Katherine Applegate Der unvergleichliche Ivan

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Inhaltsangabe zu „Der unvergleichliche Ivan“ von Katherine Applegate

Ivan, ein Silberrücken-Gorilla, lebt in einer heruntergekommenen Zirkus-Mall. Sein Leben im Dschungel vermisst er kaum. Stattdessen denkt er an seine Freunde: die alte Elefantendame Stella, den herrenlosen Hund Bob und Julia, die kleine Tochter des Tierpfl egers. Ivans großes Hobby ist die Kunst: Er überlegt, wie er den Geschmack einer Mango oder das Rauschen der Blätter in Farben und Linien festhalten kann … Doch als mit Ruby, dem Elefantenbaby, eine neue Attraktion in die Mall kommt, wird Ivan aus seiner Lethargie gerissen. Und schließlich liegt es an ihm, durch seine Kunst für seine Freunde und sich alles zum Besseren zu wenden. Katherine Applegate erschafft durch Ivans einmalige Ich-Erzählung mit Humor und Intensität eine unvergessliche Geschichte von Freundschaft, Kunst und Hoffnung, die auf einer wahren Begebenheit beruht.

Ein wunderschönes Kinderbuch, das in keinem Regal fehlen sollte!!!

— Finesty22
Finesty22

Applegates Buch leistet einen wichtigen Beitrag zum Verstädnis, dass Tierefühlende Wesen sind

— Jari
Jari

Eine wunderbare (fast wahre) Geschichte, die einem das Herz zerreißt.

— esmerabelle
esmerabelle

Ein bezauberndes, altersentsprechendes Kinderbuch, so herzerwärmend, berührend und lustig zugleich.

— Aygen
Aygen

Freundschaft, Mut, Hoffnung… ein wundervolles Kinderbuch geschrieben aus der Sicht eines Gorillas in Gefangenschaft – gib nie auf.

— Buchraettin
Buchraettin

Ein wunderbar geschriebenes, beruehrendes und auch nachdenklich stimmendes Buch. Wirklich lesenswert!

— realsilverstar
realsilverstar

Berührende Geschichte, die ein wichtiges Thema behandelt, die Gefangenschaft von Tieren im Zirkus/Mall. Lesenswert, auch für Erwachsene!

— Cattie
Cattie

Wunderschöne, wehmütige Geschichte eines starken Tieres

— danuzza
danuzza

Herzzerreißende Tiergeschichte

— esposa1969
esposa1969

Eine zugleich rührende und humorvolle Geschichte mit einem tollen tierischen Protagonisten.

— lesedurstig
lesedurstig

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  • The one and only Ivan

    Der unvergleichliche Ivan
    Jari

    Jari

    03. March 2017 um 09:57

    Dieses Buch las ich für die Modern Mrs. Darcy Reading Challenge. Ich hatte mir die Liste mit Preisträger des Newbery Awards durchgesehen und fand den Titel äusserst spannend. Als ich das Buch dann von meiner Bibliothekarin in die Hände gedrückt bekam und das Cover sah, fiel mir nur ein Wort ein: "Jöh!" Leider ist der Inhalt des Buches weitaus weniger niedlich als das Cover anmuten lässt. Vor allem, wenn man dann herausfindet, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert und sich hinterher Videos von Ivan auf Youtube ansieht. Wurde mir schon beim Lesen das Herz schwer, so haben mir die Videos und Berichte ganz das Herz gebrochen. Applegate erzählt die Geschichte von Ivan in ganz kurzen Kapiteln, die oft nicht einmal eine halbe Seite lang sind. Aber genau darum sind sie so eindrücklich. Ivan erzählt aus der Ich-Perspektive, sodass wir direkt mitbekommen, wie es ihm ergeht und was ihn dazu beflügelt, der kleinen Ruby zu helfen. "Der unvergleichliche Ivan" ist als Kinderbuch konzipiert und führt die jungen Leser an ein sehr ernstes Thema heran: Tierschutz bzw. Tierethik. Da es teilweise sehr real wird in Bezug auf diese Bereiche, empfehle ich jedoch, dass das Buch im Beisein eines Erwachsenen gelesen wird, damit allfällige Fragen sofort erklärt werden können. Eigentlich störte mich nur, dass der Zoo als ultimative Lösung aller Probleme gilt. Auch wenn Ivan irgendwann eingestehen muss, dass ein Heim umgeben von Mauern noch immer kein richtiges Heim ist. Zum Glück ist der Zoo, der hier beschrieben wird, (natürlich) einer jener Zoos, die man vertreten kann. Wenn man aber von der Profitgier vieler Institutionen hört, die Babys züchten, um Zuschauer anzulocken, nur um die Kleinen ein paar Monate später einschläfern zu lassen, dann wird mir übel. Trotzdem leistet Applegates Buch einen wichtigen Beitrag zum Verstädnis, dass Tiere keine Maschinen sind, sondern fühlende Wesen, die ebenfalls ein Recht auf ein schönes Leben haben. Dass Tiere nicht einfach nur dazu da sind, um den Menschen zu bespassen. Deshalb hoffe ich, dass dieses Buch viele Leser finden wird und Kindern, wie auch Erwachsenen vor Augen führt, dass Tiere unsere Mitgeschöpfe sind.

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  • Eine berührende Geschichte über Tiere, die nach der Freiheit suchen

    Der unvergleichliche Ivan
    Ajana

    Ajana

    19. November 2016 um 11:25

    *Inhalt*Ivan, ein Silberrücken-Gorilla, lebt in einer heruntergekommenen Zirkus-Mall. Sein Leben im Dschungel vermisst er kaum. Stattdessen denkt er an seine Freunde: die alte Elefantendame Stella, den herrenlosen Hund Bob und Julia, die kleine Tochter des Tierpfl egers. Ivans großes Hobby ist die Kunst: Er überlegt, wie er den Geschmack einer Mango oder das Rauschen der Blätter in Farben und Linien festhalten kann … Doch als mit Ruby, dem Elefantenbaby, eine neue Attraktion in die Mall kommt, wird Ivan aus seiner Lethargie gerissen. Und schließlich liegt es an ihm, durch seine Kunst für seine Freunde und sich alles zum Besseren zu wenden*Gestaltung*Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut und hat mich sofort angesprochen. Vorne auf dem Buch sind Ivan und die kleine Ruby zu sehen. Erst dachte ich es wäre Stella, doch dies würde mit dem Größenverhältnis ja überhaupt nicht passen. Im Buch sind auch ein paar Bilder verteilt, was das Ganze ein wenig auflockert. Es gibt viele kleine Kapitel im Buch, sodass das Buch sich auch für Kinder eignet, die noch nicht so viel lesen, da man jeden Tag ein kleines Kapitel lesen kann. *Meine Meinung*Ich wollte das Buch schon lange lesen und war deshalb froh, dass ich es beim Bücherzirkus in Mainz, wo Bücher billiger verkauft wurden, gefunden habe. So konnte ich es endlich lesen.Ich habe von der Autorin schon mindestens 50 Bücher als Kind und Jugendliche gelesen und war deshalb sehr gespannt auf das Buch; besonders da es ein preisgekröntes Buch in den USA ist.Laut dem Nachwort der Autorin beruht die Geschichte teilweise auf einer wahren Begegebenheit. Es gab wirklich einen Gorilla namens Ivan, der in einem Haushalt aufwuchs, danach in eine Zirkus-Mall kam bis er gerettet wurde und die restlichen Jahre seines Lebens in einem Zoo verbrachte.Die Geschichte wird von Ivan selbst erzählt, was wirklich sehr passend ist. Die Autorin hat es geschafft, dass Ivan einem vom ersten Augenblick an ans Herz wächst. Er wirkt wirklich menschlich mit seinen Gedankengängen und seinen verschiedenen Gefühlen.Ivan lebt in einer Zirkus-Mall in den USA zusammen mit ein paar anderen Tieren. Als Baby wurde er in Afrika gefangen genommen und wuchs danach bei Mack und seiner Frau auf, die ihn in ihrem Haushalt aufzogen. Als Ivan zu groß und stark für die Wohnung wird  zieht er um in die Zirkus-Mall von Mack. Die Menschen strömen herab um ihn zu sehen und eigentlich ist er glücklich über die ganze Aufmerksamkeit. Ivan ist auch ein Künstler. Er malt gerne Bilder und diese werden im Souveniershop verkauft. Er ist befreundet mit der Elefantendame Stella und dem Hund Bob, einem Streuner der gerne auf seinem Bauch schläft.Am Anfang des Buches befindet sich ein Glossar mit diversen Erklärungen wie z.B. was für Ivan das Grunzen bedeutet.Danach stellt Ivan sich selbst vor und wie es ist bei den Menschen zu leben."Mit den Jahren habe ich gelernt, die Sprache der Menschen zu verstehen. Aber zu verstehen, was die Menschen sagen, bedeutet nicht, die Menschen zu verstehen. Menschen reden zu viel. Sie kreischen wie Schimpansen und überfluten die Welt mit ihrem Krach, auch wenn sie gar nichts zu sagen haben". Eigentlich könnte Ivan glücklich sein. Er hat ein Dach über den Kopf, genug zu essen und Freunde. Doch die Elefantendame Stella erinnert ihn immer wieder daran, dass sie alle nicht in eine Zirkus-Mall gehören. Nur schwach erinnert er sich daran wie es war durch den Dschungel zu toben, den Geruch von wilden Mangos zu riechen und mit seiner Schwester fangen zu spielen, die wie er gefangen genommen wurde und beim Transport starb.Seitdem hat er keinen anderen Gorilla mehr gesehen. Oft fühlt er sich mehr wie ein Mensch und nicht wie ein Gorilla. Doch immer öfter fragt er sich, wie es wäre mit anderen Gorillas zusammen zu leben.Als mit Ruby ein Neuzugang in die Gruppe kommt und Stellas Bein, das sich immer wieder entzündet, immer schlimmer wird, fasst Ivan den Entschluss, dass sie alle ein neues und besseres Zuhause benötigen. Doch wie soll er dies als Gorilla, der eingesperrt ist, bewerkstelligen?Ivan ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Die Autorin hat ihn sehr detalliert beschrieben und man fragt sich immer wieder wie intelligent Gorillas in Wirklichkeit sind. Wie denken sie und wie viel fühlen sie? Wie sehr ähneln sie uns Menschen wirklich? Das Buch regt auch zum Nachdenken an. Wie viele Tiere werden gefangen genommen und leben in qualvollen Verhältnissen? Wie vielen Tieren ergeht es wie Ivan?Ich muss gestehen, ich selbst gehe sehr gerne in den Zoo.  Natürlich ist mir klar, dass nichts die Freiheit ersetzen kann, aber viele Tiere würden nicht mehr in der Wildnis überleben, nachdem sie gefangen genommen und oft gequält wurden. Und viele Tierarten sind ja leider auch bedroht. *Mein Fazit*Eine gefühlvoll geschriebene Geschichte, die einen auch zum Nachdenken anregt und einen ein wenig traurig macht, wenn man sich wieder bewusst macht, was die Menschen den Tieren wirklich antun.Das Buch hat mir auch wieder ins Gedächtnis gerufen, warum ich die Bücher dieser Autorin so geliebt habe früher.Ich kann für dieses Buch eine Empfehlung aussprechen, aber ich denke für Kinder, die es lesen, wirft es auch viele Fragen auf, die schwierig zu beantworten sind...

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  • Das Buch hat zurecht einen Preis bekommen!

    Der unvergleichliche Ivan
    merle88

    merle88

    22. August 2016 um 10:01

    Inhalt:Ivan, ein Silberrücken-Gorilla, lebt in einer heruntergekommenen Zirkus-Mall. Sein Leben im Dschungel vermisst er kaum. Stattdessen denkt er an seine Freunde: die alte Elefantendame Stella, den herrenlosen Hund Bob und Julia, die kleine Tochter des Tierpflegers. Ivans großes Hobby ist die Kunst: Er überlegt, wie er den Geschmack einer Mango oder das Rauschen der Blätter in Farben und Linien festhalten kann … Doch als mit Ruby, dem Elefantenbaby, eine neue Attraktion in die Mall kommt, wird Ivan aus seiner Lethargie gerissen. Und schließlich liegt es an ihm, durch seine Kunst für seine Freunde und sich alles zum Besseren zu wenden.Meinung:Der Gorilla Ivan lebt schon seit ewigen Zeiten in einer alten Zirkus-Mall. Seine Freunde sind die Elefantendame Stella und der Hund Bob. Täglich werden zu drei verschiedenen Uhrzeiten Aufführungen vorgeführt, doch die Ränge bleiben immer öfter leer. Daher lässt sich der Zoodirektor etwas Neues einfallen um die Kassen zu füllen. Dies stellt jedoch das Leben aller Tiere und auch Menschen auf den Kopf.Ich lese gerne Geschichten in denen Tiere eine Hauptrolle spielen, von daher war dieses Buch ein echtes Muss für mich. Der Leser wird sofort mit den wichtigsten Tieren und Menschen bekannt gemacht.Zum einen hätten wir hier den Silberrücken Ivan, der schon in frühester Kindheit eingefangen und bei Menschen groß geworden ist. Doch seitdem sind viele Jahre vergangen und er fristet sein Dasein nun in einem kleinen Zirkus. Ivans große Leidenschaft ist das Malen.Ihm zur Seite steht die alte Elefantendame Stella. Stella ist sehr weise und ahnt oftmals vor allen anderen wenn Veränderungen anstehen.Der herrenlose Hund Bob ist ein steter Gast in Ivans Käfig. Schließlich schläft Bob am liebsten auf dem Bauch von Ivan ein.Und dann hätten wir da noch Julia, ein Menschenmädchen und die Tochter des einzigen Tierpflegers. Sie ist ebenfalls eine leidenschaftliche Künstlerin.Ivan war für mich ein unglaublicher Charakter, der wirklich alle Hebel in Bewegung setzt um ein Versprechen einzulösen. Sehr gut gefallen hat mir dabei, dass wir auch einiges über Ivans traurige Vergangenheit erfahren. Dabei bleibt festzuhalten, dass der Mensch aus der Sicht der Tiere beschrieben wird und dabei nicht immer gut abschneidet.Sowieso besteht das Buch aus vielen Momenten die bei mir einen Kloß im Hals verursacht haben. Es stecken so viele herzergreifende und berührende Situationen in dem Buch, die mich oft zu Tränen rührten. Kleine versteckte Botschaften zwischen den Zeilen machen das Buch zu einem echten Schatz. "Der unvergleichliche Ivan" stand für mich absolut zu Recht auf der New York Times Bestsellerliste!Wer hier nach Action sucht ist bei dieser Geschichte jedoch an der falschen Adresse. Die Story kommt allerdings auch wunderbar ohne großes Spektakel aus.  Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, meistens sind sie nur 2-3 Seiten lang. Zudem gibt es einige Zeichnungen in diesem Buch zu bewundern.In einem Nachwort weist die Autorin auf die wahren Begebenheiten in der Geschichte hin.   Fazit:Dieses Buch ist ein wahrer Schatz unter all den vielen Büchern. Es besticht durch berührende Szenen und lässt den Leser hautnah an Ivans hartem Leben teilhaben. Die Botschaft des Buches ist grandios und ich kann absolut verstehen warum es eine Auszeichnung erhalten hat.5 von 5 Hörnchen.

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  • Plauderthema - Ho, Ho, Ho, das große Lovelybooks-Weihnachtswichteln 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo liebe Wichtelchen, hier dürft ihr um die Wette plaudern und gespannt auf eure Pakete warten, wie es euch beliebt. Wir werden hier auch vermerken, wer sein Päckchen erhalten hat, wenn es soweit ist. Darum noch einmal die Bitte an euch: Sobald ihr euer Päckchen verschickt, sendet mir oder Federchen (je nachdem, von wem ihr euer Wichtelkind erhalten habt) bitte eine Nachricht mit der Sendungsnummer. So können wir ein wenig verfolgen, wo die Päckchen sind. Ganz wichtig!!! Bitte die Päckchen nur versichert und mit Sendungsnummer zur Verfolgung verschicken. Wichtelchen, die unversichert beispielsweise bei der DHL nur als Päckchen (ohne Aufschlag für die Versicherung) schicken, werden beim nächsten Wichteln ausgeschlossen, gleiches gilt, wenn gar nichts verschickt oder beim Auspacken nicht berichtet wird! Denkt bitte auch daran, ein kleines Rätsel zu eurer Person mit ins Päckchen zu legen. Das Erraten der Wichtelmama ist ein großes Highlight in der Wichtelrunde. Dies kann ein Kreuzworträtsel, Wortsuchspiel, Bilderrätsel, ein Fotopuzzle oder gar ein selbst getextetes Gedicht sein. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Nur zu schwer sollte es nicht sein, denn das Wichtelkind würde sich sicher gern bei der jeweiligen Wichtelmama bedanken. Bitte kennzeichnet das Päckchen als Wichtelpäckchen, damit es nicht schon vorher geöffnet wird. Schreibt entweder "Väterchen-Frost-Post" oder "Ho-Ho-Weihnachtspost" außen drauf. Dann weiß das Wichtelkind, dass es nicht vor dem 24. Dezember geöffnet werden darf. Noch einmal die wichtigsten Daten: ♦ spätester Versand: 5. Dezember 2014 (Sendungsnummer an den Wichtelkindausloser) ♦ Auspacktermin: 24. Dezember 2014 WICHTIG: Bitte gebt euch beim Packen des Wichtelpäckchens viel Mühe. Als Maßstab kann da dienen, dass ihr daran denkt, was ihr selbst gern geschenkt bekommen möchtet. Bitte versucht euch wirklich mit der Person des Wichtelkindes zu beschäftigen. Ein Wunschbuch ist schön, aber wenn weiter nichts im Päckchen ist, dann kann man sich darüber nur halb freuen. Schön eingepackte Kleinigkeiten sind sehr gern gesehen. Eine Karte mit einem lieben Gruß sollte ebenfalls nicht fehlen. An alle Raucher: Bitte versucht die Geruchsstärke eures gepackten Päckchens so gering wie möglich zu halten. Kein Wichtelkind möchte ein weniger gut riechendes Päckchen auspacken. Zum Schluss ein Hinweis an alle neuen Wichtelchen: Wenn ihr euch unsicher bei der Geschenkauswahl seid, dann schreibt mir gern eine Nachricht oder schaut euch einfach vergangene Wichtelaktionen mal genauer an. Ich wünsche euch ganz viel Spaß! >> Anmeldethema mit Wichtelwunschzetteln Päckchen erhalten: 28horseshoe -- AefKaey -- aiyang_88 -- Alathaya -- Annesia -- Anniu -- Ayanea -- BakaMonkey -- Bella233 -- Biene759 -- bigchaos -- Binea_Literatwo -- booksnstories -- BooksWillTurnYouOn -- Büchernische -- BuEcHeRwUrM -- Buchrättin -- Buchtot -- cailleach -- Carina2302 -- ChrischiD -- Clairchendelune -- cole88 --  Cuddister -- daneegold -- Daniliesing -- Darkangel82 -- darklittledancer -- DasLeseschaf -- Debbi1985 -- Denraprom -- DieBerta -- Dreamworx -- 30li05 -- eightletters -- elane_eodain -- Elke -- Ella_Nothing -- Elva -- Federchen -- Felan -- FloareaSoareliu -- ginevere -- glanzente -- glorana -- gorgeous -- GrOtEsQuE -- Guaggi -- Gwynny -- Hexchen123 -- Inkedbooknerd -- ioreth -- jackdeck -- Janosch79 -- Jarima -- Jasmin88 -- Jennis-Lesewelt -- JennyBrookeA --Julia_20 -- kalemannia -- kalligraphin -- Kanjuga -- Katinka17 -- kattii -- Kira_Silberstern -- Kleines91 -- Klusi -- Knorke -- kugelblitz85 -- Lainybelle -- laraundluca -- Lavazza -- LeseAlissaRatte -- Lesebienchen -- lesebiene27 -- Lesefee86 -- Lesefieber -- Leseprinzessin1991 -- Leseratz_8 -- LESETANTE_CARO -- LiesaB -- Lilasan -- lila_socken -- Lilli33 -- Lilly_McLeod -- Lisa457 -- LisasBuecherchaos -- Lissy -- Litfara -- liyah40 -- Lolachen18 -- Loony_Lovegood -- love_reading -- Lucretia -- lunaclamor -- MandyUnbelievable -- maxi -- Michaela11 -- mieken -- minori -- MissKitty -- MoonlightCat01 -- moonspell81 -- MvK -- N9erz -- NanaO -- Nachas -- Naddlpaddl -- Nancymaus -- nataliea -- Nenatie -- Nicki81 -- nicole_von_o -- Nyoko --  orangenmaedchen -- pamN -- PanRises -- Papilion -- Pelvisrocker -- Queenelyza -- Reika-chan -- rena1968 -- Rexi87 -- Rine -- Rocio -- ruby_m -- rumble-bee -- samea -- sarah1395 -- Sayumi -- Scaramouche89 -- Scathach -- Schnien87 -- SchwarzeRose -- Sick -- Si-Ne -- snowi81 --Somaya -- sophiathetommo -- Starlet -- Sterni -- Sterny88 -- summi686 -- Sunny Rose -- The iron butterfly -- thiefladyXmysteriousKatha -- thora01 -- Tiana_Loreen --Turtlestar -- vanillaxcupcake -- Volturi -- wadelix -- wasserminze -- widder1987 -- Wildpony -- Winterzauber -- WolfgangB -- wonderfulrose -- xXeflihXx -- Yuna216 -- YvesShakur -- Zsadista Päckchen beim Nachbarn / auf der Post: leserate87 -- Lilawandel -- maggy17 --  Päckchen erhalten, noch nicht gemeldet: Päckchen noch nicht erhalten:

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    • 4909
  • Rezension || Der unvergleichliche Ivan | Katherine Applegate

    Der unvergleichliche Ivan
    Aygen

    Aygen

    14. June 2014 um 18:54

    Es gibt Tiere, die leben im Verborgenen, unbeobachtet. Mein Leben ist anders. ~ Zitat Seite 13 Ein kleiner Einblick in den Klappentext: Der Silberrücken Ivan lebt mit Stella, einer alten Elefantendame, und Bob, einem herrenlosen Hund, in einer heruntergekommenen Zirkus-Mall. Früher einmal war er ein wilder Berggorilla. Doch er erinnert sich kaum an sein Leben in Freiheit und hat sich mit seinem tristen Dasein abgefunden. Das Wichtigste sind ihm seine Freunde Bob, Stella und Julia, die kleine Tochter seines Pflegers George. Als Ruby, ein Elefantenbaby, auftaucht und Stella Stella stirbt, ändert sich seine Situation schlagartig. Nun ist es an ihm, die Dinge zum Besseren zu wenden und ein wirkliches Zuhause für sich und seine Freunde zu finden. Ich kann keine Traumbilder malen. Ich erinnere mich nie an meine Träume, obwohl ich manchmal mit geballten Fäusten und klopfendem Herz aus dem Schlaf aufschrecke. ~ Zitat Seite 15 Meine Gedanken zu dem Buch: Die Geschichte über Ivan und seine Freunde wird aus der Perspektive von Ivan geschildert. Ivan erzählt uns seine Geschichte. Beginnend mit dem Leben im Käfig in der Shopping-Mall, über kleine Erinnerungen aus seiner Zeit davor, bis zu seiner Befreiung und dem schönen Leben im Zoo. Ivan lässt uns an seinen Gedanken teilhaben und beschreibt die Menschen aus seiner Sicht. Schildert auf so unvergleichliche Art und Weise seine Geschichte über seine Freunde in der Shopping-Mall. Stella, die alte, schwächelnde Elefantendame, Bob, der wilde Streuner, der dem Leser hier und da ein Lächeln zaubert und nicht zuletzt, die kleine Ruby, das Elefantenbaby. Die Autorin hat hier eine ganz bezaubernde Kindergeschichte geschrieben, die auch einige wahre Schilderungen über den Gorilla Ivan enthalten. Genau diese Mischung aus den Geschehnissen, Gedanken und wahren Ereignissen bilden hier eine wundervolle, mit zauberhaften Abbildungen geschmückte Geschichte. Ivan, wird nicht nur als starker, kluger und warmherziger Gorilla dargestellt, die Beschreibung seiner Gedanken und seiner Mimik, vermitteln das bekannte Gesicht eines Gorillas. Ein tiefer, intensiver Blick, der dennoch Wärme ausstrahlt. Ein Gorilla, dessen Beschützerinstinkt trotz der jahrelangen Gefangenschaft und ohne Kontakt zu anderen Artgenossen, so ausgeprägt und ungebrochen ist. Ein wundervolles Buch, das einen besonderen Platz in meiner Sammlung erhalten wird. Ich bin seit 9855 Tagen in meinem Zuhause. Allein. Früher, als ich noch jung und dumm war, dachte ich, ich wäre der letzte Gorilla auf der ganzen Welt. Ich habe versucht, nicht darüber nachzudenken. Es ist nicht so einfach, gut gelaunt zu bleiben, wenn man glaubt, der einzige seiner Art zu sein. ~ Zitat Seite 24 Kurz & gut - mein persönliches Fazit: Ich habe seit Langem kein Kinderbuch gelesen und bin auf dieses zufällig im Katalog einer Buchhandlung gestoßen. Das Cover hat mich gleich angesprochen und der Titel klang einfach gut. Zudem mag ich Gorillas. Sie strahlen so viel Stärke aus und wirken in vielerlei Hinsicht so menschlich. Genau dieses Gefühl wird hier auch durch die Autorin vermittelt. Ein starker Berggorilla, der gleichzeitig so viele menschliche Züge und Angewohnheiten hat, dass er eher menschlich wirkt. Die Geschichte der Autorin zu diesem Buch ist faszinierend und schenkt dem Ganzen noch die besondere Note. Ich habe dann einfach, weil mich die wahre Geschichte von Ivan so interessiert hat, im Internet recherchiert und bin tatsächlich auf der Seite des Zoo´s von Atlanta/USA fündig geworden. Hier kann man sich ein Video des inzwischen verstorbenen Ivan ansehen. Ein bezauberndes, altersentsprechendes Kinderbuch, so herzerwärmend, berührend und lustig zugleich. Eine absolute Leseempfehlung für Jung und Alt. Endlich draußen – Himmel. Gras. Baum. Ameise. Stock. Vogel. Dreck. Wolke. Wind. Blume. Felsen. Regen. Meins. Meins. Meins. ~ Zitat Seite 231 © Rezension: 2014, Aygen (AE) www.buecherkaffee.de

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  • Familie, Zuhause und Lebensqualität... wie fühlt sich das an und was bist Du bereit dafür zu tun?!

    Der unvergleichliche Ivan
    Leselady

    Leselady

    Ivans Leben in freier Wildbahn liegt lange, sehr lange schon zurück. Die meiste Zeit hat der Gorilla unter Menschen verbracht, wurde gezähmt, „vermenschlicht“ und zur Unterhaltung Fremder begafft und vorgeführt. Zu seiner jetzigen „Familie“ gehören die weise, aber schon betagte Elefantendame Stella, sein Hundefreund Bob, ein liebenswerter und freiheitsliebender Streuner, Julia, die kleine Tochter seines Pflegers George und schließlich Ruby, das neue Elefantenbaby, nach dessen Eintreffen sich so manches im Alltag, in den Gedanken und im Verhalten des Silberrückens Ivan ändert... Der Gorilla hat ein bindendes Versprechen gegeben, dessen Umsetzung, ihn aus seiner Alltags-Lethargie reißt und ihn zum ersten Mal sein „Zuhause“ richtig hinterfragen und vor allem außergewöhnliche Taten folgen lässt... Informationen über Buch, Verlag und Autorin: • Gebundene Ausgabe: 264 Seiten • Verlag: Knesebeck; Auflage: 1 (20. Februar 2014) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 3868736948 • ISBN-13: 978-3868736946 • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3868736948/lovebook-21 Die amerikanische Bestsellerautorin Katherine Applegate hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, darunter gemeinsam mit ihrem Mann Michael Grant die Animorphs-Reihe mit weltweit über 35 Millionen verkauften Exemplaren. Katherine Applegate lebt mit ihrem Mann, zwei Kindern und allerlei Haustieren in Kalifornien. Quelle: http://www.amazon.de/Der-unvergleichliche-Ivan-Katherine-Applegate/dp/3868736948 Eindrücke / eigene Meinung: Ganz unglaublich berührend – „Der unvergleichliche Ivan“ New York Times-Bestseller ENDLICH auch bei uns in Deutschland! Ivan... dieser große, sanfte Riese und seine Freunde, haben mein Herz vom ersten Moment an erobert! Kathrine Applegate hat mit der Geschichte vom unvergleichlichen Ivan unglaublich viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen für dessen Biografie und die seiner Freunde bewiesen. Applegates äußerst filigraner Schreibstil, ihre sanften und doch so tiefgründen Worte und Gedankenansätze, machen dieses Buch zu einem ganz besonderen Juwel. Die Geschichte drückt gar nicht bewusst auf die Tränendrüse der Leser, dennoch ist sie sehr ausgewogen und mit ausnehmend viel Gespür für Balance verfasst worden. Hier geht es nicht in erster Linie „gut und böse“ bloßzustellen und einen Schuldigen an den Pranger zu stellen. Die Geschichte macht auf ganz besondere Art und Weise auf Missstände in der Gesellschaft aufmerksam, ohne gewollt und gezielt zu polarisieren. Durch die meist nüchterne und pragmatische Ich-Perspektive Ivans, gepaart mit Applegates besonderem Schreibstil, ihrem wohldosierten Umgang mit Worten, ist die Geschichte reich an Symbolik und hinterlässt den Leser mit viel Raum zum Nachdenken! Ivan muss gar nicht viele, große Worte machen, man versteht einfach sofort was er ausdrücken möchte, was er dabei empfindet und ggf. plant zu ändern. Neben dem künstlerisch begabten Ivan ist auch das kleine Mädchen Julia, die Tochter des Pflegers eine ganz besondere Persönlichkeit. Sie und Ivan haben mich immer wieder besänftigt und geerdet, wenn die Geschichte mich allzusehr aufwühlte. Durch die bezaubernden und passenden Illustrationen und die kurzen, aber sehr einprägsamen Kapitel, fliegt man geradezu durch die Seiten. Die sachte und behutsame Atmosphäre, die Aussagekraft der Geschichte, gebettet in einen markanten Schreibstil, machen dieses Buch zu einem wertvollen Kleinod, das HOFFENTLICH noch viele, viele Leser rühren, begeistern und zum Nachdenken bringen wird!!! Mein herzlichster Dank geht an... ...den Knesebeck Verlag, der mir das Buch: „Der unvergleichliche Ivan“ im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt hat und mir damit besondere und außergewöhnliche Lesestunden beschert hat. http://www.knesebeck-verlag.de/

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  • Leserunde zu "Der unvergleichliche Ivan" von Katherine Applegate

    Der unvergleichliche Ivan
    Knesebeck_Verlag

    Knesebeck_Verlag

    Liebe Bücherfreunde, wir laden euch herzlich ein das Buch "Der unvergleichliche Ivan" von der US-Autorin Katherine Applegate zu entdecken. "Der unvergleichliche Ivan" erscheint am 20. Februar 2014 und die Bücher werden vorab an alle Teilnehmer verschickt. Wir wollen am 12. Februar mit der Leserunde beginnen.  Schreibt uns, mit welchem Tier ihr euch am liebsten mal unterhalten würdet?  Unter den Einsendungen verlosen wir 15 Leseexemplare. Wir freuen uns auf eure Kommentare! Euer Knesebeck-Team Inhaltsangabe Ivan, ein Silberrücken-Gorilla, lebt in einer heruntergekommenen Zirkus-Mall. Sein Leben im Dschungel vermisst er kaum. Stattdessen denkt er an seine Freunde: die alte Elefantendame Stella, den herrenlosen Hund Bob und Julia, die kleine Tochter des Tierpflegers. Ivans großes Hobby ist die Kunst: Er überlegt, wie er den Geschmack einer Mango oder das Rauschen der Blätter in Farben und Linien festhalten kann … Doch als mit Ruby, dem Elefantenbaby, eine neue Attraktion in die Mall kommt, wird Ivan aus seiner Lethargie gerissen. Und schließlich liegt es an ihm, durch seine Kunst für seine Freunde und sich alles zum Besseren zu wenden. Katherine Applegate erschafft durch Ivans einmalige Ich-Erzählung mit Humor und Intensität eine unvergessliche Geschichte von Freundschaft, Kunst und Hoffnung, die auf einer wahren Begebenheit beruht.

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  • Von Freiheit, Freundschaft und der Hoffnung auf ein besseres Leben

    Der unvergleichliche Ivan
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    03. April 2014 um 20:24

    Gemeinsam mit meinem Sohn, der sich schon von Kindesbeinen an sehr für Tiere interessiert, habe ich dieses Buch über den Gorilla Ivan gelesen. Interessant hierbei fanden wir, dass das Buch auf einer wahren Begebenheit beruht – doch dazu später mehr. Bei diesem Kinderuch handelt es sich um einen Roman, der schon lange Zeit auf der Bestsellerliste der „New York Times“ steht, und der im Jahr 2013 Gewinner der „John Newbery Medal“ wurde, dem prestigeträchtigsten Kinderliteratur-Preis der USA. Das Cover: Das Buchcover dieses Buches erinnert keinesfalls an ein typisches Kinderbuch, sondern an ein Buch, das eher alle Altersklassen anspricht. Der Hintergrund besteht aus einem grünen Dschungel, der jedoch nicht echt ist, denn davor sieht man einen Bretterboden, auf dem ein offensichtlich sehr großer Gorilla sitzt – ein sogenannter Silberrücken. Rücken an Rücken sitzt er da mit einem kleinen Elefantenbaby, und dennoch haben beide ihre Gesichter einander zugewandt und es scheint, als würden beide lächeln. Die Handlung: Der Silberrücken Ivan lebt schon beinahe sein ganzes Leben in einer etwas heruntergekommenen Zirkus-Mall. Hier lebt er gemeinsam mit dem herrenlosen Hund Bob, der gerne auf Ivan schläft, sowie mit der alten Elefantendame Stella. Julia, die Tochter seines Pflegers George besucht oft die Tiere, und vor allem Ivan ist für das Mädchen ein guter Freund geworden. Die beiden verstehen sich sehr gut, teilen sie doch ein Hobby: Das Malen bunter Bilder. An sein früheres Leben in Freiheit, das er als wilder Berggorilla führte, erinnert Ivan sich kaum noch und mit seinem eintönigen, tristen Dasein in der Mall hat er sich längst abgefunden. Doch dann verändert sich das Leben der Tiere in der Mall von einem Tag auf den anderen: Das Elefantenbaby Ruby zieht in die Zirkus-Mall ein und soll der heruntergekommenen Mall als neue Attraktion dienen. Eines Tages jedoch stirbt Stella und hat kurz vor ihrem Tod einen großen Wunsch, den Ivan ihr erfüllen soll. Und Ivan setzt alles daran, dass Stellas letzter Wille erfüllt wird. Meine Meinung: Der Anfang des Buches wirkt wie ein typisches Kinderbuch, das vom Alltag eines Gorillas berichtet. Doch dann wird die Handlung zunehmend tiefgründiger, ernster und stellenweise sehr traurig. Man erfährt, wie Ivan früher mit seinen Eltern und seiner Schwester namens Fangen ein unbeschwertes Leben im Dschungel führte. Man erlebt den Verlust seiner Familie mit, ebenso wird Stellas Werdegang beschrieben. Ihr Leben im Zirkus, wo sie gefesselt wurde und die Ketten ihre Spuren hinterließen nicht nur an ihren Füßen, sondern auch auf ihrer Seele. Und auch Rubys Erlebnisse mit den Menschen sind nicht immer die besten gewesen. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Ivan, der seine Eindrücke und Gefühle immer sehr anschaulich schildert. Die Mall ist das Zuhause von Ivan – oder ist es doch eher sein Gefängnis, aus dem es kein Entkommen gibt? In Amerika ist vieles etwas überdimensional, so auch die riesigen Einkaufszentren, und in eben einem solchen riesigen Shopping-Center nahe der Autobahnausfahrt, befindet sich die Zirkus-Mall, in der Ivan und seine Freunde leben. Ivan ist ein Silberrücken, so nennt man erwachsene Gorillas, die ein silbergraues Rückenfell besitzen. Ein Silberrücken ist das Familienoberhaupt und so für den Schutz der Gruppe zuständig. Doch Ivans Familie besteht lediglich aus seinen Freunden und nicht aus Artgenossen. 9855 Tage – so zeigt es die Strichliste, die Ivan führt, ist die Zirkus-Mall bereits sein Zuhause. 27 Jahre führt er ein Leben, bei dem ein Tag dem anderen gleicht. Ivan wirkte auf mich freundlich und gutmütig – ein sanfter Riese. Ivan liebt Tierfilme, die er in seinem alten Fernseher ansieht, seinen Plüschgorilla, der ihm Gesellschaft leistet, und seine Freunde. Das Leben in Freiheit hat er schon so lange hinter sich, dass er das Leben im Dschungel kaum vermisst und die Gefangenschaft gar nicht mehr so sehr als eine solche wahrnimmt. Deutlich wird dies, als ein kleiner Junge aus Mitleid mit Ivan in Tränen ausbricht und Ivan dem Jungen gerne sagen würde, dass es gar nicht so schlimm ist, hinter der dicken Glasscheibe zu leben. Das Schicksal, das sich Ivan und Stella teilen, schweißt die beiden zusammen – eine ungewöhnliche Tierfreundschaft. Eines haben jedoch die verschiedenen Tiere gemeinsam: Sie alle haben bereits schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht, entweder wurden sie misshandelt, oder es wurde ihr Wille gebrochen. Doch da ist noch der Dritte im Bunde: Bob ist ein Straßenhund – ein Streuner, der seine Freiheit genießt (diese würde er nie gegen ein festes Zuhause eintauschen), aber dennoch sucht Bob die Gesellschaft der Tiere in der Mall. Ein Loch in der dicken Glasscheibe ermöglicht es Bob, Ivans Käfig zu betreten, aber auch wieder zu verlassen. Bob liebt es, auf dem großen weichen Gorilla zu schlafen und Ivan genießt Bobs Gesellschaft. Stella ist eine alte, weise Elefantendame, die früher in einem Zirkus arbeiten musste. Durch ihre Fußfesseln aus Eisen, die ihr damals angelegt wurden, hat sie Entzündungen an den Beinen, die sich ständig entzünden. Die Tiere sorgen sich um die warmherzige Stella, der es gesundheitlich zunehmend schlechter geht. Und dann stirbt Stella eines Tages. Stellas letzter Wunsch wird zu ihrem Vermächtnis. Ivan soll ihr versprechen, dass Ruby nicht in der Mall bleiben muss, ihr Wille gebrochen wird und Ruby letztendlich Stellas Schicksal teilt. Ruby ist ein kleines Elefantenmädchen, das eines Tages in die Zirkus-Mall einzieht. Stella kann sich darüber jedoch nicht freuen, kümmert sich aber dennoch wie eine Mutter (die sie selbst nie sein durfte) um die Kleine. Wie alle Kinder ist auch das Elefantenmädchen sehr neugierig und stellt viele Fragen. Doch Ivan erweist sich, ganz im Gegensatz zu Bob, als sehr geduldig im Umgang mit der Kleinen. Der kleine Wirbelwind brachte mich immer wieder zum Schmunzeln, aber es war traurig zu sehen, wie ihr das gleiche Schicksal drohte, wie Ivan oder Stella: Ein Leben in der Mall, ohne die geringste Chance auf Veränderung. Mack ist der Besitzer der Zirkus-Mall. Ivan kam schon als junger Gorilla zu Mack und seiner Frau und wurde von ihnen „vermenschlicht“ und (fast) wie ein Kind behandelt. Dass Ivan gerne malt, kommt Mack sehr gelegen, denn so kann er damit ein Zusatzeinkommen erzielen, schließlich kostet die Verpflegung der Tiere so viel Geld, dass Mack sich keine großen Sprünge erlauben kann. Die Mall ist inzwischen in die Jahre gekommen, Mack kämpft verzweifelt ums Überleben seiner Mall, denn der Reiz des Neuen ist weg. Aus dem einst so niedlichen Gorillakind, das die Besucher anlockte, wurde ein erwachsener Silberrücken, und so besuchen immer weniger Leute die Mall. Die Chance, finanziell wieder über die Runden zu kommen, sieht Mack darin, dass Elefantenkind Ruby als Besuchermagnet fungiert. Mack stehe ich sehr zwiegespalten gegenüber. Einerseits behandelt er die Tiere nicht gerade vorbildlich, andererseits liegt ihm das Wohl seiner Tiere dennoch am Herzen. Doch leider befindet sich die Mall in keinem sehr guten Zustand und dadurch dass das Geld knapp ist, muss Mack immer sehen, wie er Geld in die Kasse bekommt. Da liegen die Nerven mitunter blank und Mack greift zu Mitteln, die man nicht gutheißen kann. Doch Mack will die Mall erhalten, denn diese ist sein Leben. George ist Tierpfleger in der Mall. Ein freundlicher Mann, dem das Wohl der Tiere am Herzen liegt. Und Stellas Zustand bereitet ihm Sorgen. Doch auch zuhause läuft nicht alles glatt, seine Frau ist krank und so nimmt er seine Tochter Stella regelmäßig mit zu den Tieren. Julia liebt die Tiere in der Mall. Besonders mit Ivan verbindet sie eine enge Beziehung. Auch Julia malt für ihr Leben gerne und fühlt sich dadurch mit Ivan verbunden. Die feinfühlige Julia ist sehr traurig, weil ihre Mutter schwer krank ist. Doch in der Mall findet sie Trost und Ablenkung bei ihren Freunden. Sehr gut gefiel mir in diesem Buch, dass Zoos als Chance für die Tiere gezeigt werden und nicht, wie es leider immer wieder der Fall ist, nur negativ dargestellt werden. Auf der anderen Seite jedoch wird das Resignieren der eingesperrten Tiere deutlich – sie nehmen die Gefangenschaft hin, leben aber nicht ihr Leben, das sie eigentlich führen sollten. Auf den ersten Blick wirkt das Buch relativ gewichtig – ca. 256 Seiten erscheinen für manche Kinder der Altersklasse der ab Zehnjährigen als relativ viel, vor allem bei denjenigen, die eher ungeübte Leser sind, was ja leider mitunter der Fall ist. Doch ein Blick ins Buch verrät, dass der Anblick täuscht. Die Kapitel sind sehr kurz – mitunter nur wenige Sätze lang. So gibt es Kapitel mit nur zwei oder drei Zeilen, aber auch die längeren Kapitel umfassen nur sehr wenige Seiten. Hinzu kommen noch zahlreiche Illustrationen, angefangen von einer kleinen Zeichnung bis zu solchen, die beinahe eine ganze Seite füllen. Ein Glossar zu Beginn des Buches ist eine tolle Einweisung in das Leben eines Gorillas – in seine Lebensgewohnheiten und auch in seine Verhaltensweise. Eigentlich ist es ein trauriges, ja ein geradezu bedrückendes Buch, trotz humorvoller Episoden. Ein Buch über einen einsamen Gorilla, der in einer Zirkusmall lebt. Doch eigentlich ist Ivan gar nicht so einsam, wie es scheint, denn er hat etwas ganz Wichtiges – er hat gute Freunde: Hund Bob, die alte Elefantendame Stella, sowie Julia, die Tochter seines Tierpflegers George. Und doch – das Leben im viel zu engen Käfig ist etwas eintönig – ein Tag gleicht dem anderen und es geschieht tagtäglich fast immer das gleiche. Doch welche Alternative gäbe es? Ein Leben in Freiheit wäre für den Silberrücken gleichbedeutend mit dem Verlust seiner Freunde, die für ihn so etwas wie seine Familie sind. Und nach vielen Jahren der Gefangenschaft könnte Ivan gar kein Leben in der Wildnis mehr führen. Ganz nebenbei erfährt man etwas über Gorillas: Was essen sie, was ist das Besondere an einem Silberrücken,... . Was gibt es Schöneres, als auf unterhaltsame Art und Weise, Dinge zu erfahren und etwas über Tiere zu lernen, aber auch über die Schattenseiten eines Lebens in trügerischen Freiheit, denn das grausamste aller Tiere ist der Mensch, der sich über andere Lebewesen stellt. Dass die Altersempfehlung von 10 Jahren liegt wohl auch daran, dass manche Textpassagen für jüngere Kinder wohl recht schwer zu verkraften sind. Leider ist es ja traurige Realität, dass Gorillas getötet und teilweise zu Souvenirs regelrecht „verarbeitet“ werden. Und eben diese Tatsache kommt auch in diesem Buch vor. Die Botschaft des Buches, bzw. eine der Botschaften besteht wohl darin, dass die Kinder für das Leben der Tiere sensibilisiert werden sollen, lernen sollen, dass Tiere nicht nur dem Vergnügen dienen, sondern dass sie auch Gefühle haben und man sie deshalb nicht quälen darf. Den Schluss des Buches fand ich übrigens wunderschön - und das sollte auch so sein, denn den liebenswerten Ivan muss man einfach mögen und was wäre ein Kinderbuch ohne Happy End! Hintergrund: Auch wenn die Handlung an sich erfunden ist, so beruht sie doch auf einige Ereignisse aus dem Leben des Gorillas Ivan, der im Zoo von Atlanta lebte. Im Nachwort äußert sich Autorin Katherine Applegate hierzu recht ausführlich. So wuchs der echte Ivan, der als Jungtier in der Demokratischen Volksrepublik Kongo gefangen wurde, ebenfalls unter Menschen auf, bevor er in einer Zirkus-Mall landete, wo er beinahe drei Jahrzehnte keinen Artgenossen zu Gesicht bekam. Nachdem die Mall dann pleite ging, kam Ivan als Dauerleihgabe in den Zoo, wo er noch glückliche Jahre in der größten Gruppe der in Gefangenschaft lebenden Flachlandgorillas verbrachte, bevor er im Jahr 2012 im Alter von 50 Jahren verstarb. Auch Ivan malte gerne und signierte seine Bilder oft mit einem Daumenabdruck und war im Zoo eine Attraktion. Fazit: Ein Buch über Freundschaft und über die Freiheit. Ein Buch, das berührt, das nachdenklich macht, das sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene geeignet ist. Mein Sohn und ich sind hier absolut einer Meinung: Dieses tiefgründige Buch hat seine Auszeichnung zurecht erhalten und so sollte man DER UNVERGLEICHLICHE IVAN unbedingt gelesen haben – daher von uns beiden eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.

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  • Wer diesen Roman nicht mag, hat ein Herz aus Stein! :)

    Der unvergleichliche Ivan
    TanjaLovesBooks

    TanjaLovesBooks

    16. March 2014 um 20:24

    Buchgestaltung Ich finde es wunderbar, dass der Verlag das Original übernommen hat, denn es passt wirklich perfekt zum Buch! Das Cover wurde im selben Stil gehalten, wie die Bilder im Innenteil - und davon gibt es eine ganze Menge. Diese sind wirklich wunderschön anzusehen und machen die Geschichte noch greifbarer. Auch die Formatierung des Buches sorgt dafür, dass man die Intensität der Worte viel besser spürt. Die Übersetzung des englischen Titel ist ebenfalls gelungen. Alles in allem hat der Verlag hier nichts falsch gemacht und dafür gibt es großes Lob meinerseits. Meinung Der unvergleichliche Ivan ist eine unvergleichliche Geschichte. Bevor ich dieses Buch gelesen hatte, war ich mir ziemlich sicher niemals Fan von einem Roman sein zu können, der aus der Sicht eines Tieres erzählt wird. Ehrlich gesagt fand ich den Gedanken zwar immer interessant, aber auch etwas abwegig. Ich meine, kann man denn mit einem Gorilla als Charakter eine Handlung überhaupt nachvollziehen oder wirklich mit Figuren sympathisieren, die keine Menschen sind? Auf beides lautet die Antwort ja und wenn ihr, genau wie ich, etwas skeptisch seid, dann sollte ich diese Zweifel beseitigen. IVAN ist ein Buch für jung und alt und ich bin mir sicher, dass jeder diesem Werk etwas abgewinnen kann, wenn er ein Herz hat. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, welche die Autorin dazu veranlasste einen fiktiven Roman daraus zu machen. Am Ende des Buches ist das alles noch einmal genauer erklärt und allein diese Tatsache fand ich zum Abschluss des Buches hin sehr interessant. Dadurch kann man sich die Beweggründe, über eine solche Story zu schreiben noch einmal besser vorstellen. Die Bilder, bei fast jedem Kapitel sind besonders für jüngere Leser sicher ein großes Plus. Als Erwachsene habe ich darauf nicht so extrem viel wert gelegt, aber während des Lesens war es wirklich schön ein Bild vor Augen haben zu können, was Ivan und seine Freunde angeht. Die Kapitel im Buch sind sehr kurz. Allgemein ist das Buch wirklich so geschrieben, dass der Text einem unter die Haut geht oder zum lachen bringt. Die Autorin verwendet eine sehr einfache Sprache, daher war ich umso überraschter, wie der gesamte Roman einen in seinen Bann ziehen konnte. Wahrscheinlich waren es gerade diese kurzen, kraftvollen Sätze, die präzise alles beschrieben, die einem schnell in die Handlung und das Leben von Ivan hineinkommen ließen.  Zum Inhalt muss ich eigentlich gar nicht mehr viel sagen, denn der Klappentext fasst sehr gut zusammen, was das Buch so ausmacht. Besonders Themen wie Freundschaft und Mut stehen stark im Vordergrund. Ivan macht in diesem Buch eine sehr große Entwicklung durch und zeigt dem Leser, was es bedeutet über seine Grenzen hinauszugehen. Ich habe eine Weile immer gedacht: Was kann er als Gorilla schon tun? Umso beeindruckender war die Authentizität mit der hier alles beschrieben wurde. Man nimmt der Geschichte jeden Moment ab, da hinter den fiktiven Elementen der Erzählung eben auch viel Wahres steckt. So lernt man etwas über das Verhalten der Tiere im Buch und deren Hintergründe. Hinter jedem Gedanken und auch Gespräch (besonders unter den Menschen) wird einem näher gebracht, wie die Tiere sich gefühlt haben oder was ihnen bei ihrem derzeitigen Leben so fehlte. Das hat mich an vielen Stellen sehr traurig gemacht. Als es daran ging für die Zirkusnummern zu trainieren, die Sache mit dem Essen oder auch die Tatsache, dass die Käfige für die Tiere zu klein sind oder es eben zu oft zu einsam wurde, ja, das alles ist manchmal richtig schwer zu ertragen gewesen. Allgemein rüttelt das Buch einen immer wieder wach, wenn es um den großen Wunsch von Ivan geht. Sein Versprechen Ruby die Freiheit zu zeigen ist immer spürbar.  Zu Anfang besticht das Buch allerdings durch die ganzen witzigen Momente, die eben dadurch entstehen, dass Ivan als Tier einen ganz anderen Blickwinkel auf den Alltag hat als wir Menschen. Dinge, die uns ganz normal erscheinen, kennt Ivan nicht oder er gibt ihnen seltsame Namen. Ich musste sehr oft beim Lesen mitlachen. Die sympathischen Charaktere in den unterschiedlichen Altersklassen sorgen zudem dafür, dass jeder eine Figur finden wird, die einen nicht mehr loslässt. Egal ob Tier oder Mensch, hier finden sich sehr viele Persönlichkeiten wieder. Das Schöne ist auch einfach, dass ständig etwas passiert. Es gibt keinen Moment im Buch, der unnötig erscheint, sondern immer nur Szenen, die einen ein Stück voran bringen. Im Grunde könnte man das Buch auch in einem Rutsch lesen. Ab der Mitte passieren dann viele Dinge hintereinander und besonders als es dem Ende entgegen geht wird es super spannend. Man muss einfach wissen, wie es mit Ivan weitergeht und ob er es schafft sein Ziel zu erreichen. Ich finde, beim Lesen hofft man einfach mit, aber man hat auch keine Vorstellung davon, was noch kommen kann. Das Buch ist nicht immer fair, aber realistisch. Ich glaube, dass Kinder eine Menge von Ivan lernen können, was Loyalität und Mut angeht, denn darin ist er ein echtes Vorbild. Fazit Mich konnte das Buch tief berühren und mit einem lachenden und einem weinendem Auge zurücklassen. IVAN ist ein Buch für jeden, der sich auf eine abenteuerliche und unvergessliche Geschichte einlassen möchte, die in der Lage ist in ihrer Einfachheit zu verzaubern und sich für lange Zeit ins Herz einzuschleichen :)

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  • Sehr berührendes Buch aus Sicht eines Silberrückens!

    Der unvergleichliche Ivan
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. March 2014 um 13:13

    „Ich bin Ivan. Ich bin ein Gorilla. Das ist nicht so einfach, wie es aussieht.“ Der Silberrücken Ivan lebt in einer heruntergekommen Zirkusmall irgendwo an einer Autobahnausfahrt in den USA. Er ist in die Jahre gekommen und mit ihm auch seine Gefährten wie z.B. die Elefantendame Stella, die gleich im Käfig neben ihm wohnt, deshalb läuft der Zirkus  auch nicht mehr so besonders und so hat Mack, der Zirkusdirektor beschlossen, dass ein Elefantenbaby die Zirkuskasse aufbessern soll. Und so hat er Ruby gekauft, ein kleines, unschuldiges Elefantenbaby. Als Ruby in er Mall ankommt, ist die kranke Elefantendame Stella gar nicht begeistert, nimmt sich aber ihrer an. Doch dann ändert sich alles, Ivan muss der sterbenden Stella versprechen, sich um Ruby zu kümmern und nun ist es an Ivan seinen Gorillamann zu stehen und sich um die Kleine zu kümmern. Wird er es schaffen, alles zum Guten zu wenden? Das Cover dieser schönen Tiergeschichte ist einfach nur niedlich. Es zeigt Ivan und Ruby Rücken an Rücken und beide neigen die Köpfe zueinander als wollten sie zeigen, dass sie aufeinander achten. Beide wirken dabei sehr glücklich. Als mein Sohn und ich das Buch begannen zu lesen, waren wir bereits nach wenigen Seiten sehr angetan von dem Ich-Erzähler Ivan, der das Leben in der Zirkus-Mall aus seiner ganz persönlichen Sichtweise heraus schildert. Er hat sich dem Leben in der Mall irgendwie angepasst, denn er hat Freunde gefunden, in der Elefantendame Stella, dem Hund Bob und auch der kleinen Julia, der Tochter des Pflegers Georg, die wie er die Leidenschaft fürs Malen teilt. Man merkt beim Lesen, dass Ivan ein sehr bedachter und ruhiger Zeitgenosse zu sein scheint, der seine Umwelt gut beobachtet und auch kleine Veränderungen wahrnimmt. Es ist schön zu lesen, wie er sich um seine Freunde sorgt und auch was er so über Menschen und deren Verhalten denkt. Durch Julia blüht Ivan auf, sie versteht seine Zeichnungen und liest Ivan wie ein offenes Buch. Zusammen mit ihr gelingt es ihm auch Ruby dem Elefantenmädchen zu helfen. Kinder haben manchmal wohl weit mehr Verständnis für Gerechtigkeit und auch die wichtigen Dinge des Lebens, als wir Erwachsenen. Sie hinterfragen mehr und sehen Dinge ganz anders, ehrlicher und deutlicher. Wir fanden gerade diese Beziehung in der Geschichte ganz toll. Aber was uns schwer zu schaffen machte, waren die Umstände, die Ivan schilderte, wie er in die Mall gekommen ist und auch wie er und die anderen Tiere dort leben musste. Die arme, kranke Stella, angekettet und schon ganz wund von der Kette. Schrecklich! Auch, dass Mack nichts Besseres zu tun hat, als ein Elefantenbaby zu kaufen usw. Wirklich schlimm! Das Buch hat seine eigene Faszination, es ist kein leichtes Kinderbuch, dass man einfach so dahinliest, sondern es regt sehr zum Nachdenken und Diskutieren an. Vor allem auch über den Umgang der Menschen mit den Tieren. Aber auch was Familie und Fürsorge bedeutet. Das Buch ist in viele Kapitel unterteilt, von denen einige nur ein paar Seiten haben. Ivan erzählt seine Geschichte und die der anderen Mallbewohner und wirkt dabei authentisch und ehrlich. Man „hört“ ihm gerne dabei zu und möchte immer mehr erfahren und freut sich und leidet mit ihm. Die Zeichnungen im Buch lockern die Geschichte etwas auf und zeigen einzelne Situationen der Geschichte. Das macht das Buch für Kinder noch anschaulicher. Es ist ein Buch, dass den Leser sowohl zufrieden, aber auch traurig als auch hoffnungsvoll zurücklässt und man möchte gern noch weiterlesen, obwohl das Buch schon zu Ende ist. Ein schönes Kinderbuch mit ernstem Thema, dass wir sehr gern weiterempfehlen! P.S. Die Geschichte wurzelt auf einer wahren Begebenheit und das ist es was mich so sprachlos macht. Es gab im Zoo Atlanta einen Silberrücken, der wirklich sehr lange in einer Zirkus-Mall leben musste bevor er Glück hatte und in den Zoo kam unter Artgenossen. Das es so was wirklich gibt, hätte ich nicht gedacht. Einfach nur schrecklich. Wie kann man Tiere nur so behandeln?!

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  • Der unvergleichliche Ivan

    Der unvergleichliche Ivan
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    Buchinhalt: Ivan ist ein Silberrücken – ein stattliches Gorillamännchen. Einst als Baby von Menschen aufgezogen lebt er heute in einer Zirkus-Mall an einer Autobahnausfahrt irgendwo in den USA, als die in die Jahre gekommene Attraktion. Doch er ist nicht allein: neben dem Gorilla gibt es auch noch die Elefantendame Stella und Bob, einen streunenden Hund. Ivan hat sich mehr oder minder mit seinem Dasein abgefunden, doch als Mack, der Zirkusbesitzer, das Elefantenjunge Ruby kauft, um die Geschäfte anzukurbeln, ändert sich die Lage dramatisch. Ivan verspricht der sterbenden Stella, sich um das Junge zu kümmern und dank seiner „künstlerischen Ader“ und Julia, der Tochter des Tierpflegers, versucht der Silberrücken, endlich seiner Bestimmung zu folgen. Und die ist, seine Familie zu beschützen...   Persönlicher Eindruck: Die auf einer wahren Begebenheit beruhende Tiergeschichte zieht den Leser bereits nach wenigen Augenblicken in ihren Bann. Zu verdanken hat sie das dem sanften Protagonisten: Ivan als Ich-Erzähler besticht durch eine ganz eigene Sicht der Menschenwelt, in die er zur Hälfte ja irgendwie gehört. Nicht wirklich Mensch, aber auch nicht ganz Berggorilla kommt er Stück für Stück aus seiner Lethargie, nachdem er bei seiner Gorillaehre versprochen hat, dem Elefantenbaby Ruby ein besseres Zuhause zu verschaffen. Schön fand ich die Verbindung, die er zu dem Mädchen Julia hat. Beide malen für ihr Leben gerne und so ein Hobby verbindet – Julia ist der Schlüssel zum Erfolg von Ivans Plan. Julia versteht den Gorilla, wie es wahrscheinlich Kinder am besten können. Traurig und beklemmend fand ich weniger die Zustände, in denen Ivan bisher lebte, sondern viel mehr die Zustände, die ihn dorthin gebracht hatten. Menschen können grausam sein – auch wenn sie es dann wieder gut meinen. Wir sind schon eine seltsame, nicht zu verstehende Spezies, da muß ich Straßenhund Bob recht geben. Der Roman hat einen ganz eigenen Stil. Die einzelnen Kapitel sind mitunter sehr kurz und erinnern irgendwie an ein Tagebuch – als ob Ivan sein Leben dokumentiert. Dazwischen finden sich vereinzelt Zeichnungen, die das Gelesene nochmal bildlich darstellen. Eigentlich ist es ein Kinderbuch, aber es regt alle Altersstufen zum Nachdenken an und ist man schließlich am Ende angekommen, wünscht man sich, noch weiter und weiter lesen zu können. „Ich bin Ivan, ein Gorilla. Das ist nicht so einfach, wie es aussieht.“. Wo er Recht hat, hat er recht…. Ich hab ihn gerne begleitet und mehr als einmal hatte ich feuchte Augen beim Lesen. Ein tolles Buch, das ich jedem unbedingt weiter empfehlen möchte!

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    • 2
  • Einfach unvergleichlich!

    Der unvergleichliche Ivan
    leselurch

    leselurch

    05. March 2014 um 12:59

    *Worum geht's?* Ivan, ein stolzer Gorilla, fristet sein Leben fernab von seinen Artgenossen. Sein Zuhause ist nicht der Urwald, sondern eine heruntergekommene Zirkus-Mall. Früher wurde er als "unvergleichlicher Ivan" gefeiert: Von weit her kamen die Menschen, um ihn zu sehen - und mit ihnen kam das Geld. Nun sind die Glanzseiten jedoch vorbei und Mack, Ivans Besitzer, muss jeden Cent zweimal umdrehen, um über die Runden zu kommen. Für Ivan, die Elefantendame Stella und den herrenlosen Hund Bob ist klar, dass sie bis ans Ende ihrer Tage in der Zirkus-Mall bleiben werden. Sie haben sich längst mit ihrem Schicksal abgefunden. Doch dann schafft sich Mack ein neues Tier an: Das kleine Elefantenbaby Ruby soll wieder Menschen in die Mall locken. Je mehr Zeit Ivan mit Ruby verbringt, desto klarer wird ihm, dass sie nicht den Rest ihres Lebens in der kümmerlichen Mall verbringen darf. Nun ist es an Ivan, etwas zu ändern... *Meine Meinung:* "Der unvergleichliche Ivan", ein Kinderbuch aus der Feder von Katherine Applegate, erzählt die Geschichte von Ivan, einem Gorilla, der sein Dasein in einer Zirkus-Mall fristet. Er hat sich längst mit seinem Schicksal abgefunden, denn an sein früheres Leben in Freiheit erinnert er sich schon lange nicht mehr. Als jedoch das kleine Elefantenmädchen Ruby in die Zirkus-Mall kommt, kommen Ivans Erinnerungen mehr und mehr zurück und ihm wird klar, dass Ruby nicht an diesen Ort gehört. Sie braucht ein wirkliches Zuhause - und es liegt an Ivan, dieses zu finden. Bevor Ivans Geschichte beginnt, wird man als Leser von einem Glossar begrüßt. Dort werden die wichtigsten Begriffe erläutert, auf die man im Laufe des Buches stoßen wird, wie etwa bestimmte Verhaltensweisen von Gorillas oder Ivans ganz persönliche Bezeichnungen für Dinge in seiner Umwelt. Schon hier wird deutlich, dass auf den nächsten Seiten viele humorvolle, aber auch bedrückende Momente auf einen warten werden. In "Der unvergleichliche Ivan" lernt man viele großartige Charaktere kennen, die das Leserherz im Sturm erobern. Protagonist Ivan, ein Gorilla, der die Geschichte aus seiner Sicht erzählt und Lesern damit einen neuen Blickwinkel auf die Welt zeigt, ist als Hauptcharakter nicht nur einzigartig und individuell. Er vollzieht von der ersten bis zur letzten Seite eine enorme Entwicklung, die auf einer besonderen, emotionalen Ebene mitreißt. Man lernt von ihm und seinen Freunden - der weisen Elefantendame Stella, dem pfiffigen Hund Bob, dem zuckersüße Elefantenkind Ruby und der künstlerische Julia - so viel, dass ich mit Fug und Recht behaupten kann: "Der unvergleichliche Ivan" ist ein Buch, das nach dem Lesen nicht einfach im Regal verschwindet. Katherine Applegates Schreibstil ist sehr schlicht und einfach. Sie nutzt keine komplizierten Strukturen, keine komplexen Wortbilder, sondern lässt sowohl Worte, Sätze als auch Kapitel kurz, knapp und präzise. Für die junge Zielgruppe ist ihre Schreibe perfekt, aber wer nun denkt, dass hinter "Der unvergleichliche Ivan" deshalb ein kindliches Buch ist, täuscht gewaltig. Trotz der Einfachheit ist Applegates Schreibe eindringlich, nachdrücklich und geht direkt ins Herz. Auch Leser, die schon lange aus der jungen Zielgruppe herausgewachsen sind, werden bei Ivans Geschichte berührende Textstellen finden, an die man sich noch lange Zeit erinnern wird. Der Verlag selbst empfiehlt das Buch ab 8 Jahren. Ich kann mich dieser Altersempfehlung nur bedingt anschließen. Die locker-leichte und humorvolle Seite des Romans bietet Kindern diesen Alters sicherlich tolle Lesestunden. Es gibt aber auch viele bedrückende Momente, die zum Nachdenken anregen und die junge Leser möglicherweise noch nicht ganz erfassen können. Applegate zeigt in "Der unvergleichliche Ivan" deutlich die Kluft zwischen Mensch und Tier dar und kritisiert durch Ivans Augen den grausamen Umgang, den viele Menschen mit Tieren pflegen - sei es aus Profitgier oder Überheblichkeit. Auch wenn die Autorin sie nicht explizit beschreibt, so erwähnt sie trotzdem einige Gewalttaten. Schwerwiegende Themen wie Tod, Gefangenschaft und Unterdrückung spielen eine große Rolle und deshalb sollte Ivans Geschichte in jungen Jahren definitiv mit elterlicher Begleitung gelesen werden. Die Geschichte von Ivan, wie Katherine Applegate sie beschreibt, beruht auf einer wahren Begebenheit. Erst 2012 starb der echte Ivan im stolzen Alter von 50 Jahren im Zoo von Atlanta, wo er die letzten 18 Jahre seines Lebens zusammen mit Artgenossen verbringen konnte. Zuvor jedoch fristete er sein Dasein 27 Jahre lang alleine in einem Käfig in einer Zirkus-Mall in Washington. Inwiefern ihre Erzählung der wahren Geschichte gleicht, erklärt Applegate in einem berührenden Nachwort. Unterstützt wird die Geschichte von Katherine Applegate von wundervollen Bildern der Künstlerin Patricia Castelao, die auch für das Cover verantwortlich ist. Castelao hat für "Der unvergleichliche Ivan" insgesamt 52 einzigartige Illustrationen gezeichnet, die die Charaktere, wichtige Gegenstände und entscheidende Szenen der Geschichte liebevoll darstellen. Zusammen ergeben die Geschichte und die Bilder ein zauberhaftes Gesamtpaket, das einen ganz besonderen Platz im heimischen Bücherregal mehr als verdient hat. *Cover:* So wunderschön, liebevoll und bezaubernd wie die Geschichte selbst. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man sich nicht in dieses Cover verlieben kann! *Fazit:* "Der unvergleichliche Ivan" von Katherine Applegate ist wahrlich unvergleichlich. Die Geschichte um den Gorilla Ivan, die auf einer wahren Begebenheit beruht, hat mich in jeglicher Hinsicht begeistert. Wundervolle Charaktere, eine zauberhafte Geschichte und Illustrationen, die das Buch gemeinsam zu einem großartigen Gesamtpaket machen. Es ist eine Geschichte für Jung und Alt, die berührt und bedrückt, zum Nachdenken anregt und unvergessen bleibt. Für "Der unvergleichliche Ivan" vergebe ich 5 Lurche.

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  • Etwas Besonderes im Kinderbücherregal

    Der unvergleichliche Ivan
    jackdeck

    jackdeck

    03. March 2014 um 11:18

    Ivan nein nicht der Schreckliche sondern der Unvergleichliche erzählte meinem Sohn(10) und mir seine Geschichte. Ivan ist ein Silberrücken, lang ist es her als er noch in Freiheit lebte, da war er ein wilder, kleiner Berggorilla seine Eltern wurden getötet und er wurde als Baby verkauft. Nun lebt er zusammen mit Stella der alten Elefantendame und Bob einen Hund in einer heruntergewirtschafteten Zirkusmall. Nach und nach schwindet seine Erinnerung an sein Leben in Freiheit und er hat sich mit der Eintönigkeit abgefunden die nun schon seit 9855 Tagen anhält. Zu alt um noch Zuschauer in den Zirkus zu locken fristet es sein Dasein in seinem Käfig, die einzige Abwechslung bietet ihm das Malen. Als seine Weggefährtin Stella stirbt und ein neues Elefantenbaby ihren Platz einnehmen soll, beschließt er etwas zu verändern. Nein die kleine Roby soll nicht das gleiche traurige Schicksal haben. Er will ihr Beschützer sein. Traurig und zugleich wunderschön das ist das Fazit von Laurence und mir. Er ist von Haus aus sehr tierlieb aber durch das Buch sah er Tiere in Gefangenschaft plötzlich mit ganz anderen Augen, nicht als die Attraktion die man hinter Gittern und Scheiben anstarrt. Die Art Zwiesprache die er beim Lesen des Buches mit Ivan halten durfte hat ihn sehr berührt und nachdenklich gemacht, nicht nur ihn auch mich hat das Buch sehr berührt und ergriffen. Liebevolle Zeichnungen und die schönen, knappen Kapitel fanden war sehr ansprechen und altersgerecht. Nicht immer muss ein Kinderbuch laut, frech und lustig sein, nein die feinen, melancholischen Zwischentöne und die Botschaft die uns das Buch vermittelte kamen sehr gut bei uns an.

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  • Liebevolles Kinderbuch

    Der unvergleichliche Ivan
    Pichen1992

    Pichen1992

    25. February 2014 um 18:51

    Logline In dem, auf einer wahren Geschichte beruhendem, Kinderbuch „Der unvergleichliche Ivan“ geht es um einen Silberrücken, der sein Leben alleine in einem Käfig fristen muss, nachdem er von Menschen aufgezogen wurde. Zusammen mit einem Elenfanten und einem Hund erlebt man seine Geschichte. Erster Satz: „Ich bin Ivan.“ Das Cover  Schon auf dem Cover erkennt man den Stil, in dem das Buch illustriert ist. Ein kleiner Elefant angelehnt an einen mächtigen Silberrücken, der jedoch kein Affengerechtes Leben führt. Schon das Cover ist sehr ansprechend und kindgerecht gestaltet, was mir sehr zuspricht. Die Charaktere Ivan ist ein sehr vermenschlichter Affe. Er wurde sehr früh von seinen Eltern entfernt und dann von Mack in einem normalen Haus mit Burger und Kuchen groß gezogen. Gegen Ende des Buches merkt man, wie schwer es für ihn ist mit anderen Affen zu kommunizieren und sich wie diese zu verhalten. Er hat ein unheimlich großes Herz und man schließt ihn sofort in sein eigenes. Die Geschichte Ivan lebt in der Mall von Mack, nachdem er zu groß für die Wohnung geworden ist. Nachdem er für die Zuschauer seinen Reiz verloren hat, ist er nur noch in seinem Käfig und die einzige Abwechslung ist das Malen. Um wieder Geld zu verdienen bekommt Ivan einen neuen Mitbewohner ein kleiner Elefant namens Ruby. Für sie will Ivan alles möglich machen, damit sie nicht so ein Leben alleine im Käfig verbringen muss. Die Geschichte ist super für Kinder geeignet. Zum einen beruht sie auf wahren Gegebenheiten und zum anderen zeigt sie so real, wie ähnlich uns die Menschenaffen sind und vermittelt den Kindern ein ganz anderes Verhalten gegenüber Tieren.  Die Illustrationen wurden von Patricia Castelao angefertigt und lockern die Geschichte noch einmal zusätzlich auf, was für Kinder noch sehr wichtig ist. Sie sind absolut real und sehr schön anzusehen. Alles in allem auf jeden Fall eine klare Empfehlung zum Vorlesen oder dem ersten Selbstlesen der Kinder. Es ist eine wundervolle Geschichte über Freundschaft und Verständnis gegenüber Tieren, die auch mich tief berühren konnte.   Der Schreibstil Hier muss ich meinen Respekt gegenüber der Autorin aussprechen. Alles ist sehr verständlich für Kinder geschrieben, die Sätze sind schön kurz und bildlich geschrieben und es gibt ein kleines Glossar, dass alle unbekannteren Begriffe noch einmal erklärt, was wirklich toll ist. Bei dem Affen merkt man deutlich, dass er unter Menschen aufgewachsen ist aber trotzdem merkt man an seiner Art, dass er eben noch ein Affe ist.  

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  • Ein unvergleichliches Buch für Groß und Klein!

    Der unvergleichliche Ivan
    Baneful

    Baneful

    24. February 2014 um 11:44

    Meine Meinung: Kinderbücher sind wie Zuckerwatte, sie sind klebrig, süß und man bekommt nicht genug.  Ich bin 22 Jahre alt und stehe auf Kinderbücher, jap. Jeder sollte ab und zu ein Buch für Kinder lesen. Sie sind in den seltensten Fällen unlogisch und seicht. Stattdessen haben so manche Kinderbücher mehr Tiefe als so genannte Erwachsenenbücher, die in den Himmel gelobt werden *hust*GoneGirl*hust* Wenn ich Kinderbücher lese, versuche ich immer meinen Bruder dafür zu begeistern, da er noch ein Kind ist und ich gerne die Meinung eines Kindes zum Buch haben möchte (Sehr oft funktioniert das nicht, da er ein Lesemuffel der extra Klasse ist...). Aber dieses Mal hat es funktioniert und er fand es genau so toll wie ich! Wir haben gelacht, gestaunt und ich habe geweint (er nicht und fand mich dann total peinlich und so kindisch).  Die Charaktere in den Büchern sind Menschen und Tiere. Der Protagonist und unser Ich-Erzähler, ist der unvergleichliche Ivan. Er war mir nicht nur von Anfang an sympathisch, nein, ich wollte ihn umarmen und trösten und ihm helfen. Ivan hat sehr viel durchgemacht und wurde von seinen "Besitzern" vermenschlicht, was wider die Natur ist. Dadurch hat er die meisten seiner Gorillainstinkte verloren, bzw. kann sich an sie nur verschwommen erinnern. Nach und nach kommen sie zurück, als er sich über seine neue Rolle klar wird: Er ist ein Silberrücken und er trägt die Verantwortung über Ruby. Mit der Verantwortung kommt auch die innere Entwicklung, die so herzzereißend schön und poetisch beschrieben ist.  Ich würde jetzt gerne Zitate verwenden, jedoch werde ich es nicht tun. Denn Zitate wirken immer herausgerissen und dieses Buch sollte man im Ganzen genießen.  Auch die anderen Tiere, wie Ruby, Stella und Bob haben sich einen Platz in meinem Herzen verdient. Ruby ist ein kleiner Sonnenschein, obwohl auch sie sehr viel durchgemacht hat. Alle Tiere haben eine Menge durchgemacht, wodurch man als Mensch einen Hass auf andere Menschen entwickelt, die unschuldigen Wesen etwas derartiges antun...  Sehr ergreifend fand ich die Stelle, in der gesagt wird, dass Zoos ein Versuch sind, etwas wieder gut zu machen. Es gibt keine Entschuldigung dafür, dass Tiere eingesperrt werden, dass sie von ihrer natürlichen Umgebung herausgerissen und verzahmt werden. Mir kocht immer die Galle hoch, wenn ich in einem Zoo bin. Dabei sind die Zoos in Deutschland, jedenfalls die in denen ich war, nicht einmal ansatzweise so schlimm, wie so manch andere. Aber ein Gefängnis bleibt ein Gefängnis und kein Tier sollte eingesperrt werden.  Nicht alle Menschen werden in dem Buch schlechtgemacht. Einige sind sogar sehr hilfsbereit und nehmen vieles auf sich, um den Tieren zu helfen. Auch diese Beziehung zwischen Tier und Mensch fand ich sehr gut dagestellt. Besonders die Beziehung von Ivan, der ein Künstler ist, da er liebend gern zeichnet und Julia, der Tochter eines Pflegers, die ebenfalls eine Künstlerin ist, fand ich zuckersüß.  Kinder sehen oft mehr als Erwachsene und auch hier, ist Julia der einzige Mensch, der Ivan versteht und sie ist es auch, die so einiges in Bewegung bringt...  Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach und für Kinder sehr einfach zu verstehen. Sie verzichtet komplett auf klangvolle Ausschmückungen, was sie auch nicht nötig hat. Durch ihre sehr kurzen und sehr präzisen Sätze, ist die Wirkung um so prägnannter und um so poetischer. Auch Erwachsene kommen auf ihre Kosten, denn einfacher bedeutet nicht schlechter. Ach ja, die Illustrationen. Sie sind eine Augenweise. Die weichen Figuren, die in schwarz-weiß gehalten sind, ergänzen auf eine einzigartigen Weise die Handlung. Heraus kommt ein selten da gewesenes Leseerlebnis für Groß und Klein.  Sehr interessante Hintergrundinformation: Die Geschichte von Ivan beruht auf einer wahren Begebenheit, von der die Autorin im sehr emotionalen Nachwort berichtet. In der Kürze liegt die Würze:  Durch die humorvolle und nachdenklich stimmende Schreibweise, setzt vorraus, dass Kinder von Begleitpersonen unterstützt werden sollten. Besonders kleine Kinder, sollten vielleicht zu einem anderen Buch greifen, welches nicht so viele komplexe Themen behandelt. Bewertung:   Ein tolles Buch, welches mich mehrere Male zu Tränen gerührt hat. Während des Lesens hatte ich nicht selten eine Gänsehaut und für mich ist es sehr wichtig, dass das Ende eines Buches stimmig sein muss. Dieses Buch hat alles richtig gemacht, daher ❤❤❤❤❤ mega Herzchen für Ivan, der wahrlich unvergleichlich ist.

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