Katherine Allfrey Sie kamen nach Delos

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Inhaltsangabe zu „Sie kamen nach Delos“ von Katherine Allfrey

176 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.05.1989')
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  • Rezension zu "Sie kamen nach Delos" von Katherine Allfrey

    Sie kamen nach Delos

    ZwergPinguin

    06. March 2009 um 16:27

    Dieses Jugendbuch stammt nicht aus meiner eigenen Jugend, sondern hat sich halt so bei mir angesammelt. :-) Es handelt von zwei Mädchen, die zusammen mit ein paar Begleitern Opfergaben nach Delos bringen sollen. Mit dem Kopf voll mit Phantasien über die Reise, Angst und Neugier bei diesem Abenteuer langen sie schließlich an ihrem Ziel an, um dann festzustellen, dass eine Rückkehr für sie nicht vorgesehen war. Niemand hat ihnen gesagt, dass sie selbst Geschenke an Delos und seine Gottheit (Apollo) sind und nun Tempeldienste zu verrichten haben. Man begegnet ihnen einerseits mit Ehrerbietung, andererseits mit Härte und Erwartungen… die beiden Mädchen, Daina und Ausrine, müssen ihr altes Leben aufgeben und sich irgendwie mit demneuen arrangieren. Das gelingt mal mehr, mal weniger gut… bis sich schließlich die Ereignisse überschlagen. Dieses Buch ist schon etwas seltsam…. zum einen wirkt es recht handlungsarm, es dauert bis sich die Dinge entwickeln und es stehen weniger die Ereignisse als die Gefühle imVordergrund. Man erfährt ewnig über das alte Leben der beiden Mädchen, wie sie in ihre Gesellschaft eingebunden waren und was das überhaupt für eine Gesellschaft war. Vielleicht soll es keine Rolle spielen, aber die beiden stammen von der Bernsteinküste - darüber erfährt man aber herzlich wenig… auch wo die Reise entlanggeht erfährt der Leser eigentlich nicht - das erst geographische Ziel, auf das tatsächlich eingegangen wird, ist die Insel Delos. Hier bekommt man dann auch ein wenig vermittelt über griechische Kultur und über die entsprechenden Gottheiten … über das Tempelleben erfährt man wiederum wenig, da auch hier die Gefühle der Mädchen wichtiger sind, ihre Entwurzelung und wie sie dem neuen Leben begegnen - die eine so, die andere anders. Gerade zum Ende hin, gefällt mir die Geschichte besser und entwickelt doch noch ein Minimum an Spannung. Trotzdem… für ein Jugendbuch zu wenig, meiner Meinung nach. Und auch zu wenig Info, auch wenn hier vielleicht das Ziel war, das Buch nicht zu sehr historisch zu überfrachten. Die Geschichte an sich ist zwar nett und kann einen auch nachdenklich stimmen… aber reicht das schon für den Deutschen Kinderbuchpreis 1980? Anscheinend schon… wobei meiner Meinung nach heutzutage auch mehr Ansprüche an ein Jugendbuch gestellt werden und der Geschmack sich sicher auch mit der Zeit verändert hat.

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