Katherine Addison

 3.5 Sterne bei 31 Bewertungen

Alle Bücher von Katherine Addison

Katherine AddisonDer Winterkaiser
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Der Winterkaiser
Der Winterkaiser
 (29)
Erschienen am 13.10.2016
Katherine AddisonThe Goblin Emperor
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The Goblin Emperor
The Goblin Emperor
 (2)
Erschienen am 03.03.2015

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Talathiels avatar

Rezension zu "Der Winterkaiser" von Katherine Addison

Viel Charakterentwicklung, wenig Fantasy
Talathielvor 15 Tagen

Maia, der ungeliebte Sohn der ungeliebten vierten Frau des Kaisers des Elfenreiches, lebt und wächst in der Verbannung unter „ärmlichen“ Verhältnissen auf. Ein Bote überbringt ihm die Nachricht, dass sein Vater und all seine älteren Geschwister bei einem tragischen Unglück ums Leben kamen und er somit der nächste Kaiser ist. Von nun an muss Maia sehr schnell lernen, wem er am Hof trauen kann, wie die Staatsgeschäfte zu leiten sind und welche Intrige ihn als nächstes opfern möchte.

Katherine Addison schafft es einen intelligenten, witzigen und auch spannenden Einstand eines „Barbaren“ als Kaiser zu schreiben. Die Welt, die Addison hier gestaltet, spielt im Rahmen eines scheinbar „frühen“ Industriezeitalters. Weiterhin hat sie den Aufwand betrieben, sich die Namen und Titel selbst auszudenken.
Die Charaktere sind schlüssig in ihrer Motivation und ihrem Verhalten. Gelegentlich verliebt sich die Autorin in die Details einiger Zeremonien, Vorgänge oder Kleidung. Dennoch gelingt es ihr, dem Leser all die Verwirrungen und Schwierigkeiten mitzugeben, die dem Protagonisten das Leben schwer machen. Manchmal wird diese Verwirrung des Protagonisten nur zu deutlich, wenn auf einer Seite das dritte Mal die „gleiche“ Anrede mit einzelnen veränderten Buchstaben benutzt wird. Liebhaber der romanischen Sprachen werden es hier einfacher haben.
Letztendlich spielt die Welt, die Magie sowie die Rassen eine deutlich untergeordnete Rolle. Wichtig ist hierbei sicherlich nur der Rassenunterschied zu den Nachbarn und die Tatsache, dass die Geschichte in einem (frühen) Industriezeitalter spielt. Meines Erachtens hat sich die Autorin mit dem gewählten Hintergrund keinen Gefallen getan, auch wenn sie sich so mögliche Recherchen erspart hat. Magie findet auf den gut 500 Seiten gefühlt lediglich drei Mal Erwähnung. Im Grunde gibt es auch nur zwei Rassen im Buch, Elfen und Goblins. Diese unterscheiden sich allerdings nur durch Körpergröße, Haut- und Augenfarbe. Die Fantasy bleibt für einen Roman dieses Genres leider deutlich zurück und ist im Grunde nur in der Beschreibung des Palastes, der Kleidung, Namen und Ohren zu finden.

Aufgrund der überzeugenden Charakterentwicklung konnte mich „Der Winterkaiser“ von Katherine Addison gut unterhalten. Trotz wenig Fantasy brachte mir der Roman kurzweile und humorvolle Lesestunden.

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erdmannlibobs avatar

Rezension zu "Der Winterkaiser" von Katherine Addison

Mehr erwartet
erdmannlibobvor 9 Monaten

Die Geschichte einer plötzlicher Krönung eines ehemals verbannten Nachwuchses zum Kaiser an einen Hof voller Intrigen und Ränkeschmiedereien hat viel Potential, vermag es meiner Meinung aber nicht auszunutzen. Der Fantasy-Anteil ist sehr gering und Spannung kommt fast nie auf. Nach einem guten Start langweilen die wiederholenden Tagesabläufe nicht nur den Neo-Kaiser sondern zunehmend auch den Leser. Dazu viel Politik und (zu) viele Nebenfiguren, die einen stetigen Lesestopp erfordern, um sich der Zuordnung zu entsinnen und dadurch den Lesefluss immer wieder zum stocken bringen. Trotz interessanter und sympathischer Hauptfigur konnte mich das ansonsten gut geschriebene Buch nicht überzeugen, da sich der Mittelteil zu langwierig und eintönig präsentiert.

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Seelensplitters avatar

Rezension zu "Der Winterkaiser" von Katherine Addison

Politik ist komplex
Seelensplittervor 2 Jahren

Meine Meinung zum Buch:
Der Winterkaiser

Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt findet ihr auf meinem Original Post auf meinem Blog.

Inhalt in meinen Worten:
Maia´s Familie stirbt, scheidet komplett aus dem Leben aus, und somit muss Maia ein König bzw ein Kaiserreich regieren. Ob ihm das gelingt, und warum manche Ratgeber die größten Feinde sind, das erzählt euch das Buch. Nicht immer ist aber schwarz schwarz und weiß weiß.
Lasst euch also auf ein Abenteuer ein, das euch viel sagen möchte.

Wie ich das Buch empfand:
Dieses Buch hat mich leicht überfordert. Das lag nicht nur daran, das es Namen im Buch gab, die mir unbekannt waren, oder gar Maia die Hauptfigur einen weiblichen Namen in einer Männerform nutzen durfte, sondern auch, weil anfangs kaum was passierte außer Politik und der Politik gehe ich im großen und ganzen lieber aus dem Wege, aber auch daran, dass mir irgendwie mehr fehlte.

Sprache:
Eigentlich bis auf die Namen und die unterschiedlichen Adelstitel, die ich so noch nie hörte, ist das Buch sehr leicht geschrieben und gut verständlich. Auch wenn nicht alle Sätze lang sondern nur in Kurzform mit Gedankenschüben eingeschoben worden sind, so war es eigentlich sehr einfach zu lesen.

Spannung?
Diese baute sich für mich sehr sehr sehr langsam auf. Erst im letzten Drittel des Buches kam ein bisschen Spannung auf. Das lag daran, das es eigentlich nur um Maia geht, der ständig irgendwelche Briefe beantworten darf, dort dann noch aufpassen muss, was ihm geraten wird, und das ihm zu viele hin und wieder rein reden und er entscheiden muss, welcher Stimme er folgen möchte.
Das dabei aber immer mehr klar wird, es gibt ein paar Wesen im Buch, die ihm nicht wohlgesonnen sind, ist klar, Maia muss taktisch klug vorgehen, gar nicht so einfach, wenn er eigentlich nicht auf Hof erwachsen werden durfte.

Thema im Buch?
Es geht primär (zumindest empfand ich es so) um Politik und wie weit eine Entscheidung reichen kann. Auch geht es darum, das Maia lernen muss, fester aufzutreten und nicht immer das zu tun, was sein Herz ihm sagt, aber er darf auch nicht vergessen, nicht immer ist der Rat von Menschen die ihn unterstützen sollten, nicht passend oder gar schwerwiegend gefährlich. Letztlich steht Maia alleine da und muss vernünftig und klug abwägen.

Fantasy?
Bis auf die Namen und die immer wieder kehrende Erinnerung das Maia ein Halbelf ist, und somit immer die Ohren im Mittelpunkt stehen, empfinde ich dieses Buch nicht als ein reines Fantasy Buch. Eher als ein Buch, das die Politik dem Leser näher bringen möchte.
Irgendwie hatte ich durch den Titel des Buches viel mehr erwartet.

Empfehlung?
Dieses Buch kann Freude machen, man muss sich darauf einlassen und sich nicht verwirren lassen. Gelingt das, macht das Buch gute Schachzüge um sich in das Herz einzuschleichen und es möchte gelesen werden, dennoch fehlte mir an einigen Stellen die richtige Mischung an Spannung und Gefühl.

Bewertung?
Ich gebe dem Buch leider nur drei Sterne. Es liest sich relativ flüssig, aber es blieb mir fern, es war wir als würde ich durch ein Glasrahmen ein Schauspiel beobachten, wo man nur durch Musik und Sprache verstehen kann, um was es geht.
Leider hat mich das politische etwas sehr irritiert und ich hätte mir mehr Fantasy gewünscht.

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