Katherine Addison Der Winterkaiser

(20)

Lovelybooks Bewertung

  • 48 Bibliotheken
  • 6 Follower
  • 1 Leser
  • 10 Rezensionen
(3)
(7)
(8)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Der Winterkaiser“ von Katherine Addison

Magie und Intrigen am Hof des Elfenkaisers Mit ›Der Winterkaiser‹ hat Katherine Addison einen gefühlvollen und klugen Fantasy-Roman geschrieben, der für alle vier wichtigen Genre-Preise nominiert wurde: Hugo Award, Nebula Award, World Fantasy Award und Locus Award. Mit Letzterem wurde ›Der Winterkaiser‹ als »Bester Fantasy-Roman 2015« ausgezeichnet. Maia hat sein Leben bisher in der Provinz verbracht, wohin ihn sein Vater, der mächtige Elfenkaiser, verbannte. Doch als dieser zusammen mit den drei ältesten Prinzen bei einem Unglück überraschend verstirbt, sitzt Maia plötzlich auf dem Thron – und muss sich in einer komplizierten und teils feindlichen Umwelt behaupten. Maia – halb Elf, halb Kobold – macht die Erfahrung, dass das tägliche Leben eines Kaisers einem Spießrutenlauf gleicht: Jede Audienz ist eine Herausforderung, jede Palastintrige kann zur Entthronung und letztendlich zum Tod führen. Selbst so einfache Dinge wie Freundschaften zu schließen werden zur Herausforderung. Und dann ist da noch der mit allen Wassern gewaschene Lordkanzler, der versucht, den jungen, unerfahrenen Elfenkaiser unter seine Kontrolle zu bekommen ...

Ein Buch das mehr die Politik aufgreift, als die Fantasie.

— Seelensplitter
Seelensplitter

Leider konnte mich nur das Cover überzeugen. Der Roman war voller unnötiger Details, ohne Spannung und voller Widersprüche.

— thebookpassion
thebookpassion

Nette Idee, nette Charaktere leider durchgehend unspannend, trocken und ein wenig öde. Schade!

— Jen_loves_reading_books
Jen_loves_reading_books

Viel Namen und dadurch schwer zu lesen, aber eine ungemein durchdachte Welt. Mehr wie ein spannendes "Geschichtsbuch".

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Viel Politik, viel Intrigen, aber wenig Action.

— TamiraS
TamiraS

Sehr ungewöhnlcihe Geschichte, tolle Idee, recht "politische" Elfenwelt

— krissysch
krissysch

Schön geschrieben, hatte viel Potential... aber leider gibt es keine richtige Story und streckenweise ist es ziemlich langweilig.

— JokersLaugh
JokersLaugh

Maia auf dem Weg zum Kaiser... für mich leider eher enttäuschend!

— Losnl
Losnl

Zwar keine actionreiche Kämpfe zwischen Kobolde und Elfen, dafür hinterlistige Intrigen und Verschwörungen – dennoch unheimlich spannend!

— Alexloveslife
Alexloveslife

Überraschend. Spannend. Tolle Charaktere und super Entwicklung. Kann ich nur empfehlen!

— Aniday
Aniday

Stöbern in Fantasy

The Chosen One - Die Ausersehene: Band 1

Freundschaft, Zusammenhält und Liebe - eingebettet in eine magische Geschichte

Buchverrueggt

Wédora - Schatten und Tod

Faszinierendes Setting

momkki

Ruf der Versuchung

Drei Sterne sind noch sehr wohlwollend für diese platte, abgedroschende Story.

Saphir610

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt

Fantasy in orientalischem Setting. Spannend, mystisch, ich fands super.

Shellan16

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Idee mit viel Potenzial. Leider sehr wenig Handlung

our_booktastic_blog

Stadt der Finsternis - Unheiliger Bund

Kate is back! Und diesmal muss sie einige schwere Entscheidungen treffen.

I_like_stories

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Politik ist komplex

    Der Winterkaiser
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    17. April 2017 um 09:47

    Meine Meinung zum Buch:Der WinterkaiserAufmerksamkeit:Diesen Punkt findet ihr auf meinem Original Post auf meinem Blog.Inhalt in meinen Worten:Maia´s Familie stirbt, scheidet komplett aus dem Leben aus, und somit muss Maia ein König bzw ein Kaiserreich regieren. Ob ihm das gelingt, und warum manche Ratgeber die größten Feinde sind, das erzählt euch das Buch. Nicht immer ist aber schwarz schwarz und weiß weiß.Lasst euch also auf ein Abenteuer ein, das euch viel sagen möchte.Wie ich das Buch empfand:Dieses Buch hat mich leicht überfordert. Das lag nicht nur daran, das es Namen im Buch gab, die mir unbekannt waren, oder gar Maia die Hauptfigur einen weiblichen Namen in einer Männerform nutzen durfte, sondern auch, weil anfangs kaum was passierte außer Politik und der Politik gehe ich im großen und ganzen lieber aus dem Wege, aber auch daran, dass mir irgendwie mehr fehlte.Sprache:Eigentlich bis auf die Namen und die unterschiedlichen Adelstitel, die ich so noch nie hörte, ist das Buch sehr leicht geschrieben und gut verständlich. Auch wenn nicht alle Sätze lang sondern nur in Kurzform mit Gedankenschüben eingeschoben worden sind, so war es eigentlich sehr einfach zu lesen.Spannung?Diese baute sich für mich sehr sehr sehr langsam auf. Erst im letzten Drittel des Buches kam ein bisschen Spannung auf. Das lag daran, das es eigentlich nur um Maia geht, der ständig irgendwelche Briefe beantworten darf, dort dann noch aufpassen muss, was ihm geraten wird, und das ihm zu viele hin und wieder rein reden und er entscheiden muss, welcher Stimme er folgen möchte.Das dabei aber immer mehr klar wird, es gibt ein paar Wesen im Buch, die ihm nicht wohlgesonnen sind, ist klar, Maia muss taktisch klug vorgehen, gar nicht so einfach, wenn er eigentlich nicht auf Hof erwachsen werden durfte.Thema im Buch?Es geht primär (zumindest empfand ich es so) um Politik und wie weit eine Entscheidung reichen kann. Auch geht es darum, das Maia lernen muss, fester aufzutreten und nicht immer das zu tun, was sein Herz ihm sagt, aber er darf auch nicht vergessen, nicht immer ist der Rat von Menschen die ihn unterstützen sollten, nicht passend oder gar schwerwiegend gefährlich. Letztlich steht Maia alleine da und muss vernünftig und klug abwägen.Fantasy?Bis auf die Namen und die immer wieder kehrende Erinnerung das Maia ein Halbelf ist, und somit immer die Ohren im Mittelpunkt stehen, empfinde ich dieses Buch nicht als ein reines Fantasy Buch. Eher als ein Buch, das die Politik dem Leser näher bringen möchte.Irgendwie hatte ich durch den Titel des Buches viel mehr erwartet.Empfehlung?Dieses Buch kann Freude machen, man muss sich darauf einlassen und sich nicht verwirren lassen. Gelingt das, macht das Buch gute Schachzüge um sich in das Herz einzuschleichen und es möchte gelesen werden, dennoch fehlte mir an einigen Stellen die richtige Mischung an Spannung und Gefühl.Bewertung?Ich gebe dem Buch leider nur drei Sterne. Es liest sich relativ flüssig, aber es blieb mir fern, es war wir als würde ich durch ein Glasrahmen ein Schauspiel beobachten, wo man nur durch Musik und Sprache verstehen kann, um was es geht.Leider hat mich das politische etwas sehr irritiert und ich hätte mir mehr Fantasy gewünscht.

    Mehr
  • Enttäuschend

    Der Winterkaiser
    thebookpassion

    thebookpassion

    16. April 2017 um 02:28

    Maia wurde von seinem Vater, dem Elfenkaiser, in eine kleine und abgelegene Provinz verbannt und führt ein Leben weitab vom königlichem Hof und deren Gebräuchen. Doch seine älteren Brüder als auch sein Vater sterben überraschend und so liegt das Schicksal des Landes fortan in Maias Händen. Maia findet sich eher schlecht als recht mit der neuen Situation zurecht und so wird jede Audienz ein Spitzroutenlauf für ihn.„Der Winterkaiser“ war ein absoluter Coverkauf, denn ich liebe die Farbzusammenstellung des Covers einfach und das imposante Schloss passt einfach perfekt zu dem Elfenvolk. Doch auch der Klappentext hat sich interessant angehört und so bin ich doch mit relativ hohen Erwartungen an den Roman herangegangen. Im Fokus der Geschichte steht Maia. Zusammen mit ihm entdeckt man das Leben am Hofe, die Aufgaben eines Kaisers aber auch die strenge Hofetikette und die vielen Intrigen. Ich fand es zu Anfang absolut faszinierend einmal mehr über den Hof, die Etikette und die alltäglichen Pflichten eines Elfenkaisers zu erfahren, da es in Fanatsyromanen oft eher um die Schlachten, Magie oder Heldentaten etc. geht. So sind die Elfen in diesem Roman absolut höflich und weisen die übliche Perfektion auf, die dem Volk zugesprochen wird. So sprechen die Elfen beispielsweise aus Höflichkeit nur in der Mehrzahl über sich, dies irritierte mich vor allem am Anfang stark und ich musste mich daran erst gewöhnen.Die detailreiche Ausarbeitung des königlichen Hofes war irgendwann jedoch einfach zu viel des Guten und es baute sich einfach keinerlei Spannung auf, des Öfteren habe ich mich dabei ertappt, dass ich Seiten nur Überfolgen oder gar überblättert habe.Auch mit dem Protagonisten hatte ich so meine Probleme. Maia ist einfach absolut widersprüchlich und dies nicht auf realistisch wirkende Art und Weise. Er wirkt oft, verständlicherweise, sehr unsicher in seiner neuen Position und bittet seine Berater öfter um Hilfe und orientiert sich an dem, was er am Hofe sieht und analysiert. So denkt er in einer Minute über seine Unwissenheit und über sein Verhalten nach und in der nächsten Minute ist er ein absolut selbstbewusster König, der weiß was er will und wie er handeln muss. Sein Verhalten passt daher einfach nicht zusammen und ließ mich leider allzu oft stutzen.Der Roman strahlt eine eher ruhige Atmosphäre aus und auch der Schreibstil ist ruhig und ausschmückend, sodass man die Etikette und Rituale bis ins kleinste Detail versteht und erklärt bekommt. Erst im letzten vierte kommt leichte Spannung auf und die Geschichte nimmt durch einige Attentate etwas an Fahrt auf.Leider konnte mich insgesamt nur das Cover von „Der Winterkaiser“ überzeugen. Der Roman war voller unnötiger Details, ohne Spannung und voller Widersprüche.(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

    Mehr
  • Nicht mein Ding ...

    Der Winterkaiser
    Jen_loves_reading_books

    Jen_loves_reading_books

    09. April 2017 um 16:26

    Der WinterkaiservonKatherine Addison Erhältlich alsTB 14,99 €ISBN 978-3596036189544 Seitenoder alsEbook Kindle Edition 12,99 €Herausgeber:Fischer Tor VerlagFantasyZum Cover:Wunderschön gestaltet und sehr gelungen. Zum Inhalt:Magie und Intrigen am Hof des ElfenkaisersMit ›Der Winterkaiser‹ hat Katherine Addison einen gefühlvollen und klugen Fantasy-Roman geschrieben, der für alle vier wichtigen Genre-Preise nominiert wurde: Hugo Award, Nebula Award, World Fantasy Award und Locus Award. Mit Letzterem wurde ›Der Winterkaiser‹ als »Bester Fantasy-Roman 2015« ausgezeichnet.Maia hat sein Leben bisher in der Provinz verbracht, wohin ihn sein Vater, der mächtige Elfenkaiser, verbannte. Doch als dieser zusammen mit den drei ältesten Prinzen bei einem Unglück überraschend verstirbt, sitzt Maia plötzlich auf dem Thron – und muss sich in einer komplizierten und teils feindlichen Umwelt behaupten.Maia – halb Elf, halb Kobold – macht die Erfahrung, dass das tägliche Leben eines Kaisers einem Spießrutenlauf gleicht: Jede Audienz ist eine Herausforderung, jede Palastintrige kann zur Entthronung und letztendlich zum Tod führen. Selbst so einfache Dinge wie Freundschaften zu schließen werden zur Herausforderung. Und dann ist da noch der mit allen Wassern gewaschene Lordkanzler, der versucht, den jungen, unerfahrenen Elfenkaiser unter seine Kontrolle zu bekommen ... Rezension:Es fällt mir etwas schwer eine Rezension für dieses Buch zu schreiben.Ich lese viele Bücher aus dem Fantasy-Bereich und hatte mich riesig gefreut als ich unter anderem dieses Buch bei LB in der Box gewonnen hatte und hatte mich sogleich darauf gestürzt.Die Charaktere, allen voran der Protagonist Maia, gefielen mir von Anfang an sehr.Katherine Addison hat hier eine Welt gebaut, die sehr vielseitig daherkommt.Der Schreibstil ist recht angenehm zu lesen.Im Mittelpunkt steht der junge Kaiser Maia, und der Kaiserhof, der alle Rituale bis ins letzte Detail durchexerziert und es gibt jede Menge Intrigen,, Sticheleien und üblen Nachreden.Es sind zwar jede Menge Elfen und Kobolde am Hof, Luftschiffe und ein paar andere Steampunk- Elemente wurden mit hineingepackt, wer hier allerdings eine klassische Fantasy-Story erwartet, könnte enttäuscht werden.Die vielen Namen der jeweiligen Figuren, der Rituale und die unterschiedlichen Bezeichnungen, sogar für die Räumlichkeiten, die Katherine Addison sich hier ausgedacht hat, waren mir echt zuviel.Ständig mußte ich überlegen, welche Figur, welches Amt oder welche Funktion sie am Hofe innehatte oder eventuell sogar zur Familie gehört. Das hat meinen Lesefluss teilweise echt gestört.Zeitweise musste ich mich durch die Story durchbeißen und ich hab für meine Verhältnisse extrem lang dran rumgelesen, da mich mehrfach das Interesse verließ.Fazit:Jede Menge Intrigen, höfisches Getue, Politik und Geschwätz.Mir war das ganze zu ruhig, trocken und teilweise ein wenig öde.Ich weiß, das dieses Buch hochgelobt wurde und mit den Locus Award ausgezeichnet, allerdings macht es das für mich nicht besser.Empfehlung:Wer die oben erwähnten Punkte in Büchern mag, ist hier gut aufgehoben.Leser der High Fantasy, könnten enttäuscht sein.Für mich war dieses Buch einfach nichts. Von mir gibt's:3 von 5 Sternen

    Mehr
  • Der Winterkaiser

    Der Winterkaiser
    Kleine8310

    Kleine8310

    11. February 2017 um 00:38

    "Der Winterkaiser" ist ein Fantasyroman der Autorin Katherine Addison. Dieses Buch ist mir schon vor einer ganzen Weile aufgefallen, da es einfach nach einer spannenden Geschichte in einer fantastischen Welt klang. Kurz gesagt, ich kam einfach nicht drum herum dieses Buch zu lesen, grins. Und wie es mir gefallen hat erfahrt ihr jetzt.   In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Maia. Maia wurde vor langer Zeit von seinem Vater, dem Elfenkaiser, in die Provinz verbannt, wo er bisher unbehelligt gelebt hat. Doch als der Elfenkaiser, zusammen mit Maia's drei älteren Brüdern bei einem Unglück verstirbt findet sich Maia plötzlich als Thronfolger in einer Welt wieder, die nicht nur kompliziert und ihm völlig fremd ist, sondern auch einige Gefahren beinhaltet ...   Schnell muss Maia feststellen, dass sein neuer Alltag unzählige Feinde mit sich bringt und jede Audienz eine weitere Herausforderung ist. Freundschaften schließen scheint selbst für den sympathischen Maia zu einer großen Hürde zu werden und dabei hilft ihm auch nicht die Tatsache, dass er halb Elf und halb Kobold ist. Die größte Gefahr geht in diesen Zeiten für Maia aber von dem unberechenbaren Lordkanzler aus, denn dieser versucht alles um den jungen Elfenkaiser unter seine Kontrolle zu bringen ...   Der Einstieg in diese Fantasygeschichte ist mir nicht ganz so leicht gefallen, wie bei manch anderem Buch, aber nach ein paar Kapiteln hatte ich mich an den bildgewaltigen Schreibstil und die detaillierten Beschreibungen gewöhnt und habe mich immer wohler damit gefühlt.    Was bei mir ab und an zu ein paar Holperern geführt hatte waren die ungewöhnlichen Namen und dass ich, aufgrund der Vielzahl der Personen, manchmal ein bisschen Schwierigkeiten mit der Zuordnung hatte. Eine Hilfe waren da das Personenverzeichnis und auch die Übersichtskarte des Fantasysettings. Ich habe leider immer ein bisschen Probleme mit häufigem nachschlagen in solchen Listen, ich finde es stört eher den Lesefluss, aber für manch andere Leser wird es vielleicht ideal sein.   Die Charaktere hat Katherine Addison sehr schön ausgearbeitet und ich fand auch die Mischung aus Protagonisten und Nebencharakteren sehr gelungen. Auch die Antagonisten konnten mich überzeugen, sodass ich stellenweise richtig von der Geschichte gefesselt war. Die Buchidee wurde hier recht gut umgesetzt, auch wenn es eher eine ruhigere Fantasy ist, habe ich mich wohl damit gefühlt. Die Ränkespiele und Intrigen am Hof wurden glaubhaft rübergebracht und ich habe mehrfach mit Maia mitgefiebert.  In Sachen Raffinesse war ich total angetan. Es kam zu Intrigen, die man nicht direkt vorhersieht und auch die Emotionen kommen nicht zu kurz. Das mag manchen verwundern, denn die Handlung ist, wenn man es genau nimmt, gar nicht so dicht. Es passiert nicht sehr viel an großen Geschehnissen, aber die tiefergründigen, nicht direkt zu erwartetenden waren zwar seltener, aber dennoch fesselnd. Am Ende des Buches wurde zwar nicht jede Frage beantwortet, aber das Buch ist in sich abgeschlossen. Wenn allerdings noch eine Fortsetzung folgen würde, würde sicherlich nicht nur ich erfreut sein! Positiv:  * toller, bildhafter Schreibstil mit Liebe zum Detail * schöne Ausarbeitung der Charaktere * raffinierte, eher ruhige Handlung, die dennoch fesselt Negativ:  * die vielen, außergewöhnlichen Namen führten bei mir leider manchmal zu einem     etwas holprigen Lesefluss, da die Zuordnung nicht immer leicht war "Der Winterkaiser" ist ein bildgewaltiger und schön aufgebauter Fantasyroman, der eher durch die leisen Töne punktet und mich sehr gut unterhalten hat!  

    Mehr
  • Sehr komplex, wenig Aktion.

    Der Winterkaiser
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. February 2017 um 11:42

    Ich kann nicht wirklich sagen, ob mir das Buch gefallen hat oder nicht, es ist ungemein durchacht, die Welt ist sehr komplex aufgebaut, und man meint irgendwann, sie würde doch sicher irgendwo existieren. Kein "flacher" Charakter, was das Lesen, aufgrund der vielen verschiedenen Namen, Anreden, Titeln etc. jedoch auch deutlich erschwert.  Gerade am Anfang braucht man eine Zeit hineinzukommen, die Spannung ist nicht wirklcih groß, aber das ist auch gar nicht der Anspruch den das Buch setzt.  Wer Kämpfe und Gewalt will, der ist hier definitv falsch, wer sich aber mal für die andere Seite interessiert, den "Kopf", den der junge Kaiser Maya haben muss, der ist hier richtig. Auch ist es sehr realistisch geschrieben, Maya ist nicht auf einmal der "Superheld" der alles weiß, und alles richtig macht. Und das ist gut so, denn durch ihre Fehler werden die Personen realistisch und man glaubt, es ist die Geschichte einer früheren Zeit, die man wie eine spannend geschriebene Biografie liest. 

    Mehr
  • In einer Welt voller Elfen ...

    Der Winterkaiser
    TamiraS

    TamiraS

    29. January 2017 um 22:48

    ... hat es der jüngere Gnom-Sohn des Kaisers, der unversehens auf dem Thron sitzt, nicht einfach. Maia ist der verstoßene Sohn des Kaisers und seiner dritten (oder zweiten?) Frau. Der Vater ein Elf, die Mutter ein Goblin und Maia somit ein Mischling, der allein dadurch schon den Hass seines Vaters auf sich gezogen hat. Zurückgezogen und verstoßen ist Maia unter der grausamen Hand seines Vetters aufgewachsen. Als eines Tages jedoch ein Gesandter des Kaisers vor seiner Tür steht und ihn aufgrund des Todes des Kaisers sowie seiner Thronfolger umgehend in die Kaiserstadt bringt, ändert sich Maias Leben abrupt. Als nächster Lebender Thronfolger soll er der Kaiser werden - und wird auch prompt gekrönt und in ein Leben geworfen, mit dem er nie gerechnet hätte. Maia ist ein sehr zurückhaltender und nachdenklicher Charakter, und daher - obwohl ihm die Schlagfertigkeit fehlt - ein Protagonist, den man mag, da man mit ihm fühlen kann. Er ist nicht schön und zieht viel Hass auf sich, alleine dadurch, dass er kein reiner Elf ist, sondern ein Halbling. In der Welt zu Hofe hat er mit Ablehnung zu kämpfen, findet jedoch auch einige Verbündete, die in ihm einen guten Kaiser sehen. Vielleicht sogar einen besseren als der, der sein Vater war. Was man unter Umständen wissen sollte: Wer hier ein Intrigenspiel alá das Lied von Eis und Feuer erwartet, wird schwer enttäuscht. Denn die Intrigen laufen viel leiser und vorsichtiger von statten als in den meisten anderen Fantasy-Romanen. Es passiert an sich nicht viel, wenn man von politischen Versammlungen und Tanzabend einmal absieht. Es gibt keine Schlachten, keine wirklichen Kämpfe und auch keine vollkommen unerwarteten Twists. Aber die Geschichte ist gut durchdacht und ich glaube, dass die Handlung im zweiten Band - so zumindest meine Hoffnung - an Fahrt aufnehmen wird. Mein größter Kritikpunkt sind die gewählten Namen. Die Namensgebung mag vielleicht kreativ wirken, ist in meinen Augen aber erzwungen "fantastisch". Sie sind lang, das Adelssystem ist extrem kompliziert und die extra für diese Welt erschaffenen Anreden von Adelspersonen (kein Lord/Lady, Hoheit oder ähnliches) sind so außergewöhnlich, dass es mir bis zum Ende hin schwer fiel, die ganzen Personen auseinander zu halten. Nicht, weil es so viele waren, sondern weil außer Maia selbst niemand einen Namen hat, den man sich leicht merken kann. Ich finde, hier wäre wirklich etwas weniger mehr gewesen. Ansonsten ist es eine gute Fantasygeschichte, aber nicht für Leser gemacht, die gerne von einer Schlacht in die nächste springen (Joe Abercrombie) oder sich von der roten Hochzeit begeistert unterhalten fühlten. Wie immer entspricht das nur meiner Meinung.

    Mehr
  • Intrigen und Machtspiele am Hof des Kaisers

    Der Winterkaiser
    Krimine

    Krimine

    25. December 2016 um 18:21

    Für Maia ist es eine große Überraschung, als er nach dem Tod des Vaters und seiner Brüder plötzlich Kaiser des Elfenreiches wird. Einst vom kaiserlichen Hof verbannt, fristete er ein unspektakuläres Dasein in der Provinz und glaubte nicht mehr daran, noch einmal zu seiner Familie zurückzukehren. Nun aber sitzt er gemäß der vorgegebenen Rangfolge auf dem Thron, muss sich den täglichen Problemen des Landes stellen und ist damit gleichzeitig auch den Anfeindungen der Untertanen ausgesetzt, die es nicht gut mit ihm meinen. Plötzlich sind Freundschaften unbezahlbar und Ratschläge Gleichgesinnter Goldes wert.Eine Geschichte voller Kobolde und Elfen, voller guter Taten und böser Überraschungen, voller Intrigen und Geheimnissen findet der Leser hier vor und wird zunächst damit zu tun haben, sich unter den unzähligen Figuren zurechtzufinden. Denn neben dem jungen Kaiser und seiner Familie hat die Autorin Katherine Addison gleich eine ganze Welt voller handelnder Personen erdacht, die vielschichtig in Erscheinung tritt. Da nutzt auch das am Ende des Buches befindliche Personenregister mit Name, Titel und Familienzugehörigkeit nicht, da aufgrund dieser Daten zu viel über den Handlungsverlauf und die Zusammenhänge verraten wird. Deshalb gilt es beim Lesen besonders aufmerksam zu sein, nicht viele Pausen zu machen und sich notfalls Namen und Abstammung selbst zu notieren. Wer es aber trotzdem schafft, in die Welt von Maia einzutauchen und die Bemühungen des jungen Kaisers gut und aufrichtig zu regieren, Folge leisten kann, der wird mit einer wunderschönen und spannenden Geschichte belohnt und mit einem sympathischen Helden, der mitfühlend und entschlossen in Erscheinung tritt.Fazit:„Der Winterkaiser“ ist ein interessanter Fantasy Roman, der vor allem von höfischen Intrigen und dem Zusammenspiel unterschiedlicher Charaktere und ihrer Interessen lebt und weniger mit Fantasyelementen punkten kann.

    Mehr
  • High-Fantasy mit Steampunk-Elementen und höfischem Szenarium

    Der Winterkaiser
    Girdie

    Girdie

    11. December 2016 um 20:43

    Maia ist erst 18 Jahre alt als er durch den Unfalltod seines Vaters, dem Elfenkaiser, und seiner Brüder zum Thronerben wird. Seine Mutter war die vierte Frau seines Vaters und aus der herrschenden Linie der Kobolde. Die Ehe basierte nicht auf Liebe, sondern wurde aus politischen Gründen arrangiert. Maias Mutter verstarb früh. Lange Jahre lebte er im Exil und wurde von einem Cousin nach strengen Regeln erzogen. Schnell wird ihm klar, dass er so bald wie möglich, die Nachfolge antreten muss. Trotz seiner Flugängste besteigt er wenig später ein Luftschiff um sich so schnell wie möglich zum Regierungssitz seiner Familie bringen zu lassen. So beginnt der Fantasyroman „Der Winterkaiser“ von Katherine Addison. In der nun folgenden Geschichte begleitet der Leser Maia bei seinen täglichen Verrichtungen. Als erstes beschließt er seine Krönung und unmittelbar darauf hat die Beerdigung seines Vaters stattzufinden. Obwohl er nicht dazu erzogen wurde, Regierungsgeschäfte zu beschließen, sagt sein Verstand ihm, dass er als zukünftiger Kaiser die Entscheidungen ab sofort zu treffen hat, was er auch direkt in die Tat umsetzt. Damit gibt er eine klare Ansage an den bisherigen Berater seines Vaters. Maia bewegt sich auf dünnem Eis, denn er hat weder das Wissen dazu, den Elfenstaat zu führen, noch kennt er vertrauensvolle Personen von denen er sich Rat holen kann. Katherine Addison, einem Pseudonym der Autorin Sarah Monette, schafft für ihren Roman eine eigene Welt von der der Leser auf der Innenseite der Klappbroschur eine Übersichtskarte erhält. Ihre Elfen sind ein altehrwürdiges Volk, sehr höflich und haben der allgemeinen Vorstellung entsprechend spitze bewegliche Ohren. Gewöhnungsbedürftig fand ich in diesem Zusammenhang die Form „Wir“ die Maia zu benutzen hat wenn er von sich selber spricht. Es gibt Hofrituale und Gesetze die uneingeschränkt auf für den Kaiser gelten. Bei Zuwiderhandeln drohen ein schneller Tod oder Verbannung. Die Namen der Elfen folgen eigens von der Autorin erdachten Regeln die im Anhang des Buches kurz erläutert werden. Für mich war es jedoch stellenweise schwierig, die Namen ihren jeweiligen Trägern zuzuordnen und dadurch wurde der Lesefluss gelegentlich gehemmt, zumal am Hof des Kaisers und in seinem Umfeld eine stattliche Anzahl Figuren angesiedelt sind. Im Anhang gibt es daher ebenfalls ein hilfreiches Verzeichnis dazu.Maia wirkte auf mich durchgehend unwissend und unerfahren. Ohne um seinen Vater, zu dem er nie engeren Kontakt hatte, zu trauern, ist er sofort bereit die Thronfolge anzutreten. Er ist froh darüber, seinem bisherigen Lehrer, der ihn streng erzogen hat, aufgrund seiner neuen Machtbefugnisse eine neue Rolle fern von ihm zuzuordnen mit der Folge, dass er nun niemand Vertrautes mehr an seiner Seite hat. Reglementierungen hätte er ohnehin aufgrund seiner neuen Stellung von seinem Cousin nicht zu befürchten gehabt. Jetzt steht er im Fokus ohne dass er beurteilen kann, wer für ihn oder gegen ihn ist. Sein Handeln orientiert er daher sogar an den Beobachtungen, die er am Dienstpersonal im Exil gemacht hat. Und natürlich unterwirft sich nicht jeder diesem unerfahrenen, unbekannten Kaiser. Keine Figur des Buches konnte mir sympathisch werden, dazu agierte jeder Charakter zu sehr zu seinem eigenen Nutzen.In dieser Fantasy werden Kämpfe nicht mit Waffen ausgetragen, sondern mit Worten. Die Autorin beschreibt gerne die Art und Weise der sprachlichen Mitteilung, wodurch der Leser erst ein Bild über die weitere Bedeutung erhält. Freundschaft und Liebe sind den Elfen zur Erhaltung ihrer Stellung im gesellschaftlichen Leben nicht wichtig. Ehen werden aus politischen Gründen geschlossen. Intrigen und Ränkespiele sind an der Tagesordnung. Auch besteht eine ständige Gefahr, selbst für den Kaiser, Unwillen auf sich zu ziehen und es nicht allen recht machen zu können.Mir persönlich war die Fantasy etwas zu ruhig, das Gebaren am Hof zu aufgesetzt. Wer klirrende Schlachten und Zaubereien mag ist bei diesem Buch leider nicht richtig. Wer eine High Fantasy mit Elementen aus dem Steampunk und ein höfisches Szenarium mit politischen Rangeleien mag ist hier willkommen

    Mehr
  • Enttäuschend

    Der Winterkaiser
    Losnl

    Losnl

    07. December 2016 um 07:08

    Ein Buch das in die Elfenlande entführt und somit meine Neugier auf sich zog, leider konnte es mich nicht komplett überzeugen.Maia wird überraschend zum Elfenkaiser gekrönt, ihm eröffnet sich eine bisher unbekannte Welt: eine Welt der Intrigen, Machtspiele und Mordkomplotte. Ohne Freunde und Vertraute muss sich der junge Kaiser in einer streng ritualisierten Umgebung behaupten, in der ein falsches Wort den Tod bedeuten kann und jeder Fehler grausam bestraft wird.Die Handlung des Buches erzählt von Maia, der halb Elf und halb Kobold ist. Er lebte bisher in der Verbannung, bis sein Vater und seine Brüder ums Leben kommen. Plötzlich sitzt Maia auf dem Thron und muss seine Erfahrungen mit Machtspielchen, Intrigen und der strengen Etikette machen. Maia ist ein angenehmer Charakter. Ich konnte seine Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen und hätte in vielen Situationen ebenso gehandelt wie er. Dennoch wirkt er teilweise emotionslos und schaffte es selten, meine Gefühle zu wecken. Vielen Nebencharakteren begegnet man am Hofe des Kaisers. Es fiel mir wahnsinnig schwer, mir die ganzen Namen und Titel der jeweiligen Personen, sowie dessen Stand beziehungsweise deren Beweggründe, zu merken, da diese in der „Elfensprache“ veröffentlicht wurden.Der Schreibstil ist relativ flüssig zu lesen und wird aber durch die „Elfensprache“ stockend, da man als Leser immer erst überlegen muss, wer oder was gemeint ist. Ich muss gestehen, ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und bin nun vielmehr enttäuscht. Die Handlung, sowie auch Maia als Charakter, konnten mich nur teilweise berühren. Der Schreibstil tat sein übriges dazu. Ich kann das Buch nur bedingt an Fantasy Fans weiterempfehlen, da es mir persönlich zu emotionslos geschrieben ist.

    Mehr
  • ...Enttäuschend...

    Der Winterkaiser
    EnysBooks

    EnysBooks

    31. October 2016 um 22:50

    Das Cover an sich ist unheimlich ansprechend und zwingt einen richtig dazu, das Buch zu lesen...Es geht um den jungen Maia, dessen Vater verunglückt ist und aufgrund dessen, Maia, der ungeliebte Sohn des Kaisers, zum Kaiser gekrönt wird. Mit der Zeit wird klar, sein Vater wurde gezielt umgebracht, um es wie ein Unfall aussehen zu lassen. Und auch der Lordkanzler ist nicht ganz Vertrauenswürdig...Der Anfang des Buches war an und für sich eigendlich ganz gut. Maia wird geweckt und pure Spannung herrscht. Doch schon nach fünfzig Seiten ist es nur noch die gleiche Leier. Immer wieder Briefe beantworten, baden und alles nur ... so normal.Ich fing an es immer mehr zu überfliegen um wichtige Stellen zu finden, doch alles war normal und eintönig. Ich war wirklich masslos enttäusch und weiss im moment echt nicht weiter damit.So eine schöne Karte, so ein schönes Cover, und dann so was.Was man dem Buch jedoch lassen muss, ist die niedliche Bezeichnung der Ohren, der Charakteren. Doch sonst... extremer FLOP

    Mehr