Katharina V. Haderer Das Herz im Glas

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Inhaltsangabe zu „Das Herz im Glas“ von Katharina V. Haderer

“Es ist schwer, in einer Stadt wie dieser gut zu bleiben. Man arrangiert sich.” Terra Talioni ist eine Felsenstadt, die das Schönste mit dem Hässlichsten vereint. Verdeckt von den leinernen Dächern der Purpurnen Märkte kann hier jeder Besucher seinen dunkelsten Gelüsten folgen. Zwischen dem Rauch der Rauschmittel und zwielichtigen Winkeln wechselt nicht selten illegale Ware von einer Hand zur anderen. Der Reisenden Aenne fällt ein menschliches Herz in den Schoß. Ein Schlächter treibt in Terra Talioni sein Unwesen, der Organe für dunkle Magie missbraucht. Wer kann ihn stoppen? Für Liebhaber dunkle Fantasy Geschichten in düster-exotischen Settings a la Adrezej Sapkowskis "The Witcher", Kai Meyers "Djinnland" oder Brent Weeks "A Way of Shadows".

Absolut genial!!

— Sandra-Andrea-Huber
Sandra-Andrea-Huber

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  • Dunkler Fantasy-Thriller mit ordentlich Kopfkino

    Das Herz im Glas
    CatalinaCudd

    CatalinaCudd

    07. February 2015 um 20:06

    Im Laufe der letzten Jahre ist meine Freude an Fantasy-Literatur irgendwie weggedämmert. Zu schwurbelig die meisten Romane, zu fortsetzig (man ließ sich immer zwangsläufig auf Zyklen, Chroniken, Sagen ein, kaum, dass man den ersten Satz las), zuviel »Bestimmung« und »Bedrohung«, zu wenig Humor – und diese Unmengen von Apostrophen Meist hat man einen »Rad der Zeit«-Klon, eine »Herr der Ringe«-Kopie oder ein »Game of Thrones«-Geschlachte in der Hand. Ich bin daher ohne große Erwartungen an die Lektüre herangegangen, habe mich innerlich auf die übliche High Fantasy-Story eingestellt und darauf, das Buch nach der ersten Du-bist-ausersehen-die-Welt-zu-retten-hier-nimm-diesen-Elfenprinzen-als-Begleiter-Episode wieder beiseite zu legen – und wurde plötzlich in eine Geschichte hineingezogen, die ich so nicht erwartet hätte. Worum geht es? Die drei Geschwister Aenne, Caedes und Ezra kommen in die pittoreske Felsenstadt Terra Talionis, um das verbotene Geheimnis eines menschlichen Herzen im Glas zu klären, das der »Hobby-Hellseherin« Aenne in die Hände fiel. Die drei ahnen nicht, dass ihre Neugier sie in einen Sumpf aus düsteren Geheimnissen und richtig üble Gefahren führen wird, dessen Tiefe und Ausmaße ihnen erst nach und nach bewusst wird … Das Cover Ich hätte das Buch nicht gekauft, wenn das Cover nicht gewesen wäre. Es hebt sich mit seiner schlichten, morbiden Eleganz und den gedeckten Farben so wohltuend aus dem bunten, Schwert-und-Magie-Geglitzer mit überladener Schnörkelschrift so wohltuend ab, dass ich einen Blick riskiert habe. Außerdem steht nirgendwo so ein von Ornamenten eingerahmtes »Die Chroniken von Endlos-vielen-Bänden«. Aber dafür der Zusatz »Fantasy-Thriller«, das macht neugierig. Die Charaktere Die Hauptcharaktere Aenne und Caedes sind jung und entsprechend impulsiv in ihren Handlungen. Wie alle Mittzwanziger neigen sie dazu, ihre Klugheit zu überschätzen. Ezra, der ältere Bruder, ist zurückhaltender, zudem muss er für eine Familie sorgen und verschwindet zwischendurch aus der Geschichte. Sehr schön fand ich den familiären Hintergrund der Dre: Sie sind Sprösslinge des Königs ohne Königreiche, einem reisenden Monarchen, der kein Land besitzt. Eine ungewöhnliche Idee. Königlich oder etepetete ist an den drei übrigens gar nichts. Trotz ihrer Herkunft sind sie eher lockere Gestalten, die trotz aller Verschiedenheiten zusammenhalten. Uma, die Cousine des Stadtstaaten-Königs von Terra Talionis, wurde herrlich zwielichtig dargestellt: ist sie nur Gegenspielerin oder doch auf Seiten der Geschwister? Iox, um die sich des Rätsels Lösung schlussendlich rankt, ist keine Person, die einem sofort für sich einnimmt, trotzdem beginnt man schnell, sie zu mögen oder wenigstens Mitgefühl zu empfinden. Zudem ist sie insgesamt eine besondere Person. Ihr Verhalten, ihr Selbstschutz, ihr Misstrauen werden schlüssig erklärt; ich persönlich fand nichts daran unglaubhaft. Auch die Nebencharaktere sind alles andere als dekorative Scherenschnitte, besitzen ihre eigene Sprache und hauchen der ganzen Geschichte noch mehr Leben ein. Es fiel mir anfangs schwer, Sympathie mixt den Protagonisten zu empfinden. Sie tauchten auf und die Geschichte begann. Einblicke in die Gefühlswelt bekommt man nur über die Handlungen und Dialoge. Zwischen Leser und Protagonisten bleibt auch am Schluß noch eine hauchdünne Wand. Einzig Caedes, der sich vom jungen draufgängerischen Ich-nehme-was-ich-kriegen-kann-Jäger zum gezeichneten ernsten Realist mit einem Hauch Verzweiflung und vierl Herz wandelt, war mir uneingeschränkt sympathisch. Die Story Die Geschichte beginnt harmlos mit der Ankunft der drei Geschwister und entwickelt sich, einem Hinweis zum nächsten folgend, zu einem Schnitzeljagd-Thriller. Und wie es sich für einen Thriller gehört, geht es nicht unblutig zu, teilweise wird es ordentlich morbid und brutal. Einer Zwiebel gleich wird Schicht um Schicht des Rätsels abgeschält, dabei kommt immer mehr Schmutz, Mord, Intrige, Gier und Bosheit zum Vorschein. Das Ganze wird ordentlich mit fantastischen Elementen angereichert, aber zu meiner Erleichterung nicht derart, dass man das Buch mittendrin mit einem geseufzten »Bitte nicht schon wieder Elfenprinzen und Bauernsöhne mit magischen Kräften!« schließt. Die Fantasy ist angenehm düster, gefährlich und schnörkellos, sie umhüllt das Thrillerelement un wird nie aufdringlich.. Der Hinweis Fantasy-Thriller auf dem Cover trifft’s also genau. Der Aufbau der Geschichte ist geschickt gemacht. Zusammen mit den drei Protagonisten stolpert der ebenso ahnungslose Leser in die Stadt, nimmt das Ende eines Fadens auf und folgt ihm, ohne nach rechts und links zu schauen, um dann festzustellen, dass es jetzt – oha! – verdammt brenzlig wird. Die Story nimmt viele überraschende Wendungen und wie es sich für einen guten Thriller gehört, steht man oft an einem Punkt, wo man sich fragt, wer nun die Guten sind und wie zum Deibl die Geschichte nun zufriedenstellend enden wird. Spannende Passagen wechseln mit ruhigen Augenblicken und werden von Herzklopfern abgelöst. Wenn man den rätselhaften Prolog und den gemächlichen Einstieg hinter sich gebracht hat, befindet man sich auf einer solide konstruierten Achterbahn, aus der man so leicht nicht rauskommt und unterwegs Einiges zu sehen bekommt. Das Ende ist realistisch und bittersüß. Die Helden haben Erfahrungen gemacht und sich verändert (auch äußerlich). Ein reines Happy End wäre unglaubhaft gewesen. Es gibt übrigens eine (oder mehrere?) Forsetzung. Aber dieses Buch ist in sich geschlossen, man muss also nicht gleich ein ganzes Regalfach freiräumen. Das Setting Der gesamte Roman spielt in der Felsenstadt Terra Talionis, in der man für Geld alles bekommen kann und in der sich allerhand zwielichtiges Volk seinen Unterhalt mit noch mehr zwielichtigen Dienstleistungen und Waren verdient. Die Stadt ist ein verwinkelter, pulsierender düsterer Hexenkessel, dessen Untergrund von Magie durchzogen ist. Moral und Gesetz sind hier Auslegungssache. Es gibt kein Glimmer und Glitzer, selbst in den Palästen sind die Ecken düster. Die einzelnen Stationen – von den purpurnen Märkten über das Schlachthaus, den Tempel bis zu Umas in Schutt und Asche liegenden Palast – sind so lebendig beschrieben, dass Kopfkino vorprogrammiert ist. Terra Talionis hat mich ein wenig an Freistatt oder Ankh Morpork erinnert; es ist ein Schmelztiegel mit ordentlich Dreck in den Gassen, Schurken und einer Drogenszene. Der Schreibstil Hut ab! Der Schreibstil ist delikat und bildhaft, ohne je überladen zu werden. Unterlegt von sehr trockenem, subtilen Humor und teilweise ungewöhnlichen Formulierungen, die hart an der Poesie vorbeischrammen ist er hervorragend geeignet, die Geschichte zum Leben zu erwecken und den Leser mitzureißen. In vielen Fantasy-Büchern hat mich die konstruiert wirkende Sprache, die einem die Mystik förmlich um die Ohren haut, oft sehr gestört. Hier war ich begeistert von der besonderen Sprache, die Katharina V. Haderer entwickelt hat. Sie unterstreicht den Ort, die Geschichte und das Fantastische Element nahezu perfekt. Ich könnte mir vorstellen, dass manche Leser Schwierigkeiten mit dem Stil haben; er ist nicht zum zum nebenher-Einsaugen gedacht. Das Buch will aufmerksam gelesen werden. Zur Belohnung taucht man tief in das Geheimnis um das Herz im Glas und die Stadt Terra Talionis ein. Mein Fazit Empfehlung! Wenn du die Nase voll hast von der x-ten gemischtrassigen Gruppe, die Völker vereinen muss, um »die Bestimmung« zu erfüllen, mal wieder ein schön düsteres, gefährliches Abenteuer abseits der Realität erleben willst und zudem endlich mal wieder eine schöne Schreibsprache genießen möchtest, lege ich dir Das Herz im Glas wärmstens an, äh, Herz. Allen, die Die Lügen des Locke Lamorra oder die Freistatt-Anthologie mögen und vielleicht auch die Scheibenwelt-Romane, dürfte dieses Buch gefallen. Aber selbst Thriller-Freunde, die gern mal über den Tellerrand zu schauen bereit sind, sollten einen Blick riskieren.

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  • Familienbande und die Stadt der Sünde

    Das Herz im Glas
    Liv

    Liv

    11. January 2015 um 20:20

    Ich habe seit langer Zeit kein Fantasy-Buch mehr gelesen, das tatsächlich in seiner eigenen Welt spielt. Das lag hauptsächlich daran, dass ich irgendwann das Gefühl hatte, nichts Neues würde mehr entstehen. Ich hatte Elfen und Orks und Zwerge und Helden satt, und ich habe es mir immer zweimal überlegt, ob ich mir ein sogenanntes High-Fantasy-Buch zulegen soll, oder nicht. Ich bin so froh, dass ich bei Katharina V. Haderers Buch schließlich zugegriffen habe! Vielleicht lag das auch zu großen Teilen am morbiden Cover - wer weiß - letzten Endes habe ich es nicht bereut. Von Anfang an entführt die Autorin ihre Leser in eine faszinierte, gut durchdachte Welt. Mit Caedes, Ezra und Aenne bin ich nach Terra Talioni gedacht - eine Stadt der Sünde, wie ich schnell feststellen musste. Am meisten gefallen haben mir die Atmosphäre und die Details der Stadt. Die Autorin hat eine einzigartige Art und Weise, die Dinge zu beschreiben und ihre Charaktere real zu machen. Auch die Handlungen bergen nachvollziehbare, aber überraschende, Wendungen und es war zu keinem einzigen Zeitpunkt langweilig. Und DAS ENDE! Es war ja "irgendwie positiv", aber trotzdem barg es meiner Meinung nach viel Traurigkeit. Und es war auch offen, weshalb ich UNBEDINGT auf einen (oder mehrere?) Folgebände hoffe. Auf jeden Fall hat die Autorin bewiesen, dass sie schreiben und eine Welt entwerfen kann, die unendliche Möglichkeiten bietet, darin Geschichten zu spinnen. Meine einzige Kritik wäre, dass ich Schwierigkeiten hatte, die Charaktere zu mögen. Aenne war mir noch am Sympathischsten und wirklich "gehasst" habe ich niemanden, aber "geliebt" auch nicht. Das mindert eigentlich mein Lesevergnügen, aber hier ist es nur ein kleines Detail und meiner Meinung nach schmälert es nicht die Brillanz der Geschichte. Für mich eine klare Leseempfehlung - aber nicht für Leute, die zarte Liebesgeschichten mögen. Achtet auf den Thriller-Zusatz auf dem Cover! Es IST blutig, es IST grausam. Wer sich daran nicht stößt, wird dieses Buch lieben!

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  • Leserunde zu "Das Herz im Glas" von Katharina V. Haderer

    Das Herz im Glas
    KatharinaVHaderer

    KatharinaVHaderer

    Nachdem die erste Leserunde vom "Herz im Glas" so super geklappt hat und sich einige Interessenten für die zweite gemeldet haben, möchte ich hiermit eine zweite starten. Diese Leserunde wird euch in die düstere Felsenstadt Terra Talioni entführen, in der dunkle Magie, die scharfe Zunge und das schnelle Messer herrschen. Einen Buchtrailer in Bilder findet ihr HIER. Inhalt: Eine düstere Stadt, grausame Morde, ein Spiel um Macht, ein Netz aus Intrigen – welche Wahrheit soll verborgen werden?   Durch Zufall fällt Aenne, der Tochter des reisenden Königs, ein menschliches Herz in einem Opfergefäß in die Hände. Sie beschließt, die Spur ihres Fundes zurück zu verfolgen – bis in die berüchtigte Felsenstadt Terra Talioni. Geheime Treffen, okkulte Rituale - es ist ein gefährliches Spiel, auf das sich Aenne einlässt: Ein Schlächter treibt in der Felsenstadt Terra Talioni sein Unwesen. Eine erste Spur führt sie und ihren Bruder, den Drachenjäger Caedes, in die finstersten Gassen der Purpurnen Märkte. Doch statt Antworten finden sie nur neue Fragen: Was verheimlicht der rituelle Schlachtmeister Quaris? Und wie gelang es ihm, seine Schulden bei Modhi, dem verschlagenen Meister der Priesterschaft der Epena zu tilgen? Während Aenne sich in die Priesterschaft einschleicht, sucht ihr Bruder am Hof des Stadtkönigs nach Antworten. Viel zu spät bemerken die Geschwister, dass sie bereits in ein Spiel aus Macht eingestiegen sind, aus dessen Fängen sie sich nicht mehr ohne Opfer entwinden können …  --- „Das Herz im Glas“ ist ein dunkel-exotischer Fantasythriller, angesiedelt in der spätmittelalterlichen Gesellschaft der Felsenstadt Terra Talioni [siehe die Welt]. Aufgrund expliziter Gewaltszenen ist er für LeserInnen unter 16 Jahren nicht geeignet. Nähere Infos findet ihr auf meiner Homepage: www.katharinavhaderer.com Eine Leseprobe könnt ihr euch z.B. HIER ansehen. Was erwartet euch bei dieser Leserunde? Bitte überlegt euch gleich am Anfang, ob ihr Zeit und Lust habt, mitzulesen. Ich freue mich über jede Art des Feedbacks und würde mich natürlich besonders über Rezensionen freuen. Die Gratis-E-Books werde ich anschließend per Mail wahlweise im Mobi- oder Epub-Format bzw. PDF verschicken. Als besonderes Gusto werde ich immer wieder Illustrationen, an denen ich arbeite! Als kleiner Vorgeschmack hier eine Illustration von meinem vorigen Buch Göttertod Ich freue mich schon sehr auf euch und daran, an euren Leseerlebnissen teilhaben zu können! Das hilft mir auch bei zukünftigen Büchern, besser zu werden. Alles Liebe <3 Katharina

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  • Das Herz im Glas

    Das Herz im Glas
    Solengelen

    Solengelen

    14. December 2014 um 23:22

    Aenne, Tochter des reisenden Königs, unterwegs mit ihren Brüdern, kauft auf einem Markt ein Herz. Ein Herz in einem Gefäß, aber es ist kein tierisches Herz. Um herauszufinden, wie ein menschliches Herz auf einem Markt verkauft werden kann, welches Verbrechen dahinter steckt, wer damit zu tun hat, begeben sich die Geschwister in die Felsenstadt Terra Talion. Je mehr sie versuchen herauszufinden, desto mehr begeben sie sich in Gefahr. - Intrigen, Gier, Machtstreben, Geheimnisse, eine Stadt wie Sodom und Gomorrha, ungeahnte Wendungen, Blutmagie -. Der bildhafte Schreibstil zieht den Leser mit, mit an den Rand des Abgrundes, mitten ins Geschehen. Die einzelnen Charaktere sind gut "gezeichnet", man sieht sie direkt vor Augen. Fährten werden gelegt, manche führen in Sackgassen, andere regen zu Spekulationen an. Der Leser darf, soll eigene "Gedanken" entwickeln. Am Ende sind noch Fragen offen, also eigentlich ein Anfang für eine Fortsetzung. Alles in allem ein gelungenes Fantasie Werk, ein Werk, das so manches Mal die Nackenhaare zu Berge stehen lässt. 

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  • Fantastisches Lesevergnügen!

    Das Herz im Glas
    Samy86

    Samy86

    04. December 2014 um 19:59

    Inhalt: Terra Talioni ist eine Felsenstadt, die das Schönste mit dem Hässlichsten vereint.  Der Ruf der Purpurnen Märkte eilt ihm voraus und so können seine Besucher ihren dunkelsten Gelüsten folgen. So kam auch einst Aenne, die Tochter des reisenden Königs, zu ihrer Errungenschaft. In einem zwielichtigen Laden kaufte sie ein Herz im Glas. Doch es handelt sich bei diesem nicht wie vermutet um das Herz eines Tieres, sondern es ist das Herz eines Menschens. Die Bewandtnis und Bedeutung dies Herzens ist riskant und gefährlich zugleich, den mit diesem Herzen in den Händen kann der Besitzer die verabscheute Blutmagie ausüben. Für Aenne steht fest, dass in Terra Talioni ein Schlächter sein Unwesen treibt, der Organe für dunkle Magie missbraucht. Diesem muss schnellstmöglich das Handwerk gelegt werden. Doch die Nachforschungen bringen Aenne und ihre Brüder immer mehr in den Sumpf von Macht und Gier. Erst zu spät erkennen die Drei wie tief sie schon in diesem Sumpfe gefangen sind und auch das die Gefahr nur auf einen Fehler ihrerseits wartet... Meine Meinung: Katharina V. Harderer hat mit "Das Herz im Glas" einen Fantasy-Thriller geschrieben, der Abenteuer, Spannung und eine fesselnde Handlung beinhaltet und zu einem reinen Lesegenuss verwandelt. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr flüssig und super bildhaft, so dass man sich sehr gut in die Charaktere, aber auch den Handlungsort hinein versetzen kann. Sollte man sich dennoch in Terra Talioni und dessen " herrliche Umgebung " verlaufen, ist eine kleine Weltkarte zu Beginn des Buches integriert.  Finde ich eine super Sache, dennoch ist das Handling mit dem Reader da etwas erschwert. Was auch nur ein klitzekleiner Kritikpunkt ist, welcher dem Buch nicht wehtut. :) Lösungen finden sich ja immer und wenn es Probleme mit den ganzen Begriffen entsteht, welche einem bei " Herz aus Glas " um die Ohren geworfen werden, bietet die Autorin auf ihrem Blog zum Buch super Hilfen an. ( www.katharinavharderer.com ) Der Autorin hat mit ihrem Roman eine Welt erschaffen, die man selbst gerne bereisen, den Gefahren trotzen und die Menschen mit ihren Eigenschaften kennen lernen möchte! Fazit: Ein Fantasy-Thriller mit unvorhersehbaren Wendungen, einer fantastischen Welt und super sympathischen Charakteren! Ein echte Leseempfehlung! 

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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  • Rezension zu "Das Herz im Glas"

    Das Herz im Glas
    Zsadista

    Zsadista

    24. November 2014 um 13:58

    Aenne, Tochter des reisenden Königs. Sie ist gerade mit ihren Brüdern unterwegs in der Stadt Terra Talioni. Dort in den düsteren Ecken der Stadt kauft sie in einem zwielichtigen Laden ein Glas mit einem Herzen darin. Anfänglich meint sie, es würde sich um das Herz eines Tieres handeln. Jedoch stellt sich schnell heraus, dass es ein menschliches Herz ist, dass dazu da ist die verabscheute Blutmagie zu praktizieren. Treibt ein Schlächter in den dunklen Gassen der Stadt sein Unwesen? Immer tiefer geraten die Drei in den Sog von Intrigen, Mord und Gier. „Das Herz aus Glas“ ist einfach ein fantastischer Roman. Die Autorin schafft es, eine Welt entstehen zu lassen, in die man hineinfallen kann. Die wunderbar heraus geformte Protagonistin Aenne ist sympathisch und man fiebert mit ihr mit, ob sie die Geschichte meistern kann. Es ist auch nicht die übliche leichte Fantasie Story mit Glitter, Schimmer, Glanz und Gloria. Eher siedelt die Geschichte im düsteren und tiefen Sumpf von Dreck und Gewalt an. Man braucht schon ein gewisses Maß an Nerven für das Buch. Aber gerade deswegen war es genau meine Wellenlänge. Trotz des etwas unscheinbaren Covers kann ich das Buch nur empfehlen. 

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  • Einfach klasse!

    Das Herz im Glas
    anra1993

    anra1993

    Klappentext Terra Talioni ist eine Felsenstadt, die das Schönste mit dem Hässlichsten vereint. Verdeckt von den leinernen Dächern der Purpurnen Märkte kann hier jeder Besucher seinen dunkelsten Gelüsten folgen. Zwischen dem Rauch der Rauschmittel und zwielichtigen Winkeln wechselt nicht selten illegale Ware von einer Hand zur anderen. Der Reisenden Aenne fällt ein menschliches Herz in den Schoß. Ein Schlächter treibt in Terra Talioni sein Unwesen, der Organe für dunkle Magie missbraucht. Wer kann ihn stoppen? Meine Meinung Das Cover finde ich total interessant. Das Herz im Glas passt  genau zum Titel. Was es mit dem Vogel auf sich hatte, wurde mir erst im Laufe des Buches klar. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und das Buch lässt sich sehr gut lesen. Die Charaktere waren mir so ziemlich alle sehr sympathisch, was ich ziemlich wichtig in einer Geschichte finde. Der Inhalt war ebenfalls sehr spannend und lesenswert. Spannung, Charm, Witz und Grausamkeit... in einem.   Mein Fazit Super Buch. Mit tollen Charakteren und einer spannenden Handlung.

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  • Ein Fantasy Thriller mit eine tollen Atmosphäre

    Das Herz im Glas
    Mietze

    Mietze

    23. November 2014 um 12:09

    Inhalt “Es ist schwer, in einer Stadt wie dieser gut zu bleiben. Man arrangiert sich.” Terra Talioni ist eine Felsenstadt, die das Schönste mit dem Hässlichsten vereint. Verdeckt von den leinernen Dächern der Purpurnen Märkte kann hier jeder Besucher seinen dunkelsten Gelüsten folgen. Zwischen dem Rauch der Rauschmittel und zwielichtigen Winkeln wechselt nicht selten illegale Ware von einer Hand zur anderen. Der Reisenden Aenne fällt ein menschliches Herz in den Schoß. Ein Schlächter treibt in Terra Talioni sein Unwesen, der Organe für dunkle Magie missbraucht. Wer kann ihn stoppen? Gestaltung Ich liebe das Cover. Es hat gleichzeitig sowohl etwas faszinierendes als auch eine leicht morbide Seite durch das Herz das sich im Glas befindet. In Kombination mit dem sonst schlichten Cover und der Farbwahl ist es absolut passend zu Titel und Inhalt. Ein weiterer schöner Bonus ist die liebevoll gezeichnete Landkarte die man auf der ersten Seite im Buch bewundern kann. :=) Meine Meinung Tja was soll ich sagen, wieder eine absolute Kindle Unlimited Überraschung. Ich habe mit diesem Buch zum ersten Mal einen "Fantasy Thriller" gelesen und konnte mir darunter bisher nicht wirklich etwas vorstellen. Mit diesem Buch hier habe ich wohl aber einen tollen Vertreter des Genere's erwischt. Das Buch handelt von den drei Geschwistern Aenne, Caedes und Ezra. Alle drei sind die Kinder des sogenannten "Reisenden Königs, des Königs ohne Königreich" und damit Prinzen und Prinzessin. Ezra der älteste ist der ruhige und vernünftige, Aenne die zweitgeborene die sture und magieaffine und Caedes der jüngere Halbbruder der draufgängerische Drachenjäger. Alle drei, sowie auch die anderen Hauptcharaktere in diesem Buch und auch die ganze Welt die von der Autorin erschaffen wurden, sind unglaublich komplex und wundervoll ausgearbeitet. Die Felsenstadt Terra Talioni in der alles spielt kann man sich durch die vielen Informationen wunderbar vorstellen, ohne das das ganze zu überladen wirkt und langweilig wird. Aenne ersteht eines Tages in einem Laden für Magiebedarf ein Herz um daraus weißzusagen. Sie entdeckt dabei das es sich um ein menschliches Herz handelt und daher wohl in Terra Talioni - woher das Herz stammt - jemand die verbotene Blutmagie bei der Menschen getötet werden verwendet. Zusammen mit ihren beiden Geschwistern macht sie sich auf in die Stadt um denjenigen zu finden und aufzuhalten. Dabei werden sie in viele Intrigen, dunkle Machenschaften und brutale Geschäfte verwickelt. Eine Katastrophe jagt die nächste, ein Geheimnis ums andere wird aufgedeckt und wirft wiederum neue Fragen auf. Man lernt viele dunkle Gestalten kennen, denkt ein ums andere mal entdeckt zu haben wer denn der Übeltäter sein muss und doch kommt am Ende alles ganz anders als erwartet. Das Buch ist wahnsinnig spannend wenn auch manchmal ein kleines bisschen eklig ("Organhandel" halt), jedoch nie so das es einen abschrecken würde. Eine kleine unterschwellige Liebesgeschichte entwickelt sich, die doch nicht in den Vordergrund rückt und das Buch so doch der Thriller bleibt der er sein soll, auch wenn ich gerne noch ein bisschen mehr erfahren hätte >.< aber ich hoffe es gibt einen zweiten Band, denn das Buch hat den Zusatz: Ein Blutmagie-Roman 1, das lässt hoffen das es noch eine zweiten Band geben wird. Fazit Das Buch ist absolut spannend und hat mich mit seiner Geschichte, den Charakteren und Hintergründen, seinen Ländern und Königreichen und dem einzigartigen Thriller-Anteil sehr überzeugt. Die Spannung lässt nie nach, steigt zwar in den ersten Kapiteln etwas langsam an, nimmt dann aber volle Fahrt auf und hält einen in Atem bis zum Ende. Wer also einen Fantasy-Roman mit einer tollen Atmosphäre und einem leicht blutigem, fesselndem Handlungstrang sucht, ist hier genau richtig. 4 von 5 Katzenpfoten

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  • Ein toller Auftakt

    Das Herz im Glas
    Katakat

    Katakat

    21. November 2014 um 09:25

    Zunächst noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an die Autorin, dass sie mir durch ein Gewinnspiel ermöglicht hat, dieses Buch zu lesen! Aenne liest in den Organen tierischer Lebewesen in die Zukunft, die Vergangenheit und auch die Gegenwart. Eines Tages erwirbt sie unwissentlich ein menschliches Herz. Mithilfe menschlicher Organe wird (verbotene) Blutmagie ausgeübt. Mit dieser Magie kann man Menschen töten, man kann aber auch Menschen retten. Aber: Es muss immer ein anderer Mensch dafür sterben. Aenne macht sich mit ihren Brüdern auf, um herauszufinden, wer der Mörder ist und Blutmagie betreibt. Schon bald gerät alles außer Kontrolle, die Jäger werden zu Gejagten und niemand kann sich seines Lebens noch sicher sein. Wem dürfen sie vertrauen? Bei diesem Buch handelt es sich um einen Fantasy-Thriller. Viele fantastische Elemente sollen den Thriller begleiten und ummanteln, doch der Thriller darf dabei nicht aus den Augen verloren werden. Dies ist der Autorin definitiv gelungen. Mit einer sehr blumigen und bildlichen Sprache stellt sie nach und nach ihre Charaktere vor. Immer wieder gibt es an ihnen neue Details zu entdecken, so dass dem Leser nie langweilig wird. Auch sprachlich kann man die Charaktere deutlich voneinander unterscheiden. Für alle Figuren hat sie entsprechend ihres Charakters und Herkunft unterschiedliche Ausdrucksweisen: Die Gelehrten drücken sich gebildet und leicht gestelzt aus. Gauner verschlucken die Silben und fluchen viel. So weiß der Leser oftmals schon, mit wem er es zu tun hat, noch bevor die Figuren ihr Wesen preisgeben. Vorausgesetzt, der Leser hört gut zu. Der auktoriale Erzähler berichtet dem Leser, alles, was er wissen muss und verpasst es dennoch nicht, die Spannung anständig und stetig aufzubauen. Er punktet mit sehr, sehr feinem Humor, der dem aufmerksamen Leser dennoch nicht entgeht. Der Anfang war für mich ein wenig verwirrend, da der Leser allzu schnell in eine fremde Welt mit vielen Ortsnamen und Charakteren eingeführt wird. Aber wenn man sich erst einmal eingelesen hat und alles zunächst so hinnimmt, dann findet man sich in der Geschichte auch gut zurecht. Wer wer und wo ist, offenbart sich dem Leser an verschiedenen Stellen immer wieder und schon bald hat der Leser das Gefühl, Teil der Geschichte und des Geschehens zu sein. Figuren, Orte, Eigenschaften - alles wurde detailliert ausgearbeitet. Was mir so ein bisschen gefehlt hat, waren noch ein paar mehr Fantasy-Elemente. Zwerge und Elfen wurden mal kurz erwähnt, ein Drachen zwar getötet und auch die verbotene Blutmagie im verborgensten Winkel (natürlich nicht öffentlich!) ausgeübt, aber ich hätte gerne noch ein bisschen mehr davon gelesen. Es müssen nicht immer Elfen, Zwerge und Drachen sein. Mir hätte schon gereicht, mehr Mäuschen in den geheimsten Kammern spielen zu dürfen, wo die Blutmagie oder auch andere Magie ausgeübt wurde. Der Erzähler weiß das nämlich ganz sicher, er ist ja allwissend. Anfangs wollte bei mir auch kein richtiges Spannungsgefühl aufkommen. Interessant war die Geschichte ganz sicher zu lesen, aber bis auf eine anfängliche Begebenheit, fehlte mir ein bisschen mehr Spannung. Das änderte sich dann jedoch plötzlich. Keinesfalls wirkt das aber irgendwie konstruiert, sondern das ist einfach der Lauf der Dinge, die geschehen mussten. Und zu den Spannungsspitzen kamen unvorhergesehene Überraschungen und Wendungen. Das verlieh der Geschichte nochmals eine anständige Portion Würze. Und  zum Schluss bleibt der Leser mit der Frage zurück, was ist nun eigentlich moralisch? Wann heiligt der Zweck die Mittel? Macht euch lieber selbst ein Bild und eine Meinung darüber und lest dieses Buch. Ich kann es euch nur empfehlen, auch wenn ihr nicht so Fantasy-begeistert seid, wird euch diese Geschichte ganz sicher gefallen. Ich vergebe daher 4/5 Sternchen.

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  • Leserunde zu "Das Herz im Glas" von Katharina V. Haderer

    Das Herz im Glas
    KatharinaVHaderer

    KatharinaVHaderer

    Das Herz im Glas - ein Blutmagie-Roman Diese Leserunde wird euch in die düstere Felsenstadt Terra Talioni entführen, in der dunkle Magie, die scharfe Zunge und das schnelle Messer herrschen. Wagt ihr es, das Stadttor zu durchtreten? Inhalt: Eine düstere Stadt, grausame Morde, ein Spiel um Macht, ein Netz aus Intrigen – welche Wahrheit soll verborgen werden?   Durch Zufall fällt Aenne, der Tochter des reisenden Königs, ein menschliches Herz in einem Opfergefäß in die Hände. Sie beschließt, die Spur ihres Fundes zurück zu verfolgen – bis in die berüchtigte Felsenstadt Terra Talioni. Geheime Treffen, okkulte Rituale - es ist ein gefährliches Spiel, auf das sich Aenne einlässt: Ein Schlächter treibt in der Felsenstadt Terra Talioni sein Unwesen. Eine erste Spur führt sie und ihren Bruder, den Drachenjäger Caedes, in die finstersten Gassen der Purpurnen Märkte. Doch statt Antworten finden sie nur neue Fragen: Was verheimlicht der rituelle Schlachtmeister Quaris? Und wie gelang es ihm, seine Schulden bei Modhi, dem verschlagenen Meister der Priesterschaft der Epena zu tilgen? Während Aenne sich in die Priesterschaft einschleicht, sucht ihr Bruder am Hof des Stadtkönigs nach Antworten. Viel zu spät bemerken die Geschwister, dass sie bereits in ein Spiel aus Macht eingestiegen sind, aus dessen Fängen sie sich nicht mehr ohne Opfer entwinden können …  --- „Das Herz im Glas“ ist ein dunkel-exotischer Fantasythriller, angesiedelt in der spätmittelalterlichen Gesellschaft der Felsenstadt Terra Talioni [siehe die Welt]. Aufgrund expliziter Gewaltszenen ist er für LeserInnen unter 16 Jahren nicht geeignet. Nähere Infos findet ihr auf meiner Homepage: www.katharinavhaderer.com Eine Leseprobe könnt ihr euch z.B. hier oder hier ansehen. Was erwartet euch bei dieser Leserunde? Bitte überlegt euch gleich am Anfang, ob ihr Zeit und Lust habt, mitzulesen. Ich freue mich über jede Art des Feedbacks und würde mich natürlich besonders über Rezensionen freuen. Die Gratis-E-Books werde ich anschließend per Mail wahlweise im Mobi- oder Epub-Format verschicken. Als besonderes Gusto werde ich immer wieder Illustrationen anbieten, an denen ich gerade arbeite! Als kleiner Vorgeschmack hier eine Illustration von meinem vorigen Buch Göttertod

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    • 164
  • Von den Abgründen einer Stadt...

    Das Herz im Glas
    Lizzy_Curse

    Lizzy_Curse

    Vom ersten Kapitel war ich fasziniert. Allein die Beschreibung, wie das Herz einem Körper entnommen wird und „abhanden kommt“ fand ich grandios und weckte in mir die Lust auf mehr. Das Herz fällt den Geschwistern Aenne, Ceades und Ezra in die Hand, die sofort wissen, dass sie hier ein verbotenes, sehr starkes magisches Objekt in den Händen halten. Gemeinsam können sie den Weg des Herzens bis auf die purpurnen Märkte von Terra Talioni nachverfolgen. Diese Stadt ist ein Hexenkessel voller verruchter Gestalten und zwielichtigem Tagwerk. Werden die Geschwister das Rätsel um das Herz lösen können? Zunächst einmal sticht das Cover des Buches ins Auge. Ich persönlich finde es außergewöhnlich und ausdrucksstark. Es ist mal etwas anderes und verheißt nicht gerade eine locker leichte Schnitzeljagd auf dem Weg zum Ziel. Wer das in diesem Buch sucht, ist irgendwo falsch abgebogen. Zu Beginn lernen wir die drei Geschwister näher kennen, was ich zwar wichtig finde, die Geschichte aber zu Beginn ein wenig plätschern lässt. Doch sobald man die Charaktere und ihre Eigenheiten ein wenig besser kennen gelernt hat, nimmt die Geschichte Tempo auf. Schon bald geschehen die ersten Morde und mein Atem geriet an so mancher Stelle ins Stocken. Das Verwirrspiel, welches die Autorin geschickt aus verschiedenen Fäden zusammenwebt,  ist nicht leicht zu entwirren, und so machte es mir Spaß den einzelnen Erzählsträngen zu folgen und viele verschiedene Charaktere kennen zu lernen. Das Buch ist keines zum Nebenherlesen – das hat „Herz im Glas“ auch gar nicht verdient. Zum Nebenherlesen gibt es einfach zu viele kleine Details, auf die geachtet werden muss und zu viele Fakten, die miteinander kombiniert werden müssen. Auch mir schwirrte so manches Mal der Kopf. Aber wer sich fallen lassen kann und vermag, in die Geschichte einzutauchen, wird mir einem fantastischen rasanten Abenteuer, exotischen und gruseligen Schauplätzen und bissigen Dialogen belohnt. Wenn man Puzzlestück für Puzzlestück herausfindet, was es mit dem Herzen auf sich hat, und dabei noch tiefer nach Terra Talioni vordringt, fühlt man sich beinahe selbst wie ein Bewohner dieser düsteren und zugleich schönen Stadt. Einzig zu bemängeln gäbe es von meiner Seite aus, dass die Geschichte manchmal den roten Faden zu verlieren droht. Ein paar Seiten später versteht man, aus welchem Grund die Figuren so gehandelt haben, aber in ein paar Momenten standen mir Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. Doch das machten die Persönlichkeiten (und ich schreibe bewusst Persönlichkeiten) wieder weg. So ein charakterstarkes Buch habe ich selten gelesen. Ich hab mit den Figuren gelitten und geliebt, stieg mit ihnen in die Kloaken hinab und kämpfte gegen Drachen. Aus diesem Grund vergebe ich für das Buch 4,5 Sterne und harre auf den zweiten Blutmagie-Roman.

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    • 3
  • Ein guter Fantasy-Krimi

    Das Herz im Glas
    winterdream

    winterdream

    14. October 2014 um 14:33

    Inhalt: Das Buch entführt einen in die dunkle Felsenstadt Terra Talioni. Diese ist gefährlich und voller Intrigen, Rauschgift und Magie. Aenne kauft eines Tages von einem ahnungslosen Händler ein Herz. Sie sieht sofort, dass es sich um ein menschliches Herz handelt. Und ein menschliches Herz wird für Blutmagie verwendet. Dies verabscheut Aenne zutiefst und sie macht sich auf die Suche nach den Tätern, die die Menschen töten, um mit den Organen zu handeln. Ihre Brüder Ezra und Caedes helfen ihr dabei. Doch je mehr sie herausfinden, desto tiefer geraten sie in die Machenschaften der Stadt, so dass sie bald selbst um ihr Leben bangen müssen.   Cover: Das Cover des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es passt zur Story.   Mein Fazit: Ein guter Fantasy-Krimi, der sich flüssig lesen lässt. Am Anfang hatte ich einige Schwierigkeiten, mich in die Fantasy-Welt hineinzufinden, aber das hat sich dann gelegt. Die Autorin beschreibt die Orte sehr gut und man kann sich dies gut vorstellen. Auch in die Charaktere kann man sich gut hineinversetzen.

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  • Kann das funktionieren?

    Das Herz im Glas
    RolandB

    RolandB

    03. October 2014 um 11:42

    Nach einigen Schwierigkeiten lag es vor mir. Ein wenig größer als ein normales Taschenbuch mit einem ansprechenden Cover. Okay, es ist Geschmackssache was man einkocht, aber ein Herz? Und warum sitzt eine Meise auf diesem Glas? Ja, ich hatte so einige Bedenken ob meine Entscheidung mit diesem Buch richtig war. Warum? Na, es handelt sich um einen Debütroman, ohne einen der bekannten Verlage dahinter. Die gesamte Geschichte spielt lediglich in einer Stadt. Ein Fantasy-Thriller in dem es um Blutmagie geht. Keine Elfen, Elfen, Trolle, Feen, Gnomen Wichte, Orks oder ähnlich nette Wesen. Dieser Roman passt nun überhaupt nicht in das Muster Urban-Fantasy, die ich am liebsten lese. Entsprechen skeptisch und vorsichtig bin ich an diesen Roman herangegangen... und was soll ich sagen, diese Skepsis hat so ungefähr bis zur Seite 9, dem Ende des Prologs gehalten. Obwohl die Geschichte, ohne Zusatzmaterial über 516 Seiten erzählt wird, habe ich die Geschichte innerhalb von zwei Tagen „verschlungen“. Ich habe die gesamte Geschichte Hautnah mit den Hauptdarstellern Aenna, Caedes und Ezra erlebt. Wobei Ezra zumindest in dieser Geschichte eher nur eine Randfigur ist. Getragen wird die Geschichte von Aenna, Caedes und allerdings auch von Iox. Wie diese Geschichte ist? Gute Frage.... Am Besten ist sie wohl mit einer Fahrt auf der Achterbahn im Dunklen zu vergleichen. Rasend schnell und man kann sich niemals sicher sein, wo die Fahrt hingeht. Und ja, es gab einige Gruselmomente und Momente an denen die Geschichte ordentlich ekelig war. Es mag komisch sein....oder auch makaber, aber von den „Hauptdarstellern ist mir Iox am meisten ans Herz gewachsen. Obwohl ich das Buch seit Tagen beendet habe, frage ich mich noch immer, wie ein Mensch solche Qualen auf Dauer aushalten kann. Daher Leute kann ich Euch nur empfehlen Euch das Buch zu kaufen und zu lesen. Aber bitte daran denken, es wird eine Achterbahnfahrt, die man so schnell nicht vergisst. Liebe Kathi, das kann es doch noch nicht gewesen sein? Da gibt es doch mit Sicherheit noch mehr. Die Geschichte von Iox und vielleicht auch die gemeinsame Geschichte von Caedes und Iox kann hier doch nicht zu Ende sein? Finden Caedes und Iox eventuell zusammen. Geht Iox nach ihrem freien Jahr zurück? Welche weiteren Bosheiten schlummern noch in Uma Octavia oder wird ihr auf Dauer das Handwerk gelegt? Gönne uns bitte eine Fortsetzung, die hoffentlich einige der offenen Fragen beantwortet. Und ja, Du darfst dies als Vorbestellung für das nächste Buch von Dir ansehen.

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  • Ein Fantasythriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann

    Das Herz im Glas
    Thaliomee

    Thaliomee

    29. September 2014 um 19:00

    Terra Talioni, die dunkle Felsenstadt ist gefährlich und voller Intrigen. Und vermeintlich liegt hier der Ursprung des Herzens, dass Aenne eines Tages von einem ahnungslosen Händler kauft. Es ist ein menschliches Herz und Aenne ist die Tochter des reisenden Königs. Wie alle rechtschaffenden Menschen verabscheut Aenne Blutmagie – doch genau dazu ist ein menschliches Herz da. Mit ihren Brüdern Ezra und Caedes versucht sie den Schlächter zu finden, der in Terra Talioni Menschen tötet um mit ihren Organen zu handeln. Während Ezra eine Medizin für seine kranke Frau sucht, jagt Caedes Drachen um sein Geld zu verdienen. Gemeinsam geraten sie tiefer in die Intrigen der mörderischen Stadt und müssen bald selbst um ihr Leben fürchten. Schon das Cover verspricht viel und hat bei mir eine gewisse Erwartung geweckt. Diese wurden von der Autorin sogar übertroffen: Die liebevolle Ausgestaltung der Charaktere zieht den Leser in den Bann der Verstrickungen um Liebe, Macht und Intrigen. Ich habe auf jeder Seite mit den Figuren gelitten, gebangt und gehofft. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist so plastisch beschrieben, dass es allenfalls am Anfang schwierig ist sich hineinzuversetzen. Katharine Haderer schafft es, die Orte so lebendig erscheinen zu lassen, dass sich der Leser schon bald in den schmutzigen Gassen von Terra Talioni verliert. Der phantasievolle und fesselnde Stil unterstreicht die bis ins Detail durchdachte Story, die viele Überraschungen und Wendungen bereit hält aber nie konstruiert wirkt. Erwähnt werden muss noch, das dieses mit Herzblut ausgearbeitete Buch nichts für schwache Nerven ist. Gewalt ist allgegenwärtig in der Felsenstadt und wird auch detailreich geschildert. Für alle die Fantasy abseits von der hellen Glitzerwelt mögen ein absolutes Muss!

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