Katharina Wulff-Bräutigam Bhagwan, Che und ich

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Inhaltsangabe zu „Bhagwan, Che und ich“ von Katharina Wulff-Bräutigam

Katharina Wulff-Bräutigam erzählt von der verrückten und schmerzhaften Geschichte ihrer Kindheit zwischen Che und Bhagwan.§Seine Eltern kann man sich nicht aussuchen. Seine Erziehung auch nicht. Das ist nicht weiter beunruhigend, solange sich die Kindheit in »normalen Bahnen« bewegt. Was aber, wenn die Eltern erst überzeugte Revoluzzer sind und später einem Guru verfallen?§Katharina Wulff-Bräutigam hat am eigenen Leib erfahren, was es heißt, wenn die Eltern Reisende in Sachen Selbstverwirklichung und Weltverbesserung sind. Chaos und antiautoritäre Erziehung haben ihre Kindheit geprägt. Während die Eltern ein wildes Kommunenleben führten, sehnte sie sich nach geordneten Verhältnissen. Dann ging die Mutter nach Poona und Oregon und überließ ihre Tochter weitgehend sich selbst. Aus der Sicht des Kindes gibt es an der 68er Generation nichts zu idealisieren. Der Mythos fällt in sich zusammen.

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    Bhagwan, Che und ich

    Gute_Miene

    06. July 2016 um 21:14

    Eine Kindheit in den 70er Jahren. Die Autorin hat das gleiche Geburtstjahr wie ich, ihre Eltern sind jedoch gute 7 Jahre jünger als meine und das scheint den Unterschied zu machen. Katharinas Eltern sind 68er. Sie wollen sich abgrenzen vom Establishment, erziehen ihre Kinder antiautoritär, wohnen in WG´s, diskutieren und philosophieren, probieren sich aus, symphatisieren mit der RAF und haben so nebenbei auch noch eine Tocher, der 9 Jahre später noch eine weitere folgt. Katharina weiß, was in Kinderläden lief, was in der freien pädagogischen Grundschule: Außer Chaos nämlich nichts. Sie schildert, wie Kinder sich selber überlassen wurden und aus welchem Grund. Ihre Mutter, auf der spirituellen Suche, schließt sich später der Bhagwan-Sekte an und zieht mit Katharina nach Poona. Auch hier findet Katharina keine Bezugsperson, die "Eltern" wechseln sich mit ihren "Diensten" ab. Katharina will nicht recht in diese Welt passen. Das Buch ist für mich echt interessant, weil hier mal aus der Sicht eines Kindes geschildert wird, was WG´s und Kinderläden und freie Liebe in einem Kind auslösen kann. Sie rechnet allerdings überhaupt nicht ab mit ihren Eltern. Sie erzählt eindringlich.

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