Katharina Winter Puppentod

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Inhaltsangabe zu „Puppentod“ von Katharina Winter

Nur der Tod tilgt alle Schuld. Jeder Fehler kann das Leben kosten« — wie ein Mantra wiederholt Lisa diesen Satz, während sie ihren perfiden Plan in die Tat umsetzt: Geschickt hat sie die Begegnung mit dem jungen Unternehmer Michael Westphal eingefädelt, hat ihn glauben lassen, sie erwidere seine Gefühle. Doch nun wird ihr bewusst, dass dieser Mann ihr tatsächlich sehr viel bedeuten könnte, stünde nicht jene grausame Tat zwischen ihnen, die sich einst im Haus der Puppen ereignet hat und nach Rache schreit.
Raffiniert, fesselnd, abgründig.

Michael Westphal hätte ich gern mal geschüttelt ... Was für ein rosarot bebrillter Mensch!!

— Buchliese

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    Puppentod

    Buchliese

    16. December 2014 um 14:33

    Jeder Fehler kann das Leben kosten - wie ein Mantra wiederholt Lisa diesen Satz, während sie ihren perfiden Plan in die Tat umsetzt: Geschickt hat sie die Begegnung mit dem jungen Unternehmer Michael Westphal eingefädelt, hat ihn glauben lassen, sie erwidere seine Gefühle .... Wirklich perfide in diesem Thriller war der Protagonist Michael Westphal. Auf einer gewonnen Reise in die Dominikanische Republik lernt er Tauchlehrerin Lisa kennen. Er verliebt sich unsterblich in diese Frau und taumelt dann liebestoll durch die Geschichte. Alle überdeutlichen Unstimmigkeiten übersieht er durch seine rosarote Brille sehr zuverlässig und so blieb mir nur ein Dauerkopfschütteln. Aber nicht nur der 33jährige Unternehmer, sondern auch der Stil hat mir einen Schauer nach dem anderen über den Rücken und wieder zurück gejagt. Sätze wie z. B. "Deshalb musste er alles über dieses Haus herausfinden, um die Dämonen zu verjagen und ein für alle Mal in die Flucht zu schlagen." oder "Seit sie an diesem Abend bei Margerita sein Herz in Flammen gesetzt hatte, war das Feuer nicht mehr löschen." bringe ich doch eher mit einem "Heftchenroman" in Verbindung. Warum habe ich dieses Buch gekauft? Warum habe ich dieses Buch zu Ende gelesen? Fragen über Fragen bleiben zurück. Ich weiß aber eines ganz genau: Katharina Winter bekommt von mir keine zweite Chance.

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  • Rezension zu "Puppentod" von Katharina Winter

    Puppentod

    Alchemilla

    11. December 2011 um 16:16

    Die Einleitung: An einem schönen Spätsommertag stöberte ich in der Neuzugängeabteilung der örtlichen Bücherei mal wieder nach interessanten Büchern. Mein Blick fiel auf das Cover des Buches „Puppentod“ von Katharina Winter. Ich las mir die kurze Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches durch und lieh mir das Buch aus. Die Autorin war mir bis dato unbekannt und konnte mich mit ihrem Buch von ihrem Können überzeugen, weshalb ich mir auch ihr Buch „Sturmnächte“ ausleihen werde. Die Autorin: Katharina Winter, geboren in Sangerhausen im Südharz, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in der damaligen DDR, bevor sie 1989 nach Westdeutschland ausreisen konnte. Nach verschiedenen beruflichen Stationen begann sie, ihren alten Traum vom Schreiben weiter zu verfolgen. Nach „Puppentod“ ist "Sturmnächte" ihr zweiter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Offenburg. Fakten zum Buch: Das Taschenbuch erschien im September 2010 beim Diana-Verlag. Es umfasst 384 Seiten und ist im Buchhandel für 8,95 Euro zu haben. Das Buch gibt es außerdem noch als E-Book in der Kindle-Edition zu kaufen. Die Gestaltung des Buches: Das Cover des Buches ist in dunklen Farben gehalten. Inmitten eines schwarzen Hintergrundes sieht man die dunkelblauen Blätter eines Baumes oder eine Pflanze. In der Mitte des Bildes steht in weißer Schrift der Name der Autorin. Darunter in hellgrünen und weißen Druckbuchstaben die Wörter Puppen Tod. Auf mich wirkte das Cover sehr düster und geheimnisvoll und so war ich neugierig darauf, welche Geheimnisse das Buch wohl verbergen würde. Die Rückseite des Buches ist fast gänzlich schwarz und wird von den gleichen Blättern wie auf der Vorderseite umrahmt. Hellgrüne Druckbuchstaben leiten die kurze Inhaltsangabe im Zentrum des Bildes ein. Nach dem Lesen des Buches hätte ich eine Puppe auf dem Cover oder ein verlassenes Haus als passender für den Bucheinband gefunden, aber die düstere Gestaltung des Buches gefällt mir auch so ganz gut. Der Verlag über das Buch: Nur der Tod tilgt alle Schuld. Jeder Fehler kann das Leben kosten – wie ein Mantra wiederholt Lisa diesen Satz, während sie ihren perfiden Plan in die Tat umsetzt: Geschickt hat sie die Begegnung mit dem jungen Unternehmer Michael Westphal eingefädelt, hat ihn glauben lassen, sie erwidere seine Gefühle. Doch nun wird ihr bewusst, dass dieser Mann ihr tatsächlich sehr viel bedeuten könnte,stünde nicht jene grausame Tat zwischen ihnen, die sich einst im Haus der Puppen ereignet hat und nach Rache schreit… Raffiniert, fesselnd, abgründig – subtile Spannung vom Feinsten! Die Geschichte und meine Meinung dazu: Das Buch beginnt mit einem Prolog: Der Prolog handelt von einer ausländischen Frau, die an einem späten Abend in einen Bürokomplex in Deutschland für Sauberkeit sorgte. Sie tat es für ihre Kinder, damit diese es später einmal besser hatten. Während sie den Reinigungswagen durch die dunklen Gänge schob, hörte sie aus dem Chefbüro die Stimmen zweier Männer, die miteinander stritten. Sie verstand zwar nicht, was sie sagten, aber sie merkte, dass eine hitzige Debatte geführt wurde. Plötzlich fiel ein Schuss und die Frau, die Zeugin eines Mordes in der Chefetage wurde, rannte um ihr Leben. Was diese Episode aus der Vergangenheit mit der Geschichte des Buches zu tun hat, erfuhr ich erst gegen Ende der Lektüre. Nun ging es weiter mit dem ersten Teil, bei dem die Erzählperspektive zwischen den Protagonisten Lisa und Michael wechselt. Er handelt von dem Industriellensohn Michael Westphal, der mit seinem Freund Erik einen Urlaub in der Dominikanischen Republik gewonnen hat und dort gerade an einem Tauchkurs teilnimmt. Dabei verliebt Michael sich unsterblich in seine Tauchlehrerin Lisa, welche ihm bei seinem ersten Tauchgang zur Seite gestanden hatte, als er in der Tiefe des Ozeans eine Panikattacke bekam. Als Dank lud er sie auf der Insel in ein Fischlokal am Strand ein, in Margeritas Fisch &Cocktailbar, welches Lisas Freundin Margerita gehört. Michael ist verzaubert von dem tropischen Flair der Insel, den endlosen Sandstränden und natürlich erst recht von der Schönheit seiner kreolischen Tauchlehrerin. Nach einer kurzen Zeit des Glücks fliegt Michael wegen eines geschäftlichen Meetings allein zurück nach München, wo er wohnt und im pharmazeutischen Unternehmen seines Vaters tätig ist. Mit seinen Gedanken ist er immer bei Lisa und kann sein Glück kaum fassen, als sie mit dem Flugzeug in München landet. Er ist so sehr verliebt, dass er Lisa am Liebsten gleich nach wenigen Tagen heiraten würde und natürlich umso verletzter ist, als er erfährt, dass diese nun nach Jahren des Lebens in Deutschland in der Dominikanischen Republik sesshaft werden möchte. Michael, der sich bisher noch nie ernsthaft in eine Frau verliebt hat, hat Angst Lisa zu verlieren und macht ihr einen Heiratsantrag. Lisa sagt ja und Michael kann sein Glück kaum fassen, bis Lisa ihre Bedingungen für die Heirat nennt: Sie möchte Michael in der Dominkanischen Republik heiraten und zwar ganz allein. Nach etwa hundert Seiten folgt der zweite Teil und nun wird es richtig spannend. Lisa wirft ihre Zukunftspläne über Bord, nimmt Michaels Heiratsantrag an und lernt seine konservativen Eltern Rudolf und Hilde Westphal kennen, in deren Villa am See das junge Paar nun zeitweise bis zu seiner Heirat in der Karibik wohnt. Nach anfänglicher Skepsis verstehen sich Lisa und Rudolf ganz gut und Hilde geht in ihrer Rolle als Hausfrau und Gastgeberin auf. Das junge Glück wird überschattet von merkwürdigen Ereignissen in Rudolfs Firma. Ein Angestellter wird vermisst und ein nächtlicher Einbrecher hält die Belegschaft in Atem. Michael erfährt indes, dass die Lisa M. Elbert, als die sich seine Angetraute vorgestellt hat, seit zehn Jahren als vermisst gilt. Nun geschehen auch noch in der Westphal Villa merkwürdige Dinge: Das Haustier wird vergiftet, Kunstgegenstände für immer zerstört und jedes Mal taucht am Tatort eine Puppe auf. Lisa benimmt sich immer merkwürdiger. Sie unternimmt Ausflüge, lungert stundenlang vor einem Wohnhaus herum und möchte schließlich ein altes verfallenes Haus kaufen. Michael liebt sie, weiß aber nicht mehr, auf wen er sich da eingelassen hat. Die Ereignisse spitzen sich zu und das fulminante Ende hält mehr als nur eine Überraschung bereit. Mein Fazit: Bei der Lektüre der ersten Seiten überlegte ich ernsthaft, ob ich das Buch wirklich zu Ende lesen sollte. Die Schilderung von Michaels Verliebtheit und seine Erlebnisse mit Lisa in der Dominikanischen Republik wirkten auf eine surreale Art und Weise so positiv, dass ich zuerst dachte, anstatt eines Thrillers einen Liebesroman in den Händen zu halten. Das Weiterlesen lohnte sich jedoch, denn in der Mitte des ersten Teils kam endlich mehr Leben in die Geschichte und mir wurde klar, dass die blumigen Ausführungen zuvor ein Stilmittel waren, um Michaels naive Gefühlswelt zu spiegeln. Im krassen Gegensatz dazu stand natürlich Lisa, eine dunkle exotische Schönheit mit zahlreichen Geheimnissen. Spätestens nach Beginn des zweiten Teils konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich endlich wissen wollte, was es mit Lisa und dem Prolog auf sich hat. Die Autorin hat mit diesem Buch eine spannende Geschichte voller Atmosphäre geschaffen. Einzelne Schicksale sind gekonnt miteinander verwoben und jede Wendung hält eine neue Überraschung bereit. In ihren Büchern beschäftigt sie sich mit den Abgründen der menschlichen Natur und bringt im vorliegenden Fall sogar etwas Voodoo und Volksglauben mit ins Spiel. Auch sehr lesenwert sind ihre Ausführungen über das Schreiben dieses Buches. Viel Spaß beim Lesen, Bewerten und Kommentieren wünscht Alchemilla

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  • Rezension zu "Puppentod" von Katharina Winter

    Puppentod

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. December 2010 um 12:32

    Michael kann Lisa einfach nicht vergessen. Er hatte seinen Aufenthalt in der Dominikanischen Republik um einen Tag verlängert, um mit ihr einen längeren Ausflug zu unternehmen. Zuerst die Fahrt mit dem Auto, dann ritten sie zwei Stunden durch den Regenwald, bis es langsam bergauf ging. Schließlich erreichten sie das Naturschauspiel, das man einfach gesehen haben muss, bevor man die insel verlässt. Schließlich gilt der Salto del Limón als der schönste Wasserfall der Karibik. Er kletterte mit ihr die Schlucht hinab und unten nahmen sie ein Bad in dem von den herabstürzenden Wassermassen gebildeten, natürlichen Becken. Das Wasser war glasklar und man konnte bis zum Grund sehen. Der Jungunternehmer erinnert sich auch an den Vorabend in Margeritas Fisch- & Cocktailbar, sein erstes Rendevouz mit der bezaubernden Lisa. Eigentlich hatte er ihr sein Leben zu verdanken. Lisa M. Ebert war seine Tauchlehrerin. Beim ersten Tauchgang bekam Michael Westphal in acht Metern Tiefe eine Panikattacke, woraufhin seine Lehrerin abbrach, um mit ihm sofort aufzutauchen. Am nächsten Tag besuchte er sie in ihrem Büro, um sich noch einmal zu bedanken ... witterte aber eine Chance, ihr etwas näher zu kommen. Schließlich lud er sie zum Essen ein und sie sagte sofort zu. Doch jetzt dieser Abschied. Den hatte er sich anders vorgestellt, zumal ihm mit seinem Vater einiger Ärger bevorsteht. Wichtige Termine in der Firma hätten auf dem Programm gestanden und er beabsichtige, seinen Urlaub in der Karibik ohne Absprache einen Tag zu verlängern, und das auch noch wegen einer Frau. Doch genau diese verhält sich nun etwas unerwartet. Mehr als ein "mach's gut" weiß sie beim Abschied nicht zu sagen und nicht einmal ihre Telefonnummer will sie Michael überlassen. Dabei will er sie doch wiedersehen - demnächst, in Deutschland. Seit drei Monaten lebt sie in der Dominikanischen Republik, doch ein letztes Mal will sie demnächst in ihre alte Heimat aufbrechen, um ihre verbliebenen Habseligkeiten zusammenzupacken, um dann endgültig alle Brücken abzubrechen. Als Yogalehrerin kümmerte sie sich früher um ebenso gutbetuchte wie frustrierte Damen aus gehobenen Kreisen, die allerdings eher Interesse an Gesprächstherapie als an Yoga zeigten. Irgendwann hätte sie die Lust verloren und da kam jene Stellenanzeige der Tauchschule in der Dominikanischen Republik gerade recht. Wie es der Zufall will, wohnt Michael zu Hause ganz in ihrer Nähe und somit wäre ein Wiedersehen kein größeres Problem. Ohne weitere Bezugspunkte muss Michael abreisen, doch als Unternehmersohn hat er erstens seine Kontakte und zweitens gibt er nicht so schnell auf. Es gelingt ihm, Lisas Maschine nach Deutschland zu ermitteln, um sie am Flughafen abholen zu können. Lisa scheint sehr überrascht zu sein, so als ob sie nicht wirklich mit ihm gerechnet hätte. Er lernt ihre bescheidene Wohnung kennen und verabredet sich mit ihr für den nächsten Tag zu einem Essen. Für ihn läuft alles wie in einem Traum, doch im Lokal taucht ein erstes Fragezeichen auf. Ein vorbeilaufender Kellner hebt eine Karte auf, die Lisa offenbar heruntergefallen ist. Lisa steckt sie dankend in ihre Tasche, während Michael gerade noch den Schriftzug "Happy Birthday" erkennen kann. Er spricht sie darauf an und erfährt, dass morgen ihr Geburtstag sei, worauf er sie einlädt, mit ihm den Tag zu verbringen. Nur ganz kurz fragt er sich, wie die Karte auf den Boden kam, denn ihre Tasche war verschlossen ... Sein Freund Erik bringt ein weiteres, aber größeres Fragezeichen ins Spiel. Der Scheidungsanwalt reiste gemeinsam mit ihm in die Karibik, eine Reise, die sie bei Sport Hülfinger gewonnen hatten. Nun traf Erik kürzlich den Geschäftsführer eben jenes Unternehmens, der ihm glaubhaft versichern konnte, eine Karibikreise niemals verlost zu haben! Bleibt die Frage, woher Flugtickets und Hotelgutscheine kamen ... Nun gut, in diversen Buchforen und Literatur-Magazinen wird neben weiteren bekannten Floskeln sicher wieder zu lesen sein: "Gut zu lesen" und/oder "sehr flüssig geschrieben". Das mag bei diesem Buch tatsächlich der Fall sein - wie bei vielen anderen Veröffentlichungen natürlich auch -, denn es ist auf einen ganz bestimmten Leserkreis zugeschnitten. Ich würde mal sagen, das alles kommt etwas dünn daher, die Charaktere zeigen meist nur aufgesetzte und diffuse Gefühle, während eine sehr überschaubare und vorhersehbare Story geradezu abgespult wird. Ich sage aber dennoch: nicht unspannend! Ich empfand es als eine Erholung, insbesondere nach den Texten, die ich in jüngster Vergangenheit gelesen habe, ein Buch zu lesen, welches rein der Unterhaltung dient. Wieso nicht einmal entspannen, abschalten und sich für wenige Stunden einfach mal treiben lassen? Denn langweilig ist diese Story auf keinen Fall, und am Ende nimmt sie sogar richtig Fahrt auf ... © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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  • Rezension zu "Puppentod" von Katharina Winter

    Puppentod

    traumwald

    20. November 2010 um 10:58

    Rezension zu "Puppentod" von Katharina Winter »Jeder Fehler kann das Leben kosten« — wie ein Mantra wiederholt Lisa diesen Satz, während sie ihren perfiden Plan in die Tat umsetzt: Geschickt hat sie die Begegnung mit dem jungen Unternehmer Michael Westphal eingefädelt, hat ihn glauben lassen, sie erwidere seine Gefühle. Doch nun wird ihr bewusst, dass dieser Mann ihr tatsächlich sehr viel bedeuten könnte, stünde nicht jene grausame Tat zwischen ihnen, die sich einst im Haus der Puppen ereignet hat und nach Rache schreit… Raffiniert, fesselnd, abgründig! Inhalt: Eigentlich war es kein Zufall, oder doch? Der Gewinn in die Karibik, der Tauchkurs, wo Michael auf Lisa treffen sollte und sich zu guter letzt unsterblich in sie verliebt hatte.Wie ein Blitz schlug es ein - denn nachdem Lisa ihn beim Tauchgang das Leben rettete, war es um ihn geschehen. Sie war anders als andere Frauen. Irgendwie hatte Lisa was mystisches, was puppenhaftes. Wie besessen war er von ihr, doch sie zögerte zunächst. Lisa wollte die Spielfäden selbst in der Hand haben, denn auch das gehörte zu ihrem Plan und so ließ sie ihn ein wenig hin und her zappeln. Während eines Essens in einem Strandrestaurant erzählte Lisa, das sie nur einmal noch eine Reise nach Deutschland antreten würde, denn es gäbe dort noch ein paar Dinge, die sie vor Ort klären müsste. Keinesfalls wollte sie sich mit Michael treffen oder sich gar vom Flughafen abholen lassen, obwohl sie insgeheim darauf spekulierte. Michaels spontane Reise war seinem Vater ein Dorn im Auge. Was würde er sagen, wenn Michael wegen einer Frau die Heimreise erst einen Tag später antreten würde? Schließlich gibt es in der Firma viel zu tun und da könne man nicht einfach mal so mir nix dir nix mit seinem Kumpel in die Dominikanische Republik fliegen. Was würde der Herr Vater und das Arbeitstier wohl zu seiner neuen Freundin sagen, die Michael ein paar Tage später am Münchener Flughafen abfing? Zu einer Frau, die nicht aus reichem Hause käme und absolut nicht den Vorstellungen einer geeigneten Schwiegertochter entsprechen würde. Jedenfalls nicht in den Augen seines cholerischen alten Herrn. Wie oft aber sollte sich Michael noch unterdrückt fühlen, wo er doch eh nicht in allen Plänen der Firma involviert war und wo man ihn schon lange wie einen Praktikanten behandelte? Das Zusammentreffen der Eltern sollte sich als schwierig gestalten - und so kam es auch. Der junge Westphal war völlig entzückt als er erfuhr, das Lisa sich für Kunst interessiert. Lisas Wissen über Picasso sprengte alles. Nun hatte sie das Eis zwischen ihr und Rudolf Westphal gebrochen, der ihr auch gleich mit voller Begeisterung seine wertvolle Sammlung vorstellte. Michael selbst wußte wenig von Lisa und doch wollte er sie unbedingt heiraten. Nichts konnte ihn daran hindern, nichts ihn aufhalten. Doch dann geschehen seltsame Dinge im Haus der Westphals, am Bootshaus und in der Firma. Doch was genau ist Lisas Plan und was zur Hölle hat es mit dem gruseligen, mit Efeu bewachsenen Haus am Waldesrand - dem Haus der Puppen - auf sich, welches Michael unbedingt erwerben soll? Warum träumt Lisa so schlecht und wacht des Nachts schweißgebadet auf und zittert wie Espenlaub? Meinung: Der Leser darf sich hier auf einen mystischen Thriller freuen, in dem es um Liebe und Rachegelüste geht. Es darf so lang mitgerätselt werden, bis alles einen Sinn ergibt. Die Sprache und der lebendige Schreibstil haben mich von der ersten Seite an gefesselt. Michael, der blind vor Liebe war, tat mir zwischenzeitlich sogar ein wenig leid. Man konnte sich besonders gut in die Hauptcharaktere hineinversetzen. Alles in allem eine rundum gelungene Story mit einer durch und durch packenden Atmosphäre, die ich so nicht erwartet hätte. Fazit: Ein Lesegenuss! Die perfekte Leselektüre für verregnete Tage! 5 Sterne von 5 Sterne

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  • Rezension zu "Puppentod" von Katharina Winter

    Puppentod

    Steffi153

    08. October 2010 um 09:09

    Michael reist mit seinem Freund in die Karibik. Während dieser den Urlaub genießt, lernt Michael die Tauchlehrerin Lisa kennen und verliebt sich schnell in sie. Da sie vor hat, in die Karibik umzusiedeln, setzt Michael alles auf eine Kappe, um sie zu halten und macht ihr einen Heiratsantrag, welchen sie sogar annimmt. Seit Lisa dann in seinem Leben ist, geschehen verschiedene seltsame Dinge: ein toter Hund, ein Bootshaus, das abgerissen werden soll, eine zerstörte Reihe von Picasso-Gemälden. Und dann gibt es auch noch rätselhafte Vorkommnisse in der Fima seines Vaters. Was hat das alles mit Lisa und den immer wieder auftauchenden Puppen zu tun? Eine faszinierende, tiefgehende Geschichte, welche bereits im Prolog vielversprechen d beginnt. Jedoch weiß ich bis jetzt noch nicht wirklich, was er mit dem Inhalt der Geschichte zu tun hat… Die Handlung ist einfach nachzuvollziehe n und flüssig zu lesen, was durch den Perspektivenwec hsel zwischen Michael und Lisa vereinfacht wird und außerdem viele wichtige Hintergrundinfo rmationen liefert. Die Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt, welche in meinen Augen jeweils Michaels sich verändernde Gefühle darstellen (vom Naivling zum Hinterfragenden ), das ist nicht schlecht gemacht. Die junge Frau wird einem in dem Buch gleich als geheimnisvoll und durchtrieben vorgestellt und man ist ihr gegenüber sofort misstrauisch und voreingenommen. Michael dagegen, der verliebte junge Mann, der keinem etwas zuleide tun könnte, zu dem der Spruch „Liebe macht blind“ nur zu gut passt. Immer wieder fragt man sich, was Michael oder seine Familie wohl getan hat, um all diese Probleme durchleben zu müssen. Was ist geschehen und wer ist wirklich Schuld an den schlimmen Geschehnissen? Ich weiß es nun und es war spannend, darauf hinzufiebern. Leider zieht sich die Geschichte doch etwas in die Länge und man erfährt einige Details erst recht spät, was das Lesevergnügen zwischenzeitlic h etwas bremst. Das Ende bringt dann doch einige überraschende Parts ans Licht und auch Veränderungen - doch mehr sei nicht verraten, es ist auf jeden Fall sehr schön und interessant zu lesen. Eine spannende und auch mitreißende Geschichte, die viele Geheimnisse birgt und die unterschiedlich en Charaktere sehr gut beschreibt und darstellt. Sehr gut zu lesen für Menschen, die selbst gerne miträtseln und viele Informationen aufnehmen möchten.

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