Generation Geil ist ein sehr interessantes und auch lustiges Buch. In diesem sind die Charaktere nicht verstellte, zumindest wirken sie nicht so. Man scheint ihnen nahe zu sein, manche findet man sympathisch erkennt sich oder Freunde in ihnen wieder, bei anderen dagegen eher weniger und das ist es, was mir so gut gefällt. Das Buch zeigt ganz deutlich, dass wir Jugendlichen alle unterschiedlich sind und auch eine eigene Meinung haben, die sich nicht nur nach den Medien richtet.
Katharina Weiß
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Katharina Weiß
100 Dinge, die man tun sollte, bevor man 18 wird
Generation Geil
Sommernachtsjugendewigkeit
Schön!? - Jugendliche erzählen von Körpern, Idealen und Problemzonen
Legenden von Morgen
Maybe you should go fuck yourself
Neue Rezensionen zu Katharina Weiß
Wer hat nicht schonmal daran gedacht ohne die Eltern einen Party Urlaub zustarten?
Die Jugendlichen in dem Buch machen es einfach. Ohne Hotel, ohne Eltern, einfach drauf los.
Das Buch zeigt aber auch was die Party mit einem macht. Katharina Weiß beschreibt den taummel und das alles egal des Alkohols und anderer dinge. Allerdings beschreibt sie auch das was danach kommt. Scham, selbstekel und natürlich der Kater.
Das Buch ist ein bisschen als würde das Märchen nicht mit dem ersten Kuss enden sondern weiter gehen dn alltag erzählen. Denn genau das macht dieses Buch es erzählt weiter und weiter bis es wirklich zuende ist.
Meinung: Ich habe mir absolut gar nichts von dem Buch erhofft und habe nichts erwartet. Irgendwie war ich mir sicher, dass dieses Buch über sieben Jugendliche, die ein paar deutsche Großstädte abklappern um Party zu machen, voller stereotypischen jungen Leute und pseudo-tiefgründiger Drogen-Erzählungen sein wird.
Und dem war dann auch so. Alle Protagonisten waren so, wie ich mir meine schlimmsten Klassenkameraden aus der Schulzeit vorstellen würde: Partysüchtig, egoistisch und eingebildet, arrogant, nervig und immer am Saufen. Ja, doch, genau so habe ich Romy, Ben und Co. leider empfunden. Deren Beziehungen zueinander war mir komplett egal und haben mich nicht berührt. Die Personen und ihr Verhalten wirken gleichzeitig überzogen, aber auch stereotypisch für eine ganze Generation.
Auch die Geschichte an sich, war für mich ermüdend. Jugendliche, die mit dem Zug in ein paar Städte fahren um dort zu feiern, zu vögeln und Fast Food zu essen, machen für mich keine gute Geschichte aus.
Man merkt, dass dieser Roman von einer 17-Jährigen Autorin geschrieben wurde. Wer könnte sich besser in Personen dieses Alters reinversetzen? Ich möchte auch gar nicht ihren Schreibstil kritisiere, der gefällt mir sogar ziemlich gut. Aber die erschaffenen Charaktere und ihr Verhalten, und die ziemlich lahme Story haben mich nicht unterhalten können.
Trotzdem gebe ich einem neuen Buch von Katharina Weiß gerne wieder eine Chance. Vielleicht wird es ja dann ein etwas reiferer Roman.
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