hat. Vor allem die düstere Atmosphäre und die zwischenmenschlichen Konflikte haben mich überzeugt. 

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  • Geheimnisvoll und düster

    Das Herz im Glas

    jaymixtape

    28. June 2017 um 14:30

    Meine Meinung Handlung Aenne, Tochter des Königs ohne Königreich, traut ihren Augen nicht, als ihr ein Herz, ein Menschenherz, in die Hände fällt. Gemeinsam mit ihren Brüdern verfolgt sie die Spur, um den Mörder zu überführen. In der Stadt Terra Talioni verlaufen sich die Spuren zunächst im Sand, aber Aenne ist überzeugt, den Mörder zu finden und der Blutmagie zu überführen. Caedes, ihr Bruder und Drachenjäger, und sie verlieren sich in dieser unmoralischen Stadt und in den Netzen der Intrigen, die sich durch die Straßen zogen. Endlich! Als ich die ersten zehn Seiten gelesen und diese mich wirklich packen konnten, war ich so erleichtert. In der letzten Woche habe ich einige Bücher aufgefangen, aber keines konnte mich so richtig reizen. „Das Herz im Glas“ hat mich dagegen von Anfang an fesseln können. Schnell war ich in den Straßen von Terra Talioni verschwunden und habe die Geschwister auf ihren Abenteuer begleitet. Wie die Autorin versprochen hat, erwartet uns eine düstere Geschichte. Ihr gelingt es, eine faszinierende Welt zu erschaffen, die uns an die Abgründe der Menschlichkeit bringt. Als Stadt ohne Moral, wird Terra Talioni treffend betitelt. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Möglichkeit, mitzurätseln. Zusammen mit Caedes und Aenne bin ich den einzelnen Spuren gefolgt und habe Theorien aufgestellt, was passiert sein könnte. Obwohl ich mir einiges zusammenreimen konnte, hatte ich mit der Auflösung doch nicht gerechnet. Eine spannende, aufwühlende Handlung. Charaktere Die Protagonisten Aenne und Caedes sind mir sehr sympathisch gewesen. Caedes, der lieber Drachen jagt als Politik zu betreiben, und Aenne, die an das Wirken der Götter glaubt. Zunächst nur auf der Suche nach Gerechtigkeit, müssen sie bald um ihr eigenes Leben fürchten. Ich mag ihre geschwisterliche Beziehung. Der Charakter, der mich jedoch am meisten fasziniert hat, ist das Mädchen ohne Namen. Mit ihrer Rolle hätte ich einfach nicht gerechnet. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen. Schreibstil Ein Schreibstil, der wirklich gut zu der geschaffenen Welt passt, mit viel Platz zum Zwischen den Zeilenlesen. Sehr schön. Mein Fazit: „Das Herz im Glas“ ist ein düsterer Fantasyroman, der mit einer faszinierenden Welt, vielschichtigen Charakteren und einer spannenden Handlung überzeugen kann.

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  • Düster, magisch und absolut fesselnd!

    Das Herz im Glas

    Majainwonderland

    11. June 2017 um 12:07

    Ein Herz, das scheinbar niemandem gehört.Eine Königstochter ohne Königreich.Und ein Geheimnis, das niemand aufzudecken vermag.Die Tochter des reisenden Königs, Aenne, findet bei einem Händler ein menschliches Herz, aufbewahrt in einem Glas. In den falschen Händen kann das Herz zu mächtiger Blutmagie missbraucht werden, weiß sie. Um das zu verhindern und den Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, begibt sich die junge Frau zusammen mit ihren Brüdern auf eine Reise, die unbekannte Gefahren birgt. Doch Aenne ahnt nicht, dass sie sich auf der Suche nach der Wahrheit selbst in Lebensgefahr begibt.Der Weltenbau und das Konzept der Geschichte konnten mich vollkommen überzeugen! Das Buch verbirgt ein Land voller Macht, Magie, Intrigen und Geheimnissen, sodass man bereits nach kurzer Zeit gefangen ist von dem Geschehen innerhalb der Geschichte. Die Thematik fand ich wirklich gut gewählt, denn es gab einen spannenden Aufhänger und die düstere, stimmungsvolle Umsetzung hat sehr gut zum Buch gepasst.Zwischenzeitlich gab es einige Fügungen innerhalb der Geschichte, die ich manchmal zwar nicht ganz nachvollziehen konnte, aber die  sich zum Schluss gut in das Gesamtbild eingefügt haben.Die Charaktere waren wirklich fein ausgearbeitet, sodass man zwischenzeitlich meinte, sie wirklich zwischen den Seiten "ergreifen" zu können. Besonders Iox hat es mir angetan. Sie ist scheinbar eine einfache Sklavin, doch unter ihrer Oberfläche schlummern Geheimnisse, die das ganze Fundament des Buches zum Erschüttern bringen.Der Schreibstil der Autorin passt unheimlich gut zu der finsteren Atmosphäre der Geschichte. Jedes Wort scheint mit Bedacht gewählt und erschafft Bilder im Kopf des Lesers, die er vermutlich nicht so schnell wieder vergessen wird. Eine großartige Leistung!Fazit:"Das Herz im Glas" ist ein gelungener Fantasy Roman, der durch seine düstere Atmosphäre und unerwarteten Wendungen überzeugen kann! Absolute Leseempfehlung. :)

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  • Am Anfang zäh, aber die Spannung steigt mit jeder Seite

    Das Herz im Glas

    FreydisNeheleniaRainersdottir

    25. May 2017 um 14:45

    Als Aenne aus einem Herz, dass sie bei einem Händler für Ritualgegenstände erwarb, die Zukunft lesen will, jagt sie beinahe in Zimmer in die Luft. Sie ging davon aus, dass sie bei dem Kauf des Herzens im Glas ein tierisches Herz erwarb, doch nur ein menschliches Herz kann so viel Magie besitzen, dass es zu so einer Energieentladung kommen kann, wie jener, die Aenne fast zum Verhängnis wurde. Aber wie kam das Herz ins Glas? Wer musste dafür sterben und wer ist der Mörder? Dieses Rätsel führt Aenne und ihre Brüder Ezra und Caedes nach Terra Talioni, denn von dort soll das Herz ursprünglich stammen. Während die Geschwister der Lösung Stück für Stück näher kommen, geraten sie gleich in mehrere, tötliche Intrigen. Des Rätsels Lösung ist jedoch ganz anders, als erwartet. Den Anfang empfand ich wirklich als sehr zäh, aber je weder die Geschwister des Rätsels Lösung kommen und tiefer sie in die Intrigen hineinrutschen, desto spannender wird die Geschichte, weshalb ich keine Sekunde bereue, das Buch gekauft zu haben. Manches Mal brauchen Geschichten eben Zeit, ihre volle Wirkung zu entfalten.  Auch das Cover kann sich wieder sehen lassen und macht den Leser nach der Geschichte den Mund wässrig. Ja, man sollte Das Herz im Glas gelesen haben, allein wegen dem Schluss, dem man so wohl definitiv nicht erwartet hätte.

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  • Gelungener Reihen-Auftakt – spannend, überraschend und düster

    Das Herz im Glas

    SelectionBooks

    11. May 2017 um 15:02

    „Das Herz im Glas“ von Katherina V. Haderer war mir durch das wundervolle Cover schon auf der Seite vom Drachenmond Verlag aufgefallen. Da ich die Autorin nicht kannte, hatte ich keine großen Erwartungen an das Buch und war gespannt auf die Umsetzung. Ein paar minimale Schwächen sind vorhanden, aber ansonsten konnte die Autorin mich mit ihrem Debüt überzeugen und ich freue mich schon auf den zweiten Band.Durch Zufall erwirbt Aenne ein Herz im Glas, das sie als menschliches Organ identifiziert. Da Aenne in ihrem bisherigen Leben kein klares Ziel vor den Augen hatte, macht sie es sich zur Aufgabe den Mörder zu finden, der das Herz entnommen hat. Zusammen mit ihren Brüdern Ezra und Caedes macht sie sich auf den Weg nach Terra Talioni, einer verruchten Stadt ohne Moral. Schon bald kommen sie dunklen Machenschaften auf die Spur. Der Mörder scheint menschliche Organe für schwarze Blutmagie zu nutzen und schreckt dabei vor nichts zurück. Die Hinweise führen die Geschwister quer durch die berüchtigte Stadt und offenbaren so manches schmutziges Geheimnis. Während Ezra zu seiner Frau zurückkehrt, verstricken sich Aenne und Caedes immer mehr in dem Netz aus Lügen und Intrigen, das in der Stadt allgegenwärtig zu sein scheint. Doch der Preis für die Wahrheit ist hoch und die beiden verlieren mehr, als sie jemals für möglich gehalten hätten.Der Einstieg in das Buch ist mir dank des bildhaften Schreibstils von Katharina V. Haderer sehr leicht gefallen. Das Kopfkino schaltet sich direkt ein und man taucht tief in der gefährlichen Welt der Stadt Terra Talioni ab. Die Grundatmosphäre ist düster, die unterschwellige Ahnung von Gefahr ist beim Lesen fortwährend zu spüren. Der Handlungsstrang ist gut gewählt und umgesetzt, oft aber auch sehr blutig oder grausam. Die Autorin offenbart nach und nach immer mehr schockierende Details. Die Hauptprotagonisten Aenne und Caedes sind grundverschieden, obwohl sie Geschwister sind. Aenne hat es mir ehrlich gesagt etwas schwer gemacht sie zu mögen. Sie hat ein gutes Herz, aber ich konnte ihre Handlungen oft nicht richtig nachvollziehen. Mir fehlte an dieser Stelle der Einblick in ihre Gedanken, da sie oft sehr sprunghaft handelt und Entscheidungen trifft, die sehr unüberlegt oder leichtsinnig sind. Ihren Bruder Caedes habe ich hingegen schnell ins Herz geschlossen. Der Drachenjäger ist sympathisch und sehr wagemutig. Für ihn steht das Wohl seiner Schwester an erster Stelle und um ihr zu helfen, ist ihm kein Preis zu hoch. Das Buch liest sich wie ein Krimi, ummantelt von Fantasy-Elementen. Zu Beginn lässt die Autorin der Geschichte viel Raum, um sich zu entfalten. Ich hätte mir für das erste Drittel des Buches etwas mehr Tempo gewünscht, da die Handlung nur recht langsam vorangetrieben wird. Im ersten Teil des Buches herrscht eine eher unterschwellige Spannung, die im weiteren Verlauf von actionreichen und teilweise brutalen Szenen abgelöst wird. Das Ende hat es dann richtig in sich. Im letzten Drittel geht es dann Schlag auf Schlag und ein Ereignis jagt das nächste. Die Handlung ist durchweg spannend und hält einige überraschende Wendungen parat.Fazit: Die Autorin Katharina V. Haderer konnte mich mit „Das Herz im Glas“ trotz kleiner Schwächen auf ganzer Linie überzeugen. Während des Lesens spürt man zu jeder Zeit die unterschwellige Spannung und ist gefangen in der düsteren Atmosphäre von Terra Talioni. Die Idee der Geschichte hat mich auf der einen Seite fasziniert, dann aber in bestimmten Momenten auch schockiert. Den Leser erwartet eine grausame Welt voller Intrigen, Machtspiele und Brutalität kombiniert mit einem spannenden Handlungsstrang, der den Leser immer wieder überrascht.

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  • Interessant

    Das Herz im Glas

    Cat_Crawfield

    07. May 2017 um 16:46

    Inhalt:Als Aenne das Herz im Glas ersteigert, weiß sie sofort das es sich dabei um ein  Menschliches Herz handelt. Ein Verbrechen das mit dem Tod bestraft wird - Blutmagie war untersagt! Sie weiß, dass sie dazu bestimmt war den Mörder zu finden. Was sie aber nicht weiß, die  Suche nach dem Mörder treibt sie alle in den Abgrund. Begleitet wird sie von ihren Brüdern Caedes und Ezra. Niemand aber kann sie auf das Vorbereiten was sie in Terra Talioni erwarten wird. Eine Stadt voll mit Intrigen und Lügen. Schnell wird klar, der  Mörder muss jemand sein, der sich mit all dem auskennt. Jemand der sich auf Blutmagie versteht. Aenne und Caedes geraten in ein Netz, aus dem sie nicht einfach entkommen können. Als die  Wahrheit zum greifen nah ist, und ein Drache die Stadt erhellt müssen alle ihre Entscheidung treffen ...Meine Meinung:Interessant!Der Start des Buches war wirklich sehr interessant und das Interesse hat sich auch durch das Buch gezogen. Die Sprache war auch anders als gewohnt und die Story war wirklich sehr interessant. Leider war das Buch an manchen Stellen sehr langatmig und auch etwas wirr. Die Persönlichkeiten im Buch waren alle gut gewählt, sie hatten alle ihren eigenen Sturen Ansatz. Was es für den Lese zwar nicht immer einfach gemacht, aber die Spannung gesteigert hat. Ich muss aber gestehen das ich mit anderen Erwartungen an die Geschichte ran gegangen bin. Und manches war auch nicht ganz nachvollziehbar. Vor allem gegen Ende hin war einiges sehr verwirrend. Dennoch habe ich das Buch genossen :)Cover:Krass! Richtig cool gemacht.

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  • Sehr gerne mehr davon!

    Das Herz im Glas

    Sillest

    06. May 2017 um 17:39

    In diesem Buch begleitet man Aenne und ihre Brüder Caedes und Ezra auf der Suche nach der Person, die das Herz, welches Aenne gekauft hat, einem Menschen entnommen und in das Glas getan hat. Dabei wird man gleich zu Beginn mitten in die Geschichte hinein genommen. Hier wurden Orte und Personen sehr detailliert beschrieben und lassen die Geschichte noch besser auf einen wirken.Die Story beginnt zunächst in den ersten Kapiteln etwas ruhiger. Man lernt die Geschwister und den Ort Terra Talioni erst einmal kennen. Dann kommt das Ganze relativ schnell in Fahrt und man sitzt eigentlich wie gebannt mit dem Buch in der Hand und mag es vor Spannung kaum weg legen.Man fiebert mit und will selbst auch das Rätsel um das Herz im Glas lösen. Doch wenn man denkt, dass es so einfach wäre, dann weit gefehlt. Es stellen sich immer wieder neue Fragen, neue Herausforderungen und man ist zwischenzeitlich in einem Wahn.Dieses Spiel mit der Blutmagie und allein die Idee hinter der Geschichte finde ich sehr gut. Ein wenig ekelig, aber gut. Es ist kein 0815 Fantasyroman, sondern etwas neues, was mich sehr begeistern konnte. Die Autorin hat einen besonderen Schreibstil, der gänzlich zur Geschichte passt.Und dann das Ende. Ohh dieses Ende!!! Ich kann nur betonen, dass es zum Buch passt.Es ist etwas härterer Tobak und man kann hier nicht unbedingt auf eine große Lovestory setzen. Hier kann es nämlich auch schnell mal vorkommen, dass eine Person, die man irgendwie mochte, stirbt. Na toll.Cover und Geschichte sind somit perfekt aufeinander abgestimmt und auch, wenn ich persönlich so meine Schwierigkeiten hatte, hier dann einen Lieblingscharakter herauszufiltern, so habe ich an dieser Story rein gar nichts auszusetzen.Wer es also auch gerne mal etwas blutiger mag, dem kann ich ‚Das Herz im Glas‘ nur wärmstens empfehlen.

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  • Anfangs langatmig, dann mit doppelter Power

    Das Herz im Glas

    Chibi-Chan

    26. April 2017 um 22:32

    Meine MeinungGeschichteEin Blutmagie-Roman ohne Blutmagie - jedenfalls dachte ich das zu Beginn. Von Anfang an begleitet der Leser Aenne auf ihrer Suche nach dem Besitzer des Herzen im Glas. Nach einiger Zeit fühlte ich mich wie in einem Krimi. Jeder weiß etwas, doch die Informationen müssen in Fetzen zusammengetragen und koboniert werden. In Aennes Welt wird noch aus Organen gelesen. Mit dessen Blut kann Magie gewirkt werden, doch diese ist verboten. So passiert es, dass man bis zur Hälfte des Buches kaum mit der Blutmagie in Berührung kommt. Kleine Abenteuer werden durchlaufen und die Charaktere geraten Seite um Seite tiefer in das Schlamassel.Ab der Hälfte des Buches war es mir dann nicht mehr möglich das Buch aus der Hand zu legen. Das Geheimnis, welches man von Anfang an verfolgt, wird langsam aufgelöst, Schlag auf Schlag binden die Ereignisse einen an das Buch. Relativ früh, dachte ich zuerst, doch die Spannung lässt auch nach dieser Auflösung nicht nach. Mit jeder Aufdeckung kommt ein neues Rätsel ans Licht. Somit gibt es immer wieder Neues zu erfahren.Im Finale steigt die Spannung ins unermessliche. Ich war gefangen in der scheinbar unlösbaren Lage. Die Autorin schreckt dabei nicht vor bösen Schicksalen ihrer Charaktere zurück. Zwischendurch war ich sichtlich geschockt. Für schwache Nerven ist dieses Buch definitiv nichts. Die Blutmagie rückt entscheidend in den Vordergrund und das Ende wird schön abgerundet.Dennoch bleiben viele Faktoren offen, die genug Potenzial für eine Folgeband bieten würden.Charaktere Mein liebster Charakter war eigentlich schon tot. Gleich zu Beginn ziehen die drei Geschwister Caedes, Aenne und Ezra in die Stadt Terra Talioni. Über dessen Toren hängt ein Pferdekopf, der schweigt. Doch nicht so bei dem Trio. In Rätseln spricht er und bei der Auflösung werden die Setze des Pferdes immer wieder eingebunden. Es ist ein kleines Rätsel, welches man über das Buch bekommt.Bei Aenne und Caedes bin ich zwiegespalten. Einerseits habe ich sie ins Herz geschlossen, andererseits haben beide einen schwierigen Charakter, der sie immer wieder in schlimme Lagen befördert. Aber ohne diese wäre das Buch natürlich nichts.Vor allem bewunderte ich die Grausamkeit und Hitnerhältigkeit, die verborgenen in vielen Charakteren steckt. Das ganze Buch über weiß man nicht, wem man überhaupt trauen kann. Ich ging als Leser in Deckung. War vorischtig, schlich durchs Buch. Das passiert mir nicht oft.Schreibstil & SichtweiseEine Stadt im Kopf, eine lebhafte Beschreibung auf den Seiten. Sehr detailliert beschreibt die Autorin ihre Stadt, ihre Charaktere, Monster und Erlebnise. Die Erlebnisse werden bildhaft ausgeschmückt, so dass einem etliche Emotionen hervorgelockt werden und man nicht mehr los kommt.Geschrieben ist das Buch ...Cover & Titel Das Cover ist recht düster gehalten. Das Herz im Glas ist auf einem Stein positioniert. Es leuchtet in der Mitte der Dunkelheit. Im Hintergrund wirkt es, als würden Glühwürmchen leuchten, doch es kann auch die wirkende Magie darstellen.Der Titel klingt mystisch, dunkel und beschreibt das Buch schon recht gut. Man erkennt sofort, dass es sich nicht um einen seichten Roman handelt.Zitat "Aber die Welt schert sich nicht um Richtigkeiten! Sie schert sich nicht darum, was ich will! Alles, was sie tut, ist erneut zuzuschlagen!" - Seite 211FazitEin durch und durch spannender Blutmagie-Roman, in dem ich die erste Hälfte zwar Probleme hatte, hinein zu finden, doch dann nicht mehr loskam. Meine Gefühle fuhren Karussell. Nichts für schwache Nerven.

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  • Dunkler Fantasy-Thriller mit ordentlich Kopfkino

    Das Herz im Glas

    CatalinaCudd

    07. February 2015 um 20:06

    Im Laufe der letzten Jahre ist meine Freude an Fantasy-Literatur irgendwie weggedämmert. Zu schwurbelig die meisten Romane, zu fortsetzig (man ließ sich immer zwangsläufig auf Zyklen, Chroniken, Sagen ein, kaum, dass man den ersten Satz las), zuviel »Bestimmung« und »Bedrohung«, zu wenig Humor – und diese Unmengen von Apostrophen Meist hat man einen »Rad der Zeit«-Klon, eine »Herr der Ringe«-Kopie oder ein »Game of Thrones«-Geschlachte in der Hand. Ich bin daher ohne große Erwartungen an die Lektüre herangegangen, habe mich innerlich auf die übliche High Fantasy-Story eingestellt und darauf, das Buch nach der ersten Du-bist-ausersehen-die-Welt-zu-retten-hier-nimm-diesen-Elfenprinzen-als-Begleiter-Episode wieder beiseite zu legen – und wurde plötzlich in eine Geschichte hineingezogen, die ich so nicht erwartet hätte. Worum geht es? Die drei Geschwister Aenne, Caedes und Ezra kommen in die pittoreske Felsenstadt Terra Talionis, um das verbotene Geheimnis eines menschlichen Herzen im Glas zu klären, das der »Hobby-Hellseherin« Aenne in die Hände fiel. Die drei ahnen nicht, dass ihre Neugier sie in einen Sumpf aus düsteren Geheimnissen und richtig üble Gefahren führen wird, dessen Tiefe und Ausmaße ihnen erst nach und nach bewusst wird … Das Cover Ich hätte das Buch nicht gekauft, wenn das Cover nicht gewesen wäre. Es hebt sich mit seiner schlichten, morbiden Eleganz und den gedeckten Farben so wohltuend aus dem bunten, Schwert-und-Magie-Geglitzer mit überladener Schnörkelschrift so wohltuend ab, dass ich einen Blick riskiert habe. Außerdem steht nirgendwo so ein von Ornamenten eingerahmtes »Die Chroniken von Endlos-vielen-Bänden«. Aber dafür der Zusatz »Fantasy-Thriller«, das macht neugierig. Die Charaktere Die Hauptcharaktere Aenne und Caedes sind jung und entsprechend impulsiv in ihren Handlungen. Wie alle Mittzwanziger neigen sie dazu, ihre Klugheit zu überschätzen. Ezra, der ältere Bruder, ist zurückhaltender, zudem muss er für eine Familie sorgen und verschwindet zwischendurch aus der Geschichte. Sehr schön fand ich den familiären Hintergrund der Dre: Sie sind Sprösslinge des Königs ohne Königreiche, einem reisenden Monarchen, der kein Land besitzt. Eine ungewöhnliche Idee. Königlich oder etepetete ist an den drei übrigens gar nichts. Trotz ihrer Herkunft sind sie eher lockere Gestalten, die trotz aller Verschiedenheiten zusammenhalten. Uma, die Cousine des Stadtstaaten-Königs von Terra Talionis, wurde herrlich zwielichtig dargestellt: ist sie nur Gegenspielerin oder doch auf Seiten der Geschwister? Iox, um die sich des Rätsels Lösung schlussendlich rankt, ist keine Person, die einem sofort für sich einnimmt, trotzdem beginnt man schnell, sie zu mögen oder wenigstens Mitgefühl zu empfinden. Zudem ist sie insgesamt eine besondere Person. Ihr Verhalten, ihr Selbstschutz, ihr Misstrauen werden schlüssig erklärt; ich persönlich fand nichts daran unglaubhaft. Auch die Nebencharaktere sind alles andere als dekorative Scherenschnitte, besitzen ihre eigene Sprache und hauchen der ganzen Geschichte noch mehr Leben ein. Es fiel mir anfangs schwer, Sympathie mixt den Protagonisten zu empfinden. Sie tauchten auf und die Geschichte begann. Einblicke in die Gefühlswelt bekommt man nur über die Handlungen und Dialoge. Zwischen Leser und Protagonisten bleibt auch am Schluß noch eine hauchdünne Wand. Einzig Caedes, der sich vom jungen draufgängerischen Ich-nehme-was-ich-kriegen-kann-Jäger zum gezeichneten ernsten Realist mit einem Hauch Verzweiflung und vierl Herz wandelt, war mir uneingeschränkt sympathisch. Die Story Die Geschichte beginnt harmlos mit der Ankunft der drei Geschwister und entwickelt sich, einem Hinweis zum nächsten folgend, zu einem Schnitzeljagd-Thriller. Und wie es sich für einen Thriller gehört, geht es nicht unblutig zu, teilweise wird es ordentlich morbid und brutal. Einer Zwiebel gleich wird Schicht um Schicht des Rätsels abgeschält, dabei kommt immer mehr Schmutz, Mord, Intrige, Gier und Bosheit zum Vorschein. Das Ganze wird ordentlich mit fantastischen Elementen angereichert, aber zu meiner Erleichterung nicht derart, dass man das Buch mittendrin mit einem geseufzten »Bitte nicht schon wieder Elfenprinzen und Bauernsöhne mit magischen Kräften!« schließt. Die Fantasy ist angenehm düster, gefährlich und schnörkellos, sie umhüllt das Thrillerelement un wird nie aufdringlich.. Der Hinweis Fantasy-Thriller auf dem Cover trifft’s also genau. Der Aufbau der Geschichte ist geschickt gemacht. Zusammen mit den drei Protagonisten stolpert der ebenso ahnungslose Leser in die Stadt, nimmt das Ende eines Fadens auf und folgt ihm, ohne nach rechts und links zu schauen, um dann festzustellen, dass es jetzt – oha! – verdammt brenzlig wird. Die Story nimmt viele überraschende Wendungen und wie es sich für einen guten Thriller gehört, steht man oft an einem Punkt, wo man sich fragt, wer nun die Guten sind und wie zum Deibl die Geschichte nun zufriedenstellend enden wird. Spannende Passagen wechseln mit ruhigen Augenblicken und werden von Herzklopfern abgelöst. Wenn man den rätselhaften Prolog und den gemächlichen Einstieg hinter sich gebracht hat, befindet man sich auf einer solide konstruierten Achterbahn, aus der man so leicht nicht rauskommt und unterwegs Einiges zu sehen bekommt. Das Ende ist realistisch und bittersüß. Die Helden haben Erfahrungen gemacht und sich verändert (auch äußerlich). Ein reines Happy End wäre unglaubhaft gewesen. Es gibt übrigens eine (oder mehrere?) Forsetzung. Aber dieses Buch ist in sich geschlossen, man muss also nicht gleich ein ganzes Regalfach freiräumen. Das Setting Der gesamte Roman spielt in der Felsenstadt Terra Talionis, in der man für Geld alles bekommen kann und in der sich allerhand zwielichtiges Volk seinen Unterhalt mit noch mehr zwielichtigen Dienstleistungen und Waren verdient. Die Stadt ist ein verwinkelter, pulsierender düsterer Hexenkessel, dessen Untergrund von Magie durchzogen ist. Moral und Gesetz sind hier Auslegungssache. Es gibt kein Glimmer und Glitzer, selbst in den Palästen sind die Ecken düster. Die einzelnen Stationen – von den purpurnen Märkten über das Schlachthaus, den Tempel bis zu Umas in Schutt und Asche liegenden Palast – sind so lebendig beschrieben, dass Kopfkino vorprogrammiert ist. Terra Talionis hat mich ein wenig an Freistatt oder Ankh Morpork erinnert; es ist ein Schmelztiegel mit ordentlich Dreck in den Gassen, Schurken und einer Drogenszene. Der Schreibstil Hut ab! Der Schreibstil ist delikat und bildhaft, ohne je überladen zu werden. Unterlegt von sehr trockenem, subtilen Humor und teilweise ungewöhnlichen Formulierungen, die hart an der Poesie vorbeischrammen ist er hervorragend geeignet, die Geschichte zum Leben zu erwecken und den Leser mitzureißen. In vielen Fantasy-Büchern hat mich die konstruiert wirkende Sprache, die einem die Mystik förmlich um die Ohren haut, oft sehr gestört. Hier war ich begeistert von der besonderen Sprache, die Katharina V. Haderer entwickelt hat. Sie unterstreicht den Ort, die Geschichte und das Fantastische Element nahezu perfekt. Ich könnte mir vorstellen, dass manche Leser Schwierigkeiten mit dem Stil haben; er ist nicht zum zum nebenher-Einsaugen gedacht. Das Buch will aufmerksam gelesen werden. Zur Belohnung taucht man tief in das Geheimnis um das Herz im Glas und die Stadt Terra Talionis ein. Mein Fazit Empfehlung! Wenn du die Nase voll hast von der x-ten gemischtrassigen Gruppe, die Völker vereinen muss, um »die Bestimmung« zu erfüllen, mal wieder ein schön düsteres, gefährliches Abenteuer abseits der Realität erleben willst und zudem endlich mal wieder eine schöne Schreibsprache genießen möchtest, lege ich dir Das Herz im Glas wärmstens an, äh, Herz. Allen, die Die Lügen des Locke Lamorra oder die Freistatt-Anthologie mögen und vielleicht auch die Scheibenwelt-Romane, dürfte dieses Buch gefallen. Aber selbst Thriller-Freunde, die gern mal über den Tellerrand zu schauen bereit sind, sollten einen Blick riskieren.

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  • Familienbande und die Stadt der Sünde

    Das Herz im Glas

    Liv

    11. January 2015 um 20:20

    Ich habe seit langer Zeit kein Fantasy-Buch mehr gelesen, das tatsächlich in seiner eigenen Welt spielt. Das lag hauptsächlich daran, dass ich irgendwann das Gefühl hatte, nichts Neues würde mehr entstehen. Ich hatte Elfen und Orks und Zwerge und Helden satt, und ich habe es mir immer zweimal überlegt, ob ich mir ein sogenanntes High-Fantasy-Buch zulegen soll, oder nicht. Ich bin so froh, dass ich bei Katharina V. Haderers Buch schließlich zugegriffen habe! Vielleicht lag das auch zu großen Teilen am morbiden Cover - wer weiß - letzten Endes habe ich es nicht bereut. Von Anfang an entführt die Autorin ihre Leser in eine faszinierte, gut durchdachte Welt. Mit Caedes, Ezra und Aenne bin ich nach Terra Talioni gedacht - eine Stadt der Sünde, wie ich schnell feststellen musste. Am meisten gefallen haben mir die Atmosphäre und die Details der Stadt. Die Autorin hat eine einzigartige Art und Weise, die Dinge zu beschreiben und ihre Charaktere real zu machen. Auch die Handlungen bergen nachvollziehbare, aber überraschende, Wendungen und es war zu keinem einzigen Zeitpunkt langweilig. Und DAS ENDE! Es war ja "irgendwie positiv", aber trotzdem barg es meiner Meinung nach viel Traurigkeit. Und es war auch offen, weshalb ich UNBEDINGT auf einen (oder mehrere?) Folgebände hoffe. Auf jeden Fall hat die Autorin bewiesen, dass sie schreiben und eine Welt entwerfen kann, die unendliche Möglichkeiten bietet, darin Geschichten zu spinnen. Meine einzige Kritik wäre, dass ich Schwierigkeiten hatte, die Charaktere zu mögen. Aenne war mir noch am Sympathischsten und wirklich "gehasst" habe ich niemanden, aber "geliebt" auch nicht. Das mindert eigentlich mein Lesevergnügen, aber hier ist es nur ein kleines Detail und meiner Meinung nach schmälert es nicht die Brillanz der Geschichte. Für mich eine klare Leseempfehlung - aber nicht für Leute, die zarte Liebesgeschichten mögen. Achtet auf den Thriller-Zusatz auf dem Cover! Es IST blutig, es IST grausam. Wer sich daran nicht stößt, wird dieses Buch lieben!

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  • Leserunde zu "Das Herz im Glas" von Katharina V. Haderer

    Das Herz im Glas

    KatharinaVHaderer

    Nachdem die erste Leserunde vom "Herz im Glas" so super geklappt hat und sich einige Interessenten für die zweite gemeldet haben, möchte ich hiermit eine zweite starten. Diese Leserunde wird euch in die düstere Felsenstadt Terra Talioni entführen, in der dunkle Magie, die scharfe Zunge und das schnelle Messer herrschen. Einen Buchtrailer in Bilder findet ihr HIER. Inhalt: Eine düstere Stadt, grausame Morde, ein Spiel um Macht, ein Netz aus Intrigen – welche Wahrheit soll verborgen werden?   Durch Zufall fällt Aenne, der Tochter des reisenden Königs, ein menschliches Herz in einem Opfergefäß in die Hände. Sie beschließt, die Spur ihres Fundes zurück zu verfolgen – bis in die berüchtigte Felsenstadt Terra Talioni. Geheime Treffen, okkulte Rituale - es ist ein gefährliches Spiel, auf das sich Aenne einlässt: Ein Schlächter treibt in der Felsenstadt Terra Talioni sein Unwesen. Eine erste Spur führt sie und ihren Bruder, den Drachenjäger Caedes, in die finstersten Gassen der Purpurnen Märkte. Doch statt Antworten finden sie nur neue Fragen: Was verheimlicht der rituelle Schlachtmeister Quaris? Und wie gelang es ihm, seine Schulden bei Modhi, dem verschlagenen Meister der Priesterschaft der Epena zu tilgen? Während Aenne sich in die Priesterschaft einschleicht, sucht ihr Bruder am Hof des Stadtkönigs nach Antworten. Viel zu spät bemerken die Geschwister, dass sie bereits in ein Spiel aus Macht eingestiegen sind, aus dessen Fängen sie sich nicht mehr ohne Opfer entwinden können …  --- „Das Herz im Glas“ ist ein dunkel-exotischer Fantasythriller, angesiedelt in der spätmittelalterlichen Gesellschaft der Felsenstadt Terra Talioni [siehe die Welt]. Aufgrund expliziter Gewaltszenen ist er für LeserInnen unter 16 Jahren nicht geeignet. Nähere Infos findet ihr auf meiner Homepage: www.katharinavhaderer.com Eine Leseprobe könnt ihr euch z.B. HIER ansehen. Was erwartet euch bei dieser Leserunde? Bitte überlegt euch gleich am Anfang, ob ihr Zeit und Lust habt, mitzulesen. Ich freue mich über jede Art des Feedbacks und würde mich natürlich besonders über Rezensionen freuen. Die Gratis-E-Books werde ich anschließend per Mail wahlweise im Mobi- oder Epub-Format bzw. PDF verschicken. Als besonderes Gusto werde ich immer wieder Illustrationen, an denen ich arbeite! Als kleiner Vorgeschmack hier eine Illustration von meinem vorigen Buch Göttertod Ich freue mich schon sehr auf euch und daran, an euren Leseerlebnissen teilhaben zu können! Das hilft mir auch bei zukünftigen Büchern, besser zu werden. Alles Liebe <3 Katharina

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  • Das Herz im Glas

    Das Herz im Glas

    Solengelen

    14. December 2014 um 23:22

    Aenne, Tochter des reisenden Königs, unterwegs mit ihren Brüdern, kauft auf einem Markt ein Herz. Ein Herz in einem Gefäß, aber es ist kein tierisches Herz. Um herauszufinden, wie ein menschliches Herz auf einem Markt verkauft werden kann, welches Verbrechen dahinter steckt, wer damit zu tun hat, begeben sich die Geschwister in die Felsenstadt Terra Talion. Je mehr sie versuchen herauszufinden, desto mehr begeben sie sich in Gefahr. - Intrigen, Gier, Machtstreben, Geheimnisse, eine Stadt wie Sodom und Gomorrha, ungeahnte Wendungen, Blutmagie -. Der bildhafte Schreibstil zieht den Leser mit, mit an den Rand des Abgrundes, mitten ins Geschehen. Die einzelnen Charaktere sind gut "gezeichnet", man sieht sie direkt vor Augen. Fährten werden gelegt, manche führen in Sackgassen, andere regen zu Spekulationen an. Der Leser darf, soll eigene "Gedanken" entwickeln. Am Ende sind noch Fragen offen, also eigentlich ein Anfang für eine Fortsetzung. Alles in allem ein gelungenes Fantasie Werk, ein Werk, das so manches Mal die Nackenhaare zu Berge stehen lässt. 

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  • Fantastisches Lesevergnügen!

    Das Herz im Glas

    Samy86

    04. December 2014 um 19:59

    Inhalt: Terra Talioni ist eine Felsenstadt, die das Schönste mit dem Hässlichsten vereint.  Der Ruf der Purpurnen Märkte eilt ihm voraus und so können seine Besucher ihren dunkelsten Gelüsten folgen. So kam auch einst Aenne, die Tochter des reisenden Königs, zu ihrer Errungenschaft. In einem zwielichtigen Laden kaufte sie ein Herz im Glas. Doch es handelt sich bei diesem nicht wie vermutet um das Herz eines Tieres, sondern es ist das Herz eines Menschens. Die Bewandtnis und Bedeutung dies Herzens ist riskant und gefährlich zugleich, den mit diesem Herzen in den Händen kann der Besitzer die verabscheute Blutmagie ausüben. Für Aenne steht fest, dass in Terra Talioni ein Schlächter sein Unwesen treibt, der Organe für dunkle Magie missbraucht. Diesem muss schnellstmöglich das Handwerk gelegt werden. Doch die Nachforschungen bringen Aenne und ihre Brüder immer mehr in den Sumpf von Macht und Gier. Erst zu spät erkennen die Drei wie tief sie schon in diesem Sumpfe gefangen sind und auch das die Gefahr nur auf einen Fehler ihrerseits wartet... Meine Meinung: Katharina V. Harderer hat mit "Das Herz im Glas" einen Fantasy-Thriller geschrieben, der Abenteuer, Spannung und eine fesselnde Handlung beinhaltet und zu einem reinen Lesegenuss verwandelt. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr flüssig und super bildhaft, so dass man sich sehr gut in die Charaktere, aber auch den Handlungsort hinein versetzen kann. Sollte man sich dennoch in Terra Talioni und dessen " herrliche Umgebung " verlaufen, ist eine kleine Weltkarte zu Beginn des Buches integriert.  Finde ich eine super Sache, dennoch ist das Handling mit dem Reader da etwas erschwert. Was auch nur ein klitzekleiner Kritikpunkt ist, welcher dem Buch nicht wehtut. :) Lösungen finden sich ja immer und wenn es Probleme mit den ganzen Begriffen entsteht, welche einem bei " Herz aus Glas " um die Ohren geworfen werden, bietet die Autorin auf ihrem Blog zum Buch super Hilfen an. ( www.katharinavharderer.com ) Der Autorin hat mit ihrem Roman eine Welt erschaffen, die man selbst gerne bereisen, den Gefahren trotzen und die Menschen mit ihren Eigenschaften kennen lernen möchte! Fazit: Ein Fantasy-Thriller mit unvorhersehbaren Wendungen, einer fantastischen Welt und super sympathischen Charakteren! Ein echte Leseempfehlung! 

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