Katharina Wolf Vier Jahre ohne dich

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Inhaltsangabe zu „Vier Jahre ohne dich“ von Katharina Wolf

Endlich ist Nora glücklich. Nach einer schwierigen Kindheit hat sie in Jan ihre erste große Liebe gefunden – und in seiner Familie Geborgenheit und Zusammenhalt.
Alles ist perfekt. Bis zu jenem Abend, der alles ändert. Nichts ist mehr so wie es war … selbst vier Jahre später nicht.

Das romantische Debüt von Katharina Wolf!

Ein tolles Buch,dass ein wahnsinniges Gefühlschaos bei mir ausgelöst hat

— KuMi

Eine Liebesgeschichte fernab von Klischee und Kitsch. Eine Geschichte, die das Leben nicht besser hätte schreiben können!!!

— inflagrantibooks

Mir fehlte es an Tiefe und der Auseinandersetzung der Hauptpersonen mit ihren Themen.

— Buchbahnhof

Schöne Geschichte für alle die schon mal Liebeskummer hatten.

— Julyie

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    Vier Jahre ohne dich

    KuMi

    12. December 2017 um 18:54

    Das Cover gefällt mir richtig gut, egal ob in Blau oder grün, ich finde beides toll und vor allem ist es mal etwas anderes. Wirklich sehr gelungen und absolut passend❤️In ihrer Kindheit hatte es Nora alles andere als leicht,eine drogenabhängige Mutter und verschiedene Pflegefamilien haben ihr Leben stark geprägt.Mit ihrer großen Liebe Jan und seiner Familie hat sie endlich ihr Glück gefunden.Doch was tun, wenn einem plötzlich alles genommen wird? Nora bleibt als Schatten ihrer selbst zurück, sie sackt total ab. Wenn man soviel schlimmes durchmachen musste,woher soll man da die Kraft nehmen,ein glückliches Leben zu führen-noch dazu alleine. Auf der einen Seite finde ich Nora richtig taff, sie kämpft sich alleine durchs Leben und hat den Bachelor in Grafikdesign abgeschlossen. Auf der anderen Seite tut sie mir unsagbar leid, weil sie einfach so viel mitmachen musste und deswegen mehr Schein als Sein ist. Sie lässt absolut keine Gefühle mehr zu, und ist deswegen auch komplett alleine. Das war einer von vielen Gründen warum ich sie am liebsten das ganze Buch lang, gerne in den Arm genommen hätte. Trotz all der Umstände ist Nora eine total liebenswerte Person,die ich sofort in mein Herz geschlossen habe.Ich habe sofort verstanden warum Nora sich in Jan verliebt hat, er ist ein Traum. Und wenn er Fehler gemacht hat,tut er alles dafür diese wieder gut zu machen.Er ist einfach toll ❤Sebastian und Hiro sind sowieso Weltklasse, ein wunderbares Pärchen, die das Herz am richtigen Fleck haben und sich sofort in mein Herz geschlichen haben. Solche besten Freunde wünscht man sich und jedem anderen auch. Aber natürlich kommen auch Personen vor,wo ich von der ersten Sekunde gewusst habe dass ich die überhaupt nicht leiden kann. Und wie recht ich damit hatte.....~~~~~Zitat~~~~~Ich war mit den Nerven am Ende. Und glitzerte wie Edward Cullen.~~~~~~~~~~~~~Dieses Zitat zeigt das Gefühlschaos das ich durchlebt habe am besten. Einerseits ist mein Herz zerrissen und ich habe so sehr mit Nora mitgelitten, aber andrerseits musste ich so oft lachen weil der Humor von Katharina Wolf einfach Hammer ist. Der Schreibstil war so genial locker und packend,der Humor echt genial und doch habe ich jedes Gefühl der Protagonisten wirklich gespürt. Und es war soooo genial wie Twilight aufs Korn genommen wurde 😉 ~~~~~Zitat~~~~~Wie viel Promille musste man haben, um sich selbst für Christian Grey zu halten?~~~~~~~~~~~~~Ein wunderbares Buch,indem so viele ernste Themen vorkommen, dass es mich nachdenklich zurück lässt und ein wunderbares Buch dass einen die ganz großen Gefühle spüren lässt und mein Herz zum schneller schlagen gebracht hat.Absolute Empfehlung von mir ❤️

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  • Mehr davon!

    Vier Jahre ohne dich

    Sillest

    27. May 2017 um 09:30

    Nora hatte es nie leicht im Leben. Ihre Mutter war Drogensüchtig und sie musste von einer Pflegefamilie in die nächste, war nie irgendwo richtig Zuhause und geborgen, bis sie Jan traf und sich in ihn verliebte.In dessen Familie fühlt sie sich wohl. Jans Mutter, sowie sein Bruder Sebastian mögen Nora sehr. Und dann geschehen so viele Missverständnisse, dass die Beziehung kippt und Nora todunglücklich die Stadt verlässt. Vier Jahre später taucht sie wieder auf und ist ein völlig neuer Mensch.Ich muss zugeben, ich habe die Geschichte am Anfang unterschätzt. Jan kam mir wie ein 0815 Typ rüber und auch Nora wirkte auf mich erst, wie eine ruhige graue Maus.Doch weit gefehlt! Nora hat so viel schlimmes in ihrer Kindheit erlebt und in den vier Jahren nach der Trennung so viel durchgemacht und doch wirkt sie nach Außen, wie eine taffe, wunderschöne junge Frau. Innerlich ist sie abgestumpft. Fühlt sich weder in der Lage zu lieben, noch geliebt zu werden. Das empfand ich als sehr traurig.Aber auch Jan hat im Buch eine Veränderung durchgemacht. Er geht mehr auf seine Mitmenschen ein, ist schlagfertig und versucht seine Fehler wieder rückgängig zu machen.Diese Geschichte wird von Seite zu Seite besser. Sie ruft viele Emotionen in einen wach. Ich hatte das Gefühl, als würde ich es miterlebt haben. Man ist die ganze Zeit bei Nora und möchte ihr zur Seite stehen und fiebert immer wieder mit.Besonders passend finde ich hier ja auch den Prolog, sowie den Epilog, die einen tollen ersten und letzten Eindruck hinterlassen.Katharina Wolf versteht es, mit Worten zu arbeiten und so viel Gefühle auf wenige Seiten zu vermitteln. Ihr Schreibstil ist jugendlich frisch und liest sich super flüssig durch. Die Charaktere sind alle super gelungen und runden diese tolle Liebesgeschichte ab. Die Story macht Lust auf mehr, sodass ich Vier Jahre ohne dich sehr gerne weiter empfehle.

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  • Ein romantisches Buch, das sich selbst gar nicht so romantisch sieht

    Vier Jahre ohne dich

    inflagrantibooks

    23. May 2016 um 16:59

    Ein romantisches Buch, das sich selbst gar nicht so romantisch sieht. Die gute, alte Romantik… oftmals rutscht sie ja gerne in den Kitsch und bedient sich althergebrachter Klischees. So etwas mag ich gar nicht und breche die Lektüre mittlerweile deswegen auch einfach ab. Was war hier los? Klischee? Kitsch? Oder … Herzklopfen und Tränen?Jetzt sitze ich hier und will für euch die Rezension zu diesem einmaligen, grandiosen und fast schon epischen Liebesroman schreiben und was passiert? Bei den Erinnerungen an die Geschichte kommen mir erstmal wieder die Tränen. Tränen der Trauer, der Wut und der Freude. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. Aber ich versuche trotz allem meine Gefühle für euch in Worte zu verpacken, auch wenn mir das bei so einer Geschichte sicherlich nicht leicht fallen wird!Es geht um Tränen von Nora. Nora ist ein einfaches Mädchen, das schon glücklich ist, weil sie einen Freund hat, der sie liebt, den sie lieben darf und in dessen Familie sie aufgenommen wurde. Mehr möchte sie nicht. Es sind die kleinen Dinge, die eine perfekte Situation kaputt machen können und wenn erstmal der kleineste Zweifel zugeschlagen hat, dann bildet dieser lange Wurzeln, die schwer wieder heraus zu bekommen sind. Ich litt mit Nora mit. Mehr kann ich dazu gar nicht sagen. Ich liebte, ich weinte, ich hasste und ich verlor den Boden unter den Füßen. Ich versuchte wieder hoch zu kommen, ich fiel erneut und glaubte, dass mich alle Welt hasste.Ich tat Dinge, die ich hätte lassen sollen, aber ich musste sie tun. Für mich, um mich besser zu fühlen. Und dann weinte ich noch mehr. Bei Nora geht es nicht darum, dass sie eine Liebe verloren hat. Es geht darum, dass sie ein Leben verloren hat, was sie hätte haben können und sie konnte diese epische Katastrophe einfach nicht aufhalten. Sie und ich mussten gemeinsam zusehen, wie alles, was ihr lieb und teuer war, den Bach runter ging. Wir konnten nur danebenstehen und weinen. Tränen vergießen für ein Leben, das hätte uns gehören können.Es geht um die Tränen von Jan. Jan liebt Nora, das ist so. Aber auch bei ihm sind es die Kleinigkeiten, die zusammen das große Ganze ergeben. Verrat, Hass, Wut, Unverständnis. All das zusammen ist eine gefährliche Mischung und bringt Jan dazu, Dinge zu tun und zu sagen, die er mit ein bisschen Nachdenken und drüber reden vielleicht nicht getan hätte.Es geht um die Tränen für vier verlorene Jahre. Denn auch vier Jahre später, als Nora in ihre Heimatstadt zurückkehrt, hat sie Jan nicht überwunden. Sie kann und will ihn nicht vergessen, es tut weh. An ihn zu denken und ihn zu vergessen. Aber die das Leben nun mal so spielt, wir sie mit ihm und allem was war konfrontiert. Und das auf die härteste Art und Weise, die ich seit langem gelesen habe.Es geht um meine Tränen. Denn meine Tränen verlor ich nicht, weil die Geschichte so dermaßen traurig ist, sondern weil sie so abartig real ist! Ich WAR Nora! Ich fühlte ihren Schmerz, die ganze Zeit und es war so emotional und belastend, aber ich habe es gerne gemacht, denn Nora war für mich eine Freundin, der ich einfach helfen wollte! Nora musste so viel durchmachen und ich verstand ihr handeln, auch wenn ich es nicht immer gutheißen konnte. Es führte sie an ihre Grenzen und darüber hinaus, aber so etwas kann die Liebe mit einem Menschen machen. Sie macht nicht nur glücklich, sie kann dich auch zerstören und egal, wie sehr du dich anstrengst, du wirst nie wieder vollkommen Ganz sein.Mir fehlen hier echt die Worte, um das Auszudrücken, was die ganze Zeit in mir vorging! Ich konnte das Buch nicht weglegen und musste es an einem Stück verschlingen. Emotionen, die mich verschlangen. Tränen, die mir die Sicht raubten. Gefühle, die mich nach Luft schnappen ließen. Und immer wieder dieses krasse Verständnis für die Figuren. Hammer, einfach nur Hammer!Fazit:„Vier Jahre ohne Dich“ ist eine Liebesgeschichte fernab von Klischee und Kitsch. Eine Geschichte, die das Leben nicht besser hätte schreiben können. Die von den realen Figuren und den Emotionen lebt und die man mehr als einmal lesen muss!Bewertung:„Vier Jahre ohne Dich“ bekommt hier und jetzt volle und ganze 5 von 5 Marken, die getränkt von meinen Tränen, einen Stern hinter sich herziehen. Ich kann selbst heute noch nicht das Buch in die Hand nehmen, ohne aufzuschluchzen und mit den Tränen zu kämpfen. Weil es traurig war. Weil es schön war.Weil es einfach echt war!

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  • Leider fehlte es mir an Tiefe bei diesem Buch

    Vier Jahre ohne dich

    Buchbahnhof

    05. April 2016 um 17:29

    Fast 100 Seiten lang hatte ich leider das große Problem überhaupt nicht in die Geschichte hinein finden zu können. Nora war mir extrem fern und auch ein kleines bisschen unsympathisch. Ich mag Menschen nicht so gerne, die sich so in ihrem Selbstmitleid suhlen, wie sie es tut. Außerdem betäubt sie ihren Schmerz mit Alkohol und Drogen, was ich persönlich absolut daneben finde. Ich hatte also, um es mal offen zu sagen, ein riesen Problem mit der Hauptperson. Ich muss, um ein Buch gut zu finden, die Hauptperson nicht zwangsläufig mögen, aber Nora war einfach schwer zugänglich für mich. Nach 100 Seiten änderte sich dann mein Blickwinkel auf Nora ein wenig. Durch das erneute Auftauchen von Jan zeigt sie endlich mal, wie es wirklich in ihre aussieht und bringt die Auslöser für ihren Selbstmitleid zum Ausdruck. Plötzlich wurde sie nahbarer und irgendwie konnte ich nun wenigstens teilweise mit ihr mitfühlen. Dennoch hätte ich mir ein bisschen mehr Entwicklung bei ihr gewünscht. Eine Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol und Drogen findet bei ihr ebenso wenig statt, wie die Auseinandersetzung damit, warum sie ihr ganzes Leben nur auf einen einzigen Menschen ausrichtet. Am besten gefallen hat mir Sebastian. Ein unheimlicher toller Kerl, ein guter Freund und ein Traum von einem Mann. Warmherzig, sensibel… was will man mehr? Er ist für Nora da, fängt sie auf, steht ihr zur Seite. Er ist immer wieder rechtzeitig zur Stelle. Auch sein Verlobter, Hiro, hat mir recht gut gefallen. Am Anfang war ich mir nicht so sicher, was ihn anbelangt. Er wirkte ein klein wenig undurchschaubar. Aber, je näher man ihn kennenlernt, und ihn im Umgang mit Sebastian und Nora beobachtet, umso sympathischer wurde er. Sebastian und Hiro sind es, die für mich die wichtigsten Charaktere dieser Geschichte waren. Die Geschichte wird angepriesen mit „Das romantische Debüt von Katharina Wolf.“ Romantisch fand ich nur die Beziehung zwischen Hiro und Sebastian, die, das muss ich zugeben, über weite Strecken einen großen Part in der Geschichte einnimmt und die wirklich schön geschrieben ist. Allerdings sind die beiden ja eigentlich nicht die Hauptpersonen. Das ist auch etwas, was mich ein bisschen irritiert hat. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass es eigentlich ihre Geschichte ist, die hier erzählt wird, eben weil die Hochzeit der beiden Figuren einen so großen Raum im Buch einnimmt. Muss sie andererseits vielleicht auch, weil das der Aufhänger dafür ist, dass Nora erneut in ihrem Leben auf Jan trifft. Der Schreibstil von Katharina Wolf ist überwiegend sehr gut lesbar. Sie verwendet eher kurze Sätze, die man schnell erfasst. Teilweise war er aber auch etwas gewöhnungsbedürftig. Sie arbeitet sehr viel mit dem Apostroph sowohl in der wörtlichen Rede, als auch im erzählenden Teil. „Wo geht´s den heute überhaupt hin?“. Klar redet man so, aber in einem Buch fand ich das auf Dauer etwas befremdlich, vor allem in dem Teil, der nicht wörtliche Rede ist. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, das ist mir noch in keinem anderen Buch aufgefallen. Außerdem scheint sie das Wort „eh“, so man das überhaupt als Wort bezeichnen kann, zu lieben. Auch das fand ich leicht irritierend, dass ihre Figuren das Wort „eh“ (z. B. „eh egal“) so oft benutzen. Alles in allem finde ich die Geschichte okay. Für mich fehlt das Gefühl, welches mich leider nicht erreichen konnte. Es fehlt mir die Auseinandersetzung zwischen Jan und Nora über die Geschichte, die in der Vergangenheit passiert ist und die sie auseinander gebracht hat. Es wird zwar aufgelöst, wie es zu dem Mißverständnis vor vier Jahren gekommen ist, aber es wird nicht weiter darüber geredet. Meiner Ansicht nach müsste sich ein Paar, das sich durch eine solche Kleinigkeit hat auseinander bringen lassen und von denen eine derart selbstzerstörerisch unter der Situation gelitten hat, tiefsinnige Gespräche führen, um wieder zueinander zu finden. Einfach über das Ereignis hinweg zu gehen halte ich schon im echten Leben für falsch. Im echten Leben wird das aber sicher öfter vorkommen, dass man Dinge unter den Tisch kehrt, das wissen wir alle. Aber hier befinden wir uns in einer Geschichte und da hätte gerade diese Auseinandersetzung dem Buch Tiefe verleihen können. Ich habe mich wirklich schwer getan diese Buch zu bewerten. Weniger als 3 Federn zu geben fühlt sich immer so „gemein“ an. Eine Autorin hat Herzblut und Arbeit in eine Geschichte gesteckt und dann ist es auch noch mein erstes Rezensionsexemplar vom Amrun Verlag und ein Debütroman. Aber, man muss ehrlich sein, und im Internet findet man mehrere Rezensionen von begeisterten Lesern, so dass meine Rezi da wohl auch nicht ganz so sehr ins Gewicht fällt. Von daher bin ich an dieser Stelle ehrlich: Es gibt von mir 2 Federn für eine Geschichte, die mich leider nicht wirklich begeistern konnte, weil es ihr Tiefe mangelt und die Emotionen der Protagonisten mich nicht erreicht haben. Der Schreibstil und die Geschichte um Hiro und Sebastian zeigen aber, dass da eine Menge Potential dahinter steckt. Ich bin gespannt auf das nächste Buch von Katharina Wolf.

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  • Herzschmerz-Lektüre

    Vier Jahre ohne dich

    Julyie

    28. January 2016 um 14:36

    "Drama konnte ich nicht mehr ertragen. Ich hatte davon selbst mehr als genug. Mein ganzes Leben war ein einziges Drama!" (Seite 69) Wieso zum Henker, gibt’s erst zu wenig Rezensionen? Holt euch das Buch! Zum Buch: Erschienen ist das schöne Stück am 25.10.15 (also noch gar nicht lange her) mit 202 Seiten (in meiner Taschenbuchausgabe) im Amrun Verlag. Und ein gelungenes "Debüt" von Katharina Wolf! Cover: Ach, ist es nicht schön? Findet ihr nicht auch, dass dieser "Neuzeit-Romane" total überdesigned sind? Ich meine klar, ist ein unglaublich farbenfrohes, aufwendiges Cover klasse. Doch wenn ich mir mein Bücherregal so anschaue, ist es leider total voll davon. Sind da die Cover, die ein bisschen klassischer aussehen nicht umso besonderer? Ich finde jedenfalls dieses Cover klasse. Es erinnert mich an einen dieser Schnulzen-Heftchen, die meine Mutter früher immer viel gelesen hat. (Und nach dem ich auch benannt bin ;).) Jedenfalls hat die Optik auf jeden Fall voll gepunktet! Außerdem ist dies echt ein total "Robustes" Buch, ihr kennt das Taschenbuch-Dilemma, ihr klappt es auf und zack.. LESERILLE, aber hier nicht! Selbst nach dem Lesen bleibt es so schön wie es vorher war. Übrigens gibt es das Buch in zwei unterschiedlichen Farben beim Verlag! Und für den Preis (12,90€ D) wirklich absolut spitze! Klappentext: Endlich ist Nora glücklich. Nach einer schwierigen Kindheit hat sie in Jan ihre erste große Liebe gefunden – und in seiner Familie Geborgenheit und Zusammenhalt. Alles ist perfekt. Bis zu jenem Abend, der alles ändert. Nichts ist mehr so wie es war … selbst vier Jahre später nicht. Worum geht´s? Ja, der Klappentext ist kurz und knapp, sagt eigentlich alles, aber auch nicht aus. Genau wie es eigentlich sein sollte, oder? Natürlich erwartet man hier eine schöne schnulzige Liebesgeschichte, die Abends einem das Herz erwärmt. Ich sag euch gleich: Die Liebesgeschichte bleibt natürlich auch nicht aus. Es geht um Nora und Jan. Nora ist zu Beginn eine Abiturientin und mitten im Prüfungsstress. Jan ist schon einiges älter und macht zu dem Zeitpunkt eine Ausbildung. Natürlich sind unsere Hauptprotagonisten nicht alleine, sie werden begleitet Freunde und Familie. Jedoch möchte ich hier nicht allzu viel verraten. Ich habe sowieso die ganze Zeit die Sorge zu Spoilern, wenn ihr euch also im Laufe der Rezension gespoilert fühlt, SORRY! Und für alles anderer an dieser Stelle: Liest selbst! Neugierde muss sein, ohne sie hätte ich dieses Buch nicht gekauft. Erster Satz, Kapitel 1: "Sag mal, was machen wir eigentlich noch hier?" Meine Meinung: Ich bin auf eine sehr lustige Weise auf dieses Buch gestoßen, ich glaube durch ein Facebook-Gewinnspiel wurde ich auf die Autorin aufmerksam und dann hatte Katharina Wolf gefragt, wer Interesse an einer Leseprobe hat. Holt euch die Leseprobe!, Kauft das tolle Buch!, Schreibt eine Rezension (hier sind viel zu wenige) Dieses Buch habe ich dann schließlich fünf Minuten nach der Leseprobe gekauft, verrückt - ich weiß. Ich habe nicht mal hier vorher mir die (eh nicht vorhandenen Rezensionen) oder sonst was angeschaut. Mein Gefühl hatte mich einfach dazu getrieben. Was ich leider zugeben muss, ich kannte den Verlag bis dahin nicht… aber irgendwann ist immer das erste Mal. Wie oben bereits geschwärmt, bin ich von der Aufmachung total entzückt. Es ist so ein schönes Taschenbuch! Und das kommt von einer absoluten Hardcover-Sympathisantin! Allerdings hat mich eine Sache etwas gestört, weil es den Lesefluss manchmal ins Stocken brachte, nämlich (ich weiß nicht, ob´s der Verlag Schuld ist) störten mich die "vielen" Absatzzeilen. Die auch oft in Situationen die eigentlich eine "ganze" waren auftauchten. Ich hatte immer das Gefühl; "Okay hier endet jetzt die Szene", aber dann ging es doch weiter. War ein wenig irritierend. Ich sehnte mich nach meiner unglaublichen Fantasy-Sucht einfach mal wieder nach einer bodenständigen Liebesgeschichte, besonders gut gefallen hat mir, dass diese Geschichte a) auch in Deutschland spielt (momentan haben es Autoren irgendwie mit England und co.) und b) dass die Protagonisten bereits ein Paar waren. Ja ihr werdet jetzt alle sagen "OH aber gerade das Kennenlernen in Büchern ist immer so toll", bin ich auch oft der Meinung, aber hier war es genau richtig so. Es ist mal was anderes, man ist von Anfang mittendrin. Man wird direkt in das Liebesleben der beiden geworfen, ohne das ein ewiges hin und her, "ach ich trau mich nicht" usw. vorhanden ist. >> Spoiler! << Ich hatte Anfangs leichte, wirklich minimale Probleme mit Nora, aber nur weil ich mich verdammt oft mit ihr Identifizieren musste, leider, leider leider fand ich sie am Anfang extrem Naiv, ich meine man hofft ja immer auf das beste im Partner, aber bitte, vollkommen kalt zu bleiben, wenn der Freund sich mit ständig mit Arbeitskolleginnen trifft? Ist das dann Liebe, wenn es einem egal wäre? Zu meiner Schande kenne ich das nur zu gut, die Gefühle die Nora empfindet. Und auch die Veränderungen im Laufe der Geschichte. Bisschen merkwürdig fand ich dann die Trennung der beiden, Nora hat da meiner Meinung nach viel zu schnell aufgegeben. Doch da ist ja wirklich jeder anders. Einige Gedankenzüge gingen mir dann besonders Nahe, Nora spricht über ihre Trennungszeit, wie sie sie verändert hat, auch das Wort Depression fällt. Ich meine wir alle kennen das, den harten Trennungsschmerz der uns in ein tiefes Loch zieht. Ich fand viele Momente sehr Gefühlsecht und Realitätsnahe. Das hat mir besonders gut gefallen. Auch die Momente mit Sebastian und "Hiro" alias Superhero haben mich einige Male zum Lachen gebracht. Generell gab es viele Situationen, wo ich dachte, dass könnte ich sein. (Nein, die Sache mit den Drogen war es nicht!) Es gab auch die ein oder anderen Textstellen, die meinen Zitate-Post-It nicht umgehen konnten. Schön fand ich auch, dass dieses Buch zu verschiedenen Zeitpunkten geschrieben wurde. Und das dazwischen eine Zeitspanne von 4 Jahren Studium liegt. Und ein wirklich ganz großes Bonus ist, dass mal nicht so auf Äußerlichkeiten rumgeschwärmt wird. Diese unnatürlichen Wunschvorstellungen der perfekten Protagonisten nerven mich langsam, hier nicht der Fall! Fazit: Mir hat dieses Buch gefallen, es war Ruck-Zuck durchgelesen, hätte gefühlt auch gerne etwas mehr sein können! Es war viel zu schnell vorbei. Schöne und gleichzeitig bewegende Liebesgeschichte, verständlich für alle denen schon einmal das Herz gebrochen wurde. Und wenn wir mal ehrlich sind… brauchen wir alle nicht mal einen Fencheltee mit Rum? Zitate: Ich konnte mein Glück meistens nicht fassen. Vielleicht auch, weil ich lange auf dieses Glück hatte warten müssen., Ich war literaturausgehungert!

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  • Sehr schöne Geschichte 😊

    Vier Jahre ohne dich

    Nana1985

    10. December 2015 um 17:23

    Sehr schönes Buch. Die Autorin hat für mich die Figuren sehr überzeugend dargestellt.. Die Handlung ist weder kitschig noch unrealistisch dargestellt. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch. Viel Spaß beim Lesen.

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